Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Kaito Takamiya

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BeitragThema: Kaito Takamiya   Sa 20 Jun 2015 - 12:07



Kaito Takamiya

„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname:
Takamiya

Vorname:
Kaito

Spitzname:
Oh, wagt es nicht.

Geburtsdatum:
06. 11.

Alter:
22

Geschlecht:
männlich

Sexualität:
heterosexuell

Rasse:
Mensch

Beruf:
Hunter/Lehrer; unterrichtet japanische Geschichte & Englisch

Haus | Klasse:
Day Class

Schulstufe:
/

Wohnort/Herkunftsort:
Als er bereits sehr jung war, war Toga Yagari seine Heimat, da er von zuhause weggelaufen ist.


Äußerlichkeiten


„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
"Er ist fürchterlich attraktiv, nicht?", ist es, das man die Day Mädchen häufig sagen hört, wenn man sie auf den jungen Mann anspricht. Diese Worte lassen die Erwartungen ohne Zweifel steigen, doch, sobald man den jungen Lehrer einmal gesehen hat, erkennt man, dass die Schülerinnen nicht zuviel versprechen.
Mit seinen stattlichen 1, 86 Metern gehört er zu den Größeren, wobei er Toga allerdings nicht das Wasser reichen kann. Dennoch schafft Kaito es aufzufallen, überragt er doch so einige andere.
Abgesehen davon besitzt er sonst keine auffälligen Attribute. Das Haar ist zwar etwas gelockt und wirkt wild – ähnelt demnach etwas Toga – allerdings macht es die hellbraune Farbe wieder gewöhnlich. Auch die matten, braunen Augen wirken eher gewöhnlich, weshalb man nicht meinen kann, dass seine Attraktivität und Beliebtheit bei den Frauen ganz alleine an seinem Aussehen liegt.
Es ist die ernste Mimik seiner kantigen Gesichtszüge die ihn interessant und mysteriös wirken lassen.
Außerdem wirken seine Augen meist wissend und weise, als ob all das Versteckspiel vergebens ist, da er sowieso alle Geheimnisse durchschauen kann.
Seine Lippen bilden niemals eine gerade Linie und seine dunklen Brauen sorgen stets dafür, dass sie keine intime Gefühlsregung zeigen. Demnach wirkt sein Ausdruck meist sehr monoton und gelangweilt, selbst wenn er sich ein seltenes Lächeln abringt, wirkt auch dieses häufig von sarkastischer und fieser Natur. Jedenfalls kann man sich sicher sein, dass, wenn er lächelt, er etwas im Schilde führt.
Da der junge Takamiya selbst ein Hunter ist, ist sein Körper auch dementsprechend gebaut. Breite Schultern, muskulöse Brust und Bauchmuskulatur inklusive, so, wie es sich für jemanden gehört, der in manchen Fällen um sein Leben zu kämpfen hat. Allerdings bringt dieses Dasein auch deutlich negative Aspekte, so kann man, zum Beispiel, einige Narben an seinem Körper auffinden. Kleine, sowie große sind vertreten, wobei die größte sich an seiner linken Schulter befindet.
Der Kleidungsstil des jungen Lehrers ist einfach gehalten. In der Schule trägt er hauptsächlich Anzüge und Krawatten, wie jeder andere Lehrer auch, daran hält er sich zumindest. Privat allerdings schlüpft er gerne in Shirts, angenehme Jacken und Jeans, die ihn schon beinahe wie ein Teeny wirken lassen, aufgrund seines jungen Alters.  Kaito trägt gerne Kleidung die in einfachen Farben gehalten ist. Knallige Farben wird man in seinem Kleiderschrank nicht finden, die hellste Farbe ist weiß, die dunkelste schwarz. Demnach ist sein Kleidungsstil zurückhaltend und schlicht.
Alles in allem könnte man den jungen Takamiya als einen attraktiven doch unauffälligen Mann bezeichnen.  



Größe:
186 cm

Gewicht:
77 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
Kaito an sich mag im Großen und Ganzen unauffällig wirken, allerdings ist sein intensiver Blick tatsächlich eines seiner Markenzeichen. Da es sich anfühlt, als sähe man einem wissenden Mann in die Augen, dessen Inneres unvorhersehbar ist, kommt man nicht darum herum, ihn sprachlos anzustarren.
Seine Größe ist ein weiteres Markenzeichen. Es kommt häufig vor, dass er in einer Gruppe von Menschen aus der Menge ragt.
So makellos sein Körper auch erscheinen mag, so befinden sich einige Narben an seinem Körper. Eine der größten ist die an seiner Schulter, die ihm mal sein älterer Bruder zugefügt hatte.

Charakteristik


„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
„Wirkt er nicht etwas kalt?“
„Hmm… naja, ich finde, gerade das macht ihn cool!“
Wenn man die Schüler nach der Meinung über ihren Lehrer fragt, bekommt man meist diese Antwort zu hören. Das entspricht sogar zum Teil der Wahrheit, Kaito wirkt in der Tat kühl und distanziert. Bereits seit seiner Kindheit hatte er diese Ausstrahlung, die jedem im näheren Umkreis sagte, wie wertlos andere im Vergleich zu ihm waren. Oder wie dumm man doch eigentlich wirkt.
Tatsächlich ist es nur sein Gesicht und er tritt den Menschen eigentlich neutral gegenüber, zollt denen Respekt, denen Respekt gebührt, zieht die auf, denen er nahe steht oder die er hasst. Generell haben Menschen von Grund auf die Chance, einen guten oder schlechten Eindruck auf ihn zu machen. Er ist nicht wirklich jemand, der sich um Vorurteile schert – wenn es um Menschen geht.
Allerdings tut man gut daran, darauf zu achten, dass man auf Kaitos Liste der ‚Artigen Kinder‘ steht, denn dann erlebt man nur das halbe Ausmaß seiner Boshaftigkeit. Steht man auf seiner schwarzen Liste, so kann man sich darauf gefasst machen, einige abwertende Blicke und ab und an ein paar Sticheleien ertragen zu müssen, die nicht ganz ohne sind. Sobald man auf jener Liste steht, ist es beinahe unmöglich, sich von dieser zu radieren, denn er kann sehr nachtragend sein.
Vor allem, wenn man als Vampir geboren wurde, hat man schlechte Karten. Denn dann wird offensichtlich, wie hinterhältig der sonst ehrliche Kaito sein kann. Häufig geht es ihm nur darum, den Vampiren ihre ‚gerechte Strafe‘ erleben zu lassen, dass er dabei manchmal selbst seine Menschlichkeit aufs Spiel setzt, ist ihm nur mäßig wichtig.
Ja, Kaito ist ein ziemlich ehrlicher und direkter Mann. Ein Blick in seine Augen genügt und man weiß, was er von einem hält. Für gewöhnlich behält er seine Meinung nicht lange für sich, ob positiv, ob negativ, seine Gedanken liegen stets auf seiner Zunge, sein Herz allerdings nicht. Daher weiß man häufig zwar, was er von einer Situation oder von einem Menschen hält, aber nicht genau, wie er darüber empfindet.
Was eigentlich zu bedauern ist, denn so wirkt Kaito lediglich herzlos, kalt und distanziert. Doch, das ist nicht die ganze Geschichte.
Kaito musste bereits mit jungen Jahren schwere Verluste ertragen. Da ist es nicht verwunderlich, dass es ihm schwer fällt, sich an andere zu binden, ohne Angst vor Trennungen oder davor zu haben, diese Liebsten zu verlieren. Seine Distanz schützt also ihn selbst und andere. Sie versteckt seinen sensibelsten Kern, macht ihn allerdings auch zu einem einsamen Mann.
Sollte man es aber schaffen, ihn als Freund zu gewinnen, oder gar als Liebsten (beides ist undenkbar), so darf man sich auf einen sehr loyalen und hilfsbereiten Gefährten freuen. Kaito lässt niemandem im Stich, den er als Freund anerkennt und der ihm ans Herz gewachsen ist. Er würde sogar sein leben für sie geben, weiß er doch, dass er sonst nicht viel zu geben hat.
Er ist ein aufopfernder Mann, der aber auch sehr weise sein kann. Zero und Toga sind eine der wenigen Menschen, gegenüber denen er diese Zuneigung empfindet, weil er weiß, dass sie dasselbe für ihn tun würden. Er weiß, dass er ihnen vertrauen kann und daran scheitert es häufig.
Am Vertrauen.
Es fällt ihm schwer, anderen zu trauen, weshalb er häufig alleine Dinge erledigt und sich kaum jemandem anvertraut. Deshalb denkt er auch, das Mitgefühl und Barmherzigkeit Schwächen sind, da sie einen verwundbar denen gegenüber machen, denen nicht zu trauen ist.
Im Kontrast dazu wirkt er wie ein großer Bruder, wenn er sich um andere kümmert. Man bekommt dann auch sein schönes Lächeln häufiger zu sehen, wirkt neckisch und humorvoll (mit seinem eigenen Humor), er kann sogar ganz sanft und gütig sein.
Kaito vereint Einsamkeit und Güte in sich, so, wie es ein älterer Bruder tut, der bloß weiß, wie man sich um andere kümmert, es aber vergessen hat, wie es sich anfühlt, wenn sich jemand um ihn selbst kümmert.  


Vorlieben:
+ Kinder
+ scharfes Essen
+ das Schießtraining
+ Katzen
+ andere necken
+ Mit Zero und Toga abhängen
+ genießt aber auch das Alleinsen


Abneigungen :
- Vampire
- extreme Hitze & Kälte
- Neugier
- dumme Menschen
- Menschen, die auf ‚Held‘ machen


Fähigkeiten:
Kaito besitzt jene Fähigkeiten, wie jeder andere Jäger auch.
Auch er ist nicht ganz menschlich, hatten seine Urahnen doch ebenso das Blut eines Reinblüters getrunken. Demnach ist sein Körper widerstandsfähiger und kräftiger, als der eines normalen Menschen, auch hat er bessere Reflexe.
Des Weiteren kann er Vampire wahrnehmen und der Heilprozess von Wunden ist etwas rascher, als bei gewöhnlichen Menschen.
Sieht man Kaito an, so denkt man, dass er neben seinen Fähigkeiten als Hunter doch noch weitere besitzen muss. Etwas anderes als Kraft, doch bezüglich Fähigkeiten ist er eigentlich relativ durchschnittlich. Er scheint weder überdurchschnittlich intelligent noch überdurchschnittlich kräftig zu sein (für Hunterverhältnisse).
Allerdings beeindruckt er mit seiner Bodenständigkeit. Er ist gut darin, die Perspektiver anderer einzunehmen und so die Situation in einem objektiven Licht zu sehen. Deshalb kann er auch einer der besten Beziehungsberater sein, wenn er will. Auch, wenn er selbst noch relativ unerfahren ist, was dieses Gebiet angeht.
Tatsächlich fliegen zwar die Frauen auf ihn, wie wild, doch eigentlich steckt nichts dahinter. Man kann es auch wohl als Fähigkeit sehen, dass er gut darin ist, den Schein zu wahren als wäre er ein erfahrener, unerreichbarer Mann. Letzteres stimmt zwar, doch sein Poker Face ist trotzdem unübertrefflich.
Man kann es auch als Fähigkeit sehen, dass er doch eigentlich ein ganz sanftmütiger und loyaler Kerl ist, wenn man ihn näher kennt. Nicht einmal ein Wachhund kann so beschützend und fürsorglich sein, wie er, wenn er will.
Vielleicht sticht er also nicht mit etwas anderem als seinen Fähigkeiten als Hunter heraus, doch, zwischenmenschlich gesehen, ist er einer der besten Freunde/Kumpel, die man kriegen kann.  


Geschichte


„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
Hiroki Takamiya – Vater, Verbleib unbekannt
Hinata Takamiya – Mutter, Verbleib unbekannt
Taito Takamiya – älterer Bruder, starb als Level E als Kaito 15 war

Vergangenheit:
Der junge Kaito wurde als zweiter Sohn der Familie Takamiya geboren.
Es war eine Hunter-Familie, die die Jagd im Blut hatte und sie gewohnt war. Er wuchs praktisch mit der harten Realität auf, dass die Welt nicht ganz so heil war, wie es normale Menschen glauben wollten.
Viele behaupten, dass gerade in solchen Hunter-Familien der Zusammenhalt groß sein sollte. Dass sie sich unterstützen und umsorgen sollten.
Doch Kaito hatte etwas dergleichen nie erfahren.
Seine Eltern erledigten die Jobs gewissenhaft und sahen es als ihre Lebensaufgabe, die Welt von Level E zu befreien. Dabei vernachlässigten sie die Erziehung der Kinder, demnach waren ein einsames Frühstück und ein einsames Abendessen nicht selten.
Kaito musste recht früh lernen, dass er nicht nach der Liebe seiner Eltern verlangen durfte, immerhin war es das Schicksal eines Hunters, sein eigenes Leben dem Verband zu opfern.
Der einzige Trost, den der kleine Junge damals hatte, war sein älterer Bruder, Taito. Zwar lagen über fünf Jahre zwischen ihnen, doch sie standen sich sehr nahe. Er war der Einzige, der sich um Kaito sorgte und sich für seine Gefühlswelt interessierte.
Doch auch Taito war Hunter und kümmerte sich mehr um die Jobs, die ihm der Verband auftrug.
Es war eine einsame Kindheit, die Kaito damals durchleben musste.
Bis er selbst in jungen Jahren von seinen Eltern einem Meister anvertraut wurde. Dieser brachte ihn die Grundlagen des Hunterdaseins bei. Es war ein gesundes Lehrer-Schüler-Verhältnis, das Kaito ein Gefühl von Wärme gab. Als wäre er endlich jemand.
Als wäre er endlich mehr als bloß ein Püppchen, das man in den Schränken verstauen konnte, wenn man es nicht mehr wollte.
Eines Abends, als er zuhause das Resteessen von vor einem Tag zu Abend aß, spielte er mit dem Gedanken, seine Familie durch diesen Meister zu ersetzen. An jenem Abend ließ Kaito bloß das Abendessen zurück und packte das wenige Hab und Gut, das er sein eigen nennen konnte.
Dabei ließ er die Erinnerungen an seine Familie in seinem Geburtshaus zurück.
Jahre verbrachte er bei seinem Meister, der in Kaito alles andere als eine Last sah. Er war liebevoll, doch konnte genauso kalt sein, wie jeder andere Hunter auch.
Obwohl Kaito und Taito sich sehr nahestanden, pflegte er keinen Kontakt zu ihm. Er dachte, es wäre schwächlich von ihm, würde er wieder an seiner Familie angekrochen kommen, daher ließ er es bleiben. Auch wusste er nicht, ob seine Eltern nach ihm suchten oder sie lediglich Kontakt zu seinem Meister hielten, um zu fragen, wie es ihrem Sohn erging. Es interessierte ihn einfach nicht.
Dennoch schockierte ihn die Nachricht, die ihm sein Meister eines Tages überbrachte.
Taito war eine lange Zeit schon nicht mehr von einem Job zurückgekommen.
Sowas passierte eben. Menschen starben, manche früher, manche später. Vor allem Hunter konnten von Glück sprechen, wenn sie das mittlere Alter erreichen.
Kaito wusste das. Dennoch konnte er nicht leugnen, dass er Trauer über den Tod seines Bruders empfand.
Seit jenem Tag, als er diese Nachricht erhielt, schien das Pech ihn zu verfolgen.
Als sein ursprünglicher Meister nämlich eines Tages während eines Jobs verletzt wurde, musste der junge Takamiya Sprössling in die Berge zu Toga Yagari und seinem Schüler Zero ziehen.
Das Wetter dort war grauenvoll, unberechenbar und kalt. Er wünschte sich häufig sein warmes Heim bei seinem Meister zurück und verfluchte ihn für seine Unachtsamkeit, wegen der er ursprünglich verletzt worden war.
Jedenfalls traf er mit fünfzehn Jahren den jungen Zero, der um einiges jünger war als er selbst.
Sie verstanden sich ganz und gar nicht.
Kaito sah in Zero einen verweichlichten, verzogenen Sprössling der Kiryuu und er fragte sich häufig, wie er überhaupt in den Bergen überleben konnte.
Mit Zero lernte er auch Ichiru kennen und er war genervt von dessen Schwäche, dachte er doch, dass Zero bereits eine Maßeinheit für Weichheit sei.
Dennoch konnte er ein Gefühl von Neid nicht unterdrücken, als er Zeros Familie so glücklich sah, jedes Mal, wenn sie Toga besuchen kamen.
Kaito fragte sich, wie in einer finsteren Welt wie der der Hunter solch eine Familie überleben konnte.
Später würde er erfahren, dass sie das eben nicht konnte. Ob es an dem guten Zusammenhalt lag oder einfach an Pech, konnte er nicht sagen.
Jedenfalls nahm im Winter seines fünfzehnten Lebensjahres sein Leben eine dramatische Wende.
Toga hatte bemerkt, dass Kaito und Zero sich nach einem nächtlichen Gespräch an einem See näher gekommen waren und dachte, beide wären bereit dafür, gemeinsam auf die Jagd nach einem Level E zu gehen, der sich in den Bergen aufhalten sollte.
Dass dieser Level E Kaitos Bruder war, wusste der, damals noch, junge Meister nicht.
Auch Kaito hatte nichts davon bemerkt, war er doch damit beschäftigt, den kleinen Zero vor dem Vampir zu schützen.
Erst als der Vampir ihn direkt ansah, mit diesem Blick, den er bloß von Taito kannte, merkte er, wie der Finger an seinem Abzug zitterte. Er hatte gezögert und, hätte Toga nicht eingegriffen, wäre Zero wohl tot.
Allein durch Kaitos Schuld.
Er begriff, dass er die zu schützen hatte, die noch sie selbst waren und die zur Strecke bringen musste, die es nicht mehr waren.
Um seinen eigenen Bruder erschießen zu können, wollte er fest daran glauben, dass es eine Art Erlösung für ihn war.
Die Wunde, die Taito seiner Schulter zugefügt hatte, schmerzte, doch als er dabei zusah, wie er zu Staub zerfiel, breitete sich ein noch größerer Schmerz in seiner Brust aus.


Es war eben jener Schmerz, der den jungen Mann aus dem Schlaf riss.
Er hatte zwei Tage lang durchgearbeitet um die Dokumente, die man ihn anvertraut hatte, durchzugehen. Es handelte sich um einen Vampir, von dem man nicht ganz wusste, ob er nun gefährlich war oder nicht.
Dabei war Kaito wohl auf dem gepolsterten Stuhl eingeschlafen.
Benommen und noch etwas verschlafen blickte er aus dem Fenster. Es war tief in der Nacht, als er sich an die Ereignisse von damals erinnerte.
Seit seiner Geburt erfuhr er die Kälte der Hunter und fragte sich, ob es bereits zu spät für ihn war, ein besserer Mensch zu werden, als seine Eltern es waren.  
Nun, dies würde er schon bald unter Beweis stellen können, sobald er auf der Hunterversammlung erfahren würde, was sein nächster Job auf der Cross Academy sein würde.


Persönliche Daten


„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage:
Kaito Takamiya von VK <3

Name:
Jess

Wahres Alter:
18

Zweitcharaktere:
haha

Probepost:
„Wir haben ihr Gedächtnis löschen lassen. Sie können sie wieder nachhause bringen“
“Danke“, bedankte sich der junge Hunter knapp bei dem jungen Dienstmädchen, das ihn in den Raum abseits des Geschehens führte.
Dort wartete das kleine Mädchen, es war wohl um die fünf, das zuvor von einem Level-E entführt worden war.
„Sie erinnert sich bloß daran, dass sie ihre Mutter verloren hat und von Ihnen gefunden wurde, Takamiya-san“
Als sich Kaito auf den Weg gemacht hatte, diesem Level E den Garaus zu machen, hatte er nicht damit gerechnet, ein kleines Mädchen aufzufinden. Das Gefühl, das er empfunden hatte, als er es ohnmächtig auf einem alten, verstaubten Sofa liegen sah, war noch präsent als er den Raum betrat.
Das kalte, erdrückende Gefühl, das er empfand, als ihm sein Herz in die Hose gerutscht war, ließ nicht von ihm ab. Trotzdem schaffte er es, wie sonst auch, sich nichts ansehen zu lassen.
Er war eben kein Mann, dem man die Gefühle ansehen kann, trotz seiner Ehrlichkeit.
Das Dienstmädchen entschuldigte sich mit einem Nicken und verschwand um ihren Pflichten wieder nachzugehen, nachdem sie gesehen hatte, wie glücklich das junge Mädchen über Kaitos Erscheinen schien.
„Onkelchen!!“, hatte sie gerufen, als sie vom Sofa aufgesprungen und auf den Größeren zugelaufen kam.
“Onkelchen? Sehe ich so alt aus?“, Kaito konnte nicht anders, als sanft und unscheinbar zu lächeln, während er zuließ, dass sich das Mädchen an ihn warf und ihn erfreut umarmte. Dabei hatte er ihr eine Hand an den Hinterkopf gelegt, um ihr zu zeigen, dass sie nicht die Einzige war, die froh darüber war, dass es ihr gut ging.
Die kleine Schwarzhaarige hatte bloß ein breites Grinsen erwidert und der Braunhaarige fühlte, wie sein Herz auf diese Gestik reagierte. Es passierte nicht oft, doch ab und an reagierte sein Herz doch noch.
Obwohl ihn die Arbeit eines Hunters eigentlich abkühlen ließ.
Er war einfach froh darüber, nicht mehr das ohnmächtige Mädchen zu sehen, sondern dessen Lebensfreude.
“Na komm. Lass uns zu deiner Mama gehen“
„Okay!!“
Kaito war dabei, sich von ihr weg zu drehen, doch das Mädchen hielt energisch seinen Zeige- und Mittelfinger mit ihrem zarten Händchen fest, als wollte sie ihn nicht mehr loslassen.
Es war diese Geste, die ihn glauben ließ, dass selbst jemand wie er noch menschlich genug wirkte, um von Kindern gemocht zu werden.
Doch diese Geste erinnerte ihn auch daran, wie sehr er Vampire doch verabscheute. Die Tatsache, dass sie einem solch jungen Geschöpf derlei Dinge antun konnten und auch würden, ließ ihn Galle spucken.
Kaitos Daumen strich beruhigend über den Handrücken des Kindes, als er sich, mit stiller Wut erfüllt, ein weiteres Mal schwor, jeden einzelnen Vampir, der einem Menschen auch nur ein Haar krümmte, in der Folterkammer des Hunterverbandes verschwinden zu lassen.
Doch gleichzeitig empfand er etwas wie Mitleid für den Level E. Er war sich sicher, dass er dem Kind nichts hätte tun wollen, wenn er bei Sinnen gewesen wäre.
Wieder einmal wurde Kaito klar, dass sein Job als Hunter Fluch und Segen zugleich war. Er musste seine eigenen Emotionen wegschließen, um verlorene Seelen wie Level E zu erlösen.
Das kleine Händchen an seinen Fingern erinnerte ihn daran, dass er es aber nicht nur für die Level E tat und er war froh darüber.
Manchmal brauchte er diese Art von seelische Unterstützung.


Satz der Woche:
Jaaaa~ Nein.

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Alter : 26
Anmeldedatum : 10.10.07

BeitragThema: Re: Kaito Takamiya   Fr 17 Jul 2015 - 22:24



Herzlichen Glückwunsch, du bist
für das Rollenspiel zugelassen!



Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir die Broschüre der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
Außerdem gehört zu deiner Ausstattung dieses informative Portal, welches dir einen Blick über den Rollenspielstand gewährt und dich durch den Schulalltag begleitet.
In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Handy und / oder einen Festnetzanschluss hat.
Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert. So hast du einen sofortigen Überblick, wann dein Charakter noch Mal explizit benachrichtigt wird. Scheue dich nicht davor diese Funktion selbst zu nutzen!

Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!





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