Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
StartseiteForumAbout usFAQSuchenLoginAnmelden
Das Rollenspiel wird neu aufgebaut.

Teilen | 
 

 Tor des Hauses Mond

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Tor des Hauses Mond   Do 12 Aug 2010 - 9:24

das Eingangsposting lautete :

Das Tor vom Haus Mond, ähnelt dem des Haus Sonne und grenzt in Verbindung mit einer riesigen weißen verkalkten Mauer, das Gelände vom Haus Sonne und dem Schulgelände ab.
Das Tor besteht aus zwei schweren braunen Türen, über denen sich eine silberne Plakette mit einem Mondsymbol befindet.
Schreitet man durch diese, so erkennt man, dass man erst eine Brücke überwinden muss, um zum Haus Mond zu gelangen.
Diese Brücke führt über einen recht großen und breiten Bach, der auch das Gelände des Hauses von dem des Hauses Sonne abgrenzt.
Wendet man seinen Blick nun Richtung Osten, so erkennt man in nicht allzu weiter Entfernung, eine weitere Brücke. Natürlich verläuft diese zum Gelände des Wohnheims der Day Classler.
Auch der „Vorgarten“ des Hauses Mond wirkt sehr edel. Zahlreiche Rosenbüsche und andere Blumenbeete finden sich in gepflegtem Zustand wieder und heissen jeden Morgen aufs neue, alle Schüler der Night wieder in ihrem Hause Willkommen.

Auf dem Gelände des Hauses Mond, haben nur Schüler der Night etwas zu suchen.
Sollten jedoch andere Schüler der Day, außer den Guardian, auf die Idee kommen gegen die Schulregeln zu verstoßen und den Bewohnern des Hauses Mond einen Besuch abstatten zu wollen, so müssen sie zunächst versuchen an einem angsteinflößendem alten Mann, dem Wächter der Night Class, vorbeizukommen.
Am frühen Abend dürfen sich jedoch alle Schüler der Day VOR dem Tor positionieren, um einen Blick auf die einzigartigen Schüler der Night zu werfen versammeln sich zahlreiche Mädchen der Day Class an diesem Tor, um einen Blick auf die Schüler der Night zu werfen.

KEIN ZUTRITT für normale Day Class Schüler/ innen!!!
Nach oben Nach unten

AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 6 Dez 2014 - 20:27

Was in Gottes Namen war in den letzten zwei Minuten passiert? Hatte er das vielleicht alles nur halluziniert? Es wäre eine durchaus logische Erklärung, aber höchst unwahrscheinlich, weil seine Halluzinationen niemals Personen zeigten, die tatsächlich existierten. Er sah kopflose Katzen, die ihn tagelang wie stumme Gefährten begleiteten. Er sah Engel vom Himmel fielen. Und er sah gigantische Geister, die aus den Wänden krochen, als wären diese vor Urzeiten aus ihren Knochen errichtet worden.
Darüber hinaus, hatte man ihm die Freiheit von ihnen schon vor Wochen geschenkt. Zu welchem Preis, blieb ein Geheimnis, an das er sich absichtlich nicht erinnern wollte. Dafür war noch nicht die richtige Zeit angebrochen, obgleich es schien, als wäre sie nun dabei sich ihnen zu nähern.
Aber was war das denn für eine überraschende Realität gewesen? Mädchen, die ihnen hinterherrannten, eine eifersüchtige Vampirin und ein verliebtes Paar, das für einander offensichtlich hungerte. Er hatte sich ein lautes Lachen verkneifen müssen, weil es so unerwartet kam und sie alle so schrecklich dumm geguckt hatten.
Was ihn allerdings am meisten verwundert hatte und das auch im positiven Sinne, war die Tatsache gewesen, dass er kein bisschen Neid empfunden hatte, als er diesen besitzergreifenden Kuss gesehen hatte. Er wünschte sich nicht an Higekis Stelle zu sein. Er wünschte dem Blonden nicht den üblichen Groll oder den gebräuchlichen Schlag ins Gesicht. Es bewies wohl, dass all die schwärmenden und sogar romantischen Gefühle, die Ikiteru für Sora empfunden waren, wirklich abgeklungen, oder gar verschwunden waren. Ihre erröteten Wangen machten ihn sogar glücklich. Er freute sich für sie, weil sie ihre puppenhafte Maske so rasch und mutig abgelegt hatte und sich von niemand etwas wegnehmen ließ, das ihr gehörte. Sie wirkte lebendig und stark und Akimoto hoffte, dass sie öfter solche interessanten Reaktionen präsentieren würde.
Ehe er stolz applaudieren konnte, oder auf die Menschenmädchen, die verdutzt dreinschauten, zurückkommen konnte, war er aus heiterem Himmel weggezogen worden.
Der Tag nahm wirklich seltsame Wendungen.
"Was ist das?", fragte er mit gerunzelter Stirn, während er dieses komische Ding betrachtete. Schon komisch, wenn das Mädchen, das man vorhin verurteilt hatte, aus dem Nichts auftauchte und einem seltsame Gerätschaften zeigte.
Es sah nicht so aus, als würde Ikiteru, der eigentlich sehr hilfsbereit war, vorerst einen Finger krümmen, um der Bitte nachzukommen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 3 Jan 2015 - 20:20

Ziemlich unhöflich hatte Noriko den jungen Mann von den anderen Anwesenden entrissen. Natürlich konnte man daher nicht viel als Gegenleistung erwarten, wenn man ziemlich unhöflich mitgenommen wurde. Dabei hätte Ikiteru sicherlich sich auch wehren können, schließlich war er ein starker, junger Mann, der sicherlich einiges ausgeben konnte, anderseits war Noriko eine verbissene Kämpferin und schon anhand ihres leicht durchgeknallten Auftreten, wollte man keinen Ärger haben!
Warum zur Hölle fragte sie jeder, was das Ding da war? Noriko verschränkte die Arme und starrte Ikiteru entgegen, als hätte er sie beleidigt. Dabei sollte es ihm doch egal sein, was es war, oder nicht? Immerhin würde es ihm gut tun weniger zu wissen, auch wenn es nicht wirklich nichts gefährliches wahr.
Wenn ich dir sage, dass es ein Wetterexperiment ist, glaubst du mir nicht oder?“, murmelte sie beiläufig und seufzte.
Tosatu hatte den jungen Mann wieder entdeckt und tapste fröhlich nach unten, um Ikiteru zu begrüßen. Der kleine Toaster hüpfte aufgeregt und gab ein hydraulisches, leises Geräusch, während Noriko sich die Haare richtete und überlegte.
Nun öffnete sie den Mund, um ihm von ihrem Überwachungssystem zu berichten, als ihr einfiel, dass es gar nicht funktionieren würde.
Egal, was es ist. Ich habe den Radar falsch gebaut“, verkündete sie knapp und scheuchte Tosatu von Ikiteru,um dem kleinem Roboter die Aufgabe zu geben, die Gerätschaften zurückzumontieren.
Außerdem war die ganze Schaltung doch komplett falsch!
Okay, ich brauch doch keinen Mukimann“, knurrte sie verärgert und rieb sich die müden Augen, eher sie sich an Ikiteru wand und grinste:
's läuft?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   So 4 Jan 2015 - 2:08

Er beobachtete sie still, wie sie ihre schlanken Arme vor der Brust verschränkte und ihn böse ansah, als hätte sie das gerade nicht hören wollen. Leid tat es ihm nicht. Sie war schließlich jemand, der seinen Erfindungen wortwörtlich Leben einhauchen konnte. Da wirkte eine so kleine, unbedeutende Frage, plötzlich doch gar nicht so dumm!
Die Antwort verwirrte ihn allerdings trotzdem und er sah sie verwundert mit gerunzelter Stirn an.
Wetter? Wollte sie ihm weismachen, dass sie ein Gerät zusammengeschustert hatte, das irgendetwas mit dem Wetter zu tun hatte? Das Teil, von dem sie verlangt hatte, es zu tragen, war höchstens ein riesiger Becher, der Regen auffing, oder eine Hobbyversion von einem Blitzableiter war.
Als sie dann weiter sprach, war es nicht sonderlich hilfreich, um sie und ihr Vorhaben besser zu verstehen.
Ob sie einen auf Wetterfrosch machen wollte? Das war zumindest die einzige logische Erklärung für ihn, die Wetter, Radar und Noriko mit Sinn in einem zusammenhängenden Satz verknüpfen konnte.
Eigenartig. Was sollte man davon halten?
Seine Stirn wurde glatter, trotzdem sah er sie weiterhin wundernd und fragend an. Bei allen Mächten, er wollte nicht wissen, was in diesem Kopf vor sich ging. Eigentlich fand er sie ja durchaus interessant. Die war voller faszinierender Ideen und Geheimnisse. In diesem Augenblick war sie ihm aber ein Buch mit vielen Siegeln, dass sich selbst widersprach und ihn damit ein wenig in die Irre führte.
Da heiterte ihn selbst der Anblick des kleinen Roboters, den er über die Wochen genauso lieb gewonnen hatte, wie der Roboter ihn, leider nicht auf. Noch bevor der kleine Toastermann dafür richtige Chance erhalten hatte, wurde er zurückgescheucht, wie ein Hund, der gehorchen musste.
Schließlich kündigte sie ihm die Bitte zu helfen wieder und grinste ihn an.
Was? Musste man verstehen, was heute auf dieser Schule geschah? Mädchen wurden entführt. Vampire wurden zu Wachhunden ernannt. Mädchen überreichten Schokolade und bekamen eine Abfuhr von eifersüchtigen Soras. Und nun das hier aus heiterem Himmel?
"Du zerrst mich hier her, um dir zu helfen, sagst dann aber, dass es kaputt ist und du mich doch nicht brauchst.", wiederholte er, um sicherzugehen, dass er es gerade wirklich richtig erlebt hatte.
"Wann hast du das letzte Mal richtig geschlafen? Soll ich dir vielleicht einen Tee machen?", fragte er, lächelte kaum, weil das weniger amüsant als besorgniserregent.
Für einen Moment schlichen sich die Worte seiner Freundin wieder in seine Gedanken und er fragte sich tatsächlich, ob diese Frau etwas mit dem Verschwinden der Menschen zutun hatte. Glauben konnte er dieser Vermutung aber keinen schenken. Sie war anders. Sie war komisch und anders. Aber sie wusste, wo sie war. Sie wusste, wie sie zu wem stand und was sie sich erlauben konnte und was nicht.
Noriko war alles andere als dumm, was begründete, dass sie keine Schüler entführte.
Andererseits war den intelligenten nicht zu trauen. Ein wenig Schauspielern und ein Doppelgänger, der für das Alibi sorgte, und die Tat war vollbracht.
Aber dann kam jeder Vampir in Frage.
Die Hellhaarige war zwar eine mögliche Verdächtige, aber Ikiteru blieb dabei, es zu bezweifeln. Hunde wussten schließlich auch, welcher Person zu trauen war und welcher nicht.
"Oder soll ich dir ein wenig bei deinem komischen ... Apparat helfen?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mi 21 Jan 2015 - 21:53

Irgendwie wirkte Noriko ziemlich verwirrt. Sie selbst war ein wenig verwirrt, selten war es bei ihr nicht. Manchmal verlief man sich in einem Wald oder verlor den Verstand in dem Chaos, welches sie verunstaltete. Ihre Einstellung generell, schien nie einen richtigen, roten Faden aufzuweisen. Kein Wunder, dass wenn sie diesen verlor, auch nicht mehr dem Faden folgen konnte. Und jetzt, stand sie nur wenige Meter von der Mauer entfernt, mit einem Klotz von Schrottteilen und einem jungen Mann, der ihre Gerätschaft verstehen wollte.
Wie sollte sie ihm es klar machen, wenn sie es selbst nicht mehr wusste?
Es war so ein selbstverständlicher Grund, dass man diesen nicht wirklich wissen konnte. Jedes menschliche Jahr aufs Neue, eine Qual und eine Tortur. Ikiteru konnte es nicht wissen, ahnen, dass ein Mensch Vampir so sehr den Verstand verlieren konnte, nicht schlafen konnte. Tage und Wochen vorher...
Ikiteru kaufte ihr nicht ab, die Nummer, dass es doch nichts wichtiges sei. Wenn sie Ikiteru den wahren Grund ihres Experimentes nicht verraten konnte, dann sollte sie zumindest besser lügen.
Ihr Blick ruhte auf Ikiteru. Lange und testend, wanderte zur Gerätschaft aus Schrott und wieder zurück zu dem jungen Mann.
Ja, war wohl irgendwie high oder betrunken oder so, als ich es gebaut hatte“, erwiderte sie, als wäre es selbstverständlich und strich sich durch das Haar.
Es war zu erst ein Projekt eines Radares. Verlor aber die Absicht und wanderte zu einem Ding, welches sie transformieren wollte. Als ihr bewusst wurde, welches Datum immer näher kam, mutierte das Bauprojekt zu einem Wahnsinnigen Projekt, der schon die Grenzen der Realität überschritt und endete tatsächlich als Radar, welches - oh du selige - nicht funktionierte.
Noriko wand sich von Ikiteru ab und begann dem grimmigen Tosatu zu helfen.
Wenn du es unbedingt wissen willst: Ein Gerät zur Gewinning von Informationen über die Erdoberfläche oder anderer nicht direkt zugänglicher Orte durch Messung und Interpretation der von ihr ausgehenden Energiefelder mit dem Radarsensortyp“, zuerst klang es eindeutig, aber so im Laufe ihrer Definition war sie sich nicht sicher, ob es auch so Sinn ergab.
Ich wollte die Schulmauern mithilfe eines Radars kontrollieren, um so die Außenbewegungen zu beobachten“, erklärte sie ihre Absichten und Tosatu piepste unzufrieden.
Aber Tosatu hatte anhand der benötigten Komponenten berechnet, dass ich den dazu benötigten Strom nicht aufbringen könnte, daher war die Konstruktion ungünstig konstruiert“, seufzte sie und trat plötzlich wütend gegen das Gerät. Erschrocken sprang Tosatu zur Seite und piepste aufgeregt. Unzufrieden stampfte er zu Ikiteru und versteckte sich hinter diesem, deutete auf Nori, zeigte, dass sie nicht alle Tassen im Schrank hatte und eine Bewegung, wenn man schlief und anschließend eine verneinende Geste. Er zupfte Kopfschüttelnd Ikiterus Hosenbein und verwandelte sich grimmig in einen Toaster.
Die junge Frau brach den alten Display einer modernen Mikrowelle ab und betrachtete skeptisch die elektrischen Anschlüsse, diese sie ordentlich zurück verkabelte und seufzte.
Gut, wenn es nicht so laufen will, testen wir es so“, murmelte sie, rieb sich die Hände und legte diese auf das Ding. Für einen Moment schien es, als würde sie mit geschlossenen Augen daneben stehen, als plötzlich das Gerät sich zu rühren begann. Es zitterte und zischte aufgedreht. Noriko riss die Augen auf und schritt zurück, erschrocken. Zum Glück konnte es sich nicht bewegen und doch, es zitterte immer schneller und schneller, bis es mit einem krächzenden Geräusch zusammen viel und ein leichter Rauch empor stieg.
Das lebende Gerät wollte nicht Mal leben.
Frustriert trat Noriko das Ding erneut und zog eine große Mülltüte hervor.

Ikiteru - Nori
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Do 22 Jan 2015 - 21:46

Er fand Noriko...lebendig. Sie war immer beschäftigt und schien stets über etwas zu grübeln. Leider konnte er ihr nur nicht immer folgen, weil sie wohl an tausend Dinge gleichzeitig dachte. Wenn sie dann auch noch von ihnen zu erzählen begann, wirkte sie so, als erwartete sie, dass man ihre Gedanken wie Untertitel im eigenen Blickfeld verfolgen konnte. Das wäre unglaublich praktisch! In ihrem Fall, konnte man allerdings mit mindestens 6 Untertitelzeilen zur selben Zeit und auf verschiedenen Sprachen rechnen. Das war natürlich eher weniger hilfreich.
Wenn man aber statt Worte einzublenden, wirklich in ihren Kopf schauen könnte, wie würde das aussehen? Was würde man lesen, was wahrnehmen? Vielleicht würde man die Geschichten, an die sich ihre Haut so schmerzlich erinnern musste, kennenlernen. Oder man bekam ein wenig von der blendenden Zukunft, die sie weiter nach vorne trieb, mit. Es wäre schrecklich spannend und ein bisschen wünschte sich Ikiteru dann schon, dass er die nötigen Fähigkeiten dazu besaß, doch der Wunsch verebbte schnell.
Ja, es gab Vampire, die Gedanken lesen konnten. Dieses Talent lag denen der höheren Level besonders gut und die Reinblüter perfektionierten diese Gabe als wäre es nicht mehr Anstrengung für sie als zu atmen.
Wenn er ehrlich war, war es grausam, so etwas zu beherrschen. Die Gedanken waren das privateste Gut eines jeden. Zu wissen, dass nicht einmal mehr der Inhalt im Kopf sicher war, rief bei der bloßen Vorstellung schon Ängste und Schamgefühle hervor. Nicht einmal mehr im Kopf dürfte man frei sein.
Ikiteru kannte das. Er wusste, wie es sich anfühlte, wenn jemand durch seinen Schädel sah. Einige lasen Gefühle und Vorhaben in der Mimik, in den Worten und Gesten. Aber wirklich hinter die Stirn zu gucken, schmerzte. Man wurde sofort verwundbar und zu einer Marionette. Der Leser konnte die Titel umschreiben, Geschichten löschen und neue hinzufügen.
Danach konnte man nie wieder man selbst sein, wenn man genug Pech hatte.
Wie es aber um Ikiterus Glück stand, war ein anderes Thema. Und Norikos Werk war ohnehin nun der Mittelpunkt dieser Situation.
Der junge Mann verfolgte ihren springenden Blick und lauschte ihrer Antwort. Wow. Was?
Er sah sie verwundert an, ehe er schief zu lächeln begann.
Sie war wirklich immer für Überraschungen gut und für jemanden, der in seiner Freizeit in einer edlen Piratenkluft herumlief, sprach sie wie ein moderner junger Erwachsener, oder so. Das war amüsant!
Die hellhaarige Dame drehte sich von ihm weg und ging wie nicht anders gedacht ihrer Tätigkeit von neuem nach.
Aufmerksam beobachtete er sie, verschränkte seine Arme etwas prüfend vor sich und versuchte schlau aus dem zu werden, was sie machte und erzählte.
Sein technisches Verständnis war durchaus gut! Und er verstand auch, was sie wollte, aber er verstand nicht, wie sie es realisieren wollte. Was sollte der Radar erfassen? Auf einer Schule wie dieser, würden auf einem Bildschirm tausende Punkte aufleuchten. Woher wollte sie wissen, wer davon ein Mensch und wer ein Vampir war? Wer kam und ging, zeigte einem auch kein Radar an.
Wer jetzt sagte, dass es in Filmen aber funktionierte, der bedachte nicht, dass das Equipment eines Superspions anders funktionierte als das Solar-Radar eines U-Boots - genau so stellte es Sich Akimoto nämlich gerade vor, wie ein Sonar.
Plötzlich trat die Piratenbraut wütend gegen das Ding. Da musste selbst der tapfere Ikiteru zucken. Er konnte verstehen, wieso auch der kleine Roboter lieber ein paar Meter von ihr wich und sich hinter ihm versteckte. Dass er dem Toaster das Leben nicht retten konnte, wusste der kleine lebende Apparat aber. Zu oft hatte er sich hinter ihn geschlichen, oder sich an seinem Fuß oder Arm festgehalten, und zu oft, hatte es nichts gebracht. Noriko bekam ihn immer zu fassen.
Über die Bewegung, die der kleine Roboter von sich gab, musste er schmunzeln. Süßes kleines Ding, dachte er und wandte sich dessen Erschafferin wieder zu.
Moment was? Sie versuchte es allen ernstes zum Leben zu erwecken?
Wenn sie den Tosatu verwandelte, war Ikiteru wie ein kleines Kind, das dieses Gescheniss fasziniert beobachtete. Ihre Gabe war etwas unfassbares wie von einem anderen Planeten.
Aber das hier war ihm irgendwie nicht geheuer.
Er beugte sich geschickt nach unten, um den inzwischen wieder zum Küchengerät gewandelten Tosatu hoch zu heben und in den Arm zu nehmen, worauf er ein zwei Schritte zurückging.
Oh, weh. Was wurde denn das?
Offensichtlich wurde es nichts, weswegen es wieder einen Tritt kassierte.
"Versteckst du immer Mülltüten bei dir?", war die einzige Frage, die plötzlich zählte. Im ernst jetzt: Woher kommt die Tüte? Warum? Wie?

Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Fr 6 Feb 2015 - 20:00

Die Überreste des Gerätes packte sie in die riesige Mülltüte, als Ikiteru Noriko verwirrt fragte, woher sie doch die Tüte her hatte!
Erstaunt lag sein Blick auf ihr und auch sie musste die Augenbrauen nach oben ziehen:
Ich hab sie aus meiner Tasche“, beantwortete sie ernsthaft diese Frage und kicherte.
Sie.
Kicherte.
Nein, das musste ein schlechtes Omen sein, wenn eine scheinbar übermüdete Vampirin an einem Experiment arbeitet und welches nicht mal gelingt!
Und dann kichert sie.
Nein, das musste nichts gutes sein, aber war Noriko wirklich so ein verdächtiger Mensch?
Man sollte nie sich wünschen, jemanden in den Kopf zu schauen, denn das, was man sehen würde, würde man vielleicht nicht akzeptieren oder verstehen.
Noriko glaubte, dass niemand jemals sie verstehen könnte. Deswegen widmete sich dem, was sie verstand. Zum Beispiel Tosatu.
Zwei Mädchen wurden in der Day Class als vermisst angekündigt“, sprach sie plötzlich aus und gab keine Gelegenheit das Gespräch in einer unangenehmen Stille enden zu lassen.
Sie war bei der Versammlung nicht und doch sprach sie die Verhängnisvolle Nachricht aus, die die Schule still legte, wie einen beschäftigten Bahnhof bei einem Terrorhinweis. Das war es doch, was man ihnen mitgeteilt hatte!
Ich finde die Atmosphäre ist komisch“, erzählte sie und wand sich an Ikiteru:
Meinst du, es ist jemand von uns?“, fragte sie ihn.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Di 10 Feb 2015 - 23:45

"Oh." Okay. Die Antwort klang ziemlich logisch. Er musste zugeben, dass er so fixiert auf den Roboter und den gescheiterten Versuch gewesen war, dass ihm die Tasche, aus der sie die Tüte gezogen hatte, gar nicht aufgefallen war. Aber warum hatte man solche riesigen Mülltüten denn überhaupt dabei? Etwas sagte ihm, dass er dieses Thema jetzt besser beenden sollte. Für seine Sicherheit und die des Toasters in seinem Arm.
Alleine das sah sicher schon witzig genug aus.
Und wie sie kicherte. Aber sie kicherte nicht darüber, dass es lustig aussah, wie ein Vampir mitten in der Öffentlichkeit einen Toaster hielt, einem Haufen Schrott gegenüber stand und ein Mädchen, das gerne ein Piratenkostüm trug, in der Nähe war.
Verwundert musterte er sie. Seine Augenbrauen fuhren erneut zusammen. Er wollte fragen. Ikiteru wollte sie tatsächlich fragen, was plötzlich in sie geraten war, aber sein Instinkt, erneut zu schweigen, sollte ihn wieder retten.
Plötzlich fing sie mit diesem traurigen Thema an. Sie ließ ihm keine Chance darauf zu reagieren.
"Ich weiß es nicht. Gerade ist alles möglich.", entgegnete er. Ihm fielen Sora ein. Sie hatte vermutet, dass es Noriko sein könnte. Aber heute war jeder Vorwurf berechtigt, jede Vermutung möglich.
Und Ikiteru wusste es nicht. Er sah sie an, überlegte. Sie? Irgendwie konnte er es sich nicht vorstellen, dass sie etwas damit zu tun hatte.
Aber auch Ikiteru konnte sich irren.
Sein Blick sank auf den Toaster.
Ich hätte jetzt gerne etwas zu trinken. Lust auf einen Tee?"


Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mi 18 Feb 2015 - 19:09

Für eine verrückte, war Noriko dann doch eine soziale! Deswegen hatte sie doch die Mülltüte dabei, damit sie ihren Müll auch beseitigen konnte, du dummer Ikiteru! So hätte sie vermutlich auf ihn reagiert, wenn er es weiter beredet hätte, hatte er aber nicht und so war das Thema gegessen. Mit leichten Bewegungen hatte sie den Müll zusammengepackt und auf einen Haufen gelegt. Sie würde vermutlich einige Diesntmädchen hierher schicken, so wie sie es mit dem Herbringen organisiert hatte.
Stimmt!
SO hatte sie den Krimkrams also hergeschaffen! Da hatte sie Ikiteru auch gar nicht gebraucht! Hrhr.
Sollte sie ihm wohl doch nicht sagen, dachte sie und wand sich, nach ihrem Kicheranfall um und setzte sich in Bewegung. Ikiteru und der Toaster wirkten niedlich zusammen, dachte sie und legte den Kopf schief.
Wieso schaust du mich so an, als würde ich was verrücktes machen?“, fragte sie leicht amüsiert. Die Antwort wusste sie bereits, aber man durfte doch scherzen oder nicht? Mit einem Seufzen schüttelte sie den Kopf und gähnte plötzlich.
Sie war ganz schön müde, stellte sie fest und blickte kurz in den Himmel. Stimmt ja, eigentlich sollte sie jetzt schlafen. Oder die letzten 48 Stunden zumindest einige Stunden. Schulternzuckend musterte sie Ikiterus ernstes Gesicht.
Och, gehörte er auch zu der Fraktion, die sich Sorgen machte und die Ereignisse bis tief zu den Nieren durchkaute?
Noriko war es eigentlich - herzlos ausgedrückt - egal, was mit diesen Day Mädchen geschehen war, weil sie das Gefühl hatte, wenn diese gestorben waren, dann hätten die Vampire es meilenweit gerochen. Zumindest ihre Theorie.
Ikiterus Blick auf den Toaster und die Frage nach Tee, ließ Noriko die Augenbrauen hochziehen.
Gern, aber erwarte nicht, dass Tosatu Toast machen kann“, erwiderte sie und ging an seiner Seite wieder Richtung Night Dorm. Bevor er seine Stimme heben konnte, murmelte sie gähnend.
Den Schrott hol ich noch ab, wenn die Dienstmädchen nicht einiges mitnehmen, okay?“, als hätte sie geglaubt, er würde sie herumkommandieren, deswegen.

==> Mit Ikiteru Eingangsbereich der Night
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Do 7 Mai 2015 - 16:17

<<< Pferdestall


Aufmerksam hörte sie ihrem Mitschüler zu, wollte es verstehen, das was bislang verborgen zu sein schien aber die Schwarzhaarige wurde nicht wirklich schlauer aus alle dem.
Vielleicht sollte Ayumi das Mädchen befragen, welches eine Drohung erhalten hatte aber nicht verschwunden war.
Schließlich hatte der weißhaarige, dessen Namen sie nun zufälligerweise doch wusste, ihr ebenfalls gedroht.
Es bestand ein Unterschied darin jemanden zu drohen und diese Drohung wahr zu machen und in diesem Falle schien es wirklich nur eine nicht in die Tat umgesetzte Wortäußerung zu sein.
Sie seufzte. Ein ungutes Gefühl keimte in ihr auf, warum wusste das Mädchen selbst nicht, fühlte sich beobachtet, von irgendjemandem.
Immer weiter ging das Mädchen, folgte unauffällig ihren Mitschülern, die dem Hausvorstand einen Bericht über die Vorkommnisse erstatten wollten, die sicherlich kein gutes Ende für den Vampiren haben würden.
Es war ihrer Meinung nach nicht Vorteilhaft gewesen.....schließlich schien dieser immer noch fremde Mitschüler sich nicht darum zu kümmern, ob er eine Strafe bekam oder nicht, irgendwie erinnerte es
Ayumi an sich selbst, denn wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, nahm die zierliche Gestallt jegliche Konsequenz in kauf, sei sie noch so groß.
Gedanklich sprach die Schwarzhaarige seinen Namen aus und lächelte sanft. Es war wirklich ein sehr schöner Name, zumindest fand sie ihn passend.
Die Kleine Vampirin näherte sich dem großen Tor und atmete erleichtert auf, da dieses schreckliche Gefühl, welches sich verstärkt hatte einen Schauder in ihr auslöste.
In letzter Zeit, passierten die merkwürdigsten Dinge und sie hätte schwören können, das ihr dieses Gerücht bekannt vor kam, von jungen Mädchen die mir nichts dir nichts einfach so verschwanden, als seien sie regelrecht von den Schatten verschlungen worden.
Ihr Vater hatte so etwas leicht angedeutet gehabt....
Sie schüttelte sachte ihren Kopf um diese Worte aus ihren Gedanken zu bekommen, doch hatten diese sich bereits festgesetzt. Ob es wohl Vampire gab, die die Schatten höchstpersönlich kontrollieren konnten?
Ayumi-Chan stockte und hielt inne als sie dachte etwas gehört zu haben. Schloss jedoch erleichtert die Augen, als es bloß eine Melodie war. Es beruhigte die noch vor kurzem besorgte und deprimierte Person, zumal klang sie ebenso wundervoll. Es war Saishin-San. Zwar würde sie ihm gegenüber nicht erwähnen, das sie nun wusste wie er hieß, doch sollte er sich vorstellen, würde das Mädchen ihn bestimmt mit diesem Namen ansprechen.
Ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht, denn niemand würde solch eine Melodie von sich geben, der kalt, herzlos und barbarisch war.
Das Mädchen lehnte sich an  die kalte Wand und lenkte ihren Blick Richtung Himmel, während sie die leise Melodie genoss und leise für sich mit summte.
Vielleicht hätte sie es lassen sollen aber sie konnte nicht anders, da die Töne sie quasi mitgezogen hatten.
Sicherlich hatte Saishin das Mädchen bemerkt, das lies sich nicht vermeiden, aber es war eine Art Zufall gewesen, denn wer würde ahnen, dass er sich in der Nähe befand.

Shin-Ayumi
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Fr 8 Mai 2015 - 13:23

cf: Pferdestall

Saishin stoppte abrupt als er hörte das jemand mitsummte, setzte sich mit einem kräftigen Ruck auf und kniete an der Kante des Torbogens, sah nach unten. "Du schon wieder..." knurrte er, aber so leise das sie es nicht hören würde. Das konnte doch wohl nicht wahr sein!
Was sollte das, wieso war sie hier? Hatte sie ihn gesehen und war ihm gefolgt? Das konnte doch nicht wahr sein, wieso war dieses Mädchen dermaßen hartnäckig und ließ ihn nicht einfach in Ruhe?!
Das es ein Zufall war das sie hier war kam ihm nicht in den Sinn denn alles geschah mit Berechnung, nichts passierte zufällig und er fing an sein Schicksal dafür zu hassen das er diese kleine Vampirin immer wieder auf seine Fährte brachte. Mit einem Sprung kam er unten vor ihr auf dem Boden auf, richtete sich drohend vor dem Mädchen zur vollen Größe auf und beschloss sie nun vollends dazu zu bringen Abstand zu halten auch wenn er vielleicht Gewalt anwenden musste.
"Hatte ich nicht gesagt das du mich in Ruhe lassen sollst?"
Während seiner Worte hatte er sich weit nach vorn geneigt, war nur wenige Zentimeter von ihr entfernt und stützte sich mit einem Unterarm an der Wand hinter ihr ab. "Ich hasse es wenn man mir nachrennt wie ein Hund also letzte Warnung Schätzchen sonst zieh ich andere Seiten auf und glaub mir, das willst du nicht wirklich."
Bei dieser Day-Klass Zwecke hatte es geholfen sie damit vollends auf Abstand zu bringen, ob es bei dieser Vampirin helfen würde blieb ab zu warten, zumal sie einen Dickkopf hatte der jedem Maultier konkurrenz zu machen schien, jedenfalls reichte der Eindruck den er bisher davon gewinnen konnte durchaus um diese Einschätzung vor nehmen zu können.
Sein Blick unterstrich seine Worte noch weiter und kurz griff er ihr Kinn, drehte ihren Kopf als würde er sich Ware auf einem Markt ansehen. Als er die Hand zurück zog hinterließ er absichtlich einen kleinen blutigen Kratzer auf ihrer Wange. "Solltest dich etwas zurück ziehen, in wenigen Augenblicken dürften einige der bluthungrigen Mitschüler hier aufkreuzen und dich besser kennen lernen wollen."
Mit einem Grinsen ließ er sie los, wandte ihr den Rücken wieder zu. Sollte sie doch zum Rektor rennen und diesem sagen was er getan hatte, er würde die Strafe einfach über sich ergehen lassen wie alles andere bisher auch und wie man sah hatte es nicht dazu beigetragen das er sein Verhalten ändern würde, im Gegenteil, die Konsequenzen waren ihm mit jeder neuen Strafe mehr und mehr egal.
Er quälte gerne Leute so sehr wie er gelitten hatte, wollte seinen Schmerz be ihnen sehen um sich daran ergötzen zu können, seinene eigenen Schmerz und Hass einen Moment vergessen zu können. Auch während seiner Jagd in der Nacht, wo er eigentlich im Unterricht sitzen sollte zog er es vor seine Beute erst zu hetzen, dann zu quälen eh er sich das nahm was er wollte, notfalls auch ohne das die Beute es wollte.
Er drehte noch einmal etwas den Kopf zu Ayumi. "Du solltest dich als kleines Lamm nicht mit einem Wolf oder Puma anlegen, du wirst immer den kürzeren ziehen, auch wenn du dich noch so sehr aufbauschst. Und von gefährlichen Räubern gibt es an der Schule hier genug, also solltest du dich vorsehen." Damit wandte er sich wieder ab, wollte eigentlich wieder gehen um sich einen neuen Platz zu suchen, dieses mal einen wo er wirklich ungestört sein würde als er glaubte ein leises Wispern zu hören. In letzter Zeit kam es häufig vor das die Schatten ihm persönlich einen Besuch abstatteten, etwas was er immer wieder amüsant fand. Kurz sah er etwas schmunzelnd zu einer kleinen Baumreihe zwischen der Nebel zu wabern schien, aber er konnte sich schon denken das man mal wieder ein Auge auf ihn hatte, nur mit den Schatten an seiner Seite sah er sich als vollkommen an. Und bald würde die Schule auch erkennen das sie einen Wolf im Schafspelz hier hatten der gewillt war alles zu riskieren um die Schule untergehen zu sehen.

Ayumi - Saishin
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 9 Mai 2015 - 0:50

Das summen stoppte, worauf das Mädchen ebenfalls aufhörte. Ein ungutes Gefühl bahnte sich in ihr an, als sie ihren Blick zu ihm wand. In völliger Größe stand der weißhaarige vor ihr, schien überaus verärgert....
Immer noch blieb Ayumi stehen, regte sich keinen Zentimeter, wie konnte sie auch, wenn vor ihr ihr Mitschüler stand.
Schon alleine wie er die Worte aussprach deuteten auf die Ablehnung und die Wut hin, die nun in seinem inneren zu herrschen schien.
In ihren Augen spiegelte sich die Unsicherheit, wieder, da er ihr nahe gekommen war, sie nicht wusste, was nun geschehen würde. Vielleicht auch ein wenig Angst.
Trotz dessen lächelte die Schwarzhaarige ihn an. Es war zwar schwach, aber verlor nicht seine Schönheit.
"Es muss wohl Zufall gewesen sein...ich bin den anderen Schülern hier her gefolgt, freut mich dich wiederzusehen." Ihre Stimme klang ebenso leicht verunsichert und in ihren Augen flackerte nun endgültig die Angst durch. Doch war es nicht nur Sashin, die beunruhigend auf das Mädchen wirkte. Ein schwarzer Nebel der aufzog...Finsterniss...Schatten....es passte alles....genauso, wie ihr Vater es Ryusei-San beschrieben hatte.  Gut sie hatte die beiden versehentlich belauscht, schämte sich dafür es getan zu haben, aber niemand erwähnte ihr  gegenüber je solche Dinge.
Sie schloss die Augen, versuchte es zu umgehen, aber es ging nicht. Von beiden Seiten unter Druck gesetzt zu werden, war das schlimmste was Ayumi passieren konnte.
Langsam öffnete sie die Augen nur um festzustellen, was ihr zu Teil werden würde. Gedemütigt fühlte sich das Mädchen, mehr denn je, so wie er die Schwarzhaarige begutachtete, wie billigen Krempel, denn man auf einem Markt zu fassen bekam, verletze sie damit ein Stück weit mehr.
Der Kratzer der entstand tat nicht weh, als er seine Hand von ihrer Wange entfernte, aber das was er aussagte war deutlich beunruhigender, das Mädchen wusste, worauf er hinaus wollte...aber das er soweit ging...daran wollte das Mädchen nicht denken.
Dabei wollte sie doch nur dafür sorgen, dass  er sich besser fühlte...nicht beschuldigt wurde....
"Es..es tut mir leid....das war nicht meine Absicht gewesen...ich wollte dir lediglich helfen..ich wollte dich weder bedrängen noch verärgern." hauchte sie leise und versuchte ihre Atmung zu regulieren. Entgegen der Erwartung fort zu gehen, entschuldigte Ayumi sich.
Ihre Hand zitterte, sie fühlte sich erbärmlich, während sie sachte ihre Hand zu dem Kratzer führte.
Es war durchaus möglich das ihre Mitschüler darauf reagierten zu mahl der Duft ihres Blutes sehr intensiv war. Auch ihre Augen leuchteten kurz rot auf. Hoffentlich war dem nicht so, denn würden viele dadurch angelockt werden, wäre die Schwarzhaarige ihnen hilflos ausgeliefert..
Kurz überlegte, das Mädchen, was es machen könnte, vor allem wie sie ihn besänftigen könnte, doch es viel ihr nichts ein.
Alle ihre Versuche waren fehlgeschlagen, hatten ihn nur noch mehr provoziert. Es stimmte, Ayumi war tatsächlich ein kleines unschuldiges Lamm, welches bis jetzt nichts unrechtes getan hatte, bedacht darauf andere nicht zu verletzen...Shin hingegen er war wie ein großer böser Wolf...aber diesen Gedanken verdrängte sie ebenfalls. Erneut war er im Inbegriff wieder zu gehen, sie alleine zu lassen.
Eisige Kälte schlich sich durch ihr inneres. Es war wie ein Traum....ein Alptraum der wahr wurde...dass was eigentlich hätte nicht sein sollen, das was sie die ganze Zeit über versuchte zu verdrängen war in ihrer Nähe. Scheinbar schien es doch möglich zu sein......
Ihr Blick schweifte hinüber zu den Schatten, welche die Bäume warfen. Kurz sah es so aus, als würden sich diese bewegen, wachsen, lodern wie Flammen...aber so schnell wie dieses Schauspiel entstand, war es vorbei.
Ohne zu überlegen, näherte das innerlich verwirrte Mädchen dem launischen Vampiren, auch wenn er ausdrücklich gesagt hatte, sie solle verschwinden, da es sonst Übel ausgehen könnte aber ihre Besorgnis war stärker, außerdem durfte sie nicht zulassen, das so etwas noch einmal passierte..viele litten und solange Ayumi an der Cross Academy war, würde sie ihr bestes geben, um dies zu verhindern, koste es was es wolle.
"Bitte, geh nicht...ich werde es nicht zulassen, dass sie dich  auch verschlingen, selbst wenn du mich verabscheust, selbst wenn ich tatenlos zusehen muss...wie...alles.."
Sie brachte es nicht über das Herz, das alles war widersprüchlich..
"..mache mit mir was du willst aber bitte höre auf damit....ich habe keine Angst davor, was mit mir geschieht. Ich bin mir sicher, das du nichts damit zu tun hattest, bitte lass mich dir helfen..."
Warum sie gerade dies von sich gab, wusste Ayumi nicht, hielt es jedenfalls für richtig, vielleicht lag es an dem leisen Wispern, welches auch zu ihr durchgedrungen wahr und welches sie aufhorchen lies. Vielleicht war es aber auch etwas anderes, was sie verleiten lies, gerade dies zu tun.
Dieses Lämmchen war gerade im Inbegriff sich dem Wolf zu stellen. Irgendjemand musste schließlich anfangen..
Wie es ausging wusste nur er allein. Es lag in seiner Hand, aber sie würde ihn  nicht einfach so alleine lassen, es brachte nichts, machte nichts besser.
Auch wusste sie das sie keinerlei Recht hatte so etwas zu sagen aber sie wollte nicht, das irgendjemand von dem sog der Schatten, in den Bann gezogen wurde.
Das Ende derer war Unheilvoll, es war kein Leben. Halbtot konnte man es auch nennen. Rastlos, auf ewig verdammt..

Shin -Ayumi
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Di 12 Mai 2015 - 10:38

Dieses Lächeln machte ihn rasend, wieso lächelte sie wenn sie vor Angst immer mehr in sich zusammenbrechen müsste?
Hatte er seine Ansichten noch nicht so deutlich ausgedrückt das sie es verstehen konnte, musste er noch deutlicher werden??
Alles was positiv war schien ihm seelische Schmerzen zu bereiten, diese wandelte sich aber vorher, eh man das Gefühl richtig wahr nehmen konnte in Wut die sich dann nur all zu oft sehr deutlich zeigte wie man im Moment mal wieder sehen konnte, sein Blick lodernden Flammen zu gleichen schien welche das einzige Ziel hatten das Objekt das ihnen im Weg war nieder zu brennen, es zu Asche zu verwandeln und dann weiter zu ziehen auf der Suche nach dem nächsten Opfer das es wagte sich den alles verschlingenden Flammen in den Weg zu stellen.
Es juckte den jungen Vampir sehr in den Fingern ihr dieses Lächeln aus zu treiben, es für immer im Keim zu ersticken denn solche Gesten waren ihm gegenüber sowieso nie ehrlich, das wusste er zu gut weshalb er darauf auch nicht herein fallen würde. Dieses Mädchen war wie alle anderen und auch die Schatten bestätigten ihm diese Einstellung in dem sie ihm leise zuraunten das er sie ja nicht in seiner Nähe dulden sollte, ein überflüssiger Hinweis denn er duldete niemanden.
Unsicherheit mischte sich in ihren Blick und verleitete ihn dazu gedanklich zu grinsen, sie war also doch nicht so taff wie sie behauptete oder vorgeben wollte zu sein! Sie hatte Angst, vermutlich wäre sie am liebsten woanders, schlaues Kind, langsam schien sie zu begreifen das es ein Fehler war sich mit ihm ab zu geben und dennoch lief sie nicht weg wie alle anderen auch die bereits drei mal umgekehrt wären.
Warum verstand sie nicht das er einfach alleine sein wollte, keinen Kontakt zu anderen haben wollte und sie unerwünscht war? Musste er ihr erst einen Zettel schreiben damit sie es verstand?
Sie schien wirklich daran zu glauben das sie ihm in irgendeiner Art und weise helfen müsste aber hatte er auch nur einmal erwähnt das er ihre Hilfe haben wollte?
Sie war erfreut ihn wieder zu sehen?
Warum sollte er ihr diese billige Lüge abkaufen? Man konnte doch deutlich in ihren Augen sehen das sie Angst hatte, Angst vor ihm das er seine Drohungen wahr machen könnte. Noch verstimmter als ohnehin schon verengten sich seine Augen, in ihnen schien etwas zu brodeln, etwas das alle in die Flucht zu treiben schien.
Hoffnungen und irregeleitete Helfersucht waren, wie er fand einfach nur naiv, dumm und lästig. Denn er zum Beispiel wollte keine Hilfe.
Ihm fiel auf das sie sich nicht nur von ihm eingeschüchtert zu fühlen schien, dafür aber durchaus die Schatten wahr nahm welche immer in seiner Umgebung lauerten, mit ihm sprachen und ihn daran erinnerten auf welcher Seite er stand, wo er hingehörte um seine Macht zu vergrößern und seine Rache nehmen zu können, eine Rache der niemand entkommen würde!
Ein wahnwitziges Unterfangen wenn man bedachte das er sich mit Reinblütern und Adligen würde anlegen müssen um dieses Ziel zu erreichen. Man hatte ihm Leid zugefügt, also konnte die Welt dieses Leid ebenso erfahren, sollten doch Familien zerrissen werden, Freunde sich gegenseitig an die Kehle springen, es wäre ein reiner Hochgenuss sich dieses Chaos mit an zu sehen.
Schön für dich ich bin nur genervt weil du scheinbar taub zu sein scheinst,“ meinte er herablassend und von oben herab.
Sein eh schon dünner Geduldsfaden riss endgültig als sie sich entschuldigte. Mit der Faust schlug er an die Wand hinter ihr, diese bekam sogar Risse. „Ein für allemal ich brauche weder deine Hilfe noch die von sonst irgendjemandem, ich komme alleine klar du solltest deine Nase nicht in Angelegenheiten stecken die dich nicht angehen denn es könnte dir übel mitspielen wenn du dich in Sachen rein hängst die im Verborgenen bleiben sollten. Wenn du dich noch einmal entschuldigst oder mich nervst schwöre ich dir das du eine gratis OP bekommst, vorausgesetzt du überlebst die Narkose,“ fauchte er ungehalten. Was bildete sie sich ein sich als Helfer für die Welt auf zu spielen? Sie sollte dieses Spiel sein lassen, sie würde sich nur die Finger verbrennen, in so fern sie diese nicht völlig einbüßen würde  wenn er in seiner Rage mit ihr fertig war.
Als er endlich gehen wollte kam sie wieder auf ihn zu und nun reichte es ihm wirklich, er hatte sie mehrfach gewarnt. Unsanft ergriff er sie am Hals, hob sie ein wenig hoch und funkelte sie an. „ICH SAGTE ICH BRAUCHE DEINE HILFE NICHT! MEIN LEBEN UND ALLES WAS MIT MIR ZU TUN HAT GEHT DICH ABSOLUT NICHTS AN! ICH BRAUCHE KEIN GEHEUCHELTES MITLEID ODER DEINE ANGEBLICHE HILFE ALSO KRIEG DAS IN DEINEN SCHÄDEL ODER DU STIRBST HIER!“ Die wenigen Momente die er sie so fest hielt und sie anbrüllte wie eine wild gewordene Bestie würden doch wohl reichen es endlich zu verdeutlichen oder?
Mit einem Ruck löste er seine Hand, es interessierte ihn nicht ob sie vielleicht fiel und sich Hände und Knie aufschürfen würde, sie hatte es drauf angelegt also musste sie mit den Konsequenzen leben.
Wenn sie so aufdringlich war, wieso sollte er sich die Schuld dann zuschieben lassen? Weil es immer so war? Was zählte schon die Meinung anderer?

Ayumi - Saishin
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Di 12 Mai 2015 - 16:13

Ayumi wollte versuchen es zu verstehen, warum der weißhaarige sich so verhielt, warum er bis aufs äußerste ging, um jeden von sich fernzuhalten, und vor allem, warum die Schatten gewillt darauf waren, ihn in den Bann zu ziehen.
Die Wesen kannten die Schwarzhaarige, wie sollten sie nicht, wenn die Vampirin ihr größter Feind war, oder besser gesagt ihre Gabe es war.
Vielleicht war dies der Springende Punkt gewesen, warum man säuselte, dass das Mädchen ferngehalten werden müsse.
Auch sein Blick bestätigte diese Tatsache vollends, die Flammen, die aufloderten, drohten sie zu verschlingen und in Asche zu verwandeln, sowie das Grinsen, welches sich auf seine Lippen schlich, als die Unsicherheit sie übermannte.
Immer wieder fragte sie sich nur eines, und zwar, was passiert war, dass man sich so weit von der Finsternis verschlingen lies und gegebener maßen sein Lakai wurde.
Er wollte ihre Hilfe nicht, es war offensichtlich, doch es würde zu der sanften Gestalt nicht passen, ihm diese zu verweigern, nur weil er diese nicht wollte, es war ähnlich wie zuhause. Verzweifelt streckte sie auch dort ihre helfende Hand aus, doch wurde sie auch hier nicht ergriffen...
Sie musterte ihn lediglich, schwieg. Hatte es anscheinend etwas übertrieben.
Reflexartig schloss sie die Augen, als die Faust in die Wand neben ihr einschlug. Zuckte leicht zusammen. Es war das erste mal, dass sie jemanden so außer sich sah, das erste mal an eigenem Leib verspürte, wie es sich anfühlte.
Oft hatte sie zusehen müssen, wie anderen das selbe widerfahren war, doch jetzt war das Mädchen mittendrin.
Ein schreckliches Gefühl breitete sich in ihr aus, während seine Worte wie Messestiche eindrangen und sie förmlich bluten ließen.
Ehe Ayumi auf seine worte etwas erwidern konnte, befand sie sich auch schon in seinem groben Griff. Es tat weh, aber die Tatsache, dass sie nichts für ihn tun konnte, schmerzte sie mehr den je.
Ihre Blicke trafen sich. Seiner mehr als nur wütend, rasend, Ayumis hingegen voller Mitleid und Trauer.  Das Mitleid, war echt. Man erkannte es an ihrem intensiven Blick.

Nie würde sie ihre Gefühle vortäuschen, hatte es bisher nicht getan und würde es auch nicht in Erwägung ziehen. In Augenschein hatte sie dies bereits genommen, hatte gehofft, dass ihr Leid, in ihm etwas auslösen würde doch dem schien nicht zu sein..
Jeder sah das Mädchen als klein, hilflos und wehrlos an und auch dieses mal wehrte sie sich nicht, hätte es tun müssen, um ihr überleben kämpfen müssen.
Doch eines was die Night-Classlerin zu Hauf hatte, war Geduld und ein starker Wille. Die ganze Zeit über hatte sie ihn mit dem selben Blick gemustert,  ehe man sie achtlos fallen lies, ungeachtet davon, was mit ihr geschah.
Der Aufprall sorgte dafür, dass sie sich verletzte. Sowohl an ihren Knien, als auch an ihren Handflächen, waren Schürfwunden entstanden, die höllisch brannten.
Wie lange sie in dieser Position verharrte, wusste sie nicht. Ihr Blick ruhte immer noch auf dem Boden.
Vereinzelt flossen ihre warmen Tränen auf den Boden, hinterließen ihre Spuren.
Sie weinte nicht um sich, oder deshalb weil, er sie so sehr verletz hatte, sie weinte, weil es Ayumi schmerzte erneut unfähig gewesen zu sein, sie fühlte sich nutzlos.
"Es ist keine Heuchlerei....es entspricht der Wahrheit.." Mit zitternden Knien erhob sie sich, sah ihn an, ohne das sich irgendetwas in ihrem Blick geändert hatte, voller Wärme und Mitleid, während das Blut aus der Wunde an ihrem Knie langsam über ihr Bein lief, schenkte sie ihm ein sanftes aufrichtiges Lächeln.
Der Duft den das Mädchen versprühte, nahm von Sekunde zur Sekunde zu.
Niemals würde Ayumi jemanden verurteilen, glaubte instinktiv daran, das jeder einen guten Kern hatte, so auch Saishin.
Anscheinend schien es ein Fehler gewesen zu sein aufzustehen, da sie gleich wieder zusammensackte, einfach nur erbärmlich wirkte. Es war schon recht peinlich, in welch einer Situation sie sich befand. Ihr Bruder hätte sie schon längst weggezerrt, gesagt, dass sie sich nicht immer an die hoffnungslosen Fälle festbeißen solle aber wenn das Mädchen nicht einmal ihrem Mitschüler helfen konnte, wie sollte sie denn dann ihr Ziel erfüllen können. Aufzugeben kam nicht in Frage, auch wenn die Schwarzhaarige unendliches Leid auf sich nehmen müsste um anderen ihr eigenes zu ersparen.
Doch in ihrer jetzigen Lage hatte sie eindeutig den kürzeren gezogen. Er war stärker, größer als das zierliche Mädchen...wirkte zum Teil beängstigend wie er sie anfunkelte..
Sie war sich aber trotz allem sicher, dass es nichts als Schein war. Selbst wenn es indirekt war, würde sie alles in ihrer Macht stehenden tun, um ihm helfen zu können.
Wie zu erwarten, kamen auch einer ihrer Mitschüler, verzaubert durch den Duft der süßen roten Flüssigkeit auf die beiden zu. Er hob sie hoch, sah ihr eindringlich in die Augen. Seine leuchteten bedrohlich auf, angetrieben vom Durst, wie ein Raubtier atmete er den lieblichen Duft ein, schloss genüsslich die Augen.
"Vorzüglich, wie lange es doch her ist...dieser Duft.."
Er dreht ihre Handfläche zu sich, damit er einen besseren Blick auf die Wunde hatte. Verzweifelt versuchte sie sich zu lösen, doch sein Griff war zu stark.
Kurz blickte sie zu Shin,  ehe ihr Mitschüler über die Wunde leckte, nach mehr verlangte, es war kaum zu übersehen.
"Bitte.."
Doch ihr flehen wurde nicht erhört, und man machte einfach weiter. Nicht einmal das konnte sie ihm verübeln, schließlich war sie es gewesen, die diese Welle ausgelöst hatte..


Shin- Yumi
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Do 14 Mai 2015 - 13:07

°Verdammt, hör auf mich so an zu sehen...° Saishin behielt die ganze Zeit den Blick bei ihr, warum sah er nur dieses verdammte Mitleid in ihren Augen wenn er den Blick auf diese richtete? Warum konnte sie ihn nicht einfach hassen wie alle anderen auch?
Anderen fiel es doch auch so leicht ihn zu hassen, warum dann nicht auch dieser Neuen? Niemand hätte sich so von ihm behandeln lassen, aber sie schien es zu erdulden, als würde sie hoffen durch ihr stilles und zurückhaltendes Wesen etwas bewirken zu können. Gut das tat sie auch denn es steigerte nur seine Wut ins unermessliche, auch die Schatten säuselten er solle dem doch einfach ein Ende setzen, sie hatte kein Recht sich in sein Leben ein zu mischen, geschweige denn ihn mit solch einem Blick an zu sehen!
Es wäre so einfach, er müsst nur die Hand anlegen und ihr Genick schien eh nicht sonderlich stabil zu sein....als hätte er einen Fieberwahn schüttelte er entschieden den Kopf, trat einen Schritt von dem Mädchen zurück und fuhr sich mit einer Hand durch das Gesicht, woher kam dieser unbändige Wunsch dieses Leben, dieses Licht aus zu hauchen das für andere sicherlich hilfreich war, aber ihn eben abstieß weil er sich zu sehr in den Schatten verkrochen hatte? Das waren nicht seine eigenen Gedanken, er hatte zwar viel Blut an den Händen kleben aber bisher hatte er diese Wünsche nie gegenüber einer Schülerin gehegt, noch dazu gegenüber einer seiner Gattung. Was war nur los mit ihm? Bohrende Kopfschmerzen bahnten sich ihren Weg durch seinen Schädel, fast als wären sie die Strafe dafür das er sich den verheißungsvollen Stimmen widersetzte.
Aber wieso wollten die Schatten das er dieses Leben beendete? Ein Leben das mit seinem nichts zu tun hatte, seinen Rachedurst nicht besänftigen würde? Seit langem meldete sich sein Gewissen wieder, etwas das er eigentlich schon vor langer Zeit verbannt hatte wie er glaubte, scheinbar war er es doch nicht los. Denn es bohrte nun noch zusätzlich wieso er so etwas auch nur ansatzweise in Erwägung zog.
„Halt den Mund.......als würde ich euch Adligen auch nur ein Wort glauben, ihr seht in niedrig rangigen Vampiren doch eh nur Dreck also bedeuten deine Worte mir nichts, ersticke dran!“ Seine Stimme klang nun weniger wütend als wenige Momente zuvor, dennoch weiterhin distanziert und abweisend, er wollte keine Hilfe, keine Almosen und vor allem kein Mitleid, wieso sah sie das denn nicht? Was brachte ihm Mitleid? Es änderte nichts an seiner Situation, würde ihm seine Rache auch nicht bringen und war einfach nur ein Wort ohne Bedeutung. Zumindest für ihn, in dieser Situation. Mitleid war für Schwache, für Wesen die es brauchten weil sie ansonsten keinen eigenen Antrieb hatten, Saishin aber hatte seinen Hass auf den er sich stützen konnte und brauchte dieses ach so tolle Mitleid dementsprechend nicht. Seine Ansichten waren verbohrt, er bereits lange im Sog der Schatten.
Mit einem herablassendem Blick sah er zu wie sie versuchte sich wieder zu erheben, schwaches Mädchen, denn sie sackte gleich wieder zusammen. Hätte sie respektiert das er allein sein wollte hätte er nicht zu solchen Mitteln greifen müssen und sie wäre nicht verletzt, also hatte sie es sich selber zu zu schreiben. °Kannst du es wirklich verantworten ihr Blut an deinen Händen zu haben wenn die anderen Schüler aufmerksam werden? Wirst du es hinnehmen Unschuldige deiner Rache zu unterziehen?° „......vielleicht...“ sprach er wie in Trance zu sich selber. War bedeutete schon das Leben eines Einzelnen? Keiner war besonders, niemand hatte eine besondere Rolle im Schicksalsspiel das sich Leben nannte, jeder war nur dazu verdammt so zu agieren wie ein höhergestellter Puppenspieler es wollte und wer sich widersetzte dem wurden die Seile gekappt und man war auf ewig verloren.
In seinem Kopf stritten die Parteien miteinander was nun richtig und falsch war, wie sehr er sich selbst schon aufgegeben hatte aber ihm kam ein Gedanke in den Sinn den sein Großvater ihm mitgegeben hatte, diese Worte die er nie hätte vergessen dürfen die aber bisher unerreichbar weg gerückt waren, ihm nicht mehr zum greifen nah gewesen waren: Leben und leben lassen. Aber konnte er sich auf diese Aussage wirklich stützen? Was wenn es auch einfach ein Teil dieser Stimmen war die ihm Sachen einredeten die er eigentlich gar nicht tun wollte? Wenn es ebenso ein Trick war?
Als ein weiterer ihrer Mitschüler her kam beäugte Shin diesen mit deutlicher Abscheu. Was wollte der denn hier, sich einmischen? Ihm sagen er solle von ihr ablassen und in sein Zimmer zurück gehen weil er wiederholt gegen die Regeln verstieß? Aber dem war nicht so, Saishin schien Luft zu sein denn der Schüler widmete sich Ayumi und ihren aufgeschürften Wunden. Jetzt wo er sich fragte was ihn angelockt hatte wurde ihm erst wieder bewusst das sie sich Knie und Hände aufgeschürft hatte als er sie so abrupt los gelassen hatte, ebenso der Schnitt auf ihrer Wange.
Klasse, sein Gewissen bohrte, die Stimmen sagten er solle einfach gehen und eine dritte das er eingreifen musste. Auf welche sollte er denn hören? Eh er sich entschieden hatte, zumindest bewusst, hatte er den anderen Schüler unsanft an der Schulter von ihr weg gezerrt und ihm einen Schlag verpasst das er kurzerhand auf dem Rücken lag, Sai kurz die Hand schüttelte mit der er zugeschlagen hatte. Er musste dringend wieder an seiner Schlagkraft arbeiten, es ließ zu sehr nach in letzter Zeit. „Verzieh dich oder du beziehst die schlimmste Prügel deines Lebens. Und eh du was dazu sagst ist mir egal ob du adlig, reinblütig oder der Kaiser von China bist, mach ne´n Abgang!“
Die Drohung die in seiner Stimme mitschwang war unmissverständlich und da er sich zwischen dem Mädchen und diesem Mitschüler positioniert hatte würde er auch erst an ihm vorbei müssen wenn er weiter seinem Blutdurst nachgehen wollte. Und ob er es riskieren würde sich mit ihm an zu legen hing vom Grips des Typen ab. Wenn er genug davon besaß wurde er einsehen das er besser gehen sollte denn die Haltung des Weißhaarigen machte mehr als deutlich das er es ernst meinte. „Wage es ja nicht wieder irgendwelchen Müll zu reden von wegen guter Kern oder so einem Schwachsinn,“ knurrte er ohne den Blick zu Ayumi zu nehmen und wartete auf die Reaktion seines Gegenüber.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mo 18 Mai 2015 - 4:15

Ayumi war nicht entgangen, wie sehr dieser Blick ihn zu stören schien, es schimmerte heraus, auch wenn es nur sehr dezent war.
Gerne hätte sie ihm mehr Aufmerksamkeit geschenkt doch ihr Mitschüler machte dem Mädchen gerade alles sein wenig schwer.
Leckte über die Wunde, saugte ein wenig daran. Gierig.
Die Schwarzhaarige schloss die Augen, hörte lediglich die Worte von dem weißhaarigen, war jedoch nicht in der Lage zu antworten, da der Night Classler
Gerade  seine Fänge in ihr zartes Fleisch bohren wollte, damit die rötliche Flüssigkeit in seinen Mund strömen konnte, er diesen himmlischen Genuss seinen Rachen runterfließen lassen konnte, wie einen guten Wein, wurde er auch schon weggeschleudert.
Etwas was sie nicht erwartet hatte, doch war es dennoch passiert, etwas was geschehen war, weil sie die Hoffnung nicht aufgegeben hatte, nicht locker gelassen hatte, es schien als ob etwas in dem Inneren von Saishin ausgelöst wurde, es freute sie so unglaublich.
Die Worte von vorhin waren bereits vergebenen und vergessen, der Schmerz den sie empfand weggefegt.
Er hatte das Mädchen davor bewahrt, sie aus seinen Klauen befreit. Vorsichtig lugte Ayumi hinter ihm hervor, beobachtete den neu hinzugekommenen Mitschüler, wie er auf den Rücken lag, fluchte und sich mühselig aufrappelte. Seine Augen leuchteten immer noch Rot wie Blut, bedrohlich.
"Mistkerl, was fällt dir ein dich zwischen mir und meinem Blutdurst zu stellen, ich habe sie zuerst gesehen, such dir gefälligst selber jemanden!"
Eindringlich sah er ihn an, diese Mauer, die sich ihm in den Weg gestellt hatte, ihn davon abgehalten hatte, seinen Blutdurst stillen zu dürfen, dieses Aroma zu schmecken.
Am liebsten hätte er diesen Vampiren den Hals umgedreht, doch war er zum einen größer als er und zum anderen hatte er keinerlei Interesse auf eine Prügelei. Warum? Weil es für ihn unnötige Kraftverschwendung war.
Er steckte die Hand in seine Hosentasche, hielt die Stelle, an der er getroffen wurde und zischte bedrohlich, denn er sichtlich verärgert.
"Du wirst früher oder später für diese Respektlosigkeit bezahlen"
Die Schwarzhaarige seufzte erleichtert auf, auch wenn sie noch wackelig auf den Beinen war. Dank Shin hatte sie es ohne schwerwiegende Folgen überstanden.
Sie war ihm überaus dankbar, da konnte er tun und lassen was er wollte, sagen was er wollte.
Sanft lächelte sie ihn an. All die Zweifel waren verflogen. Vielleicht sah er es nicht, es wäre möglich schließlich stand er mit dem Rücken Gewand zu ihr, blickte sie nicht an, aber Ayumi hielt es für richtig.
"Ich danke dir, vielen Dank." Ob er es hören wollte oder nicht, wusste sie nicht aber sie war es ihm schuldig, mehr als alles andere, es war keine Pflicht, sie bedankte sich, weil sie es wollte und er es verdient hatte, das man sich bei ihm bedankte. Er hätte gehen können, die Augen verschließen können und sich nicht weiter einlasen müssen, doch er tat es nicht.
Es freute sie so sehr, innerlich sowohl äußerlich, auch wenn die Worte die er zuvor gesagt hatte, das  schmerzten das Mädchen, da er ihre Worte nicht ernst nehmen  würde aufgrund der Tatsache und dies der Wahrheit entsprang. Leider.
Er hatte nicht unrecht, man behandelte sie wirklich eher wie wertlose Diener, ohne auf deren Gefühle zu achten, ohne darauf zu achten, ob man sie verletzte oder nicht aber Ayumi hingegen war nicht so, sie behandelte jeden gegebener maßen gleich. Jeder bekam das von ihr, was ihm Zustand. Es war das einzig richtige. Was nützte einem der Rang? In gewisser Weise diente es nur als Aushängeschild. Viele nutzten ihren Einfluss nicht sondern missbrauchten ihn..
Gerne hätte sie seinen wundervollen Namen ausgesprochen, verleugnet, dass es ander war, das sie anders war, doch durfte sie es nicht. Er hatte es ihr noch nicht persönlich verraten...
"Es ist wahr, und es tut mir schrecklich leid, wie einige mit den anderen umgehen, es ist unverzeihlich.......dabei sollten wir uns doch eigentlich gegenseitig respektieren und helfen..."
Sie wischte sich, währenddessen ihre Tränen weg, die sie vor kurzem vergossen hatte.
Dies war einer der Gründe, warum sich unbedingt etwas ändern musste, warum so sie so sehr für das gute in jedem Wesen einstand, warum sie alles in Kauf nahm und alles in ihrer Macht stehende tun wollte, damit dieser Traum in Erfüllung gehen würde.
Auf ewig würde sie daran festhalten und alleine von der Art her, wie sie es aussprach, wurde deutlich, wie ernst sie ihre Worte meinte.
Es war kein Müll, da konnten alle sagen was sie wollten, wenn man wollte, dass sich etwas änderte, vor allem zum guten, musste einer den Schritt machen, würde man sich jedoch nicht kümmern und dem Strom folgen, so hatte es keinerlei Chance, Ayumi schwamm lieber gegen den Strom. Warum? Es war beschwerlich, keine Frage aber am Ende würde es sich lohnen, da war sich das Mädchen mehr als nur sicher. Gleiches mit gleichem zu vergelten brachte nichts als Unheil.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mi 27 Mai 2015 - 13:28

Saishin konnte nur herablassend über den Mitschüler lachen. „Ach ich soll es bereuen wenn du zu unfähig bist nem langsamen Schlag aus zu weichen? Wir können es hier und jetzt klären aber dafür scheinst du zu feige zu sein,“ meinte er nur von oben herab. Dieser Typ trug seine adlige Nase eindeutig viel zu hoch. Als würde Saishin irgendwas bereuen also wirklich, es machte ihm eher noch Spaß zu sehen wie der Mitschüler sich darüber aufregte, scheinbar seine Schwäche und Unterlegenheit einsah. Sollte er ruhig wieder kommen, von Saishin aus auch mit einigen Freunden, er würde ihnen schon zeigen das er seinen Ruf an dieser Schule nicht umsonst errungen hatte.
Wäre er so feige wie der Kerl wäre er nichts anderes als diese kratzbuckelnden Adligen die sich den Reinblütern zu Füßen warfen und förmlich noch darum bettelten deren Schuhe ablecken zu dürfen, unter seiner Würde! „Falls du blind bist helfe ich dir gerne auf die Sprünge ich stand zuerst hier also hast du dich auf falsches Gebiet begeben und wenn ich dir nen Rat geben darf verzieh dich mit deinem Gesicht aus meinem Blickfeld eh ich gleich so nett bin die erste und letzte OP an deinem Gesicht vor zu nehmen.“ Saishin sah den anderen nun ebenfalls mit rot aufglühenden Augen an, aber bei ihm war es nicht vor Blutdurst sondern als eine Drohung gedacht die es galt zu beherzigen wenn sein Gegenüber das Gesicht was er nun hatte behalten wollte. Ja er war brutal, was war das Problem daran? Bisher hatte er seine Angelegenheiten auch auf diese Weise geklärt und warum er ausgerechnet dieses Mädchen nun verteidigen musste....wusste er nicht mal. Vermutlich machte es ihm einfach spaß sie hinters Licht zu führen und sich an ihrer Naivität zu weiden wenn diese sie in Schwierigkeiten brachte.
„Oh ich freue mich schon drauf wie hoch der Preis sein wird den ich dir dann unweigerlich eingravieren werde bis du bettelst das ich aufhöre.“ Sollte er ruhig versuchen Saishin zu belehren und von seinem Verhalten weg zu bringen, das versuchte auch Kaname seit einem Jahr und dennoch hatte er bisher nichts bei Saishin erreicht außer das sich dessen Trotz gegenüber den Anordnungen des Reinblüters weiter verstärkte. Warum sollte er auch nach anderer Leute Nase tanzen die er erstens nicht kannte und zum anderen...nur weil sie besondere Gaben hatten und ihn umbringen konnten? Das konnte ein Lastwagen in voller Fahrt ebenso. Er konnte deshalb nur grinsend dem Kerl nachsehen als dieser wütend ab rauschte, schien ja ein ziemlicher Knick in dem Ego des Jungen zu sein, entweder hielt er sich sonst für besonders begehrlich oder unbesiegbar. Das er beides nicht war musste Saishin dabei nicht mal laut aussprechen. Bei der nächsten Begegnung würde Saishin es drauf ankommen lassen sich notfalls auch öffentlich mit diesem Vampir an zu legen damit dieser verstand das Sai durchaus nicht hier war um Diener für die Adligen zu spielen sondern hier war um ganz andere Ziele zu verfolgen und wenn es so weit war würde er dem Kerl mit Freude das Gesicht ab ziehen und in den nahen Fluss werfen. War der Gedanke grausam? Für ihn eher Normalität, immerhin war die Einsamkeit seine Rüstung, der Hohn seine Schneide und die Gewalt sein Schild.
Sein Blick wandte sich leicht zu ihr um als sie schon wieder anfing sich bei ihm zu entschuldigen, hörte dass denn nie auf? Hatte sie vor sich bis in alle Ewigkeiten in irgendeiner Art und Weise zu entschuldigen?? Und auf ihren Dank konnte er auch verzichten. „Der Kerl hat genervt, bilde dir bloß nichts ein.“ War es so schwer nach zu vollziehen das Saishin so etwas nicht hören wollte? Aber dieses Mädchen schien einen schlimmeren Dickschädel zu haben als ein Esel und diese Dinger waren schon so verdammt stur das man besser mit einer Wand reden konnte und mehr damit erreichte.
Trotzdem blieb sein Blick distanziert und abschätzend, sie war einfach nur seltsam in seinen Augen, er konnte sie nicht richtig einschätzen und die Tatsache das sie zugab das das Verhalten der meisten Adligen gegenüber niedriger rangigen Vampiren nicht gerecht war wunderte ihn, sie war die erste die diese Ansicht mit ihm teilte, alle anderen waren immer der Ansicht das es gerecht so war, jeder das bekam was er verdiente und die niedrig rangigen eben nur dazu bestimmt waren für die Obrigkeit da zu sein. Als Kind hatten seine Eltern ein mal versucht ihn an solch eine reiche Adelsfamilie zu verkaufen, er war schneller wieder da gewesen als ihnen lieb gewesen war denn er hatte seine Herrin mehrfach gebissen und ihr sogar ein Bein auf der Treppe gestellt, er war eben kein Diener sondern ein Freigeist mit dem man nicht machen konnte was man wollte, noch dazu ohne seine Zustimmung. Bereits als Kind hatte Sai einen durchaus starken Willen gehabt, auch jetzt besaß er diesen noch, auch wenn er nun von Schatten überlagert waren die ihm kaum Freiraum für eigene Gedanken ließen. Er setzte seine Füße um wieder auf das Tor zu zu gehen, hielt aber einige Meter weiter noch mal Inne und wandte leicht den Kopf zu ihr. „Saishin......um deine Frage von vorhin zu beantworten.“ Er hatte im Gefühl das sie sich noch öfter sehen würden, irgendwann würde sie seinen Namen eh mitkriegen also war es egal ob er ihn nun offenbarte oder andere Schüler, es änderte nichts an der Tatsache das er dieses Licht von sich fern halten musste um sich nicht daran zu verbrennen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mi 27 Mai 2015 - 14:01

Ayumi beobachtete das geschehen einfach nur. Aber ihrer Meinung hatte er dies mehr als nur verdient. Seine Respektlosigkeit widerte selbst das Mädchen an.
Gut, vielleicht war sie auch mitunter eine der Ausnahmen, welche ihren Rang nicht ausnutzten sondern eine der wenigen, die versuchten mit diesem Geschenk etwas gutes zu bewirken.
Die Worte des Weißhaarigen waren recht brutal, hin und wieder wand sie den Blick von dem Geschehen ab, weil der Adelsvampir ihr in gewisser Weise leid tat, auch wenn er selbst Schuld daran war.
-Ob er vielleicht auch mir gegenüber so grob sein würde?-, fragte sich das Mädchen innerlich, doch selbst wenn. Hätte sie keine Angst. Er konnte behaupten, was er wollte für Ayumi war es ein Beweis, ein Beweis dafür, das es nicht zu spät war. Es war niemals zu spät, man musste lediglich die Hand die einem entgegengestreckt wurde ergreifen.
Was genau es war, das er so reagierte oder sich verhielt, wusste die Schwarzhaarige Vampirin nicht aber es spielte auch keine Rolle. Wichtig war nur eines und die zierliche Gestalt wusste ganz genau, was es war.
Ein sanftes Lächeln zierte ihre Lippen.
"Trotzdem Danke, er hat es mehr als nur verdient, unmöglich wie er sich benommen hat, man sollte jedem ein gewisses Maß an Respekt zollen" einfach frei heraus sagte sie dies, als wäre es das normalste. An ihrer Tonlage erkannte man deutlich, das sie es ernst meinte, es nicht einfach so daher gesagt war.
Er schien es seltsam zu finden, das sie behauptet, dass es nicht gerecht wäre, was die Vampirin nicht nachvollziehen konnte.
Nur weil sie zu dieser Fraktion gehörte, hieß es doch noch lange nicht, das sie zu ihnen halten musste. Unrecht war Unrecht und Recht war Recht. Man konnte sich nicht auf ewig freikaufen.
Immer zu schwieg er, war in Gedanken, dabei hätte sie gerne gewusst, was in ihm vorging, hinter diesem jungen Vampiren.
Shin wusste nicht, wie glücklich er Ayumi gerade gemacht hatte, als er sich vorstellte. Kurz spielte sie mit dem Gedanken, ihm zu folgen, doch rappelte sie sich auf und stand etwas wackelig auf der Stelle an der alles passiert war, hatte sich keinen Millimeter bewegt.  Die Schürfwunden schmerzten ein wenig, brannten wie Feuer aber es störte das Mädchen nicht. Im Gegenteil sie lächelte.
"Saishin" wiederholte sie sanft, man konnte deutlich erkennen, wie sehr sie sich freute, das er sich vorgestellt hatte.
"Er ist wirklich sehr schön, es freut mich sehr dich kennen zu lernen Shin" Warum sie den Namen verkürzte? Sie fand Shin einfach passender.
Hoffentlich störte es ihn nicht...
Egal wie sehr er Ayumi abweisen würde sie verletzen würde, das Mädchen würde zu ihm halten, schon allein, weil sie fest davon überzeugt war, das er einen guten Kern hatte, man musste ihn lediglich wieder freilegen
"hättest du Lust ein wenig spazieren zu gehen oder mir die Schule zu zeigen?" fragte sie nun schließlich. All ihren Mut hatte sie aufgewendet. Sie hatte keine Angst vor ihm, viel eher von einer Abweisung, diese Angst hatte auch seine Gründe, die wiederum in der Vergangenheit ruhten.
Ihr war bewusst, das er alleine sein wollte aber die Einsamkeit ertrug sie eben nicht so recht. Außer ihn kannte sie doch niemanden und wo Aoi-San war, wusste sie leider nicht.
Sie war dem großen Anwesen ja nicht umsonst entflohen, um jemand bestimmten zu suchen und gleichzeitig der Einsamkeit entfliehen zu können, zumindest hatte sie es sich ausgemalt, das dem so wäre. Warum sollte sie sich in ihrem großen Zimmer verkriechen, wenn man eine kleine Unterhaltung führen konnte oder sich anderweitig beschäftigen konnte. Zuhause tat sie dies schließlich zu genüge.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 30 Mai 2015 - 9:50

Saishin hob bei ihren Worten im Bezug auf Respekt eine Augenbraue. Ihr war schon bewust das Saishin ebenfalls respektlos war, auch dem Reinblüter gegenüber? Aber da sie neu war...hatte sie es vermutlich noch nicht mitbekommen, gut so es würde noch früh genug dazu kommen und dann würde sie diese Aussagen vielleicht bereuen.
Warum sollte er auch Respekt gegenüber jenen zeigen die sich dieses Gut mit Gewalt einforderten? In seinen Augen war das einfach nur Zeitverschwendung auf ihre Aussage den Respekt betreffend ein zu gehen weshalb er es einfach so stehen ließ, ihr nicht wieder sagte das sie diesen Mist lassen sollte denn soviel wusste er bereits von der neuen, sie gab nicht so schnell auf und das konnte für ihn ein Problem werden wenn sie noch dazu auch noch neugierig sein würde, seine ganzen Pläne ruinieren würde. Gemäß diesem Fall würde sie unauffällig verschwinden müssen aber noch stellte sie ja keine Bedrohung dar, also konnte er sie noch links liegen lassen, würde aber dennoch immer mal wieder ein Auge auf sie werfen in wie weit sie sich einmischte.
Und wieder bedankte sie sich, konnte sie das nicht mal sein lassen, das machte ihn noch kirre, er hasste es wenn man sich bei ihm bedankte. Mehr als misstrauisch sah er sie an als sie seinen Namen auf diese Weise aussprach. Bisher hatte er ihn nur im Zusammenhang mit Verachtung, Spott oder Hass gehört aber noch nie so freundlich und nett, etwas das ihn verwunderte. Und zum anderen weckte es eben das Misstrauen in dem jungen Vampir, was bezweckte sie damit zu erreichen? Hatte sie ebenfalls Pläne die sie verfolgte?
Wenn ja wie sahen diese aus und noch dazu würden diese seine behindern? Er sollte sich vornehmen noch vorsichtiger zu sein, bereits jetzt traf er viele Vorsichtsmaßnahmen das niemand seine Treffen mit bekam die er in der Stadt ab und an abhielt wenn man ihm eine neue Aufgabe übertrug. Fragte sie dann allen ernstes ob sie ihn über den Campus begleiten durfte?
Oder hatte er sich das nur eingebildet? Hatte er nicht klar und deutlich gesagt das er ihre Gesellschaft nicht wollte?
„Warum in drei teufels Namen sollte ich dir noch mehr Zeit widmen als eh schon, Zeit die ich wesentlich besser zu nutzen wüsste? Was verstehst du daran nicht das du mich in Ruhe lassen sollst? Nein ich habe keine Lust spazieren zu gehen oder dir die Schule zu zeigen verdammt noch mal, wende dich gefälligst an einen der anderen Speichellecker des Reinblüters und geh mir nicht länger auf die Nerven!“
Warum ließ sie sich nicht einfach wie alle anderen auch von solchen Worten abschrecken, wieso lächelte sie dann noch milde? Es verunsicherte den Jüngling der mit Nettigkeit nicht umzugehen wusste da sie ihm nur selten bis gar nicht entgegen gebracht wurde.
Zum anderen war er kein Kindermädchen und auch die Schatten säuselten er solle sich fern halten, sie würde ihm nur Schaden und davon hatte er eindeutig genug erlitten weshalb er sich von den Stimmen wieder einlullen ließ, sie nun doch als Bedrohung ansah, aber für den Moment nur seine abwehrende Haltung ihr gegenüber aufrecht erhielt.
Sie standen am Tor des Hauses Mond also konnte sie auch rein gehen und dort einen der anderen fragen ob dieser oder diese sie herum führte.
Also ehrlich er war kein Stadtführer, sollte sie zusehen wie sie zurecht kam, er jedenfalls würde sich darüber nun keine Gedanken mehr machen. „Befasse dich mit denen die dir wohlgesonnen sind und nicht jene die dich, wenn du dich als Bedrohung entpuppst mit Freuden dafür verantwortlich sein werden das du an einer Kirchturmspitze baumelst.“ Ja er konnte es nicht lassen, jede Form von Drohungen hatten bisher geholfen Leute auf Distanz zu halten die seine Ansichten ändern wollten und dies vielleicht auch vermochten.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 30 Mai 2015 - 11:16

Eine Zeit lang schwieg er und die Stille ertrug das Mädchen ebenso wenig, wie die Einsamkeit, es wirkte oft bedrückend, als befreiend. Ob sie etwas falsches gesagt hatte?
Der misstrauische Blick deutete zumindest darauf hin.
Kurz schloss sie ihre Augen, ehe sie ihren sanften Blick wieder auf ihn richtete.
Seine Antwort schlug ein, wie ein Stein, zerschmetterte ihn sanftes Inneres, aber Ayumi hatte es bereits bedacht, weswegen sie versuchte darüber hin weg zu sehen.
Das wäre nicht das erste und letzte mal, das man die Schwarzhaarige als Zeitverschwendung ansah, sowie alles das was sie vorhatte,  aber irgendwann, würde man sicherlich anders darüber denken.
"Verstehe, vielleicht könnten wir das ja ein anderes mal nachholen"
Es schmerzte sie, aber dennoch wich sie nicht zurück. Man erkannte den traurigen Klang in ihrer Stimme. Sie hatte gedacht, dass ihm etwas Abwechslung gut tun würde, aber dem schien nicht so zu sein.
Irgendwie schien es ebenso wenig etwas bewirkt zu haben, es war im Grunde das selbe Szenario wie zu Hause. Ayumi durfte wieder in ihr schönes Zimmer...und warten...wie eine Blume, welche die Umgebung zierte.
Shin konnte das Mädchen nicht leiden, aber die einigen Schüler die sie getroffen hatte, hatten behauptet, das er immerzu solch ein verhalten aufwies.
Ein wenig sah sich das Mädchen um, da sie etwas leises vernahm, nicht verstand, ignorierte es jedoch.
"Fühlst du dich denn niemals einsam?"
fragte sie überaus leise, sodass er es eigentlich hätte nicht hören dürfen.
Es schien als wolle man sie um jeden Preis von dem Weißhaarigen fernhalten, doch egal was auch passieren würde, sie würde niemanden absichtlich in sein Verderben rennen lassen. Ihre Augen der Realität verschließen.
Wohlgesonnen? Sie kannte doch niemanden, woher sollte die Vampirin wissen, wer ihr wohlgesonnen war, zudem war sie recht naiv..so wie in diesem Moment.
Sie legte den Kopf leicht schief und musterte ihn.- Meinte er es wirklich ernst? Beim genaueren hinschauen bemerkte sie das er es tatsächlich ernst meinte und eigentlich wäre jeder vernunftgeprägte Mensch schon von dannen gewesen aber Ayumi unterschied sich gewaltig von den anderen.
Sollte das die Schwarzhaarige etwa verschrecken? Da kannte er sie sehr schlecht.
Ihre Schürfwunden schmerzten, ja, das taten sie in der Tat, aber es interessierte sie kaum, es war nicht von Belang. Viel eher störte es das Mädchen, das sie hilflos war, nicht zu ihm dringen konnte, niemals auf seiner Augenhöhe sein konnte, da er es nicht zuließ...
in ihrem Blick erkannte man genau diesen Schmerz aber wer konnte auch ahnen, das der Schmerz den sie fühlte, nicht von der Wunde ausging, sondern es ein anderweitiger war.
Das Gefühl erneut zusehen zu müssen, wie jemand den falschen Weg einschlug.
Sie konnte es einfach nicht lassen. Ihre Hilfe abschlagen, so tun als ob sie es nicht gespürt hätte.
Langsam erhob sie wieder ihre Stimme, während sie vorsichtig auf ihn zu ging, sich ihm näherte, um die herrschende Distanz zu verringern.
"Wenn man es genau nimmt, gibt es doch kaum etwas mehr was sich nicht als Bedrohung entpuppt oder sich gegen einen stellt”
Ayumi hatte keine Angst. Das schlimmste was passieren könnte, wäre, dass sie ihren letzten Atemzug aushauchte und sich davor zu fürchten, wäre fatal, denn dies war etwas, dass jeden traf.
“Manchmal müssen einige Opfer gebracht werden, damit sich etwas verändern kann und manchmal wiederum verursacht Leid, das Glück eines anderen, auch wenn es eigentlich nicht so sein sollte..”
Als sie bei ihm ankam, lächelte sie erneut und verstummte.
Die Konsequenz wäre ihr egal, zur Not würde Ayumi eben versuchen alles zu richten ohne das er davon wusste.
Seine Antwort würde sie abwarten, ehe sie im Wohnheim verschwinden würde.
Vielleicht wäre es besser ihn vorerst in Ruhe zu lassen, den sonderlich erpicht darauf war er ja schließlich nicht, sich mit ihr abzugeben...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Mo 1 Jun 2015 - 10:34

Eigentlich war er nicht mehr gewillt auf ihre Aussagen ein zu gehen, sie einfach zu ignorieren wie alle anderen auch, immerhin war sie doch genauso, verstand nicht was in ihm vorging und auch sie würde seine Beweggründe nicht verstehen weshalb er eigentlich nichts mehr mit ihr zu tun haben wollte und trotzdem, irgendetwas regte sich in dem Jungen von dem er nicht wusste was es war.
Warum interessierte es ihn ob s ihr nun gut ging oder nicht, jeden anderen hätte er auch alleine gelassen, also warum klammerte er sich an den Gedanken das sie ihm vielleicht doch nützlich sein könnte, sie ihm helfen konnte?
Er schob alle Gedanken die damit zusammen hingen ganz weit weg, drehte den Kopf wieder weg damit er wirklich komplett mit dem Rücken zu ihr stand während er sich ihre Frage durch den Kopf gehen ließ ob er sich nicht einsam fühlte. Er hatte seine Schatten, aber diese bewahrten ihn auch nicht vor seinen Alpträumen, zum anderen hatte er sich diese Einsamkeit selber geschaffen als eigen auferlegte Strafe dafür das er nichts hatte unternehmen können, er hätte zumindest diejenigen anfallen sollen die seine einzige Bezugsperson auf dem Gewissen hatten um ihm zu folgen aber nein er hatte sich feige hinter einem Baum versteckt und gehofft das man ihn nicht mitbekommen würde, ein Feigling wie er im Buche stand und das wollte er nie wieder sein!
„Selbst wenn die Einsamkeit das schlimmste und schleichenste Gift ist das ich kenne lasse ich mich lieber von dieser zerfressen als mich heuchelnd bei euch Adligen ein zu schleimen für eine Freundschaft die beim ersten Hindernis eh gekappt wird weil man mit einem wie mir nichts zu tun haben will. Selbst die Adlige die meinte mich zu ihrem Schoßhund erziehen zu können musste feststellen das die Bestie messerscharfe Reißzähne hat. Ich bedaure es nicht allein zu sein denn ich will es so.“
°Weil ich will das sich nicht noch einmal jemand in mein Herz stiehlt den ich verlieren könnte° dachte er bei sich. Saishin wusste auch nicht wieso er sich dazu durchrang, aber er drehte sich doch noch einmal zu ihr um, lehnte sich mit der Schulter an den Torbogen.
„Na schön treffen wir ne Abmachung, ich bring dich in die Eingangshalle des Hauses Mond und ab da lässt du mich in Ruhe, wirst nicht mehr in meine Nähe kommen und dich fern halten klar? Ich brauche keine kleinen Mädchen am Rockzipfel, als hätte ich nicht genug zu erledigen.“
Sai befürchtete das dieses Mädchen seine Pläne ruinieren konnte, sie es doch schaffen würde mit ihrem Dickkopf dazwischen zu funken.
Er würde diese Schule in den Untergang treiben und wenn sie ihm im Weg stand musste sie zusehen wie sie damit zurecht kam. Für Saishin waren alle Feinde die gegen seine Sache agierten, so wie dieses kleine Flämmchen das sich begehrlich in der Dunkelheit entfacht hatte und nun nicht mehr weichen wollte wie es schien.
Vielleicht würde er den Docht der Kerze die Licht verbreitete vollends ziehen müssen, das hing davon ab wie groß das kleine Flämmchen werden würde, aber erlöschen würde es auf die eine oder andere Art sowieso, es war eben nur eine Frage wie lange es dauern würde.
Er wartete nicht groß auf eine Antwort ihrer seit´s es sollte doch wohl deutlich genug sein das sie sich jemand anderen suchen sollte der ihr alles zeigte. Reichte schon wenn er sie in das Haupthaus bringen würde.
Er stieß sich von der Wand ab und ging voraus, sah sich nicht einmal um ob sie mithalten konnte oder sich überhaupt in Bewegung setzte, es interessierte ihn auch nicht, wer schwach war und nicht mithalten konnte musste eben zusehen wo er abblieb, bisher hatte sich das Gesetz des Stärkeren immer bewehrt auch wenn Saishin den Stärkeren nicht respektierte.
Vor allem dann nicht wenn Befehle von jemandem kamen der verlangte das sie entgegen ihrer Natur handelten und vorgaben normale Menschen zu sein, so ein Schwachsinn! Sie würden nie normale Menschen sein, warum sollte er dann einen spielen? Klar war er mehr Mensch als Vampir, was nicht hieß das er glücklich damit war, vielleicht würde er auch anders denken wenn sein Blut reiner wäre, aber so weckte einfach immer wieder der rebellische Teil in ihm die Seite welche keinen Respekt gegenüber der Obrigkeit kannte.
Er lenkte seine Schritte weiter, öffnete schon bald die Tür zum Haus Mond und trat hinein in die Eingangshalle, mal sehen ob die Kleine mitgekommen war. Normalerweise war nun die Zeit des gemeinsamen Frühstücks, Zeiten die er prinzipiell mied wenn man ihn nicht gerade zwang dort herum zu sitzen und sich die dummen Sprüche an zu hören.

Ayumi - Saishin
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Do 18 Jun 2015 - 14:51

--->>Campus


Gemeinsam gingen die beiden zum Tor des Moon Dorm. Sein trotz triefte förmlich, stank. Seien letzten Bemerkungen wurden lediglich ignoriert.
Diese strenge Eigenart, erschöpfte ihn zunehmend, weswegen er es regelrecht verabscheute, aber wer sollte sich den sonst um diese Gören kümmern, wen nicht er. Man erkannte doch förmlich was geschah, wenn man sie auf der Nase herumtanzen lies.
Ein kleines Monster entstand, ein respektloses ungezogenes Kind., doch schon bald würde sei verlangen nach ungehorsam wie Staub im Winde verwehen, dafür würde Hideaki schon sorgen.
gewiss würde er träumen er konnte es sich zumindest erlauben.
Ein Lächeln stahl sich über sein Gesicht. Die Jugend von heute.
Sollte er ruhig schlecht gelaunt sein, was kümmert es ihn, zu mahl es sein Selbstverschulden war!
"So, da wären wir Herr Yumeda" man lächelte ihn, hatte einen leichten Unterton in der Stimme.
"Oh und bevor Sie reingehen, würde ich Sie doch bitten eine Schülerin zu informieren" Eine kleine Pause entstand, fast, als würde er nachdenken dabei wusste er ganz genau, wen er meinte, schon im vorhinein. Das Fräulein Masa. Manchmal hatte er selbst bedenken gegenüber sich selbst so, wie er alles hütete.
"Hm...wie hieß sie...ach ja..."nachdenklich entwisch es aus seinem Mund ehe er sein Anliegen preis gab.
"Masa, Ayumi Masa, wären sie bitte so freundlich und würden ihr ausrichten, dass sie nach der Stunde bitte zu mir zu einem Gespräch unter vier Augen kommen soll, gleiches betrifft auch sie Herr Yumeda, auch wir haben noch etwas zu besprechen"
Seine Stimme wurde zunehmend ernster, von Wort zu Wort.
"Vergessen sie es ja nicht, es gibt da eine Angelegenheit die von äußerster Wichtigkeit ist, ich werde mich nun i die Lehrerresidenz begeben und sie sollten reingehen, wenn was sein sollte, finden sie mich gleich in ihrer Nähe"
man deutete auf die Residenz des Moondorms. Wie sehr er sich doch schon freute sich noch ein wenig entspannen zu können ehe er diese Klasse unterrichten musste. Ein wenig klassische Musik und ein wohlverdientes gutes Buch, wie himmlisch..
natürlich würde man fragen, warum ausgerechnet Masa sprechen wollte, aber wie gesagt es ging niemanden etwas an, es bestand Schweigepflicht und zu dem war es sein recht seien Schüler unter vier Augen sprechen zu dürfen.
Hideaki-sensei würde die Antwort abwarten ehe er sich auf den weg in sein ruhige reich machen würde.

Saishin -Arata
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Do 18 Jun 2015 - 15:32

cf: Campus


Dieser Lehrer glaubte doch nicht allen ernstes das Saishin der Schwarzhaarigen das ausrichten würde oder? Eher würde er sich den Spaß drauß machen es klang heimlich für sich zu behalten und nach dem Unterricht zu verschwinden als sich auf noch ein Gespräch mit diesem Lehrer ein zu lassen. "Seh ich aus wie ihr Laufbursche? Bewegen sie sich gefälligst selber wenn sie mit ihr reden wollen, ich jedenfalls werde es nicht tun!" Er war weder ein Hund noch ein Dienser und sich als solchen einspannen zu lassen kam gar nicht in Frage!
Saishin lehnte mit dem Rücken an der Innenwand des Tores, er würde hier warten, sich mit Sicherheit nicht in den Eingangsbereich zu den anderen begeben.
Immerhin spürte er bis hier draußen das sich Kaname bereits dazu gesellt hatte und wenn er diesem nun über den Weg lief würde er sich wohl selber vergessen und etwas tun das er stark bereuen würde.
Deshalb versuchte der junge Vampir einfach seinen Ärger herunter zu schlucken, klappte zwar nur mittelmäßig aber was sollte es.
Den Lehrer würdeigte er keines Blickes mehr, wieso sollte er auch?
Er hatte den Blick auf das Haus Moond gerichtet, der Lehrer würde sich damit zufrieden geben müssen das Saishin hier draußen stehen blieb und wartete anstatt direkt den weg nach drinnen ein zu schlagen. Seine Augen verengten sich aber noch einmal zu schmalen Schlitzen als der Lehrer offenbarte WO er einziehen würde. Na toll, da konnte sich Saishin ja auf Dauerüberwachung freuen....
In Gedanken fluchend sah er nach rechts, mit absicht in die entgegen gesetzte Richtung in welcher der Lehrer stand.
"Wir haben nichts zu besprechen! Sie wissen gar nichts über mich und deshalb wäre dieses Gespräch auch sinnlos also sparen sie sich doch ihre ach so wertvolle zeit!"

Arata - Saishin
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Fr 19 Jun 2015 - 15:57

So so, der Herr Yumeda.  Denken sie ja nicht daran!! Es war ein bestimmtes Hauchen.
"Denken Sie ja nicht daran, dass Sie sich diesem Gespräch entziehen können, ich bin keineswegs wie diese Lehrer, die lockern lassen, wenn man ihnen auf den Schlips tretet! Wir werden uns nach de unterrichtet sehen, ich dulde keine Widerworte "
Wie er es bemerkt hatte, es stand deutlich in seinen Augen geschrieben, wie gerne er sich entziehen würde.
"Laufbursche hin oder her Yumeda, wenn ein Lehrer dies anordnet so ist es Ihre Pflicht zu gehorchen, schon alleine des Respektes Willen aber wie ich sehe, sind Sie meilenweit davon entfernt, das werden wir sicher gemeinsam in den Griff bekommen "
Er schien nicht rein zu wollen. Man schüttelte verächtlich mit dem Kopf. Doch er würde es schon lernen, wie vielen hatte er diesen Freigeist schon ausgetrieben? SO VIELE das er es nicht wagen könnte diese zu zählen.
"Sehen sie mich gefälligst an, wenn ich mit ihnen rede!!" Es reizte Hideaki, mehr als alles andere, wie respektlos das doch war, unter seiner würde!!
Dank der Sonnenbrille, konnte man nicht erkennen wie er seine Augen zu engen schlitzen formte, er kochte, und dies konnte man in diesem Moment lediglich von seinen Augen ablesen.
Gedanklich bat man seinen Schatten den jungen Mann vor seinen Augen zu quälen. Was hieß quälen? man sollte ihn mit Ereignissen aus seiner Vergangenheit konfrontieren, während er gelassen daneben stand und den besorgten Lehrer mimte.
Er seufzte, mit Absicht.
"Gut Yumeda, tun Sie was Sie nicht lassen können, wenn ich etwas für Sie tun kann, wissen Sie ja wo Sie mich nun finden können"
Man hörte bereits das leise säuseln. Sah, wie diese ihn langsam umwarben und ihm Dinge flüsterten, doch sah es so aus, als würde er diese nicht vernehmen.

Saishin-Arata
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 20 Jun 2015 - 13:55

Der erste Schritt in Richtung Entnerfung war bereits getan denn der Lehrer hatte nun etwas leicht drohendes in der Stimme. Für normal hätte es ihn grinsen lassen, so aber behielt er den Blick desinteressiert bei Herrn Hideaki. "Respekt ist was für Staubfresser aber nichts für Leute die was auf sich halten. Nur schwache Geister beugen sich Autorität, wussten sie das noch nicht?" Und gerade um den wehrten Herrn Lehrer weiter zu reizen sah er diesen erst recht nicht an, schien die Umgebung wesentlich interessanter zu finden.
Sollte er überschäumen vor Wut, Saishin würde es nur lustig finden. "Man merkt echt das sie noch neu hier sind, sie werden schon noch merken wie der Hase läuft und mit Hase bin nicht ich gemeint."
Saishin hob nur belanglos die Schultern, das waren nicht mal kräftige Argumente welche der Lehrer anbrachte und da glaubte dieser allen ernstes das Saishin ihm auch nur ansatzweise zuhören würde? Allein seine Geste sich immer wieder weg zu drehen machte doch deutlich das er absolut nicht zuhörte, was wollte der Lehrer auch schon machen, ihn zwingen? Seine Eltern benachrichtigen? Diese würden schneller auflegen als er auch nur eine Erklärung am Telefon abgeben könnte.
Aber sein Blick nahm etwas warnendes an als der andere Vampir es sich heraus nahm ihm zu sagen das er zu gehorchen hatte. "Ich gehorche nur mir selbst und keinem dahergelaufenem Lehrer der meint mich im Griff zu haben!" Fast schon fauchend klangen seine Worte, in seine Wut mischten sich auch wieder leise Stimmen des Vorwurfs. Als würde er sie nicht kennen, schon so lange lebte er damit das er, wenn die Stimmen leise raunten, sie ignorieren konnte wie er es in diese Moment auch tat, er hatte damals Mist gebaut und hätte einschreiten müssen aber das Ergebnis wäre zwangsläufig das gewesen das er ebenso als Staub geendet hätte.
"Kss ja sie können was für mich tun, lassen sie mich in Ruhe und hören sie auf mich belehren zu wollen, sie wissen nichts über mich und tun so als wüssten sie alles also spielen sie sich nicht so auf!"
Der Lehrer hatte ohne es zu wissen einen wunden Punkt getroffen, eine alte Wunde aufgerissen die erst vor kurzem zugeheilt war, zwar geschmerzt hatte, nun aber wieder sehr lebendig war und sich zurück meldete.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   So 21 Jun 2015 - 10:19

Hideaki lachte lediglich auf seine Aussage.
"So so, Staubfresser also? Was sind dann sie er Yumeda? Haben sie schon einmal davon gehört, das man mir einem gesunden Maß an Respekt so ziemlich alles erreichen kann? Es ist lediglich eine Frage der Ausübung"
Innerlich brodelte er wolle ihn am Kragen packen für seine ungehobeltes Benehmen aber früher oder später,wenn die Zeit dazu reif war, würde er es isch zweimal überlegen, diesen Trotz an den Tag zu legen. Oh ja, das würde r in der Tat. Warum Hideaki so selbstsicher war? Weil er wusste, wir er mit solch einem scharmlosen Rüpel umzugehen hatte. Schließlich war er einst auch nicht besser, doch die Zeit hatte ihn gewandelt.
"Das werden wir ja noch sehen, wer das Häschen wird und wer nicht die Nacht ist noch jung so viel ich weiß, sowie die Tage überaus lang sein können, wenn ich an Ihrer Stelle wäre, würde ich es mir nicht schon zu Anfang mit mir verscherzen, wie gesagt ich bin neu, und somit kennen sie mich ebenso wenig, nicht wahr?" Die einst drohende Stimme war wieder ruhig und glasklar wie das Wasser, undeutbar.
Man hörte ihm nicht zu, gewiss nicht, wirkte desinteressiert, doch lies er es diesmal durchgehen, mehr oder minder, fürs erste, er sollte sich in Sicherheit wiegen, und sehen, was er davon hatte.
"Tun Sie was Sie nicht lassen können, doch beschweren Sie sich nicht nachher über die Konsequenz "
Ein selbstsicheres Lachen ertönte, da man anscheinend einen Wunden Punkt getroffen hatte.
"Aber, aber, wir wollen doch nicht ausfallend werden, wer weiß, vielleicht kennen ich Sie sogar besser als sie zu glauben vermögen, urteilen Sie nicht ehe Sie sich nicht sicher sind"
Seine Schatten umhüllten ihn, sie würden ihn in die Knie zwingen gedanklich, sicher war es ihm bewusst, das er so tun würde, das wären sie nicht da, wer würde das nicht?
Er fuhr sich über sein Haar, wand sich ab und machte sich auf den Weg zu seiner Residenz, ein wenig wohlverdiente Ruhe, war jetzt genau das richtig, ehe der Unterricht begann.
Nicht umsonst hieß es, wer zu letzt lacht, lacht am besten. Wie sehr er sich freute das Fräulein Masa erblicken zu dürfen konnte man ebenfalls nicht erahnen, denn auch ihr würde man den unterricht nicht leicht machen und hinterher ein Gespräch führen, welches dieses zerbrechliche Ding innerlich in Stücke zerreißen würde. Ach dem kleinen Mädchen schickte man einen liebreizenden Schatten der sie sobald sie das Anwesen verlies beschatten und quälen sollte mit dem wo vor sie am meisten Angst hatte, mit Erinnerung, die für sie schlimmer waren als alles bislang gesehene

------->> Lehrer Residenz
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Sa 27 Jun 2015 - 13:43

Der junge Vampir sah nur herablassend seinen neuen Lehrer an, dieser schien wirklich zu glauben etwas bei Saishin erreichen zu können. Ziemlich irre geleitet schien der werte Herr Lehrer zu sein, aber gut er würde ihm mal seinen Glauben lassen das er etwas bewirken konnte, früh genug würde dieser schon merken das dem nicht so war.
Sai hatte nicht so viel erlitten um nun wegen so einem Kerl ein zu knicken wie ein Streichholz. Schon viele andere hatten versucht ihn eines besseren zu belehren und wie man sah waren sie alle gescheitert. Immerhin benahm er sich immer noch so wie er es wollte, verletztent, ungehobelt und respektlos. Respekt....das war was für Leute die sich unter anderen ihren Scheffel stellen mussten und es nicht mal in erwägung zogen ihr Ding alleine durch zu ziehen, so sah er das ganze!
"Wissen sie wie egal es mir ist ob sie mich leiden können oder nicht? Wenn sie mich so gut kennen wie sie meinen es zu tun wüssten sie das mir das mehr als nur egal ist und sie sich auch auf den Kopf stellen und Fliegen fangen könnten und daran würde sich nichts ändern."
Lehrer waren eben doch nur Wichtigtuer die es nicht besser auf die Reihe bekamen.
Glaubten auch anderen etwas bei bringen zu können und schienen dann doch keinen wirklichen Plan davon zu haben, widerholten unnütze Sachen fünf mal, mussten erst ihre Unterrichtsmittel organisieren oder diese holen weil sie sie vergessen hatten und für sowas sollte man Respekt aufbringen? Nie im Leben würde er das!
Damit war für Saishin das Gespräch auch beendet und der Lehrer schien es auch endlich ein zu sehen denn er ging endlich. Genau richtig denn diese wispernden Stimmen machten Saishin langsam wahnsinnig. Warum jetzt wieder diese verdammten Schuldgefühle? Er wollte ihn doch rächen, tat doch schon sein Bestes um diesen Huntern das Handwerk zu legen aber offenbar war es einfach nicht genug wenn sie immer lauter wurden wie in diesen Momenten, so laut das er das Gefühl hatte man würde ihm ins Ohr schreien. Kurz musste sich Saishin sogar an der Wand abstützen, hatte das Gefühl als würde man ihm den Boden unter den Fußen entreißen und ihn somit in ein tiefes Loch werfen, vielleicht eines ohne Boden? Als er sich wieder gefangen hatte, es mussten doch einige Minuten gewesen sein die er gebraucht hatte hörte er bereits den Tumult vor dem Tor. Na toll, es war also zu spät diesem Gekreische aus dem Weg zu gehen, ganz toll! Damit zählte dieser Tag zu den schlimmsten seines Lebens, das stand fest.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   Di 14 Jul 2015 - 23:28

<<< ===== Eingangsbereich; Haus Mond


Sara hatte das Haus Mond anmutig wie eine Löwin verlassen und ließ sich die Türe von ihren Mädchen aufhalten, wobei sie sich natürlich mit einem sanften Lächeln bedankte.
Sie konnte bereits von Weitem den Trubel der Day Class vor dem Tor hören, doch ließ sie sich dadurch nicht verunsichern. Wenn sie davon genervt war, ließ sie es sich zumindest nicht anmerken.
Das freundliche Lächeln verließ niemals ihre Lippen und wurde bloß deutlicher, sobald sie mit ihren weiblichen Begleiterinnen sprach.
Das heißt, bis sie Saishin sah, den sie zuvor schon getroffen hatte. Er machte keinen besonders freundlichen Eindruck, doch viele Vampire waren wohl so.
Unfreundlich, besonders Reinblütern wie Sara gegenüber.
Der blonde Engel machte sich nicht die Mühe, neben Saishin stehen zu bleiben, um ihn zu fragen, ob es ihm nicht gut ging, dazu hatte sie keine Zeit, also ignorierte sie seinen Zustand einfach.
Allerdings nickte sie ihm sehr wohl zu und lächelte sanft, so, wie sie es eben immer tut.
Es war eine leise Aufforderung, dass er sich langsam beeilen sollte, denn sonst würde er noch den Unterricht versäumen. Allerdings wirkte der Weißhaarige ganz so, als wäre das nicht von seinem Interesse.
Manchmal fragte sich die junge Shirabuki wirklich, was einige Schüler hier trieben, wenn nicht den Unterricht besuchen.
Andererseits konnte man Vampiren ja keinen Unterricht aufzwingen...
Die eigentliche Absicht dieser Akademie war doch das Zusammenleben von Mensch und Vampir. Doch auch daran schien Saishin nicht interessiert.
Immerhin flüstert man, dass er mit dem Verschwinden der Mädchen zutun haben könnte.
Wobei doch jeder der Verantwortliche sein konnte.
Das änderte aber nichts daran, dass Sara diesen Jungen in Zukunft etwas im Auge behalten wird.
Nicht, dass noch weitere Mädchen verschwanden.
"Sara-sama... lasst uns gehen...", ihr war nicht aufgefallen, dass sie ihr Schritttempo verlangsamt hatte, während sie über Saishin nachdachte und war froh über die Mädchen, die sie freundlich darauf hinwiesen, dass sie besser einen Zahn zulegt.
"Natürlich, ich komme", meinte sie mit sanfter Stimme und folgte ihren Mädchen durch die Menschenmädchenschar der Day, von der sie als 'anmutiger Engel' beschrieben wurde.


===== >>> Eingangsbereich des Schulhauses
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Tor des Hauses Mond   

Nach oben Nach unten
 
Tor des Hauses Mond
Nach oben 
Seite 3 von 4Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Mondwolf - Wenn der Mond den Himmel verlässt
» Die Mondinsel
» Sonnen Clan und Mond Clan
» Mondwolf- Wenn der Mond den Himmel verlässt
» Beschwerde gegen einstweilige Anordnung - Arbeitslosengeld II - Darlehen für Stromschulden - unwirtschaftliches sozialwidriges Verhalten - Beheizung des Hauses mit Strom nach Gassperre

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Cross Academy  :: Archiv und Analen :: Es war einmal... :: Cross Academy-
Gehe zu: