Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Tor des Hauses Mond

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BeitragThema: Tor des Hauses Mond   Do 12 Aug 2010 - 9:24

das Eingangsposting lautete :

Das Tor vom Haus Mond, ähnelt dem des Haus Sonne und grenzt in Verbindung mit einer riesigen weißen verkalkten Mauer, das Gelände vom Haus Sonne und dem Schulgelände ab.
Das Tor besteht aus zwei schweren braunen Türen, über denen sich eine silberne Plakette mit einem Mondsymbol befindet.
Schreitet man durch diese, so erkennt man, dass man erst eine Brücke überwinden muss, um zum Haus Mond zu gelangen.
Diese Brücke führt über einen recht großen und breiten Bach, der auch das Gelände des Hauses von dem des Hauses Sonne abgrenzt.
Wendet man seinen Blick nun Richtung Osten, so erkennt man in nicht allzu weiter Entfernung, eine weitere Brücke. Natürlich verläuft diese zum Gelände des Wohnheims der Day Classler.
Auch der „Vorgarten“ des Hauses Mond wirkt sehr edel. Zahlreiche Rosenbüsche und andere Blumenbeete finden sich in gepflegtem Zustand wieder und heissen jeden Morgen aufs neue, alle Schüler der Night wieder in ihrem Hause Willkommen.

Auf dem Gelände des Hauses Mond, haben nur Schüler der Night etwas zu suchen.
Sollten jedoch andere Schüler der Day, außer den Guardian, auf die Idee kommen gegen die Schulregeln zu verstoßen und den Bewohnern des Hauses Mond einen Besuch abstatten zu wollen, so müssen sie zunächst versuchen an einem angsteinflößendem alten Mann, dem Wächter der Night Class, vorbeizukommen.
Am frühen Abend dürfen sich jedoch alle Schüler der Day VOR dem Tor positionieren, um einen Blick auf die einzigartigen Schüler der Night zu werfen versammeln sich zahlreiche Mädchen der Day Class an diesem Tor, um einen Blick auf die Schüler der Night zu werfen.

KEIN ZUTRITT für normale Day Class Schüler/ innen!!!
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 27 Jun 2015 - 13:43

Der junge Vampir sah nur herablassend seinen neuen Lehrer an, dieser schien wirklich zu glauben etwas bei Saishin erreichen zu können. Ziemlich irre geleitet schien der werte Herr Lehrer zu sein, aber gut er würde ihm mal seinen Glauben lassen das er etwas bewirken konnte, früh genug würde dieser schon merken das dem nicht so war.
Sai hatte nicht so viel erlitten um nun wegen so einem Kerl ein zu knicken wie ein Streichholz. Schon viele andere hatten versucht ihn eines besseren zu belehren und wie man sah waren sie alle gescheitert. Immerhin benahm er sich immer noch so wie er es wollte, verletztent, ungehobelt und respektlos. Respekt....das war was für Leute die sich unter anderen ihren Scheffel stellen mussten und es nicht mal in erwägung zogen ihr Ding alleine durch zu ziehen, so sah er das ganze!
"Wissen sie wie egal es mir ist ob sie mich leiden können oder nicht? Wenn sie mich so gut kennen wie sie meinen es zu tun wüssten sie das mir das mehr als nur egal ist und sie sich auch auf den Kopf stellen und Fliegen fangen könnten und daran würde sich nichts ändern."
Lehrer waren eben doch nur Wichtigtuer die es nicht besser auf die Reihe bekamen.
Glaubten auch anderen etwas bei bringen zu können und schienen dann doch keinen wirklichen Plan davon zu haben, widerholten unnütze Sachen fünf mal, mussten erst ihre Unterrichtsmittel organisieren oder diese holen weil sie sie vergessen hatten und für sowas sollte man Respekt aufbringen? Nie im Leben würde er das!
Damit war für Saishin das Gespräch auch beendet und der Lehrer schien es auch endlich ein zu sehen denn er ging endlich. Genau richtig denn diese wispernden Stimmen machten Saishin langsam wahnsinnig. Warum jetzt wieder diese verdammten Schuldgefühle? Er wollte ihn doch rächen, tat doch schon sein Bestes um diesen Huntern das Handwerk zu legen aber offenbar war es einfach nicht genug wenn sie immer lauter wurden wie in diesen Momenten, so laut das er das Gefühl hatte man würde ihm ins Ohr schreien. Kurz musste sich Saishin sogar an der Wand abstützen, hatte das Gefühl als würde man ihm den Boden unter den Fußen entreißen und ihn somit in ein tiefes Loch werfen, vielleicht eines ohne Boden? Als er sich wieder gefangen hatte, es mussten doch einige Minuten gewesen sein die er gebraucht hatte hörte er bereits den Tumult vor dem Tor. Na toll, es war also zu spät diesem Gekreische aus dem Weg zu gehen, ganz toll! Damit zählte dieser Tag zu den schlimmsten seines Lebens, das stand fest.
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Di 14 Jul 2015 - 23:28

<<< ===== Eingangsbereich; Haus Mond


Sara hatte das Haus Mond anmutig wie eine Löwin verlassen und ließ sich die Türe von ihren Mädchen aufhalten, wobei sie sich natürlich mit einem sanften Lächeln bedankte.
Sie konnte bereits von Weitem den Trubel der Day Class vor dem Tor hören, doch ließ sie sich dadurch nicht verunsichern. Wenn sie davon genervt war, ließ sie es sich zumindest nicht anmerken.
Das freundliche Lächeln verließ niemals ihre Lippen und wurde bloß deutlicher, sobald sie mit ihren weiblichen Begleiterinnen sprach.
Das heißt, bis sie Saishin sah, den sie zuvor schon getroffen hatte. Er machte keinen besonders freundlichen Eindruck, doch viele Vampire waren wohl so.
Unfreundlich, besonders Reinblütern wie Sara gegenüber.
Der blonde Engel machte sich nicht die Mühe, neben Saishin stehen zu bleiben, um ihn zu fragen, ob es ihm nicht gut ging, dazu hatte sie keine Zeit, also ignorierte sie seinen Zustand einfach.
Allerdings nickte sie ihm sehr wohl zu und lächelte sanft, so, wie sie es eben immer tut.
Es war eine leise Aufforderung, dass er sich langsam beeilen sollte, denn sonst würde er noch den Unterricht versäumen. Allerdings wirkte der Weißhaarige ganz so, als wäre das nicht von seinem Interesse.
Manchmal fragte sich die junge Shirabuki wirklich, was einige Schüler hier trieben, wenn nicht den Unterricht besuchen.
Andererseits konnte man Vampiren ja keinen Unterricht aufzwingen...
Die eigentliche Absicht dieser Akademie war doch das Zusammenleben von Mensch und Vampir. Doch auch daran schien Saishin nicht interessiert.
Immerhin flüstert man, dass er mit dem Verschwinden der Mädchen zutun haben könnte.
Wobei doch jeder der Verantwortliche sein konnte.
Das änderte aber nichts daran, dass Sara diesen Jungen in Zukunft etwas im Auge behalten wird.
Nicht, dass noch weitere Mädchen verschwanden.
"Sara-sama... lasst uns gehen...", ihr war nicht aufgefallen, dass sie ihr Schritttempo verlangsamt hatte, während sie über Saishin nachdachte und war froh über die Mädchen, die sie freundlich darauf hinwiesen, dass sie besser einen Zahn zulegt.
"Natürlich, ich komme", meinte sie mit sanfter Stimme und folgte ihren Mädchen durch die Menschenmädchenschar der Day, von der sie als 'anmutiger Engel' beschrieben wurde.


===== >>> Eingangsbereich des Schulhauses
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 18 Jul 2015 - 22:36

<= Eingangsbereich

Ruka Souen verließ ebenfalls, nach Sara und ihrem Gefolge, das Gebäude.
Ein unangenehmes Aprilwetter setzte ein und es begann zu rieseln, drohte ihr langes, schönes Haar zu ruinieren.
Kurz blieb sie, am Rande des Vordaches stehen und blickte wehmütig in den Himmel. Als hätte eine Macht gewusst, dass heute nicht ihr Tag sein sollte und bestrafte sie mit Regen.
Eigentlich wäre es dem wunderschönen Mädchen egal, dass sie nass werden würde, aber sie war eine feine Dame, der es sich nicht gehörte das Aussehen zu verunstalten.
Also kehrte Ruka auf dem Absatz um und blickte durch die Türe, wo sie ein Dienstmädchen in der Ferne herbeirief. Mit einem herrischen Blick bot sie diese ihr einen Regenschirm zu überreichen und wartete dafür gern einige Sekunden länger, eher man ihr einen hübschen Damenschirm reichte.
Passend zu ihrer Uniform war dieser sauber aus weißen Farbe, wobei er mit roten Rosen – dem Schulwappen – verziert gewesen war.
Das Mädchen zog elegant diesen auf und trat in den Regen hinaus. Ein leises prasseln erklang auf dem künstlichen Stoff und perlte an den Seiten entlang, während die Wassertropfen sich sammelten und so neben ihr auf dem Boden fielen.
Wie auch jeden Tag hörte sie die aufgeregten Schreie der Mädchen draußen, die verzweifelt auf die Eliteklasse warteten.
Rukas braune Augen glitten zu erst zu dem bereits anwesenden Saishin, dessen Gesicht wohl Bände sprach. Doch auch sie interessierte sich nicht für ihn, wie für die anderen Vampir auch, außer an jenen, die sich zu nah an Kanames Seite zwängten.
Graziös steuerte sie auf das große Tor, welches dann, nachdem weitere Vampire mit Regenschirmen ausgerüstet aus dem Gebäude kamen, geöffnet wurde und Ruka wie auch sonst immer eine Schar von Mädchen und wenigen Jungs erblickte.
Es gab keine Absperrung, aber zum Glück waren die Vertrauensschüler da.
Zero und Yuki versperrten der kleinen Menge, die sich durch den Regen reduziert hatte, den Weg, während Ruka, mit einem hasserfüllten Blick an Yuki, durch das Tor Schritt.
Sie schrien alle, sie winkten und sie streckten die Köpfe aus, um ihren Schwarm zu sehen. Von den wenigen Jungs hörte sie auch ab und zu ihren eigenen Namen, doch Ruka schritt, emotionslos und niemanden einen Blick würdig, hocherhobenen Kopfes gerade aus.
Auch andere Mädchen versuchten ihre Aufmerksamkeit zu erhalten, doch Ruka steuerte das Schulhaus in der Ferne an.
So wie immer.

=> Eingang Schulhaus

Saishin
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   So 19 Jul 2015 - 10:09

Saishins Blick richtete sich als erstes auf die Reinblüterin welche das Wohnheim für Ihresgleichen verließ.
Mehr als einen verachtenden Blick bekam sie von ihm nicht eh er den Kopf abwandte. Man hielt ihn eh für schuldig und nichts wert, da konnte er dem Verhalten auch zusätzlichen Ausdruck verleihen. Reinblüter waren für ihn ein rotes Tuch. Und das Gekreische was einsetzte, kaum das die Vampirin das Tor durchschritten hatte ließ ihn nur genervt die Augen verdrehen.
Wenn diese Day-Class Mädchen wüssten was für Bestien sie hier anhimmelten würde sich ihre Meinung sehr schnell ändern! Dann trat noch jemand heraus. Er brauchte nicht mal hin sehen um den stechenden Blick Ruka´s zu spüren. Eine derjenigen die ihm gegenüber immer meinte er habe Kaname mehr Respekt entgegen zu bringen.
Warum sollte er? Nur weil dieser Vampir reines Blut hatte? Das war für Saishin bei weitem kein Grund ihm Respekt zu erweisen, nicht mal Ruka und den anderen gegenüber verhielt er sich anders. Kurz sah er aber doch zu ihr, nämlich als sie noch einmal umkehrte um sich einen Regenschirm holen zu lassen. Wie jämmerlich war das denn, glaubte sie das Regen sich durch sie hindurch ätzen könnte?
Aber er schwieg nur sonst dürfte er sich wieder eine Predigt anhören das dies in höheren Kreisen eben Gang und Gebe war. Etwas das er nicht verstand, immerhin brachte Regen niemanden um!
Er sah der Vampirin nach welche, kaum hatte sie das Tor passiert, außerhalb seines Sichtfeldes war, er die Rufe aber sehr deutlich hören konnte. Etwas schüttelte er den Kopf. Im Grunde machte sich Saishin, nun wieder gefasster da er die Stimmen wieder verdrängen konnte, einen Plan was er heute anstellen könnte.
Aber da kam in seinen Gedanken dieser vermaledeite Lehrer dazwischen den er kurz zuvor getroffen hatte. Glühend heißer Zorn breitete sich in seinen Adern aus wie Lava die einen Berghang hinunter rollte und alles auf seinem Weg in Brand setzte. Was glaubte dieser Wichtigtuer wer er war das er Saishin befehlen konnte sich in diesen unsinnigen Unterricht zu setzen?
Noch dazu das man verlangte das er netter Schüler spielte? Das war er Gott verdammt noch mal nicht und würde es auch nie sein! Kurz seufzte er, es würde ja doch nichts bringen also konnte er entweder hier schlafen oder eben im Unterricht, das nahm sich nichts. Deshalb stieß er sich von der Wand ab an welcher er bisher gelehnt hatte, nahm aber nicht den direkten Weg durch das Tor sondern nahm den Weg über die Mauer. Weit genug vom Tor entfernt das man ihn nicht bemerken würde verstand sich. Erst dann machte er sich auf den Weg, würde diesem Lehrer schon zeigen das er keine Chance hatte ihn zu bekehren.

Tbc: Eingang Schulhaus
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   So 19 Jul 2015 - 13:50

<= Haus Mond | Eingangsbereich

Das Mädchen könnte einfach nur den Kopf über sich selber schütteln. Die Situation eben im im Eingangsbereich des Hauses Mond war ihr mehr als nur unangenehm. Ja sie würde sich wirklich grade gerne irgendwo eingraben oder einschließen. Alles wäre ihr lieber, als der Blicken einiger Mitschüler ausgesetzt zu sein. Was sie noch störte war, dass sie die wichtige Ansprache des Rektors verpasst hatte. Diesem hatte sie beim Verlassen des Hauses nur einen kurzen, respektvoll begrüßenden Seitenblick zugeworfen. Das Mädchen war sich nicht sicher, ob jetzt noch irgendeine Form von Ärger auf sie zukam oder nicht. Außerdem müsste sie sich noch bei irgendwem erkundigen, was der Rektor gesagt hatte. Aber erstmal wollte, besser gesagt, musste sie zum Schulhaus. Eigentlich genoss sie diesen Regen ja, weshalb sie kurz im Abseits stehen blieb und den Kopf zum Himmel streckte, damit das Wasser ihr Gesicht benetzen konnte. Die anderen derweil, die vor Amaya das haus verlassen hatten gingen bereits weiter. Nach ein paar Sekunden setzte auch sie ihren Weg fort. Ab jetzt musste sie sich nur noch beeilen, ins Schulgebäude zu kommen, um nicht zu spät zum Unterricht zu kommen, nass war sie jetzt eh. Die Schaulustigen aus der Day Class ignorierte das Mädchen heute gekonnt.

=> Eingang Schulhaus
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   So 19 Jul 2015 - 21:25

[ <<< Eingangs- und Aufenthalsbereich des Mond Wohnheims ]

Der Adlige Schritt gemeinsam mit der schüchternden Rio weiter vorran, weiter unter der Arkaden durch. Beide rochen sie die frische Luft, die durch den Regen gereinigt würde. Youji nahm den Regenschirm entgegen, den ein Bediester ihm anbot, spannte diesen mit einem Handgriff auf und hielt ihn dann so, dass sowohl Rio als auch er selbst vor dem Regen geschützt wurden. Stillschweigend lief die junge Vampirin neben ihm her.Sie durchschritten das Tor und sahen draußen die unter den Regenschrimen schutzschuchenden Schülerinnen und Schüler der Day, die sich trotz des Wetters raus gewargt hatten. Der junge Mann nickte und lächelte freundlich als er hörte wie er beim Namen gerufen wurde, während er weiterhin den Regenschirm über seine Begleiterin und sich hielt. Sie überqueren die Brücke und betraten damit das Schulgelände, sie schritten weiter bis sie zum Schulhaus kamen. "Domo Arigatô Youji-sama.", bedankte sich das junge Mädchen freundlich bei ihm . Youji nickte nur freundlich, ließ sie durch die Tür schon mal eintreten, schloss den Schirm wieder und folgte ihr ins Schulhaus.

[ Eingangsbereich des Schulhaus zusammen mit Rio Shanay >>> ]

[sorry, mit Handy gepostet]
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mo 20 Jul 2015 - 16:45

<<< Vor dem Haus Mond mit Minjun

Es gab zwei Möglichkeiten wie der Senat auf die Situation reagieren könnte. Entweder half er ihnen, oder er machte alles noch schlimmer. Dasselbe galt für den Verband der Hunter. Die Vampirjäger konnten ihnen entweder helfen, oder sie konnten alles noch bizarrer, komplizierter und nervenaufreibender machen, womit am Ende niemandem geholfen wäre.
Er hoffte, dass die Mädchen noch lebten, doch nach drei Wochen konnte er nicht anders, als sie für tot zu halten. Und alles, was sie noch machen konnten, war es nach Hinweisen zu suchen, um ihr Verschwinden aufzuklären und die Verantwortlichen aufzuspüren.
Die Frage war nur, ob es ihnen gelingen würde.
Der Bach, der unter der Brücke entlang floss, besaß dank des Regens eine unruhige Oberfläche. Das prasselnde Geräusch der vielen Tropfen, die gegen Schirm und Boden trommelten, war eine beruhigende Hintergrundmusik. Doch sie symbolisierte auch auch die Tatsache, dass jene Hinweise schon längst von der Zeit davon gespült sein konnten.
"Ich habe dem Senat noch keine Meldung erstattet.", hörte er Mijun neben sich sagen, "Ich habe dem Rektor meine Hilfe angeboten, aber die wollte er nicht, also half ich ihm, indem ich noch nichts an Hunter, oder Vampire weitergeleitet habe."
Takuma blinzelte ihn einen Moment verwundert an, bevor er ihn friedlich anlächelte.
"Vielen Dank. Schade nur, dass es uns nicht ein wenig mehr Zeit verschafft hat, als vielleicht nur einen Tag."
Der Wächter vermerkte ihre Namen, als sie beide durch das Tor schritten und von einigen wirren, jubelnden Rufen empfangen wurden.

>>> Campus mit Minjun
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BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mi 22 Jul 2015 - 1:17

<<<< Eingangsbereich mit Sora und Higeki

Sie hätte das letzte Machtwort gehabt. Selbst, wenn Higeki und Ikiteru doch irgendwie an einander geraten wären, wäre sie die einzige Person, die sie wieder auseinander bringen konnte. Das hatte weniger mit ihrer Art und ihrem Charakter zu tun, als mit der Tatsache, wie viel sie den beiden sturen Buben bedeutete. Sie zu verletzen, oder ihr gar schlechte Stimmung zu bereiten, lag in niemandes Interesse.
Darum war es selbstverständlich, dass sich diese Kampfhähne gerade in ihrer Nähe zu benehmen wussten, oder zumindest auf die Neckereien nicht einzugehen wussten. Mehr, oder weniger.
Auf dem Weg durch den Flur, bis in den Eingangsbereich hinein, wo sie leise die Treppe hinab geglitten waren, blickte Ikiteru nicht zurück. Er sah nicht, wie sich das Paar an den Händen hielt und die Haut des anderen sanft streichelte. Er bemerkte nicht, mit welchem Stolz und welcher Schönheit Sora an der Seite ihres Gatten schritt. Und er erahnte nicht, dass jener Gatte, gerade sogar für ihn ein paar Gedanken und Gefühle übrig hatte. Hätte er dies gewusst, hätte sich Ikiteru wahrscheinlich nicht über ihn lustig gemacht – wenn, dann nur ein kleines Bisschen, um alter Zeiten Willen.
Doch ihm erging es nicht anders. Higeki, den er abgrundtief gehasst hatte und dem er am liebsten auch jetzt die schönen, blauen Augen ausgekratzt hätte, hatte irgendwann begriffen, dass er mehr war. Der Level B war stärker und mächtiger als er und trotzdem gab er sich noch mit ihm ab. Er hatte sich auch mit ihm abgegeben, als Ikiteru sich vor Angst nicht mehr bewegen konnte und erstarrt war. Higeki hatte ihn damit nicht alleine gelassen, sondern ihm den Wahn von den Augen genommen und ihn beruhigt. Er wusste von Ikiterus Umständen vor den Ferien und vor den anderen Ferien.
Der Blonde wusste letztendlich sogar mehr als seine beste Freundin. Dass es so blieb, dafür war er ihm dankbar. Ikiteru war ihm aus tiefstem Herzen dankbar dafür, dass er es herausgefunden und für sich behalten hatte. Dadurch war er für Akimoto jemand geworden, an den er sich wenden konnte, falls irgendwann eine Situation diesen Bedarf erwecken würde. Gleichzeitig würde er ihm dafür in seiner Schuld stehen und von nun an nicht nur seiner Freundin Beistand schwören, sondern auch den Halt zu Higeki selbst.
Allerdings war es besser, wenn diese Dinge weiterhin unausgesprochen blieben.
Im Eingangsbereich hatten sie kurz inne gehalten und der Ankündig des Reinblutes gelauscht, ehe sie es den anderen gleich getan hatten und hinaus verschwanden. Still wunderte er sich darüber, ob sie noch etwas besonderes verpasst hätten, aber die Worte von Kaname hatten eine ziemlich offensichtliche Vermutung in ihm hervorgerufen, weswegen er fürs erste still blieb.
Ohnehin zog etwas ganz anderes seine Aufmerksamkeit auf sich.
Wie war es vorhin mit dem Benehmen gewesen?
Naja, wenigstens prügelten sie sich nicht.
„Immerzu. Wie wahr.“, hauchte er sarkastisch, während sie der Tür näher gekommen waren und er sich bei dem Hausmädchen bedankte, das ihm den Schirm gereicht hatte, ehe er hinaus trat.
„Aber es freut mich, dass es dir gefallen hat.“, fügte er noch in einem leicht ironischen Tonfall hinzu, während sich ein verträumtes Lächeln auf seine Lippen legte.
Sie entfernten sich von dem Eingang und folgten der Brücke bis zum Tor.
„Was wünscht ihr euch eigentlich als Verlobungs- oder Hochzeitsgeschenk?“, fragte er dann deutlich ehrlicher und hatte kurz zu Sora geblickt, bevor erneut nach vorne sah. Der Regen trommelte gegen die Schirme wie ein Wasserfall. Der Geruch nach Wald hatte es erfrischendes und beruhigendes an sich haften.
Am Tor trug sie ein alter Mann an und ließ sie passieren. Ein paar Rufe von Mädchen waren schon jetzt zu vernehmen.


>>>> Campus mit Sora und Higeki
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