Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Hikari Kamikizu   Do 17 Okt 2013 - 23:51





Hikari Kamikizu
„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname:
Kamikizu

Vorname:
Hikari

Spitzname:
Kari, Hika,
Hana(als sie noch klein war, hatte sie sich vor Feuerwerk[Hanabi] gefürchtet. Ihr Vater nennt sie deswegen oft Hana), Schneehase

Geburtsdatum:
02.12.

Alter:
16

Geschlecht:
Weiblich  

Rasse:
Mensch


Klasse:
Day Class

Schulstufe:
Oberstufe; 10

Wohnort/Herkunftsort:
Kanazawa


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
Vielleicht erwartet ihr eine spektakuläre Beschreibung von der Atmosphäre, die Hikari umgiebt. Oder ihr erwartet den Einfluss auf ihr Umfeld, das sie hat. Doch ich kann euch nichts davon beschreiben. Denn eigentlich ist Hikari auf den ersten Blick hin distanziert und vielbeschäftigt. Mit aufrechten Gang und ernstem Gesicht schreitet sie durch das Leben. Ja, sie wirkt sogar so, als würde sie Kontakt zu Menschen ganz und gar nicht begrüßen.
Erst, wenn man sie anspricht, wird einem klar, welch Ausstrahlung sie hat. Dann legt sich sofort ein ehrliches Lächeln auf ihre Lippen, das sie um vieles hübscher wirken lässt, auch, wenn man sie anfangs als weniger ansehnlich oder durchschnittlich beschrieben hätte. Bei Hikari ist es tatsächlich ihre Ausstrahlung, die ihr Aussehen bestimmt und meist hat sie eine positive Ausstrahlung.
Hikari ist sehr klein für ihr Alter, 1,52 Meter und relativ zierlich. Von daher kann man sie schnell übersehen, wenn da nicht ein paar einzelne Merkmale wären, die einem sofort ins Auge stechen.
Ihre Haut, zum Beispiel, ist sehr blass, doch ist sie nicht von kränklicher Natur. Das weiße Haar sticht sofort aus der Menge, es ist auch ein Grund dafür, weshalb sie die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. Früher trug Hikari ihr Haar gern zu zwei Zöpfen geflochten, experimentierte aber auch gerne mit den einzelnen Strähnen. Mittlerweile hatte sie sich aber von ihrem Haar getrennt und es kurz schneiden lassen – es sei praktischer, meint sie. Nun reicht es ihr kaum bis über das Kinn und ist noch unzähmbarer als zuvor schon. So kommt es, dass es – vorallem nach dem Aufstehen – wild absteht.
Das rundliche Gesicht wirkt häufig sehr ernst und unnahbar, legt sich aber erst ein Lächeln auf die schmalen  - im normalfall rosa - Lippen, so hat man das Gefühl, einfach mit jedem seiner Schwächen angenommen zu werden. Hikari wird allgemein nicht als ein besonders hübsches Mädchen bezeichnet, mit ihren Augenringen und ein paar wenigen Hautunreinheiten, die sich ab und an in ihr Gesicht schleichen, ist sie wohl ein gewöhnliche Mädchen, wie jedes andere auch.
An ihrer rechten Halsbeuge windet sich eine Narbe, die bei einem Autounfall entstand. Damals hatte sie sich für diese Narbe geschämt, heute aber macht sie sich nichts mehr daraus, ja, erzählt sogar gerne die Geschichte dazu – obwohl sie sich auch damals davor gefürchtet hätte. Unzählige kleine, andere Narben befinden sich auf Stirn und auch Finger – die jedoch nur durch Unfälle entstanden sind.
Ihre Stimme ist entschlossen, selbstsicher und kaum zu überhören. Durch die Kraft, die hinter dieser Stimme steckt, hört man sie schon von weitem und über eine Menschenmenge hinweg. Doch kann diese auch durchaus sanft und nett klingen. Es fällt ihr nicht schwer, die Stimme zu verstellen und der Situation anzupassen. Manchmal gibt sie mit einer gespielt tiefen Stimme sarkastische Witze von sich, manchmal erklärt sie entschlossen aber sanft ihren Standpunkt und lacht lauthals los.
Die tiefroten Augen sind in der Tat der Spiegel zu ihrer Seele.  Sie können Trauer, Wut, Sanftmütigkeit aber auch Entschlossenheit ausdrücken - manchmal sogar alles gleichzeitig. Das Rot – der Farbe des Blutes nicht ganz unähnlich - galt in ihrer Kindheit als furchteinflößend, vorallem, wenn es vor Emotion zu strahlen begann. Aufgrund der Tatsache, dass die Kleine eine Albino ist, sind ihre Augen recht schlecht und sie benötigt eine Lesebrille, was allerdings kein großes Hindernis darstellt.
Hikari läuft meist in ihrer Schuluniform herum, doch hat sie freilich auch Freizeitkleidung. Damals bestand diese sehr oft aus Hosen und T-Shirts, die nicht viel preisgaben. Sie war auch kein großer Fan von eng anliegenden Klamotten, weshalb ihre Hosen meist aussahen wie Skaterhosen und ihre T-Shirts etwas größer waren, als nötig. Heute allerdings macht sie sich keine Mühe, ihre Rundungen zu kaschieren. Daher trägt sie mittlerweile auch schon Stöckelschuhe, Röcke und Blusen. Es erscheint ganz so, als hätte sie sich ihrer Weiblichkeit mehr geöffnet und sie auch zugelassen – hatte sie sich früher meist für ihre ausgeprägten Rundungen geschämt.
Die Kleidung Hikaris bringt ihre Entschlossenheit zur Geltung. Sie wechselt oft zwischen Verspieltem und Erwachsenem hin und her, ihr Stil ist demnach nicht genau festgelegt.
Alles in allem mag Hikari kein schönes Mädchen sein, aber sie ist ein Mädchen, das weiß, wie man strahlt. Ein Mädchen, dem man die Gefühle vom Gesicht buchstäblich ablesen kann. Hikari weiß, dass sich im Gesicht viele Muskeln befinden und wagt es auch, sie einzusetzen! Für die Vielzahl und Vielfältigkeit der Grimassen, die sie schneiden kann, hat jeder Pantomime ein Recht dazu, blass vor Neid zu werden. Jede Grimasse passt zu nahezu jeder Situation.
Aber das Gesicht als Spiegel ihrer Gefühle ist nicht genug, nein. Ihre Ohren färben sich knallrot und werden heiß, wenn das Mädchen verlegen oder wütend wird. Und wenn sie einmal Verlegen wird, beginnt sie zu grinsen, wie ein Honigkuchenpferd, weshalb sich Kari fürchterlich schämt.


Größe:
1, 52 Meter


Besondere Merkmale und Kennzeichen:
Hikaris gesamtes Aussehen ist ein Merkmal für sich. Das weiße Haar und die roten Augen sind kaum zu übersehen und eine ihrer Markenzeichen.
Diese roten Augen sind auch Grund dafür, weshalb sie oft mit Brillengläsern durch die Gegend düst. Meist sieht man sie mit einer Lesebrille.
Ein anderes wäre die Narbe an ihrer Halsbeuge – sie windet sich von ihrem linken Ohr bis hinab, zum Schlüsselbein.


Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
Man könnte die Weißhaarige als distanziert und doch freundlich bezeichnen. Meist wirkt sie verträumt und unnahbar auf andere - dies entwickelte sich aber bloß zu einem ersten Eindruck. Sobald man sie anspricht, merkt man, wie sie tatsächlich ist.
Hikari war nicht von Anfang an der Typ, der bewusst auf andere zu geht – sie lebte zwar mit ihnen, bindete sich aber kaum an jemanden. Dies änderte sich allerdings aufgrund der Beziehungen, die sie im Laufe ihrer Schullaufbahn geknüpft hatte. Hikari wurde zu einem offenen und lebenslustigen Mädchen dessen Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeitssinn einzigartig ist und man hat das Gefühl, ihr so einiges anvertrauen zu können.
Sie wirkt gelassen – ganz ohne Vorurteile und neutral. Nichts scheint sie aus der Ruhe zu bringen.
Dennoch ist sie in einer entspannten Umgebung ein aufgewecktes, ja, sogar quirliges Mädchen.
Man sieht es ihr vielleicht nicht an, aber das Mädchen ist sehr mitfühlend. Manchmal weint sie gerührt oder traurig für andere einfach ungeniert.
Ehrlichkeit ist ihr sehr wichtig, weshalb auch sie es auch nicht wagt, zu lügen. Sie denkt, dass der ehrliche Umgang besser ist, für jeden. Diese Einstellung hatte die Schülerin auch schon oft in Schwierigkeiten gebracht, da es Hikari schwer fällt, sich anderen unter zu ordnen.
Natürlich tritt sie sehr oft als stark und resolut auf, aber die Kamikizu hat sehr viele Gesichter, weshalb es ihr nicht schwer fällt, von einer Rolle in die nächste zu hüpfen. Es ist nur so, dass sie die resolute und starke Seite viel öfters zeigt, als den Rest, weshalb man sie dämlich ansieht, wenn sie sich als ängstliche Heulsuse outet. Doch, da sie kaum zu weinen scheint, muss sie sich ja keine Sorgen um derlei Dinge machen.
Aufgeben ist für die Albino ein Tabu. Wenn sie etwas will, arbeitet sie mit vollem Ehrgeiz dafür und ist auch davon entschlossen, dass die Situation gut ausgehen wird. Des Weiteren legt sie schrecklich viel Wert auf Versprechen, weshalb sie dazu neigt, maßlos zu übertreiben. Generell kann sie sehr dramatisch und theatralisch sein, manchmal zum Spaß, manchmal tatsächlich sogar ernst gemeint.
Dann kann sie sogar sehr wütend werden. Hikari weint öfters vor Wut, als vor Trauer. Man würde einem 1.52m großem Schlumpf nicht zutrauen, dass er sich aufregt. Viele machen diesen Fehler und reizen die Kamikizu, doch dann kann sie zur Dämonin werden. Packt sie erst mal die Wut, sprudeln aus ihr Wörter, von denen sie selbst nicht einmal gewusst hatte, dass sie existieren und sie in der Lage war, diese zu verwenden. Ihre Ohren werden lächerlich rot und, wenn man es auch dann wagt, über sie zu lachen, gibt es kein Entkommen mehr. Zuerst kommt der Sturm, dann die Ruhe. Leute, mit denen Kari gestritten hatte, werden dann mit stillem Schweigen und Ignoranz gestraft. Meist aber  holen sie die Schuldgefühle ein und sie entschuldigt sich wieder, wenn diese Gefühle unerträglich für sie werden – das gilt allerdings nur für Freunde. Auf Fremde kann sie wütend sein, so viel sie will – dies kommt allerdings mehr als nur selten vor, da Fremde einfach nicht in der Position sind, um ihre Emotionen in Aufruhr zu versetzen.
In Streitereien merkt man sehr schnell, dass ihre Zunge so scharf wie ein Schwert ist.
Zu eines ihrer vielen Gesichter gehören der Stolz, Neugierde und Abenteuerlust. Entschuldigungen fallen der Rotäugigen schwer, weshalb sie jene vermeidet und versucht, alles zweimal zu überdenken - oft vergeblich. Aber das ist es doch, was einer Entschuldigung an Wert verleiht, nicht?
"Einem jeden Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann", dieser Spruch existiert für das Albino-Mädchen nicht. Obwohl sie schnell wütend werden kann, so versucht sie doch, Probleme durch Reden zu lösen, eine Vernunft, die man ihr ebenfalls nicht von Anfang an ansehen mag.
Eines ihrer vielen Gesichter ist der Einzelgänger. Oft tut sie sich schwer, sich anderen zu nähren, aus Angst, aufdringlich und abhängig zu werden. In dieser Phase ist sie dann recht ernst und kann schnell zu einer besorgten, nervigen großen Schwester werden, die einem mit erwachsenen und weisen Sprüchen überraschen kann.
Ihr Charakter ist also ziemlich vielseitig, doch da sie meist guter Laune ist – auch, wenn man ihr das nicht immer ansieht - , fällt es einem schnell und leicht auf, wenn sie schlecht gelaunt ist, oder Hilfe benötigt.
Da Hana denkt, auf sich selbst aufpassen zu können, wird sie nicht gerne bemuttert. Sie möchte anderen gerne zeigen, wie selbstständig sie sein kann. An dem Gedanken, dass sie sich wehren kann, hält sie stark fest, auch, wenn es nicht der Wahrheit entsprechen mag:
Damals war sie noch recht heißblütig und legte sich mit vielen Menschen an – heute hat sich das aber geändert. Mittlerweile wirkt sie wie eine weise Oma, die bloß abwinkt und weise Sprüche von sich gibt.
Ihr ist es herzlichst egal, was andere über sie denken, da sie es selbst besser weiß, ist das nicht weiter schlimm. Sie selbst schaut mehr auf den Charakter, als auf das Aussehen.
Hikari ist fleißig, wenn sie Lust dazu hat. Sie gibt nicht sehr leicht auf, ist entschlossen und macht keine halben Sachen. Eine Optimistin, könnte man sagen, doch das stimmt nicht. Auch sie denkt manchmal negativ, doch versucht sie es bevor sie aufgibt. Demnach ist sie eine optimistische Realistin, die versucht, so gut sie kann zu helfen. Nicht direkt, nein, dazu hat sie zu sehr Angst, aufdringlich zu wirken. Indirekt, mit philosophischen Sprüchen und Vorschlägen.
Alles in allem könnte man Hikari als einen Ruhepol bezeichnen, der Ratschläge gibt, ohne zu urteilen und alles aus jeder Perspektive zu sehen scheint.

Vorlieben:
Süßigkeiten
Bücher
logisches Denken
das Reden an sich
Musik
nur die Ruhe genießen
Vollmond
Regen
Nächte an sich
Erwachsene Männer
die Körper der Männer zu bewundern
das Zeichnen
das Klavierspielen
zu schreiben
zu zocken
Shonen Ai/Yaoi

Abneigungen:
Sport
wenn sie gehetzt wird
Zeitmangel
Stress
Lärm
Ignoranz
Als minderwertig betrachtet zu werden
Ablehnung
 Heuchelei
Lügen
Halbherzigkeit

Fähigkeiten:
Während sie in der Schule lediglich durchschnittlich ist, ist sie in anderen Dingen relativ gut. Auf dem Piano, zum Beispiel, ist sie ein Naturtalent. Da ihre leibliche Mutter selbst talentierte Pianistin war und ihr dieses bestimmte Gen vererbt zu haben schien, wurde es ihr quasi in die Wiege gelegt. Ihr gutes Gehör erkennt auf Anhieb falsch gespielte Noten. Auch sonst ist ihr Gehör recht gruselig, hört sie doch so einiges, das man aus einiger Entfernung tuschelt.
Generell scheint sie recht geschickt mit ihren Fingern zu sein. Mittlerweile hat sie sich zu einer Künstlerin entwickelt und verbringt viel Zeit damit, Jungs zu zeichnen.
Hikari schreibt für ihr Leben gern Gedichte und Geschichten, wodurch sich ihre Sprache beachtlich entwickelt hat. Dadurch fällt ihr der verbale Angriff nicht sonderlich schwer und sie weiß, wie sie das erreichen kann, was sie wirklich will.
Man kann ihr viele Dinge anvertrauen und fürs Pferde stehlen ist sie sich nie zu schade, doch spielt sie nicht mit, wenn sie im Gegenzug jemanden anlügen oder verletzen muss. Die Kleine hat für ihre Größe recht viel Kraft und eine große Kapazität, was wieder nützlich ist, wenn andere sich trauen, Hikari ihre Probleme mitzuteilen. Dann ist sie entschlossen, zu helfen. Das Mädchen urteilt nicht vorschnell, sondern beobachtet dasselbe Problem aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und bemüht sich dann um eine Lösung, die helfen könnte.
Dabei hilft ihre Geduld, die sie zu der alten Dame macht, die sie zu sein scheint. Gelassenheit und Schamlosigkeit müssen nicht immer etwas Böses sein. Hikari wandelt diese Worte in Positives um – so kann man mit ihr über viele Dinge sprechen, oder sich von ihr beruhigen lassen, sollte ein Test oder Problem sein Unwesen treiben.
Die Hingabe, mit der sie Dinge angeht, und das Interesse für nahezu alles ist eine beneidenswerte Eigenschaft. "Wenn ich etwas mache, dann richtig!", demnach ist sie eine Perfektionistin und darauf aus, alles und jedem Recht zu tun. Ihre Neugierde hilft ihr dabei, alles erforschen und tolerieren zu wollen.
Nichts bringt sie von ihrem Ziel ab, sollten es auch noch so unerreichbar erscheinen. Aufopferungsvoll versucht sie sich für andere einzusetzen und zu helfen. Das ist ihre größte Stärke: Entschlossenheit und Zielstrebigkeit.
Ihre Stärken liegen ebenfalls darin, schnell zu lernen.
Im Umgang mit anderen Menschen scheint sie gut zu sein, was daran liegt, dass sie jeden gleich behandelt. Ob es fiese Menschen sind, oder freundliche. Jeder wird mit einem Lächeln begrüßt, kann aber genauso gut bestraft werden. Außerdem beobachtet sie die Menschen und ihr fallen kleine Details auf, auf die andere wohl nicht viel wert legen. Daher ist meist ein Blickkontakt nötig, um ihr zu verraten, dass der Mensch ihr gegenüber bedrückt ist.
Mittlerweile lebt sie in der Gegenwart: Was morgen ist, ist morgen und darum kümmert sie sich, wenn es soweit ist. Sie sieht viele Dinge nicht wirklich eng und redet mit geliebten Menschen über ihre Probleme, was zu einer gesunden Lebenseinstellung geführt hat.

Schwächen:
Ihre scharfe Zunge ist meist eine schlechte Eigenschaft, da sie ihr Probleme einbringt. Das liegt daran, dass sie selbst zwar nicht gerade dumm ist, aber meistens denkt, dass ihre ehrliche Meinung harmlos ist. Außerdem neigt sie zu Ironie und Sarkasmus - es kann vorkommen, dass sie Gesagtes gegen einen verwendet und jemanden auf eine Weise neckt, die er sehr schnell persönlich nehmen könnte.  Des Weiteren ist  Hikari äußerst tollpatschig. In nur einer Nacht kann sie mit blauen Flecken am ganzen Körper aufwachen – von Tagen ganz zu schweigen.  
Durch ihre resolute Art fiel es ihr immer schon schwer, mit Mädchen umzugehen, weshalb sie sich mehr mit den Jungs beschäftigt hatte. Das bedeutet nicht, dass es keine Ausnahmen gibt. Tatsächlich existieren ein paar Mädchen, die sie ganz gut leiden kann – sie ist nicht sexistisch, nein, ganz im Gegenteil. Sie setzt sich für beide Geschlechter gleichermaßen ein, hat lediglich weniger Freundinnen als Freunde.
Sie ist direkt und sagt ihre Meinung und Gedanken einfach. Aber erst nach der Reaktion von ihrem Gesprächspartner wird ihr klar, was sie damit anrichten könnte. Ihr schwarzer Humor widert andere meist an, doch das interessiert sie nicht wirklich. Auch ihre seltsamen Interessen teilt sie mit kaum jemandem. Zum Beispiel interessiert sie sich nicht sonderlich viel für die Nightclassler sondern eher für Bücher. Natürlich schwärmt sie auch vor sich hin, staunt oder gafft. Manchmal quiekt sie sogar ganz begeistert vom Aussehen mancher Männer und bezeichnet sie als Geschenk Gottes, doch deswegen würde sie nie Porbleme bereiten, wie es die Mädchen aus der Day tun.
Natürlich, mit Menschen kommt sie relativ gut klar. Solange sie außerhalb der Schutzzäune um Hikaris Herzen bleiben. Es entspricht schon der Wahrheit, dass sie alle Menschen gleich behandelt. Dahinter steckt allerdings etwas finsteres, als man vermuten könnte - viele Menschen sind in ihren Augen ähnlich und, da Hikari für Fremde kaum intensive Gefühle empfinden kann, zeigt sie ihnen weder Hass noch Liebe - weil nichts von beidem vorhanden ist. Es fällt ihr zwar nicht schwer, mit anderen zu witzeln, zu lachen oder sie zu trösten. Auch kann sie damit Leben, sich Probleme anderer anzuhören. Obwohl all diese Dinge möglich sind, ist es schwierig für sie, tatsächlich Menschen zu finden, die sie wirklich überzeugen und die ihre Sicherheitsmauern einfach so niederreißen. Das liegt daran, dass sie mehr Liebe braucht, als sie eigentlich verdient.
Trotz dieser Tatsache fürchtet sie sich vor Liebe und Vertrauen, was wohl auf ihre Erfahrungen zurück zu führen ist. Bei Annäherungen reagiert sie beinahe panisch. Aufgepasst, mit panisch ist ihr Innenleben gemeint. Vieles versteckt sie hinter ihrer Stärke, weil sie meist von Menschen umgeben ist, die kaum ihren ersten Schutzmechanismus lahm gelegt haben.  
Dies tut sie hauptsächlich aus Angst vor Bindungen, denn, sie wirkt zwar stark, fällt aber sehr tief, sollten Probleme in einer Beziehung zu einem geliebten Menschen auftreten. Eben jene Bindungsangst lässt sie meist kaltherzig, kühl und distanziert wirken, der Grund dafür: Obwohl sie nichts mehr als Halbherzigkeit verabscheut, neigt sie selbst zu jener. Gehört man nicht zu ihren festen Freunden, so stößt man meist an eine kalte Wand, die zwar freundlich ist, aber dennoch kein Durchgehen gewährt.
Hikari selbst hat kein Problem mehr damit, Liebe zu geben und sie anzunehmen. Dennoch geht sie Bindungen nur ein, wenn sie sich sicher ist – was überhaupt nicht zu ihrer Risikobereitschaft passt. Zum einen liegt es daran, dass sie oft mitansehen musste, wie die „Nummer Eins“ eines Menschen leicht durch einen anderen ersetzt werden kann. Sie möchte weder Ersatz sein noch ersetzt werden. Des Weiteren darf diese Liebe nicht über das Platonische hinausgehen. Nicht, dass ihr das Thema „Intimität“ etwas ausmachen würde, nein, sie kann offen darüber sprechen und auch damit leben, dass sie existiert. Nur will sie sie so gut wie möglich von ihrem Privatleben fernhalten.


Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot






Vergangenheit:
Asuka Yukimura, Hikaris Mutter, war eine berühmte Pianistin die, auf den Wunsch ihrer Eltern, mit Katsuo Yukimura verheiratet wurde. Trotz der Tatsache, dass dies gegen ihren Willen geschah, versuchten sie, den Schein zu wahren und gaben vor, eine liebevolle Familie gründen zu können.
Tatsächlich aber war ihnen dies nicht möglich. Es lag von Anfang an auf der Hand, dass ihre Eltern bloß aus ihrer Hochzeit profitieren wollten und eine Scheidung missbilligen würden. Dennoch versuchten sie ihr bestes und lebten einige Jahre zusammen.  
Bis die Ehe kurz vor dem Kollaps stand.
Katsuo hatte damit begonnen, seine Gattin zu betrügen und traf sich mit anderen Frauen, um die Liebe zu erhalten, die ihm Asuka nicht geben konnte.
Zu Beginn ahnte Asuka nichts, doch nach und nach erfuhr sie von den Affären, erlaubte es sich aber nicht, Katsuo darauf anzusprechen.
Nach wenigen Jahren aber war die Toleranz des anderen gegenüber ausgeschöpft und ihr gemeinsames Leben ermüdete sie bloß noch. Obwohl es Asuka eigentlich gleichgültig gewesen sein sollte, stieg Wut und Eifersucht in ihr auf, bis sie beschloss, sich an ihrem Ehemann zu rächen – sie selbst begann Männer zu treffen.
Eines dieser Treffen sollte aber gehörig schief laufen.
Asuka wurde schwanger.
Katsuo war von Anfang an klar, dass das Kind nicht das seine sein konnte. Die Gefühle, die sie einst füreinander empfanden, waren mehr als nur abgekühlt und es war zu keinem Austausch von Zärtlichkeit gekommen. Also war der Vater des kleinen Mädchens ein junger Mann, der selbst Familie hatte und zu allem Überfluss vererbte er seiner unehelichen Tochter sein besonderes Albinogen.
Als dann die Kleine am 2. Dezember das Licht der Welt erblickt hatte, versuchten beide zwar, dem Kind eine schöne Kindheit zu bescheren, doch die Gefühle in ihrem Inneren zerrissen sie. Während Katsuo Hikari kaum ansehen konnte, war Asuka viel zu stolz, um ihren Fehler zuzugeben und sich um das Kind zu kümmern, das man von Beginn an ungewollt zur Welt gekommen war.
So wuchs es bis zu seinem fünften Lebensjahr ohne Geschwister, bloß mit reichlich Spielzeug und Raum für sich selbst, auf.
Niemals hatte sich Hikari aus ihrem Spielezimmer getraut, selbst, wenn sie dem Spielzeug überdrüssig war, hatte sie sich einfach auf den Boden gelegt und die Augen geschlossen. Es war ja nicht so, als hätte sie sich selbst beweint – immerhin kannte sie nichts anderes, bis auf die Stofftiere, die langsam langweilig waren, sagten sie bei einer Teeparty doch immer dasselbe.
Einzig und allein in Zeiten des Streites waren sie eine willkommene Ablenkung.
„Hallo, Kari, du solltest langsam meinen Arm wieder annähen“, sprach der kleine Hase zu ihr, während sie seinen übrigen Arm auf und ab wippte, als würde er ihr zuwinken.
„Tut mir leid, i-…“, es war schon traurig genug, dass man das Kind seiner eigenen Welt überließ, doch der Schock, denn es erlitt, als seine Mutter plötzlich ins Zimmer stürmte, war schlimmer.
Asuka packte ihre Tochter am Arm, zog sie mit sich und fluchte vor sich hin, schrie gemeine Dinge und meinte, sie würden gehen. Für immer.
Hikari hatte diese Worte schon des Öfteren in Büchern gelesen und es auch in Wörterbüchern nachgelesen, dennoch war ihr nicht ganz klar gewesen, was es bedeutete. Für immer bedeutete so viel wie eine lange Zeit, richtig? Aber alles endet, oder? Bedeutete das, dass sie wieder zu Vater zurückkehren konnten?
„Wo gehen wir hin?“ , fragte das kleine Mädchen, als seine Mutter es in den Kindersitz setzte und das Auto startete. Asuka meinte lediglich, sie würde sie zu einer Freundin bringen.
Heute sind die Erinnerungen an diesen Moment bloß verschwommen und es fällt Hikari schwer, sich daran zu erinnern.
Was sie noch wusste war, dass diese Freundin ihre jetzige Adoptivmutter war und auch sie diejenige war, die sie nach ihrem Autounfall gefunden hatte.
Ihre Mutter und Hikari selbst hatten den Autounfall zwar überlebt, sich aber danach nie wieder gesehen.

„Hallo, Hikari…“, die Rothaarige saß neben ihr auf dem Krankenhausbett und fuhr ihr sanft durch das Haar.
„Tut es dir denn noch sehr weh?“ , fragte sie und legte vorsichtig eine Hand an das Schlüsselbein des Kindes – dieses blieb stumm.
„Ich weiß, dass deine Eltern nicht nett waren. Und ich weiß, dass du gerne jemanden hättest, den du gerne als „Mama“ bezeichnen kannst“ , sie drückte dem Mädchen einen Kuss auf die Stirn und fuhr sanft durch sein weißes Haar. Obwohl Hikari diese Frau kannte, erinnerte sie sich kaum an sie. Dennoch verspürte sie den Drang, sich an diesen Menschen zu krallen, der ihr so offenherzig Hilfe anbot.
Hikari warf sich in die Arme ihrer eigentlichen Mutter und rief leise wimmernd nach ihr.
Somit wurde sie von der reichen Kamikizu Familie adoptiert, die für ihre erfolgreiche Spielzeug- und Süßigkeitenfirma bekannt war.

Es fiel dem adoptierten Mädchen seltsamerweise nicht schwer, seine neue Familie zu akzeptieren. Das Gegenteil war eher der Fall. Die beiden Söhne der Kamikizu-Familie schienen sie nicht als ihre Schwester anerkennen zu wollen.

Mama und Papa sind heute wohl wieder spät, dachte die Achtjährige und ließ ihre Beine baumeln. Sie saß gemeinsam mit ihren beiden älteren Brüdern im Speisesaal der Familie. Es war kaum zu übersehen, dass Hikari eine Außenseiterin war. Doch ihre Mutter hatte sie darauf vorbereitet "Sie zicken gerne herum, mach dir deswegen keinen Kopf. Sie meinen es nicht so", anfangs war es ihr noch schwer gefallen, sich an den abweisenden Umgang zu gewöhnen, doch nach einer Zeit war es ihr gelungen,  ihre Adoptiveltern mit Eifer "Mama" und "Papa" zu nennen.
Nur ihre Brüder waren noch nicht überzeugt davon.
Verstohlen blickten die roten Augen zu den Zwillingen. Riyu schien besonders frustriert gewesen zu sein. Nun, es war ja nicht so, als wüsste sie nicht, was Sache war, sie hatte die Zwillinge schon oft darüber reden hören.
Hikari legte die vergoldete und edel geschmückte Gabel zurück auf den Teller und strampelte mit den Beinen, als versuche sie, alles Unangenehme in die Flucht zu treten.
"Sie hat dich nicht verdient", meinte sie dann und musterte ihren Bruder ernst.
"Wenn sie dich so einfach loslassen und ablehnen kann, hat sie dich nicht verdient. Du bist zu gut für sie, mach dir keinen Kopf wegen einer dämlichen Kuh, die ihren Freund wechselt, wie andere die Unterwäsche", es dauerte eine Weile, bis Riyu endlich zu ihr aufsah, doch er tat es.
"Was weißt du schon..."
"Nix. Außer, dass sie dich nicht verdient hat", sie bemühte sich um ein breites Grinsen und entblößte ein, zwei Zahnlücken.
Riyu musste sich eingestehen, dass das Grinsen ansteckend war - selbst sein ruhiger Zwilling, Yasuo musste schmunzeln - da musste er erst recht lächeln.
"Du solltest den Mund nicht zu voll nehmen, wenn du keine Zähne drinnen hast"


Hikari besuchte eine private Grundschule in der Nähe ihres Heimes. Dort machte sie sich einen besten Freund, der für die schönsten als auch schlimmsten Erinnerungen verantwortlich ist.
"Hey, hey! Wo wirst du nach der Grundschule hingehen?", die Augen ihres Freundes strahlten die Zehnjährige an, die bloß mit den Schultern zucken konnte. Sie war nicht gerade bei bester Laune gewesen, immerhin hatte sie erst erfahren, dass ihr bester Freund aufgrund der Scheidung seiner Eltern umziehen musste. Demnach würde er auch nicht mehr dieselbe Grundschule besuchen, wie sie.
"Na, dann sag ich dir, wo du hingehen wirst! Du wirst mit mir dahin gehen!", meinte er und zeigte ihr ein Flyer eines Internates. Auf dem Papier stand groß "Cross Akademy".
"Wenn wir uns aus den Augen verlieren, werden wir uns dort ganz sicher wiedersehen, darauf kannst du einen lassen", erst musterte Hikari ihn verunsichert, kicherte aber dann zustimmend.
Sie besiegelten das Versprechen mit ihren kleinen Fingern.

"Du verstehst dich ja ziemlich gut mit der Gruseligen"
"Machst du Witze? Die hängt doch bloß an mir. Sie ist lästig und wenn ich ihr nicht das sage, was sie hören will, liegt sie mir ewig in den Ohren"

Ihr bester Freund hatte das kleine Mädchen im Türrahmen nicht bemerkt.

"Hey... er hat dich nicht verdient", Hikari konnte nicht anders, als in Tränen auszubrechen, als sie von ihren Brüdern gefragt wurde, wie die Schule gewesen sei. Riyu hatte sie in den Arm genommen, Yasuo hatte beruhigend auf sie eingesprochen - all diese Liebe und Hikari hatte Angst, diese zu verlieren.
Deshalb klammerte sie sich einfach an ihre großen Brüder und weinte.



Die roten Augen blickten in den so blauen Himmel, der so wirkte, als wäre er zum Greifen nah. Hikari streckte die Hand nach ihm aus und schloss die Augen, ließ den Wind ihre Wangen liebkosen.
Vielleicht war es damals der Grund. Vielleicht bin ich damals wegen dir an diese Akademie gekommen. Aber jetzt weiß ich, dass ich es einfach wollte. Nicht, weil ich dich sehen wollte, sondern weil ich meine Stärke testen wollte.
Ich will etwas aus mir machen, diese berühmte Schule besuchen, die auch meine Brüder besucht haben und niemanden mehr enttäuschen



Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage:
Keine Bestimmte

Zweitcharaktere:
Higeki, Seiichi

Probepost:
Es ist schon seltsam. Ich habe lediglich auf meinem Platz gemalt und plötzlich kam dieser Junge daher

“Zeichne mich!!!“, die Angesprochene reagierte anfangs nicht und sah erst auf, nachdem ihre letzten Bleistiftstriche sie zufriedengestellt hatten.
Langsam sah sie auf, rückte ihre Lesebrille zurecht und musterte den Jungen, der sich auf ihren Tisch stützte und von den Klassenkameraden überrascht gemustert wurde. Hikari blickte zwischen seinen glänzenden Augen und seinen Händen hin und her, ehe sie ihre Lippen befeuchtete und fragte:
„… wie meinen?“
Nun, die junge Kamikizu hatte seine Bitte sehr gut verstanden, immerhin hatte er sich nicht die Mühe gemacht, seine Stimme zu senken.
Der Junge lehnte sich etwas weiter vor, starrte ihr direkt ins Gesicht und wiederholte seine Bitte.
„Du kannst so gut zeichnen – du zeichnest die schönsten Männer“, daraufhin runzelte die Weißhaarige die Stirn, schüttelte leicht den Kopf und zeichnete weiter.
„Nein, es gibt viel bessere, als mich. Außerdem ist es ja nicht so, als würden sie meiner Fantasie entspringen. Ich zeichne Jungs, die sich mir als Models zur Verfügung stellen. Demnach zeichne ich bloß das ab, was bereits vorhanden ist“, für einen klitzekleinen Moment lang starrte der Junge sie an, nickte anschließend und wiederholte seine Bitte erneut. Es sah nicht so aus, als würde er nachgeben.
Erneut sah Hikari auf und musterte ihn skeptisch. Sie hatte sich selbst des Öfteren als "pervers" bezeichnet, zeichnete sie andere doch gerne. Aber es erschien ganz so, als wäre es doch nicht so falsch.
„Fein, aber ich verspreche nichts“ , meinte Hikari und kicherte entschuldigend.

Und da bin ich nun und wünschte mir, ich befände mich in einer anderen Situation
Sie trafen sich im Kunstsaal wieder, Hikari war mit ihrem Zeichenblock und Bleistift bewaffnet, während der Junge, dessen Namen sie nicht einmal kannte, fröhlich den Raum begutachtete.
„Also gut, ich fang jetzt an, such dir einfach eine Position aus“ , als hätte man einen Schalter umgelegt, zog der Junge seine Weste aus und öffnete die Knöpfe der Schuluniform. Zufrieden ging er auf einen der Tische zu, lehnte seine Hüfte dagegen und stütze sich auf ihn ab. Hikari selbst scherte sich wenig um die Peinlichkeit dieser Situation und skizzierte ihn.
Anschließend fügte sie die Details hinzu, kam dafür näher, musterte seine Wangenknochen, die Form seiner Ohren und Nase, alles musste perfekt sein. Er selbst blieb ruhig, wie das perfekte Model.
„Du… magst den männlichen Körper, oder?“, fragte er Hikari, die ihre Brille zurechtrückte und ihn abwesend musterte. Sie schien nachzudenken und nach der richtigen Antwort zu suchen, ohne pervers zu klingen.
Sie entschied sich für ein Schulterzucken und ein: „Es gibt schon schöne, Männerkörper, aber ich zeichne generell gerne“, man sah ihm an, dass er sich nicht mit dieser Antwort zufrieden gab.
„Was magst du so am männlichen Körper?“, Hikari richtete sich auf – sie hatte eine Weile lang in einer gebückten Haltung seine Brust studiert – tippte mit dem Bleistift gegen ihre Unterlippe und dachte nach. Nun, damit hatte sie wirklich nicht gerechnet. Was sollte sie denn diesmal sagen? Das einzige, das die Weißhaarige wusste war, dass sie die Form, die ausgeprägten Muskeln und die männlichen Züge mochte, die ihr etwas wie Sicherheit und Geborgenheit vermittelten. Da sie sich nicht sicher war, was sie sagen sollte, entschied sie sich erneut einfach für die Wahrheit.
„Die Proportionen. Der kräftige Bau und die Muskeln. Mich faszinieren die kräftigen Unterarme und Hände, die eckigen Gesichtszüge – glaube ich. Schwer zu sagen“ , versuchte sie ihm zu erklären und fuhr mit dem Zeichnen fort.
Eine kleine Weile lang blieb es still zwischen ihnen, doch die Kamikizu ließ sich nicht von dieser Ruhe irritieren. Natürlich merkte sie, dass seine rötlichen Wangen und der nervöse Blick nach Aufmerksamkeit schrien, als wollte er etwas los werden.
Doch nach einer Zeit lang beunruhigte es auch sie.
"Du kannst es mir sagen, wenn du etwas nicht magst oder dir was am Herzen liegt, weißt du?", meinte sie, mit sanfter Stimme, ohne von seiner halb verdeckten Brust aufzusehen und ohne damit aufzuhören, die genaue Form seiner Knöpfe zu studieren. Seine Hautfarbe war wunderschön. Ihr war, als könnte sie diese fühlen,  nur, indem sie sie ansah.
Die Proportionen seiner kleinen Muskeln, die Form seines Gesichtes - er würde bald zu einem schönen Mann heranwachsen.
Nachdem der Junge etwas verlegen dreingeblickt hatte, schnappter er nach Luft.
„Und… wie findest du bis jetzt meinen Körper?“, diese Frage überraschte sie nicht. Viele ihrer bisherigen Model stellten diese Frage – sie suchten nach etwas, das ihr Selbstbewusstsein steigerte und ihr Ego fütterte.
Hikari lachte herzhaft und freundlich und strich sich eine weiße Strähne hinter das Ohr.
„Nun, du wächst ja noch“

Satz der Woche:
korrigiert von Rexi



Zuletzt von Hikari Kamikizu am Fr 30 Sep 2016 - 21:37 bearbeitet; insgesamt 14-mal bearbeitet (Grund : SDW by Rexi)
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Hikari Kamikizu
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