Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Nobuaki Ono

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BeitragThema: Nobuaki Ono   Mi 22 Jul 2015 - 4:17



Nobuaki Ono

„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname: Ono 小野

Vorname: Nobuaki 伸彰

Spitzname: No, NoNo, Nobu, Aki

Geburtsdatum: 25.09

Alter: 19 Jahre

Geschlecht: männlich

Sexualität: Vergöttert Frauen, obgleich er einmal in einen Jungen verliebt war (Er ist bi).

Rasse: Mensch

Beruf: Schüler

Haus | Klasse: Sonne | Day

Schulstufe: 13 – 01, die Abschlussklasse

Wohnort/Herkunftsort: Tokio, Japan

Äußerlichkeiten


„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
Als er klein war, konnte man ihm leider nicht ansehen, wem er später ähnlich sehen würde. Mal war er der Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Dann war er durch und durch der Sohn seines Vaters. Heute ist er genauso wie seine Gene eine Mischung aus beiden Elternteilen und doch ein Individuum.
Es macht ihn allerdings ein wenig traurig, dass er nicht so groß wie sein Vater geworden ist, sondern bei 1,72 m aufgehört hat zu wachsen. Damit ist er einen guten halben Kopf kleiner! Von der Statur her, hat er es da schon ein wenig besser erwischt und die brave Teilnahme an schulsportlichen Aktivitäten hat sich in diesem Sinne ebenfalls bezahlt gemacht. Nobuaki ist schlank und seine Schultern und Hüfte sind nicht zu breit, wodurch er bei seiner Größe nicht kleiner aussieht, als er ist. Für einen geringeren Fettanteil unter der Haut tut er am Ende aber nicht genug, weswegen atemberaubende Bauchmuskeln und ein Bizeps wie bei einem Boxer ausbleiben. Aber auch wenn er nicht so drahtig und sehnig ist, wie ein Athlet, ist Nobuaki doch stärker als man ihm zutraut. Und vielleicht überkommt ihn ja in der Zukunft die Motivation und er beginnt noch ein wenig mehr an sich zu arbeiten.
Wirklich viel Pflege schenkt er da tatsächlich eher seiner Haut, statt den Muskeln. Seit der Pubertät hat ihm diese sein Leben nicht wirklich leicht gemacht. Das einzig Positive daran ist nur, dass er sich damit auch wirklich befasst und die Termine beim Arzt nicht schwänzt, um sie ebenmäßig und rein zu halten. Inzwischen ist er sogar überzeugt davon, dass er seinen durchschnittlich hellen Teint lange faltenfrei präsentieren kann.
Es ist schon jetzt nicht gelogen, dass er jung und jugendlich aussieht. Je nach Auftreten schätzt man ihn entsprechend anders ein. Mal ist er jemand, der bald volljährig wird, mal ist er in den Augen anderer jemand, der frisch in die Oberstufe gekommen ist. Das ist manchmal ziemlich lästig, doch ihm ist bewusst, dass er es in einigen Jahren genießen wird für jünger gehalten zu werden. Angesichts dessen, dass Mädchen aber jetzt und nicht erst in einigen Jahren nicht mit ihm gehen wollen, weil jene manchmal erwachsener rüberkommen als er, oder seine Art als unreif und unberechenbar wahrnehmen, erscheint ihm dass dennoch nur wie ein schwacher Trost.
Letztendlich meckert und mäkelt er an sich selbst herum – so wie fast alle Menschen - , doch im Großen und Ganzen ist er zufrieden mit sich selbst, wenn er in den Spiegel sieht.
Er mag seine dicken, schwarzen Haare, die sein schmales Gesicht umranden und im leichten Stufenschnitt geschnitten sind. Während der Pony ihm bis zur schlanken Nase reicht und hübsch zur Seite gekämmt wird, sind die Haare am Hinterkopf etwas stufiger geschnitten und im Nacken rasiert. Wäre die Frisur etwas länger, könnte man es durchaus als Bob- oder Carré-Schnitt beschreiben.
Die Lippen sind geschwungen und nicht zu schmal, aber leider auch recht blass, während sie ein Lächeln mit geraden, weißen Zähnen verstecken, welches er einer Zahnspange zu verdanken hat.
Umso auffälliger sind seine großen Augen. Das Braun der Iris ist hell und warm. Würden seine schlanken Augenbrauen bei Gelegenheit nicht zusammenfahren und ihn böse gucken lassen, wäre der Blick wohl eher warm und offener, als man es bei ihm einschätzen wollen würde.
Große Narben zieren seinen Körper nicht; auf seinem linken Oberarm befindet sich lediglich eine kleine, runde Hautveränderung, die von einer Impfung als Neugeborenes stammte. Dass die glatte Narbe durch die Verwendung einer Spritze resultiert war, sieht man ihr durchaus an. Hier und da gibt es noch ein paar Muttermale, aber sonst keine nennenswerten Details zu seiner natürlichen Oberfläche.
Unnatürlich sind da nur die Piercings an den Ohren. An den schmalen Ohrläppchen gibt’s links drei Löcher und rechts zwei.
Kommen wir von der Hülle nun zu dem, was sie kleidet.
Wenn es um die Kleidung geht, ist der Stil des jungen Japaners voller Varietät. Hier ist mal ein Totenkopf auf dem T-Shirt, da ist ein Einhornstecker im Ohr, aber am Ende passt es doch irgendwie alles ganz gut zusammen. Das Auffällige an ihm sind nämlich eher die Details. Er will nicht im neonpinken Shirt durch die Gegend rennen, aber Farbe darf es dann doch haben. Nur die Symphonie der Klamotten muss dann eben stimmen.
Markensachen trägt er dabei allerdings eher weniger. Die werden einander in der Familie gerne zum guten Anlass verschenkt, obwohl er es sich durchaus leisten könnte hier und da ein wenig zu prahlen und etwas teures zu holen, lässt er es lieber. Die Namen jener Marken ruinieren seines Erachtens nämlich viel eher das Outfit, statt es toll und kostspielig zu vermarkten.
Gibt es noch etwas, das man sagen sollte? Nein.
Den Rest lest ihr im Post.


Größe: 1,72 m

Gewicht: ca. 63 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
• Man sieht es ihm nicht an, aber Nobuaki ist mit Tritanopie geboren worden. Die Blaublindheit macht sich dadurch bemerkbar, dass er Farben im blau-violetten Bereich nicht wahrnimmt. In der Schlussfolgerung kommt es zu folgenden Verwechslungen: Rot mit Orange, Blau mit Grün, Grüngelb mit Grau, Violett und Hellgelb mit Weiß.
• Wer ihn beim Schreiben beobachtet, bemerkt, dass er Rechtshänder ist.
• Gelegentlich knirscht er im Schlaf mit den Zähnen. Der Zahnarzt hat ihm im Zuge dessen Schienen gegeben, sodass die Zähne keinen Schaden nehmen und die Menschen um ihn, aber auch er selbst, in Ruhe schlafen können.
• Er liebt Ringe und hat immer mindestens einen, oder zwei pro Hand an.
• Er hat eine recht schlechte Durchblutung, wieso auch immer, und deswegen meistens kalte Hände.

Charakteristik


„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
Mit seinem Aussehen kommt der Schwarzhaarige klar. Wenn er in den Spiegel sieht, hat er aber selbst so einige Probleme damit es mit seiner Persönlichkeit gleich zu tun.
Es ist nämlich so, dass sie ziemlich ... meh ist.
Entweder man mag einen Menschen, oder man mag ihn nicht. Wenn man jemanden mag, dann akzeptiert man schon mal die kleinen Fehler, die einen eigentlich stören. Mag man die Person aber nicht, fällt es einem auch schwerer die guten Seiten an ihr zu erkennen und zu respektieren.
Nobuaki ist die Art von Charakter, die diese Tatsachen auf eine verwirrende, widersprüchliche und makabre Weise verbindet, sodass man ihn nicht ausstehen kann, ihm gleichzeitig aber auch verdammt viel anvertrauen würde.
So ist seine dunkle Stimme stark und ohne Furcht. Die richtigen – manchmal ziemlich gemeinen – Worte erreichen seine scharfe Zunge schnell, wenn es ihm gerade an Mitgefühl und Rücksicht mangelt und er seine Meinung überzeugend einzustehen und zu verteidigen hat. Er fürchtet sich vor keinen Kämpfen und man ist dumm, wenn man ihm den mit den Fäusten nicht zutraut. Zügellos und ungebremst wird sein Zorn sein, wenn man ihn provoziert, als wäre er ein Dämon, der jedem Respekt ihm gegenüber einzutreiben hat. Natürlich ist es scheiße, wenn man vor Wut kocht. Wie scheiße es ist, wenn Nobuakis Blut geradezu siedet, davon können Tische und Stühle ein Lied singen, weil er ein Kind der Explosion ist; ein Mensch der Taten und ohne leere Worte. Seine Reaktionen sind laut wie ein Sturm.
Das ist es, was man an ihm hassen kann: Sein überaus großes Potenzial, um auf der dunklen Seite im Leben zu stehen. Er hat die Macht alles Unglück anzuziehen und einen in Schwierigkeiten zu bringen. Er ist gefährlich, fast schon angsteinflößend wie ein Wahnsinniger und man kann sich bei ihm nicht sicher sein, ob er nicht gerade dabei ist, jemanden auszuspielen und in eine Falle zu locken.
Im selben Moment erlaubt er sich so viel, dass er in den Augen anderer unfair, schamlos und egoistisch erscheint. Das Bild eines Arschloches, auf das man so gerne verzichten wollen würde, wird dadurch ziemlich gut ergänzt.  
Am Ende will man ihn dennoch nicht missen.
All diese Dinge, die ihn so schrecklich unsympathisch machen, sind schließlich nur Fähigkeiten und keine permanent herrschenden Zustände.
Meistens trifft man ihn in seiner eigenen, leisen Welt. Wie Hades, der über die Seelen herrscht und ihren Geschichten lauscht, so beobachtet er seine Umgebung aus dem Hintergrund durch seine farbenblinden Augen und analysiert sie so, dass er sie verstehen kann und sich für sie anpassen, oder sich gegen sie auflehnen kann.
Erst, wenn man dem Kater auf den Schwanz tritt, beißt er zu. Erst, wenn seine Geduld am Ende ist, heißt es wahrlich Krieg.
Hochmut, Geiz, Lust, Zorn,Völlerei, Neid, Faulheit. Alle sieben Todsünden sind in diesem neunzehnjährigen Bengel vereint, doch anstatt sich von ihnen zerfressen zu lassen, lässt er sie für sich arbeiten. Alles Schlechte, ist es schließlich erst, wenn man es zulässt. Und so produktiv wie gute Laune sein kann, kann auch Hass kein Gefühl der Verschwendung sein, wenn man es richtig anstellt.
Der Ursprung seines Wesens hat sich hierzu nach und nach entwickelt.
Seine Eltern waren und sind beide sanfte und geduldige Menschen, aber auch sie waren keine Engel und haben wie alle Erwachsenen den Nachwuchs mal falsch behandelt. Vor allem, als der kleine Bruder geboren war und eine entfernte Cousine zum aufstrebenden Star wurde, bekam er immer zu hören, wie er sich zu verhalten hatte und für wen er alles Rücksicht nehmen sollte. Und auch in der Schule sollte er immer nur nach den Regeln der anderen spielen.
Jedoch haben seine Eltern ihm etwas sehr wichtiges beigebracht. Sie haben ihn gelehrt, sich von anderen nicht klein machen zu lassen. Er hat gelernt, wie er sich gegen Rüpel und Dreckssäcke verteidigen kann.
Nobuaki hatte sich schon in der Grundschule so verhalten, dass ihm die Kinder, die ihm je etwas böses gewollt hatten, es nicht gewagt hatten, oder es doppelt und dreifach zurückbekommen hatten, weil er sich nicht davor fürchtete zu einem Monster zu werden, um Monster zu besiegen.  
Nein, er ist niemand, der sich heulend in der Ecke versteckt, wenn man ihm unrecht tut. Er ist derjenige,  der sich stundenlang darüber aufregt und dann die Bomben zurückwirft.
Dass es nicht immer passend ist ein Teufel zu sein, ist ihm bewusst. Er würde es gerne ändern und so sanft und lieb sein, wie seine Eltern, oder so zuckersüß wie sein jüngerer Bruder. Er würde gerne jemand sein, der beliebt ist, ohne, dass man sich vor irgendwelchen Ausbrüchen seinerseits fürchten muss. Dass er schon jetzt kaputt ist, ist ihm viel zu sehr bewusst und leugnen würde er es nicht.
Ändern kann er es aber nicht. Die Macht, die so ein Charakter mit sich bringt, ist viel zu groß und praktisch, auch, wenn es manchmal so schwer und anstrengend ist.
Aber gänzlich schlecht und zum Kotzen ist er eben nicht. Er ist eigen, hat Marotten und zeigt Menschen auf seine Art und Weise, wie viel sie ihm bedeuten. Er achtet auf sie wie ein Tiger und schmust mit ihnen wie ein Kätzschen. Alles, was an ihm bösartig ist, setzt er ein, um andere zu unterstützen. Er wird ihre Stimme und ihre Fäuste. Er wird ihr Schutzengel mit den schwarzen Flügeln, der einfach seinen Weg fliegt, der nicht immer der richtige für irgendjemanden ist.
Er beschreibt sich selbst als das Schwert, das man benutzen kann, an dem man sich aber auch selbst verletzen kann. Die Metapher trifft auf ihn ziemlich gut zu, weil er trotz allem eben kein abgehärteter Einzelgänger ist, sondern auch er weint, wenn er im Schlaf von irgendjemandes Tod träumt und Angst hat.
Nobu ist das Kind, das sich nach Aufmerksamkeit und Respekt sehnt, während er in jedem Film den Anti-Helden, oder Bösewicht mimen kann.


Vorlieben: • Schmuck • Nagellack • süße Dinge • gruselige Dinge • Rote Pandas und Waschbären sind seine Lieblingstiere • Yakitori • verschiedenste Musikrichtungen aus aller Welt • wissenschaftliche Thesen • Wassermelonen bereichern sein Leben • Konzentrationsspiele

Abneigungen : • zu süßes oder zu scharfes Essen • Datteln • Rosinen • Fleisch vom Schwein, Rind, Schaf, Ziege ( das sind die einzigen, die er auch probiert hat) • er ist ein fürchterlicher Schwimmer und traut sich nicht recht in die Nähe von tiefen Gewässern; hasst es seekrank zu werden • wenn jemand in seiner Nähe raucht

Fähigkeiten:
Die wohl herausragendste Fähigkeit dieses jungen Mannes ist wohl die, dass er noch keinen umgebracht hat. Auch, wenn er der Gott des Todes wäre, würde es wahrscheinlich auch nie zu irgendeinem beabsichtigten und durch ihn verursachten Todesfall kommen.
Hut ab für jemanden, der derart zynisch ist und dringend zu Aggressionsbewältigungs-Kursen gehen sollte. Und Hut ab für jemanden, der innerlichen Zorn so verwendet, wie Monster der Monster AG das Lachen von Kindern, obwohl er wirklich mal zum Psychologen gehen sollte.
Davon abgesehen, wie scheiße er sein kann, widmen wir uns mal der Tatsache, dass er auch ziemlich cool ist.
Nobuaki ist aufmerksam und vorausschauend. Er kommuniziert gerne und teilt sich seinen Freunden noch lieber mit. Wenn er nicht gerade Feuer spuckt, ist er der höflichste Mensch der Welt und er beherrscht derart liebenswürdige Redewendungen, dass er wie ausgewechselt wirkt.
Letztendlich ist ihm schließlich bewusst, dass man nicht sonderlich weit kommt, wenn man  sicher besser gibt und nur die Meinung sagen kann, wie ein einsamer Wolf, der sich keinen Regeln beugt. So funktioniert die Welt eben nicht. Er kann sich zusammenreißen und sich der Gesellschaft eingliedern, - was ihm eigentlich so viel lieber ist -, wodurch er seltener Probleme mit Lehrern hat und zukünftig genauso wenige Probleme mit Arbeitskollegen und Chefs haben wird.
Gegenüber den Lehrern glänzt er zusätzlich mit guten Noten. Seiner Mutter ist seine Ausbildung schon immer wichtig gewesen, weswegen sie bei seinen schulischen Leistungen etwas strenger gewesen war. Weil sie es allerdings mit einer gewissen Ruhe und Geduld gemacht hatte, hat sie ihrem Sohn das Lernen nicht unattraktiv gemacht, und heute ist Nobuaki niemand, der sich darüber ärgert keine Kindheit gehabt zu haben. Wissbegierig blieb er dabei und es macht ihm Spaß sich zu verbessern. Fächer wie Biologie und Chemie gefielen ihm dabei besonders gut.
Von seiner Mutter hat er gewisse Tricks fürs Schreiben übernommen, während sein Vater ihm beigebracht hat, wie man Uhren zusammenbaut!
Eine gewissen Leidenschaft lebt der junge Sohn der Onos in der Fotografie aus. Dafür, dass er nicht alle Farben des Spektrums sehen kann, geschweige denn die vorhandenen Farben teilweise mit anderen verwechselt, hat er ein wirklich gutes Auge für Motive. Um sich selbst nicht zu verschaukeln fotografiert er allerdings am liebsten in Schwarz-Weiß oder Sepia.
Wo andere einen Deffekt sehen, erkennt Nobuaki wohl als einziger auch eine Bereicherung, denn nachts, wenn alle Welt die Katzen in grau sieht, sieht er die vielen schwarzen Motten, die sich auf den schwarzen Wänden tummeln. Seine Nachtsicht ist ein gutes Stück schärfer als bei Menschen ohne Farbblindheit und Umrisse werden von ihm ebenfalls schneller wahrgenommen und erkannt.


Geschichte


„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
○ Vater: Ono Akimasa, 39 Jahre alt, Feinwerkmechaniker in einem großen Unternehmen für Klein-Elektronik- und Uhrenherstellung • wünscht sich, dass sich sein Sohn zu einem respektablen Mann mit einem guten Job entwickelt, damit er bald seine eigene Familie gründen und versorgen kann
Mutter: Takagi Meisa, 38 Jahre alt, zweite Assistentin einer Chefredakteurin eines angesehen Mode- und Idol-Magazins • liebt Stars und Sternen • hat ihren Sohn immer dazu ermutigt, etwas aus sich zu machen, damit man ihn nicht vergisst • ihr war seine Bildung ebenfalls sehr wichtig
Geschwister: Nariaki ist sein 6 Jahre alter Bruder, der gerade in die Grundschule gekommen ist • er sieht zu seinem älteren Bruder auf und rückt ihm am liebsten nicht von der Pelle
Andere: Sein Großvater arbeitet im Museum, während seine Großmutter in der staatlichen Bibliothek etwas dazuverdient • mütterlicherseits hat Nobuaki keine Großeltern mehr • es gibt noch eine Tante (Schwester des Vaters) und ihre Familie in Osaka • in Fukuoka lebt der Cousin seiner Mutter, Katsu, mit seiner Familie; er ist mit einer Frau namens Chihiro verheiratet, welche zufällig die Schwester von Megumi Yuri Natsukis Mutter ist

Vergangenheit:
Ein paar Tage nach der spektakulären Feier ihres neunzehnten Geburtstages, hatte Meisa einen eigenartigen Traum gehabt, in dem sie Erdbeeren so riesig wie Katzen im Kühlschrank gefunden hatte. Sie hatte sie in den Arm genommen, sie geküsst und gestreichelt, als wären sie das Schönste dieser Welt. Am Morgen darauf hatte sie fürchterlichen Heißhunger auf alles, was aus Erdbeeren hergestellt werden konnte. Dabei ließ sie der seltsame Traum nicht los.
Ganze drei Schwangerschaftstest später rief sie ihren Freund an. Was ihn zwei Minuten nach dem Beginn des Gespräches umgehauen hatte, war offensichtlich.
Vier Stunden voller Streit und heißer Küsse später, stand die Entscheidung des jungen Paares fest: jenes Kind würde kommen und sie würden sich freuen.
Dass es ihnen möglich war, hatten die beiden ihren  eigenen Eltern zu verdanken. Anders wäre es ihnen einfach nicht möglich gewesen, weil Meisa gerade erst die Schule beendet hatte und ein Studium in Journalismus beginnen würde. Akimasa hatte währenddessen erst ein Jahr seiner Ausbildung hinter sich. Das Geld war also knapp und die Zeit, sich um ein Kind zu kümmern wenig.
Doch es funktionierte!
Während der Schwangerschaft studierte Meisa trotzdem und nach der Geburt halfen ihr die Großeltern beiderseits mit der Pflege und der Erziehung.
Etwas mehr als ein Jahr später, war Akimasa ausgelernt und er konnte seinen Arbeitsvertrag voller Freude unterschreiben, bevor er erneut eine Unterschrift bei seiner Hochzeit setzte, während seine Braut den kleinen Sohn im Arm hielt.
Es vergingen weitere 4 Jahre, in denen hart gearbeitet und viel gespart wurde, aber am Ende dieses Weges wurde ein Kredit genehmigt und ein kleines Haus wurde gekauft. Alles ging ziemlich zügig!
Die Schwangerschaft trieb beide verfrüht in das Leben eines Erwachsenen, doch sie hatten es nie bereut und sie liebten Nobuaki nicht weniger dafür. Der Drang sich zu beweisen und ihm ein fröhliches und sorgloses Leben zu ermöglichen, war dadurch nur noch größer gewesen und der Zusammenhalt der ganzen Familie war unbezahlbar.
Heute weiß Nobuaki von all dem natürlich.
Er weiß, dass seine Eltern heute ziemlich fest im Leben stehen, gutbezahlte Jobs haben und seinen kleinen Bruder viel mehr lieben als ihn – er ist überzeugt davon, auch, wenn sie es abstreiten. Er weiß auch, dass es nicht immer leicht war und er es ihnen nicht immer leichter gemacht hatte, doch alles hatte sich eingependelt, ohne große Dramen, ohne tragische Geschichten, dass es eigentlich kaum zu fassen war.
Nobuaki liebte und liebt seine Eltern dafür, auch, wenn sie sich manchmal stritten und am liebsten die Köpfe eingeschlagen hätten.
Und sein Leben war bis heute tatsächlich so fröhlich gewesen, wie sie es sich für ihn gewünscht hatten.
Damit er sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen und noch ausgefüllter leben kann, wurde die Entscheidung gefällt, ihn auf die Cross Academy zu schicken.
Dort sein Pre-Uni-Jahr zu verbringen  würde ihm die Möglichkeit bringen sich beruflich zu orientieren. Dass es ein Studium werden würde, stand zwar schon lange fest, doch die Frage war, was er denn studieren wollen würde. Darin lag sein verdammtes Problem, denn er wusste es nicht!
Gleichzeitig ist dieses Jahr an der Cross wie ein endgültiger Abschied aus dem warmen Nest.
Nun war er nämlich an der Reihe zu beweisen, dass seine Eltern nichts zu bereuen hatten.


Persönliche Daten


„Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.“


Bildvorlage: Hymn of the Devil; check out Zerochan http://www.zerochan.net/Hymn+Of+Devil 

Name: MarA

Wahres Alter: 22

Zweitcharaktere: Umi, Taki, Hotaru, Umeji, Ikiteru, Takuma, Minjun

Probepost:
Wenn sein Vater die Brille mit dem runden, goldenen Gestell aufsetzte, dann nannte Nobuaki ihn manchmal Harry Potter. Als Kind war er zwar nie an eine Schule der Zauberkunst gegangen und er hatte niemals gegen Trolle und dunkle Magier gekämpft, aber wenn er diese Brille trug, dann kam seinem Sohn das, was er dann machte, wie Zauberei vor.
Er setzte sich dann immer in sein kleines Arbeitszimmer in der Dachstube. Der schwere Tisch, der vor dem großen Fenster stand, nahm fast den ganzen Raum, der immer hell erleuchtet war, ein, während an den Wänden Regale mit vielen kleinen, quadratischen Ablageflächen befestigt waren. Dort befanden sich in kleinen Kästchen alle Materialien und Utensilien, die sein Vater zum Arbeiten brauchte.
Nobuaki saß oft auf dem Schoß seines Vaters, wenn er hier war; genauso wie jetzt.
Still und neugierig sah er ihm dabei zu, wie er mit Pinzetten und kleinen Schraubenziehern das Innenleben von Uhren zusammensetzte. Wenn er sie dann aufzog und sie zu ticken begannen, hörte es sich für ihn immer so an, als hätte sein Vater jemandes Herz zum Schlagen gebracht. Er schenkte Uhren Leben und das war die Magie, der er stundenlang zusehen konnte.
„Ups. Jetzt hast du das Zahnrad eingeatmet.“, sagte er bitter. Das vierjährige Kind wandte den Blick  von den großen, schlanken Händen sofort ab, um erschrocken zu Akimasa hoch zu sehen.
Wenn er ihm zusah, dann wusste Nobuaki, dass er ganz ruhig atmen musste, weil die Einzelteile so leicht waren und weg fliegen könnten, würde er zu stark pusten. Dass er sie aber auch einatmen konnte, war ihm nie bewusst gewesen. Der Gedanke daran war geradezu schockierend!
„Werde ich jetzt sterben?“, war die einzig logische Frage, die er jetzt über seine blass rosa Lippen bringen konnte.
Sein Vater  begann zu lächeln. Er legte die Pinzette beiseite und streichelte ihm sanft durch das kurze, schwarze Haar, während sich die großen, braunen Augen ein wenig mit Tränen füllten.
„Natürlich nicht.“, sagte er beruhigend und drückte das Köpfchen leicht gegen seine Brust.
„Das war ein Scherz. Tut mir leid. Guck mal da. Das Zahnrad liegt hier doch.“, fügte er hinzu und das Kindergartenkind sah sogleich auf die weiße Decke, die auf dem Tisch lag. Sein Vater zeigte darauf und Nobuaki atmete erleichtert durch, während ein paar Tränen über seine Wangen kullerten. Selbstverständlich hatte er seinem Vater gegen die Brust geatmet und nicht gegen die Arbeitsfläche.
„Das war gemein!“, beschwerte er sich, bevor sein Vater ihn umarmte und ihm als Entschädigung ein schönes Eis versprach.


Satz der Woche: PANDAS



Zuletzt von Nobuaki Ono am Sa 25 Jul 2015 - 21:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nobuaki Ono   Do 23 Jul 2015 - 19:47

Ich habe überhaupt keine Ahnung was, warum und wie.
Ich weiß nur, dass ich bei der Vergangenheit keinen Bock mehr hatte.
:'D
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Nobuaki Ono
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