Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Hikari Kamikizu   So 6 Mai 2012 - 23:56



So, I ask you:
Would you give me all of your love?




Zuletzt von Hikari Kamikizu am Mi 30 Okt 2013 - 20:24 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 17 Aug 2012 - 15:21


Den Geheimnissen auf der Spur (2)
Gott weiß, ich bin kein Engel – Guter Rat ist teuer

Ich widme dieses Kapitel allen, die wissen wollen, wie Hikari tatsächlich tickt – ihr dürft das hier aber wirklich nicht zu ernst nehmen - der wahre zweite Teil - der andere ist so wie es scheint nur ein "was-wäre-wenn"


„Pffffhahahahaha!!! Macht euch nicht lächerlich! Ihr wollt wissen, wie die Kleine dort tickt? Das könnt ihr vergessen! Sucht euch da einen anderen Dummen!!“, das weißhaarige Mädchen saß am Fenster und zeichnete an einem Entwurf für die Firma ihrer Eltern.
„Kamikizu Hikari, 15 Jahre, wird bald 16, die Schneefrau in unserer Welt – glaubt mir, sie ist nicht umsonst im Winter geboren. Hobbys: Zeichnen, Musik hören, ihre Freunde zu necken, Lesen, alles, das sie alleine machen kann. Liebt: Süßes, Bücher, Regen, alles, das man alleine genießen kann. Hasst: Lügner, Verräter, Heuchler, alles, das sie selbst widerspiegelt. Die Kleine kann man nicht verstehen, das ist unmöglich. Aber, wenn ihr mich auf eine Tasse heiße Schokolade einladet, denke ich darüber nach“ , wenn ihr wissen wollt, wie Hikari tickt, hättet ihr vielleicht sie selbst fragen sollen und keinen Außenstehenden, der sie sowieso nur vom sehen her kennt.
„Okay, beginnen wir am Anfang. Nämlich mit ihrem Erscheinungsbild, das Leute wie wir, die sie nicht kennen, von ihr haben“ , das weißhaarige Mädchen saß am Fenster und zeichnete an einem Entwurf für die Firma ihrer Eltern.

1. Sicherheitswand der Schneefrau: Außenseitern wie uns zu zeigen, dass sie kein Interesse daran hat, teilzuhaben

Spoiler:
 

Seit Beginn des Unterrichts hat sich ihre Haltung und ihre Konzentration nicht verändert. Sie zeichnet. Was sagt das über sie aus? Sie langweilt sich im Unterricht, hat auch kein Interesse an diesem Lehrer. Aber die Frage ist, was zeichnet sie denn? Sie zeichnet einen Stoffhasen mit einem kleinen Lolitahut, einer Krawatte und denkt darüber nach, was ihn noch niedlicher erscheinen lassen würde. Wozu sollte ein Mädchen in ihrem Alter und mit ihrem Niveau so etwas zeichnen? Ganz einfach: Es ist gar nicht für sich selbst, oder aus Langeweile, sondern für jemand anderes. Ihre Eltern haben eine riesige Firma die Süßigkeiten und Kinderspielzeug herstellt. Sie hilft ihnen ab und zu aus. Was sagt das über sie aus? Sie erscheint zwar kalt und einsam, aber im Endeffekt hilft sie ihren Eltern und designend sogar ein paar Dinge für sie. Jetzt kommt sie einem nicht mehr so kalt vor, nun, da wir wissen, dass sie Kinderherzen versteht.
Es ist beinahe unmöglich diese Sicherheitswand zu durchdringen – und das ist nur die erste. Aber da gibt es bestimmte Charaktere, die es hindurch geschafft hatten und auf jeden reagiert sie anders. Aus diesem Grund finden wir die verschiedensten Charaktere in ihrem Freundeskreis“

Spoiler:
 

2. Sicherheitswand der Schneefrau: Außenseitern wie uns zu zeigen, dass sie auf jeden anders reagiert


Ich weiß nicht, ob ihr es schon gemerkt habt, aber sie reagiert auf jeden dieser Typen anders. Sie reagiert auch auf jede Situation anders.
Vielleicht habt ihr sie schon einmal sagen hören, sie hätte Berührungsängste. Nun, es ist halb gelogen, halb wahr. Es kommt darauf an, wer sie berührt.

Spoiler:
 

Wir, die sie schon seit längerem beobachten, haben noch nicht das Mysterium um diese Reaktion gelöst, aber wir vermuten, dass sie einen sechsten Sinn hat und sofort die dunkle Aura der Person, die sie nicht besonders mag, spürt und nur darauf wartet, dass sie sie berührt. Dann kommt es zur Reaktion Nummero zwei. Wir vermuten auch, dass diese Reaktion durch einen bestimmten Reflex ausgelöst wird. Den „Hau-hin“- Reflex.

Spoiler:
 

Wie ihr sehen könnt, reagiert sie selbst auf ihre Freunde anders. Darum ist dieses Sicherheitssystem wohl das Gefährlichste. Sollte man die erste überwunden haben, kann es vorkommen, dass man bei der zweiten scheitert, weil man denkt, man gehöre nicht wirklich zu ihr, weil man anders behandelt wird, als die anderen. Aber, wenn ihr schon soweit seid, dann dürft ihr euch nicht unterkriegen lassen!! Sie behandelt eben jeden anders! Das ist völlig normal so! Nur, weil man eine andere Seite von ihr sieht, bedeutet das nicht, dass sie lügt. Jede Seite ist ein Teil ihres Ichs.
Nebenbei: Sie scheint wirklich nicht gerne berührt zu werden.

Aber auf eine Situation reagiert sie immer gleich:
Wenn man sie morgens aufweckt, ist sie schrecklich mies gelaunt.
Aber, wenn sie von alleine aufwacht, ist sie ebenfalls schrecklich mies gelaunt. Das ändert sich wohl nie.

3. Und letzte Sicherheitswand der Schneefrau: Außenseitern wie uns zu zeigen, dass sie nicht immer Hilfe braucht


Wir Außenseiter haben das schon lange verstanden. Eben weil sie unnahbar wirkt. Aber ihre Freunde verzweifeln an ihr, weil sie denken, sie würde ihnen nicht vertrauen, nur, weil sie auch eigenständig handeln kann.
Das liegt daran, dass sie „Vertrauen“ völlig anders definiert! Bei ihr ist es nicht das Vertrauen wie: Du musst mir beim Lernen oder beim Schnüren meiner Senkel helfen! Sondern das Vertrauen wie: Es ist schade, dass du mir es nicht jetzt anvertrauen kannst, aber, ich vertraue darauf, dass du es kannst, wenn die Zeit reif ist. Bis dahin warte ich.
Hikaris Freundeskreis scheint nämlich kein normaler zu sein. Alle scheinen sich gegenseitig zu unterstützen und zu brauchen und doch sind sie auch alleine stark. Das ist wohl eine Art von Freundschaft, die wir nie verstehen würden. Sie wirken wie Einzelgänger in einer Gruppe von Einzelgängern. Sie genießen es, alleine zu sein, aber es gibt bestimmte Menschen, mit denen sie sehr gerne zusammen sind.
Sollte man diese drei Sicherheitssysteme überwunden haben, ist es einen gelungen, in den Computer einzudringen und sein Vertrauen zu gewinnen. Sollte man so weit bei ihr sein, reagiert sie nur auf eine Art und Weise, nämlich so:
“Ich hab gehört, der Herzschlag eines Menschen wirkt beruhigend“
„Hey, ist ja gut, du musst dich nicht rechtfertigen, ich versteh dich“
„Irgendetwas an dir macht mich so traurig“
„Viel wichtiger, als das, dass du etwas für mich tust, ist es mir, dass ich etwas für dich tu“
„Ich brauche zwar nicht immer Hilfe, aber ich weiß, dass du da bist, wenn ich sie brauche. Das reicht vollkommen“

So ist sie wohl. Na, raucht euch schon der Kopf? Tut mir leid, aber ich denke, nicht viele Leute lassen sich freiwillig auf sie ein, da sie wirklich kompliziert zu sein scheint.
Nebenbei-….
Ah, wer wir sind? Wir sind eine vollkommen neue Art der Außenseiter, die Hikari noch gar nicht in ihrer Datenbank registriert hat: Die, die Hikari unterstützen und mögen, ohne sie zu kennen. Wir sind dadurch charakterisiert, dass wir sie einfach faszinierend finden, aber wir uns nicht sicher sind, ob sie uns in ihre kleine Welt lässt. Aber vermutlich sollten wir es einmal versuchen, denke ich…“
, ich sah nur zu dem weißhaarigen Mädchen, das die Zeichnung vollendet und ihren Kopf müde auf den Tisch gelegt hatte. Sie wirkt immer so kalt, dass man sie als Schneefrau oder Roboter bezeichnet. Und doch hat sie eine schutzlose Seite, bei der sie kurzfristig all ihre Sicherheits- und Antivirensysteme herunterfährt.
„Ah, seht nur… Ihr „Akku-auflade-vorgang“ findet gerade statt.“


Den Geheimnissen auf der Spur (2)
Gott weiß ich bin kein Engel – Guter Rat ist teuer

Ende

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Do 21 Feb 2013 - 22:11


Der Tollpatschigkeit auf der Spur (3)
Ohne Fleiß kein Preis


„Ach, tatsächlich? Und wie willst du dir die Unterrichtsstunden sonst bezahlen, wenn nicht mit Mutters und Vaters Geld? Hör doch auf, die Unabhängige spielen zu wollen, und lass es dir doch einfach bezahlen!!“
„Nein, ich kann doch nicht ewig an ihrem Rockzipfel hängen! Ich will nur dieses eine Mal Arbeiten, außerdem braucht Tante eh Aushilfe!!“
„Hikari… ich könnte dir den Unterricht auch bezahlen…“, die roten Augen funkelten den Verlobten der Weißhaarigen an. Er war über die Ferien zu Besuch, da er es kaum erwarten konnte, seine Verlobte zu treffen. Er hatte sie schon lange nicht mehr gesehen.
Nicht nur, dass ihre Brüder dagegen waren, nun fiel ihr auch noch ihr Verlobter in den Rücken. Hikari stemmte ihre Hände in die Hüfte.
„Fall mir du nicht auch noch in den Rücken!!“ , schnaubte die junge Albino, woraufhin sich der Schwarzhaarige kleinlaut entschuldigte, dabei sogar etwas rot anlief. So, wie es schien, gefiel es ihm, angemeckert zu werden.
„Entschuldige dich nicht auch noch! Wenn etwas zu gefährlich für sie ist, dann ist es zu gefährlich für sie!“ [/color][/b]
„Ein Café?“ , presste Kamikizu entsetzt heraus.
„Du bist dort knapp angezogen, wer weiß, was dort für Leute herumlaufen!! Aber geh nur, geh!! Komm nicht heulend zu mir, wenn dir irgendetwas passiert ist!!“

Letzten Endes hatten die einzigen, die etwas dagegen haben, nachgegeben und Kari ziehen lassen. Sie führ mit der Bahn bis ans Ende Japans, zumindest kam es ihr so vor. Mit den Abschiedsküssen ihrer ganzen Familie auf den Wangen gewappnet, sollte sie ihre Erlebnisse als Maid machen.

„Hikari, würdest du das bitte zu Tisch 5 bringen? Hach, du bist ein Schatz, ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll!! Dein Onkel ist mit seiner Arbeit beschäftigt, dein Cousin ist mit dem Studium beschäftigt, ich habe kaum Aushilfe. Aber dein Cousin sollte bald heim kommen, dann kann er dich ablösen. Aber, ich weiß nicht! Seit du mit deinen riesen-Brüsten hierher gekommen bist, haben wir mehr Kunden“, die Angesprochene nickte nur entschlossen. Morgens war es immer recht hektisch, da sich die Arbeiter schnell einen Bissen nehmen, um nicht ganz mit leeren Magen in die Arbeit ziehen zu müssen.
„Das bildest du dir nur ein, dein Café ist und bleibt nunmal das Beste, außerdem sind sie nun auch nicht soooo groß!“ , ihre Tante beugte sich vor und hauchte ihr ins Ohr.
„Größer als die von den übrigen Mädchen“ , kichernd stieß die junge Albino die Tür zum eigentlichen Café auf und bediente die Gäste. Sie trug ein übliches Maid-Kostüm, das um Brust etwas eng lag, weshalb sie sich aber nicht unterkriegen ließ.
„Vorsicht, heiß und fettig, derjenige, der mich rempelt, wird von mir gefüttert! Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich auch den Mund treffe!!“ , sprach sie ihre typische Drohung aus, für die sie von den Männern geliebt wurde und schlängelte sich elegant durch die Menge. Sie hatte sich gut eingefunden, hatte ihre Tollpatschigkeit im Griff und gelernt, schnell und ordentlich zu arbeiten.
Und so verstrich jeder Tag in den Ferien. Vormittags arbeitete sie bis um die drei Nachmittags nur, um dann den Klavierunterricht bei ihrem wunderschönen Lehrer zu besuchen.
„Du hast auch viel zutun, nicht, Hikari-chan?“
„Ah, ich wüsst sonst eh nicht, wohin mit der Energie, vorallem in den Ferien“ , meinte sie nachdenklich, während sie versuchte, sich die Noten zu merken. Sonst war sie ziemlich schlecht im Noten lesen. Doch sie hatte gelernt, die „Linien“ wie Hikari sie nannte, als Hilfe zu nehmen.
„Es kommt eben immer darauf an, wo das Kügelchen der Note ist. Befindet es sich auf einem Strich? Oder zwischen zwei?“ , so, wie es aussah, hatte er sich an Hikaris Dummheit angepasst und war bereit, ihr das so zu erklären, dass selbst sie es verstehen würde.
Ehe sies sich versah, konnte sie schon die ersten Noten spielen. Er pattete ihren Kopf und lobte sie gutherzig, wie er es immer tat. Er war recht jung, schien aber viel Erfahrung zu haben. Hikari glaubte, es in seinen Augen sehen zu können.

„Ouu, Hikari-chaaaan! Es tut mir sooooo leid! Aber ich habe heute ein Date mit meinen Freund und der Lieferservice wurde mir jetzt einfach so aufgedrängt! Könntest du ihn für mich übernehmen?“ , das Mädchen, mit dem sich Hikari in der Zeit im Café angefreundet hatte, bat sie um jenen Gefallen. Die Weißhaarige blinzelte sie nur fragend an.
„Warum sollte ich es denn nicht tun? Bettle nicht so drum, frag mich einfach“ , lachte Hikari. Es schien so, als wäre sie immer mehr und mehr bereit dazu, aus sich heraus zu gehen. Ob es an ihren Fehlschlägen und an ihrer Familie lag? Vermutlich. Und so machte sie sich mit dem Rad auf den Weg.
„Komm bald wieder, deine Brüste werden hier gebrauuucht!!!“

Laut ihrer Freundin sollte sich das Anwesen in einem Wald, ganz in der Nähe befinden.
Und tatsächlich. Sie hielt vor einem Haus, das Älter aussah, als die Zeit selbst. War sie denn hier richtig? Würde denn ein Adeliger Süßes aus einem gewöhnlichen Café bestellen?
Die Rotäugige klopfte.
Nichts.
Erneut wollte sie klopfen, doch da öffnete sich die massive, hölzerne, zweiflügelige Tür. Sie war mit antiken Mustern geschmückt, doch Hikari war so überwältigt von der Größe des Hauses, dass sie kaum auf die Tür geachtet hatte. Sie konnte kaum das Ende der beiden Flügel sehen.
Ein kleines Mädchen, das ihr Haar zu zwei gelockten Zöpfe gebunden hatte, sah sie an, wobei sie sich etwas hinter der Tür versteckte. Sie trug ein wunderschönes, rotes Kleid, das ihre blasse Haut betonte.
Hikari lächelte sie an. Ein Mädchen? Waren seine Eltern nicht zuhause?
„Guten Tag! Ichi-ichi-ichigo Lieferservice! Sind sie…“, Hikari musterte das Mädchen fragend. Anschließend musterte sie das Namenschild, das an dem Packet hing.
„To… u…. To… diese Schrift soll ich lesen können?“ , jammerte sie seufzend, versuchte es gleich nochmal.
„Touma-san?“ , für eine kleine Weile musterte das Mädchen die Rotäugige, legte den Kopf schief und stürmte plötzlich in das Haus zurück.
„Wa-warte!! So hab ich das nicht gemeint, komm zu-… ah verdammt…“, schnaubte sie. Sie hatte nie vor, ein Kinderschreck zu sein. Hatte sie vielleicht etwas falsches gesagt? War Touma in dieser Region ein Schimpfwort? Das hätte man ihr doch auch ruhig mitteilen können!!!
Es schien niemand zu kommen, da machte sie auf dem Absatz kehrt.
„Nee-chan?“ , bis eine kindliche Jungenstimme hinter ihr erklang.
Sie wand sich um. Es geschah nicht off, dass eine Quasselstrippe wie sie sprachlos ist. Aber in diesem Moment stockte ihr selbst der Atem. Ein wunderschöner Junge stand vor ihm, der seinen Zylinder gezogen hatte und sie anlächelte. Er hatte etwas Verbotenes und mystisches an sich, Hikari musste automatisch zurücklächeln.
Er nahm das Packet entgegen.
„Die Schleife, die Sie im Haar tragen… Die ist doch von der Firma Asobi mashou, nicht?“ , die Firma, die er nannte, war berühmt für ihr Spielzeug, Kuscheltier und Süßigkeiten. Die Firma Hikaris Eltern.
Sie nickte nur und meinte, sie kenne den Designer, war es doch ihr Vater gewesen.
„Tatsächlich?“, er schien wirklich erfreut darüber gewesen zu sein. War er denn eines der Kinder, die diese Firma liebten?
„Äh… Ja, um ehrlich zu sein, bin ich seine Tochter…“ , seine Augen glänzten – Hikari konnte das Spiel, das mit ihr gespielt wurde, noch nicht durchschauen.
„Die Kuscheltiere, die Sie produzieren, sind wirklich wunderschön!! Ich liebe sie und besitze einige! Warten Sie!“ , doch ehe Kamikizu ihre Einwände nennen konnte, verschwand er auch schon.
Erneut seufzte die Kleine. Eigentlich hatte sie noch zutun… Aber sie konnte dem Kind ja auch nicht das Herz brechen und einfach verschwinden. Immerhin stand soetwas wie die Tochter des Idols vor ihm.
Als er zurückkam, tat er es mit vier unzähligen Plüschtieren, die sich in einem Karton befanden.
„Mr. Rabbit, Nana bear, Bobby bat, ich hab sie alle!” , ein dunkelblau bis schwarzer Hase mit roten Augen, Fliege und Zylinder. Ein dunkelbrauner Bär, schwarze Knopfaugen und schwarzem Kleidchen, eine Fledermaus und noch viele mehr.
Hikari kniete sich auf die Höhe des Jungen und bestaunte mit ihm die Plüschtiere. Es war ja nicht so, als kenne sie sie nicht schon.
Im Gegenteil.
Sie kannte sie sehr gut. Das waren alles ihre gewesen. All diese waren die wenigen, die sie persönlich für ihre Eltern designet hatte. Kamikizu wurde unruhiger. Das war gewiss bloß Zufall.
Vielleicht mochte er diesen „Künstler“ der diese Tiere designte einfach mehr, als die anderen. Das musste es sein…
Aber musste trotzdem nicht wenigstens ein Tier von ihren Eltern darunter sein? Das wurde ihr unheimlich. Sie wusste nicht, ob sie sich geschmeichelt fühlen sollte, oder…
Hikari verbeugte sich und verließ das Grundstück.
Sie fühlte sich unwohl dort und wollte nie mehr dorthin müssen.
Irgendetwas stimmte nicht in diesem Haus. Es war kalt, einsam und die Kinder dort waren ganz sicher alleine. Das konnte sie ahnen.

„Die typische Reaktion einer schwächlicher Beute – weglaufen ”

Und somit war Hikari in der Lage, die Grundlagen des Klaviers zu lernen, seltsame Bekanntschaften zu machen und die letzten Tage wieder zuhause zu verbringen. Bei ihrer Familie.
Sie hatte sich aufopfernd um ihre jüngsten Geschwister gekümmert, sie zum Lachen gebracht, sie vom Weinen abgehalten und sie einfach nur geliebt. Natürlich bat sie, Fotos mit ihnen machen zu dürfen, damit sie sie nicht vergaßen, in der Zeit, in der sie auf der Akademie ist.

„Hikari… sieh mal. Das ist ein schöner Ring, oder?“
„Hmm… mir gefällt der daneben besser, um ehrlich zu sein“
„Natürlich ist er besser!! Ich habe dir auch gesagt, dass er mir gefällt! Kaufen wir uns zwei gleiche, Hikari!!“
„Riyu, nimm den Mund nicht zu voll, der andere ist besser“
Somit hatten die vier einen gleichen Freundschaftsring. Alle hatten denselben.
„Hey…! Seht euch mal die an, mit ihren roten Augen! Glaubst du, kommt da ein Laser raus?“
„Ganz sicher nicht! Sieh sie dir doch an!“, sie liefen an einer Parkbank vorbei, auf denen zwei Jungs saßen, ungefähr in ihrem Alter. Natürlich lachten sie über andere, so, wie es die Menschheit seither eben tut.
Die drei Jungs drehten sich nach ihnen um, warfen ihnen finstere Blicke zu, während Riyu einfach etwas sagen musste.
„Schnauze, ihr Bastarde, sonst reiße ich euch ein zweites Ar-…“
„Schon gut, lass sie reden. Ein verzweifelter Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen, weil sie ihr Leben nicht im Griff haben“
Die beiden Jungs tauschten Blicke aus, ehe sie erneut zum Lachen begannen.
„Sieh dir das an! Die Kleine hat die Weicheier ja im Griff! Behalte schön deine Schoßhunde an der Leine und pass auf, dass sie dir nicht in den Arsch kriechen! Befriedigen können die dich mit ihren kleinen Schwänzen auch nicht, wetten?“, es gab Schlimmeres, auf dieser Welt. Das wusste Hikari. Doch für sie war es das schlimmste, wenn man die Menschen beleidigte, die ihr wichtig waren.
Also drehte sie sich um.
„Na, wen haben wir denn da?“
„Deinen Albtraum, Milchbubi“ , er stand auf und baute sich vor ihr auf. Es schien, als würde er sämtliche Muskeln anspannen, um groß zu wirken. Ihre Begleiter erkannten dabei die Gefahr und waren bereit, einzugreifen.
„Haaah? Spiel dich nicht so auf, Schlampe, sonst wirst du es bereuen. Ich warne dich. Am besten verschwindest du und dein Pack Hündchen gleich!“
„Geh einfach nach Hause und markiere etwas anderes ja? Die Stadt ist für alle da“
„Verarsch mich nicht!!!“
„Warum denn nicht? Du hast uns doch auch verarscht. Außerdem ist es ja nicht so, als könntest du mich verletzen. So wenig Mann, wie du bist, selbst dein süßer Freund hier hat den Gefallen an eurem gemeinsamen Sex verloren“ , nun, Hikari nahm es auf ihre Kappe. Wenn jemand ihre Liebsten beleidigte, war sie eben nicht mehr zu halten. Da schaltete ihr Gehirn sofort ab.
Ihre Roten Augen flammten ebenso, wie seine Wangen es taten.
Sie hatte ins Schwarze getroffen.
Das spürte sie am harten Faustschlag gegen ihren Wangenknochen.
„Hikari!!!“
Doch die Albino schmunzelte nur. Tränen stiegen ihr in die Augen, ihre Platzwunde pochte und die Wange schwoll an.
Außerdem schlug sie zurück. Daraus wurde eine wilde Rauferei, an der sich ihre Brüder und auch ihr Verlobter beteiligte.
Eine sinnlose Rauferei.
„Hey, was treibt ihr dort, ihr verdammten Jugendlichen, ihr!!“
Ein Polizist.
„Hikari, hauen wir ab!!!“ , sie mussten Hikari über die Schulter werfen, in ihrer Rage schien sie sich vergessen zu haben.
„Ich komme wieder!!!!“
Sie liefen.
Sie liefen gemeinsam, bis nach Hause, wo sie dann keuchend und kichernd pausierten.
„Tut mir leid, ich war plötzlich so wütend“
„Das will ich auch hoffen!! Du spinnst doch, die waren zu zweit, was hast du dir dabei gedacht?!“
„Aber… sie haben euch beleidigt!“
„Das tut nichts zur Sache!“
„Stimmt… du hast dich in große Gefahr gebracht“ , doch letzten Endes wurde sie von allen drein gelobt. Sie hätten es verdient, meinten sie. Außerdem war Hikari am übelsten zugerichtet und sie hatte bloß eine geschwollene Wange – was bedeutet, dass sich die Vier zurückhielten. Doch das war eben die Natur der Jugendlichen. Sie hatten zu viel Energie und manchmal ging sie einfach mit ihnen durch.
„Aber, sag mal, woher wusstest du, dass das ein homo-Pärchen war?“ , Hikari lachte unschuldig.
„Wenn man Yaois liest, weiß man sowas einfach!!!“




Der Tollpatschigkeit auf der Spur (3)
Ohne Fleiß kein Preis
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 22 März 2013 - 0:50


Collectin' pieces

Cause I'm not willing to throw everything away

Ryou-chan hat mir ein wunderschönes Bild geschickt, das ich bearbeiten durfte <3

Hier möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken, Ryou-chan!!

Sie meinte, es erinnerte sie an Hikari - das helle Haar in der Finsternis, das Mädchen, das vergeblich versucht, Verlorenes aufzuheben.
Schon bald musste auch ich an unsere Hikari denken, die sich mehr als nur einmal lächerlich gemacht hat, aber hinter dieser Lächerlichkeit muss sich auch Stärke befinden, mit der sie über ihr lächerliches Ich lachen kann




Und dazu fiel mir eben folgendes ein:
Vielleicht kralle ich mich vergebens an Dinge, die in den Augen anderer bereits verloren sind.
Doch in meinen Augen hebe ich Dinge auf, die andere einfach weggeworfen haben, setze sie zusammen und, vielleicht, wenn ich sehe, dass sie diese Dinge wieder wertschätzen, gebe ich sie ihnen zurück.





Collectin' pieces

Cause I'm not willing to throw everything away
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 22 März 2013 - 1:14


Yearning for your painful but honest love

Signatur-Vorstellung

Ich dachte mir, manchmal verstecke ich die Bedeutungen meiner Avatare oder Bilder zu sehr, daher beschloss ich, sie euch vorzustellen!



Die Idee kam mir ja, dank dem Anime Amnesia und einem Charakter, Toma, der seine Angebetete in einen Käfig sperrte. Da fragte ich mich unwillkürlich, was man in so einer Situation wohl tun könnte.

Und da fiel mir eine Situation ein, die eben gut auf Hikari zutreffen würde:

Du solltest dich doch von ihm fernhalten!!
Er war verärgert… und seine Finger gruben sich in meine Haut, als er mich am Handgelenk gepackt und mit sich gezogen hatte.
Das Blut, das von meinem verletzten Augenlied floss, fühlte ich kaum noch, es war mir völlig gleichgültig geworden.
Ehe ich es merkte, lag ich auch schon in diesem Käfig, den er liebevoll ausgepolstert hatte. Doch, ob man in meiner Situation noch das Wort „liebevoll“ verwenden konnte, wusste ich nicht.
Stumm sahen wir uns an, er vor der Käfigtüre sitzend, ich am Rücken liegend, meinen Kopf in den Nacken legend. Er meinte, er wolle mich so vor den Attentätern schützen und ich wusste, dass er dies auch tat, weil ich die ganze Situation aus dem Ruder laufen ließ. Immerhin hatte ich davor fliehen wollen, das mir gut tat.
Es tut mir so leid, Hikari… aber ich bin kein Prinz, kein guter Junge. Aber… ich will dich auch niemand anderen mehr überlassen.
Trauer lag in seiner Stimme. Langsam streckte ich meine Hand durch die Stäbe und streckte mich. Er schrak hoch.
Was? Willst du raus? , ich nickte. Doch natürlich war es nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Dann komm du zu mir rein, war es dann, das ich bat, denn ich wollte keinen Schlüssel zur Freiheit. Alles, das ich wollte, war, ihn zu berühren.
Ich brauche keine sanfte Liebe, keinen Prinzen, keinen Heiligen. Solange die Liebe ehrlich ist, ist mir auch ein Biest recht
Aber... ich tu dir nicht gut... alles, das ich tun kann, ist, dir Schmerzen zuzufügen , manchmal taten seine Küsse weh, doch sie zu missen, schmerzte noch mehr. Manchmal tat sein Griff um meinem Handgelenk weh, doch ihn zu missen, schmerzte nur noch mehr.
Hast du denn keine Angst vor mir? , ich schüttelte den Kopf. Er bereute es. Mich einzusperren, mich auf die Art zu Lieben, wie er es eben tat, das sah ich. Er wollte bloß das Beste für mich, mich schützen, mich lieben, obwohl seine Herangehensweise sehr grob ist.
Und deswegen war er mit Abstand der sanfteste Mann, den ich je getroffen habe.
Du bist so damit beschäftigt, dich zu bestrafen, dass du gar nicht merkst, wie gut du mir tust. Kannst du mich nun rauslassen? Ich will dich berühren...


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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Sa 23 März 2013 - 23:51


Puzzle – ENE

Ich will kein zugeschnittenes Puzzleteil sein



Seit wann haben unsere Hände begonnen, sich voneinander weg zu bewegen?
Sogar die Worte, die wir sprachen, waren verloren
Ich sah an deine Seite, als wir gemeinsam gingen
Ich hab es einfach nicht ersichtlich gemacht

Die Bedeutung der Tränen, die deinen Wangen hinabflossen
Dieses dumme Ich kennt sie noch immer nicht
Zu deinem Rücken, der fortging
Flüsterte ich bloß „Es tut mir leid“

In der puzzle-ähnlichen Zukunft, die wir aufgebaut hatten
Das Teil, das wir verloren haben, ich frage mich, wo es hingehörte

Inmitten der Einsamkeit, treibt dieses beschmutzte Herz
In einer reinen, weißen Leere
In diesem Raum, in dem nur Leere bleibt
Sind es deine Erinnerungen, die sanft umhergehen

Die Tage ziehen sich wie Gummi
Wir hatten mit einer heiseren Stimme gelacht

Die Form meines Herzens, die sich verändert hatte
Du versuchtest sie gewaltsam an dich anzupassen doch
Es tut weh; es ist schmerzhaft. Du hast es verletzt

Inmitten der Einsamkeit fließt dieses beschmutzte Herz
In einer reinen, weißen Leere
In diesem Raum, in dem nur Leere bleibt
Gehen sie sanft umher

Lass uns unsere Form finden
Selbst, wenn wir nicht in derselben Welt sind
Die Teile jener Tage, an denen wir lachten und umarmten
Halt sie fest, in deinem Schlaf


Puzzle - ENE

Ich will kein zugeschnittenes Puzzleteil sein
Ende

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mo 25 März 2013 - 23:41


Rollin’ Girl – Nano

Denn nur das Laufen bringt uns ans Ende vom dunklen Tunnel





Einsames Mädchen, alleine in ihrem Kopf
Ihre Träume gleiten wieder durch ihre Finger
Gedanken kollidieren als sie sich in ihrem Bett dreht
Kratzt um und herum, kratzt um und herum

„Ich werde das schaffen“, flüsterte sie in ihrem Schlaf
Die Worte werden in ihrem Schmerz ertränkt
Wieder ein Misserfolg, wieder ein Misserfolg
Nach Wege suchend, doch verloren im Nebel der endlos rollenden Tage, oh

Noch einmal, noch einmal
„Ich werde mich noch einmal rollen“
Eine Stimme in ihrem Kopf, eine Stimme in ihrem Kopf
All diese Worte schreiend die ungesagt blieben

„Wird es jemals enden?“
„Es könnte niemals enden. Niemand kann sagen was vor uns liegt, also lass mich dir deinen Atem nehmen, jetzt“


Rollendes Mädchen, eine endlose Straße voraus
Die Tage vermischen sich bloß, die Farben umschlingen
Sie sieht die Hinweise, doch sie überholen sie wieder
Wie ein Trugbild schwindend, wie ein Trugbild schwindend

„Ich werde das schaffen“, flüsterte sie wach
Die Worte sind in ihrem Gehirn verloren
Dies ist deine Chance, also ergreif sie oder lass es
Der einzige Misserfolg ist jetzt aufzugeben ohne es auch nur versucht zu haben

Noch einmal, noch einmal
Sie fleht darum noch einmal gerollt zu werden
Ich kann noch nicht fertig sein, kann noch nicht fertig sein
Stumm sind die Worte, die ungesagt blieben

„Wird es jemals enden?“
„Alles zu seiner Zeit, der Tunnel in deinem Kopf endet bald, also halte den Atem ein letztes Mal, jetzt“


Ein letztes Mal, ein letztes Mal
„Ich werde nun das letzte Mal rollen“
Eine Stimme in ihrem Kopf, Stimme in ihrem Kopf
Lacht die Worte, die endlich gesagt wurden

„Wird es jemals enden?"
"Dies wird das Ende sein. All das Elend wird sich am Ende auszahlen, also mach einen letzten Atemzug und lass ab!“





Rollin‘ Girl - Nano

Denn nur das Laufen bringt uns ans Ende vom dunklen Tunnel
Ende

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Di 26 März 2013 - 16:47


Wenn man solche Freunde hat…

Alkohol ertränkt nur die Gehirnzellen, weder Probleme noch Liebeskummer


Kurz nach einer schweren Trennung in einer Bar:

Ich denke, Hikari zu erzählen, dass Alkohol gegen Liebeskummer hilft, war keine so gute Idee
Das ist alles nur deine Schuld!!
Naja, wo wir schon mal hier sind: Hikari, ich wette, du bist eine ziemliche Niete als Rockerbraut
Niedergeschlagen hatte die Betrunkene den Kopf auf den Tisch abseits der anderen Gäste gelegt und leise geweint.
Bist du wahnsinnig? Man sollte keine Wetten mit Betrunkenen eingehen, das ist unfair!
Als sie aber von einer Wette gehört hatte, hob die Weißhaarige griesgrämig den Kopf und knurrte beide an. Hikari sah furchtbar aus, ihr kurzes Haar hatte seinen eigenen Willen entwickelt, blutunterlaufene Augen und rote Wangen ließen sie wie ein Biest aussehen.
Ich werde dir zeigen, wie rockig ich sein kann, Vollidiot. Bring mir Kleidung und Mikrofon und ich sing dich in Grund und Boden

45 Minuten später:
Lebensfroh erklang die kräftige Stimme der – immernoch – Betrunkenen. Manchmal sang sie von Herz Schmerz, manchmal sang sie aber davon, wie sehr sie sich wünschen würde, dass alle, die sie einst verletzt hatten, tot umfallen würden.
Niemand hätte gedacht, dass die Kunden tatsächlichen Gefallen daran finden würden

Diesen Moment müssen wir festhalten. Hey, Karileinchen, sieh mal her und gib mir alles, das du hast!!



Am darauf folgenden Tag lag Hikari niedergeschlagen und mit einem Kater in ihrem Bett.
Yusaku – der sich am vorherigen Tag köstlich amüsiert hatte – und Yukio trösteten sie, als sie in ihr Kissen schluchzte.
Oh… oh Gott… ich fühle mich so, als wäre mir etwas wichtiges genommen worden… Wie konntest du mich nur so benutzen, Yusaku?! Und bitte sagt mir, dass dieses Tattoo abwaschbar ist...

Wir wollten doch alle nur eine neue Seite von dir sehen. Du hast freiwillig um diese Kleidung gebeten und du sahst niedlich aus, weißt du?

Und trotzdem wurde Yusakus arme Niere getreten.






Wenn man solche Freunde hat…

Alkohol ertränkt nur die Gehirnzellen, weder Probleme noch Liebeskummer
Ende

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mi 3 Apr 2013 - 23:09


Happy Sadness

sometimes tears are just not enough to express my grief



Manchmal… bin ich einfach zu traurig, um zu weinen.
Denn Tränen wären einfach nicht genug, um meine Trauer auszudrücken.
Ich setze mich einfach in eine stille Ecke, lausche der Musik und lächle stumm vor mich hin.
Bis die unerklärliche Trauer, die niemals durch Tränen vergehen könnte, schwindet.
Manchmal bin ich einfach zu traurig, um traurig zu sein.
Denn Hoffnung wäre vonnöten um meine Wunden zu heilen




You got mad after he hit me. But I knew that he wasn’t the only cause of your sorrow
I knew that it was my stupidity which upset you.
My stupidity which is called “faith”.
Faith in you and others - and myself.
I couldn’t help but cover my ears and said silently:
“It’s alright… if you want to, you can scream out loud so you won’t choke on your sad feelings. It’s okay, really. See? I’ll cover my ears so you won’t hurt me and I wouldn’t hear your intimate feelings”




Happy Sadness

sometimes tears are just not enough to express my grief
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 5 Apr 2013 - 0:18


Never thought of suicide

thought many times of hurting myself

I used to think:
If I get rid of those bloody eyes of mine…
Would you finally be able to be happy?
Would I finally stop hurting others?
Would they finally stop looking at me as if I stole their precious ones from them?
As if… I killed them?
Say. Would you feel at ease if I would get rid of those bloody eyes of mine?





What’s wrong with the color red?
It’s not like it’ll drown you inside of its powerful sea.
Or… is it that you’re afraid of drowning inside of my eyes?


I’m used to think:
How could I stop your tears from falling?
It’s not our fault that the past was written like that.
So stop blaming others.
Stop blaming yourself.
Cause it’s not our fault.
There’s no place for regrets, even if you've been a bad person.
You’ve got the opportunity to become a better “you” than you were yesterday.





But... still
I know that I can win against my past.
I’m going to live my today and tomorrow.
But… why?
Why are those people accusing me for being born?
Why won’t my past let me go already?
Why is she clinging onto me as if she was afraid of being left behind?
I won’t leave her.
I don’t mind being with her.
For she's the reason I managed to come this far.




It’s fine. I’m not goin’ to let you down. I won’t leave you. So don’t suffocate me with your clingy attitude anymore, ‘kay?
We belong together, we're one.
You're the reason I exist, you're my mistake I'm going to learn from.
We belong together.
That's why I'm not afraid of you anymore




Never thought of suicide

thought many times of hurting myself
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 5 Apr 2013 - 23:08


I think I’ve met an angel

we all have broken wings




Als ich durch die Stadt wanderte, auf der Suche nach Katsuos Haus, habe ich einen Engel getroffen.
Jungs prügelten auf ihn ein, als wäre er ein wertloser Käfer, dessen kopfloser Körper weiterhin lief.
Ich rief ihnen zu und glücklicherweise ergriffen sie die Flucht.
Anschließend ging ich auf den Kleinen zu, er konnte nicht älter als 14 sein, und kniete mich vor ihn.
„Hallo… weshalb haben sie das getan? Geht es dir denn gut?“
Der Junge rieb sich die Augen und ich konnte sehen, dass sie vor kurzem noch feucht waren.
„Geht dich nichts an…“, murmelte er leise und vergrub sein Gesicht in seinen Knien.
Er hockte einfach da.
Ich wollte meine Hand an seinen Kopf legen, als er mich plötzlich am Handgelenk packte und mich anschrie.
Dabei starrte er mich an, mit diesen wundervollen Augen.
„Was weißt du schon?!“
Bloß, weil meine Augen rot sind, bedeutet das nicht, dass ich nicht weinen kann, dachte ich immer. Als er mich nach seinem Anfall überrascht musterte, lächelte ich ihm zu.
„Naja… was denkst du denn, was ich weiß?“
Er blieb stumm.
„Deine Augen sind der Grund, weshalb sie das tun, richtig? Hör mal… sieh dich an! Deine Augen sind wunderschön! Sie sind nicht langweilig gefärbt, wie die der anderen, sie sind dein Markenzeichen! Sie sind es, die dich zu dem machen, das du bist. Die dich stärker machen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die deine Augen wunderschön findet. Also hör auf zu weinen, okay?“
Danach herrschte Stille zwischen uns. Ich konnte mir vorstellen, dass er in diesem Moment an das dachte, an das auch ich damals dachte. Wäre es besser, wenn ich sie mir nehme, diese teuflischen Augen?
Obwohl ich wusste, dass sie ihm peinlich war, blieb ich stumm, denn ich wollte, dass er selbst das Wort ergriff. Selbst Mut bekam.
Und er schaffte es.
„Bist du… ein Engel?“, ich musterte ihn überrascht, ehe ich lachte.
„Himmel, nein!“
„Schade… ich dachte, weil du ein Engel bist, könntest du mich immer besuchen kommen. Aber so… werden wir uns nicht mehr wiedersehen, oder?“
„Naja, man trifft sich immer zweimal im Leben. Und, wenn wir uns das zweite Mal treffen und du willst nicht, dass ich gehe, dann halte mich doch einfach fest“, zwinkerte ich ihm zu und machte ihm Mut, mit mir in Kontakt zu bleiben.



Später fand ich heraus, dass er der Sohn Katsuos, meines ehemaligen Vaters ist.

Er ist wirklich ein kleiner Engel.


Wir werden uns wirklich widersehen? Versprochen?
Aber natürlich. Versprochen




I think I’ve met an angel

we all have broken wings
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Di 9 Apr 2013 - 19:11


Dreamcatcher – Secret Garden

Ich kann dir kein Licht versprechen.
Aber ich kann dir versprechen, dass ich dich niemals in dieser Dunkelheit alleine lassen werde.






Höre meine stillen Gebete,
Beachte meinen leisen Ruf,
wenn dich das Dunkel und Traurige umgibt,

Stimme in mein Seufzen ein,
sieh in das Licht hinein,
Du wirst wissen, dass ich dich gefunden habe.













Höre meine stillen Gebete,
Beachte meinen leisen Ruf,
wenn dich das Dunkel und Traurige umgibt,

Stimme in mein Seufzen ein,
sieh in das Licht hinein,
Du wirst wissen, dass ich dich gefunden habe.


Dreamcatcher – Secret Garden

Ich kann dir kein Licht versprechen.
Aber ich kann dir versprechen, dass ich dich niemals in dieser Dunkelheit alleine lassen werde.

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mi 17 Apr 2013 - 14:47


Entstehungsgeschichte

Warum ist sie so, wie sie ist?



Name:
Hikari - das Licht.
Ich dachte mir, es sei ein gewöhnlicher, japanischer Name, mit einer wunderschönen Bedeutung. Ihr Aussehen hat mich wohl etwas beeinflusst, da ich das Weiß ihres Haares stets vor Augen hatte.
Kamikizu - die Bisswunde.
Hikari ist ursprünglich ein Mädchen, das nach und nach zu einem Level-E degenerieren würde. Ihre Mutter selbst war bereits eine Level-E und Hikari hat ihr des Öfteren als Blutspende gedient und, als ihre Mutter die Kontrolle verlor, hat sie ihr die Narbe in der Halsbeuge zugefügt.
Als Hikari urplötzlich ein Mensch wurde, musste ich einen Grund für die Narbe suchen.

Aussehen:
Außergewöhnlich. Ungewöhnliches und Schockierendes, das schon beinahe wunderschön wirkt.
Das dachte ich mir, als ich Hikari erschuf. Ich hatte die Nase voll von diesen "wunderschönen, göttlichen, engelsgleichen Sternen" und wollte ein Mädchen schaffen, das weniger schön war. Ein Mädchen, das allein durch ihr Inneres strahlte.
Rote Augen, das rot des Blutes - warm, herzlich.
Weißes Haar, reines Weiß - kalt, widersprüchlich rein.

Persönlichkeit:
Hikari ist ich. Ich bin Hikari
Sie vereint alle meine Charaktere.
Manchmal kann sie aufgeweckt sein, wie Yukio
Manchmal kann sie frech und wütend sein, wie Taiyou.
Manchmal kann sie abhängig und leidenschaftlich sein, wie Higeki.
Manchmal kann sie ruhig und einzelgängerisch sein, wie Kotarou.
Manchmal kann sie zuvorkommend und sanft sein, wie Yusaku.
Das bedeutet nicht, dass sie Masken oder gar "keine Persönlichkeit" hat.
Jeder dieser Charaktere ist ein Teil von ihr und es gibt auch etwas, das sie selbst ausmacht.
Welche Seite sie zeigt, kommt auf die Beziehung an, die sie zu den Menschen hat.

Mit der Zeit habe ich dann begonnen, Hikari zu spalten, wodurch verschiedene Charaktere entstanden sind.
Hikari ist quasi die Mutter aller, was ihre Beziehung zu den Rest meiner Charaktere erklärt.



Entstehungsgeschichte

Warum ist sie so, wie sie ist?
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 19 Apr 2013 - 16:15


Even a stalker is able to love

Nur, weil wir sie nicht sehen, bedeutet es nicht, dass sie nicht existieren



[Diese Geschichte beruht zu einem kleinen Teil auf wahren Begebenheiten – eine Geschichte, ganz frei erfunden, sie hat nichts mit dem restlichen Erlebnissen von Hikari zutun]

Eine ehemalige Zimmernachbarin und gute Freundin von mir hatte ein seltsames Problem.
„Ah! Hikari-chan, dieser BH macht mich wahnsinnig!!“, die Angesprochene sah von ihrem Buch auf und musterte den Rücken ihrer Freundin. Sie kämpfte mit dem Verschluss des Kleidungsstückes, der ständig Probleme machte. Er klemmte beim Öffnen und Schließen und platzte beim Atmen. Die Weißhaarige fragte sich immernoch, weshalb sie dieses Teil noch nicht weggeworfen hatte.
Wie auch immer, das sollte nicht das größte Problem der beiden Mädchen sein.

Nach wenigen Tagen, als die beiden Mädchen vom Vormittagsunterricht zur Mittagspause in ihr Zimmer zurückkehrten, fehlte etwas im Zimmer. Etwas Wichtiges.
„Öhm… Hikari-chan… du bist meine Zeugin, hat, neben meinem Schrank, nicht immer mein Koffer gestanden“ , Hikari runzelte die Stirn und musterte den ungewohnt leeren Platz.
„Hm… du hast recht. Jetzt ist er allerdings nicht mehr da…“, meinte sie nachdenklich und legte den Kopf zur Seite. Wie konnte ein Koffer verschwinden? Ein großer, rosa Koffer, auffällig und unhandlich. Wie konnte solch ein Koffer verschwinden?
Wie nur?
Während sich die Zimmergenossin das Haar raufte und im Zimmer auf und ab lief, dachte die junge Albino nach.
„Beruhige dich, wir werden ihn ganz sicher wiederfinden. Wir melden den Vorfall und ich helfe dir beim Suchen, okay? War etwas Wichtiges darin? Geld, ein Pass?“
Laut seufzend fuhr sich das Mädchen durch das Haar und setzte sich auf ihr Bett und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Dabei schüttelte sie den Kopf.
„Bloß Unterwäsche“
“Na bitte!” , rief die Rotäugige erleichtert und klatschte auf ihren Oberschenkel.
„Siehst du? Die Glücksfee ist noch auf unserer Seite! Dann suchen wir deinen Koffer!“
Empört starrte die Zimmernachbarin sie an.
„Ach und wo?“ , kreischte sie aufgebracht und sprang wieder auf. „Das Gelände ist riesig!!“
„Wir suchen einfach überall. Und ich weiß, dass es riesig ist, aber wir sind ja auch zu zweit“
Darauf folgte eine Suche durch den gesamten Day Dorm. Jedes Zimmer wurde auf Erlaubnis der dort Wohnenden gründlich untersucht, doch nirgends war der rosa Koffer aufzufinden.
„Wir haben ihn doch nicht gefunden…“
„Lass den Kopf nicht hängen, dann suchen wir eben weiter. Wo haben wir noch nicht gesucht?“
„Naja… im Badezimmer und WC der Jungs… sonst waren wir überall, dann sollten wir wohl als nächstes auf dem Hof suchen, oder?“, Hikari nickte.
„Geh schon mal vor, ich sehe im Badezimmer und WC der Jungs nach“, ganz gewöhnlich sprach sie diese Worte aus, als wäre gar nichts dabei.
„Wa-… Hi-… Was?! Hikari, nein, das kannst du nicht machen!!!“
„Ruhig Blut, ich denke nicht, dass jemand mittags vor dem Nachmittagsunterricht vorhat, zu duschen“ , obwohl ihre Zimmergenossin wusste, dass die Weißhaarige wohl recht hatte – zumindest hoffte sie das – war sie skeptisch und ließ sie nur ungern in die Höhle des Löwen.
„Lass dich aber nicht fressen“ , hatte sie ihr noch zugeflüstert und die Rotäugige schluckte.
Männer waren Bestien.
Kurz darauf, ehe sie die Tür zu dem Badezimmer öffnen konnte, fühlte sie eine Hand an ihrer Schulter
„Sempai!! Sempai!! Hikari-sempaiiiiiiiiiiii!!!!“, neugierig wand sich die Kleinere um. Ein Junge stand vor ihr. Sie kannte ihn nur zu gut. Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie sagen, er stalke sie. Denn er war ständig da, wenn sie glaubte, allein zu sein.
„Hast du heute Zeit? Soll ich dir heute wieder Nachhilfe geben?“ , seine Augen strahlten.
Hikaris Nachhilfe“lehrer“, ein Mitschüler der für seine Aufgewecktheit ganz schön klug und hinterlistig war.
„Oder, darf ich dich heute malen? Oder auf dir malen?“ , für gewöhnlich war er eher zurückhaltend, was Mädchen anging, doch bei Hikari war er er selbst. Vermutlich weil er sie nicht als Mädchen sah. Außerdem war er immer aufgedreht, sprach er über Kunst und Gemälde.
Doch, dass er auf ihr malen wollte, war ihr neu. Er hatte sie schon des Öfteren ohne Erlaubnis gemalt und meinte, es wäre die „Bezahlung“ für die Nachhilfe. Aber, dass er direkt auf ihren Körper malen wollte… Das war neu…
Die Erstarrte war nur froh, dass sich etwas in dem Badezimmer regte. Also drückte sie dem jungen Mann eine Hand an den Mund und „Scht!“ ihn an.
„Wenn du still bist, überleg ich's mir“ , sie hatte gehofft, ihn damit eine Weile lang ruhig stellen zu können und, dass er es später vergessen würde.
Doch Hikari vergaß selbst etwas: Maler vergaßen ihre Leidenschaft nie.
Sie deutete dem Mann, dass er auf dem Flur stehen bleiben soll, ehe sie das Zimmer betrat.
Darin fand sie etwas, das sie erstarren ließ.
Der rosa Koffer war geöffnet worden und ein Junge saß vor dem entblößten Inhalt. Es dauerte eine kleine Weile, bis er den Eindringling merkte, doch, als er es tat, musterte er sie ertappt und nach und nach schoss ihm die Schamesröte ins Gesicht.
Schamesröte, die einem rebellischen Punk wie ihm gar nicht stand.
Die Albino starrte ihn nur an. Was tat er denn da mit der Unterwäsche ihrer Freundin? Als sie eins und eins zusammenzählte, wich das Entsetzen der Wut.
„Du kleiner, mieser Perversling! Was tust du da mit der Unterwäsche von-…“
„L-L-Lass es mich erklären!!“ , er war aufgesprungen und hatte die Hände abwehrend vor seinem Oberkörper gehalten. Beschämt sah der Junge zur Seite, dabei fiel ihm eine gefärbte Haarsträhne vor die Augen.
„Es ist nur so… dass… wenn ich ihr Dinge klaue, fühle ich mich ihr näher… ich liebe sie schon so lange, dass es wehtut… Sie hat Angst vor mir… das weiß ich, aber ich will das nicht!!“ , Hikari seufzte. Das war also das Problem gewesen.
„Sag ihr doch einfach, wie du empfindest. Klar, so „einfach“ ist es wohl nicht, aber besser, als ihr Dinge zu klauen und der Böse zu sein, richtig? Wenn du ihr zur Abwechslung auch einmal eine andere Seite von dir zeigst, neben dem ganzen Mobben, wird sie sicher keine Angst mehr vor dir haben. Glaub mir, ich kenne sie. Sie ist lieb und freundlich. Sie hat geweint, als sie merkte, dass jemand in unser Zimmer gekommen war und ihren Koffer geklaut hatte. Sie hatte Angst“ , der Junge musterte bloß den Koffer.
„Also, gehen wir gemeinsam zu ihr zurück?“
"Wa-... warte! Dürfte ich vielleicht einen BH haben, dessen Verschwinden ihr nicht auffallen würde?"
Natürlich wusste Hikari, welchen BH sie ihm geben würe.

Endlich kam Hikari zurück auf das Zimmer, ihre Freundin hatte eine gefühlte Ewigkeit auf sie gewartet. Ein geknickter Junge zog neben ihr den gesuchten Koffer hinter sich her. Bei seinem Anblick hätte sich das Mädchen beinahe unter das Bett versteckt.
„I-ich…“, stammelte er leise und rieb sich verlegen den Nacken.
„Er hat den Koffer gefunden und will in dir zurückgeben“ , der ungläubige Blick des Jungen störte Hikari nicht. Er schien es nicht glauben zu wollen, was Hikari da von sich gab.
Sie klopfte ihm auf die Schulter, als wollte sie sagen: Vermassle es nicht – und ging.
Auf dem Flur rieb sie sich die Stirn.
„Amor, was für einen harten Job du doch haben musst, ich glaube dich zu verstehen“ , seufzte sie nur leise und musterte die Wand ihr gegenüber.
„Sempai… du bist wirklich freundlich…“
Oh nein.. nicht auch der noch…
Hikari musterte den Maler. Etwas an seinem Blick hatte sich verändert. Er sah nicht mehr freundlich und lebensfroh aus. Ernsthaftigkeit und Leidenschaft hatten sich in sein Blick gemischt, als er ihren Unterarm packte.
„Hey… Sempai...“
Neineineineineineineineineineineineineineineineöaldijföasdlf
„Lass mich einmal freundlich zu dir sein…“




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Nur, weil wir sie nicht sehen, bedeutet es nicht, dass sie nicht existieren
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 19 Apr 2013 - 23:57


Artists

Ganz gleich, wie oft ich weglaufe






Der Grund, weshalb ich sie malen will...
Es liegt nicht nur an diesem Weiß, das sie ständig zu umgeben scheint.
Es sind diese Augen, voller Trauer und doch gleichzeitig erfüllt von Lebenslust
Das zarte, schüchterne Lächeln, das das Mädchen in ihr verrät
Ihre Natürlichkeit.
Sie mag keine Schönheit sein und manchmal gar zu alt für ihr Alter aussehen.
Doch ich liebe diese Augen, die sagen:
Es muss hart sein, ständig stark zu sein. Mach mal eine Pause und sei schwach, dafür habe ich meine Schultern, die ich dir anbieten kann


I-... Ich will dich ja nicht hetzen... aber wie lange malst du schon an diesem Bild?
Ich bin fast fertig, halte nur noch eine kleine Weile still, Sempai, bitte-.. ja?

Ich wollte den Moment einfangen, solange ich konnte. Diesen Moment, in dem aufrichtiges Interesse und Aufmerksamkeit nur mir gewidtmet waren




Originalbild


Artists

Irgendwann holen sie mich ja doch ein
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Sa 20 Apr 2013 - 2:16


Crash And Burn - Savage Garden

Weil jeder einmal eine Verschnaufpause braucht




Wenn du dich ganz alleine fühlst
Und die Welt dir ihren Rücken zugewandt hat
Gib mir bitte einen Moment um dein wildes, wildes Herz zu bändigen

Ich weiß, du fühlst dich als würden die Wände dich einkesseln
Es ist schwer Befreiung zu finden
Und Menschen können so kalt sein
Wenn die Dunkelheit an deiner Tür ist
Und du fühlst dich als könntest du es nicht mehr ertragen

Lass mich diejenige sein, die du rufst
Wenn du springst, breche ich deinen Fall ab
Hebe dich an und flieg mit dir weg, in die Nacht hinein
Wenn du auseinander fallen musst
Ich kann ein gebrochenes Herz flicken
Wenn du abstürzen musst
Dann stürze ab und brenn
Du bist nicht allein

Wenn du dich ganz alleine fühlst
Und ein loyaler Freund schwer zu finden ist
Du bist in einer Einbahnstraße gefangen
Mit den Monstern in deinem Kopf

Wenn Hoffnungen und Träume weit entfernt sind
Und du dich fühlst als könntest du dich dem Tag nicht stellen

Lass mich diejenige sein, die du rufst
Wenn du springst, breche ich deinen Fall ab
Hebe dich an und flieg mit dir weg, in die Nacht hinein
Wenn du auseinander fallen musst
Ich kann ein gebrochenes Herz flicken
Wenn du abstürzen musst
Dann stürze ab und brenn
Du bist nicht allein

Denn Kummer und Schmerz waren schon immer da
Und wenn es vorbei ist, wirst du wieder atmen

Du wirst wieder atmen

Wenn du dich ganz alleine fühlst
Und die Welt dir ihren Rücken zugewandt hat
Gib mir bitte einen Moment
Um dein wildes, wildes Herz zu bändigen

Lass mich diejenige sein, die du rufst
Wenn du springst, breche ich deinen Fall ab
Hebe dich an und flieg mit dir weg, in die Nacht hinein
Wenn du auseinander fallen musst
Ich kann ein gebrochenes Herz flicken
Wenn du abstürzen musst
Dann stürze ab und brenn
Du bist nicht allein


Lass mich diejenige sein, die du rufst
Wenn du springst, breche ich deinen Fall ab
Hebe dich an und flieg mit dir weg, in die Nacht hinein
Wenn du auseinander fallen musst
Ich kann ein gebrochenes Herz flicken
Wenn du abstürzen musst
Dann stürze ab und brenn
Du bist nicht allein

Lass mich diejenige sein, die du rufst
Wenn du springst, breche ich deinen Fall ab
Hebe dich an und flieg mit dir weg, in die Nacht hinein
Wenn du auseinander fallen musst
Ich kann ein gebrochenes Herz flicken
Wenn du abstürzen musst
Dann stürze ab und brenn
Du bist nicht allein





Crash And Burn - Savage Garden

Weil jeder einmal eine Verschnaufpause braucht
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mi 15 Mai 2013 - 22:03


Believe in me – Bonnie Tyler

I’ll be there







Du sagst, du glaubst nicht an Zeichen von dort oben
Und du lachst über den Gedanken, an Zeugs wie Liebe zu glauben
Du siehst niemals den Regenbogen, verfluchst nur den Regen, sagst du
Du willst glauben aber heute ist es den Schmerz nicht wert

Aber das ist alles in Ordnung, wenn du es so haben willst
Aber, wenn du dich einsam und verängstigt fühlst und nicht atmen kannst

Glaube an mich, yeah
Glaube an mich, yeah

Glaube an die Art und Weise, auf die ich dich ansehe und neben dir stehe
Die Art und Weise auf die ich die Wahrheit spreche, Ich würde dich niemals belügen
Wenn du nur an die Dinge glauben würdest, die deine Augen nicht sehen können
Glaube an mich

Du kommst und gehst und da ist niemals ein Kompromiss, deshalb
Die Sekunden und die Minuten deines Lebens kriechen dahin

Aber das ist alles in Ordnung, wenn du es so haben willst
Aber, wenn du dich einsam und verängstigt fühlst und nicht atmen kannst

Glaube an mich, yeah
Glaube an die Art und Weise, auf die ich dich ansehe und neben dir stehe
Die Art und Weise auf die ich die Wahrheit spreche, ich würde dich niemals belügen
Wenn du nur an Dinge glauben würdest, die deine Augen nicht sehen können
Glaube an mich

Was wirst du machen, wenn dein Schiff sinkt?
Und du um Hilfe schreist und nur die Möwen hören zu
In der Dunkelheit der Nacht, mitten im Kampf
Wenn du deine Hand nach etwas ausstreckst und da nichts ist

Glaube an mich, yeah
Glaube an die Art auf die ich dich ansehe und neben dir stehe
Die Art und Weise auf die ich die Wahrheit spreche, ich würde dich niemals belügen
Wenn du nur an Dinge glauben würdest, die deine Augen nicht sehen können
Glaube an mich


Believe in me – Bonnie Tyler

I’ll be there
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Sa 25 Mai 2013 - 22:33


To all those people who think they’re nameless

Don’t be silly

In our school…
…there’s a closet.
I passed it many times.
One day, I heard strange noises.
Scratching, whimpering.
I passed it by many times but the sounds won’t stop.
One day, I saw a tiny gap between its doors.
I was scared.
But I opened it.
Those noises died – there was nothing but one single person in the dark
Sitting, crying.
I spend my days passing it by, speaking to the person.
One day the persons hands reached out for me.

Wanting me to join them.
I was scared. But there was a strange feeling about all this.
I thought: “I’m scared. But so are you, right?”
So I closed my eyes.

The doors shut behind me – it was dark.
I thought: “I’m scared but the place where you are is also scary, right?”
I hugged the person who started to cry and whimper, whispering words of apology.
I said: “If you’re regretting, there will be forgiveness”
I spend my days passing it by, smiling at the closet.
I thought: “You’re lonely, right? Now he isn’t around anymore, he isn’t with you anymore”
Familiar hands grabbed my shoulder.
“Hey, sempai, wanna go outside?”
I smiled at the lightly flushed face.
“Sure”

I know that my words didn’t save you at all.
It was my understanding as I said: “Don’t hide in this scary place, you won’t escape your thoughts that way, you know? Come outside and say those words of apology out loud. Oh, and… I’m forgiving you”
I didn’t know what you were apologizing for. But that was just fine.
I don’t need to. Because you’re at ease now.
You, always apologizing for everything.
Me, always forgiving you for everything.
And sometimes when I’m sad, you repeat my words:
“I won’t know what’s hurting you if you won’t say it.
You know, hiding won’t do anything good, you have to shout them out.
‘cuz someone will definitely care.”


To all those people who think they’re nameless

Don’t be silly
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Di 28 Mai 2013 - 20:35


I won’t let you down
The sun will rise – Kelly Clarkson

Hey, rely on me, okay?



Diese Lieder erinnern mich an die Situation bei Ryou und Kari. Ich denke, dass Ryou sich wohl ungefähr so fühlt – was ich wirklich traurig finde.
Aber ich denke auch an alle anderen Charaktere, die viel durchgemacht haben und auch gerade durchmachen.
I love you!!



Ich kann das Warten in deinen Augen sehen
Ich kann den Gedanken in deinem Seufzen fühlen
Deine Fingerknöchel sind ganz blau von einem verlorenen Kampf
Einen Weg eine Einbahnstraße hinab
Gebrochenes Glas unter deinen Füßen
Du denkst, der Tag wird nicht die sonnenlose Nacht vertreiben

Die Sonne wird aufgehen
Die Sonne wird aufgehen
Wenn du deine Lichter verloren hast
Die Sonne wird aufgehen
Es wird alles in Ordnung sein
Es wird alles in Ordnung sein

Ich war davor in einem Sturm gefangen
Fühlte den Wind an meiner Tür wüten
Konnte mich nicht bewegen, konnte nicht atmen, konnte keinen Ausweg finden

Irgendwie verschwanden meine Wolken, irgendwie habe ich es hierher geschafft
Vielleicht nur, damit du mich sagen hörst:

Die Sonne wird aufgehen
Die Sonne wird aufgehen (die Sonne wird aufgehen)
Wenn du deine Lichter verloren hast
Die Sonne wird aufgehen
Es wird alles in Ordnung sein (Es wird alles in Ordnung sein)
Es wird alles in Ordnung sein
Es wird alles in Ordnung sein
Es wird alles in Ordnung sein

Obwohl du es nicht sehen kannst
So schwer es auch zu glauben ist
Manchmal brauchst du einfach etwas Vertrauen(Alles, das du brauchst, ist etwas Vertrauen)
Da gibt es eine Antwort auf deine Gebete
Und ich schwöre, dass da ein Tag kommen wird, yeah

Die Sonne wird aufgehen
Die Sonne wird aufgehen(Die Sonne wird aufgehen)
Die Sonne wird aufgehen(Die Sonne wird aufgehen)
Die Sonne wird aufgehen
Yeah
(Die Sonne wird aufgehen)
(Die Sonne wird aufgehen)
(Die Sonne wird aufgehen)



I’ll love your everything
Dark Side – Kelly Clarkson




Da gibt es einen Ort den ich kenne
Dort ist es nicht schön und wenige sind jemals gegangen
Wenn ich ihn dir zeige
Wirst du weglaufen?

Oder wirst du bleiben?
Selbst, wenn es wehtut
Selbst, wenn ich versuche, dich hinauszuwerfen
Wirst du zurückkommen?
Und mich daran erinnern, wer ich wirklich bin?
Bitte erinnere mich daran, wer ich wirklich bin.

Jeder hat eine dunkle Seite
Liebst du mich?
Kannst du meine lieben?
Niemand ist wie aus dem Bilderbuch
Du weißt, dass wir es wert sind
Wirst du mich lieben?
Selbst mit meiner dunklen Seite?

Wie ein Diamant
Vom schwarzen Staub
Es ist schwer zu wissen
Es kann werden
Manche geben auf
Also gib mich nicht auf
Bitte, erinnere mich daran, wer ich wirklich bin

Jeder hat eine dunkle Seite
Liebst du mich?
Kannst du meine lieben?
Niemand ist wie aus dem Bilderbuch
Aber wir sind es wert
Du weißt, dass wir es wert sind
Wirst du mich lieben?
Selbst mit meiner dunklen Seite?

Lauf nicht weg
Lauf nicht weg
Sag mir einfach, dass du bleiben wirst
Versprich mir, dass du bleiben wirst
Lauf nicht weg
Versprich mir einfach, dass du bleiben wirst

Wirst du mich lieben? Ooh
Jeder hat eine dunkle Seite
Liebst du mich?
Kannst du mich lieben?
Niemand ist wie aus dem Bilderbuch
Aber wir sind es wert
Du weißt, dass wir es wert sind
Wirst du mich lieben?
Selbst mit meiner dunklen Seite?


I forgive you – Kelly Clarkson

Ah, never mind, kay?







Ich vergebe dir, ich vergebe mir
Also, wann fange ich an, wieder zu fühlen?
Ich vergebe dir, ich vergebe mir
Also, wann fange ich an, wieder zu fühlen?

Denn die Lichter sind an
Aber ich bin niemals zuhause
Aber ich werde zurück kommen, mit einer brandneuen Einstellung
Denn ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren nur ein paar Kinder
Versuchend, herauszufinden, wie man lebt
Auf unsere eigene Art und Weise
Keine Schande, keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren damit beschäftigt, einen Traum zu leben
Bemerkten niemals die Glasdecke auf uns stürzen
Keine Schande, Keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir


Ich vergebe dir, ich vergebe mir
Also, wann fange ich an, wieder zu fühlen?
Wenn ich dich hasse, was würde das bringen?
Also atme ich ein und zähle bis 10
Denn die Lichter sind an
Und ich komme nachhause
Ja, ich bin zurück
Mit einem neuen Herzen in meiner Hand
Denn ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren nur ein paar Kinder
Versuchend, herauszufinden, wie man lebt
Auf unsere eigene Art und Weise
Keine Schande, keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren damit beschäftigt, einen Traum zu leben
Bemerkten niemals die Glasdecke auf uns stürzen
Keine Schande, Keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir


Ich vergebe dir
Für all die Male, die ich weinte
Wegen paar dumme Dinge, die du getan hast, um mich zu verletzen
Das ist okay, yeah, ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren nur ein paar Kinder
Versuchend, herauszufinden, wie man lebt
Auf unsere eigene Art und Weise
Keine Schande, keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren nur ein paar Kinder
Versuchend, herauszufinden, wie man lebt
Auf unsere eigene Art und Weise
Keine Schande, keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir

Ich vergebe dir
Wir waren damit beschäftigt, einen Traum zu leben
Bemerkten niemals die Glasdecke auf uns stürzen
Keine Schande, Keine Schuld
Denn der Schaden ist getan
Und, und ich vergebe dir





Hey, just rely on me, okay?
Ende

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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mo 24 Jun 2013 - 21:24

Don’t know why




‘tschuldige
Weswegen entschuldigst du dich?
Dafür, dass ich dich nicht wahr haben will…
Musst du nicht. Was, wenn du wirklich den Verstand verlierst? Würde uns das denn wundern? Entweder du verlierst den Verstand oder ich existiere wirklich, was davon ist am glaubwürdigsten?
„… sie ist physisch mitgenommen, unzählige Hämatome haben sich gebildet. Am schlimmsten davon betroffen sind Arme, Beine, Rücken und das Gesicht. Ein Auge ist so stark davon betroffen, dass wir es verbinden mussten. Der rechte Arm erlitt eine offene Fraktur...“
„Hat sie denn schon erzählt, wer ihr das angetan hat?“
„Nein. Sie spricht nach wie vor nicht… So, wie es scheint, hat sie doch ein Trauma erlitten…“
„Gib bitte auf sie Acht. Immerhin sind wir an ihrem Trauma nicht ganz unschuldig.“


In die Ecke gedrängt, auf dem Bett kauernd, darauf hoffend, Schutz zu finden, war Atmen alles, wozu sie noch fähig gewesen war. Und selbst das machte ihr Schwierigkeiten. Sie hatte die Decke um ihre Schultern gewickelt, die Knie angezogen und die Stirn auf diese gelegt.
Wie oft waren Tropfen über ihre Oberschenkel geflossen?
Vermutlich wurden auch sie schon von der erbarmungslosen, salzigen Flüssigkeit verletzt.

Grün und Blau geschlagen, seelisch verschlungen, das alles hätte sie überstanden.
Das alles hätte ihr nichts gemacht, im Gegenteil
Sie war sogar mit einem Schmunzeln ins Internat gekommen.
Bis…

„Fräulein… es tut mir leid, dir das mitteilen zu müssen aber… Ich fürchte du musst dich von deinen Freunden verabschieden. Dein Platz wird ab jetzt in der Night Class sein“

Natürlich hätte sie gerne gefragt, doch alles, das man meinte, war, dass es dazu noch nicht an der Zeit wäre. Sie müsse sich erst erholen.
Niemand hatte ihr eine Wahl gelassen. Niemand hatte bedacht, dass sie sich in der Day Class, bei ihren Freunden, viel schneller erholt hätte, als hier.
Das war es, das sie gerne gedacht hätte. Doch ihre Wunden heilten mit einer Geschwindigkeit, die sie nicht gewohnt war, trotzdem zog sich die Rekonvaleszenz dahin.

„Was?! Nein! Warum?! Warum darfst du denn nicht mehr mit uns in eine Klasse gehen?“
„Lass es gut sein…“
„Sei still!! Dir geht das doch genauso nahe, spiel dich nicht so auf!!“


‘tschuldige
Weswegen entschuldigst du dich?
Weil ich so dumm war…


„Hey… Hey!!! Was tun Sie da? Lassen Sie das arme Mädchen in Ruhe!!!!“

Dieser Mann ist wütend geworden und urplötzlich stand ein zweiter neben ihm.
Ein Dritter…
Ein Vierter.

Stimmt, du warst dumm. Aber du hast ein Menschenleben so gerettet. Und so wurde ich geboren. Ist das denn nicht etwas Schönes? Du bist jetzt nie mehr alleine, Hikari!

Hikari.
So hieß sie also.
Nun, Hikari kicherte leise.
„Vorhin war ich auch nie wirklich alleine und wenn schlug ich mich gut durch. Aber du hast recht. Ich habe einen Freund dazu gewonnen, mit dem ich über Dinge sprechen kann, die die anderen nicht verstehen würden. Noch nicht“
Ein Vierter.
Mehr wusste das Mädchen auch schon nicht mehr. Sie hatte die Erinnerungen an das Ereignis verloren, wachte im Krankenhaus auf.
Hikari war nicht der Typ, der gerne im Krankenhaus blieb und, als sie entlassen werden konnte, ging sie. Und besuchte ihre Freunde in der Schule.
Sie war wieder bereit, ihr Leben zu leben.
Bis man sie urplötzlich in die Night Class schickte und seltsame Dinge mit ihr geschahen.
Schmerzen in ihrem Kiefer bereiteten ihr schlaflose Nächte und am nächsten Morgen starrte sie in den Spiegel nur, um zerbissene Lippen zu sehen.
Keine Kontrolle über die Fangzähne, so hatte sie sich selbst unzählige Male gebissen, weil sie nicht wusste, woher sie den Platz für diese langen Eckzähne nehmen sollte.
Fangzähne, richtig.
Spätestens dann verstand das Mädchen, was mit ihr passierte. Sie verstand auch, dass sie unter ihresgleichen war. Ihr Kopf konnte es bloß nicht begreifen, doch ihr Körper wusste es.


„Da ist noch etwas...“
„Das wäre?“

„Sie vertraut uns nicht. Das Trauma und die Tatsache, dass sie sich unverstanden fühlt, haben dazu geführt, dass sie sich jemanden ausgedacht hat, mit dem sie tatsächlich reden kann.“
Nachdenklich sah der Angesprochene aus dem Fenster.
„“Hat sie ihn denn tatsächlich erfunden“, frage ich mich gerade…“


Man sagt, die Angst baut den Käfig. Mag man auch vor dem Käfig stehen, fürchtet man sich vor der Bestie darin, wird man selbst automatisch zum Gefangenen.
Hikari wusste, wie sich das anfühlte. Bereits Tage saß sie bloß in dieser Ecke, war bloß aufgestanden, um das Bad zu besuchen, selbst die Nahrung fand keinen Weg in ihren Körper.
Sie hätte niemals gedacht, dass sie ein Schlag des Lebens so hart treffen könnte, dass sie selbst auf etwas wie Schokolade verzichten würde. Doch, wer wusste schon, ob das nun noch die richtige Nahrung für einen Vampir war.
Für einen Vampir wie Hikari.
… die Situation ist nur dann aussichtslos, wie man es selbst glaubt, das pflegte sie immer zu sagen. Als Mensch. Doch, war sie als Vampir jemand anderes?
Durfte sie denn noch Hikari sein, oder erwartete man etwas völlig anderes von ihr?
Durfte sie denn noch bei ihren Freunden sein?
„Hikari… Kleines“, es waren weniger die Worte, als mehr der Hauch, den sie an ihrem Schopf fühlte, der sie aufsehen ließ.
Die Weißhaarige hatte gar nicht gemerkt, dass er in ihren Raum gekommen war, sich sogar vor sie, auf das Bett gesetzt hatte. Dieser Typ hatte keinen Respekt vor ihrer Privatsphäre.
Weil er wusste, dass sie keinen brauchte. Sie brauchte Nähe, mehr als jeder andere.
Die roten Augen verloren sich in den Blauen, als der junge Mann traurig schmunzelte.
„Mein Gott, du erinnerst mich an ein Kleinkind, mit deiner wunden Lippe, nicht wissend, wohin mit den langen Fangzähnen“ , er legte vorsichtig seine Finger an ihr Kinn und hob den Kopf an, um Balsam auf ihre Lippen zu reiben. Sanft und vorsichtig.
„Du wirst dich an sie gewöhnen, das verspreche ich dir. Na, wie sieht es mit deinen Wunden aus?“
So verlief es alle paar Tage. Stets kam dieser seltsame Mann zu ihr, verarztete sie und sprach mit sich selbst. Auch, wenn Hikari es nicht merkte, aber seine Wärme war etwas, das ihr ans Herz gewachsen war. Sie wollte sie niemals missen müssen.
Alle paar Tage wurde nach ihr gesehen, alle paar Tage verzieh man ihre Schroffheit und Frechheit, kein Wort zu sagen, bis man ihr sagte:
„Wenn du dich dazu bereit fühlst, kannst du dem Unterricht nun beiwohnen“ , wer hatte das denn schon zu entscheiden, wenn nicht sie selbst?
Sie erinnerte sich an seine Worte, schlug die Decke vorsichtig beiseite, glitt mit ihren Beinen langsam über den Rand des Bettes und stand auf. Ihre Beine schmerzten nicht mehr so unerträglich, wie noch vor ein paar Tagen. Oder waren es bereits Wochen gewesen?
Vorsichtig schritt sie zu einem Spiegel, den der Vorbesitzer des Zimmers achtlos an der Wand stehen gelassen haben musste.
Ja.
Ihre Lippen waren geschwollen und mit Wunden übersäht – Wunden, die sie sich selbst zugefügt hatte. Ihr Auge war noch von einer Bandage bedeckt, doch die Schwellungen im Gesicht waren kaum noch zu erkennen. Einzig und allein ihr vergipster Arm machte noch Sorgen.
Vorsichtig hob sie ihre Hand und fuhr über eben jene Lippen, schob sie langsam aufwärts.
Ein langer Eckzahn kam zum Vorschein. Es war ein Anblick, der wohl genauso Faszination in ihr auslöste, wie auch Entsetzen. Sie hatte diese schon so oft gefühlt, aber niemals gesehen.
Sie sahen aus, wie die Waffen einer hungrigen Bestie. Aber, vielleicht war sie ja gar nichts anderes mehr.
Oder doch?
Das englische „I am“. Man kann so vieles an dieses anhängen. „I am a girl“, „I am a human being“, „I am a vampire“.
Ganz gleich, was man daran hängt, es ändert nichts an dem Subjekt “I”.
Ich bin ich. Als Mensch, oder Vampir, das tut nichts zur Sache.
Und genau aus diesem Grund sind meine neuen Mitschüler genauso, wie sie sind. Vampire, aber eben sie selbst.


Diese Zeilen, die sie einmal in einem englischen Buch gelesen hatte, halfen ihr, sich zu respektieren, sich wieder zu mögen. Und das war es, das dem Mädchen durch den Kopf ging, als sie langsam und scheu in den Klassenraum trat und ihre Mitschüler musterte.
Viele starrten sie abschätzig an, andere würdigten sie keines Blickes.
“Hast du Angst?“, fragte eine leise, fürsorgliche Stimme neben ihr und sie wand dieser den Blick zu.
Ein vorsichtiges Lächeln schlich sich über ihre Lippen:
„Wovor? Vor uns Vampiren? Ich denke, es gibt Menschen, vor denen man sich fürchten kann und es gibt Vampire, vor denen man sich fürchten kann.
Aber es gibt auch welche, die man mögen kann.“

“Meinst du? “
Hikari lächelte nun mutiger, voller Überzeugung.
„Glauben Sie bitte einem Mädchen, das beide Seiten kennt, wenn es sagt: Menschen und Vampire sind gar nicht so unterschiedlich.“
Nichts hatte sich verändert und seit sie sich selbst akzeptiert hat, wurden die Stimmen in ihrem Kopf immer leiser.
Sie hatte ihre Freunde besucht und geliebt, die Beziehung zu ihrer Familie hatte sich kein Stück verändert.
Das Mädchen wusste nicht, weshalb man ihr so etwas angetan hatte, auch nicht, wie sie damit fertig geworden war.
Aber trotzdem hatte Hikari niemals damit aufgehört, Hikari zu sein.

„Hmm.. aber, wäre es denn nicht besser, wenn sich die Reinblüter die Herrschaft teilen würden? Sodass immer einer schläft und der andere gerade regiert, bis seine Frist abgelaufen ist und so weiter? Hanabusa-san?“
Der Angesprochene musterte sie flüchtig verblüfft, dann wich diesem Verblüffen Erschöpfung und er seufzte.
„Konzentrier dich bitte auf den Geschichtestoff, ja?“
„Ist das denn wirklich so eine schlechte Idee, Hand in Hand zu regieren, ohne sich dabei gleich umzubringen? Ich meine, warum gibt es immer jemanden, der alles will? Merkt dieser jemand denn nicht, dass es nichts mehr anzustreben gibt, wenn er alles hat? Ist das denn nicht langweilig?“
„Du stellst viele Fragen, hm?“
„Was ich meine ist, …“

”Was denkst du? Hat sie sich gut eingelebt?”
„Besser, als erwartet. Es wäre schön, wenn die anderen Vampire ebenso denken würden, wie sie… Als ehemalig guter Mensch ist sie wohl ein umso besserer Vampir, nehme ich an“
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Fr 26 Jul 2013 - 22:59



’nd all that’s left is guilt




Und? Was machst du jetzt, Kleines? Du hast den Brief gelesen, die blauen Flecken und Wunden stellen in ihren Gesichtern und an ihren Knöcheln gesehen.
Du hast gesehen, wie es sie zerfressen hat.
Du hast gesehen, wie die Liebe sie zerfressen hat.
Wie deine Liebe sie zerstört hat.
Also, was tust du nun?


Die Angesprochene musste mehrmals blinzeln, bis sich ihre roten Augen endlich an die Dunkelheit gewöhnen konnten. Tatsächlich aber gab es nichts, woran sie sich gewöhnen hätten können. Es war einfach nur schwarz. Kein Mondlicht half ihr bei der Orientierung, kein Geräusch von außerhalb war zu hören, kein nichts befand sich mit ihr an diesem pechschwarzen Ort.
Das Einzige, das sie hören konnte, war diese Stimme, ihr Keuchen, ihr Atmen und ihr Schluchzen.
Sie hörte sich an wie sie selbst und doch wieder auch nicht.
“Wo… bin-…“

Ist das denn nicht offensichtlich? Das hier ist dein Inneres. Dein Verstand, deine Gefühle in genau diesem Moment.
Traurig, nicht? Und auch etwas ironisch, wenn man bedenkt, dass dein Name etwas wie „Licht“ bedeutet.


Hikari fühlte sich beleidigt, außerdem auch ignoriert. Es fühlte sich nicht so an, als würde diese Person an sie direkt sprechen. Die Stimme hörte sich an, als schwelge sie in fernen Erinnerungen, im damals, das im Vergleich zu heute häufig besser aussieht.
“Ich habe nie gesagt, dass ich diesem Namen gerecht wer-“

Natürlich nicht! Selbst Ryou hast du gesagt, du wärst nichts dergleichen.
Aber die Wahrheit ist doch: Du wärst es gerne. Du würdest deinem Namen so gern gerecht werden, so sehr, dass es schon wehtut.
Aber du bist einfach zu sehr du, um den Namen tragen zu dürfen.
Nur zu gerne hättest du gesagt: Ja, ich wäre so gerne dein Lichtlein


Die Stimme verzog sich, als wollte sie die Angesprochene erniedrigen, zu einem hohen, unschuldigen Ton, der schon beinahe unerträglich war.

Dabei kannst du nichteinmal dein Inneres mit Licht erfüllen, du nutzloses Miststück!!

Erschrocken fuhr das Mädchen herum. Hatte ihr die Stimme denn nicht gerade ins Ohr geflüstert?
War es denn nicht schon genug? Sie hatte sich diese Anschuldigungen angehört und diesen finsteren Ort langsam satt!!!

“Wer-…“

-… bist du?
, äffte die Stimme wieder und ein höhnisches Lachen ertönte.
Urplötzlich legte sich eine Hand an Hikaris Stirn und zog ihren Kopf in den Nacken. Sie fühlte den Atemstoß der Person, die sie fest im Griff hatte.

Tut mir leid, aber wenn du hier nicht etwas Licht schaffst, wirst du das nie erfahren.

Ihr wurde in die Knie getreten, sodass ihr nichts anderes übrig blieb, als auf diese zu fallen.
Genug… das war nun genug. Mehr würde sie sich nicht mehr anhören, von einer Person, die sich im Schatten Hikaris versteckte.
“Es reicht!!!“ , die Rotäugige schlug verbittert mit der Faust auf den Grund.
“Du hattest jetzt deinen Spaß! Denkst du wirklich, ich ließe mir das alles von einer Person gefallen, die sich feige in den Schatten versteckt? Denkst du etwa, ich würde vor Angst zurückschrecken, wenn ich dein Gesicht sähe? Mach dich nicht lächerlich!!
Vergiss hier lieber nicht, wessen Schatten das hier ist!


Hikari horchte auf. Das war doch alles nur ein schlechter Scherz. Ja, es war viel passiert. Ja, es war nicht immer einfach gewesen. Aber so sah es doch nicht in Hikaris Innerem aus.
“Ach, und du denkst, nur, weil ich weiß, wessen Schatten das ist, würde ich mich vor Angst verkriechen? Das hier sind meine finsteren Ecken und ich entscheide, was mit ihnen geschieht!!“
Hikari raffte sich auf und nun merkte sie, dass ein schwaches Licht von ihr ausging. Zumindest konnte sie nun den schwarzen Boden unter ihren Füßen sehen.
“Und-ich-habe
Keine
Angst
Vor ihnen!!“
, das Licht wurde stärker und Hikari erkannte einen Schatten in diesem Licht, vor sich.
Vorsichtig ging sie auf jenen zu und langsam wurde ihr klar, was diesen Schatten warf. Es war ein Mädchen.
Es war nur ein kleines Mädchen gewesen.
Langsam hockte sich die Kleine hin und wollte das Kind ansprechen, ehe es aufsah und Hikari beinahe einen Schreckensschrei entlockte. Entsetzt fasste sie sich an die Lippen und starrte das Mädchen aus großen Augen an.
Es hatte langes, weißes Haar, blutrote Augen, die wie ein Brunnen schienen, in den man hätte fallen können. Dunne Blutrinnsal flossen über die Wangen des leichenblassen Mädchens, es war nicht nur blass. Es erschien tot.
Das Mädchen trug ein weißes Sommerkleid und schien hier barfuß zu laufen. Am Hals des Kindes blieb Hikaris Blick hängen.
Gerne hätte sie ein ‚Oh Gott…‘ ausgestoßen, als sie die blutunterlaufenen Handabdrücke sah. Das Mädchen war leichenblass, dennoch schienen diese Abdrücke schon förmlich zu glühen.
Das war deine Liebe, die du dir so sehr gewünscht hast, sagte das Mädchen dann, mit einer Stimme, die zwar belegt klang, aber das Weinen schon aufgegeben hatte.
Deine Liebe hat sich so an mich geklammert, vor Angst, dass sie mich stranguliert hat. Sie hat mich ermordet, Ich
Hikari zuckte zusammen. Ich? Was hatte das zu bedeuten?
War dieses Mädchen etwa…
Ja. Du hast mich mit dieser Liebe ermordet. Und somit hast du deinem Leben ein Ende bereitet.
Zögerlich hob die Angesprochene die Hand und wollte die von Blut geröteten Wangen berühren, doch die kleine Hand schnappte vor und packte sie am Handgelenk.
Du hast dich so an diese Liebe geklammert!!!, schrie das Mädchen sie an und zog sie weiter zu sich herab.
Du hast so um diese Liebe gekämpft!! Und? Was hat sie dir gebracht? Einen Brief und Mord!!
Du hast nicht nur dir geschadet, sondern auch deinen Freunden!!



DU HAST DICH SO AN DIESE LIEBE GEKLAMMERT!!!!
, kreischte das Mädchen mit vor Schmerz verzerrter Stimme und es schienen wieder mehr Tränen über ihre Wangen zu fließen.
DU HAST SO SEHR UM DIESE LIEBE GEKÄMPFT!! DU HAST ALLES GETAN, WAS DU TUN KONNTEST!! , nach und nach keuchte das Mädchen erschöpft und sah sie traurig an.
Also… hör… hör bitte, bitte damit auf, die Schuld zu suchen.
Es ist einfach passiert. Hör bitte auf, uns die Schuld zu geben, ja? Bitte… Wir ertragen das nicht lange… weißt du?
, schluchzend fiel nun auch das Kind auf die Knie und vergrub das blutverschmierte Gesicht in den Händen. Es hielt sich nicht mehr zurück und weinte hemmungslos.
Wir… wir sind doch schon… so… so müde… Hör bitte auf damit, die Schuld zu suchen.
Ich flehe dich an.
Du hast so sehr geliebt.
Du hast sie alle so sehr geliebt und ihn auch. So… so sehr…
Wir hätten nicht mehr tun können… Also bitte… bitte bitte bitte ….
Ich flehe dich an…

Hikari schnappte nach Luft, als sie fühlte, wie sich ihr Herz zusammenzog und auch ihr Tränen über die Wangen rollten. Sie war so blind gewesen.
Sie hatte so verzweifelt nach Vergebung gesucht, dass sie ein entscheidendes Detail übersehen hatte: Sie konnte nicht mehr.
Es war so ermüdend, immer sich selbst die Schuld zu geben, obwohl es doch auf der Hand lag, dass man bloß Teilschuld hatte.
Warum Hikari dachte, alles läge an ihr?



Wer entschuldigt sich denn, wenn nicht sie? Hikari war es gewesen, die verzweifelt das Gespräch mit Kazuya gesucht hatte.
Hatte er es gesucht?
Sie hatte keine Ahnung…
Siehst du? Nicht nur wir sind schuld. Auch Kazuya… und Yukio, Misa, Yoshiko, wir alle. Wir alle sind schuld, nicht nur du… nicht nur du musst diese Schuld begleichen! , es traf Hikari wie ein Schlag.
Das Mädchen hatte Recht. Langsam und vorsichtig legte sie ihre Arme um das Kind und drückte es an ihre Brust.
“Ja… es tut mir leid… du hast Recht… lass uns das gemeinsam mit unseren Freunden durchstehen…“

Erschrocken fuhr sie hoch, als sich alles plötzlich in grelles Weiß wandelte nur, um erneut von etwas Finsteren umgeben zu sein. Diesmal aber war es helle Finsternis. Finsternis, in der man sich zurecht finden konnte und Hikari wusste wieder, wo sie war.
Sie war wohl eingenickt, als sie sich vor Yukios Bett gekniet und ihn in den Schlaf geredet und gestreichelt hatte.
Erschöpft atmete sie aus und fuhr sich durch das Haar, ehe sie über die feuchten Wangen des Jungen strich. Er hatte viel geweint, auch, wenn er keinen Ton von sich gegeben hatte. Seine Tränen waren ein Beweis dafür, dass er selbst im Traum von Kazuya angeklagt wurde.
“Gib nicht dir allein die Schuld, Yukio… schlaf erstmal, hier wird dir niemand etwas tun“, wankend und noch schlaftrunken stand das Mädchen auf und sah zu Teru rüber, dem sie ebenfalls durch das Haar strich und sich dafür entschuldigte, dass sie ihm so viele Sorgen bereitete.
Nach einer kleinen Weile verließ sie den Raum der Zwillinge und lehnte sich gegen die Tür ihres eigenen Zimmers. Als sie sich an die Worte des Kindes in ihrem Traum erinnerte, saß sie müde und erschöpft vor der Tür und hatte nachdenklich zu Tokuni gesehen.
Du hast ihn so, so, so sehr geliebt. Was hättest du noch tun sollen?
“Vielleicht hätte ich ihn auf die Art lieben sollen, wie er sie gewollt hatte…“
Aber nur, weil er deine Art nicht verstanden hat, heißt das nicht, dass du ihn nicht geliebt hast!!




Hikari musste über diese Erinnerung an ihren Traum schmunzeln.
“Also waren wir beide zwei Dummköpfe, nicht nur ich, hm?
Genau!
“Das erleichtert… mich irgendwie…“







Die Zitate gehören nicht mir
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mi 16 Okt 2013 - 20:02


People tend to replace their  “Number 1”
 
Denn selbst deine sogenannten „besten Freunde“ finden Ersatz für dich



[Diese Geschichte beruht zu einem  Teil auf wahren Begebenheiten – eine Geschichte, die nichts  mit dem restlichen Erlebnissen von Hikari zutun]


12 Jahre

Als ich klein war, hatte ich zwei Freunde, die einige Jahre älter waren, als ich.
Sie waren zweieiige Zwillinge, eine war meine beste Freundin und für mich  wie eine große Schwester.  Ihr jüngerer Bruder war auch ein Bruder für mich.
Doch eines Tages hatten sie mich ersetzt


Wir trafen uns – wie immer – auf dem Flur meiner Stufe. Sie meinte, im Flur der ihren gäbe es zu viele, miese Kerle, die mich nur vergiften würden.
„Ich sag’s dir, Miako ist ziemlich nervig. Ständig meckert sie herum, zickt durch die Gegend und denkt, Dinge besser zu wissen“, sie schlürfte ihren kalten Kakao aus einem Trinkkarton, dabei schmunzelte sie fröhlich - ich dachte, sie genieße die Zeit hier. Ich lächelte abwesend zu ihr hoch – sie war um vieles größer, als ich – und knabberte an meinem Anpan.
„Du meckerst doch auch ständig“, kam es plötzlich von hinten und ihr jüngerer Bruder legte seine Arme auf meine Schultern und stützte sein Kinn auf meinem Kopf.
„Hallo“, meinte ich leise und schielte fröhlich zu ihm auf. Sie waren meine Welt – damals habe ich mich bloß mit meiner Familie gut verstanden, diese Zwillinge waren meine einzigen Freunde.
„Hey, Number One!“

Obwohl solche Pausen Routine waren, machten sie mich stets fröhlich. Bis eines Tages die Grippe ihr Unwesen trieb.
Ich hatte tagelang im Bett gelegen – glücklicherweise hatte es mich nicht schlimm erwischt.
Und als ich am nächsten Tag wieder in die Schule kam, wollte ich meine Routine zurück.
Ich wartete im Flur auf sie – doch sie kamen nicht.
Bis ich eines Tages beschloss, selbst auf ihren Flur zu stolzieren. Es war natürlich schwer für mich, hatte ich doch nur Abschreckendes von meiner Freundin gehört. Aber ich tat es dennoch.
„Ah, Miako! Ich sagte dir doch schon: Lass die Finger von ihm“, auf dem Flur sprach meine beste Freundin mit dem Mädchen, über das sie noch schlimme Worte erzählt hatte. Nach einer kleinen Weile kam auch ihr Zwilling hinzu.
Mit leisen und unsicheren Schritten machte ich mich auf den Weg zu ihnen, versuchte mich, hinter meiner Maske – die verhindern sollte, dass ich andere anstecke – zu verstecken.
„Hallo…“, meinte ich dann leise, als sie das Gespräch für eine kleine Weile beendet hatten und kam hinter ihnen ins Stehen.
„Wollt ihr nicht mehr mit mir reden?“, fragte ich und spielte nervös mit meinen Fingern, rang mit den Daumen und hoppte langsam von einem Fuß auf den anderen.
Beide seufzten nur.
„Weißt du, du bist nicht unsere einzige Freundin. Wir haben auch andere“, das an sich verstand ich ja. Aber bloß, weil sie sich auch mit ihren anderen Freunden treffen wollen, bedeutet das doch nicht, dass sie mich wochenlang alleine lassen müssen.
„Ja, das verstehe ich. Aber ihr habt mich jetzt beinahe zwei Wochen alleine-….“
„Ach komm, hör schon auf! Die Welt dreht sich nunmal nicht nur um dich! Hör auf, uns hinterherzulaufen, wie ein verlorener Welpe und kriech in deine eigene Klasse zurück!“
Meine roten Augen wurden heiß, ein seltsamer Kloß belegte meine Stimme, schmerzte in meiner Kehle. Nach und nach wand ich den Blick ab und ging.
War ich nicht eure „Number One“?

Doch ich sagte nichts, verschloss mich und ließ zu, dass sich die Maske vor meiner Nase und meinem Mund mit einer salzigen Flüssigkeit vollsog.




People tend to replace their  “Number 1”

Denn selbst deine sogenannten „besten Freunde“ finden Ersatz für dich
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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Do 24 Okt 2013 - 0:41


Choose me – Guriri/Nobunaga/TMDC
 
If you love two people at the same time, choose the second one, because if you really loved the first one, you wouldn't have fallen for the second. - Jack Sparrow






Ich sollte mich nicht verlieben, meinte ich
Ich wusste es von Anfang an
Aber, als ich dich traf,
war mein Herz gefangen
Meine Selbstkontrolle bröckelte


Du warst der Geliebte meiner Freundin
Ich wusste es von Anfang an
Du warst unter den Leuten auf dieser Welt
Tief vergraben  
Ich frage mich, was ich tun soll.


Wen siehst du, wenn du mich anblickst?
Warum versuchst du so verzweifelt, zu lächeln?
Ich beginne aus deinem Inneren zu verschwinden


Wäre ich glücklich, wenn ich alles verlieren würde?
Die  Sünden, die Wunden und die verdorbenen Gefühlen

Ich will nah an deiner Seite sein
Warum kann ich nicht bei dir sein?

Warum bin ich, die tut, was sie kann, nicht gut genug?

“Ich bin so froh, dass ich dich an jenem Tag traf", und derartige Dinge
Sind es, die ich sage, obwohl sie jetzt ein Klischee sind.

Es ist gleich, wem du gehörst,
ich werde dich immer lieben

Ich werde dich niemandem überlassen, also

Choose me

Choose me
Choose me
Choose me
No, no, no, no…

Es hätte nicht so kommen sollen

Du hättest sie nie treffen sollen
“Ich will dich treffen“ , ich will mit dir sprechen
I can’t stop my love…
Solange ich nicht schlafen kann
Wird die Nacht stets dämmern


Hey, choose me
Hey, choose me
No, I cannot choose one

Ich hätte es sein sollen, nur wir zwei,
Unsere Handys eröffnen uns die Trauer unserer gebrochenen Herzen
Und als das Glück abwich, war es mir egal, ich verlor das Liebeserlebnis
Bis die Zeitbombe nicht mehr aufzuhalten war


I werfe mich in deine Arme
Ich wollte deinem Mädchen nicht wehtun
Aber, die Gefühle, die ihr füreinander empfindet; ich werde sie zerbrechen


Wie kann alles gerettet werden?
Ganz gleich, wo sie sind, die Wunden sind unheilbar

Meine Existenz verletzt dich
Mein Herz ist gefärbt mit Hass

Ich kann keine Antwort finden und wandere ziellos umher
Die Klinge der Zeit schneidet tiefer in mich

Selbst, wenn es dumm ist, will ich alles von dir stehlen
Ich brauche nur dich, also…

Choose me

Choose me
Choose me
Choose me
No, no, no, no…

Wäre ich glücklich, wenn ich alles verlieren würde?
Die Sünden, die Wunden, die verdorbenen Gefühle

Ich will nah an deiner Seite sein.
Warum kann ich nicht bei dir sein?

Warum bin ich, die tut, was sie kann, nicht gut genug?

Choose me, please

“Ich bin so froh, dass ich dich an jenem Tag traf", und derartige Dinge
Sind es, die ich sage, obwohl sie jetzt ein Klischee sind.

Es ist gleich, wem du gehörst,
ich werde dich immer lieben

Ich werde dich niemandem überlassen, also

Choose me

Choose me
Choose me
Choose me
No, no, no, no…


Hikari seufzte, als sie die Ohrstöpsel aus den Ohren zog und sich im Spiegel besah.
Ihr war, als hätte sie sich verändert. Als wäre sie vor der Zeit, die sie mit Liebe verbracht hatte, reiner gewesen, als in diesem Moment.
““Ich werde dich niemandem überlassen“, hm?“, schmunzelte sie leicht und schüttelte den Kopf. „Das sind doch so dämliche Worte. Als würde ich jemals zu solch einem Menschen werden, der solche Worte sagen kann.“
Vielleicht war sie reiner gewesen.
Vielleicht waren es aber bloß die Schuldgefühle, die ihr dieses Gefühl verliehen.



Choose me – Guriri/Nobunaga/TMDC


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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mi 30 Okt 2013 - 3:03

… so, would you warm me with your body?

"Where are you? "
I'm right here beside the window

"What are you doing? "
I'm not doing anything

"Come here beside me"
I'll be there just wait for a minute

"Let's talk"
It's ok, you first

"Where are you now? "
I'm right here beside you

"What are you looking at? "
I'm looking at you

"Where are you going? "
I'm not going anywhere

…… 
I'll be always here right beside you




Bittersüß war das Gefühl, das sie von da an quälte. Hikari versuchte, es zu verdrängen, vermisste doch dann den süßen Geschmack, doch ertrug sie auch nicht den bittren, der sich auf ihre Zunge legte, wenn sie dieses Gefühl bewahrte.
Schwer atmend und alle Glieder von sich gestreckt, lag sie auf dem Bett, starrte an die Decke, als hätte sie Lösungen parat. Doch, ganz gleich, wie sehr sich das Mädchen auf die Decke konzentrierte, seine glänzenden Augen strahlten sie stets an, bis sie sich schlossen.
Und ein zartes Gefühl legte sich über ihre Lippen, das ihren Körper mit Wärme erfüllt hatte. Eben jene Lippen begannen zu zittern, als sie gequält die Augen schloss und mit dem Handballen ihrer geballten Faust tadelnd gegen ihre Stirn klopfte. Als wollte sie fragen, ob denn überhaupt noch jemand hier sei.
Oder ob sie ihre Fantasien ganz für sich alleine hatte, denn die Vernunft schien auf Urlaub gewesen zu sein.
Er war nicht das Problem. Sondern sie. Ihr Herz war nicht mehr das, was es einmal war. Spontan hätte sie es als furchtlos beschrieben. Tatsache aber war, dass sie sich vor nichts anderem mehr fürchtete, als zu lieben. Als hätte sie eine Phobie, verspürt sie das Verlangen, nach dem leisesten Hauch von Liebe den Raum zu verlassen. Hikari hatte Angst vor dem, was die Liebe aus ihr machen könnte. Angst davor, was die Liebe nicht schaffen konnte.
Angst, aus Enttäuschung fallen gelassen zu werden. Denn bisher hatte man sie stets ersetzt. Kaum dachte sie, sicher jemanden lieben zu können, wurde sie ersetzt. Sie wurde für einen einzigen Fehler gehasst, anstatt für die unzähligen Bemühungen und Versuche geliebt.
Kann es denn nicht… langsam aufhören? Ich bin das alles schon so leid…, dachte sie bei sich, als sie den Unterarm über ihre geschlossenen Augen legte, als könne sie so die Außenwelt von ihrer heilen Welt fern halten.
Nach und nach wurde der Unterarm von etwas benetzt, das sie schon unzählige Male vergossen hatte.
Unzählige Male hatte es zu nichts geführt, zu vergießen.
Obwohl sie wusste, dass Takuma nie etwas getan hatte, das ihr Schmerzen bereitet hätte, konnte sie nicht anders, als ihn für das zu fürchten, das ihr andere angetan hatten.
Immerhin war er einer von den wenigen, die in der Position waren, die Schmerzen erneut zuzufügen.
Das war nicht fair und das wusste sie. Doch das war dennoch der Grund dafür, weshalb sie das alles nicht zulassen wollte.
Sie würde verletzt werden und aus Angst davor, selbst verletzen, so, wie sie es getan hatte. Ihr Egoismus tat ihr leid, doch es erschien ihr so hoffnungslos und aussichtslos, diese Gewohnheit zu vergessen, dass sie sich einfach daran gewöhnt hatte.
Doch das war keine Lösung.
Langsam ging sie an einem Ort in die Hocke, der genauso verdorben und trüb aussah, wie die Trauer in ihrem Herzen. Als wollte sie die Tränen am Fließen hindern, legte sie die Stirn an die Knie.
Hikari verstand nicht, wie jemand wie sie, der sich das Lieben abgewöhnt hatte, jemanden dazu bringen konnte, sie zu lieben. Das war nicht fair.
Das hatte sie nicht verdient. Sie verdiente es nicht, geliebt zu werden.
Gerade, als sie dabei war, in Tränen auszubrechen, fühlte sie eine seltsam vertraute Wärme.
Sie sah auf, um zu sehen, wer seine Arme um sie gelegt hatte und sah selbst in ein tränenfeuchtes, wunderschönes Gesicht und sie wünschte sich augenblicklich, das Lächeln des Bekannten zu sehen.
Langsam fasste sie an seine Wange, strich die Wangen mit ihrem Daumen trocken und fragte, weshalb Takuma denn weine. Erst konnte sie nicht verstehen, was er antwortete, doch dann erschien es ganz klar.
"…  Habe ich dir schonmal gesagt, dass ich mir bei deinem Blick förmlich nackt vorkomme? Deine schönen Augen dringen bis zu meiner Seele hindurch und scheinen alles von mir zu sehen.", dieses Lächeln ließ sie an sich selbst zweifeln. ‚Ich schaff das schon allein‘, ‚Brauch keine Hilfe‘, ‚Ich verletze dich doch eh nur‘, all diese Dinge verloren an Bedeutung und die junge Kamikizu fragte sich, wie sie jemals an derlei Dinge denken konnte.
Dennoch zitterte sie, als sie sich zu einem verlegenen Lächeln rang und sich selbst über die feuchte Wange strich.
So viel Angst sie auch empfand, irgendwie war es genug, sie einfach nur anzulächeln und Takuma zauberte auch ihr ein Lächeln auf die Lippen.
Hikari selbst schlang ihre Arme um ihn und umarmte ihn fest, als sie leise meinte:
„Wenn du dir nackt vorkommst, müssen wir zusehen, dass du nicht frierst“ , sie war froh, alleine mit ihrer Körpertemperatur helfen zu können, denn mehr hatte sie nicht zu bieten.
Sie hat keinen Humor – bloß Sarkasmus.
Sie hat keinen mitreißenden Charakter – bloß Aufmerksamkeit, die sie geben kann.
Sie hat kein Herz, das sie verschenken könnte – bloß Liebe, die sie verteilen kann.
Langsam wanderte ihre Hand an seine Brust. Sie fühlte sein Herz schlagen, so kräftig, als würde auch ihr eigenes in seiner Brust schlagen.
Vielleicht hatte sie tatsächlich kein Herz. Vielleicht müsste sie es in jemandem finden.
Niemand konnte sie in dem Ausmaß lieben, das sie brauchte, ohne, selbst dabei zu Bruch zu gehen.
Niemand, bis auf der mit ihrem Herzen in seiner Brust
„Ich werde immer hier, bei dir sein“


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BeitragThema: Re: Hikari Kamikizu   Mo 4 Nov 2013 - 1:51


Black Cat Girl – Risa
 







Ja, ich hasse dieses Mädchen.
Hey, was ist so lustig daran?
Nur im Schein verbunden zu sein
Ist langweilig

Das Herz, selbst durch einen selbst, kann nicht einfach geändert werden
Ich frage mich, wer auf der Erde könnte es verändern?

Allerdings, es gibt niemanden, niemanden
Immernoch niemanden
Es gibt niemanden, der mich versteht.
Obwohl, mich interessiert es nicht wirklich
Ich mag es, allein zu sein

Sei still, halt den Mund
Stör nicht und sei nicht freundlich
Ich will nicht, dass du mir schmeichelst und sowas
Ich will Dinge auf meine eigene Weise machen
Ich bin eine schwarze Katze

Ja, ich hasse dieses Mädchen
Hey, streitet ihr?
Von etwas betört, das man nicht sehen kann
Wie erbärmlich

Warum sehe ich in diesem und jenen die unreinen Dinge?
Aber, weil ich so unbeständig bin, kann ich noch träumen.

Also will ich mich verlieben
Ich will lieben
Ich will mich verlieben während ich geliebt werde
Während ich das tu, will ich dies tun…
Ein Ideal nach dem anderen herausspeiend

Missverständnisse, ich hasse sie
Hoffen, so idiotisch
Aber ich interessiere mich nicht für derlei Dinge
Ich stell mich dumm, denn ich bin…
… ich bin nur eine einsame Seele.

Der Beginn, ausgedacht
Das Ende, ohne Glück
Ich hab versucht, meine Gefühle zu verstecken
Ich wurde als Tollpatsch geboren  
Ich bin eine Lügnerin
Denn manchmal möchte ich umsorgt werden

Allerdings, es gibt niemanden, niemanden
Immernoch niemanden
Es gibt niemanden, auf den ich mich verlassen kann.
Gestreichelt zu werden, mit mir spielen
Woran es mir fehlt, suche ich

Ich bin einsam, einsam
Wirklich, ich bin etwas einsam
Aber ich mag es, allein zu sein
Um ehrlich zu sein, bin ich dem Charme der Einsamkeit erliegen
Ich bin eine schwarze Katze





Black Cat Girl – Risa


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