Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen

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BeitragThema: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 14 März 2015 - 0:55

das Eingangsposting lautete :

Ayumi war unendlich froh, auf dieser Schule gelandet zu sein, denn dieser Ort war eine Bereicherung und spiegelte, den Glauben an das Gute wieder.
Mit einem unscheinbaren Buch ging sie durch die Fluren.
Alle schienen auf ihre Art und weise recht freundlich und andere wiederum mysteriös.
Saishin-san gehörte wahrscheinlich zu der mysteriösen Gruppierung, zumindest hatte sie kaum mit ihm gesprochen.
Er schien die Gesellschaft vieler nicht leiden zu können.
Die Schwarzhaarige Schritt weiter durch den Flur und ging die Treppen hinunter zur Eingangshalle. Immer noch dachte Sie an den Jungen Vampiren, bedacht darauf dieses Rätsel lösen zu können, welches sich hinter ihm verbarg.
Doch egal wie lange sie sich ihren Kopf darüber zerbrach sie konnte nicht die Lösung finden.
Für Sie war er keineswegs jemand, der absichtlich jemanden Leid zufügen würde, weswegen sie auch die Aufruhr nicht verstand. Keiner hatte sich bisher selbst bei ihm vergewissert, sondern dies nur angenommen.
Ohne auf ihren Weg zu achten stieß Ayumi-chan mit jemandem zusammen und entschuldigte sich. Heute war sie bereits schon mit zwei weiteren Personen zusammen gestoßen und hatte sich ebenfalls bei ihnen dafür entschuldigen müssen.
Sie wusste nicht warum aber in letzter Zeit gab es vieles was durch ihren Kopf  ging.
Vorsichtig wand sie ihren Blick hoch und musterte diesmal denjenigen, der nun das Glück hatte mit ihr zusammengestoßen zu sein und sah ihn entschuldigend an, als sie bemerkte das es kein anderer als Saishin war, mit dem sie gerade zusammengestoßen war.
"Entschuldige, ich hoffe dir ist nichts passiert Saishin-San.."
Das hoffte sie sehr, denn es wäre nicht in ihrem Sinne gewesen, ihn zu verärgern oder gar zu verletzen.
Sie wusste nicht einmal ob er sie überhaupt wahrgenommen hatte, geschweigeden kannte, denn selbst während des Unterrichtes hatte sie nicht die Gelegenheit gehabt mehr über ihn in Erfahrung bringen zu können.


Zuletzt von Ayumi Masa am Mo 18 Mai 2015 - 19:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 27 Jun 2015 - 14:02

Saishin konnte es nicht fassen, er wusste nicht mal wem er gerade mehr den Hals umdrehen wollte, diesem schleimigen Adligen der sich wie eine Nacktschnecke wand oder Ayumi´s Bruder der so tat als befürworte er das Verhalten von Aito auch noch.
Immer mehr Anspannung erwuchs in Saishin, drohte hoch zu gehen wie der Korken einer Sektflasche den man nicht richtig fest hielt und der eine ungeheure Durchschlagskraft entwickeln konnte wenn man diesem freien Lauf ließ und Shin war kurz davor genau dies zu tun, seiner verkorkten Wut dreien Lauf zu lassen, ihm war es doch egal welche Konsequenzen es nach sich ziehen würde.
Aber Ayumi vollends zerstört zu sehen würde er einfach nicht übers Herz bringen, vermutlich war sie sein Schwachpunkt denn er würde alles für sie aufgeben wenn es sein musste, selbst seine Freiheit. Es kam ihm ganz gelegen das Aito mit Ayumi bereits unterwegs war und der Hausherr sich für ein Telefonat verzog, seine Hand nun krachend auf den Tisch nieder ging das eine Delle zurück blieb. "Zum Teufel mit diesem ganzen Mist! Mir reichts jetzt. Ich werde nicht zulassen das dieser Kerl auch nur einen schmierigen Finger an sie legt. Und es ist mir egal ob du mir sagst das ich Ruhe bewahren oder vorsichtig vorgehen soll ich werd den Kerl jetzt einen Kopf kürzer machen und du wirst mir nicht in die Quere kommen klar?"
Saishin machte sich auf den Weg, es war nicht schwer nach Verlassen des Soesesaals heraus zu bekommen wo die beiden lang gegangen waren. Inzwischen kannte er sich auch etwas besser hier aus, wusste das es eine Abkürzung zu dem Zimmer gab welches Aito wohl im Sinn hatte und er würde die beiden vorher abfangen.
Alles in ihm schrie danach die Finger in die Kehle des anderen zu graben, diese heraus zu reißen und am besten noch sympolisch mit dieser auf der nächsten Ampelkreuzung irgendwelche Lufttiere zu formen oder es den Straßenhunden vor zu werfen aber NIE und NIMMER würde er zulassen das der Kerl Hand an Ayumi anlegte. Und Saishin würde auch alle Konsequenzen dann mit Freuden tragen wenn er sich sicher war das dieser Kerl Ayumi nicht mehr zu nahe kam und er würde es immer wieder tun wenn er dadurch verhindern konnte das man sie ihm weg nahm.
Seine besitzergreifende Seite sollte man nicht außer acht lassen, diese im Zusammenspiel mit Wut und dem unbändigen Wunsch sie zu beschützen könnte jeden teuer zu stehen kommen der es neben Aito wagen würde Ayumi nahe zu kommen, sollte der Hausherr ihn dafür doch ausweiden lassen! Oder Ryusei ihn erwürgen, solange er den adligen los wurde war es ihm das wert.
So geblendet von seiner Wut konnte er auch wieder die Schatten sehr deutlich hören, seltsam das er sie eine ganze Weile nicht hatte vernehmen können aber wenn er die Beherrschung verlor sie wieder sehr präsent waren.
Saishin lief weiter durch den Flur in den er gebogen war, rempelte sogar den ein oder anderen Bediensteten an, entschuldigte sich aber gleich dafür, auch wenn er im Moment eigentlich nicht wirklich der Vernunft zugäglich war. In Momenten wie diesen wollte Saishin nur das Blut seines Zieles sehen, es riechen und im Dreck zertreten. Er war durchaus grausam wenn man ihn wie in solchen Angelegenheiten dazu zwang.
Ayumi´s Vater sah ihn eh als einen Nichtsnutz, dann wollte er ihn mal in seiner Ansicht bestärken, aber er war durchaus ein ernst zu nehmender Nichtsnutz.
Einer der schnell töten konnte und vor allem so das derjenige den es erwischte nicht mal merkte was los war bis es zu spät war. Er errichte das Zimmer vor den Beiden, wartete mit verschränkten Armen neben der Tür. Als er Aito und Ayumi sah spiegelte sich reiner Hass und Abscheu in seinem Blick.
Auch seine Fäge sprachen dafür das sein Geduldsfaden bereits angerissen war.
"Hör mal zu du geleckter Affe ich hab den Abend lang nett und freundlich gespielt aber ich rate dir nun Ayumi ein für allemal in Ruhe zu lassen oder ich mache dich unabhängig von deinem Status einen Kopf kürzer und sorge dafür das man dich schneller vergisst als als die Nachrichten. Du wirst sie nicht mehr anfassen und sie in Ruhe lassen. Das ist deine letzte Chanc die ich dir gewähre lebend hier raus zu kommen und wenn du nur halb so klug bist wie du aussieht nimmst du diese wahr!"
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 2 Jul 2015 - 9:40

Ryusei schmunzelte lediglich über seinen Wut Ausbruch, doch sagte er nichts, dabei hätte er seine Schwester doch eh aus diesem Zimmer geholt und diesen Typen zur Not zusammengeschlagen aber was solls, sollte er es eben tun, somit würde zumindest seine unbändige Wut vergehen.
Währenddessen schleppte nein gar zog er das Mädchen förmlich ungeduldig eilig in das Zimmer, wollte alleine sein, sie mit seiner Liebe überhäufen, so wie er es nennen würde aber da war ein springender Punkt, Ayumis Herz gehörte nicht ihm, würde es niemals, denn sie hatte ihres bereits an Saishin verschenkt. Man ging durch den Flur, war beinahe angekommen, doch stoppte man, da der weißhaarige mit verschränkten Armen hasserfüllt, vor der besagten Tür stand in der dir beiden wollten. Yumi eher unfreiwillig.  Sie sah ihren Freund an. Man konnte in ihrem Blick erkennen, wie sehr es sie schmerzte, dass man ihr Aito gegen ihren Wille aufzwang.
"...Shin...." hauche man kaum hörbar, während dieser Typ ihre Hand fester hielt, als wolle er sie nicht loslassen, denn er sah sie als sein Besitz, sein baldiges Eigentum. Ein Lachen seinerseits ertönte, er schien es nicht ernst zu nehmen, warum sollte er auch diesen minderwertigen Vampiren ernst nehmen.
"Rede keinen Unsinn, ich denke wir beide wissen, wer dieses Mädchen schon bald in den Armen halten wird, denn du wirst es garantiert nicht tun. Sie gehört mir, durch und durch." Er zog die zierliche Gestallt enger an sich, dicht an seinen Körper, während er diesen lästigen Störenfried mithilfe seiner Gabe einen gewaltigen Schockstoß verpasste, der ihn für eine Weile außer Gefecht setzten würde , sodass er sich  ungestört, mit der schönen Masa Vergnügen konnte. Dabei war es ihm relativ egal, was sie davon hielt. Aito wollte Ayumi und würde sie bekommen
"Ich wünsche dir einen angenehmen Aufenthalt Herr Yumeda. Ach un ehe ich vergesse es wäre vielleicht hilfreich wenn du an deiner unbändigen Wut arbeitest" Ein selbstgefälliges Lachen ertönte und er zog das Mädchen in ein anderes Zimmer schloss es ab.
Es schien kein entrinnen zu geben..doch um sich selber sorgte sie sich kaum, es war Shin, denn sie hatte Angst das er leidete, ein paar Tränen vielen sachte über ihre Wangen und sie setzte sich auf das Bett, war ihm hilflos ausgeliefert, denn egal, was sie tat, ihre Gabe war nicht zum kämpfen geschaffen.
Er näherte sich Yumi, war ihr gefährlich nahe.
"Na, na, wir wollen doch nicht weinen, vergiss diesen Idioten, widme dich einfach mir meine zarte Blume" sachte küsste er ihr die Tränen weg und das Mädchen schloss die Augen, innerlich zerbrach sie gerade, bei jeder einzelnen Berührung seinerseits zerbrach sie ein stück mehr, es fühlte sich an, als würde man ein Messer achtlos in ihr Herz rammen.....
Warum verstand man es nicht...
Das Mädchen legte ihre Hand auf seine Brust, versuchte ihn wegzudrücken aber es gelang ihr nicht.
"Bitte Aito nicht...." Doch er ignorierte es, hörte ihr nicht zu, schubste sie leicht, sodass sie nun nicht mehr auf dem Bett saß sondern auf diesem lag, er war auf ihr, hatte seine Hände rechts und links neben ihrem Kopf abgesetzt und verwickelte die Schwarzhaarige in einen Kuss. Ignorierte jegliche versuche sich zu wehren, erstickte sie im Keim und genoss es. Selbstsüchtig wie er war.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 2 Jul 2015 - 10:52

Er hätte wissen müssen das es nicht leicht werden würde diesen Adligen los zu werden, noch dazu mit dessen Gabe die ihn voll traf, er einige Momente an der Wand zusammen sank und die beiden in dem Zimmer verschwinden sah. Nein, so einfach würde er diesem Mistkerl das nicht durchgehen lassen. Da Aito sich seiner Sache auch verdammt sicher zu sein schien das Saishin nun keine Bedrohung mehr dar stellte hatte er den Überraschungsmoment auf seiner Seite.
Zwar mit Schmerzen aber noch größerer Wut die alles andere zu überdecken schien wie ein Schleier aus Schneeflocken im Winter alles unter sich verbarg schaltete er den Schmerz einfach aus, ignorierte ihn und richtete sich auf.
Sollte der Hausherr nachher toben wegen der Tür, für den Moment wurde diese nur mit Kraft so stark getreten das das Schloss nicht mehr hielt, die Tür krachend aufflog und Saishin bereits wenige Momente später hinter Aito stand, ihn direkt am Nacken packte, praktisch das dieser so lange Haare hatte, und er ihn schlichtweg on Ayumi riss, zu sch herum drehte und ihm mit voller Wucht einen Schlag verpasste der ihn direkt aus dem Fenster segeln ließ, nach draußen.
"Warte hier," meinte er nur an Ayumi gewandt eh er dem Vampir folgte dem er eine unfreiwillige Flugstunde verpasst hatte.
"Du wirst es nicht noch einmal wagen sie anzufassen du Dreckskerl! Dafür sorge ich und wenn deine Familie dich zu Grabe tragen muss ist mir das auch egal!" Sai hatte in seinen Augen schon viel zu lange daneben gesessen und nichts unternommen, nun würde er einen Schlussstrich ziehen und sich nicht weiter verbiegen. Shin ging weiter auf Aito zu, sollte dieser seine Gabe doch nutzen es war Saishin egal, selbst wenn er bei dem Versuch Ayumi vor diesem Bastard zu schützen mehr als nur leichte Schäden einstecken sollte wäre ihm das Recht, die Genugtuung dessen Blut zu sehen wäre das Beste das er seit langem getan hätte. Vor Aito blieb er stehen, holte erneut aus. Er würde diesem Kerl den Frefel nicht verzeihen den er begangen hatte.
"NUR WEIL DU VERDAMMT NOCH MAL ADLIG BIST HEIßT DAS NICHT DAS DU DAS RECHT HAST DIR ALLES RAUS ZU NEHMEN DU VERWÖHNTER SCHNÖSELIGER MUTTERSOHN!" Saishin wollte seine Knochen brechen hören, Panik in seinen Augen sehen und die Erkenntnis das er sich als Ratte nicht mit einem Wolf an zu legen hatte. Klar, Sai war deutlich im Nachteil, konnte sich nur auf seine körperliche Widerstandskraft und Stärke verlassen wo sein Gegenüber seine Gabe hatte, dafür lag seine Schmerzgrenze aber verdammt weit oben. "Sie gehört nicht dir sondern mir und wenn du das nicht kapierst und nachgibst war es das letzte was du je getan hast!"
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Jul 2015 - 18:57

Der Adlige sah, ihn hasserfüllt an, ehe er durch das offene Fenster viel, doch elegant und nicht wie Holzklotz, er hielt sich die Wange, denn der Schlag hatte es in sich gehabt.
Doch ein selbstgefälliges Lachen tat sich dennoch auf.
Sollte er ruhig kommen, dieser Narr, er würde teuer bezahlen.
Gerade in diesem Moment einen Kampf ausfechten zu wollen, kurz vor seinem Ziel, einige wundervolle stunden mit seiner angebeteten verbringen zu können. Wut flackerte auch in ihm auf.
Man hob sich in gewisser Weise die Erniedrigungen auf, die Schläge die man bekam. Er sollte diese mehrfach zurückbekommen, nein  tausendfach um Gnade flehen.
Dieser wertlose Kerl kam auch noch zu ihm, wagte es ihn erneut zu schlagen, wagte es ihn anzuschreien.
Ein kalter Blick war alles was man ihm schenkte, hasserfüllt, auch Aito wollte ihn umbringen.
Er zupfte seinen Kragen zu rechte, klopfte sich den Staub von seiner Kleidung.
"NIEMAND SAGT MIR, WAS ICH ZU TUN UND ZU LASSEN HAB UND VOR ALLEM NICH JEMAND DER WEIT UNTEN IN DER NAHRUNGSKETTE STEHT!!! HÜTE DEINE ZUNGE!!!"
Seine Augen leuchteten rot auf und man hockte aus, verpasste ihm einen rechten Haken der es ebenfalls in sich hatte. Man wollte ihn leiden sehen. Niemand, niemand nahm sein Eigentum weg sie gehörte nur ihm allein.
Am ende würde man sehen, wer hier wen zu Grabe trug.
"Versuche es ruhig, es wird nicht ungesühnt bleiben du Bastard!"
Ein wieder wertiges, dreckiges Lachen ertönte aus seiner Kehle.
"Das ist nicht Lache, sie soll dir gehören? Was macht dich da sicher, sie wird mir versprochen werden, denkst du etwa ich würde sie einfach so gehen lassen? Für wie blöd hältst du mich!"
Ruckartig hob er die Hand und eine weitere Schockwelle schleuderte ihn gegen die Fassade unter dem Fenster der schwarzhaarigen Schönheit, welche sofort zum Fenster angerannt kam und schrie.
"SHIN!!!!"
Ihr Schrei war überaus besorgt, schmerzlich, doch Aito interessierte es nicht, sie sollte diesen Kerl vergessen.
"Vergiss dieses Idioten, er ist es nicht wert Ayumi, er hat nichts zu bieten rein gar nichts, dieser erbärmlich Nichtsnutz!"
"Er ist kein Nichtsnutz, er ist mehr als das...." ihre Stimme war fest, überzeugt und sie sah ihn an. Wütend. Zum ersten mal war sie wütend und ihre Augen flackerten bedrohlich und dies war kein gutes Zeichen, wenn die sonst so sanfte Gestallt von ihrer Wut übermannt wurde.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Jul 2015 - 19:50

Saishin war sich dessen durchaus bewusst das er vom Rang her weit unter diesem Adligen stand, ob es ihn interessierte? Kein Stück. Warum sollte er diesen Kerl anders behandeln? Saishin sah keinen Grund darin, auch wenn es ihn umbringen würde.
Er landete auch sehr schnell nach einem Schlag, den er locker weg stecken konnte an der Fassade, keuchte kurz auf denn ein beißender Schmerz ging durch seinen Rücken. "Ach halt....doch die Klappe Mann. Du bist selbst....dafür zu blöd. Du kannst ihren Körper.....besitzen wie es dir passt aber....ihr Herz wirst du kleiner Wicht nie erreichen," meinte er, richtete sich unter dem Fenster von Ayumi mühsam wieder auf, spuckte das Blut das sich in seinem Mund sammelte einfach ins Gras und richtete den Blick wieder auf den Adligen.
"Aito du wirst es nie kapieren. Sie wird dich nur hassen und das abgrundtief, glaubst du allen ernstes das so eine eigennützige Liebe gut gehen kann? Hass wird übermächtig wenn man ihn nicht ablenken kann und glaub mir, ich weiß wovon ich rede." Bei jedem Schritt hatte er das Gefühl das man ihm tausende von langen, glühenden Nadeln in den Rücken rammte aber das war etwas was er außer acht lassen musste wenn er diese Sache hier und jetzt endlich beenden wollte, straffte sich wieder.
"Mag sein das ich ei Nichtsnutz bin aber ich zwenge anderen Leuten keine Liebe auf die sie verdammt noch mal nicht wollen." Saishin bückte sich dann um zu seinen Fußknöcheln zu greifen, löste die Gewichte die er immer um diese trug, sie fielen schwer zu Boden und kaum hatten sie diesen erreicht tauchte Saishin neben dem Adligen auf, hatte bereits zu einem sehr heftigen Tritt ausgeholt der auf Kopfhöhe von Aito war, ihm wenn er treffen würde den Kiefer brechen würde und selbst wenn er versuchen würde ihn ab zu fangen, brechen würde defenitiv etwas. Aito´s Fehler war das er sich auf seine Gabe verließ anstatt Saishin ernst zu nehmen, das würde er noch bereuen.
Saishin war an Schnelligkeit einigen von Aito´s Stand sogar deutlich überlegen und auch die Kraft seiner Tritte überstieg die Vorstellungskraft einiger Adligen. Und da in ihm Momentan nur der Wille wühlte dieses Hindernis in seinem Weg aus zu schalten ließ er sogar zu das düstere Schatten sein Herz ausfüllten, ihn zu ihrem Werkzeug machten und er Aito nur noch ohne Kopf sehen wollte. Und in diesem Zustand war es verdammt schwer ihn wieder unter Kontrolle zu bringen, er den Abgrund ein ganzes Stück weit hinunter geschlittert war um das zu verteidigen was ihm wichtig war.
Zumal konnte er den Schmerz so besser aus schalten um effizient weiter diesen Kampf fort zu führen der einen von ihnen beiden das Leben kosten würde und Saishin hatte nicht vor derjenige zu sein der unterlag.
Er hatte den Effeckt der Überraschung ja auf seiner Seite denn Aito würde nie und nimmer damit gerechnet haben wie schnell der "Nichtsnutz" war und was für Kraft er hatte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 16 Jul 2015 - 9:27

Er lachte lediglich auf, denn es interessierte ihn nicht im geringsten, er würde klein anfangen, wie man so schön sagte erst ihren Körper und dann ihr Herz.
"Als ob mich ihr Herz kümmert, ich bitte dich", während die beiden die Unterhaltung führten, sah auch Ayumi das Blut, welches Shin spuckte und geriet teilweise in Panik innerlich gesehen, es machte ihr zu schaffen ihn so leiden zu sehen.
"Dieses Mädchen ist nicht in der Lage zu hassen mein Freund, sie wird es mit der Zeit lernen, mir unterwürfig zu sein und ich denke es geht nicht im geringsten an, wie ICH mit meinem baldigen Eigentum umzugehen vermag"
Sein Blick war hasserfüllt, während er das Wort Ich und Eigentum insbesondere betonte. Erneut schlich sich ein Grinsen über seine Lippen, da es dem jungen Herren mit den weißen Haaren wohl schmerzte sobald er sich bewegte war auch kein Wunder, so wie er ihn getroffen hatte.
"Ich hoffe doch, das dir mein kleines Geschenk gefallen hat, aber falls du es gerne nocheinmal verspüren möchte, kann ich denke ich eine kleine Ausnahme machen"
Er sah ihm zu, wie er die Gewichte löste und er musste zugestehen, dass so etwas nicht alltäglich war. Zum Glück, konnte er den Tritt noch abwehren aber nicht zu seinen Gunsten, den man hörte ein leichtes Knacken an seinen Arm und wurde ebenfalls ein wenig nach hinten gedrückt, durch die Wucht.
"Du mieser Bastard, da wirst du bereuen!!" fluchte dieser, ehe er seine Hand hob und gerade dazu ansetzen wollte ihn gegen die Wand zu schleudern, wie vorhin, sodass sein Blut den Boden ausfüllen würde, als er ihm eine nur all zu sehr bekannte Stimme hörte. Schon alleine dieser Blick von Ayumi sprach Worte für sich.
"AUFHÖREN, HÖRT AUF!!!!!!" Die Schwarzhaarige schrie es förmlich und war aufgelöst, wer wäre dies nicht, wenn man den beiden zusah, wie sie sich die Köpfe einschlugen und wenn man vernahm, das die Schatten wieder eingekehrt waren in Shin-san.
Ohne zu zögern lief das Mädchen zu den beiden hin und stellte sich zwischen den beiden Herren.
"Es reicht, hört auf..." wiederholte sie erneut und sah schmerzerfüllt zu Saishin, den es quälte sie gewissermaßen ihn so zu sehen.
Sachte nahm sie seine Hand, wissend das dies ein Fehler sein könnte aber sie nahm es in Kauf, selbst wenn er sie verletzen würde, niemals würde sie zu lassen, das ihm etwas passierte und schon gar nicht, das die Schatten ihn verschlagen. Was Aito dachte interessierte Yumi nicht im geringsten, er war schwerer verletzt.
Das Mädchen hoffte zu ihm durchdringen zu können anhand dieser kleinen Berührung, ihn wieder zu Besinnung zu bekomme, doch sollte es nicht klappen, blieb ihr keine andere Wahl als seine Wut so lange über sich ergehen zu lassen, bis es ihm besser ging.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 16 Jul 2015 - 13:50

Dieser Kerl verstand es scheinbar nicht bei der Stimme der Vernunft. Nun gut dann müsste Saishin andere Seiten aufziehen. Immer mehr wühlte sich die Finsternis und das dunkle Verlangen Ayumi vor diesem Kerl zu beschützen in den jungen Vampir hinein, zerrten an ihm und fraßen sich durch alles hindurch das sich an Bedenken in ihren Weg stellte.
Ayumi würde vermutlich ein Monster in ihm sehen, immerhin war er nur noch darauf aus den Adligen vor sich zu Konfetti zu verarbeiten, unabhängig davon welche Folgen das noch haben würde. Wundern tat es ihn aber eher das weder der Hausherr noch ihr Bruder bisher eingegriffen hatten. Immerhin hatte der Hausherr doch gemeint das Saishin sich zusammen reißen sollte, etwas das er eben einfach nicht mehr konnte wenn er sah wie dieser eingebildete Kerl mit Ayumi umging, wie einem Besitzstück das man weiterreichen konnte, es besitzen konnte solange es reizvoll genug war wie ein Juwel.
„Gerade für diesen Spruch hast du dir das Recht verwirkt sie besitzen zu dürfen.“
Seine Stimme klang als wäre sie mit Eis überlagert, Saishin´s ganze Körperhaltung strahlte unendliche Kälte aus. Der Vampir hatte sich von den Schatten umwickeln lassen um dadurch die nötige Kraft zu haben es mit Aito aufnehmen zu können auch wenn er immer noch unterlegen war würde er es nicht hinnehmen das dieser Adlige es noch einmal wagen würde ihr auch nur nahe zu kommen.
„Jeder kann hassen, glaub mir. Der eine zerbricht an seinem Hass der andere nutzt ihn als Waffe. Auch Ayumi kann hassen aber es ist verdammt viel nötig sie so weit in die Enge zu treiben.“
So viel hatte er inzwischen gelernt, Ayumi war lange vertrauensvoll und freundlich aber wenn man den Bogen überspannte, Leuten weh tat die ihr wichtig waren konnte dieses sanfte Wesen auch ganz schnell umschlagen. Und das würde Aito noch früh genug mit bekommen.
„Hör dich doch an du redest von ihr wie einem leblosen Ding. Du wirst es nie verstehen das man allein durch Ansehen oder Geld nicht alles erreichen kann.“
Sein Blick lag ebenfalls verachtend auf dem anderen Vampir. Da die Dunkelheit die Schmerzen vom eigentlichen Verstand abschirmte würde er vielleicht mehr Schaden einstecken als er auf den ersten Blick wirklich zu haben schien aber das war Saishin egal, die Sicherheit der Blüte ging ihm eben über alles.
Saishin hörte dann das Knacken als sein Fuß den Arm des Adligen traf, man sollte eben sein Gegenüber nicht unterschätzen auch wenn es sich dabei um einen einfachen Level C handelte. Nicht um sonst hatte Sai so lange versucht eine fehlende Gabe mit Schnelligkeit und Kraft aus zu gleichen. Eigentlich wollte der Weißhaarige den finalen Streich ausführen als ihn die Stimme von Ayumi davon abhielt, er etwas zurück sprang und Aito nur kalt im Blick behielt.
Warum ging sie dazwischen? Wollte sie das dieser Kerl wieder an ihr klebte? Hatte sie vielleicht doch mehr für ihn übrig als sie zugeben wollte? Nein, das waren nicht seine Gedanken, die Schatten versuchten ihn zu beeinflussen das er eine Hand an den Kopf hob, versuchte wieder Herr seiner selbst zu werden. Vergeblich versuchte sein Verstand durch die Schatten zu waten um wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen aber je tiefer er sank desto mehr rissen die Schatten an ihm das er wieder zurück gerissen wurde. Seine Verletzungen waren bereits jetzt nicht zu verachten aber dieser düstere Drang nach Blut und tot wollte ihn weiter antreiben, unabhängig davon ob die Hülle dabei völlig zerstört werden würde oder nicht.
Aber er sah auf als er diese leichte Berührung wahr nahm, sah Ayumi einige Momente mit eisigem Blick in die Augen eh dieser zu schmelzen schien, sich Shin aber auch vor Schmerz zusammen krümmte. Das war der Nachteil wenn die Schatten wichen, man hatte nicht mehr diesen berühmten Tunnelblick mit dem man andere Sachen ausblenden konnte. Und nun fingen wieder Selbstvorwürfe an ihre Krallen in ihn zu schlagen denn er hatte es nicht mal geschafft sie von diesem Adligen zu befreien, er war wirklich zu nichts zu gebrauchen! Vermutlich war es genauso wie ihr Vater gesagt hatte, er konnte ihr nichts bieten und würde sie auch nicht schützen können auch wenn er sich noch so sehr bemühte, das hier bewies es nur wieder zur Genüge.
Mit bohrendem Hass auf sich selbst schob er Ayumi ein kleines Stück von sich um sie nicht vielleicht noch mit zu reißen sollte er umkippen als er versuchte sich auf zu richten. So wie er den Schaden einschätzte hatte er sich mehrere gebrochene Rippen eingehandelt und seine Schulter schien ebenfalls mehr aus Splittern als wirklich aus Knochen zu bestehen.
Er konnte von Glück sagen wenn sein Rückrad ganz geblieben war, aber wäre dem nicht so würde er sicherlich nicht aufstehen können, sah nur wachsam, aber schweigend, zu dem anderen Vampir herüber ob dieser noch einmal angreifen würde. „Du hättest drin bleiben sollen....“ meinte Saishin ohne den Blick von Aito zu nehmen aber seine Stimme klang deutlich besorgt.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 16 Jul 2015 - 19:36

Das glaubte er doch selbst nicht, was er da sagte, dieses kleine Ding war lediglich seine Zierde, das passende Schmuckstück seiner Begierde, das Beiwerk.
Aitos Blick war kühl, verhasst, kaum zu deuten. Er hatte es leid, sich mit diesem minderwertigen Geschöpf abgeben zu müssen und noch mehr verabscheute er es, dass sich sein Eigentum, ihm gegenüber so vertraut verhielt, so liebenswürdig.
Die Augen leuchteten bedrohlich auf und man fluchte.
"Ihr beide werdet es bereuen, dass ihr euch aufgelehnt habt, ihr werde jede einzelne Sekunde bereuen, an dem vor allem du Ayumi, es wagtest, mich abzuweisen!!" Seine Stimme war zischend, bedrohlich zugleich, ehe er die beiden immer noch hasserfüllt musterte und ein abwertendes Geräusch ertönte.
"Geld regiert die Welt, Liebe alleine ist lediglich ein belangloses Gefühl, sowie das streben nach Macht, den dadurch werde ich diese Bindung zerquetschen, wie eine lästige kleine Fliege" Ayumi schloss die Augen, sie wollte diese Worte nicht hören, weder dies noch etwas anderes auch wollte sie nicht das es soweit kam, aber nun war es zu spät und es war ihre Schuld.
Ihn zu besänftigen, es würde nicht mehr gehen. Ohne es zu wollen hatte sie erneut ihren Vater in Schwierigkeiten gebracht..
Innerlich lag alles in ihr gerade in riesen großen Scherben doch dennoch erfreute es das Mädchen, das Eis, diese unbändige Kälte in seinem Blick zu schmelzen gebracht zu haben.
Das Eis zerschellte aber seine Schmerzen, sie waren groß, die Schwarzhaarige spürte es sah es ihm an, denn  sie kannte den jungen Vampiren bereits zu gut, um es deuten zu können. Alleine die Vorwürfe konnte sie nicht einsehen. Als man sie zu Seite schob, ging sie erneut zu ihm, sah ihn besorgt an und umarmte ihn. Sein Leid war auch das Leid der Vampirin.
"Es wir alles gut Shin, ich verspreche es dir....." Sie löste die Umarmung und sah aus den Blickwinkel wie Aito kochen vor Wut verschwand und strich ihm sanft über die Wange, denn seine Worte gefielen ihr ganz und gar nicht, jene die er kürzlich erwähnte.
"Wie hätte ich drinnen bleiben können, wenn es dir schlecht geht? Es wäre nicht möglich, ich hätte es mir nicht länger ansehen können...wie er mit dir umgegangen ist und dir diese Schmerzen zugefügt hat, Aber nun habe ich nicht nur dir sondern auch meinem Vater Kummer bereitet.." Ihre Stimme wurde zum Ende hin leiser und lies ihre Hand langsam zu seiner Schulter gleiten, um seine Verletzungen zu heilen, sowie seinen Schmerz zu lindern. Gleiches tat sie auch an den Stellen, wo sie die gebrochenen Rippen vermutete, möglichst sanft und zaghaft lies sie ihre Hand zu den Stellen wandern, um ihn nicht unnötig zu belasten oder ihm Schmerzen zu fügen zu müssen. Nach der Prozedur würde er wieder top fit sein, als wäre nichts geschehen, lediglich würde er nur kurz einen stechenden Schmerz spüren, bis auch dieser gänzlich verblasste.
"Es tut mir so unendlich leid....bitte verzeih mir....ich bin dir so unendlich dankbar...." Ayumi entschuldigte sich dafür, das er erneut wegen ihr so Leiden musste. Bis jetzt hatte er dies schließlich des Öfteren getan. Jemanden zu verlieren den sie liebte, es würde ihr Herz nicht ertragen, ebenso wenig, wenn sie selbst Schuld daran war.
Langsam beugte sie sich zum ihm vor und tat etwas, was sie schon seit Ewigkeiten tun wollte, seit dem er sie das erste mal geküsst hatte.
Ihre Hand ruhte auf seiner Wange und kurz bevor sich ihre Lippen trafen schloss das Mädchen die Augen. Wie er das aufnahm, was er tat, war Yumi noch nicht ganz klar aber egal was es war, sie war sich sicher, dass es unter keinen Umständen etwas sein würde, was sie verletzte. Die Adlige lies sich ganz von ihren Gefühlen leiten ungeachtet davon, wer es sehen könnte, sie genoss es einfach, diesen schönen Moment zwischen Shin und ihr.


Zuletzt von Ayumi Masa am Fr 17 Jul 2015 - 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Fr 17 Jul 2015 - 14:40

Sollte Aito doch glauben was er wollte, er würde schon sehen das er damit am Ende nur alleine sitzen würde. Saishin war eigentlich auch niemand der wirklich an das Wort Liebe glaubte, es eher verteufelte weil er keinen Sinn dahinter sah.
Jedenfalls solange bis er Ayumi richtig kennen gelernt hatte, seit dem kannte er das Gefühl nur zu gut. Es war keine Besitzgier im herkömmlichen Sinne sondern er wollte sie einfach davor beschützen das jemand wie Aito ihr leid zufügte.
„Glaub was du willst aber....ich werde sie dir nie überlassen!“
Auch wenn seine Stimme deutlich machte wie angeschlagen er war würde Saishin vor so jemandem nicht klein bei geben, das stand einfach nicht zur Debatte.
Der junge Vampir sah Aito seinerseits ebenfalls verachtend an, für ihn war dieser Adligen nur ein dummer Tölpel der nicht mit bekam was um ihn herum passierte, ein egoistischer Träumer der nur auf sich selbst ausgelegt war und sich nie eine Schwäche eingestehen würde. Aber genau dieses Verhalten fand Saishin schwach, wenn man anderen nur den eigenen Willen aufzwingen konnte als sich darauf ein zu lassen, sie näher kennen zu lernen und hinter die Fassade zu sehen die man nur besitzen wollte um sein Ansehen zu steigern.
Diese Ansichten fand Saishin fast schon krank. Aber wenigstens zog sich dieser miese kleine Wurm zurück. Saishin machte sich nichts vor, es würde unter Garantie noch ein Nachspiel haben was seine Aktion dem Adelssohn gegenüber anging aber wenn weder ihr Vater noch ihr Bruder was unternahmen und nur sinnlos daneben saßen und Löcher in die Luft starrten sah er es als ihre eigene Schuld an. Ayumi schien immer noch keine Angst zu empfinden, seltsam wenn man bedachte das er wenige Augenblicke zuvor genau dazu geworden war was er nie sein wollte, einer so gut wie willenlosen Mordmaschine die bis zum äußersten ging.
Zum anderen hätte er es besser wissen müssen, selbst ihre Worte machten deutlich das sie nicht so jemand war der nur still zusehen konnte wenn andere litten, sich daran vielleicht noch erfreute. Saishin zuckte zusammen als sie ihn umarmte, wäre fast wieder zusammen gesunken, immerhin waren die Schmerzen nicht sonderlich angenehm.
Auch wollte er es unterbinden das sie ihre Fähigkeiten schon wieder für ihn einsetzte aber auch das war ihm nicht vergönnt da diese kleine, sture Vampirin wieder mal schneller war als er die Worte beisammen hatte.
Deshalb schwieg er nur, sah zu wie sie die Hände auf die Stellen legte die am meisten schmerzten. Auch hatte Saishin dann nicht mehr den Geschmack von Blut im Mund, noch ein Vorteil.
Kurz glaubte er auf einem der oberen Gänge des Anwesens den Hausherren zu sehen, war sich aber nicht ganz sicher, dafür war die Distanz zu groß als das er es hätte genau sagen können.
Etwas verwirrt sah er dann aber drein als er den Kopf wieder hatte sinken lassen um Ayumi an zu sehen denn diese war ihm bereits sehr nah, die Augen bereits geschlossen und er kam nicht mal dazu noch etwas zu sagen, bekam einen Kuss von dem er etwas überrumpelt war, würde Ayumi aber nie und nimmer weg stoßen.
Nach einem kurzen Zögern konnte er nicht mehr widerstehen das viel zu verletzliche Mädchen in seine Umarmung ein zu binden während er sich einfach nur wünschte das man es ihnen endlich gestatten würde zusammen zu sein, man keinen Unterschied mehr machte und ihn als einen Nichtsnutz sah der nicht gut genug für die Tochter des Hauses war, aber wahrscheinlich würde sein Wunsch, der erste den er in seinem Leben hatte, nie in Erfüllung gehen.
Erst nach einer Weile löste er sich, wenn auch widerwillig.
„Lass uns reingehen eh du dir noch was einfängst hier draußen.“
Er legte einen Arm um Ayumi´s Schulter um sie langsam zum Haus zu dirigieren. Zwar war er immer noch recht wackelig auf den Beinen aber die Schmerzen legten sich, ebbten ab und nahmen auch die Kälte mit sich welche sich kurz zuvor in ihn hinein gefressen hatte.
Langsam brachte er sie wieder zu ihrem Zimmer zurück, blieb aber vor der Tür stehen.
„Tut mir leid das ich mich nicht zusammenreißen konnte aber der Gedanke das er dich anfassen könnte ließ mir die Sicherungen durchbrennen und ich konnte einfach nicht mehr still halten und zusehen. Die kaputte Tür ersetze ich euch auch.....“
Er hatte einfach das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen für das was passiert war.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 19 Jul 2015 - 11:47

Ayumi war froh, so überaus froh, dass Shin alles in seiner Macht stehende versuchte um die Schwarzhaarige zu schützen auch wenn das ganze Ereignis mit dem Adligen immer noch an ihr nagten, da sie die Konsequenzen nur zu gut vorstellen konnte, was sowohl ihren Vater anbetraf, als auch ihre Pflichten gegenüber den anderen Adelsangehörigen.
Es war sicherlich seltsam, das Ryusei-san nicht eingegriffen hatte oder ihr Vater aber wenn man genau hinsah, erblickte man den Grund, denn auch hier waren die Masas wieder festgeschnürt und konnten weder geradeaus noch zurück. Förmlich hatte man ihnen erneut die Hände gebunden und insbesondere ihrem Vater, sodass ihm keine andere Wahl blieb.
Trotzdessen, dass sie so unglaublich sanft und vorsichtig war, zuckte er zusammen. Yumi wusste, dass er es nicht mochte, wenn die Vampirin ihre Fähigkeit anwendete aber eines war sicher. Sashin würde niemals in ihrer Schuld stehen, sie tat es, weil der Vampir ihr etwas bedeutete, weil sie nicht  tatenlos zu sehen konnte, wenn jemand schmerzen erleiden musste und weil es alles erneut ihre Schuld gewesen war.  Je länger sie auf den Schmerzpunkten verweilte, desto deutlicher ging es ihm besser. Etwas was Ayumi erfreute und nicht nur das auch das er den Kuss erwiderte, lies ihr Herz höher springen und durchflutete ihr inneres mit einem unbeschreiblich warmen Gefühl. Dieses Gefühl kam sehr jenem nach welches sie die anderen durch ihre Gabe schenkte. Es war ein reines Glücksgefühl, selbst wenn die Gesten noch so klein waren. Seine Umarmung schenkte ihr so viel Wärme, sowie ein sicheres Gefühl, dass sie nicht einmal bemerkte, dass kurzzeitig ihr Vater vom Anwesen hinaus alles beobachtet hatte.
Wie hätte sie das auch mitbekommen sollen, wenn sie sich so sehr in diesen jungen Mann verloren hatte, in ihn und in diesen wunderschönen Kuss, der leider sein Ende genommen hatte.
Strahlend funkelten ihre Augen und ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen.
"Du hast recht, lass uns lieber reingehen, Ryusei-san und Vater machen sich sicherlich Sorgen" Sorgen war etwas anderes, denn der Hausherr brodelte förmlich vor Wut, das Ereignis ging ihn durch dir Knochen, da er es sich nicht vorstellen konnte, wie seine Tochter es gewagt hatte überhaupt so etwas zu tun, ihm einen Kuss zu hauchen....es machte ihn rasend, wenn nicht sogar wahnsinnig. Niemals würde er Ayumi schützen können, bei den Gefahren die lauerten...und dieses Mädchen zu verlieren, es wäre sein Ruin. Sie war schlichtweghin den meisten ein Dorn im Auge, den man beseitigen wollte oder für seine Zwecke missbrauchen wollte und da war es doch nur verständlich das Herr Masa jemanden wollte, der dem allen etwas entgegen setzten konnte.
Von alledem bekam das Mädchen nichts mit und war bereits an der Zimmertür angekommen. Es dauerte zwar eine Weile aber es störte sie nicht den so konnte sie mit ihm mehr Zeit verbringen. Sie sah ihn strahlend und freudig an, immer noch an den Kuss denkend und nahm seine Hand in die ihre.
"Es ist halb so wild Shin, es ist lediglich eine Tür, viel wichtiger ist, das weder dir noch mir etwas passiert ist, mach dir keine Gedanken. Türen, können ersetzt werden aber du gewiss nicht"
Man sah ihr deutlich an, wie fröhlich sie war und wie gut es ihr ging und das alleine durch seine bloße Anwesenheit, denn Yumi strahlte förmlich.
"Komm doch mit herein, du bist sicher erschöpft und solltest ruhen, ich würde mich sehr ein wenig über Gesellschaft freuen und wir könnten die Schachpartie beginnen, welche wir vor dem Musikunterricht beginnen wollten."
Die Vampirin war wie eh und je ein kleiner Freude bringender Wirbelwind, von Aitos verhalten ihr gegenüber konnte man ihr nichts mehr ansehen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 20 Jul 2015 - 22:34

Saishin war nicht dumm, ihm war das Nachspiel das auf sein Verhalten folgen würde durchaus bewusst. Zwar nicht in welchem Ausmaß seine Strafe ausfallen würde aber das es eine gab die nicht u ihn treffen würde sondern auch Ayumi denn ihr Vater hatte mehr als deutlich gemacht das er nichts von Saishin hielt, er seine Tochter ja scheinbar lieber irgendeinem schleimigen Adligen andrehen würde als dafür zu kämpfen das wenigstens sie glücklich war. Aber das würde Saishin nicht zulassen und wenn er Amaya von hier wegholen musste, sollte diese Familie alleine untergehen und nicht noch Amaya mit in diesen Schlot reißen aus dem sie ja offensichtlich nicht mehr heraus wollten. Warum konnten Wesen so blind werden wenn man ihnen einen Vorhang über die Augen legte damit sie den Ausweg nicht sahen?
Vor allem was hinderte den Masa dran diesen Vorhang weg zu reißen, warum ergab er sich so einfach wo offensichtlich war das er doch kämpfen konnte wenn ihm etwas nicht passte, gegen Saishin tat er es doch auch und er stellte nicht mal eine Bedrohung dar! Aber diese Gedanken würden ihm wohl nur den Kopf zerbrechen denn klare Antworten würde er darauf wohl nie bekommen, zumindest nicht vom Familienoberhaupt der Masas.
Auch bereitete es ihm Sorgen das Ayumi ihre Fähigkeiten nutzte um ihn zu heilen, es wäre in den kommenden Tagen auch so verheilt, zwar mit wesentlich mehr Schmerzen aber es wäre auch ohne gegangen. Sai war dann froh als sie ihr Zimmer erreichten. Es passte ihm nur nicht das sie ihm widersprach was das beheben des Schadens anging.
Er hatte ihre Tür kaputt gemacht und sie nahm das dermaßen locker? Aber es sollte ihn nicht mehr wundern, immerhin hatte Ayumi bereits oft genug gezeigt das sie anders war als alle anderen, er sie nicht richtig einschätzen konnte weil sie fast immer entgegen dem reagierte was er sich dachte. Genauso wenig wie er daran glaubte das ihr Vater oder ihr Bruder si in irgendeiner Art und Weise Sorgen um sie machen würden, um Ayumi sicherlich, Saishin hätte nach dem Blick des Hausherren wohl wirklich als Matsch an der Fassade enden sollen wenn es nach ihm gegangen wäre. Ihre Aussage bezüglich des Ausruhens führten ihm vor Augen wie Müde er eigentlich war, wie ausgezehrt er sich fühlte.
„Ich würde gerne mit dir diese Schachpartie spielen aber ich denke ich sollte mich vorher ausruhen sonst werde ich mit dem Kopf wohl eher auf dem Brett hängen als wirklich die Figuren zu bewegen. Nur....bin ich nicht sicher ob es eine gute Idee ist wenn ich hier bei dir Ruhe immerhin.....haben die anderen beiden deutlich gemacht was sie allgemein davon halten das ich in deiner Nähe sein möchte...“
Aber sein Körper nahm ihm diese Entscheidung sehr schnell ab denn Saishin kippte leicht nach vorne, fing sich an ihrem Türrahmen noch einmal ab damit er nicht vollends zu Boden ging. Auch wenn die Frage ihm etwas wichtiges zerriss von dem er nicht benennen konnte was es war, es ihn aber dennoch aus machte, fragte er sehr kleinlaut ob sie ihm kurz rüber zum Bett helfen könnte. Kaum erreichte er dieses legte er sich instinktiv schon auf die Seite und schloss bereits die Augen, wollte nicht so respektlos ihr gegenüber sein aber er konnte einfach nicht mehr.
Zu viel hatten die letzten Tage seiner Gesundheit abgefordert, sei es diese Folterung damit er sagte was man hören wollte, die Sache mit Aito oder das er draußen vor dem Tor gewacht hatte bevor dieser Adelssohn hier aufgetaucht war. Leise brachte er noch ein: Tut mir leid, hervor aber dann wurde sein Atem bereits flacher und regelmäßig.
Schlaf war etwas das er einfach zu wenig in letzter Zeit hatte, die Anstrengungen zehrten ebenso an seinen Reserven wie die Tatsache das er nicht wirklich Blut bekommen hatte. Man sah ihm aber auch an das er Ruhe brauchte. Gedanklich, während er immer tiefer in den Schlaf sank hoffte er das Ayumi ihm nicht böse sein würde weil er einfach eingeschlafen war und das er nicht wieder auf irgendeinem Folterstuhl erwachen würde.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 27 Jul 2015 - 0:03

Ayumi war so überaus glücklich, das ihre Gabe seinen Schmerz gelindert hatte, so sehr war die Vampirn mit ihm beschäftigt, dass sie nicht seinen Blick erkannte, diese unbändige Wut, ihn zu zerfetzten, wenn er ihn das nächste mal sah.
Ihr Herz hätte sicherlich wie wild geschlagen, wenn nicht gehämmert, hätte sie ihren Vater gesehen, wie er das Schauspiel betrachtet hatte, wie seine Tochter mit Shin umgegangen war. Doch war ihr gewissen Rein wie der Schnee, denn sie hatte es nicht bemerkt, es hätte ihr lediglich mehr Kummer bereitet.
Ihr viel auf wie sich die Sorge in ihm ausgebreitet hatte aber das Mädchen erwähnte nichts, denn sie hielt es für besser es momentan nicht anzusprechen.
Es machte ihr nichts aus dem weißhaarigen zu helfen oder einem anderen, niemand hatte so etwas verdient, niemand sollte leiden und zudem war es auch ihre Schuld gewesen, alles. Das sie wieder zuhause war und das sie ihn mit hinein  gezogen hatte in ihr schreckliches Leben.
Auch hatte sie ihm widersprochen, was den Ersatz anbelangte aber nur, weil es in ihren Augen lediglich eine Tür war, nichts von unscheinbarem Wert oder belang, aber mit einem Leben verhielt es sich anders, war es einmal fort, so konnte man es unter keinen Umständen mehr ersetzen. Es war nicht möglich.
Sachte schüttelte sie den Kopf, als Yumi seine Worte hörte, denn es gefiel ihr ganz und gar nicht.
"Mach dir keine Gedanken, sie werden sicher eines Tages verstehen, wie sehr du mir bedeutest" Sie war nicht sauer oder wütend er hatte sich diese Ruhe, den Schlaf allemal verdient und nicht nur weil Shin die schwarzhaarige beschützt hatte vor Aito.
Vorsichtig hatte sie ihm geholfen und ihm zu gesehen wie er sich auf die Seite legte und die Augen schloss ehe Ayumi-chan es ihm gleich tat und sich auch auf das große Bett legte, sachte die Hand zu seinem schneeweißen Haar führte und sanft darüber strich.
Sie liebte diesen jungen Vampiren, mehr als alles andere und hielt sich dennoch so sehr zurück, wollte nicht das er wegen ihr litt.
Die Entschuldigung entlockte ihr ein sanftes, zartes Lächeln, eh sie sich auch auf das Kissen legte und ihn eine Weile beobachtete, mit seinen Haarsträhnen spielte.
"Ich danke dir für alles" kam ebenso leise aus ihrem Mund ehe sich ihre Augen schlossen und sich das Mädchen an ihn anschmiegte. Er war so warm, weswegen sie nicht lange brauchte, bis sie sich in einem wunderschönen Traum wieder fand, die Ereignisse saßen auch ihr immer noch tief in den Knochen. In dem Traum schien die Welt sich so verändert zu haben wie sie es sich immer erhofft hatte, der Frieden schien eingekehrt zu sein, der Himmel wirkte klar und der Mond schien förmlich zu strahlen Alles schein perfekt, nahezu zu perfekt, denn wer konnte ahnen das dieses Glück von Leid geprägt war.
Die kleine Masa schlief so tief, dass sie kaum bemerkte das sie bereits mehr als nur nahe an ihn gerückt war und den Arm um ihn gelegt hatte.
Wäre sie bei klarem Verstand oder besser gesagt wach, hätte sie besser aufgepasst aber während des Schlafes war es ihr nicht möglich gewesen sich zu zügeln oder zu kontrollieren. Leise Sprach sie liebevoll ihren Namen aus, während des Schlafes und bewegte sich ein wenig im Bett, ehe sie wieder einschlief. Einzig und alleine erhellte der Mond das Zimmer, während die beiden Seelenruhig schliefen, versuchte der junge Masa seinen Vater zu beruhigen, was nicht ganz zu klappen schien, da seine Tochter sich mit einem gewissen jemand auf dem Zimmer befand.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Di 28 Jul 2015 - 20:25

Saishin hatte seit langem mal einen Schlaf der nicht von irgendwelchen Dämonen heim gesucht wurde, keine gehässigen Schatten welche ihre eisigen Griffel nach ihm ausstreckten um unerbittlich mit ihren Vorwürfen und Verachtungen sich tief in seine Seele zu graben bis er halb ich Schlaf daran zerbrach. Nur um im letzten Moment von ihm ab zu lassen damit man ihm beim nächsten Traum wieder quälen konnte. Dieses mal war nichts dergleichen anwesend, er hatte einen angenehmen Traum. Das erste was er wahr nahm war eine leichte Brise die ihm ins Gesicht wehte, der den Geruch von feuchter Erde mit sich trug und den Duft von Blumen. Das dunkel lichtete sich und er saß an einem Seeufer. Kurz wanderte sein Blick umher, er erkannte den See wieder, hier war er als kleiner Junge oft gewesen wenn er alleine sein wollte, hatte die Ruhe hier genossen und nur sein Großvater hatte diesen Weg gekannt der hier herauf führte. Wer den Weg nicht kannte der verlief sich denn man musste durch eine verzweigte Höhle wenn man hier er wollte. Den Weg hatte er sich bereits beim ersten mal gut eingeprägt und seit dem kam er oft alleine hier her. Aber einen Unterschied gab es, er war kein kleiner Junge mehr sondern saß als junger Mann auf dem Felsen der in den See hinein ragte welcher so blau war das man meinen konnte ein Stück Himmel vor sich zu haben. Der Mond spiegelte sich im Wasser, tauchte die Umgebung in silbernes Licht und zog seinen Blick wie magisch zu sich empor. Eine Weile sah er schweigend in die silbrig schimmernde Kugel hinauf als der Wind ein leises Lachen zu ihm trug. Saishin erhob sich, folgte dem Geräusch in den Wald der hinter dem See lag, ein Steinplateau diese runde Oase einschloss wie ein Juwel. Das Lachen führte ihn in den Wald. Auch hier kannte er jeden Stein, wusste genau wo welche Tiere zu finden waren und welche Pflanzen wann blühten. Das Lachen wandelte sich nun in eine Melodie welche gesummt wurde. Die Stimme kam ihm sehr vertraut vor und langsam trat er auf die Lichtung. Auf einem hoch aufragendem Felsen saß eine schwarzhaarige junge Frau die nicht locker gelassen hatte egal wie schwer es mit ihm gewesen war. Jenes Mädchen dem er so verdammt viel zu verdanken hatte und die er nicht mehr aus seinem Leben weg denken könnte. Die Rede war von Ayumi. Glühwürmchen erhoben sich aus dem Gras und flogen zu ihr empor, trugen ihr Lied gen Himmel. Gerade als er aber etwas dazu sagen wollte riss ihn etwas aus seinem Traum. Er wachte auf, fühlte sich immer noch wie erschlagen, sah aber das Ayumi noch schlief. Gut so, denn das was ihn aus dem Schlaf gerissen hatte war die Unruhe über das was ihm noch bevor stand. Je eher er es hinter sich brachte desto eher würde er seine Strafe dafür bekommen. Ohne sie zu wecken rutschte er sachte ab, stand auf und verließ auf leisen Sohlen das Zimmer, machte sich auf den Weg zum Hausherren. Es war nicht schwer heraus zu bekommen wo er sich aufhielt so wie er tobte. Ohne zu klopfen betrat er das Zimmer in welchem die anderen beiden Vampire sich befanden, ließ seinen Blick auf dem Hausherren ruhen. „Bevor sie mich holen kommen um mir meine Strafe zu erteilen komme ich freiwillig. Ich will nicht das Ayumi etwas davon mit bekommt. Sie schläft noch und es wäre sehr zuvorkommend wenn man sie der Strafe die folgen dürfte nicht beiwohnen lässt.“ Bei den Worten hatte er sich an Ryusei gewandt, hoffte das dieser Ayumi von hier fern halten würde. „Sagen und tun sie was sie wollen Herr Masa, ich nehme jedwede Strafe hin aber ich konnte es im Gegensatz zu ihnen nicht mit meinem Gewissen vereinbaren das ihre Tochter zu Sachen gezwungen wird welche sie nicht will, ich trage die alleinige Verantwortung denn es ging von mir aus.“ Er hatte zu impulsiv gehandelt also musste er nun auch mit den Konsequenzen leben, auch wenn Ayumi es so sah das ihn keine Schuld traf, dem war eben nicht so. Nicht in seinen Augen und auch nicht in den Augen ihres Vaters dem er nun mit entschlossenem Blick und den Händen lässig in den Hosentaschen gegenüber stand.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Fr 31 Jul 2015 - 9:15

Von alledem bekam das junge Fräulein nichts mit, schlief tief und fest, war in einem wunderschönen Traum gefangen. denn sie schon bald versuchen würde zu verwirklichen.
Sie träumte wieder zu bei ihrer "zweiten" Familie zu sein, auf der Cross Academy, gemeinsam mit Shin und den anderen dieses Ziel verwirklicht zu haben, die Barriere, die große Mauer eingerissen zu haben die nun herrschte, sowie jegliche Vorurteile.
Sie sah sich und den weißhaarigen auf einer Lichtung, jene zu die er sie geführt hatte, beide lagen nebeneinander und beobachteten einfach nur die Sterne. Schon alleine diese genügte ihr vollkommen, um  sie zufriedenstellen zu können, ihr ein kleines sanftes Lächeln zaubern zu können.
Langsam aber sicher wich das vertraute Gefühl und die kälte machte sich in dem Bett breit, von seiner Nähe ganz zu schweigen spürte die Vampirin ebenso wenig.
Vorsichtig drehte sie sich im Schlaf ein wenig hin und her, nur um später dann die Augen öffnen zu können. Er war nicht mehr hier und das versetzte die Vampirin in eine leichte Besorgnis aber nichts desto trotz blieb sie liegen und sah eine Zeitlang zur Decke, ehe sie Krach vernahm, als sei etwas auf dem Boden zerschellt, es war recht dumpf, kam von weiter weg aber dennoch konnte sie es zu Ordnen. Ihr Vater tat dies ab und an um sich abreagieren zu können und zerschmetterte das Porzellan. Eine Angewohnheit die neuerdings neu zu sein schien und wieder ertönte das klirren.

--------------Mittlerweile im Arbeitszimmer des Hausherren--------------------


Nichts konnte den wütenden und aufgebrachten Herren Masa beruhigen. Diese Freche widerliche  Art des Adligen Schnösels, dieser Abgang aber was ihn wirklich rasend machte, war die Tatsache, das seine Tochter und dieser Level C, ja er wagte es nicht einmal seinen Namen auszusprechen, sich mehr als nur vertraut waren.
"Vater, so beruhige dich doch, ich denke wir werden eine Lösung finden die beide Parteien zu frieden stellt nur bringt es doch nichts, dass ihr euch selbst so dermaßen reinsteigert und quält" Es war zumindest einen Versuch wert aber Herr Vater schien tatsächlich überaus nunja nennen wir es mal außer sich zu sein. Seinem Sohn schenkte er lediglich einen Kühlen Blick und lies das Glas achtlos auf den Boden fallen.
Die Sorgen häuften sich eben an und er konnte seine Familie nicht gegen alles Schützen, was in den finsteren Ecken lauerte. An sich wäre es für den starken, selbstbewussten Familienoberhaupt kein Problem gewesen aber man lies ihm keine Luft mehr zum atmen, da man wusste wie gefährlich es werden würde, sobald er sich erholen würde und wie es der Zufall wollte, als er seinem Sohn einen kalten Blick zuwarf und seine Stimmer erheben wollte trat auch schon der Herr Nichtsnutz auf, welcher seine Nerven stark strapazierte. Das er nicht klopfte war eine Sache, etwas, was er beiseite schob. Kühl musterte man ihn und man versuchte sich zu beruhigen, innerlich sowie äußerlich. Es dauerte auch nicht lange bis Ryusei, aus dem Zimmer verschwand, um nach seiner Schwester zu sehen, denn seine Schwester, wäre nicht davon begeistert würde sie wissen, was ihr Freund nun tat. "So ist das also der Herr tritt ein, und fordert seine Strafe, was versprichst du dir davon, einen milderen Umgang? Weißt du überhaupt, was du gerade tust? Du bist im Inbegriff alles zu zerstören durch deinen achtlosen Umgang!!! Ihr beide werdet eure Strafe erhalten" und da konnte er gift drauf nehmen. Sobald man aus der Reihe tanzte, hatte man bei diesem Vampiren verloren und vor allem was sein Eigenfleisch und Blut anbetraf. Mutig war es von ihm allemal das musste Herr Masa zu geben aber er hatte keine Ahnung von nichts. Ein kurzes Lachen ertönte, eher verspottend aber galt dieses Lachen nicht dem jungen Vampiren in seinem Zimmer, nein, er hatte nichts gegen Rangniedere, gab auch ihnen eine Chance, zollte ihnen Respekt.
"Glaubst du wirklich, ich würde meinte Tochter ins Verderben schicken? Ich denke ich sagte bereits, dass es Dinge gibt, die getan werden müssen um den Schein zu wahren" Sein Blick schweifte kurz auf seinen Schreibtisch, der förmlich mit Briefen durchflutet war. Alles war im Laufe der Nacht angekommen, auch der eine Brief lag dabei, welche ihm die größten Sorgen bereitete.
Er hielt sich kurz den Kopf und schloss die Augen.
"Nichts ist so wie es scheint Yumeda, das wirst du noch früh genug erkennen."
Er deutete auf besagten Brief und setzte sich hin. "Nur zu, lies" Er hielt es für richtig um ihm die Wahrheit geradezu ins Auge zu stechen. Es war eine Art Drohung.

Brief



An den Herren Masa,
wie Sie bereits ahnen ist dies eine kleine Aufforderung, für die entstandene Blutfehde zwischen unseren Familien und ich denke, dass es an der Zeit wird, diese Schuld zu begleichen, finden Sie etwa nicht? Es wäre doch gerecht, wenn Sie mir dabei helfen würden die geringfügige Finsternis aus meinem Herzen zu verbannen und ich denke der Herr Masa weiß sicherlich wie dies am besten geht, sofern man bedenkt, was seine wunderschöne, liebreizende Tochter zu bewirken vermag.Seien Sie sich sicher, das dies keine Bitte ist, es ist eine Aufforderung zur Begleichung der Schuld ihrer seits, nicht mehr und nicht minder. Sie können selbstverständlich auch verneinen, gewiss aber wäre es nicht jammerschade, würde  ihrer kleinen Blüte etwas unverhofftes zustoßen? Daher würde ich vorschlagen einen kleinen nunja nennen wir es Austausch zu machen. Ihre Tochter für eine Nacht und im Gegenzug erhalten Sie die Entlastung und kommen aus der prekären Lage in meiner Schuld zu stehen.

-Blut erfordert Blut und kann lediglich durch solches beglichen werden -

Hochachtungsvoll Yutaka Masahiro  



Es war etwas, was hin und wieder vorkam und eine Tatsache, warum Ayumi nicht mehr auf die Academy gehen sollte, da es zum einen auffallen würde, wenn sie fehlte und zum anderen war die Gier des Absender dieses Briefes unersättlich und am liebsten würde er auch ihn zerfetzten aber seine Hände waren gebunden, es waren zu viele, die versuchten die Masas immer weiter in den Untergrund zu stoßen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 9 Aug 2015 - 19:28

Scheinbar wollte dieser Hausherr es einfach nicht verstehen, was glaubte dieser warum Saishin alleine hier auf lief und Ayumi außen vor ließ?
Er wollte die Strafe allein tragen denn wäre er nicht hier aufgetaucht, würde sich nicht so sehr nach Ayumi verzehren hätte der Hausherr diese Probleme gar nicht, seine Tochter konnte absolut nichts dafür! Und wollte er sie wirklich für ihre Gefühle bestrafen? Hatte man ihn bestraft als er Gefühle für ihre Mutter gehegt hatte? Gott sei ihrer Seele gnädig.
Diese würde sich sicherlich im Grabe umdrehen wenn sie wüsste was hier geschieht, was man ihrer Tochter antat nur „um den Schein zu wahren“ wie ihr Vater es so schön ausdrückte.
Nur gab es bei der ganzen Sache ein entscheidendes Problem, mit schönen Worten gewann man keinen Blumentopf, man musste Taten sprechen lassen und das dieser Hausvorstand so ruhig dabei zusah wie sich alles entwickelte machte den jungen Yumeda rasend. Vermutlich heckte er im Kopf gerade die bisher größte Dummheit seiner gesamten Karriere aus, aber es wäre ihm allemal recht um dem Spuk ein für allemal ein Ende zu bereiten.
„Mit nichten erwarte ich einen milderen Umgang, das würde ich auch nicht wollen, wozu? Ich habe einen Fehler begangen und dazu stehe ich auch und wie bereits erwähnt ist es MEIN Fehler und nicht der ihrer Tochter, sie hätte sich dem gebeugt was sie ihr aufgetragen haben um sie weiter vor Konsequenzen zu beschützen, ich dagegen habe mich von meiner Wut leiten lassen. Ich weiß das es mir nicht zusteht sie um Vergebung zu bitten deshalb werde ich es gar nicht erst aussprechen, das einzige was ich klar stellen will ist das diese ganze Situation mein Verschulden ist und nicht das ihrer Tochter.“
Saishin konnte sich bereits denken das ihm seine Ansprache nicht viel bringen dürfte, deshalb schwieg er dann dazu. Wenn der Kerl wenigstens mal offen seine Wut zeigen würde. Saishin könnte mit jedem Schlag und jeder Wunde besser leben als mit dieser erzwungenen Ruhe die man nur dann an sich hatte wenn man so in die Ecke gedrängt wurde das man keinen anderen Weg mehr sah, auch wenn dieser existieren mochte.
Dann kam das Oberhaupt auf einen Brief zu sprechen der auf dem Schreibtisch lag. Erst wirkte Saishin skeptisch, was sollte das nun werden? Aber er ging gehorsam zu dem Schreibtisch und las dann laut vor:

An den Herren Masa,
wie Sie bereits ahnen ist dies eine kleine Aufforderung, für die entstandene Blutfehde zwischen unseren Familien und ich denke, dass es an der Zeit wird, diese Schuld zu begleichen, finden Sie etwa nicht? Es wäre doch gerecht, wenn Sie mir dabei helfen würden die geringfügige Finsternis aus meinem Herzen zu verbannen und ich denke der Herr Masa weiß sicherlich wie dies am besten geht, sofern man bedenkt, was seine wunderschöne, liebreizende Tochter zu bewirken vermag.Seien Sie sich sicher, das dies keine Bitte ist, es ist eine Aufforderung zur Begleichung der Schuld ihrer seits, nicht mehr und nicht minder. Sie können selbstverständlich auch verneinen, gewiss aber wäre es nicht jammerschade, würde ihrer kleinen Blüte etwas unverhofftes zustoßen? Daher würde ich vorschlagen einen kleinen nunja nennen wir es Austausch zu machen. Ihre Tochter für eine Nacht und im Gegenzug erhalten Sie die Entlastung und kommen aus der prekären Lage in meiner Schuld zu stehen.

-Blut erfordert Blut und kann lediglich durch solches beglichen werden -

Hochachtungsvoll Yutaka Masahiro


Im ersten Moment wusste er wirklich nicht recht was er dazu sagen sollte, starrte den Brief eine Weile schweigend an. Als er sich gefasst hatte zerknüllte er das Papier in seiner Hand, zog, ungeachtet der Tatsache das der Hausherr mit hörte, sein Handy und wählte eine bestimmte Nummer. Nach einer kurzen Pause nahm sein Gegenüber ab.
„Tasuku? Hör zu Shin hier. Du sagtest doch mal ich hab was bei dir gut oder? Ich denke den Gefallen würde ich nun gerne einlösen, wir treffen uns in einer Stunde am üblichen Treffpunkt.“
Dann legte er auf, wandte sich an den Hausherren.
„Mag sein das sie denken ich bin irre, stimmt vermutlich sogar auch denn ich rücke meine Familie nun ebenfalls als Dorn in das Auge des Senats. Ich sehe mir das nicht länger mit an. Ich werde diese Familie auslöschen und wenn es das letzte ist was ich tue! Viele unserer Familie haben zu verwaschenes Blut als das wir viel ausrichten könnten aber mit den entfernteren Verwandten sieht das anders aus. Sie sollten endlich sehen das sie nicht alleine da stehen denn ich werde alles versuchen um solche Aasgeier von ihnen und Ayumi fern zu halten und wenn ich dabei drauf gehe ist mir das auch egal solange man die Masas wieder in Ruhe lässt. Ach noch was. Sagen sie Yumi nichts davon, würde sie nur unnötig aufregen.“
Damit verließ er das Arbeitszimmer so wie das Anwesen, entschuldigte sich gedanklich bei Ayumi aber er musste das einfach tun, für sich und für sein Gewissen, obgleich dieses in dieser Rolle nicht aktiv zu sein schien denn er wollte diese Familie nur noch auslöschen.
Oder zumindest als deutliche Drohung den Familiensohn, Aito den Gar aus machen. Sein Cousin war ihm zu viel schuldig als das er ablehnen könnte und so trafen sie sich wenig später mit einigen anderen Familienmitgliedern, allesamt adlig und allesamt mit besonderen Fähigkeiten die man nicht unterschätzen sollte. Zusammen fuhren sie in vier Wagen zu dem Anwesen in dem Aito´s Familie lebte.
„Den Lackaffen Aito überlasst ihr mir,“ meinte er, ein Knurren in der Stimme mitschwingend.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 10 Aug 2015 - 19:22

Warum verstand man es, sah es nicht ein, wie oft hatte der Hausherr es schon vergeblich versucht, sich gewehrt, doch selbst die Schmerzen erleiden müssen, denn mir jedem Atemzug wurde die Schlinge um seinen Hals immer enger und enger.
Was hätte er machen sollen? Auch ein Skorpion konnte nicht ewig jedes Unheil abwenden, ganz gleich wie geschickt er war, wenn umgeben von zischenden Schlangen war, die versuchten seinen Kopf zu ergattern.
Es war dem Oberhaupt von vorne rein klar, dass er diese Worte zu hören bekommen würde. Unverschämt wie eh und je, als würde es nicht genügen, dass er gereizt war, aber er sah darüber hinweg da er momentan sichtlich andere Sorgen hatte und damit war nicht sein Monopol gemeint, sondern das was tief verborgen lag. Er schloss die Augen um ein wenig runter zu kommen, sein Blick lag streng auf dem jungen Mann, nein , er nahm es ihm nicht übel, dass er Gefühle für seine Tochter hegte, einzig und allein die Angst, man könne ihr nicht den Schutz gewähren, denn sie brauchte, machte ihm Kummer, der Grund warum man die kleine Yumi so in die Enge trieb...
Seine kleine Blüte war wie eh und je, lieblich und aufopferungsvoll. Seine sanfte, anmutige Vampirin.
"Nun gut, ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen, aber dennoch, war es nicht richtig, Ayumi hätte dich davon abhalten müssen, denn sie weiß ganz genau, wie sehr es mir zuwider ist, wenn ihr benehmen nicht tadellos ist" Der Herr legte großen Wert auf Perfektion und dieser Tag war alles andere als perfekt gewesen. Er sah es ein, sein trotz gegenüber dem Level C, er war unbegründet und er rechnete es ihm hoch an, dass er sich ihm alleine gestellt hatte, denn es bewies seine Aufrichtigkeit und seinen Mut, ach wenn er noch nicht sagen konnte, so würde man es an seiner Geste erkennen, an seinen Worten.
Lange wurde geschwiegen, dem Brief wurde gelauscht, während gleichzeitig die Erinnerungen den Hausherren durchströmten, sowie der Drang, Yutaka die Kehle aufzuschlitzen und seiner Brut. Immer noch waren seine Augen geschlossen, eher diese wieder öffnet, nach dem der letzte Satz des Briefes ausgeklungen war.  Die Geste des weißhaarigen war eindeutig, er war erzürnt wie der alte Vampir selbst. man hielt es besser den Beobachter zu spielen, denn schnell wurde klar, was er vorhatte. Ein Angriff gegen dieses dreckige Unrat.
"Ich rechne es dir sehr hoch an Yumeda, denn du bist ein von Ehre, so wie ich, sei gewiss, das kein Wort über meine Lippen kommen wird, denn wie mir scheint hast auch du eine Rechnung mit ihm die du begleichen musst. Nicht die Worte machen einen Mann aus sondern seine Taten. Einzig und allein darfst du niemals vergessen, was dein Ziel ist, dann wirst du siegreich sein und wenn du zurück bist, werden wir gemeinsam dem Senat zeigen, was es bedeutet uns als Dorn zu bezeichnen, sie werden es allesamt bereuen und der Einfluss der Masas wir die wegdrängen, sie allesamt" Seit dem ersten Augenblick an dem er ihn bei seiner Tochter gesehen hatte, sah er ihn nicht als minderwertig an, denn jeder bekam von ihm das was er verdiente und den Respekt hatte er sich dieser Level C gerade mehr als nur verdient, da es keinen größeren Beweis ins seinen Augen gab.
Er ging hinaus, während man aus dem Fenster dreinblickte kurz. Als seine Tochter, gemeinsam mit seinem Sohn aufgebracht vor seiner Tür standen.
"V-Vater...w-wo ist Shin-san...bitte...sagt mir wo er ist.."
"Tut mir leid Vater ich konnte sie nicht besänftigen, verzeiht mir."
Der Blick seiner Tochter zerriss dem Oberhaupt förmlich das Herz, doch war er immer noch nicht bereit sich den Gefühlen hinzugeben, weswegen er Yumi einfach ansah, auf sie zu ging und sie in den Arm schloss.
"Mach dir keine Sorgen, es wird alles gut, das Blatt es wird sich wenden"
Dieser Satz verunsicherte die Vampire in dem Raum, weswegen völlige Stille einkehrte.

Währenddessen Vor dem Anwesen der Masahiros

Der Spross der Masahiros war bereits vor einigen Stunden im Anwesen angekommen, doch von Glanz war nichts zu sehen, so wie sein Gemüt gerade kochte und dies tat, er konnte es nicht mit sich vereinbaren wie dieser Bastard es sich erlaubte SEIN Eigentum, SEINE zarte Blüte für sich zu beanspruchen. Es grauste ihm, diese Vorstellung das dieser, dieser Nichtsnutz Hand anlegen würde, sie berühren würde...sie war ihm versprochen, sie war förmlich sein und sie würden es bereuen, dieses Scharade abgezogen zu haben.
Ein Glas hielt seiner Wut nicht stand und zerbrach in seiner bloßen Hand.
Aito hasste es wie die Pest, wenn man ihn hinterging und dass es das Fräulein Masa gewagt hatte, reizte ihn nur noch mehr.
Das Innere des Anwesens war völlig abgedunkelt kein einziger Lichtstrahl kam hinein, weder vom Mond noch von der Sonne, kälte, stille, leere und Finsternis, waren sein Geleit.
Die Auren die ihn Umgaben, die immer näher kamen, doch sie ließen ihn kalt, würden ihn kalt lassen , wenn er nicht die Präsenz diese Köters spüren würde.
Seine Augen leuchteten rot auf, glühend rot und erhellten das Zimmer in dem er gerade zugange war. Man stand auf und ging in den Hauptsaal, während man gleichzeitig eine Druckwelle auslöste, welche die Haupttüren öffnete.
"Sie an wen wir da haben, denn werten Herren Nichtsnutz und seine Handlanger, was verschafft mir die Ehre eures Besuches??"
Ein dreckiges lachen ertönte, denn sie kamen genau richtig, gerade hatte sich der Spross ausgemalt, wie er ihn am besten hier hin locken konnte und wie es der Zufall wollte, musste er nicht einmal lange warten.
Vier Wagen standen vor dem Anwesen. Allesamt Hunde, die sich hintereinander versteckten.
Der Wind der durch den ausgelösten Druckwall kam, umspielte ein wenig sein Haar, ehe er zu den anwesenden hinüberging.
"Wirklich reizend das du deine Hunde mitgebracht hast, war auch nicht anders zu erwarten, was wohl die liebreizende Ayumi sagen wird, wenn du stirbst? Mal überlegen, ach ja, ich denke sie wird mit Freuden mein Angebot annehmen müssen" Er wollte ihn provozieren ihn zu Weißglut bringen, dass er alleine im Anwesen war, tat nichts zu Ache denn Aito hatte ein Ass im Ärmel, selbst wenn seine Verwandten würden nachkommen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 13 Aug 2015 - 14:13

Saishin stand im Scheinwerferlicht des vordersten Wagens, hatte die Arme verschränkt und lehnte mit dem Rücken an der Motorhaube, besah sich das Anwesen von außen. Es schien niemand da zu sein, jedenfalls brannte nirgendwo Licht.
Die anderen aus seiner Familie stiegen ebenfalls aus, hielten sich aber zurück und behielten die Umgebung im Auge, ganz so wie sie es während der Fahrt besprochen hatten. Saishin würde auch keine Einmischung dulden, entweder er gewann das Ding von sich aus oder er würde kläglich unter gehen und somit würde sich zeigen ob er ein Nichtsnutz war oder doch etwas bewirken konnte.
Sein Antrieb war Ayumi, er würde nicht zulassen das sie diesem Adligen in die Hände fiel, das obwohl man deutlich sehen konnte wie sehr es ihr missfiel überhaupt Zeit mit ihm verbringen zu müssen. Sein Cousin wandte sich an ihn, fragte ob sie hier überhaupt richtig waren.
Saishin nickte nur stumm.
Scheint aber keiner zuhause zu sein.“ „Oh doch, er ist da, ich spüre ihn deutlich mach dir mal keine Sorgen. Ihr seid nur hier um Unterbrechungen zu verhindern, denk dran um den Rest kümmere ich mich. Sollte ich drauf gehen seht ihr zu das ihr so schnell wie möglich hier weg kommt und die Masas in Sicherheit bringt klar?“
Sein Cousin fasste sich an den Kopf, meinte das er es noch nie erlebt habe das Shin sich so in eine Sache hinein steigerte da andere ihm doch sonst auch egal waren.
„Es gibt bekanntlich für alles ein erstes mal, außerdem gehen dich meine Beweggründe nen feuchten Kehricht an Tasu, kümmer dich einfach um deinen Job, mehr verlange ich ja gar nicht und das solltest du doch hin bekommen oder?“ fragte Shin mit Absicht stichelnd.
Er wusste das sein bester Freund ihn nicht hängen lassen würde, das einzige Familienmitglied dem er vertraute auch wenn dieser Kerl ziemlich nerven konnte. Dann flogen die Türen des Anwesens auf, ein wirklich netter Empfang, das musste er Aito lassen. Saishin sah ihn ungerührt an.
Seltsamerweise empfand er nicht mal Wut bei diesen so sinnlos gewählten Worten des anderen Vampires. Warum sollte er sich auch über jemanden aufregen der sein Todesurteil bereits unterschrieben hatte?
Eigentlich fand er Aito wirklich nur erbärmlich, schenkte ihm deshalb nur ein herablassendes Grinsen während er den Kopf etwas schief legte, sich von seinem Kumpel eine Zigarette geben ließ.
„Ich dachte ich schau mal vorbei und erkundige mich ob es deinem Arm wieder gut geht warum? Lass mir doch meine mütterliche Sorge....ach halt, falscher Film das war es nicht was ich wollte, was war es noch gleich?“
Saishin verzog gespielt überlegend das Gesicht. Das sollte Aito durchaus reizen.
„Ach ja richtig es ist mir wieder eingefallen, ich wollte gerne zusehen wie dein Blut mit dem Erdreich eins wird und darauf dann einen Freudentanz aufführen, ist doch nett von mir oder? Hab sogar schon nen Grabstein dabei, hier...“ meinte er und warf Aito einen Kiesel zu mit den Worten: Stirb Abschaum!
Bereits diese Zeitspanne während des lesens hatte Saishin ausgenutzt um hinter Aito zu stehen und aus zu holen. Er würde dieser adligen Ratte nichts mehr schenken. Bei dem Anwesen der Masa´s musste er sich wegen dem Hausherren und auch Ayumi zusammen reißen, nun konnte er aber walten wie er wollte.
„Du wirst hier sterben und wenn ich dir die Kehle selber raus reißen muss, du und deine kranke Familie werdet die Masas in Ruhe lassen. Wie hieß es in deinem Brief so schön? Blut gegen Blut? Ich nehm dich beim Wort denn die Masa´s stehen nun unter dem Schutz der Yumeda´s also wage es nicht noch einmal jemandem zu drohen mit dem meine Familie zusammen arbeitet du minderwertiger Dreckshaufen!“
Würde der andere Vampir nicht sehr schnell reagieren wäre es das bereits gewesen. Saishin hatte die Druckwellen nicht vergessen, würde diese aber hinnehmen. Sollte der Adelssohn ruhig denken das er noch eine Chance hatte, Saishin war nicht dafür bekannt fair zu bleiben wenn es um etwas ging das ihn nervte. Gerne spielte er dann auch mal mit unfairen Mitteln. Während der Fahrt hatten sie ja alles nötige besprochen. Der Yumeda wollte Aito einfach nur leblos am Boden liegen sehen.
Wenn er bettelte würde er ihn vielleicht noch verschonen aber die Wahrscheinlichkeit ging wohl ziemlich gegen null. Außerdem gab es hier auch niemanden der es wagen würde ihm dazwischen zu funken wenn seine Schatten ihn wieder heim suchten, ein Grund mehr wieso er nicht wollte das Ayumi mit kam. Sie würde sich erstens unnötige Sorgen machen und zum anderen in diesem Zustand erneut versuchen ihn zu beschwichtigen, das war aber fatal wenn man bedachte was Aito alles auffahren konnte.
Und das würde Saishin nicht zulassen. Er würde diesem Adligen keinen Angriffspunkt bieten mit dem er ihn erpressen konnte.
In dieser Hinsicht war Saishin wirklich ein Monster, er war bereit seine Familie zu opfern um sein Ziel zu erreichen, sei es noch so abwegig. Außerdem konnte er es sich nicht leisten den Herrn Masa zu enttäuschen nach dem er so große Töne gespuckt hatte musste er sein Versprechen auch halten und bei seiner Seele das würde er auch!
Egal was Aito auffahren würde, Saishin würde alles daran setzen diesem Kerl den Gar aus zu machen. Man sah es auch an seinem Blick, der Wunsch diesen anderen Vampir tot zu sehen zeigte sich nur all zu deutlich in seinen Augen.
„Ich kratze dich vom Bordstein wenn ich mit dir fertig bin und schenk deinen Eltern ne nette Fußmatte aus deiner Haut, wie wäre es?“
Knurrend klang seine Stimme. Kein Wunder bedachte man wie wütend er war, dieser Brief war der finale Auslöser gewesen den er gebraucht hatte um sich freiwillig auf die Bahn eines eisigen Mörders zu begeben. Außerdem zeigte seine ganze Körperhaltung, welche einem Wolf glich der nur noch darauf aus war seine Beute zu reißen, das er es verdammt ernst meinte und es nicht nur eine leere Drohung war. Mal sehen wie Aito einen Schlag abwehrte wenn Sai seine ganze Kraft in diesen legte. Mehr Schaden als bei dem Tritt den er abbekommen hatte dürfte es allemal anrichten wenn er traf.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    

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Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen
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