Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Schulpark

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Cross Academy
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BeitragThema: Schulpark   Sa 17 Sep 2016 - 13:37

das Eingangsposting lautete :


Spaziert man links vom Campus etwas im Wald, so stößt man auf eine freie Fläche, umringt von Bäumen. Vereinzelte Parkbänke sind auf der großen Ebene verstreut, auf der sich viele Schüler in der Mittagspause treffen, plaudern oder einfach nur die Stille genießen.
Denn, eigentlich ist es ein ruhiger Ort. An warmen Tagen zwitschern die Vögel ein Lied, das die jungen Schüler träumen lässt. An heißen Tagen summen Zikaden und man fühlt sich in seine Kindheit zurückversetzt, in der man die Zeit verbracht hatte, diese Insekten zu fangen und sie stolz zu zeigen.
Wird es aber kalt, so sehen die kahlen Bäume traurig und kaum noch friedlich aus. Die Stille legt sich bedrückend um diesen Ort. Trotzdem kommt es vor, dass man Gelächter und Geschreie hört.
Woran das liegt?
Dieser Ort bietet genug Platz für Schneeballkriege. Er besitzt die nötigen Barrikaden, sammelt im Winter die nötige Munition, also beschließen die Schüler des Öfteren, diesen Park als Schauplatz spektakulärer Schlachten zu nutzen.
Ob Tagsüber, oder nachtsüber, kalt oder warm, dieser Platz ist stets belebt und erfüllt von den unmöglichsten Gefühlen der Jugend, die nur so vor Tatendrang und Lebenslust strotzt.
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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr 7 Okt 2016 - 12:55

Als Saishin erklärte, dass er ein Day Mädchen aufsuchen wollte, weil er an ihr interessiert war, musterte Hikari ihn verschwörerisch. Über ihre Lippen kam ein „Oooooh~“. Roch sie da etwa einen Skandal? Also, einen Skandal der angenehmeren Sorte, von denen es bei Saishin offenbar nicht viele gibt. Die Weißhaarige sprach gerne über die Liebe und Beziehungen, Liebesskandale und Liebesprobleme. Sie half gerne, da sie ja die meiste Art von Liebesproblemen entweder selbst erlebt oder gesehen hatte. Man ahnt gar nicht, was man alles auf der Cross mitmacht.
Dann erklärte er den Ursprung des Gerüchtes weiter und Hikari wurde ernster. Natürlich. Immerhin war das ganz und gar keine angenehme Sache. Er hatte sich sogar versucht zu schützen, indem er sich zurückzog. Der Rotäugigen tat es leid, dass er so etwas durchmachen musste.  Warum passierten guten Menschen schlechte Dinge? Und, obwohl er meinte, dass er darüber hinweg war, so war sich Hikari da nicht so sicher. Sie hoffte, dass er auch wirklich darüber hinweg war und keine Folgeschäden davongetragen hatte. Etwas in der Art hinterlässt immerhin gerne Spuren.
Doch schien es ihm wirklich nichts mehr auszumachen, wenn man das Strahlen betrachtet, das er ihnen zeigte, als Hikari nachgab. Es war dieses Strahlen, das Hikari den Rest gab. Sie war voller Schuldgefühle, denn sie fühlte sich, als hatte sie zuvor einen verletzten Welpen getreten. Wie konnte sie nur so gemein zu ihm sein? Immerhin hatte er ja bloß Kopfschmerzen, war müde und bot ihnen trotzdem an, für die beiden zu spielen!
Ich bin ein schlechter Mensch!!, tadelte sie sich beschämt. Es fiel ihr schwer, sein Strahlen zu erwidern. Stattdessen schmunzelte sie, als würde sie hinter einem Lächeln Zahnschmerzen verbergen wollen. Erfolgreich war sie natürlich nicht damit.
Und dann bot er den beiden Mädchen seine Arme an.
Es war seltsam. Zuvor hatte Hikari Saishin nicht als Bedrohung oder unsympathisch empfunden. Aber diese Geste hatte irgendetwas in ihr ausgelöst, dass sie stutzen ließ. War er ein Frauenheld? Die waren bekanntlich ja gute Schauspieler. Eigentlich war es ja nicht so schwer, Hikari zu täuschen. Warum ließ diese Geste sie solch eine Unsicherheit empfinden, ganz plötzlich? Es war ja nicht so, als hätte er ihr in aller Öffentlichkeit eine Beleidigung an den Kopf geworfen. Es war doch nur eine freundliche Geste. Ob sie zu freundlich war?
Auch Cho schien davon sehr verunsichert. Als sich ihre Blicke trafen, schmunzelte Hikari und zuckte ebenfalls mit den Schultern.
„Frag mich nicht“, hatte sie ihr mit ihren telepathischen Kräften geschickt. Es war eine Antwort auf zwei mögliche Fragen: Was soll ich tun? Oder Was soll das?
Hikari konnte es sich nicht erklären, aber sie wollte und wollte seinen Arm nicht annehmen. Da sie aber keinen guten Grund hatte, ihn abzulehnen, ignorierte sie sein Angebot, als hätte sie nicht bemerkt, dass er es überhaupt gemacht hatte. Um dies glaubwürdig erscheinen zu lassen, ging sie enthusiastisch vor und zwang sich bewusst, gerade aus zu sehen, sodass sie seinen Arm gar nicht sehen hätte können.
Dieses Angebot fühlt sich nicht richtig an…, ihr Argwohn ging nicht über das hinaus. Sie war zwar nur einen Katzensprung davon entfernt, sein Schauspiel als solches zu enttarnen, lag aber doch knapp daneben. Und das ist ja bekanntlich auch vorbei.
Während sie also Richtung Pavillon schritten, bemerkte Hikari, dass der Rektor sich ebenfalls unter den Schülermassen befand. Er aß einen Schokokuchen.
Wie es ihm wohl geht, jetzt, da Yuuki-san weg ist…, seine Zuneigung für seine Tochter war ja berühmt berüchtigt. Hikari wünschte sich für ihn, dass er weiterhin jemanden hat, an dem er so hängen könne, wie an Yuuki. Aber vielleicht war das ja diese Schule. Vielleicht gab es diese Schule ja bloß noch, weil der Rektor einen Verlust kompensieren wollte.
Natürlich waren das bloß Hirngespinste, die zeigten, dass sich Hikari sorgte.
Manche Day Mädchen tuschelten und musterten Cho und Hikari mit eifersüchtigen Blicken. Natürlich. Saishin war immerhin ein Night Junge. Jeder liebte die Night und das obwohl sie nicht einmal einen anderen Grund als „Sie sehen toll aus“ nennen konnten.
Das junge Mädchen wechselte die Seite, sodass sie neben, wenn auch etwas hinter, Cho herging, anstatt neben Saishin. Sie fühlte sich bei Cho wohler, immerhin kannte sie sie etwas, wenn auch nur eeeetwas besser.
Sie erreichten den Pavillon und Saishin klärte etwas mit den Musikern, die dort spielten. Doch, bevor Saishin zu spielen hätte anfangen können, passierte etwas, das wohl nur den beiden Mädchen passieren hätte können.
Es war grauenvoll mitanzusehen.
Hikari war dabei auf die hölzerne Anhöhe des Pavillons zu steigen. Der einzige Grund dafür war der, dass sie lieber im Schatten stehen würde. Sonne tat Albinos nicht gut, Hikari war anfällig für Hitzeschläge, weshalb sie sich furchtbar schämte.
Allerdings blieb sie mit dem Fuß hängen. Offensichtlich hatte sie die Höhe unterschätzt. Also kam es, wie es zu erwarten war und sie fiel. Da sie aber direkt hinter Cho gegangen war, riss sie sie mit. Beide landeten im Pavillon, wobei sich Hikari das Schienbein an der Holzkante stieß, was bald zu einem hässlichen blauen Fleck wurde. Da ihr Sturz allerdings von Cho abgefangen wurde, kam sie gut davon.
„Oh mein Gott!”, Hikari stützte sich sofort auf und sah auf Cho hinab, die nun unter ihr lag. Sie benötigte keine Minute, um aufzustehen und der Rothaarigen ihre Hand zu reichen. Von den Sturz erholen musste sie sich nicht. Sie war ja weich gelandet.
Verunsichert musterte die junge Schülerin Saishin. Was hatte sie da getan?!
„Es tut mir so leid! Alles okay? Kannst du aufstehen?!“
Was, wenn sie sich den Kopf gestoßen hat? Hat sie sich das Bein gebrochen?! OH GOTT!!!
Das Kichern so mancher Day Mädchen drang an Hikaris Ohr. Für sie war es wohl unbeschreiblich erheiternd, zu sehen, wie sich die beiden Mädchen vor der Night zu Affen machten. Oder wohl eher Hikari Cho zum Affen machte. Die arme Rothaarige konnte ja nichts dafür!


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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr 7 Okt 2016 - 14:24

Tatsächlich hatte Amaya da Recht. Higeki war immer müde. Auch er hätte niemals gedacht, dass es von dieser Müdigkeit eine Steigerung gab. Aber der heutige Tag bewies ihm eben das.
Als sie ihm von ihrer wundervollen Zugfahrt und dem Klau ihres Handys erzählte, musste Higeki die Nase rümpfen. Das war keine schöne Angelegenheit. Ihr Tag hatte ja zehnmal schlimmer begonnen, als seiner. Während er nur kaum aus dem Bett kam, schien sie schon durch die Weltgeschichte gereist zu sein.
Amaya meinte, dass sie wie ein Zombie herumlaufen würde, hätte sie gar nicht geschlafen. Da gab der Blonde ein melodisches, nasales Lachen von sich.
„Du meinst, so wie ich?“, aber er lief immer so herum, also war es nichts Besonderes mehr. Naja, vielleicht war es an jenem Tag etwas schlimmer als sonst. Wie bei jedem Vampir, das konnte er sich gut vorstellen. Er wollte gar nicht wissen, wie sehr die Müdigkeit an der Selbstkontrolle mancher Vampire rüttelte.
Higeki war nicht jemand, der auf das Level anderer Vampire achtete. Generell achtete er wenig auf andere. Sie weckten weder sein Interesse noch seine Aufmerksamkeit, was nicht bedeutet, dass er nicht aufmerksam sein kann, ganz im Gegenteil. Er wusste einfach nicht, was der Leven groß über einen aussagen soll. Wäre er kein Level B, wäre er ganz bestimmt genauso hochnäsig. Letzten Endes zählte doch immer der Charakter. Selbst Level E könnten die freundlichsten Menschen sein. Bevor sie Amok laufen, versteht sich.
Letztendlich setzte sie sich zu ihm. Er hatte es ihr ja angeboten, also störte es ihn nicht. Wie gesagt, er hat ja keinen Anspruch auf irgendeinen Baum in diesem Park. Und sie fortzuschicken kam ihm unhöflich vor, zumal er keinen guten Grund dafür hatte.
Als sie ihn fragte, was ihn daran hinderte, sich ebenfalls unbekümmert zu fühlen, grummelte er. Higeki fiel auf die Schnelle keine Antwort ein. Er wusste nicht, wie er seine komplizierten Gefühle einfach verständlich Ausdruck verleihen sollte. Ihre Worte „Sogar wir, als Night Class“ ließen ihn nur noch finsterer dreinblicken.
„Ich trau dem ganzen nicht. Bisher war es doch immer so. Wir hatten einen Ball, Mist passiert. Wir hatten eine nette Eröffnungszeremonie zu Beginn des Jahre, Mist passiert“, zählte er die Vorkommnisse auf, die er erlebt hatte. Das mit Yuuki war sowieso Wahnsinn gewesen. Ein Mensch der ursprünglich Reinblüter war? Wer wusste schon, ob sich von diesen versteckten Reinblütern nicht noch mehr unter den Menschen befanden? Wer wusste schon, ob sich nicht doch wieder jemand für besagte Reinblüter interessieren und die Schule ins Verderbnis stürzen würde? Higeki hielt nun alles für möglich. Er hatte alles gesehen. Er hatte genug gesehen, um zu wissen, dass etwas wie Frieden nie ewig währt.
„Ich hab das ungute Gefühl, dass auch dieses Jahr etwas passieren wird“, natürlich schob er das nicht auf die Cross. Ihm kam die Cross eher wie ein nettes Heim vor, das vom Pech gestraft wurde. Er liebte diese Schule, doch die Pechfee hasste sie wohl.
„Und ich denke, dass gerade wir als Night Class uns nicht zu sehr entspannen dürfen. Immerhin sind wir diejenigen, die wissen müssen, was abgeht“, erklärte er ihr mit ruhiger doch fester Stimme. Offensichtlich hatten ihn die Events von letztem Jahr verändert. Es hatte ihm Magenschmerzen bereitet, dass vor seinen Augen Schüler verschwanden und er nichts davon merkte. Obwohl er doch wissen müsste, dass es ein Vampir war, der dahinter steckte.
„Diese Menschen wissen nichts von uns. Wir aber kennen uns. Wir wissen, wie wir sind. Ich denke, es ist unsere Pflicht, diese unwissenden Menschen zu schützen“, vielleicht wünschte er sich manchmal sogar, selbst als Mensch leben zu können. Unwissend und ignorant, ohne zu merken, was in den Schatten lauert. Doch, war das tatsächlich besser?
Nun, er war eben ein Vampir. Sich mit dieser Frage zu beschäftigen hatte keinen Sinn. Er würde alles tun, um diese Menschen zu schützen, einfach, weil es in seiner Macht stand. Keine weiteren Menschen sollten gegen ihren Willen zu Level D werden.
Warte…, seine rasenden Gedanken wurden schlagartig angehalten. Level D…
Die tiefblauen Augen regten sich und legten sich auf Amaya. Sie war ein Level D. Das bedeutet, dass sie ein weiterer Mensch war, der nicht beschützt werden konnte. Vielleicht war ihre Geschichte auch etwas anderes. Vielleicht konnte sie nur gerettet werden, indem man sie zum Level D machte. Doch für ihn bedeutete das, dass man es versäumt hatte, Amaya zu schützen.
Higeki fürchtete, dass seine Worte unangenehm für Amaya waren. Er spuckte große Töne, meinte, sie müssen doch die Menschen beschützen. Dabei war Amaya selbst einst ein Mensch gewesen.
„Tut mir leid…“, er räusperte sich, offensichtlich beschämt. Amaya war ein Level D. Sie könnte zu einem Level E fallen, wenn sie nicht das Blut eines Reinblüters trank.
„Ich spuck da große Töne… und rede gerade mit einer Level D über das Retten von Menschen…“, er seufzte über seine Ignoranz. Level D wurden gemieden, natürlich. Sie wurden erkannt und verachtet. Wie konnte er nur so unsensibel sein?
„Es tut mir leid, dass man dich nicht vor diesem Schicksal bewahrt hat. Das Einzige, das ich dir jetzt noch versprechen kann, ist, dir zu helfen, mit diesem Schicksal umgehen zu lernen und damit, dass du nicht-…“, er dachte, sie würde schön wissen, wovon er sprach. Er wollte es nicht aussprechen. Higeki wollte ihr nicht sagen, dass er ihr dabei helfen würde, nicht zu einem Level E zu degradieren.
Wie die harte Schale mit weichem Kern, die er nun einmal war, drehte er sich von ihr weg, sodass sie nur seinen Rücken sah.
„Vergiss es“, es schien ihm wohl doch näher zu gehen, als er zugeben würde. Aber was war anderes zu erwarten von jemandem, der Arzt werden wollte, um anderen zu helfen?




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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr 7 Okt 2016 - 18:19

Beide Mädchen waren mit einem mal so schweigsam. Saishin versuchte daher seinen Fehler in der Konversation zu finden, wüsste aber nicht was die beiden ihm hätten übel nehmen können.
Seine Worte waren mit Bedacht gewählt und enthielten nicht mal einen versteckten verbalen Angriff, also woran könnte es noch liegen das beide aussahen als hätten sie einen Geist gesehen? War es vielleicht seine Geste mit dem einhaken gewesen die sie so sehr verunsicherte das sie nun keinen Ton mehr von sich gaben?
Shin sah nichts schlimmes daran, schien allgemein wenig von der alten Regel zu halten, Distanz zu der anderen Schülergruppe zu wahren, immerhin war er gleich auf Hikari zu gegangen. Aber das lag wohl eher an ihrer Aussage über Männer bei der er sich vielleicht auch ein wenig angegriffen gefühlt hatte.
Gut diese Aussage hatte sich ja nicht direkt gegen ihn gerichtet, aber Saishin war nun mal auch ein Mann. Der eigentliche Grund war im Moment auch irrelevant da für einige Momente etwas anderes seine Aufmerksamkeit erregte.
Diese Präsenz...kurz wanderte sein Blick durch die Menge an Schülern bis er beim Rektor hängen blieb. Shin hatte nicht vergessen wie viele Vampire dieser Hunter während des Angriffes von Rido nieder gemetzelt hatte. Und Saishin hatte wirklich absolut keine Ambitionen sich zu den kommenden Opfern zu zählen. Also musste er sich trotz allem bedeckt halten, zumindest solange der Rektor in der Nähe war.
Ein recht großes Ärgernis aber wenn es sich nicht ändern ließ musste er diesen Zustand eben erst einmal so akzeptieren. Die einzige Möglichkeit die er haben würde frei zu walten wie er wollte wäre es wohl den Rektor entweder entsprechend ab zu lenken oder gar irgendjemanden zu finden der blöd genug war sich mit diesem an zu legen und es vielleicht schaffen würde den Kerl ne Weile handlungsunfähig zu machen.
Nur schied diese Option wohl eher aus. Daher musste Shin einfach die Füße still halten und ab warten. Vielleicht reichte der Verlust seiner heiß geliebten Yuki ja auch aus das er mit der Zeit in der Wachsamkeit etwas nach lassen würde. Kam Zeit kam Rat wie man immer so schön sagte.
Auch wenn Saishin manchmal wenig Geduld hatte, in diesem Fall würde ihm überstürztes Handeln nicht viel bringen. Daher wandte er den Blick wieder von dem Direktor der Cross ab und ging eben mit den Mädchen in Richtung der kleinen Musikgruppe.
Er spürte durchaus die Blicke einiger anderer Mädchen aus der Day, aber diese schienen ihn nicht im entferntesten zu kümmern. Im Moment schien all seine Aufmerksamkeit auch Chou und auch Hikari zu liegen weshalb er keine andere auch nur eines Blickes würdigte. Wozu auch? Es war, soweit er wusste, nicht höflich seine Gäste zu vernachlässigen.
Als solche betrachtete er die beiden Mädchen nun einmal. Dann passierte aber etwas mit dem niemand gerechnet hatte. Als Saishin sich gerade die Violine betrachtete stürzten Hikari als auch Chou. Oder eher....Hikari AUF Chou.
Sofort stellte der Vampir das Instrument wieder in seine Halterung zurück und eilte die paar Schritte zu den beiden. Hikari war ja relativ weich gelandet, aber Chou hatte ja das nachsehen, sie machte eher Bekanntschaft mit den hölzernen Stufen.
Auch entging ihm das amüsierte Lachen einiger der anderen Days nicht. „Könntet ihr bitte eure Lästerattacken lassen? Also wirklich was wenn sie sich ernsthaft etwas getan hat? Kein Wunder das man mit euch nichts zu tun haben möchte. Ich mag keine Leute die andere auslachen wenn sie sich etwas getan haben!“ Und er klang wirklich gereizt, sah kurz in die Runde eh er sich zu Chou hockte, fragte ob alles okay sei.
Kurz fiel ihm auch etwas ein wie er den anderen Mädchen ihre dummen Sprüche im Halse fest setzen konnte. „Warte ich helfe dir Chou-san. Am besten kühlen wir dein Knie erst mal auch wenn nichts weiter passiert ist.“ Kurzerhand legte er daher einen Arm um ihre Schultern und den anderen unter ihre Knie um sie so hoch heben und zu einer der Bänke im Schatten tragen zu können. Sie war nicht schwer, sondern ein Fliegengewicht.
Dann bat er, als er die kleine Rothaarige ab gesetzt hatte, Hikari bei ihr zu bleiben. Saishin entfernte sich kurz, kam daraufhin aber mit einem kleinen Beutel mit Eis wieder und reichte diesen Chou. „Tut es sehr weh?“ fragte Shin, hatte einen besorgten Ausdruck im Gesicht, aber auch immer noch etwas Ärger in den Augen wegen den anderen Schülerinnen die sich lustig gemacht hatten. Gut eigentlich machte er sich im Hinterkopf genauso darüber lustig, aber dieser Bereich war gerade nicht erreichbar und das war auch gut so.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr 7 Okt 2016 - 20:51

Chou fühlte sich in ihrer Haut nicht wohl. So viel plötzlicher Aufmerksamkeit hatte sie doch nicht standhalten können. Als brannten sich die ständigen Blicke auf ihrer Haut, wie ein gebündelter Sonnenstrahl. Hikari war klüger, sie hackte sich nicht ein, aber Chous offene Schwärmerei und Offenheit nutzte es. Vielleicht wollte sie nicht unhöflich sein, anderseits wollte sie ihn nicht bloßstellen. Kaum hatte sie dies entschieden, bereute sie das auch sofort.
Es wurde getuschelt und gelästert. Das gab definitiv Gerüchte, weil Neid nun Mal ein negatives Gefühl war.
War vielleicht Saishin doch jemand, der Mädchen ausnutzte? Das wusste Chou nicht und sie war unsicher. Auch Hikari wirkte nicht sonderlich mehr funny going, wie zuvor. Die Rothaarige ärgerte sich über die Situation, weil sie viel zu energisch daran gegangen war. Während ihr Kopf darüber brodelte, ob das Ganze so eine gute Idee war, überlegte sie schon, wie sie dieser Situation entfliehen konnte. Sich plötzlich zu verabschieden, dass konnte sie nicht. Also konnte sie nicht anders, als sich durchzukämpfen, tapfer wie sie war.
Auch die Frage, ob sie Liebeskummer hatte, hatte Hikari unbewusst sie daran erinnern lassen, wie schrecklich sie sich das Herz im Bett ausgeweint hatte und die Ferien über nicht sonderlich produktiv gewesen war. Ihre Wortkargheit tat ihr leid, aber ihr Kopf brodelte dafür umso mehr.
Manchmal war sie eben ein sprudelnder Wasserfall und manchmal stumm.
Die kleinen Händen des Mädchens verkrampften sich, während sie, den warmen Arm des Jungen haltend zum Pavillon schritt. Vorsichtig ließ sie jedoch vor den Treppen ihn los, als dachte sie, dass er sie deswegen böse leiden würde.
Den Rektor im Hintergrund bemerkte sie auch nicht.
Wie lange spielst du schon Violine?“, machte sie endlich ihren Mund auf, um ihre Schweigsamkeit zu lösen und blickte kurz über die Schulter, dass Hikari ja weiterhin hinter ihr sein sollte. Normalerweise war sie ja nicht tollpatschig und war froh, dass sie die ersten Stufen in ihrer Aufregung überstanden hatte.
Allerdings machte Hikari diesen Job für sie, denn das Mädchen blieb an der Treppe hängen und stolperte. Die Schwerkraft war gemein und zog sie nach unten, wobei sie eine Cho im Weg hatte. Überrascht vom Aufprallt und dem Leichtgewicht, taumelte Cho nach unten und machte Bekanntschaft mit dem Boden.
Ihr Knie waren aufgeprallt. Ihre Reflexe waren zum Glück ein Vorteil und sie schützte ihren Kopf vor einem Stoß, indem sie sich mit ihren Armen abstützte. Die arme Schuluniform würde an ihrem Tag heute schon Schürfungen davon haben, besser als ihre Haut. Sie spürte den warmen Körper des anderen Mädchens auf sich, die rapide dann aufstieg und nicht lange auf ihr ruhen blieb.
Würde Cho von der Existenz der Vampire wissen, wäre sie heilfroh, dass es kein Blut geflossen war.
Sie ergriff Hikaris Hand und richtete sich auf. Sie ignorierte die Tatsache auf dem Boden zu sitzen, überprüfte einfach ihre Hände und seufzte zufrieden.
Sie hätte keine Lust auf einen Besuch beim Schularzt sofort am ersten Tag und wenn sie heute Abend zum Ball gehen würde…
Bilde dir nichts ein Cho, du wirst da schon nicht hingehen, solche Veranstaltungen sind nur dämlich“, dachte sie. Der Gang zum Picknick war auch nur so froh gewesen, weil es was zu essen gab und weil sie sich seit langem freute, wieder die Schule besuchen zu dürfen.
Jetzt bin ich wach, alles gut“, lachte sie plötzlich herrlich und unterdrückte die Schmerzen. Sie war dabei stark einzustecken, lächelte lediglich. Die blauen Flecke würden schon weichen, dachte sie.
Du okay, Hika-chan?“, fragte sie, wusste aber, dass sie Hika vor dem Übel gerettet hatt.
Ich hab dein Leben gerettet, das nächste Mal bist du dran“, kicherte sie amüsierte und sie ahnte nicht, dass es vielleicht irgendwann der Fall sein könnte.
Die Mädchen im Hintergrund ignorierte sie, zuckte mit den Schultern und wand sich errötend an Saishin, der vorschlug ihre Prellung zu kühlen.
Saishin grimmige Anrede an die Mädchen, rührte sie.
Ach, die sind immer so, Saishin-kun“, murmelte sie. Ihr Ruf war heute Besiegelt, dachte sie und das war ihr egal.
Sie wollte sich aufrichten, als Saishin einen Arm um ihre Schultern legte, den anderen unter ihr Knie und sie hoch hievte.
Wie ein Opossum verkrampfte sie Chou, das Gesicht hoch errötet wie ihr Haar.
Ääähhhh… S-senpai?“, stammelte sie und hätte am liebsten protestiert.
Oh Gott, er konnte sie doch nicht einfach tragen!
FANGIRL SERVICE WIE IM TRAUM.
Sie musste träumen. Das war zu viel. So viel Fangirl war sie nicht mal. Sie hatte die versammelten Mädchen um irgendeinen anderen Nightler gesehen, wie sie ihn mit blicken ausgezogen hatte. Chou schwärmte nur aus der Ferne.
Sie durfte mit ihm reden, sie durfte ihn anstupsen. Sie durfte seinen Arm halten und nun durfte sie sich herum tragen lassen.
Als wäre es tatsächlich in einem Manga.
Nein, das war zu viel für Chou.
Lsöakjflsjlfkjlsdjknclkaspöujjnmjv
Das ging nicht!!!
Sofort erblickte sie, wie es den zahlreichen Mädchen sprachlos wurde.
Die meisten Nahestehenden starrten auf die Beiden und Chous Herz klopfte wild.
Sie hielt sich mit den blassen Händen an seiner Uniform fest und konnte nichts anders als sein Gesicht mustern. Beschämt senkte Chou den Kopf und verbarg ihr Gesicht hinter dem Pony und einigen Strähnen.
Sein Gesicht war ihr so im Blickfeld, dass sie ihm kurze Zeit lange in die Augen blicken konnte.
Erschrocken glaubte sie Distanz erblicken zu können und schluckte.
Der Blick in die Augen verriet immer alles. So hatte sie es auch in Kazuyas Augen gesehen. Wie sie ihm ihr Herz und ihre Freundschaft anbot, er lächelte und sich bedankte. Aber die Augen verrieten so viel Trauer und so viel Schmerz.
Saishin musste schauspielern, alles was er gerade tat, war nichts, was ihn glücklich machte.
Seine roten Augen erschraken sie so sehr, dass ihr Herz einige Schläge aussetzte.
Als hätte er so viel Hass.
Oder bildete sie sich in ihrem Stress gerade ein?
Warum tat er das gerade alles?
Sie kannten sich nicht, lernten sich gerade erst kennen. Sie konnte eigentlich auch gehen.
War es wirklich wegen den Mädchen, mit denen er vorher geschimpft hatte?
Als Saishin sie wieder absetzte, brachte er ihr Eis zum Kühlen und sie nahm dieses.
Vielen Dank“, sprach sie und blickte zu Boden, während sie die Prellungen kühlte. Am liebsten hätte sie ihren Kopf gehoben und hätte herzhaft gelacht, doch irgendwie konnte sie es nicht.
Sie war überfordert und seufzte.
Das war Aufregung für das nächste Jahr“, lachte sie dann doch und blickte die beiden an.
Saishin du kannst ja immer noch spielen, ich bleib hier einfach sitzen...“, lächelte sie.
...Raumstation an Erde, bitte verschlucke mich

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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr 7 Okt 2016 - 21:30

Higeki verglich sich selbst also mit einer Zombie. Wenn sie ihn so betrachtete passte das gar nicht. Er wirkte zwar träge aber alles andere als tot. Wobei wenn lebende Tote ihr Futter haben wollten konnten sie auch extrem schnell werden..und stark...und beängstigend. Amaya mochte keine Zombies. Alle anderen Grusel- und Fabelwesen hatte sie immer gemocht. Sogar Vampire konnte sie gut leiden. Musste sie ja auch, schließlich zählte sie sich nun selbst dazu. Selbsthass machte sich nicht gut. Aber bei wandelndem verwesendem Fleisch hörte die Freundschaft auf! Aber das gab es ja nicht. Oder doch? Früher hatte sie ja auch nicht geglaubt das es Vampire gab. "Gibt es Zombies eigentlich?", fragte sie also und versuchte es scherzend klingen zu lassen. Dabei war es pure, naive Eigenabsicherung. Gott wie kindisch sie doch war. Manchmal konnte sie diese Art gar nicht an sich leiden. Es gab Momente da würde sie sie am liebsten in eine Schatulle sperren und den Schlüssel dazu weg werfen. Aber diese Momente waren auch ein Teil von ihr. Ebenso wie dieser, der das Kind verschlingen konnte und sich irgendwann bestimmt auch zeigen würde. Das junge Mädchen konnte nur hoffen, dass sich dieser Moment noch sehr lange hin zerrte. Das Thema Zombies tat allerdings nichts weiter zur Sache, war es doch lediglich ein Vergleich. Die Level D – Vampirin versuchte sich zu entsinnen, wann sie den ersten schlimmeren Anfall gehabt hatte. Es gab nicht viele davon und normalerweise vertrug sie auch die Tabletten. Doch als sie vor sechs Monaten das erste Mal diese Schule betreten hatte, da hatte sie noch keine gehabt. Sie wusste noch genau, wie sie in dem Zimmer stand und sich umgesehen hatte, als ihr plötzlich der Geruch von Blut in die Nase gestiegen war. Das Gefühl einen roten Schleier vor dem Gesicht zu haben, der alle Sinne benebelte und betäubte, das wollte sie nicht noch einmal verspüren. Aber sie musste.
Es war in den sechs Monaten passiert, als die Schule geschlossen war. Amaya war mit ihrem Großvater alleine gewesen und half ihm im Garten. Zu diesem Zeitpunkt trug sie keine Bluttabletten bei sich. Und als er sich dann an einer alten Glasscherbe im Gartenschuppen geschnitten hatte war da wieder dieser rote Schleier. Es wurde immer schlimmer. Am Ende konnte sich das braunhaarige Mädchen nicht beherrschen.
Für einen kurzen Moment verengten sich ihre Augen zu Schlitzen. Sie wollte sich nicht weiter daran erinnern. Aber die Gedanken kamen immer wieder. Was wäre passiert, wenn sie nicht rechtzeitig aufgehört hätte? Ich hätte ihn töten können…. An diesem Tag hatte sie sich nur noch in ihrem Zimmer verkrochen und die halbe Packung an Bluttabletten geleert.
Es darf nie wieder dazu kommen.. egal in welcher Situation. Das widerholte das Mädchen für sich oft in Gedanken. Schließlich konnte sie es ihrer Familie nicht antun, dass sie noch ein Kind verlieren würden. Mit dem Tod der kleinen Nori Alice war schon genug Unheil auf die Familie Levinin zugekommen. Darum musste sich Amaya auch besonders Mühe geben so normal wie möglich zu bleiben, damit sie nicht zum E verfallen würde.
Dieses Grummeln wusste die Braunäugige nicht ganz zu deuten. Hatte sie Higeki mit ihrer Frage verärgert. Unsicher riskierte sie einen Blick. So finster wie er drein sah war es wohl besser wenn sie ihren Mund hielt. Na bravo da rede ich einmal mit ihm und schon sag ich das Falsche. Gedanklich seufzte die Sechzehnjährige und verdrehte nebenbei eine Haarsträhne, die nicht in ihren Zopf gepasst hatte. Sollte sie nun schmollen und aufstehen, weil sie etwas falsche gesagt hatte? Ein verlockender Gedanke war es ja schon sich einfach aus der Gefahrenzone zu begeben. Aber so feige zu sein.. das konnte das junge Mädchen nicht bringen. Sie blieb erstmal sitzen und wartete ab. Und das zahlte sich aus. Was sollte sie aber nun auf diese Worte geben.. nun ja wo er Recht hatte. „Na ja wir können nur spekulieren“, sagte sie nachdenklich und richtete ihren Blick auf das fest. Dabei fiel ihr Saishin auf, der inzwischen mit zwei Mädchen am Pavillon war. Als die beiden dort hinfielen kümmerte er sich wirklich rührend um beide. Er wies sogar die lachenden Schülerinnen zurecht. Aber das passte nicht zu ihm. „Ich hab irgendwie das Gefühl…… Yumeda plant auch schon wieder irgendwas“, war es leise von ihr zu hören. Zwar war es mehr an sich selbst gerichtet, doch konnte Higeki es ruhig mitbekommen. Saishin war nicht der freundlichste und das er sich jetzt so verhielt. Das weckte das Misstrauen bei dem Mädchen. Hatte er sich in sechs Monaten so verändert?
Sie hörte Aibori dann noch etwas zu, nickte zwischendurch zu seinen Aussagen, dass wieder etwas passieren würde und die Night Class aufpassen müsste. Vielleicht hatte er Recht. Doch Amaya hoffte er irrte sich.
In dem Punkt, dass die Menschen, die von nichts eine Ahnung hatten, geschützt werden mussten, stimmte sie ihm zu. Die Braunhaarige blickte dann weiterhin über die Menge. Der Rektor, den sie beim Kuchenessen sah tat ihr wirklich leid, nachdem Yuki mit Kuran fort gegangen war. Ob Kiryuu-kun auch weg war? Davon wusste sie zumindest nichts. Sie hoffte nur, Direktor Cross würde es nicht allzu lange zu sehr mitnehmen. Außerdem war sie ja nicht aus der Welt.
Higeki´s Blick traf das Mädchen während sie ruhig zu ein paar tratschenden Mädchen blickte. Das Thema Menschen zu schützen hatte sie in diesem Moment gar nicht auf sich bezogen. Erst durch sein geräuspertes „Tut mir leid…“ wurde sie daran erinnert. Anfangs wusste sie gar nicht wofür er sich entschuldigte. Aber aus seinen folgenden Worten konnte sie es leicht entnehmen. „Du brauchst dich nicht entschuldigen… wirklich nicht. Es ist okay“, lächelte sie zaghaft. Ja mit diesen Worten waren ein paar Dinge, die nie wirklich Ruhe gefunden hatten, wieder in ihr aufgewacht. Sein Versprechen erstaunte sie allerdings, denn noch nie gab es einen Level B, der ihr helfen wollte. „Aibori-san…“, ihre Stimme klang ein wenig erstaunt und doch ruhig. Danach wusste sie nicht, was sie antworten konnte und sah ihn einfach nur still an. Sie wusste was er meinte mit: „dass du nicht-…“. Sie hatte ja schon mal einen Level E gesehen. Sie senkte den Blick. „Vergiss es“, hörte sie von ihm und ihre Mundwinkel hoben sich ein winziges Stück. Sie drehte sich dann wieder etwas von ihm weg, lehnte den Kopf an den Stamm und ließ ein paar einzelne Sonnenstrahlen ihr Gesicht bescheinen. „Danke“, kam es wenige Sekunden später von ihren Lippen.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa 8 Okt 2016 - 2:48

Ein Schauspieler hatte Probleme, Emotionen vorzuspielen, die er nicht kannte. Oder zumindest dachte Hikari, dass es so war. Aber, da sie ja nicht wusste, dass er ihnen etwas vorspielte, konnte sie natürlich nicht sagen, was es war, das sie stutzig machte. Vermutlich hätte sie ihm noch nicht einmal dann den Fehler verraten können, wenn sie gewusst hätte, dass er bloß spielte. Etwas war eben seltsam.
Wenn Saishin sich etwas angegriffen gefühlt hatte, als Hikari sich über Männer beschwert hatte, warum hatte er es denn nicht einfach so gesagt? Warum war er denn nicht einfach ehrlich? Also, nicht im verletzenden Sinne, versteht sich.
Cho nahm ihre Hand an und sie zog sie natürlich hilfsbereit auf die Beine, während sie sich selbst erhob. Sie hörte Cho seufzen, dass es aus Erleichterung geschah, verstand Hikari in ihrem Schock nicht.
„Tut mir wirklich leid“, entschuldigte sich das Mädchen erneut, da es davon ausging, dass Cho vorwurfsvoll geseufzt hatte. Was sie ihr ja nicht verübeln hätte können.
Cho lachte zwar, doch Hikari tat es unglaublich leid. Sie wünschte, sie könne die Zeit zurückdrehen.
Jedenfalls wurde Hikaris Argwohn vertrieben, nachdem sie auf Cho gestürzt und Saishin zu den beiden geeilt war. Seine gereizte Stimme, die die kichernden Mädchen schimpfte, schien ganz und gar nicht gestellt und unnatürlich. Ganz und gar nicht gespielt. Sie schien so aufrichtig und ernst, wie man es erhoffen würde. Saishins Stimme veranlasste sie dazu, zu ihm aufzusehen. Mit geweiteten, roten Augen sah sie ihm dabei zu, wie er die Mädchen tadelte und Cho zur Hilfe eilte.
Und derselbe Typ hat mich vorhin noch so fies auf den Arm genommen!, was schlechte Laune alles anstellen konnte. Hätte sie gewusst, dass er das alles bloß vorspielte, wäre sie wohl in Tränen ausgebrochen. Vor Wut, versteht sich.
Cho fragte sie, ob sie okay sei, woraufhin sie langsam nickte. Die besorgte Falte zwischen ihren Brauen verschwand dabei nicht. Cho hatte ja ihren Sturz abgefangen. Da konnte ihr ja gar nichts passieren. Anschließend wurde die Rothaarige von Saishin gehoben und zur nächsten Bank getragen, auf welcher sie sich ausruhen konnte. Hikari hätte, wenn sie ein Junge gewesen wäre, wohl ähnlich gehandelt, wie Saishin. Also war sie froh, dass er es für sie tat und sich um Cho kümmerte. Immerhin war ein Sturz auf Holz ja nicht angenehm.
Die Situation war der Rothaarigen sichtlich peinlich. Hikari selbst fand sie etwas ironisch. Noch vor kurzem wollte sie die beiden verkuppeln. Jetzt waren sie sich wohl näher, als sogar Hikari gedacht hätte.
Saishin verließ die beiden eine kurze Weile lang, doch nicht bevor er Hikari anordnete, bei Cho zu bleiben. Nicht, dass sie vorhatte, irgendwohin zu laufen und ihre Zimmergenossin zurück zu lassen. Obwohl es nicht überraschend gewesen sei, wenn Hikari mit einem vielsagenden Zwinkern gegangen wär. Immerhin war sie doch etwas fehl am Platz. Ja, vielleicht hatte Hikaris Tollpatschigkeit sogar den Weg für die beiden geebnet.
Hikari beobachtete nur passiv das Geschehen, so, wie sie es sonst auch immer tat. Für sie gab es nicht viel zutun. Daher konnte sie sich kein eindeutiges Zwinkern und ein schelmisches Grinsen an Cho gerichtet verkneifen. Sie setzte sich seufzend neben Cho, als könne sie sich endlich seit langem wieder entspannen.
Als Saishin wieder zurückkam bot er Cho Eis an. Das würde am effektivsten gegen die Schwellungen und Prellungen helfen. Hikari wollte sich Chos blaue Flecken gar nicht vorstellen.
Das war Aufregung für das nächste Jahr“, auf diese Worte hin musste Hikari leise lachen
„Du redest so, als wäre der Albtraum schon vorbei. Aber du teilst ein Zimmer mit mir. Mach dich auf was gefasst“, das klang ja wie eine Drohung! Oder war es eine Warnung?
Anschließend wurde Hikari wieder stumm. Sie überließ den beiden das Reden, denn im Endeffekt war es ihr egal, wo Saishin spielte.
„Naja, hören musst du es schon“, meinte sie aber zu Cho. Sonst hätte es ja keinen Sinn. Also durfte Saishin nicht zu weit entfernt von der Bank spielen. Im weißen Schleier ihres Kopfes versunken, beobachtete Hikari die Schüler um sie herum. Nachdem Saishin sie angemotzt hatte, tuschelten nicht mehr alle. Ab und an sahen sie zu ihnen rüber, doch es war nicht mehr so schlimm.
Das alles wirkte wie die Ruhe vor dem Sturm.



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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa 8 Okt 2016 - 3:09

Wenn man selbst eine „Gruselgestalt“ für Menschen war, machte man sich nicht mehr über solcherlei Dinge Gedanken. Zombies waren ihm völlig egal. Ebenso wie Werwölfe. Oder Feen. Man selbst kam sich vor wie ein Einhorn, wenn man Filme über Vampire sah oder Bücher las. Viele lagen der Wahrheit sehr fern.
Als Higeki gefragt wurde, ob Zombies auch existierten, musste er leise lachen.
„Ja, natürlich. Die gehen aber auf eine andere Schule“, witzelte er und schmunzelte sie frech an. Ob es jetzt ein Witz von ihr war oder ihr Ernst war ihm gleich. Er wollte es auch nicht einschätzen, wie sie es meinte. Higeki wollte einfach nur lachen und sie auf den Arm nehmen.
„Nein, natürlich nicht“, korrigierte er sich dann und sah sie mit freundlich lachenden Augen an. Nun, verübeln konnte er ihr diese Frage ja nicht. Wenn es schon Vampire gab, musste es doch auch andere Fabelwesen geben, oder? Aber Zombies? Warum wünschte sie sich nicht ein Einhorn, genauso wie Higeki?
Nein, Amaya hatte ihn nicht verärgert. Sie hatte auch nichts Falsches gesagt. Er hatte einfach nur nachdenklich ein Grummeln von sich gegeben, weil er fand, dass die Night Class sich nicht entspannen durfte. Andererseits wusste er, dass Amaya irgendwie Recht hatte. Ab und an musste man sich entspannen. Nur wann war der richtige Moment dafür?
Ich hab irgendwie das Gefühl…… Yumeda plant auch schon wieder irgendwas“, als sie diese Worte sprach, schoss ihm das Bild des Weißhaarigen sofort in Erinnerung.
Ah, der Typ, der verdächtigt wurde… naja, zugetraut hätte ichs ihm, leid tat ihm das nicht. Higeki war der Meinung, dass manche Dinge nicht grundlos passierten. Da konnte er sich vorstellen, dass Saishin dieses schreckliche Gerücht auf die eine oder andere Art verdient hatte. Er folgte ihrem Blick und beobachtete Saishin dabei, wie er sich um zwei Mädchen kümmerte.
„Sag das nicht…“, seufzte er und gähnte erneut.
„Er sieht nicht vertrauenswürdig aus. Wenn du Recht hast, hätte doch etwas an den Gerüchten gelegen“, das wollte Higeki ganz und gar nicht. Die nächsten Probleme konnten doch nicht etwa schon vor der Tür stehen, oder? Nun, den jungen Mann würde er vorerst nicht aus den Augen lassen.
Dann passierte dieses peinliche Gespräch in welchem er ihr seine Hilfe anbot. Er wäre gern im Erdboden versunken, für diese kitschigen Worte. Doch vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass er sich auch zur Abwechslung einmal vernünftig verhielt.
Amaya bedankte sich. Damit war er etwas überfordert, daher konnte er nur mit einem Grummeln antworten, was wohl ein „Schon gut“, bedeuten sollte. Ihm war das alles wirklich viel zu peinlich. Er tat eben, was er tat. Dafür musste man ihm nicht danken.
„Ich kann mir nur denken, dass es dir schwer gemacht wird, von den anderen. Vampire bilden sich viel auf ihr Level ein“, ein Vampir von niedrigerem Level war also weniger Wert. Zumindest kannte Higeki genug Vampire, die diese Meinung vertraten.
„Dagegen kann auch ich nicht viel machen. Ich tu nur das Mindeste. Das, was jeder tun würde“, Higeki war zwar hochnäsig, doch ernst gemeinten Dank konnte er nicht auf sich sitzen lassen. Er konnte ihn manchmal nicht annehmen. Dazu war er einfach nicht der Typ. Viel zu peinlich, viel zu kitschig für einen Typen mit viel zu weichem Kern.



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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa 8 Okt 2016 - 8:57

Menschen waren recht eigenwillige Kreaturen. Jeder noch so kleine Fehltritt tat ihnen leid und sie entschuldigten sich tausend mal dafür. Es war nichts schlimmes passiert und dennoch klang Hikari als würde sie eine Tote betrauern.
Derweil hatte Chou sich nicht mal etwas auf geschürft. Gut wenn das der Fall gewesen wäre hätte er sie auch nicht getragen sondern den Schularzt geholt. Würde sie ihm in seinem Zustand mit einer offenen Wunde zu nahe kommen wäre das ihre letzte Aktion.
Immerhin grub sich der Durst immer noch bohrend in ihn hinein, drohte auch sein Schauspiel auf fliegen zu lassen.
Sein Blick ging, nach dem er Chou das Eis gegeben hatte, über die anderen Schüler. Er schien sich vergewissern zu wollen das man nicht mehr hinter vor gehaltener Hand tuschelte. Sein Blick blieb aber an zwei Leuten hängen die er nur begrenzt durch die anderen Schüler sehen konnte.
Amaya und Higeki. Wenn er ehrlich war, Amaya war ihm nicht geheuer, sie bekam mehr mit als gut für sie war. Das war bei dem Gerücht auch schon so gewesen.
Sie war einfach zu neugierig und steckte ihre Nase in Dinge die sie nichts an ging. Es schien ganz so als gäbe es doch mehr als ein neugieriges Augenpaar das ihn unter Beobachtung halten würde. So ein verdammter Mist. Dann blickte er wieder zu Hikari und Chou.
„Ich könnte die Violine auch her bringen. Dann muss Chou nicht mal auf stehen. Ich schließe sie einfach von dem kleinen Verstärker ab. Bin gleich wieder da.“ Damit stand er wieder auf, meinte noch scherzend das sie nicht weg laufen sollten eh er langsam zurück ging.
Vielleicht hatte er vielen der Mädchen hier nun Zündstoff in die Hand gegeben dadurch das er Chou getragen hatte, aber diese entgeisterten Gesichtsausdrucke waren einfach zu herrlich gewesen, da konnte er auch mal über seinen Schatten springen und jemanden an fassen. Etwas das sonst nicht unbedingt seine Art war wenn es nicht gerade um einen Nahkampf ging.
Aber das hier war ein Fest und er sollte den Schein des sicheren kleinen Festes auch wahren. Als er wieder an dem Pavillon an kam überlegte er auch seine Musikwahl noch ein mal ab zu ändern. Die Lieder die er selber geschrieben hatte waren in seinen Augen vielleicht doch einen Ticken zu düster, immerhin zeugten sie von dem was wirklich in ihm vor ging.
Daher entschloss sich Saishin dafür ein Lied zu wählen das er zwar nicht selber geschrieben hatte, das aber durchaus jeder spielen konnte der etwas Übung im Umgang mit diesem Instrument hatte. Eine Begleitung an einem Flügel oder einem einfachen Klavier wäre auch nicht schlecht, aber diese Möglichkeit hatten sie hier offenbar nicht.
Daher würde es auch so gehen. Er sprach noch einmal mit den Musikern, diese waren auch einverstanden das er das Instrument kurz mit zu den Mädchen nahm damit er Chou aufheitern konnte. Daher nahm er erst mit der Erlaubnis des Besitzers das Instrument vom Verstärker um es anschließend mit zu den Mädchen zu nehmen, blieb gut drei Meter vor ihnen stehen.
„Wenn euch das Lied nicht gefallen sollte sagt es mir bitte.“ Damit legte er das Instrument an, legte das Kinn leicht darauf und holte noch einmal Luft als müsste er sich erst einmal konzentrieren, legte den Bogen auf die Saiten und schloss noch dazu die Augen.
Einen Moment verharrte Saishin so eh er anfing zu spielen, bereits in dem ersten Ton völlig in die Musik zu versinken schien und es den Anschein hatte als würde er nichts mehr um sich herum wahr nehmen.

(Das Stück)

Es tat erstaunlich gut nach so einer langen Zeit mal wieder zu spielen, das hatte Sai nicht erwartet. Vielleicht war es doch falsch seine Musik auf zu geben nur um diesen Pfad ein zu schlagen...aber er konnte auch keinen Rückzieher mehr machen.
Also würde er nach diesem Spiel sein Instrument nie wieder an fassen, vielleicht sollte er sie auch weg geben um nicht in Versuchung zu kommen. Er war sich dessen nicht bewusst, aber nun konnte man eine andere Seite an ihm deutlich sehen, eine welche die Musik wirklich sehr liebte und in dieser völlig auf zu gehen schien.
Nichts war mehr von seinen Plänen in seinem Kopf, nur noch die Noten und der Klang der Violine die er sich geborgt hatte um Chou etwas auf zu muntern. Als der letzte Ton verklang hielt er noch einen Moment inne eh er die Augen wieder öffnete, ruhig die beiden Mädchen an blickte.
„Ich hoffe es hat dir wenigstens ein wenig gefallen Chou-san. Und auch dir Hikari-san.“
Kurz ließ er seinen Blick bei der Weißhaarigen. Ein leichtes Funkeln von der Freude des Spiels hallte noch in seinen Augen nach. Diese Musik würde noch sein Verhängnis werden wenn er sich nicht davon losreißen sollte. „Ich werde erst einmal die Violine ihrem Besitzer zurück bringen. Ich bin gleich wieder bei euch.“ Saishin hatte nicht vor mehr als dieses eine Lied zu spielen, eigentlich hatte er so schon zu viel gespielt dafür das er kein Instrument je wieder anfassen wollte und dennoch konnte er sich deren Zauber nicht ganz erwehren.
Als weckten die sanften Klänge eines Instrumentes immer wieder den Teil von ihm den er eigentlich vergessen und vergraben wollte weil er ihn für schwach hielt. Der Junge der er einst gewesen war bevor Schatten anfingen sich um sein Herz zu legen wie Schlingpflanzen die sich von Freude und Liebe nährten und der Person nichts weiter ließen außer allen schlechten Emotionen.
Auf halbem Wege blieb er noch einmal stehen, sah fast schon etwas wehmütig auf die Violine. Mit einem Seufzen verschloss er diesen Teil seiner selbst jedoch wieder und brachte das Instrument zurück um dann zu den Mädchen zurück zu gehen.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa 8 Okt 2016 - 13:30

Überfordert mit ihren Gedanken und Emotionen, atmete die Rothaarige tief ein.
Jetzt hör ein Mal dir selbst zu, Matsuoka. Bilde dir nichts drauf ein, was hier geschieht. Du bist tapfer und die Gerüchte sind dir egal. Schau, wie sie alle wieder ihr Leben leben. Saishin-senpai ist freundlich zu Hika und dir, hinterfrag es nicht, nur weil dein Kindheitsfreund, nichts mehr mit dir zu tun haben wollte!“, schimpfte Chou in Gedanken mit sich.
Dabei verzog sie ihre Miene jedes Mal, wenn sie zu sich sprach oder nickte eingeknickt, als hätte die kummerlose Cho in ihrem Kopf Recht behalten.
Chou war immer stets eine Frohnatur, als auch die Entführungen waren, jetzt verlor sie den Verstand, nur weil sie das Gefühl hatte, von einem Menschen nicht akzeptiert worden zu sein. Es ist schwer mit der Tatsache zu leben, dass man von Menschen, die man glaubte geliebt zu haben, nicht angenommen wurde.
Zum Aufpassen abkommandiert, setzte sich Hikari zu ihr. Chou legte kurz das Eis weg und nahm Hikas Hände in ihre, um ihr bitterernst ins Gesicht zu blicken.
Für einen Moment war Saishin in in ihrer Reichweite, was ihr wieder die normale Teintfarbe auf dem Gesicht brachte.
Chou fand sich lächerlich, weil sie sich so verhielt, als wäre sie in Saishin verknallt. Kein Wunder, dass Hikari das Gefühl bekam, die Beiden verkuppeln zu wollen. Sich sicher war da aber Cho nicht, sie schwärmte gerne für Jungs, die ihr hilfsbedürftig zeigten, als hätte sie eine Schwäche für solche Momente.
Ich sollte aufhören so viele Mangas zu lesen, das ist mittlerweile echt schlimmt“, schimpfte sie mit sich selbst und wusste, dass sie bereits in ihrem Koffer zahlreiche hatte, die noch auf sie warteten.
Hika-chan, du wirkst so, als hättest du meinen wichtigen Spielstand auf der Konsole gelöscht. Alles in Ordnung? Schau mir geht es gut, wir sind nur gestolpert. Das hätte auch mir passieren können“, kicherte sie aufmunternd.
Irgendetwas löste in ihr das Bedürfnis aus, Hikari wieder lachen zu sehen, denn gerade sah sie so ziemlich ernst aus.
Saishin-senpai ist so freundlich, dass es mir beinahe schon unheimlich ist“, flüsterte sie ertappt mit hochroten Wangen Hikari ins Ohr und streckte sich, mit einem grummelnden Magen, der sich zurückmeldete.
Wenn du bedenkst, dass unsere Jungs in der Day Class so ziemlich manierenlos sind. Ich kenne keinen Dayler, der so freundlich gewesen wäre, mich zu tragen“, beendete sie die heimliche Übertragung und lächelte schüchtern, während Saishin zurück kam.
Mit der Violine in der Hand, bat er um bitterernste Kritik und Cho winkte ab.
Sei nicht so bescheiden!“, ermutigte sie ihn, weil sie bezweifelte, dass das Stück wirklich so schlecht sein könnte, ihr nicht zu gefallen.
Still hörte sie den Klängen der Musik.
Traurigerweise hatte sie von Musik keine Ahnung, aber es klang in ihren Ohren schön. Es hatte etwas trauriges und tiefgründiges, etwas was ihr verriet, dass Musik tatsächlich oft Seiten in Menschen hervorholte, die sie zu verbergen mussten.
Als er geendet hatte, hielt Chou kurz inne und klatschte Beifall. Auch einige andere, die um sie herum fahren, applaudierten ihm.
Das war wundervoll, Saishin-kun!“, strahlte sie fröhlich.
Ich denke eine Begleitung auf dem Klavier klänge sicher auch toll, aber ich bin keine Musikleuchte“, lachte sie.
Vielen Dank! Ich finde es faszinierend, wenn jemand ein Instrument spielen kann. Egal wer du bist, was du denkst und welche Probleme man hat. Mit Musik kann man frei leben, man kann das sein und das tun was man kann. Du hast wirklich so gewirkt, als konntest du alles hinter dich lassen, Saishin-kun!“, bemerkte sie fröhlich, wie ein kleines Kind.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa 8 Okt 2016 - 19:54

Saishin war überaus freundlich. Er schlug sogar vor, dass er die Violine herbrachte, um Cho eine Freude zu bereiten. Das war natürlich ein guter Einfall gewesen! Warum war Hikari selbst nicht draufgekommen?!
Die Weißhaarige wollte schon aufspringen, um die Violine zu holen, immerhin konnte sie sonst nichts Weiteres tun. Es fühlte sich an, wie das Mindeste. Doch da machte sich auch schon Saishin persönlich auf den Weg. Er verschwand und Hikari sah ihm nach. Das hätte er nun wirklich nicht tun müssen.
Als Cho Hikaris Hände in ihre nahm, fuhr sie zusammen und rang nach Luft. Chos Hände waren durch das Eis so fürchterlich kalt, dass Hikari dachte, ihr würde das Herz in der Brust gefrieren.
„Du bist ja eiskalt!“, natürlich war sie das. Was hatte Hikari auch anderes erwartet? Sie beschloss, Chos Hände etwas mit ihren zu wärmen, indem sie sie in ihre nahm und Chos kalte Hände etwas rieb. Der bittende Blick war der Weißhaarigen natürlich nicht entgangen. Sie dachte, es wäre eine Art „Wärm mich bitte“- Hilferuf.
Hika-chan, du wirkst so, als hättest du meinen wichtigen Spielstand auf der Konsole gelöscht. Alles in Ordnung? Schau mir geht es gut, wir sind nur gestolpert. Das hätte auch mir passieren können“, Chos Kichern war ansteckend. Natürlich war es das. So, wie Chos Launen allgemein.
Hikari lächelte sie zustimmend an. Sie hatte Recht. War ja alles nur halb so schlimm. Das hätte schlimmer ausgehen können.
„Du hast Recht. Wenn dir das einmal passiert, sind wir quitt!“, irgendwie fühlte es sich an, als erwartete die beiden ein ständiges hin und her von Fallen und zu Fall bringen. Ein Zimmer für die beiden wäre ganz bestimmt nicht groß genug.
Dann machte Cho den Eindruck, als würde sie Hikari etwas anvertrauen wollen. Daher rückte sie näher und lehnte sich vor, sodass die Rothaarige in ihr Ohr flüstern konnte.
Saishins Freundlichkeit war ihr unheimlich. Ja, es gab tatsächlich Menschen, die so freundlich waren, dass sie unheimlich waren. Hikari persönlich empfand es weniger als unheimlich sondern mehr als suspekt. Nun, nicht seine Freundlichkeit an sich, sondern erst seine Gestik, den Mädchen seine Arme anzubieten. Dennoch stimmte Hikari mit einem Nicken zu.
„Der kommt einem vor, wie ein Playboy“, für gewöhnlich lästerte Hikari ja nicht. Aber sie war wohl jemand, der schnell brannte, wenn man sie ins Feuer warf. Sprich, wenn jemand ein Geläster anfing, gab ihre Beherrschung nach. Vorallem, wenn sie wusste, dass es nur unter ihnen bleiben und keinen Schaden anrichten würde.
Wenn du bedenkst, dass unsere Jungs in der Day Class so ziemlich manierenlos sind. Ich kenne keinen Dayler, der so freundlich gewesen wäre, mich zu tragen“, es klang fies. Aber wo sie Recht hatte…
„Ja“, nickte sie zustimmend.
„Ich auch ni-…“
Wow warte… tragen?!, stopp, da war ja was. Etwas in ihren Erinnerungen regte sich. Nein, sie hatte beinahe gelogen! Dreckig gelogen! Eigentlich war ihr das schon passiert. Mit einem Junge aus der Day!!
Kaum kehrten diese Erinnerungen zurück, war es Hikari, die rot anlief, als würden sich die Mädchen abwechseln. Sie erstickte beinahe an diesem Wörtchen „nicht“ und musterte Cho mit großen, roten Augen.
Sie konnte ihr nicht zustimmen, weil sie einen kannte!!
„Dein Magen hat geknurrt, nicht?! Ich hol dir was!!!“, natürlich war es nicht nur eine Entschuldigung sondern ehrliche Fürsorge. Aber es war nicht zu übersehen, dass sie die Flucht ergriffen hatte, um mit einem Sandwich für Cho zurück zu kehren.
Glücklicherweise war Saishin da schon zurück. Sie würde Cho also nicht so schnell erklären müssen, weshalb sie sie so angesehen hatte, als wäre sie ein regenbogenpupsendes Einhorn.
Hikari setzte sich erneut und reichte Cho das Sandwich und Saishin begann zu spielen. Bereits die erste Note bereitete ihr Gänsehaut. Es brannte ihr in den Fingern, ihn zu begleiten, doch das ging natürlich nicht. Ansprechen würde sie es aber auch nicht, da sie seine Freundlichkeit nicht ausnutzen wollte.
Während er spielte, wirkte Saishin so wie jeder Musiker, der die Musik über alles liebte. Denn Musik war selbst ein Instrument, das Noten der Emotionen spielte. Man konnte sich wortlos ausdrücken und anderen mitteilen. Es war eine wundervolle Art der Kommunikation. Er hielt die Augen geschlossen, wohl, weil er das Spielen so sehr genoss. Zumindest hätte Hikari so gehandelt.
Sie war so gebannt von ihm, seinen Bewegungen, seinem Spiel, dass sie kaum merkte, dass es auch endete. Dass andere klatschten bemerkte sie auch erst viel zu spät, um selbst einstimmen zu können.
Hikari war froh, dass jemand talentiertes wie Saishin sich die Zeit genommen hatte, um Cho Freude zu bereiten. Sie selbst hätte es niemals auf diese Weise hinbekommen.
Als Saishin meinte, dass er hoffte, dass es ihnen gefallen hatte, nickte Hikari energisch, als hätte man ihr einen Stern nach ihr benannt und sie gefragt, ob sie die Beschützerin dieses Sternes werden wolle (Zu viel Star Guardian und Sailor Moon, Leute).
Er sah sie mit funkelnden Augen an. Ein Funkeln, das ihr völlig neu war. Erst in jenem Moment merkte sie den Unterschied zwischen dem, wie seine Augen aussehen konnten und dem wie sie aussahen. Sie wünschte, dass seine Augen mehr funkeln würden, auf diese Art.
Cho machte ihm freundliche und ehrliche Komplimente. Sie schien ganz hin und weg gewesen zu sein, was ja nicht verwunderlich war. Er hatte wundervoll gespielt.
Seltsamerweise schien es ganz so, als konnte Saishin sich nur schwer von der Violine trennen.
„Im Musikzimmer findet man immer Violinen“, sie ging davon aus, dass er keine besaß, gerne aber eine hätte. Natürlich waren diese Violinen im Musikzimmer nur Ersatz, aber sie waren besser als nichts, oder?
Hikaris rote Augen wanderten zu Chos strahlendem Gesicht.
Mission completed



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BeitragThema: Re: Schulpark   So 9 Okt 2016 - 10:10

Von dem Gespräch der beiden Mädchen bezüglich seiner Person bekam er nichts weiter mit. Vermutlich war es auch besser so denn Saishin hätte wohl laut auf gelacht wenn sie ihn in seiner Anwesenheit als Playboy bezeichnen würden.
Er spielte wahnsinnig gerne seine kleinen Spiele, das schon, aber diese gingen in eine andere Richtung als man vielleicht annehmen mochte. Damit die beiden auch genügend Zeit zum reden hatten, hatte Saishin besonders langsame Schritte gemacht, fast so als hätte ihn etwas Lampenfieber gepackt. Gut er spielte sonst nicht vor anderen, aber das hier war keines seiner Lieder, also war es okay, es bedeutete ihm nichts dieses zu spielen.
Zumal seine eigenen Melodien um einiges düsterer und schwermütiger waren. Scheinbar hatten aber auch die beiden Mädchen den ein oder anderen Interessenten. Einige Jungs aus der Day waren ihm gerade zu vernichtende Blicke zu.
Wenn diese Küken wüssten das sie einem Wolf böse in die Augen blicken wollten würden sie eher davon rennen. Als er der Ansicht war die beiden hatten genug Zeit zum reden gehabt normalisierte er auch sein Schrittempo wieder.
Erneut bei den beiden merkte er das Hikari sich wohl um Chou´s Hunger bereits gekümmert hatte. Wie viel konnte dieses Mädchen eigentlich essen? Erst der riesen Berg Nudelsalat, dann der Schokokuchen und nun wieder etwas? Für Saishin wäre so viel Nahrung wirklich nichts.
Jedenfalls wenn er einer ihres Volkes wäre. Das Spiel dauerte ja nicht sehr lange und der Beifall....ließ ihn verwundert drein schauen. Es war doch nichts besonderes! Warum Applaudierten die Menschen dann?! Er würde wohl nie verstehen was in ihnen vor ging. Aber er brauchte keinerlei Anerkennung für etwas das er eh aufgeben würde.
Aber es schien den beiden Mädchen denen das Lied gewidmet war zumindest gefallen zu haben. Chou schien mehr als nur erfreut zu sein, gerade zu entzückt und Hikari.....sagte dann etwas das einen Teil von Saishin traf den er zu verdrängen versuchte.
„Ich weiß Hikari-san. Das Musikzimmer ist gut ausgestattet aber ich habe eine eigene Violine nur...überlege ich seit geraumer Zeit das musizieren an den Nagel zu hängen, es scheint mich vom wesentlichen ab zu lenken...“
Das erste mal lächelte er ehrlich, traurig. Aber das verflog schnell wieder. Denn der Teil zu dem dieses Verhalten gehörte hatte nichts mehr in seinem Leben verloren. Er wandelte freiwillig auf dem Pfad der Schatten und dieses Kindergeplänkel würde ihn nur aufhalten.
Ja vielleicht würde es seine Pläne sogar zunichte machen wenn er sich wieder zu sehr auf die Musik ein ließ. Das einzige was zählte war das er um jeden Preis an Macht gewann, egal wie und egal wie viele dafür leiden mussten.
Immerhin hatte man ihn auch leiden lassen und ihn allein in den Schatten zurück gelassen, das würde er der Welt zu gerne gleich tun. Der zutiefst verletzte Junge wollte das anderen genau das gleiche Unrecht widerfuhr wie er es erleben musste.
Wollte ihre Schreie hören, sehen wie sie sich genauso unter Qualen wanden. Aber das lag noch in der Ferne, im Moment hatte er nicht mal genug Kraft es mit einem der adligen Vampire auf zu nehmen, diese würden ihn schneller unangespitzt in den Boden rammen als er gucken konnte.
„Es freut mich das es euch gefallen hat. Man könnte es wohl als meinen Abschiedsgruß an die Musik bezeichnen. Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag. Vielleicht sehen wir uns ja auf dem Ball. Bis hoffentlich bald Chou-san.....Hikari-san.“
Damit verbeugte er sich leicht, wandte er sich dann ab und wollte die Violine zurück bringen. Es würde keinen Sinn machen sich weiter an etwas zu klammern das ihn nur unnötig ab lenkte. Kaum bei dem Pavillon an gekommen brachte er die Violine an ihren Platz zurück und schloss alles wieder so an wie es vorher der Fall gewesen war.
Kaum war das geschehen wandte er sich wieder ab, überlegte ob er noch ein mal zu den Mädchen gehen sollte. Sicherlich hatten sie genug Aufregung für einen Tag gehabt. Und eh Chou wirklich noch einen Herzinfarkt wegen ihm bekam, etwas das er durchaus belustigend finden würde, entschied er sich in der Masse der anderen Schüler etwas unter zu tauchen wobei...naja untertauchen zwischen den ganzen Day-Schülern wohl nicht der richtige Ausdruck war.
Leider hatte er das Pech, als er durch die meisten Schüler hindurch war, direkt vor dem Rektor zu landen. Er hatte ja gemerkt in welche Richtung er lief, hatte aber gehofft dennoch diese Situation umgehen zu können. Aber nun war es eh zu spät.
„Guten Tag Rektor Cross...wie ich sehe genießen sie das kleine Gartenfest ebenso. Der Schokoladenkuchen scheint sehr beliebt zu sein.“
Mit einem nicken deutete er auf das Stück das der Rektor sich auf einen Teller geladen hatte. Vor gut einem halben Jahr hatte er gut das wahre Ausmaß seiner Fähigkeiten beobachten können. Dieser Mann war verdammt gefährlich, deshalb würde Saishin definitiv Distanz zu diesem wahren.
Das er nun ausgerechnet gerade in die Richtung des Mannes stolpern musste der ihm letztes Jahr die ein oder andere Strafe für seine Regelverstöße gegeben hatte war reine Ironie. Hoffentlich würde er sich nicht schon wieder in ein Gespräch verwickeln lassen.
Fast schon hatte er den Eindruck zu einem Hai ins Wasser gesprungen zu sein und nun von einem dutzend umgeben zu sein. Es wäre einfach auf gefallen wenn er ohne ein Wort zu sagen an dem Rektor vorbei geeilt wäre, daher sprach er diesen nur kurz an.

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BeitragThema: Re: Schulpark   So 9 Okt 2016 - 17:10

Mit einem abwesenden Blick schauten sich die braunen Augen um, als bewachte er das Geschehen, wie ein stiller Gefährte.
Sein Herz war innerlich zerrissen, seine Yuki nicht mehr die selbe und schließlich das warme Nest verließ.
Auch Zero entschied sich zu gehen, folgte Togas Ruf zu den Huntern. Seufzend blickte Kaien auf seine edle Armbanduhr. Es war irgendwann die Zeit gekommen und wie lange er auch schon lebte, es erschrak ihn immer wieder, welche Rolle dieses unbeeinflussbare Konstrukt hatte. Es raubte ihm aber nicht die Nerven, sich weiterhin um diese Schule kümmern zu müssen.
Also stand er in Mitten der glücklichen Gesichtern und ließ es sich mit dem Stück Schokoladenkuchen gut gehen. Auch er war eigentlich wie die Vampire nicht sonderlich an so etwas gebunden, er musste sich nähren, aber er liebte die Küche, weil er einfach die Kunst jegliche Geschmacksknopsen zu verzaubern liebte.
Eine Stimme erlangte seine Aufmerksamkeit und der Rektor wandte sich um, bildete ein freundliches Lächeln auf den Lippen.
„Guten Tag Rektor Cross...wie ich sehe genießen Sie das kleine Gartenfest ebenso. Der Schokoladenkuchen scheint sehr beliebt zu sein“, erblickte er Saishin Yumeda und nickte freudig.
Sei gegrüßt Yumeda-kun. Da hast du absolut Recht. Ein simples Rezept und etwas Schokolade erwärmt stets das Herz“, strahlte er und aß das letzte Stück genüsslich.
Ich hoffe dir gefällt dieses Fest“, sprach Kaien und faltete die Hände hinter den Rücken. Saishin machte den Eindruck nicht, als wollte er auch lange bei dem Rektor bleiben. Das machte Kaien dennoch nichts, denjenigen auch anzuquatschen.
Saishin könnte man natürlich als Risiko einstufen, aber der Rektor war da vielleicht naiv und behauptete jeden Menschen eine zweite Chance zu geben. So zum Beispiel dem Blonden, der ja vor dem Abbruch des Schultages eine Schlägerei angezettelt hatte.
Allerdings badete Saishin nicht sonderlich in Reinheit.
Ich bin sehr froh, dass wir wieder so viele Schüler verzeichnen können“, plauderte Kaien und begann auf dem Gartentisch ein wenig Ordnung zu schaffen, während er Müll in eine danebenstehende Mülltonne schob und sich anschließend die Hände sauber klopfte.
Anschließend faltete er wieder diese hinter dem Rücken, strahlte Saishin voller Freude an und wandte sich zum gehen, um den nächsten Gartentisch zu begutachten.
Yumeda-kun, ich wünsche dir für das Schuljahr alles Gute. Aber vergiss nicht, ich beobachte dich“, kicherte der Rektor amüsiert und trat an den nächsten Tisch. Diese Aussage traf auch auf so ziemlich jeden Nightler, denn er ging das Risiko ein, die Vampire ohne eine unterdrückende Autorität Freiheit zu gewähren.
Yumedas feindselige Art war ihm schon vorher aufgefallen, auch, dass Yumedas Absichten von guter Natur waren, aber irgendwo tief im Herzen hoffte der Rektor, dass auch für diese Seele irgendwo bald Erlösung stattfinden würde. Kaien wusste vieles. Er hatte für einen Menschen mehr als hundert Jahre auf dem Buckel und so war auch seine Einschätzung jeglicher Wesen ein Vorteil.
Er durchschaute Vampire, denn nur so hatte er sie effektiv bekämpfen können. Auch wenn sein Kampf gegen Yukis Mutter damals nicht zu seinen Gunsten hätte ausgehen können.

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BeitragThema: Re: Schulpark   So 9 Okt 2016 - 17:32

Saishins Verhalten war eben freundlich, dass es verdächtig wirkte. Für ein unsicheres Mädchen, war das nun Mal etwas, was sie noch mehr verunsicherte. Momentan fühlte sie sich nicht in der Lage, sich versichern zu können oder zu verstehen, wie und warum andere Menschen mit ihr kommunizierten. Vielleicht war die Angst bezüglich den Entführungen noch tief in ihren Knochen. Irgendwo glaubte man immer naiverweise zu denken:
„Ach, hier sind so viele Menschen, das kann unmöglich sein, dass ich ein Opfer werden könnte“.
Auf der anderen Seite Tage später vertraut sie einem ehemaligen Freund ihre Gefühle an und man wird kaltherzig enttäuscht.
Chou wollte nicht über Saishin lästern, sondern viel mehr ihre Unsicherheit irgendwie festigen und Hikaris Meinung einholen. Deswegen war Hikaris Antwort irgendwie ein kleiner Trostpflaster für das gekränkte Ego des Mädchens.
Vielleicht ist er aber einfach ein einsamer Kerl, nach allen Gerüchten, hatte sie nachdenkend gemurmelt.
Allerdings hätte an der Tatsache, dass er schon mit einem anderen Day Mädchen wohl gestritten hatte, ja auf dieses Indiz zugreifen können.
Chou entschied sich einfach Saishins Hilfe ohne jegliche Hintergedanken seinerseits als „Saishins gute Tat des Tages“ abzustempeln und ihm gedanklich einen Stern für sein Verhalten anrechnen, als würde sie für den Weihnachtsmann Buch führen, wer sich wann was verdient hatte.
Hikaris Schock und roten Schopf über die Manieren der Day Class bemerkte Chou nicht und eher sie auch protestieren konnte, wurde ihr auch sofort ein Sandwich besorgt.
Die Frage, die sich Saishin stellte, war natürlich berechtigt. Wie konnte man nur so viel Essen?
In Fachkreisen beschrieb man sicherlich gute Verbrennung, Chou war da einfach nur Verfressen. Viel mehr Arbeit machte es ihr, ihre Figur auch so zu behalten, was sie stets zum Sport animierte. Ihre Kleidergröße gefiel ihr, deswegen machte sie sich da auch so die Sorgen.
Okay, Hika-chan. Ich sehe da für unsere zukünftige Nachbarschaft in den vier Wänden nichts mehr kritisches entgegen, da du es innerhalb von Sekunden geschafft hast, mir einen Sandwich aufzutreiben. Vielleicht zeige ich dir mein geheimes Schokofach“, kicherte sie bei bester Laune wieder.
Saishin sprach davon, die Musik an den Nagel zu hängen, was Chou beinahe ihren Bissen im Halse stecken ließ.
Das brachte Chou auch so aus dem Konzept, dass sie den von Hikari hergebrachten Sandwich geschockt noch ein Mal abbiss.
Taf kannfst fu nif mafen!“, plapperte sie mit vollem Munde, schluckte dann anschließend und errötete, weil sie mit vollen Mund gesprochen hatte.
Wo waren nur ihre Manieren!
Aber anscheinend war das ein ziemlich sensibles Thema, denn Saishin agierte irgendwie so distanziert und abwesend, dass er sich rasch verabschiedete und davon ging.
Uhm..oh. Okay. Bis später, Yumeda-senpai!", da vergaß sie, dass er sich auf das du einigen wollte.
Entgeistert blickte Chou ihm nach, runzelte die Stirn.
Ihr Gesicht wanderte zu Hikari.
Ich glaub das war ein sensibler Punkt. Oder er fand meine Überforderung unhöflich“, überlegte sie laut.
Er erwähnte wieder den Ball und irgendwie hatte Chou ein schlechtes Gewissen. Sie wusste nicht mal, warum, aber sie hatte ein schlechtes Gewissen.
Hika-chan, warum hab ich das Gefühl, als hätten wir irgendetwas falsch gemacht? Und wieso zur Hölle gibt man so ein Talent auf!!“, schmollte sie beinahe wie ein Kind und biss in den Sandwich wieder.

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Hikari - Chou
Amaya - Higeki
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BeitragThema: Re: Schulpark   Mo 10 Okt 2016 - 13:16

Auf Chos Kommentar hin, dass er vielleicht einfach nur einsam war, grummelte Hikari nachdenklich. Vielleicht war er das ja. Wenn das wohl eine erkennen würde, dann Cho. Zumindest war sich die junge Schülerin sicher, dass Cho, auch, wenn sie nicht den Eindruck machte, mehr mitbekam als man meinen wollte.
Danach meinte Cho, dass sie völlig zufrieden mit Hikaris Diensten als Sandwichjägerin war. Was Cho nicht wusste war, dass Hikari eine Zauberin war. Man musste nur mit den Wimpern schlagen und sie wusste, was einem fehlte und sie schien sofort eine Antwort auf den Hunger zu haben. Jeden Hunger.
Die Kamikizu antwortete mit einem Kichern. Als Cho aber etwas von einem Schokofach weiteten sich ihre Augen und ihr Mund klappte etwas auf. Sie war regelrecht gebannt, als hätte man sie hypnotisiert.
„Ehrlich?“, flüsterte sie, als wäre sie soeben einen Pakt mit dem Teufel eingegangen. Als würden sie mit Drogen handeln. Das war das Beste, das ihr passiert war.
Saishin hatte dann offensichtlich Interessenten der Mädchen entdeckt. Interessenten? Davon wusste Hikari nichts. Sie dachte nicht, dass sie besonders bekannt war, aber das war in diesem Moment ja auch egal. Immerhin wurde ihr etwas vorgespielt, auf die Blicke anderer achtete sie da nicht besonders.
Das wundervolle Spiel wurde mit Beifall belohnt. Natürlich. Immerhin war die Violine ein Streichinstrument und Streichinstrumente waren äußerst schwierig zu spielen. Hikari hatte es versucht. Dafür fehlte ihr das Geschick, daher blieb sie lieber beim Klavier und perfektionierte ihr angeborenes Talent. Was ja nichts Besonderes war. Hikari dachte, dass Talent langweiliger war, als harte Arbeit. Demnach würde sie sich als schlechter als jemanden, der mit harter Arbeit sein Können auf dem Klavier erkämpft hatte, bezeichnen.
Als Saishin zu ihnen meinte, dass das Spielen auf der Violine ihn vom Wesentlichen ablenkte, konnte sie nur fragend den Kopf schütteln.
„Was gibt es Wesentlicheres als seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen?“, Hikari wusste nicht, ob er sie hören konnte. Sie hoffte es, doch darauf hatte sie natürlich keinen Einfluss. Doch, was gab es Wesentlicheres? Waren Gefühle denn nicht wichtig?
Es machte die Weißhaarige etwas traurig, dass er etwas wie Ausdruck der Gefühle als unwichtig bezeichnen und vergessen wollen würde. Diese großen Schmerzen wünschte sie niemandem und sie betete, dass sich nicht viele Menschen dazu entschlossen, ihre Gefühle zu ignorieren. Aber, tief im Inneren wusste sie, dass sie ein paar Menschen kannte, die sich für diese Art des Lebens entschieden hatten.
Dann meinte er auch noch, dass das wohl der Abschied von der Musik war. Das wäre aber traurig. Wenn die Weißhaarige daran dachte, dass ein Musiker wie Saishin einfach so verschwinden würde, dann ließ sie das mit gemischten Gefühlen zurück. Natürlich war es seine Entscheidung. Doch schade war es ja trotzdem.
Und so verabschiedete er sich. Hikari winkte ihm zum Abschied freundlich und meinte ein „Tschüss“, er hatte wohl nicht mehr vor zurück zu kommen.  
Die Rothaarige schien etwas vor den Kopf gestoßen, als Saishin ging. Hikari erwiderte nur ihren Blick, sie war Zugvögel gewohnt. Viele ihrer Freunde waren so. Mal waren sie da, mal weg, doch immer dann, wenn man sie brauchte, konnte man auf sie zählen. Daher machte ihr das nichts aus. Ja, ab und an fühlte sie sich einsam deswegen, doch es war ja nicht so, als würden sie sich nie wieder sehen.
Ich glaub das war ein sensibler Punkt. Oder er fand meine Überforderung unhöflich
„Nein nein nein!“, unterbrach sie sie sofort, sodass sie sich nicht in ihren Gedanken verlieren konnte.
„Es ist nicht deine Schuld. Er ist wohl einfach ein Zugvogel. Irgendwann kommt der wieder“, nun, mit Sicherheit konnte sie das nicht sagen. Aber auf einer Schule traf man sich doch sowieso immer wieder, nicht? Außerdem gab es ja noch den Ball.
Hika-chan, warum hab ich das Gefühl, als hätten wir irgendetwas falsch gemacht? Und wieso zur Hölle gibt man so ein Talent auf!!
Die Weißhaarige schüttelte den Kopf.
„Nein, ich denke nicht, dass wir etwas falsch gemacht haben. Ich denke, dass er jetzt einfach Zeit für sich braucht, immerhin war das ja mehr als genug Trubel“, meinte die Rotäugige aufmunternd. Hikaris Sturz, Chos provisorische Verarztung, Saishin hatte ganz schön viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie konnte sich vorstellen, dass das etwas viel war.
Die junge Kamikizu sah dem Weißhaarigen hinterer. Er hatte ein Gespräch mit dem Rektor begonnen.
„Ich wüsste auch nicht, was wir viel falsch gemacht hätten.“, vielleicht fiel ihr ja doch etwas ein.
„Naja…, vielleicht ist er noch etwas sauer, weil ich ihn als fies bezeichnet habe“, das wäre aber auch schon alles gewesen.
„Aber sonst würde mir nichts einfallen. Im Gegenteil. Ich finde, du hast ihm genügend Gründe geboten, um zu bleiben“, grinste Hikari frech und piekte sie sanft in die Seite.
„Und das mit dem Talent… Naja, manche Leute haben es vielleicht satt, auf ihr Talent reduziert zu werden. „Er ist so gut, er muss einfach diese Art von Beruf wählen“. Oder er verbindet keine guten Erinnerungen damit. Es gibt viele Gründe, weshalb Leute ein Talent aufgeben wollen. Vielleicht kannte er jemanden, der kein Talent für die Violine hatte, aber so gut wie Saishin werden wollte. Vielleicht zerbrach die Freundschaft an dieser Rivalität, keine Ahnung“, das hatte sie wirklich nicht. Wenn sie ehrlich war, zählte sie nur Beispiele aus Anime auf.
„Ich denke, dass nur er die eindeutige Antwort darauf kennt. Wenn es dich interessiert, könntest du ihn ja vorsichtig danach fragen. Er muss ja nicht antworten“
Ja, warum würde jemand ein Talent aufgeben wollen? Hikari selbst wurde das Klavierspielen in die Wiege gelegt, dank ihrer leiblichen Mutter. Ihre schlechte Beziehung zu dieser könnte das Interesse an diesem Talent schädigen. Das war Hikaris „schlechte Erinnerung“, die sie damals mit dem Klavierspielen verbunden hatte. Heute ist sie darüber hinweg. Sie hatte erkannt, dass sie Dinge einfach genießen kann und Erinnerungen nur einen unnötig einschränkenden Effekt haben. Hätte sie sich von diesen Erinnerungen einschränken lassen, hätte sie so viele Duetts nicht spielen können. Sie hätte für keine Menschen mehr spielen können. Das hätte sie sehr bereut.
„Aber vielleicht verrät er es dir ja“, einfach, weil sie Cho war. Sie hatte etwas Vertrauenswürdiges an sich. Etwas, das anderen verriet, dass sie sie nicht verurteilen würde. Und welcher Mensch brauchte sojemanden denn nicht?



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BeitragThema: Re: Schulpark   Mo 10 Okt 2016 - 17:25

Schokolade sollte das Herz erwärmen? In seinen Augen war das nur Zucker der darauf wartete sich über die Zähne jener her zu machen die seiner Versuchung nicht widerstehen konnten. Saishin hielt nicht viel von dieser Art Nahrung. Wieso sollte er auch? Es hatte für ihn keinen besonderen Nährwert. Da sah es bei einer gewissen roten Flüssigkeit schon anders aus. Und nein er meinte keinen Kirschsaft!
Der Rektor blieb nicht bei der einfachen Erwiderung seiner Frage sondern gab noch mehr Antworten von sich. Und auch die Frage wie ihm das Fest gefiel. Das tat es in der Tat aber er konnte ja schlecht den Grund dafür offenbaren, nämlich das er hier so viel potenzielle Nahrungsquellen vor sich sah, das würde nur dazu führen das der Rektor ihn ins Kreuzfeuer nahm und diese Mühe wollte er gerade absolut nicht haben.
Es war ja nicht so das er faul war oder einfach anderen aus dem Weg ging, aber wozu eine frühzeitige Konfrontation erwirken wenn es keinen Sinn hatte, er damit sein eigenes Todesurteil unterschreiben würde? Immerhin war es schon verdammt schwer gewesen sich in so weit bedeckt zu halten das niemand aus der Schule mit bekommen hatte das er einem gewissen Reinblüter bei seinen Plänen geholfen hatte.
Der Vampir war immer noch skeptisch und misstrauisch ob Kaien nicht doch etwas mit bekommen hatte und nur so unschuldig spielte damit es niemand anderem auf fiel. „Das Fest ist nicht schlecht. Es sind einige alte Gesichter wieder an der Schule, auch wenn einige fehlen. Es ist erfrischend den Kontakt zu der anderen Seite der Schule unterhalten zu können...“ Ja es freute ihn das man sie so gesehen offen auf die Day los ließ. Klar, sie mussten sich immer noch benehmen und es erforderte von jedem Vampir ein hohes Maß an Eigendisziplin. Aber Saishin war sich ziemlich sicher das er nicht der einzige bleiben würde der sich über diese brüchige Grenze hinweg setzen würde.
Er ging einige Schritte mit dem Rektor, weil es wohl als unhöflich gelten würde einfach zu gehen. „Ja der Verlust vieler Schüler war keine gute Nachricht für die Cross. Aber nach jedem Tief kommt eine Zeit der Blüte.....“ meinte er, fügte um einiges leiser aber hinzu: „Zumindest bis der nächste Winter herein bricht...“
Ja vielleicht war er ein wenig zu sehr in Gedanken das er gerade das aus sprach, diese Wortwahl benutzte. Dann folgten aber Worte bei denen er den Direx der Cross nun misstrauisch beäugte. „Wenn ich es nicht besser wüsste könnte man meinen das ihre Worte eine Drohung waren Rektor Cross,“ meinte er so leise das nur der Blonde es hören würde. Ahnte er etwa doch was?! Das dieser Mann gefährlich war hatte er an seinem ersten Tag hier bereits geahnt, gewusst hatte er es spätestens als er sah was er mit den Vampiren letztes Jahr angestellt hatte welche die Schule angriffen.
Die Macht dieses Mannes war ein Faktor den er in seinen Plänen genaustens beachten sollte. Kurz verrutschte auch seine Maske die er auf gesetzt hatte während er mit Hikari und Chou gesprochen hatte und ein kurzer, abfälliger Blick richtete sich auf den Rektor. Dieser Hunter und seine Regeln würden noch sehen das nicht alle ihnen blind wie Schafe folgen würden.

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BeitragThema: Re: Schulpark   So 16 Okt 2016 - 14:09

Vermutlich fand man mit Cho immer einen guten Draht, wenn man in jeder Hinsicht irgendwie Essen erwähnte. Andersrum bedeutete es sehr viel, wenn Cho von ihrem geheimen Schokofach fand. Erreichte man diesen Schritt, stünde jemanden nichts mehr im Wege.
Elefanten-Ehrenwort-Ehrlich!“, erwiderte sie und kicherte erneut. Übrigens müsste sie auch mal bald wieder in die Stadt, um ihren Vorrat aufzustocken.
Aber erst Mal die Schulzeit genießen!
Jetzt wo Saishin weg war, gab es viel Gesprächsstoff ihn vielleicht besser zu verstehen, wenn sie sich kurz über die Situation unterhalten können.
Ein Zugvogel, hm. Na gut“, erwiderte das Mädchen mit den Schultern zuckend und lächelte. Irgendwo war ihr das Gefühl der Unsicherheit noch vorhanden, anderseits meinte Hikari ja auch, dass sie nichts falsch gemacht hätten. Mehr wussten beiden auch nicht.
Allerdings schockierte es Chou plötzlich, dass Hikari ihn als fies bezeichnet hätte.
Wooooaaah… Hika-chan! Warum? Was hat er gemacht?“, wollte sie brandheiß jedes Detail wissen.
Du hast Mumm!“, funkelten Chous Augen erstaunt. Schließlich musste er ja was ganz schlimmes angestellt haben, dass man von Hika so bezeichnet wurde!
Da überdachte die Rothaarige jedoch dann ihre Gedanken. Auch Menschen wie Saishin, die in die Night Class gehen, könnten ja auch nicht nur nett und bewundernswert sein, aber auch gemein. Vielleicht war das jetzt die Zerstörung ihres Weltbildes, aber über solche Dinge hatte Chou wohl noch nie nachgedacht. Wirkte wohl etwas naiv, aber leider die Tatsache, dass Chou im Prinzip nur vom guten eines Menschen davon ausging.
Hm, das ist wohl wahr. Ich habe bisher nicht sonderlich gewusst, dass er da mega talentiert ist, aber das, was du beschreibst, erinnert mich immer an diese Beispiele der Wunderkinder, von denen nur dann gesprochen wird, weil sie ja irgendwo ihr Wunderkind Dasein dadurch verdient hatten, weil sie eben irgendwo ein Talent hatten. Aber im nachhinein werden sie nur auf ihre Fähigkeit reduziert… Ob Saishin so einer war? Hm“, nickte Chou zustimmend. So hatte das natürlich nicht gedacht, weil sie irgendwo tief im Inneren sich auch irgendein Talent wünschen würde. Anderseits besitzt sie ja dieses ungewöhnliche Hobby, dank verschiedener Computersprachen so zahlreiche Wunder verbringen könnten.
Ich vermisse dich, Daddy“, dachte sie geistig und lächelte.
Hikaris Vorschlag nach Recherche musste Cho, mit einem Finger am Kinn, überdenken. Skeptisch hoch Chou eine Augenbraue.
Interessieren tut es mich schon, aber anderseits bei solchen Dingen, müsste ich mich mit ihm anfreunden, und ich weiß nicht, eigentlich schnüffele ich nicht so gern im Leben fremder Menschen“, klang Chou bescheiden. Das war ja eine richtig, fette Lüge, Chou Matsuoka!
Natürlich schnüffelst du im Leben anderer Menschen! Hast du nicht an Hotarus Kennenlerntag ihre Schulakte gehackt? Und das würdest du spätestens in deinem Zimmer auch bei Saishin auch ausprobieren.
Aber das musste sie Hikari nicht auf die Nase binden…
Wie ist es dir denn bisher ergangen, Hika-chan?“, erkundigte sich Chou.

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BeitragThema: Re: Schulpark   So 16 Okt 2016 - 14:23

Kaien überprüfte sorgsam die Tische, ordnete einige Seevierpaletten und kümmerte sich liebevoll um die Dekoration, die in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es freute ihn, sich ein wenig mit seinen Schülern unterhalten zu dürfen.
Manchmal riefen einige Day Class Schülern freudig eine Begrüßung, der ein oder andere Vampir fixierte ihn, lächelte dann aber freundlich.
Kaien wusste, dass viele ihn liebten, andere sich nur vor sich in Acht nahmen. Das war okay für ihn. Er hatte es nun Mal in den Genen, dass man ihn achtete, dass man seine Präsenz irgendwo im Hinterkopf als gefährlich empfand. Aber das war seine Meinung, dass man frei leben sollte, wie alt man auch war, welcher Rasse man entsprach und welche Gene man in sich trug.
Jeder hatte die Wahl sein eigenen Weg aufzuschlagen.
Schweigend lauschte er intressiert Saishins Worten und nickte manchmal bestätigend.
Der Rektor blieb vor dem Plakat zum Ball stehen und überprüfte dessen Klebestreifen, dass es ja nicht dann vom Baum abfiel.
Yumeda-kun, ich versuche jedem aus der Day und Night Class die Möglichkeit zu bieten, in Frieden und Co-Existenz im Rahmen dieser Mauer zu leben. Ich gehe natürlich davon aus, dass sowohl Day und Night Class dementsprechend diese Freiheit nutzen werden, ihre Lebensweise zu überdenken und in Harmonie miteinander auszukommen“, begann er ein wenig mit dramatischen Unterton und richtete sich die Brille.
Lachend winkte er ab und grinste schelmisch.
Drohung? Ach, Yumeda-kun, ich bitte dich. Das ist eine logische Schlussfolgerung. Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, wird bestraft!“, erwiderte er fröhlich und überlegte, welchen Fisch er denn zur nächsten Grillparty im Rektorbüro kaufen sollte. Irgendwo war es auch eine Drohung. Und diese hatte er ja schon einem, oder anderem Vampir gegenüber ausgesprochen. Er wusste, wie verlockend diese freien Grenzen waren, wie leicht es nun war, an ein geeignete Opfer zu kommen. Irgendwo lehnte sich Kaien auch mit diesen lockeren Grenzen aus dem Fenster, aber es gibt auch in der Menschenwelt genügend Leute, die anderen Schaden wollen.
Kaien wusste, dass viele Schachfiguren bereits ihre Position eingenommen hatte. Er wartete nur auf die Schachzüge, die er zu beseitigen brauchte, denn er ahnte, dass Yukis Verwandlung und Kanames Entscheidung, das Mädchen mitzunehmen, weit aus größere Folgen mit sich bringen würde, als Kaien ahnte.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Mi 19 Okt 2016 - 0:52

Bei dem leisen Lachen von Higeki musste auch Amaya etwas schmunzeln. Natürlich war es mehr als nur dämlich von ihr gewesen, zu fragen ob es denn auch Zombies gab. Aber seine Antwort darauf hatte sie glücklicherweise ebenso als Scherz auf, wie er ihre Frage. Ansonsten würde sie wohl nun damit anfangen sich einen Vorrat vor die bevorstehende Zombieapokalypse anzusammeln. Mit Konservenbüchsen, einem Haufen Süßkram, etwas gegen die Langeweile und ein paar Bluttabletten war sie dann gut dabei. Etwas zur Verteidigung war dabei allerdings auch wichtig.Was ihr in diesem Fall so vor schwebte? Eine schwierige Frage, denn mit Waffen kannte sie sich gar nicht aus.... Aber das waren eh nur die Hirngespinste einer Level-D-Vampirin. Und da es Zombies wohl eh nicht gab, wie Aibori-san es ihr bestätigte, musste sie sich keine Gedanken mehr darum machen. Wenn hätte sie lieber eine Welt mit Feen, Elfen, Zauberern und fabelhaften Wesen. Ein Einhorn, wie es Higeki sich wünschte wäre natürlich auch nicht schlecht.
Nachdem der Blonde Vampir so nachdenklich gegrummelt hatte blieb sie für ein paar Sekunden still. Amaya achtete sehr darauf, was sie nun sagen würde. Auf keinen Fall wollte sie etwas hervorbringen, was den Level B verärgerte. Sie hatte bei einigen Angst davon durch einen unüberlegten Kommentar in deren Missgunst zu stehen. Und gerade in der Welt, der sie seit dieser schicksalhaften Nacht angehörte, war das sehr gefährlich. Alles konnte auf einen selbst oder Menschen die einem nahe standen zurückfallen, wie es bei ihr und ihrer kleinen Schwester Nori der Fall gewesen war.
Sie verkniff sich ein betrübtes Seufzen und sah kurz durch eine Lücke im Blätterdach in den Himmel.  Ein paar dünne Wolkenfetzen zogen an diesem vorbei und unter der Sonne hinweg, sodass sich ein kleiner Schattenstreifen über den Schulpark zog. Bist du irgendwo da oben? Diese Frage stellte sich die Braunhaarige oft. Sie wollte einfach wissen, ob es da oben noch etwas gab. Ob da oben ihre Schwester war, die ein Auge auf sie und ihre Familie warf und auf sie acht gab. Nori du fehlst mir. Das tat sie wirklich. Und manchmal hasste sie ihre Großmutter dafür. Denn wenn sie damals nicht diese Reinblüterin angegriffen hätte, dann würde ihre kleine Schwester bestimmt noch leben und sie müsste kein Dasein als Vampirin fristen.
Zumindest konnte sie von sich behaupten, dass der Verfall bei ihr noch dauerte. Immerhin vertrug sie im Gegensatz zu manch andern Vampir die Bluttabletten sehr gut. Es gab auch Level D´s, die vertrugen den Blutersatz absolut nicht und verfielen noch schneller zu einem der gefährlichen Level E´s.
Sie wendete dann den Blick wieder vom Blätterdach und dem Himmel ab, sah zurück zu ihrem Gesprächspartner. „Sag das nicht“, sprach er und sie sah ihn daraufhin kurz fragend an. Die Braunhaarige wollte wissen warum, doch als sie ihn darauf ansprechen wollte fing Higeki selbst wieder an zu reden. „Stimmt... aber ich denke er kann sich gut verstellen... und so wie er sich gegenüber den Mädchen verhält, na ja ich kenn ihn einfach als jemanden der nur auf sich fixiert ist.. der gemein ist und nicht so zuvorkommend und hilfsbereit wie er sich im Moment gibt. Und was für einen Grund sollte er schon haben sich so mit ihnen abzugeben außer er erhofft sich einen kleinen Imbiss.... Versteh mich nicht falsch. Ich will ihm nichts unterstellen aber gerade weil mir das so komisch vorkommt, und ich glaube nicht dass er sich in den sechs Monaten komplett gewandelt hat, mache ich mir Gedanken. Mir liegt der Frieden an der Cross am Herzen“, war ihre etwas längere Antwort darauf, wobei sie allerdings sehr auf ihre Lautstärke achtete. Es sollte wirklich nur Higeki ihre Worte hören.
Eins musste sie Yumeda aber lassen, er konnte gut mit der Violine umgehen. Sie hatte seit sie klein war von ihrer Mutter Klavierunterricht bekommen und im Moment übte sie sogar an einem neuem Lied. Leider haperte es noch etwas am Takt aber mit ausreichend Übung würde Amaya das sicher hinbekommen.
Bei dem Gespräch, wo Aibori-san dem Mädchen Hilfe angeboten hatte, hatte die Braunäugige den Vampir tatsächlich zum ersten Mal ernst erlebt. Sie sprachen ja auch nicht wirklich oft miteinander und auch sonst wirkte er meist Müde oder gelangweilt von der Welt. Deswegen hatte es sie etwas verwundert, trotzdem hatte das Mädchen mit den braunen Haaren es positiv aufgenommen.
Zu seiner Aussage mit dem Level nickte sie etwas. „Ja.. aber nicht nur von Vampiren wird es einem schwer gemacht... mit den Huntern hat man es auch nicht leicht“, man wollte es gar nicht meinen aber das Mädchen versuchte bei ihren Worten trotzdem etwas zu lächeln. Und das obwohl sie eigentlich panische Angst vor Vampirjägern hatte. Noch mehr als vor Zombies, dachte sie schmunzelnd.
„Nein.. nicht jeder würde das tun“, kam es mit einem sanften Lächeln von ihr, bevor sie sich streckend erhob. Amaya gähnte. „Ich hol mir noch etwas vom Kuchen, willst du auch etwas? Ich kann dir was mitbringen wenn du magst“, sagte sie, warte seine Antwort ab und machte sich dann auf zu den köstlich süßen Backwaren. Genau dort standen nun zufällig Saishin und der Rektor. Dieser richtete gerade die Dekoration auf dem Tisch. Sie ließ es sich nicht anmerken, dass sie in der Gegenwart des Hunters nervös war. Eher lächelte ich freundlich. „Guten Tag Rektor Cross. Hallo Yumeda- san“, meinte sie lächelnd und nahm sich ein Stück vom Zitronenkuchen, ehe sie sich kurz an den Rektor wandte. „Das mit dem Pick-nick war eine gute Idee Rektor Cross“, sagte sie und kam dann mit ihrem Kuchen und, falls Higeki etwas wollte, mit seinem zurück.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Do 20 Okt 2016 - 9:20

Dieses übertrieben freundliche Getue von dem Rektor nervte ihn auf eine gewisse Art und Weise. Dieser trug ebenso eine Maske, würde keine Schüler hinter diese blicken lassen. Aber Saishin war nicht dumm, er hatte das wahre Gesicht dieses Mannes gesehen und wusste darum was für eine Gefahr von diesem aus ging. Und das dieser angeblich dauerhaft gut gelaunte Rektor ihm ganz schnell einen Strich durch seine Rechnung machen konnte. Daher musste Saishin Vorsicht walten lassen.
Er folgte Kaien ein wenig, vielleicht konnte er ja heraus hören was die wahren Beweggründe für seine Anwesenheit auf dem kleinen Picknick waren. Sicherlich doch nur um die Schüler der Night zu überwachen. „Wäre es dafür nicht erst einmal sinnvoll die eine Klasse über die...Besonderheiten der anderen auf zu klären?“ fragte der Vampir als wäre er lediglich ein neugieriger Schüler der gerne eine These oder eine Vermutung bestätigt haben wollte.
Die Hände hatte er inzwischen hinter dem Rücken, genauso wie der Rektor. Dieser schien gerade mehr Interesse an dem Plakat für diesen dummen Ball zu haben. Da Shin im Moment einfach unauffällig wirken musste würde er auch dieses Fest besuchen, auch wenn es absolut nicht in seinem Interesse stand. Denn dieses Fest würde ihn nicht weiter bringen, aber es musste wohl sein.
Außerdem würden Cho und Hikari Verdacht schöpfen wenn er sie dazu zwar einlud aber selber nicht erscheinen würde. Noch einmal ging sein Blick zu dem Rektor als dieser seine Aussage mit der Drohung scheinbar amüsant fand. Deutlicher hätte er diese Drohung in seinen Augen jedoch nicht unterstreichen können. Dennoch würde er sich auf diese Aussage ein lassen.
„Rektor Cross, so wie sie das sagen macht es fast den Eindruck als hätten sie Spaß daran Strafen zu verteilen. Sollte man sich bezüglich ihrer....Vorlieben etwa Gedanken machen?“ fragte er beiläufig als würde er etwas infrage stellen das der Rektor von sich gegeben hatte. Saishin war immer noch verdammt misstrauisch. Vor allem diesem Mann gegenüber. Er spielte seine Rolle des fröhlichen Rektors immer noch perfekt und das obwohl mehrere seiner Art den wahren Kaien Cross gesehen hatten. Warum legte er diese Maske nicht ab? Wollte er damit die Day beruhigen?
Was für ein Blödsinn wenn man ihn fragen würde. Auch sollte sich der verehrte Hunter vor ihm auch darüber im klaren sein das es immer Vampire geben würde die solche offenen Grenzen als das reinste Festmahl ansehen würden. Dadurch das man Grenzen lockerte gab man den Instinkten der Raubtiere doch erst die Möglichkeit sich frei zu entfalten. Und sicherlich dachte nicht nur Saishin darüber nach sich ab und an jemanden aus der Day ein zu verleiben sondern sicherlich auch andere aus der Night.
Das war doch das reinste Buffet und man konnte sich selbst bedienen. Vielleicht konnte er auch einige aus der Night auf seine Seite ziehen und sie dazu verführen sich das zu nehmen nach dem ihre Kehlen so schrien, eben jene die gelangweilt waren von diesen ewigen Bluttabletten und lieber auf frisches zugreifen wollten. „Werden sie uns heute Abend auch auf dem Ball die Ehre erweisen Mister Cross?“ Fragen kostete bekanntlich nichts, auch wenn er befürchtete die Antwort bereits zu kennen. Er hatte Amaya, welche sich kurz zu ihnen begeben hatte nur kurz mit einem Nicken begrüßt. Er hegte nicht den Wunsch sich mit seinen Klassenkammeraden zu unterhalten, er schien die Day im Moment interessanter zu finden.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Mo 31 Okt 2016 - 17:29

Natürlich lag es in Kaiens Interesse ein Auge auf seine Schule zu haben und würde Saishin ihn dies auch sofort fragen, da wäre kaien ihm ehrlich gegenüber gewesen. Anderseits hatte der Rektor beschlossen seine Zeit zu investieren in Dinge, die es nötiger hatten, als andere. Zum Beispiel war ihm wichtig, dass bei diesem Picknick viele Schüler gefallen daran hatten. Immerhin war ihm im Laufe der Einführungswoche diese Idee spontan eingefallen und nun zur erstmaligen Testphase angelaufen. Dies war das erste Picknick dieser Art und so wollte der Rektor dieses auch erfolgreich absolviert sehen. Menschen waren interessante Wesen, die es in jeder langweiligsten Beschäftigung einen Sinn zu finden und diesen auch als Interessant zu erachten.
Es würde den Rektor sicherlich traurig stimmen, wenn er wüsste, was Saishin von ihm dachte. Die auf seine Beute lauernde Art hatte er schon lange abgelegt. Er hatte keine Absichten, wenn der Weißhaarige das dachte, ganz im Gegenteil. Kaien hatte nach der finalen Schlacht seinen Entschluss um so mehr verstärkt beschlossen, als irgendwelchen Vampirkindern in ihren Plänen zu lauern und das Leben zu vermiesen.
Kaien war jemand, den man nicht unterschätzen sollte und das würde er auch so bleiben, solange man das, was er momentan nah beim Herzen trägt, nicht in Gefahr brachte oder ihn seinen Plänen rein pfuschen sollte.
Kaien wusste nicht, ob Saishin ihm nur was vorspielte oder irgendwo naiv war, als er ihm die Frage stellte.
Lächelnd legte der Kaien den Kopf schief.
Saishin-kun, hast du nicht im Unterricht aufgepasst?“, witzelte Kaien.
Es war ein Schritt der gegen sämtliche Abkommen des Senates und des Hunterverbandes, zu Mal noch vieles aus der Vergangenheit zu Ruhe kommen sollte.
Auch er war damals der Meinung, man sollte beide Rassen, eher die Menschen, soweit aufklären, wie es nun über die Vampire zu wissen gab. Doch das würde die frischen Wunden aus dem alten Krieg neu aufreißen und er würde selbst nur sein Leben aufs Spiel setzen.
Das war taktisch kein gut überlegter Zug.
Allerdings war das kein richtiger Ort, um den unwissenden Saishin darüber aufzuklären. Anderseits hatte Kaien auch nicht sonderlich die Zeit dazu, den jungen Mann an sich aufzuklären geschweige denn seine Lebensphilosophie zu erläutern.
Besonders jene, die viel Hinterfragen, sollte man im Auge behalten, dachte er für einen Moment.
Auf Saishin erneute Frage hin, lächelte Kaien nur abwesend.
Ach, Yumeda-kun. Die Welt ist nicht perfekt und das wird sie noch nie sein. Aber damit wir alle immer noch leben können, herrschen nun Mal Regeln, damit in der chaotischen Welt, doch irgendwo Ordnung für uns gibt zu leben. Damit es keine Missverständnisse gibt, ist es nicht meine Aufgabe euch Schüler zu bestrafen, Saishin-kun. In letzter Zeit gab es jedoch Ärger, der mein Prinzip dieser Schule angegriffen oder in Frage gestellt hatte. Ich möchte jedem Individuum hier einen Ort zum lernen bieten und deswegen bin ich auch bereit, bei Verstößen der Regeln der Cross Academy nun mal diejenigen zu bestrafen, die sich dagegen auflehnen“, amüsierte sich Kaien weiterhin.
Das ist doch verständlich, oder nicht? Warum sollten man sich in einem Land aufhalten, wenn man die Gesetze nicht respektiert?“, Kaien hatte keine Ahnung, dass Saishin irgendwo sich rebellisch verhält oder gar manipuliert. Aber es war eine einfache, philosophische Frage, dass man, wenn man von etwas überzeugt ist, sich auch dafür einsetzt.
Und anderseits, warum sollte man die Prinzipien eines anderen demolieren, wenn man gar nicht nach diesen leben möchte? Ist es nicht einfacher weiter zu ziehen und dort den Ort zu suchen, wo man sich am besten aufgehoben fühlte?
Natürlich werde ich dem Ball heute beiwohnen. Als Repräsentant der Akademie gehört auch eine feierliche Begrüßung zum Anstand der Schule. Ich wünsche dir auf jeden Fall ein angenehmes Schuljahr und viel Spaß auf dem heutigen Ball“, nickte er Saishin zu zum Abschied, ohne dabei davon auszugehen, dass Saishin gar nicht zum Ball wollte.
Der Rektor steuerte wohl das Schulgebäude nun an, bedachte, dass sich nun die Wege trennten. Es war ein interessantes Gespräch, was er mit Saishin gehabt hatte, erinnerte ihn daran, dass nicht jedes Schaf dem Hirten folgte und so hoffte Kaien nur, dass Yumeda in Wirklichkeit schwarze Wolle trug.
Langsam entfernte sich Kaien von dem Picknick und grüßte Amaya Levinin zurück.
Sei gegrüßt, Levinin-san“, verabschiedete er sich.

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BeitragThema: Re: Schulpark   Di 1 Nov 2016 - 11:18

Nein, Hikari dachte nicht, dass die Schuld bei Cho oder ihr selbst lag. Daher dachte sie auch nicht viel darüber nach, wobei es Cho noch zu beschäftigen schien.
Als Hikari meinte, dass sie Saishin vielleicht, nur ein ganz kleines bisschen, als „fies“ bezeichnet hatte, funkelten Chos Augen seltsam. Als wäre Hikari eine Art Freiheitskämpferin, die genug Mut für die ganze Welt hatte.
„Was er gemacht hat? Naja… er hat mich erschreckt und ist dann irgendwie auf mich losgegangen. Dass ich keine Manieren hätte und so…“, je mehr sie erzählte umso schlimmer wurde das Gefühl, dass sie von einer anderen Person als Saishin gesprochen hat. Immerhin war Saishin dann so nett geworden. Aber er meinte ja, dass es ihm nicht gut gehe, also lag das sicher daran.
Cho schien Hikaris Gedankengang zuzustimmen. Da nickte die Weißhaarige nachdenklich und meinte, dass sie ja nachfragen könnte. Doch das schien für Cho nicht die Lösung zu sein. Hikari musste lachen, als sie die Worte „müsste ich mich ja mit ihm anfreunden“ hörte.
„Das hört sich ja so an als wäre die Freundschaft zu Saishin das Schlimmste, das dir passieren könnte“, neckte sie Cho, so, wie sie Gott und die Welt neckte, einfach, weil sie nichts Besseres zu tun hat. Ob eine Freundschaft zu Saishin das Schlimmste für Hikari selbst war, könnte sie nicht sagen. Immerhin hatte er sich als ganz nett entpuppt, vielleicht könnte sie sich eine Freundschaft vorstellen, vor allem, da nun die Trennlinie zwischen Day und Night etwas verwischt. Doch die Trennung war immer noch da. Sie bezweifelte, dass es also zu einer innigen Freundschaft kommen konnte.
Als Cho Hikari fragte, wie es ihr ergangen war, musste Hikari die Augenbrauen heben und sie fragend ansehen. Mit dieser Frage hatte sie nicht gerechnet.
„Mir? Hmm…“, sie verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf nachdenklich zur Seite.
„Joa, eh gut. Noch bevor die Schule dicht gemacht wurde, haben mich meine Eltern dazu überredet, auf eine andere Schule zu gehen“, ihre Eltern waren ganz panisch gewesen. Da konnte Hikari nichts anderes tun, als schweren Herzens nach zu geben. Ob sie entführt worden wär, wenn sie geblieben wär, daran hatte sie nie gedacht. Seltsamer Weise hatte sie nie damit gerechnet, dass ihr etwas passiert. Ob sie nun im Finstern durch die Straßen schlendert oder die Schüler rund um sie verschwinden. Sie hielt sich nie für ein potentielles Opfer.
Reine Naivität.
„Dort fiel es mir schwer, wieder neue Freunde zu finden. Ich denke, ich trauerte der Cross zu sehr nach und konnte mich nicht damit anfreunden, neue Freunde zu finden. Ich wollte unbedingt zurück. Zumal ich hier einige Leute und unerledigte, unvollendete Geschichten zurückgelassen habe“, das hatte ihr am meisten wehgetan. Die Leute und unvollendeten Geschichten, die sie zurückgelassen hatte.
Sie sprach weiter und ihre Lippen verzogen sich, als hätte sie auf etwas sehr bitteres gebissen. Noch bitterer als Bitterschokolade.
„Als ich dann erfuhr, dass die Schule wieder aufmacht, habe ich vor Freude geheult. Ich habe mir schon Szenarien erträumt, wie es wieder wird, wenn ich die alten Gesichter wiedersehe“, auch, wenn sie vorher noch verbittert war, sah sie mit einem erleichterten und glücklichen Lächeln zu Cho. Vielleicht ahnte Cho gar nicht, wie gut es Hikari tat, alte Hasen zu sehen.
„Dein Gesicht… Die Gesichter aller alten Hasen hier lässt mich denken, dass sich eigentlich nichts verändert hat“, und eben weil sie dachte, dass Cho nichts von Hikaris Gefühlen ahnte, drückte sie diese aus.
„Natürlich hat sich etwas verändert… viele Gesichter sehe ich leider nicht mehr… aber, hey, das Leben geht weiter und ist voller Verabschiedungen, ob ausgesprochen oder unausgesprochen“, sie hob die Schultern, als wollte sie ihre schweren, nostalgischen Worte mit einem Wink erleichtern.
„Tut mir leid“, lachte die Kamikizu etwas. Verlegen, sogar. Sie schämte sich dafür, dass sie ihre Antwort mit "Joah, eh gut" begann und "Heul, mir gings so mies" beendete.
„Du hast sicher auch ein paar Freunde verabschieden müssen. Ich wollte nicht so nostalgisch werden. Wie ist es dir denn ergangen? Erzähl du mal!“, es tat ihr leid, dass sie sich so gehen hat lassen. Normalerweise passierte ihr das nicht so einfach. Aber die Cross bedeutete ihr so viel. Hier hatte sie so viele charakterliche Entwicklungen durchgemacht, die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie nun war. Sie liebte diese Schule und die Menschen darin. Sie wollte nichts davon missen müssen.



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BeitragThema: Re: Schulpark   Di 1 Nov 2016 - 11:40

Seine Gesprächspartnerin wurde sehr still, was Higeki ganz und gar nicht störte. Im Gegenteil. Er genoss die Ruhe und schloss nochmals die Augen um vor sich hin zu dösen. Nicht, dass Amaya ihn störte oder vom Schlafen abhielt. Er schätzt nur die Anwesenheit von Leuten, mit denen man eine angenehme Ruhe teilen konnte.
Der Kopf des Bondschopfs war leer, wie immer, eigentlich. Er wollte an nichts Negatives denken oder negative Gefühle empfinden. Doch, nach dem, was letztes Jahr passiert war, konnte er das Gefühl von Unbehagen nicht abschütteln. Amaya fasste seine Gefühle gut in Worte. Auch er traute überfreundlichen Vampiren nicht.
„Ich kenne ihn eigentlich kaum. Keine Ahnung, was ich von ihm halten soll, aber er hat so etwas an sich. Ich weiß, was du meinst. Ich werde ihm im Auge behalten“, als würde er diese Worte ernst nehmen, was er ja tat, öffnete er wieder die Augen und beobachtete seine Umgebung. Nicht, dass vor seinen Augen Dayler angefallen wurden.
„Mir liegt die Cross auch auf dem Herzen…“, es war ein leises Murmeln, als wollte er nicht zugeben, dass er, der große Higeki, Gefühle von Zuneigung empfinden konnte. Vielleicht war es nur deshalb ein Murmeln, weil er selbst überrascht von seinen Worten war. Er hätte nie gedacht, dass ihm einfache Mauern wichtig sein konnten. Aber, wenn er ehrlich war, waren es ja nicht die Mauern direkt. Es waren die Menschen, die Vampire und das Schulpersonal. Die unsichtbaren Fäden, die die Leute in dieser Schule miteinander verbinden und die Geschichten, von denen Higeki nichts wusste und von denen er wusste.
Das alles wollte er nicht missen müssen.
Das ernste Gespräch ging weiter mit einem anderen Thema. Sie meinte, dass sie es auch nicht einfach mit den Hunter hätte, woraufhin Higeki schwer seufzen musste.
„Ah ja…“, knurrte er schon fast und zog ein Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen.
„Liebenswürdige Leute, diese Hunter“, er hatte kein gutes Bild von ihnen. Er achtete Menschen zwar, doch nicht diese Art von Mensch die nur zu gerne auf alles mit Reißzähnen schossen.
Als sie ihn fragte, ob er etwas wollte, schüttelte er nur den Kopf und ließ sie ziehen. Währenddessen beobachtete er die anderen weiterhin. Day Schüler, die sich mit Night Schülern unterhielten, nichts ahnend. Aber vielleicht war es ja besser so. Higeki konnte sehen, dass Amaya an Saishin vorbei kam, er reagierte aber kaum auf sie.
Nach einer Weile kam Amaya wieder zurück und Higeki grüßte sie mit Stille. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie zurückkommt, wenn er ehrlich war. Immerhin war er nicht der angenehmste Zeitgenosse.
„War die Jagd erfolgreich?“, fragte er dann etwas amüsiert und nickte in Richtung der Süßigkeiten, die sie sich geholt hatte. Doch dann wurde er wieder ernster.
„Du meintest, du hättest nicht viel für Yumeda übrig. Probleme hattest du aber doch nicht schon mit ihm, oder?“, es war ihm wichtig, dass sich Leute nicht unnötig in Gefahr begaben. Nicht, dass er Amaya nichts zutraute, doch, wenn Yumeda tatsächlich gefährlich war, dann sollte man nicht unüberlegt handeln.
Es war schon sehr erschreckend, wie vergangene Ereignisse Wellen in die Gegenwart schlugen und die Spannungen zwischen Vampiren noch verschlimmern konnten.


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BeitragThema: Re: Schulpark   Mi 2 Nov 2016 - 1:50

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Die Vampirin war mehr als nur erfreut gewesen, das Schulgelände erneut erblicken zu dürfen. Das Mädchen war nach der Schließung äußerst betrübt gewesen. Die Zeit im Familienanwesen wollte einfach nicht vergehen und ihre alltägliche Einsamkeit, wie Routine nahm ihren gewöhnlichen Gang. Ihr Bruder Ryusei und ihr Vater waren nicht gerade begeistert gewesen , weil sie anfällig war das Unglück anzuziehen aber das interessierte die kleine Gestalt nicht. Man konnte sie nicht davon abbringen.
Das Mädchen hielt sich vorerst zurück und beobachtete das rege treiben aus der Ferne, erkannte sogar Shin und Amaya wieder. Mit Yumeda hatte sie zwar die ein oder anderen Differenzen aber dennoch glaubte die Vampirin daran, das er eine gute Seite hatte. Beide hatten sich wirklich kein Stück verändert und diese Tatsache zauberte Yumi ein Lächeln auf die Lippen. Ob Aoi und Zevran wohl auch hier waren? Die kleine Vampirin hoffte es zutiefst.
"Es ist schön wieder hier zu sein...zuhause.." Die Schwarzhaarige hatte diese Schule unendlich vermisst, ihr Idol Kaname-sama war vielleicht fort , aber dennoch würde die Level-B Vampirin an ihrem Traum festhalten. Aufgeben kam nicht in Frage.
Wirklich auffällig gekleidet war Ayumi nicht, schlichte Eleganz, ihr Pony schmeichelte ihrem Gesicht.
"Ich wünschte diese Idylle würde für immer anhalten"Wessen Herz würde bei diesem Anblick nicht höher schlagen ? Der Wind spielte sachte mit ihrem Haar. Ein wundervolles Gefühl. Die Augen schließend genoss sie es. Das Umfeld, den Wind, das Gefühle zuhause zu sein.
Es war kaum vorstellbar, wie ihre Freude aufbrodelte bei diesem kleinen Wirbelwind. Der leuchtende Hoffnungsschimmer war wieder zurückgekehrt. Ob man sie trotz unterdrückter Aura wahrnehmen würde? Selbst wenn es nicht der Fall wäre es in Ordnung.
Die ganze Zeit über hatte sie sich sorgen gemacht, aufgrund der Vorkommnisse, die in der Schule geschehen waren , doch sie schien unbegründet zu sein. Die Geduld hatte sich also bezahlt gemacht. Dieser Ort war Ayumi über aus wichtig, denn hier konnte sie sein, wie sie wirklich war, hier galten andere Vorschriften und hier wurde sie auch nicht wie eine zerbrechliche Porzellanpuppe behandelt.
Vielleicht ein wenig sentimental aber es entsprach der Wahrheit. Vielleicht würde sie auch endlich dazu kommen auf dem Klavier zu spielen oder die Sterne vom Himmel runter zu holen. Wie? Mit ihrer Gabe war dies möglich. Etwas, was sie geheim halten sollte, doch ihren Freunden würde sie diesen Anblick nicht werwehren wenn sie unter sich waren. Oft hatte es ihr Schwierigkeiten gemacht, es war ungewöhnlich für einen Vampiren, gleichzeitig Reinheit und Sünde zu verkörpern.
In Anbetracht dessen, dass sie gute Überzeugungskraft durch ihr Charisma leisten konnte, sofern sie es den wollte, abgesehen von ihrer Sturheit die Yumilein an den Tag lag, wenn sie der Ehrgeiz gepackt hatte. Das Mädchen ließ dan einfach nicht mehr locker.



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BeitragThema: Re: Schulpark   So 20 Nov 2016 - 12:53

„Liebenswürdige Leute, diese Hunter“, hörte sie Higeki sagen und schaubte etwas amüsiert. Sie konnte aber auch nicht alle Hunter in eine Schublade stecken, das wusste sie. Schließlich war ihre Großmutter Hunterin gewesen und ihr Großvater auch. Es kam immer auf die Sicht der Dinge an. Wären sie nicht verwandt und würden sich auch nicht so weiter kennen, dann würde die Braunhaarige wahrscheinlich auch bei ihnen Misstrauen hegen. Und wäre sie kein Vampir hätte sie vor ihnen doch nicht das Geringste zu befürchten. Sie konnte es dennoch nicht leiden, mit den verrücktgewordenen Level E´s verglichen zu werden. Das machten die meisten, seien es Hunter oder andere Vampire, die vom Level her über Amaya standen.
Nicht nur die menschliche Welt war von Vorurteilen geprägt, bei den Kreaturen der Nacht war es nicht anders. Da war sie froh, dass Higeki nicht so zu sein schien. Es gab nicht viele ihrer Art in der Night Class. Die meisten waren von höherem Status und hatten ein besseres ansehen als die kleine und unbedeutende Level D Vampirin. Letztes Jahr hatte sie sich gut mit Ayumi und Vaya, ihrer ehemaligen Zimmergefährtin unterhalten können. Diese hatte die Schule aber bereits wieder verlassen. Die Braunhaarige wusste nicht, ob sie noch einmal wieder kommen würde. Und der Kontakt zu Ayumi war über die Zeit, in der die Schule geschlossen war gänzlich eingefroren.
Nachdem ich mich dann auf die Jagd nach einem Kuchenstück gemacht hatte, hatte ich Saishin und den Rektor begrüßt. Im Grunde war es einfach nur der Höflichkeit geschuldet. Erstens weil es eben der Rektor der Schule war und zweitens würde es dann wirken, als ob ich Yumeda vollkommen ignoriert hätte. Weit her geholt war das ja nicht. Ich legte keinen großen Wert auf den Kontakt zu ihm. Er war mir einfach zu unhöflich. Darum war ich auch zufrieden, dass er mich nicht wirklich beachtete.
Mit meinem Stück Zitronenkuchen kehrte ich dann zurück zu Higeki und schmunzelte bei seiner Frage. „Oh ja. Es hat sich zwar ziemlich gewehrt aber ich hab es schlussendlich noch erlegen können“, kicherte ich und setzte mich im Schneidersetz neben ihn. Der Kuchenteller ruhte flach auf meiner linken Hand und mit der Gabel trennte ich mir das erste fluffige Stückchen ab. „Das Rezept kann man sich echt mal merken“, sprach ich nebenbei und blickte über das Fest. Als ich Higekis Frage mitbekam kaute ich fertig und schluckte. „Hm.. nein. Also wir sind noch nicht ernsthaft aneinander geraten aber…. Ich mag seine Art einfach nicht. Vielleicht bin ich was das angeht auch zuvor eingenommen. Ich weiß im Grunde nichts über ihn. Aber ich hab bei Saishin einfach kein gutes Gefühl“, zuckte ich mit den Schulter. Der Wind kam auf und fegte durch das Blätterdach. Es raschelte und ich schwieg. „Und bist du schon mal an ihn geraten?“, fragte ich meinen Gesprächspartner.


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