Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen

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BeitragThema: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 14 März 2015 - 0:55

das Eingangsposting lautete :

Ayumi war unendlich froh, auf dieser Schule gelandet zu sein, denn dieser Ort war eine Bereicherung und spiegelte, den Glauben an das Gute wieder.
Mit einem unscheinbaren Buch ging sie durch die Fluren.
Alle schienen auf ihre Art und weise recht freundlich und andere wiederum mysteriös.
Saishin-san gehörte wahrscheinlich zu der mysteriösen Gruppierung, zumindest hatte sie kaum mit ihm gesprochen.
Er schien die Gesellschaft vieler nicht leiden zu können.
Die Schwarzhaarige Schritt weiter durch den Flur und ging die Treppen hinunter zur Eingangshalle. Immer noch dachte Sie an den Jungen Vampiren, bedacht darauf dieses Rätsel lösen zu können, welches sich hinter ihm verbarg.
Doch egal wie lange sie sich ihren Kopf darüber zerbrach sie konnte nicht die Lösung finden.
Für Sie war er keineswegs jemand, der absichtlich jemanden Leid zufügen würde, weswegen sie auch die Aufruhr nicht verstand. Keiner hatte sich bisher selbst bei ihm vergewissert, sondern dies nur angenommen.
Ohne auf ihren Weg zu achten stieß Ayumi-chan mit jemandem zusammen und entschuldigte sich. Heute war sie bereits schon mit zwei weiteren Personen zusammen gestoßen und hatte sich ebenfalls bei ihnen dafür entschuldigen müssen.
Sie wusste nicht warum aber in letzter Zeit gab es vieles was durch ihren Kopf  ging.
Vorsichtig wand sie ihren Blick hoch und musterte diesmal denjenigen, der nun das Glück hatte mit ihr zusammengestoßen zu sein und sah ihn entschuldigend an, als sie bemerkte das es kein anderer als Saishin war, mit dem sie gerade zusammengestoßen war.
"Entschuldige, ich hoffe dir ist nichts passiert Saishin-San.."
Das hoffte sie sehr, denn es wäre nicht in ihrem Sinne gewesen, ihn zu verärgern oder gar zu verletzen.
Sie wusste nicht einmal ob er sie überhaupt wahrgenommen hatte, geschweigeden kannte, denn selbst während des Unterrichtes hatte sie nicht die Gelegenheit gehabt mehr über ihn in Erfahrung bringen zu können.


Zuletzt von Ayumi Masa am Mo 18 Mai 2015 - 19:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 10:02

Sie hatte es nicht anders erwartet. Schon seit Ayumi denken konnte, war sie äußerst schlecht darin etwas verstecken zu können und vor allem wenn es etwas war, was ihr sehr nahe ging.
Schweigend hörte sie Shin zu.
Doch wusste sie nicht ob es richtig war, ihm davon zu erzählen, denn das Mädchen wollte auch keinesfalls die Entscheidungen ihres Vaters, auch wenn sie mit Sicherheit etwas widerwillig beschlossen sein mussten in Frage zu stellen.
Sie schloss die Augen, als sie seine Arme um sich spürte. Es gab ihr das Gefühl nicht alleine zu sein. Auch seine Worte spendeten ihr Trost, munterten das Mädchen auf. Sie bekam nicht oft Verständnis entgegen gebracht, denn normalerweise war Ayumi diejenige, die anderen mehr als nur Verständnis entgegen brachte ohne etwas zu erwarten. Früh hatte sie gelernt, es hin zu nehmen. Sowohl die Einsamkeit, als auch diesen Umgang.
Sie wusste das Shin Recht hatte. Freunde sollten sich bedingungslos vertrauen. Sich einander helfen und füreinander da sein. Vor allem, wenn man es so sehr brauchte.
Vorsichtig und leise sprach sie. Als er die Umarmung sanft wieder löste, als ob er Angst hätte das zierliche Mädchen verletzen zu können.
"Dieser Mann....er war auch vom Adel......ich weiß nicht wie sehr dich die Gerüchte erreichen konnten aber...es scheint, als ob es noch eine offene Rechnung gibt die beglichen werden muss....."
Ayumi brachte es nicht übers Herz zu sagen, das sie in der Rechnung mit inbegriffen war.
Am liebsten würde sie nicht einmal hingehen wollen....aber es war ihre Pflicht, der sie nachgehen musste.
"Wie du weißt sind meine Gaben etwas sonderbar....und es kommt vor, das einige sich erhoffen...ein erfüllteres Leben in Anspruch nehmen zu können....einige wollen ihr Leid verringern oder ihren Schmerz...andere wiederum wollen...wollen.."
Sie brachte den Satz nicht zu Ende und sah Shin entschuldigend an. Selbst ihre Stimme war recht leise, sodass man genau zuhören musste, um jedes einzelne Wort verstehen zu können.
"Ich möchte nicht, dass du wegen mir in Schwierigkeiten gerätst...denn ich könnte es nicht ertragen, wenn dir etwas zustoßen sollte oder der Night-Class.."
Für eine Weile herrschte wieder Stille, bevor das Mädchen stumm zu seinem Angebot sie zurück zu bringen nickte und  zum Ausweis sah, welchen Shin aus seiner Hosentasche gezogen hatte.
"Ich danke dir, aber behalte du ihn lieber, damit du etwas hast was dich an mich erinnert, damit du dich nicht so einsam fühlst in der Herberge."
Wieder sah sie ihn an und lächelte schwach.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 12:03

Er hörte aufmerksam zu, sog jedes Wort auf wie ein Schwamm der schon ewig kein Wasser mehr bekommen hatte und nun jeden noch so kleinen Tropfen aufsog um keinen zu verschwenden. Wie das Wasser wirkten ihre Worte, er versuchte sich auch keines entgehen zu lassen und den Sinn dahinter zu sehen denn er war sich auch sicher das sie ihm nicht alles sagte was sie wusste oder eher was sie belastete.
Traute sie sich nicht weil sie der Meinung war er würde damit nicht zurecht kommen? Manchmal war sie wirklich lustig, immerhin kam er an der Schule auch mit den ganzen Anschuldigungen zurecht auch wenn manche wirklich verletzend waren.
"Einer vom Adel also? Aber es gibt ihm dennoch nicht das Recht, egal welche Abmachung es gibt, dich zu verletzen. Sei es körperlich oder seelisch, ich kann nicht nachvollziehen wieso du das mit dir machen lässt aber solnge du mich nicht direkt um Hilfe bittest verspreche ich auch mich heraus zu halten denn das ist deine Entscheidung." Und Versprechen die Saishin gab hielt er immer ein, deshalb würde sie sich auch bedingungslos und ohne eine Vorderung auf eine Gegenleistung darauf verlassen können.
Und Saishin konnte durchaus zwischen den Zeilen lesen um heraus zu hören das sie in diesem Deal wohl integriert war, ihrem Gesichtsausdruck nach eher unfreiwillig. Trotzdem gab es ihm nicht das recht es ihr ausreden zu wollen. "Ich bin der Ansicht wenn man sich nur auf solche Gaben stützen will weil man es nicht selber mit den inneren Dämonen aufnehmen kann oder will ist das einfach nur feige. Klar ist es schwer sich von sich aus ändern zu wollen, ohne die Hilfe anderer, was glaubst du wieso ich deine Hilfe anfangs nicht wollte? Wenn dann wollte ich meinen Weg aus eigener Kraft in eine andere Richtung lenken und mich nicht von jemand anderem abhängig machen, das würde mein Stolz gar nicht erst zulassen, also hat dieser Kerl entweder keinen oder er ist einfach zu feige sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, es tut mir nur leid das du diesem Kerl auch noch helfen musst..."
Natürlich war er von seinen Worten sehr überzeugt, hörte man ja auch deutlich heraus. Solche Leute gab es seiner Meinung nach viel zu viele. Skeptisch hob er aber eine Augenbraue als sie meinte das sie ihn nicht in Schwierigkeiten bringen wollte. "Ayumi ich stecke bereits jetzt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten und da machen mir die paar die da noch dazu kommen auch nicht mehr viel aus." Als Beweis für seine Worte förderte er noch ein kleines Heftchen mit stabilem Einband aus der Jacke und reichte es ihr, das war eine selbsterstellte Liste von einem der Hunter die er letztens in diesem alten Haus angetroffen hatte. Und auf der dritten Seite würde sie auch erkennen was er meinte. Vermutlich nahmen die Hunter es nicht mehr hin das Saishin seinen Hass an denen ausließ die unverhofft auf einer anderen Jagd waren und das Pech hatten ihm über den Weg zu laufen. "Wie du siehst habe ich genug Probleme das ich mir durchaus leisten kann mich noch weiter in welche zu bringen denn es ist nur eine Frage der Zeit bis man mich als zu große Bedrohung an sieht. Das du die Night schützen willst ist nobel, aber wie gesagt, ich bin eh schon ein Verdammter also tret meinen Stolz nicht mit Füßen sondern lass mich dir solange ich noch kann helfen."
Ihre Worte bezüglich des Ausweises nahm er mit einem Nicken zu Kenntnis, auch wenn er es nicht zeigte freute es ihn ungemein. Zusammen legten sie dann den Weg bis zur Schule zurück wo er am Haupttor stehen blieb und sich verabschiedete. "Pass auf dich auf Yumi, bin immerhin erst in sechs Tagen wieder da um ein Auge auf sich zu haben."
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 13:52

Er hatte mit allem Recht, da bestand kein Zweifel, doch das Mädchen hatte kein Wahl...würde sie nicht ihren Pflichten nachkommen....würde erneut etwas unheilvolles geschehen, wie einst vor sechs Jahren in dem Masa Anwesen..
Eine einzige Intrige reichte aus um all das Glück zu zerstören, was einst herrschte..
Schweigend hörte sie ihrem Freund zu. Alle seine Worte schwirrten um sie herum. Warum es ihm leid dass die Schwarzhaarige diesen Fremden helfen musste. Auch fragte sie sich ob Shin dachte, das sie ihn als Last ansah, da er dieses kleine aber doch so bestimmende Wörtchen auch verwendet hatte.
Sie hätte ihn um Hilfe bitten können, doch was war wenn es schief gehen würde? Was wenn sie diejenige war, der sein Schicksal besiegelte?
Ihre Gedanken verflogen als sie sah wie er ein Buch herausholte, betrachtete es für eine Weile mit einem fragenden Blick, was es sein könnte, ehe sie sich dazu entschloss es an sich zunehmen. Es sah aus wie eines, welches die Hunter benutzen um ihre Pfandungslisten zu erstellen.
Das Mädchen wagte es nicht hineinzublicken, aus Angst das ihre Vermutungen wahr sein könnten, weswegen sie es vorerst nur mit sich trug.
Seine Worten deuteten auf ihre schreckliche Vermutung...erfüllten sie mit Trauer. Schon alleine der Gedanke, das er sich Tag ein und aus in Gefahr begab waren unvorstellbar für das Mädchen. Aber unvorstellbarer war die Tatsache, das sie rein gar nichts tun konnte. Wenigstens würde ihr Bild ihm etwas Trost spenden...
Er musste sich wahrscheinlich ebenso fühlen, wie sie es tat, denn auch seine Hände waren gebunden...konnten nichts ausrichten..
Innerlich hoffte Ayumi-Chan, ihn nicht verletzt zuhaben, den es wäre das letzte gewesen, was sie wollte. Auch ihren Stolz wollte sie nicht einfach so mit Füßen treten. Es war einfach die Besorgnis die aus dem Mädchen sprach.
Leider kamen sie doch schneller zur Academy, als sie es zu hoffen wagte...selbst seine Abschiedsworte machten es ihr nicht sonderlich leichter.
Der kühle Wind streifte ihre Haare und sie sah ihn wehmütig an.
Es war das erste mal das man sie Yumi nannte.....und auch das erste mal, das es nicht in einer negativen Haltung seinerseits ausgesprochen worden war...
"Shin-San....passe bitte auch gut auf dich auf... "
Das Mädchen schenkte ihm noch ein ehrliches, aufrichtiges Lächeln, ehe sie das Schulgelände betrat und zum Monndorm ging. Sie war sich dessen bewusst was nun auf sie wartete, verübeln konnte sie es Kaname-sama keineswegs, denn sie hatte den Regeln nicht gefolgt und die kommende Strafe war die Konsequenz die sie in kauf genommen hatte.
Alle Blicke wanden sich zu der Schülerin, als sie die Tür zur Eingangshalle betrat. Tuscheleien fanden stand und argwöhnische Blicke, die sich eher in besorgte Umwandelten, als sie bemerkten, das die Farbe aus dem Gesicht des zierlichen Mädchen gewichen war.
Die Ereignisse schienen sie wohl doch mehr aufgewühlt zu haben, als sie gedacht hatte und nun, als sie sich von Shin getrennt hatte, traten die Nebenwirkungen dieses Treffens vollkommen auf.
Einer ihrer Mitschüler war so freundlich, Ayumi zu ihrem Zimmer zu geleiten und das erschöpfte Mädchen dort abzusetzen, damit sie ruhen konnte. Vorsichtig setzte dieser sie auf das Bett ab und ging hinaus.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 17:22

"Ich fass es nicht du machst dir immer noch Sorgen um mich wobei du diejenige bist die im Moment aussieht als würde sie jeden Moment aus den Latschen kippen? Du bist wirklich seltsam. Mach dir keine Sorgen bisher stehe ich noch und hab nicht vor es zu ändern."
Damit sah er ihr nach wie sie die Schule betrat.
Einige Minuten blieb er stehen, vermutlich wieder etwas zu lange denn ein Mitglied seiner Klasse beäugte ihn, schien ab zu warten ob er dran dachte rein zu kommen oder wieder ging.
Und genau das tat er nun denn er konnte nichts mehr ausrichten außer dafür zu sorgen das er nach den sechs Tagen wieder unbeschadet herkommen konnte, immerhin hatte er es Ayumi versprochen.
Langsam machte er sich auf den Rückweg und dabei schlossen sich seine drei Schützlinge wieder an. Saishin ließ sie durch das offene Fenster wieder in die Herberge gehen und Sai nahm die Tür.
Unten erwartete ihn bereits das Pärchen. Diese fragten ob er als Kellner fungieren könnte und auch wenn er eigentlich wenig Lust hatte, sich nur noch hinlegen wollte, so gab er doch nach und spielte bis Mitternacht mit, kümmerte sich dann darum das der Geschäftsraum ordentlich aussah eh er sich auf einen Stuhl setzte um noch ein wenig in einem der Schulbücher zu lesen die er sich mitgenommen hatte und die er meistens gleich hier unten ließ weil er abends noch las und in seinem Zimmer das Licht nicht funktionierte.
Nebenbei driftete er gedanklich immer mal wieder zu Ayumi ab, was sie wohl gerade machte?
Ob sie schon eine Strafe kassiert hatte?
Hoffentlich würde der Hausvorstand Nachsicht zeigen immerhin machte Ayumi sonst keinen Ärger.
Während er dann weiter las fingen irgendwann an die Buchstaben vor seinen Augen zu tanzen das es ihm immer schwerer fiel wach zu bleiben.
Hoffentlich gingen die Tage bald vorbei das er wieder an die Schule konnte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 19:10

Ayumi hatte die ganze Zeit über die sie nun wieder in der Academy war in ihrem Zimmer verbracht und hatte geruht.
Zumindest hatte sie es versucht, so weit es möglich war.
Sie stand von ihrem Bett und lehnte sich an die kalte Wand. Bald würde der Unterricht beginnen, ohne Shin-San...
Mittlerweile hatte das Mädchen sich beruhigt, doch ihre Besorgnis war geblieben..immer wieder fragte sie sich wie es ihm wohl ginge, was er tat..
Vorsichtig nahm sie das Buch hervor und sah es an, durchblätterte es wenig.
Vielleicht hätte Ayumi es lieber lassen sollen doch nun war es zu spät und sie erblickte auf der dritten Seite das Bild von Shin-San.
Es war ein Hunterbuch und für gewöhnlich waren hier alle Vampire verzeichnet, die als nächstes dem Untergang geweiht waren..
Sie sah sich sein Bild an und strich Vorsichtig mit ihrem Finger darüber. Ihr Gefühl hatte sich anscheinend nicht getäuscht...deshalb sprach der weißhaarige andauernd davon, verdammt zu sein...
Es klopfte an die Tür und das Mädchen schloss schnell das Buch, legte es beiseite und öffnete diese.
Vor ihr stand Kaname-sama und Ayumi Gefiel seine Haltung ganz und gar nicht.
Höfflich bat sie ihn herein und er betrat das Zimmer.
"Ayumi, du wusstest, das du ohne meine Erlaubnis, das Schulgelände nicht verlassen darfst, hast es jedoch dennoch getan" Er sah sie an, leicht kühl, worauf das Mädchen sich entschuldigte.
"Es tut mir leid Kaname-sama....bitte verzeiht meinen Ungehorsam..jedoch..hatte ich keine andere Wahl.."
Er seufzte.
"Du hast mich mehr als nur enttäuscht Masa, doch da du sonst nicht schwerfällig aufgefallen bist, werde ich dir eine Abmahnung geben. Fürs erste wird es dir nicht mehr gestattet sein,  den Moon-Dorm zu verlassen. Heute wirst du ebenfalls nicht zum Unterricht erscheinen. Ich hoffe, das du die Zeit sinnvoll nutzen wirst um deine Tat zu bedenken. Später werden wir ein wenig mehr Zeit aufwenden, denn hier scheint mehr vorgefallen zu sein als ein simpler Regelverstoß"
Erneut entschuldigte sie sich und der Reinblüter wand sich von dem Mädchen ab, ging hinaus und lies sie alleine in ihrem Zimmer.
Dies war wahrscheinlich die größte Strafe, die man Ayumi auferlegen konnte, denn die Einsamkeit, tat ihr nicht im geringsten gut.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 19:30

Auch wenn es bereits spät war konnte er nicht wirklich schlafen, saß vor seinem Buch in dem er doch nichts mehr erkennen konnte und seufzte.
Der Herbergenleiter kam zu ihm und meinte er solle doch ine Bett gehen, immerhin würde er noch ein paar Tage hier bleiben müssen und niemand wollte wohl das er sich zu sehr zugrunde richtete. Mit einem Seufzen gab er nach und ging nach oben.
In seinem Zimmer angekommen blickte er zu dem rot weißen Kater der ihn mit seinen Augen fixierte als würde er irgendwas von ihm erwarten.
Zwar war sich Saishin nicht ganz sicher was der Kater von ihm wollte aber dieser sprang auf den Schreibtisch und zerrte ein Blatt Papier hervor und in dem Moment verstand er was dieses Tier ihm wohl sagen wollte.
Kurzerhand nahm er auf dem Stuhl platz, schrieb einen kleinen Brief an Ayumi ob sie sicher angekommen war und ob sich bereits eine Strafe ergeben hatte. Außerdem entschuldigte er sich noch mal dafür das sie wegen ihm überhaupt solche Probleme bekommen hatte.
Anschließend fügte er noch eine Zeile mit Noten hinzu die er sich von ihrem Stück notiert hatte, zeichnete sogar noch, aufgrund ihres Vergleiches, eine halb geöffnete Blüte dazu eh er das Papier so klein wie möglich faltete und mit einem Faden am Hals des Katers befestigte, meinte das dieser aber vorsichtig sein solle.
Damit verschwand dieser auch durch das offene Fesnter. Zielsicher streunte der Kater durch die Straßen, war kurz unschlüssig ob er der Maus nachjagen sollte aber schien sich dagegen zu entscheiden und machte sich weiter auf den Weg, es war nicht schwer den Weg zu finden. Das Tier war auch oft bei Saishin in der Schule im Zimmer daher kannte es den Weg und von dort aus das Zimmer von Ayumi zu finden war nicht schwer.
Elegant fand der Kater den Weg zu ihrem Zimmer, saß im Fensterbrett und sah erst einmal in dieses, vielleicht reichte es wenn er dort sitzen blieb, mauzte dann aber doch als er mit bekam das niemand ihm öffnete.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 22 März 2015 - 21:00

Sie hielt kurz inne und schloss die Augen. Doch es machte die Lage keineswegs besser. So still und einsam, wie es war.
Die vermeidliche Stille jedoch brach, als ein mauzen direkt vor ihrem Fenster ertönte. Sie war froh darüber, nicht mehr in dieser trostlosen Stille verweilen zu müssen.
Etwas unsicher ging sie zur besagten Stelle und sah den rot-weißen Kater wieder, welcher sich eng an sie geschmiegt hatte, als das Mädchen bei Shin in der Unterkunft war.
Lautlos öffnete sie das Fenster und der Kater sprang hinein, landete geschickt auf seinen Pfoten und machte sich auf ihrem Bett bequem.
Ein sanftes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und sie tat es dem Kater gleich, gab ihm etwas Milch, machte es sich ebenfalls bequem und streichelte das niedliche Wesen, während es trank.
"Schön dich wieder zu sehen mein Kleiner, was verschafft mir den die Ehre deines Besuches?"
Der rot-weiße schnurrte und deutete mit seiner Tatze auf das klein gefaltete Papier an seinem Hals, welches  das Tier bis zu Ayumi hergetragen haben musste.
Vorsichtig entnahm sie den kleinen Brief und öffnete es, las es bis aufs kleinste Detail durch und musste erneut lächeln.
Shin-San war wirklich aufmerksam und freundlich, doch das was sie am meisten freute, war die Skizze einer halbgeöffneten Blume und die Zeile der Noten, da es sich um jenes Stück handelte, das sie kürzlich dem Jungen vorgespielt hatte.
Sie schloss die Augen und verharrte so.Immer noch an die Skizze denkend. Shin-San schien kurz davor zu sein, seine wahre Pracht zu entfalten.
Etwas eifersüchtig mauzte der Kater und Ayumi wand sich dem Tier zu. Streichelte es,
"Keine Sorge, dich mag ich doch auch, kein Grund eifersüchtig zu sein, ihr habt alle einen Platz in meinem Herzen"
Schon seltsam, wenn sie es nicht besser gewusst hätte würde sie denken, das der rot-weiße lieber an Shins Stelle Platz genommen hätte.
Auch das zierliche Mädchen holte ein Stück Papier auf und schrieb ihm einen kleinen Brief.

Lieber  Shin,

mach dir keine Gedanken, mir geht es gut, ich hoffe, das die Tage sich nicht in die Länge ziehen werden und das es dir ebenso gut geht.
Kaname-samas Urteil war recht milde, zwar werde ich fürs erste den Moon-Dorm nicht verlassen dürfen aber ich bin dennoch dankbar, denn dadurch habe ich einen Freund gewinnen können. Weitaus mehr als man sich erhoffen könnte und deswegen sollte es auch keinen Grund geben sich entschuldigen zu müssen. Einzig und allein, das ich den wahren Shin kennen lernen durfte ist für mich Lohn genug, dass du mir die Ehre zuteil gelassen hast, dafür danke ich dir vom ganzen Herzen.

Genau wie die Blume, wird ebenso dein Antlitz erstrahlen, in voller Pracht erblühen.

In Liebe Ayumi





Es war zwar nicht viel aber es entsprang ihrem Herzen. Ebenso zeichnete sie ihm eine kleine Skizze von einem Vogel, der seine Flügel weit ausgebreitet hatte und in die Freiheit flog. Ein Symbol dafür, das er schon bald frei sein würde von all dem was ihn Kummer bereitet hatte, wie jener. Sie stand auf, faltete es fein säuberlich und schrieb in einer kunstvollen  geschwungenen Schrift seinen Namen auf das Papier, bevor sie es Sai gleich tat und es an dem Kater befestigte. Ihre Schrift war für gewöhnlich zwar kunstvoll, aber bei seinem Namen hatte Ayumi sich besonders viel Mühe gemacht.
"Passe auf dich auf und komme wohl behütet wieder bei Shin-San an" Rief sie dem Kater leise zu und als wäre dies sein Stichwort gewesen , machte er sich auf den Weg nach Hause.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 23 März 2015 - 14:33

Saishin derweil hatte sich hingelegt, auch wenn es bereits der zweite Abend war oder eher kurz vor Tagesanbruch so war er dennoch ziemlich müde, legte sich auf das Bett und verschränkte die Hände hinter dem Kopf, starrte an die dunkle Zimmerdecke.
Sonst lag er für gewöhnlich mehrere Stunden wach eh er ruhen konnte, dieses mal aber war er bereits tief eingeschlafen als der Kater wieder kam weshalb die Nachricht bis zum nächsten Tag warten musste.

Wie so oft war sein Schlaf unruhig, begleitet von namenlosen Schatten die hinter ihm her waren, er ein verängstigtes Kind war und versuchte den Schatten auf irgendeine Weise zu entkommen.
Diese zeichneten sich nur durch düstere Fratzen und Lachen aus das den Jungen noch mehr einschüchterte. Wie üblich schaffte er es auch nicht diesen Traum einfach so ab zu schütteln. Irgendwann kam er an eine verschlossene Tür die er durchquerte um auf der anderen Seite einer weiteren düsteren Gestalt gegenüber zu stehen mit dem Unterschied das diese eine Ausstrahlung hatte die ihn veranlasste zu ihr zu gehen.
Dieser Schatten umhing ihn mit einer art schwarzem Schleier und er fühlte sich besser auch wenn das Gefühl einsam zu sein sich in ihm breit machte.
Unsicher wurde er erst als er in einiger Entfernung ein Licht sehen konnte das ihm bekannt vor kam...es repräsenterte Ayumi.
Inzwischen war er nicht mehr der kleine Junge sondern so wie er im Moment eben war, versuchte sich aus diesem Schleier zu lösen und zu dem Licht zu gelangen aber diese Schatten umklammerten ihn, wurden zu Ketten und eine tiefe, Unheilverkündende Stimme sagte ihm das es keinen Sinn hatte entkommen zu wollen da er ihm bereits gehören würde. Als die Schatten ihn immer mehr zu zerquetschen drohten wachte er auf.


Saishin vergewisserte sich, nach dem er vor Schreck die Augen geöffnet hatte, das er wirklich allein in seinem Zimmer war. Saishin seufzte, fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und bemerkte dann das Schnurren auf sich, sah etwas an sich herab und entdeckte den roten Kater auf sich liegen, dieser schlief offenbar noch. Und er hatte einen neuen Zettel am Hals den Saishin vorsichtig löste um diesen zu lesen, schon etwas schmunzeln musste bei dem Inhalt.
Vorsichtig hob er das Tier von sich runter um es zu den anderen beiden auf das Bett zu legen und selber auf zu stehen. Seltsam...hatte dieser Zettel vorhin schon auf dem Schreibtisch gelegen? °Die Antworten liegen näher als du denken magst...° Schnell war er beim Fenster um zu sehen ob er noch eine Spur von demjenigen sehen konnte der diesen Zettel hier abgeliefert hatte aber dem war nicht so.
Und die darauf folgenden Tage bis zum Ablaufen seiner Frist machte er sich darüber einen Kopf was mit dieser Nachricht gemeint sein könnte und wer diese her gebracht hatte. Seine Verweisung war heute zuende und gegen Abenddämmerung stand er mit seiner Tasche wieder vor dem Haupttor der Schule.
Ob dieses ganze Ärgernis wieder von vorn losgehen würde? Seine Schultern strafften sich und eine gewisse Anspannung erfasste ihn als man ihn herein ließ und er den Weg zu seinem eigentlichen Zimmer ein schlug.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 23 März 2015 - 17:44

Die Tage nahmen kein Ende zumindest hatte das Mädchen das Gefühl gehabt, das dem so war. Immer wieder dachte sie im Unterricht, wie es ihm wohl ginge, da das Mädchen seitdem einen Brief nichts von Shin-San gehörte hatte.
Aufmerksam hatte sie sich Notizen für den Schüler gemacht und alles sorgfältig vorbereitet, damit er es bei seiner Ankunft leichter haben würde und es ihm in sein Zimmer gelegt.
Auch hatte die Schwarzhaarige hin und wieder sich das Bild im Buch angeschaut, da sie Shin vermisst hatte. Die unschönen  übrigen Ereignisse hingegen, hatte  sie weitestgehend, schon wieder verdrängt.
Im Gegensatz zu den anderen Schülern, die sich etwas besseres vorstellen konnten als seine heutige Ankunft, doch Ayumi hingegen war voller Freude. Sie vertraute ihm voll und ganz auch wenn andere sie von ihm zurückdrängen wollten, aus Furcht, das Shin ihr etwas anhaben könnte, doch Ayumi wusste, das er nie zu solchen Maßnahmen greifen würde. Sie kannten den wahren Sai und dieser war ihr Freund, kein gehässiges Monster, welches nach Blut strebte, wie es andere behaupteten.
Manche glaubten sogar, er leise ihre Nähe nur zeitweilig zu um an ihr Blut zu gelangen, doch auch das leugnete das Mädchen. Glaubte fest daran, das es lediglich eine Lüge war.
Auf dem Flur wartete sie, blieb stehen und sah zu seiner Zimmertür. Blickte durch den leeren Gang. Heute würde der Unterricht wieder vollkommen sein und das dank Shin.
Langsam ging sie weiter und sah den Jungen, welcher auf sein Zimmer zu steuerte. Ein sanftes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen und das Mädchen ging zu ihm. Empfing ihn herzlich.
"Herzlich willkommen Zuhause Shin-San, ich freue mich sehr, das du wieder da bist, du musst Hunger haben, wenn du magst kannst du gerne bevor wir zum Unterricht gehen müssen ein wenig zu mir kommen"
Sie wusste nicht was er davon hielt aber zumindest kam ihr in den Sinn das es besser wäre sich ein wenig zu Unterhalten. Immerhin hatten die beiden sich satte sechs Tage nicht mehr gesehen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 23 März 2015 - 19:22

Saishin konnte sich irgendwie denken das Ayumi auf ihn warten würde. Woher er dieses Wissen nahm?
Es würde ihr einfach ähnlich sehen wenn sie entgegen der anderen handelte, ihn als einzige wieder hier begrüßen würde und sein Gefühl sollte ihn nicht täuschen denn kurze Zeit später sah er sie wirklich auf dem Flur.
Alle anderen Schüler gingen ihm wie üblich aus dem Weg doch es freute ihn irgendwie auch mal nicht ablehnend wieder empfangen zu werden.
"Hallo Ayumi. Du wirkst gut gelaunt, gibts dafür einen Grund?" Ja er konnte nicht ganz nachvollziehen das es sie wirklich freute ihn wieder zu sehen.
Und da er jetzt ja wieder da war gab er ihr auch den Schülerpass wieder. Immerhin würde er sie ja nun wieder täglich sehen und müsste sich nicht mit einem Bild begnügen.
"Und mir gehts gut, wie du siehst sogar blendend. Ich komm noch zu dir rüber, lass mich nur meine Tasche abstellen."
Damit ging er in sein Zimmer um die Tasche dorte auf das Batt zu legen, sah sich hier kurz um. Dieses Zimemr war wesentlich größer, heller und besser ausgestattet als das in der Herberge und es freute ihn absurderweise auch wieder hier zu sein, entdeckte auch die Mitschriften und sah sie durch, musste kurz den Kopf über das Mädchen schütteln.
Sie hatte sich wirklich so viel Mühe gemacht?
Er würde sich später noch damit beschäftigen können, ließ auch seine Tasche einfach liegen um wieder zu der Vampirin auf den Gang zu gehen. "Du hättest dir die Mühe nicht machen müssen mit zu schreiben ich hatte die Bücher mit aber danke trotzdem. Und was den Hunger angeht....eigentlich weniger, ich versuche länger ohne irgendwas aus zu kommen." Außerdem würde er in diesem Sinne nicht zur Last fallen wollen, egal wie seht sie sich dagegen stemmen würde, Saishin würde da nicht mit sich reden lassen.
"Hab ich was wichtiges verpasst als ich nicht da war?" Immer noch irritierte ihn diese Nachricht die er vor einigen Tagen nach seinem Erwachen auf dem Schreibtisch vorgefunden hatte.
Vielleicht war ja etwas an der Schule passiert das eine Verbindung zu diesem Zettel darstellen würde und Ayumi war auch die Einzige mit der er darüber reden würde.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 23 März 2015 - 21:08

Sie nahm ihren Schülerausweis wieder an sich und bedankte sich, wartete, bis er wieder zu ihr kam, ehe sie ihm antwortete.
"Der einzige Grund für meine Freude ist dich wohlbehalten wieder sehen zu können" es mochte vielleicht etwas seltsam klingen aber es war der Schülerin egal.
"Ich wollte dir die Arbeit erleichtern, außerdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht, etwas für dich tun zu können" Es hatte ihr keinerlei Umstände bereitet, schließlich hätte Shin sicherlich ebenfalls so gehandelt.
Im Grunde verstand sie was er meinte, denn genauer betrachtet mied das Mädchen ebenfalls andere an zu fallen oder Frischblut zu sich zu nehmen. Nicht dass sie abgeneigt war, doch hatte Ayumi einfach nur fürchterliche Angst jemanden dadurch Schmerzen zu zufügen, auch wenn es als Vampir in ihrer Natur lag so handeln zu müssen.
"Sollte dich aber dennoch der Drang plagen wird meine Tür für dich offen stehen. Es ist zwar besser, es nicht tun zu müssen aber manchmal hat man einfach keine andere Wahl..und es ist besser als die Mädchen an fallen zu müssen...die so ein unterfangen nicht gewohnt sind.."
Sie ging ein paar Schritte und drehte sich zu Shin-San um.
"Also nur wenn du magst"
Ein Paar Schüler sahen verwundert zu der Schwarzhaarigen gingen jedoch weiter.
"Nunja, wenn ich ehrlich bin ist hier nichts weiter vorgefallen, was nennenswert wäre, außer die Begegnung mit einem Adelsvampiren in der Stadt, doch die hast du ebenfalls mitbekommen...manchmal fühle ich mich etwas beobachtet...aber.."
Sie dachte nach. Stoppte, denn erst jetzt war ihr aufgefallen, das Shin abwesend war.
Irgendetwas hatte den Jungen wohl, während er fort war sehr beschäftigt und das tat es immer noch.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Di 24 März 2015 - 17:07

Saishin musste sich zwingen das er nicht anfing zu lächeln, es passte nicht zu dem Bild das er sich in dieser Schule erarbeitet hatte und deshalb würde er immer einen gewissen Teil verstecken müssen.
Aber er musste es nicht nach außen hin zeigen, Ayumi würde wissen das Saishin sich freute.
"Ich sags doch du bist ne Frohnatur zu der kein trauriges Gesicht passt."
Und das war einfach eine Feststellung, so wie im Moment schien sie zu strahlen wie ein Stern in der Nacht, jedoch wenn sie traurig war wurde das ganze ziemlich gedimmt, wie ein Kerzenflamme die man immer mehr mit der Hand umschloss bis die kleine Flamme auszugehen drohte.
Aber er war erleichtert das sie sich wieder aufgerafft hatte denn er hatte sich schon Sorgen gemacht als er sie an der Schule abgesetzt hatte, sie hatte einfach nicht mehr wie die Ayumi gewirkt die er die Tage vorher hatte kennen lernen dürfen.
Aber sie hatte wohl auch ihn zum Teil verändert, wie viel würde sich noch zeigen müssen.
"Du hast das für mich auf dich genommen? Damit steh ich schon doppelt in deiner Schuld das weißt du hoffentlich?"
Kurz huschte ein amüsierter  Ausdrück über sein Gesicht der auch seine Augen erreichte eh er sich mit ihr in Bewegung setzte, irgendwie wollte er ausahmsweise mal nicht allein bei sich herum hocken.
Dennoch wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst. "Ayumi....ich habe oft das Problem das ich mich nicht zusammenreißen kann weil ich zu lange auf......Blut verzichte ich will dir nichts antun, deshalb lass solche Äußerungen okay? wenn suche ich mir in der Stadt jemanden aber nicht dich."
Es war ja nicht böse gemeint aber er wollte ihr einfach nicht weh tun nach dem sie ihm so weit geholfen hatte, vielleicht würde sie ihn dafür hassen und das wollte er absolut nicht.
Durch ihre Worte wieder im hier und jetzt verankert nickte er, ja die Begegnung mit diesem adligen Vampir war ihm noch lebhaft im Gedächtnis. Also hatte dieser Kerl sie nicht weiter aufgesucht.....gut für ihn denn Saishin machte bei den Rängen keinen Unterschied wenn er sich in Sachen einmischte aus denen er sich vielleicht auch besser heraus halten sollte.
Als sie anhielt sah er sie fragend an, hatte sie etwas wahr genommen das sie inne halten ließ? Aber wieso lag ihr Blick dann so nachdenklich auf ihm? "Ist was?"
Verwundert blieb er ebenfalls stehen.
Was war denn mit Ayumi los? An den Blicken der Schüler die an ihnen vorbei gingen konnte es doch nicht liegen oder?
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Di 24 März 2015 - 18:05

Das Mädchen schüttelte leicht mit dem Kopf.
"Es ist nichts besonderes, mir ist lediglich , etwas eingefallen was ich noch erledigen muss..leider habe ich es wohl zu lange aufgeschoben..."
Sie wollte sich erst vergewissern, ob Shin vielleicht deshalb so abwesend war, ob es wirklich das war, was innerlich in ihr aufkeimte. Erst wenn sie genau wusste, was es auch war würde sie den Jungen darauf ansprechen. Doch sagte die Schwarzhaarige auch die Wahrheit. Sie hatte tatsächlich noch eine Aufgabe die sie erfüllen musste-
Das sanfte Mädchen lächelte ihn freundlich an und legte ihre Hand auf seine, nur ganz kurz, da Ayumi schon genug aufsehen erregt zu haben schien.
"Du schuldest mir nichts Shin-San und ich dulde es nicht, das du so etwas sagst, du schuldest mir nichts, ich tue es weil ich möchte das es dir besser geht und wenn mein Blut dir ebenso helfen kann, dann werde ich es dir nicht vorenthalten..aber ich verstehe, dass du davon ablassen möchtest."
Damit beendete sie das Thema, was das Blut anging, denn das Mädchen wollte ihm nichts aufzwingen, da er sich um das wohlergehen Ayumis sorgte.
Dabei wäre es für sie kein Problem gewesen, denn sie die Schwarzhaarige war so etwas bereits gewohnt, bis aufs äußerste zu gehen, achtete nicht auf ihre Belange und schützte jeden mit ihrem Leben, sofern es den möglich war.
Die zierliche Gestalt schien zerbrechlich, doch hatte sie einen starken Willen, genauso wie ihre Wut, aber sie hasste es so sehr in diesen Zustand zu verfallen..
"Shin...kannst du Kaname-Sama bitte diesen Brief geben, heute werde ich ein wenig verspätet zum Unterricht erscheinen, da sich ein paar Komplikationen ergeben haben....ich konnte leider nicht ablehnen und habe zusagen müssen..es gab einen schweren Fall in einer der Familien...und sie benötigen jemanden, der sich ein wenig darum kümmert, aber mach dir keine Sorgen, ab der dritten Stunde bin ich sicherlich wieder zuhause"
Sie übergab ihm den Brief, hoffte, das er es ihr nich übel nehmen würde aber , wenn sie nicht erscheinen würde, würden die betroffenen Person wahrscheinlich ums Leben kommen und das wollte das Mädchen keineswegs.
"Vertraue darauf und nimm an was mit dir geschieht...Ich reich' dir meine Hand, um überzeugt zu sein, dass der Klang der Wärme noch in dir lebt.
Und dabei ist es völlig gleich, wie es um mich steht...."
Mit diesen Worten wand sie sich von dem Schüler ab und ging. Es war eines der Zeilen, welche sie niedergeschrieben hatte. Zeilen die zu einem Ihrer Gedichte gehörte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 25 März 2015 - 17:49

Saishin war nun dich verwundert. Erst fragte sie ihn ob er noch zu ihr kommen wollte vor dem Unterricht und nun fiel ihr ein das sie noch etwas zu erledigen hatte?
Sicher, sie war ihm weder Rechenschaft schuldig noch musste sie sich erklären aber es wunderte den jungen Vampir einfach weshalb dieser ein wenig den Kopf zur Seite neigte, anfing sich zu fragen was ihr denn noch so wichtig war das sie sich dem ganzen sofort widmen musste.
Fragen wollte er aber auch nicht denn erstens stand es ihm nicht zu, zweitens sollte er sich wieder mehr entfernen und drittens sollte er sich vielleicht auch mehr um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, in den letzten Tagen hatte er sich zu sehr in jene von Ayumi eingemischt, auch dadurch das er versucht hatte diesen Adligen zu finden und ihm deutlich zu machen das er Ayumi in Ruhe lassen sollte.
Nur hatte er es nicht geschafft den Aufenthaltsort dieses Mannes zu bestimmen, durchaus ärgerlich aber nicht änderbar, scheinbar konnte dieser Mann seine Spuren gut verwischen...vielleicht besser als ihm lieb sein konnte aber Saishin sollte sich wirklich zurück nehmen.
Er hatte kein Recht in ihr Leben ein zu greifen, zumal er dann sicherlich nur Schatten hinein bringen würde die sich zäh wie Sirup über das Licht ausbreiten und es ersticken würden.
Dann bekam er noch einen Brief gereicht, sah diesen etwas missbilligend an und fasste nicht um was sie ihn bat.
Er sollte wirklich zum Hausvorstand und diesen Brief überbringen?
Konnte das nicht eine ihrer Freundinnen machen?
Sai kam mit dem Reinblüter nicht klar, das müsst doch bekannt sein und dann bat sie ihn wirklich darum in ein Zimmer zu gehen und etwas zu überbringen wo bereits im vorerein fest stand das es wohl wieder in einer Auseinandersetzung enden würde.
"Warum gerade ich? Du weißt das ich Kuran nicht leiden kann." Ja er sprach es aus ohne sich darüber sorgen zu machen was die anderen davon halten würden, wieso sollte er auch?
Man konnte eben nicht jeden mögen und ehrlich gesagt verachtete er den Reinblüter sogar, so wie dieser sich immer über alles andere stellte...
"Na schön, wir sehen uns später."
Er riss ihr den Brief schon fast aus der Hand, war schon wieder sauer ohne zu wissen wo diese Wut schon wieder her kam, diese unbegründet in ihm auf zu keimen schien.
Kurzerhand verschwand er im Gang, zum einen um den Brief zu überbringen und zum anderen um sich wieder "an zu melden" wenn man das so sagen konnte. Saishin stand vor dem Zimmer des Reinblüters, seufzte und versuchte seine Wut ein wenig in den Griff zu bekommen eh er klopfte und auf Einlass wartete.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 26 März 2015 - 8:34

"Weil ich dir Vertraue...."
leise flüsterte es eher zu sich selbst und verlies das Gelände. Das Mädchen würde denjenigen finden, der dafür verantwortlich war..doch zuerst musste  sie zum Anwesen, dieses Vampires...
Sich schloss die Augen und öffnete sie wieder.
Angst verspürte Ayumi nicht, schließlich war so etwas nicht das erste mal..
"Ayumi-Chan. schön dich wieder zu sehen geliebte Schwester.."
schwach lächelte sie ihren Bruder an und begrüßte ihn ebenfalls.
"Ryusei-san.."
Die zierliche Gestalt fragte sich, warum ihr Vater nicht gekommen war, doch reichte ihr Bruder, zumindest wäre sie nicht alleine.
Vorsichtig nahm das Mädchen seine Hand.
"Komm lass uns endlich gehen und es zu ende bringen"
Gemeinsam steigen sie in den vorgefahrenen Wagen in die Richtung des Anwesens. Schon jetzt fühlte sich Ayumi wie ein Vogel im Käfig...doch wäre es nicht für lange..
Die Finsternis kehrte nun auch in dem Mädchen ein...
Sie lehnte sich an ihren Bruder an und schloss die Augen, welcher sie kaum eines Blickes würdigte um nicht in Wut verfallen zu müssen.
Er war jemand den man nur schwer deuten konnte, doch das Mädchen kannte ihn dennoch unscheinbar gut.
Der Wagen hielt an. Für einen Moment verharrte Ayumi sah ihren Bruder an, welcher ausstieg und ihr die Tür öffnete.
"Komm..wir haben nicht ewig Zeit, man er watet uns schon. Du weißt wie Vater Unpünktlichkeit verabscheut."
Nickend stieg sie aus und ging hinein. Kälte umgab das ganze Anwesen..
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Di 31 März 2015 - 19:43

Saishin fragte sich immer noch ob ihr Vertrauen etwas war das er verdiente.
Das beschäftigte ihn sogar so sehr das er nicht einmal ansatzweise mitbekam das Kaname ihn hinein bat, er reagierte erst bei der dritten Aufforderung, neigte nur leicht den Kopf eh er dem Reinblüter den Brief übergab.
Zwar wurde er gefragt ob er noch mit dem Reinblüter über etwas reden wollte doch Saishin verneinte mit einem Kopfschütteln.
Man konnte zwar deutlich sehen das Kaname ihm das wohl nicht wirklich abzukaufen schien aber es war Sai einfach im Moment egal.
Der junge Vampir verließ das Zimmer wieder um sich schon mal allein auf den Weg zum Unterricht zu machen, er legte keinen gesteigerten wert darauf auch nur einem Schüler der Day zu begegnen aber wie üblich schien sein Glück ihm nicht gnnädig zu sein.
Shin traf unterwegs auf eine junge Dame, auch wenn er versuchte sich zu entziehen so zog es seinen Blick immer wieder zu dem Hals des Mädchens deren Worte er nicht mal wirklich wahr nahm.
Hatte er jemals solch einen brennenden Durst verspürt? Sai konnte sich nicht daran erinnern, das einzige was er wusste war das er weg musste da es sonst zu einem Unglück kommen würde, deshalb schob er sich grob an dem Mädchen vorbei.
Diese beschwerte sich zwar das er nicht so schroff sein sollte doch er fauchte sie nur an sie solle ihm einfach nicht im Weg rum stehen.
Schleppend lenkte er seine Schritte zu dem Brunnen auf dem Gelände, sank an diesem zusammen und hielt sich den Hals, versuchte das Gefühl einfach zu ignorieren aber es fiel ihm mit jedem Tag schwerer.
"Verdammter Mist......" Seine Stimme hörte sich rau an und auch kratzig, kam ihm selber fremd vor. Etwas richtete er sich auf, kniete vor dem Brunnen und tauchte den Kopf einige Momente in das Wasser, ungeachtet der Tatsache ob er nass wurde oder nicht.
Aber es half ihm wenigstes dabei dieses Gefühl etwas ab zu schütteln auch wenn er sich hustend wieder an den Beckenrand lehnte.
Es durfte ihn keiner so sehen sonst würde man noch auf die Idee kommen er finge an genauso ab zu rutschen wie sein Großvater damals....
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 1 Apr 2015 - 5:39

Man erwartete tatsächlich das Mädchen. Ein seltsames Gefühl überkam sie.
"Ah, da seid ihr ja endlich, welch Ehre euch in meinem bescheidenen Heim begrüßen zu dürfen, Ryusei Masa und Ayumi, ewig ist es her, nicht wahr?"
"Jetzt ist nicht der Zeitpunkt um den alten Zeiten zu schwelgen"
Es war niemand anderes als ihr Vater. Das Mädchen lächelte ihn warm an und begrüßte ihn freundlich.
"Schön dich zu sehen Vater"
Statt ein Lächeln erntete das Mädchen einen kalten Blick, wie so oft. Es machte ihr zu schaffen, doch hatte sie gelernt damit umzugehen.
"Nicht jetzt Ayumi! Ryusei, bring sie bitte in eines der Gästezimmer, wir werden gleich folgen"
"Ja Vater" ertönte es aus seinem Munde und er nahm seine Schwester an die Hand und führte sie in eines der besagten Zimmer.
Schweigen breitete sich aus und betrübt sah die schwarzhaarige zu Boden.
Nicht einmal ihr Vater hatte sich freuen können sie zu sehen..
"Ryusei-san....ist es erneut eine Blutfehde? Ein Blutversprechen..?"
Er schwieg. War in Gedanken versunken. Vorsichtig berührte sie seine Hand.
"Schon gut, es ist nicht so schlimm...mach dir keine Vorwürfe, was passiert ist, ist nun mal passiert und ein ausgesprochenes Versprechen sollte eingehalten werden."
Sie hoffte das es ihn ein wenig milde stimmte.
"..Schwester...bitte verzeih uns...."
Es waren zwar recht leise diese Worte, doch hörte sie diese dennoch, bevor er hinausging und der Level B hineinkam, welchen sie bereits in der Stadt getroffen hatte.
Hinter sich schloss er die Tür ab.
"Ich habe dir doch gesagt, früher oder später wirst du mein sein, auch wenn es nur für einige Minuten sein wird."
immer noch war ihr Blick gesenkt, doch schien gerade dies ihn zu verärgern.
"Sieh mich an wenn ich mit dir Rede, so verliert es seinen Reiz!"
Sie hob ihren Blick und sah ihn an. Langsam schritt er auf das schwarzhaarige Mädchen zu, setzte sich auf das Bett und strich ihr Haar beiseite.
"Um ehrlich zu sein warte ich schon eine halbe Ewigkeit auf diesen Moment und bin äußerst gespannt, ob es war ist, was man sich erzählt!" Seine Stimme war ein leises Hauchen und Ayumi schloss die Augen. Sein Atem streifte ihren Hals und kurzdarauf bohrten sich seine Fangzähne in ihr Fleisch.
Sie zuckte kurz zusammen und blendete alles aus. Das Geräusch, das er machte, als er genüsslich trank, die Kälte, die in ihr aufkam.
Es war nicht das erste mal und würde auch nicht das letzte mal sein, da solche Abmachungen entstanden. In solchen Momenten wünschte sich das Mädchen weit weg zu sein, frei zu sein...
Einige Zeit später löste er sich zufrieden von ihr. Sein Durst war gestillt...
Er trat ohne weiteres aus dem Zimmer und ihr Bruder trat ein, nahm ein Tuch und wischte das Blut sorgfältig ab. Sie spürte wie seine Hand vor Wut zitterte..
Am Ende machte er ihr noch ein Pflaster um und begleitete das Mädchen zurück in den Wagen, stieg ebenfalls ein.
Während der Wagen fuhr, legte er ihren Kopf auf seinen Schoß und strich über ihre Haare, um sie etwas zu beruhigen.
"Ayumi...wir hatten keine andere Wahl..."
"Ich weiß Ryusei-san...mach dir keine Gedanken, es war lediglich ein kleines pieken, mehr nicht"
Es dauerte ein ganzes Stück bis sie wieder bei der Academy waren.
Ihr Bruder stieg aus und hob das Mädchen hoch.
Überrascht sah sie ihn an.
"Ryusei-san, du musst das nicht tun, ich kann doch alleine gehen.." Es war ihr etwas peinlich, lange war es her, das er sie so getragen hatte.
-Was wenn Shin-san uns so sah? Was wenn er es falsch verstehen würde? hoffentlich ging es ihm gut..-
schoss es ihr durch den Kopf.
Auf dem Campus setzte ihr Bruder sie auf eine Bank und umarmte sie innig, lies sie nicht los.
"Ayumi-Chan er wird dafür büßen dir solche Schmerzen zugefügt zu haben!"
Seine Augen glühten bedrohlich auf, als er sich von den Mädchen löste.
Sie sah ihm hinterher, als er sich wieder auf den Weg nach Hause machte und schloss die Augen. Wischte die Einsame Träne weg, die sich ihren Weg gebahnte hatte führte ihre Hand zu ihrem Hals.
Hoffentlich störte niemanden der Geruch der von ihr ausging...so konnte sie nicht einmal zum Unterricht. Man würde sie fragen was das solle. Weswegen sie verspätete war und nun ihren Blutduft erneut überall verteilte..
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Apr 2015 - 0:18

Je mehr Zeit verging desto mehr zerrte dieser Blutdurst an dem jungen Vampir wie ein gieriges Tier an einer Beute die es erlegt hatte nach dem Todeskampf, angetrieben allein durch den verzweifelten Instinkt am Leben bleiben zu wollen.
Es war der selbe Instinkt der sich auch bei Saishin im Moment bemerkbar machte. Ein reißendes Tier das drohte ihn in ein Wesen zu verwandeln das er nicht sein wollte, eines das nur noch darauf bedacht war Blut zu bekommen und das unter allen Umständen und dem es egal war wer dabei zu schaden kam.
In seinem Kampf um Beherrschung, er versuchte den Drang irgendwie ab zu schwächen den erstbesten Schüler der ihm begegnete anzufallen, bemerkte er nicht das Ayumi zurück an den Kampus gelangte.
Zu sehr quälte ihn der Durst und die Bilder die sich mit diesem mischten, sein Großvater in der selben ituation wie er, mit dem Unterschied das er von der Hand eines Hunters den Klauen des Wahnsinns entrissen wurde während Saishin damit alleine stand.
Und er musste es einfach schaffen sich wieder unter Kontrolle zu bringen, alles andere wäre einfach inakzeptabel und  nicht einen einzigen Gedanken wert.
Etwas richtete er sich an dem Brunnen auf, drehte sich und tauchte den Kopf in das fast schon eisige Wasser, länger als nötig und doch kurz genug um nicht noch Schaden zu nehmen. Dennoch hustete er als Saishin halb über dem Beckenrand des Brunnens hing, immer noch mit sich rang. Keiner durfte diesen Zustan mitbekommen, am wenigstens Ayumi, vielleicht sollte Saishin, wenn es wirklich öfter vorkommen sollte einfach die Schule verlassen um für sie keine Gefahr dar zu stellen.
Das Plätschern des Wassers mischte sich erneut mit seinen überreizten Nerven welche ihm das Geräusch von schnellen Pulsschlägen vorgaukelten, so als würde er nah an einem Hals lauschen wie das Blut vor Panik schneller durch die Arterien des Opfers floss in dem Versuch den Besitzer der metallisch riechenden Flüssigkeit zur Flucht zu bewegen.
Erst nach einer Weile wurde ihm bewusst das er sich den Geruch doch nicht nur einbildete, ein leichter, süßlicher Duft hing in der Luft und es tat seinen eh schon überreizten Nerven gar nicht gut. Alles schrie danach das er sich einfach über das verletzte Geschöpf hermachen sollte, unabhängig davon um wen es sich dabei handeln könnte. Wie von allein und mit aufglühenden Augen lenkten sich seine Schritte wie von Zauberhand geleitet in die Richtung aus welcher der Duft kam.
Süßlich, nicht zu herb, eigentlich genau richtig.Langsam kam er der Person wohl näher denn der Geruch wurde stärker. Aber als er erkannte von dem dieser aus ging versteckte er sich hinter einem der Bäume, weit genug weg das sie ihn nicht sehen würde und dennoch nah genug um Ayumi mit diesem Kerl zu sehen.
Es versetzte ihm keinen wirklichen Stich, eher war er sauer das es jemand gewagt hatte ihr weh zu tun, das weckte wieder eine schlafende Bestie welche die Schleier des Blutdurstes zerrissen wie eine heftige Windböe den Nebel der sich nach kühlen Nächten oft zwischen Baumgruppen oder auf Feldern bildete.
Geduldig wartete Saishin bis sich die Wege der beiden trennten aber anstatt sich zu Ayumi zu bewegen führten ihn seine schnellen Schritte dem jungen Mann hinterher der noch kurz zuvor bei ihr auf der Bank gesessen hatte. "Hey du, warte mal kurz."
Vielleicht war es eine Beleidigung wenn er den für ihn Fremden mit Du ansprach aber was kümmerten ihn jetzt irgendwelche Höflichkeitsfloskeln?
"Ich will wissen wer Ayumi verletzt hat. Sag es mir!" Die Bestie hatte Blut geleckt, hatte sich die Beute ausgesucht die in der Person bestand welche der Vampirin Schaden zugefügt hatte. Er würde den Kerl schon finden und dieser könnte dann sein letztes Gebet sprechen.
Er stand eh schon am Abgrund, wieso dann nicht doch endlich den letzten Schritt tun um die Distanz zwischen sich und dem bodenlosen Schwarz zu überschreiten? Sai war nicht feige, selbst wenn der Typ ein Adliger sein sollte und damit über Fähigkeiten verfügen sollte von denen er nur träumen konnte so würde Saishin dennoch nicht davor zurück schrecken diesen auf zu suchen und dafür zu sorgen das er dem Mädchen nicht mehr zu nahe kam.
Wenn sie ihn nicht freiwillig um Hilfe bat würde er eben der zerstörerische Schatten sein den jeder Lichtstrahl unweigerlich hinter sich her zog denn ohne Licht gab es keine Schatten und umgekehrt.
"Ich will diesen Kerl zur Rechenschaft ziehen und du doch sicherlich auch? Von mir aus streite es dann ab aber ich werde diesen Typen notfalls auch alleine finden und dafür sorgen das er nicht noch einmal Hand an sie anlegt."
Ayumi hatte zwar gesagt das ihre Familienangelegenheiten ihn nichts angingen aber sie war die erste Person die er seit langem als Freund bezeichnen konnte und diese würde er nicht durch so einen skrupellosen Mistkerl verletzen lassen!
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Apr 2015 - 1:17

Dieser Verdammte Mistkerl. Er war zu weit gegangen..wütend ballte er seine Hand zu einer Faust und schritt in Richtung des Wagens.
Diesmal war selbst ihr Vater zu weit gegangen, hatte es zugelassen, ihn gewähren lassen Ayumi so etwas durchleben zu lassen. Genügte es denn nicht, das sie so schon jeden Tag litt?
Er blieb stehen, als er vernahm, das ihn jemand folgte.
Die Präsenz war kaum zu übersehen. Ein Level C.
Doch was ihn auf 180 brachte waren nicht seine Worte, sondern das er den Namen seiner Schwester in einem Satz verwendete. Wer zum Teufel war er? Ayumi-Chan hatte nichts von einem Jungen erzählt und schon gar nicht von jemandem der ihr zu Nahe getreten war. Er sprach ihren Namen so aus, als würde er sie schon ewig kennen.
"Ich denke das geht dich nichts an, warum sollte ich ausgerechnet jemanden wie dir verraten, wer schuld an der Sache ist, es wäre besser für dich, wenn du dich da raushalten würdest. Ich werde mich selber darum kümmern. Deine Hilfe ist nicht erwünscht"
finster sah der junge Mann den Fremden an. Kalt. Man konnte keinerlei Emotionen erkennen. Ein versiegeltes Buch wie eh und je. Einzig und allein sein Blick trieb die kälte zu der Person, die er betrachtete.
"Halte dich gefälligst von Ayumi fern oder es wird das letzte sein, was du sehen wirst"
Er verengte seine Augen. Dieser Kerl war ihm nicht geheuer.
Irgendetwas schien zwischen den beiden vorgefallen zu sein, er spürte es und es machte ihn rasend. Warum musste sie auch immer so gutherzig sein. Seine Augen glühten leicht auf. Blutrot, wie das Blut, welches heute geflossen war.
Es war seine Aufgabe ihm das Handwerk zu legen und nicht die des Fremden weißhaarigen.
"An deiner Stelle würde ich erst versuchen die Dämonen, die in dir herrschen zu beseitigen, bevor du es wagst dich an etwas größerem zu ergötzen."
Herablassend blickte er ihn an. Er würde es ihm austreiben, sich auch nur einen Schritt seiner geliebten Schwester zu nähern. Ihm war nicht entgangen, wie er mit sich Rang. Bemerkenswert war es allemal aber dennoch Ayumi war sein und alles und er würde es nicht zulassen.
"Du hast keinerlei Befugnis auch nur annähernd etwas dagegen ausrichten zu dürfen, sie ist mein Ein und Alles und das wird auch auf ewig so bleiben, halte dich von ihr fern, am Ende wirst du sie nur in den Tod führen und ich werde den deinen verantwortlichen" zischte er bedrohlich. Vielleicht wirkte er wie ihr Verlobter, doch das war ihm sichtlich egal, um sie vor diesem unheilbringenden Typen zu schützen nahm er gerne diese Rolle an.
Sein Mantel wehte leicht im Wind. Warum hatte Ayumi es ihm verschwiegen? Sonst teilte sie doch immer alles mit ihm....es behagte ihm nicht seine Schwester möglicherweise an diesen, diesen...
Immer noch betrachte er den Typen kalt und finster.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Apr 2015 - 16:57

Saishin sah im Grunde ja ein das er sich fern halten sollte, er nicht das Recht hatte sich in Ayumi´s Angelegenheiten ein zu mischen aber die Art wie dieser Kerl mit ihm umging erinnerte ihn zu sehr an die Demütigungen der anderen Adligen, etwas das sein Ego nicht einfach so hinnehmen würde. "Denk von mir was du willst, das ist dein gutes Recht aber schlag es dir aus dem Kopf mir Sachen zu verbieten. Regeln sind eh nur da um gebrochen zu werden! Sicher fragst du dich welchen Bezug ich zu ihr habe.....sie hat mich aus einem lange währenden Alptraum geholt und wollte ihre Hilfe nicht mal. Deshalb werde ich mich auch nicht von jemandem wie dir davon abhalten lassen ihr diese Hilfe zurück zu zahlen, auch wenn du es anders siehst weiß ich dennoch was das Wort Ehre bedeutet und ich lasse keine Schulden offen. Ich will sie dir nicht wegnehmen also hör auf zu kleffen wie ein Köter der seine Knochen bewacht. Sie ist einfach jemand der mir nach langem gezeigt hat das es doch noch nicht zu spät ist umzukehren."
Es war ihm wirklich ziemlich egal was der andere Vampir von ihm denken mochte, ob dieser ihn vielleicht auch angriff dann sollte er seinen Frust eben, wenn er leugnen würde welchen zu haben wäre es eine glatte Lüge denn Saishin konnte es sehr deutlich wahr nehmen, an ihm auslassen, er würde es sogar widerstandslos hinnehmen, immerhin schien dieser doch recht kalt wirkende Kerl nur das Beste für Ayumi zu wollen. Und Saishin konnte es gut nachvollziehen, ihm ging es nicht anders, auch er wollte dafür sorgen das ihr das selbe nicht noch einmal widerfahren würde. "Weißt du was? Vergiss es ich finde den Kerl auch ohne dich auch wenns länger dauert. Eigentlich war ich durch Ayumi der ansicht das nicht alle Adligen so dermaßen eingebildet und versnobt wären aber scheinbar muss ich meine neu gewonnene Ansicht doch wieder einreißen. Und wenn du wirklich willst das ich mich fern halte solltet du mich gleich hier aus dem Weg räumen denn deine Worte sind mir nicht mehr wert als die der Anderen."
Immerhin brach er selbst die Regel die Kaname aufgestellt hatte und dieser war wesentlich stärker als dieser......er fand nicht mal eine treffende Bezeichnung und beließ es dabei. Eine leichte Spur von der Finsternis die in ihm herrschte war in seinen Augen erkennbar während er den Blick auf dem jungen Mann hatte, ihn nicht aus den Augen ließ da es sicherlich sonst böse enden könnte. Er sah in seinem Gegenüber ein gefährliches Raubtier wie er ebenso eines war. Mit dem Unterschied das man ihn auf den ersten Blick für keine Bedrohung hielt.
Sai musste einfach lachen, es war deutlich das er die Worte bezüglich seiner eigenen Dämonen amüsant fand. "Oh aber ich hab sie doch so lieb gewonnen, lass mich doch, was gehts dich an ob ich nun im Dunkel verschwinde oder nicht? Dürfte dir doch genauso egal sein wie die Tatsache das ich den Namen und Aufenthaltsort dieses Typen wissen will. Natürlich könnte ich auch deine Schwester solange unter Druck setzen bis sie es mir erzählt, aber vielleicht bist du doch kooperativer?" Es war gemein Ayumi auf diese Weise zu benutzen und es behagte ihm auch absolut nicht, eher hätte er sich dafür am liebsten die Zunge heraus gerissen aber nun waren die Worte schon heraus und dem Verhalten des jungen Mannes nach zu urteilen würde dieser es nicht so einfach auf sich sitzen lassen das Saishin ihn zum einen verspottete und dann auch noch scheinbar seiner Schwester drohte auch wenn er nie auch nur eine Hand an sie legen würde. "Ich habe nicht vor sie in den Tod zu führen und mein eigener schreckt mich nicht ab, ich bin bereits seit zehn Jahren tot wenn du es genau wissen willst." Es war doch eh nur eine Frage der Zeit bis die Hunter sich an seine Fersen heften würden und er keinen Ausweg mehr hatte. Und bevor es dazu kam das er Ayumi auch nur ansatzweise in Gefahr bringen würde, das würde er einfach nicht zulassen, wäre er bereits in den Schatten verschwunden und würde auch nicht zulassen das ihn jemand fand. Auch wenn er Ayumi vertraute und sie ihm geholfen hatte brachte es nichts seine Dämonen damit zu verleugnen, sie waren immer noch da und würden ihn so oder so verzehren und schlussendlich als seelenlose Hülle wieder ausspucken. "Komm mir nicht in die Quere und halt die Klappe, ihr Adligen macht mich krank!" Damit ging er erst auf den Jungen zu um an ihm vorbei zu gehen. Sollte der Teufel ihn doch holen, er würde sich dennoch solange einmischen bis er den Kerl erwischt hatte der ihr dieses Leid zugefügt hatte und da würde auch dieser Wachhund nichts daran ändern.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Apr 2015 - 19:11

Langsam verstand er. Wie konnte Ayumi nur hinter seinem Rücken so agieren? Wie oft hatte sie Strafen bekommen von Vater, das sie es lassen solle heruntergekommen Zombies zu helfen..aber egal wie man es sagte, wie man es drehte, sie tat was sie wollte.
Es passte ihm gar nicht, dass dieser respektlose Nichtsnutz, sich so dermaßen aufspielte.
Dieser verdammte Mistkerl behauptete das sie ihm sowohl half und wollte sie erpressen??!!
Um zubekommen, was er verlangte?!
Das letzte mal als er so wütend war, war es an jenem Tag, als sie alles verloren.
Bedrohlich leuchteten seine Augen auf. Wie er es hasste, wie er es verabscheute. Dachte er etwa, das er einfach so davon kommen würde, ohne weiteres, ohne Konsequenzen?
Das er nicht lachte. Adeligen seien doch alle gleich. Dabei wusste der fremde nicht einmal annähernd, welche Last auf dieser Familie lastete.
"Der jenige der uns krank macht sind wohl eher Leute die wie du!" zischte er bedrohlich packte ihn und zwang ihn dazu ihn ansehen zu müssen.
Er hob seinen Rechten Arm, wollte ihm einen Haken geben der es gewaltig in sich hatte, doch hielt er sich zurück Ayumi zu liebe.
"Wag es nie wieder sie als Druckmittel zu benutzen und ich schwöre dir, wenn du es auch nur wagst ihr ein Haar zu krümmen, dann bist du TOD!"
Es nervte ihn, dass es in ihrem Leben irgendjemanden anderen geben könnte, der ihr Held war, weswegen er so reagierte. Seid klein auf war es Ryusei.
Er lockerte den Griff und seufzte auf. Er sah keinen Sinn darin. Sie hassten die selbe Person und liebten zugleich die selbe.
Selbst das glühen verschwand, welches bedrohlich wirkte und nur die Kälte blieb.
Sachte fuhr er sich durchs Haar und seufzte.
"In Ordnung. Ayumi scheint dir zu vertrauen, weswegen ich ihr in keinsterweise nachstehen will.Doch diese Angelegenheit erfordert Verschwiegenheit, selbst Ayumi darf nichts davon erfahren. Es würde sie kränken, wenn du bereit bist, folge mir und ich werde dich hinführen, doch ist es noch nicht der rechte Zeitpunkt um sich Rächen zu können."
Ein Paar Tage mussten vergehen, sonst wäre es auffällig, wenn man von seinem Tod hörte.
"Ich werde versuchen bis dahin Wege einzuleiten um uns den Zugang zu gewähren, bis dahin passe auf Ayumi-Chan auf. Sollte mir irgendetwas seltsam erscheinen werde ich dich kontaktieren." Sein Misstrauen war zwar immer noch da aber ihm blieb keine Wahl. Die Festung war sehr schwer bewacht und bei seinem Charakterzug war dies kein Wunder.
Sein Umhang wehte elegant im Wind, während er in den Wagen stieg und etwas sagte, was gar nicht zu seiner Art von vorhin passte.
"Und Ayumi hat recht. Wir sind keineswegs wie die anderen. Die die unseren Respekt verdienen bekommen diesen auch zu Hauf ungeachtet seiner Herkunft. Bei uns ist jeder der es verdient Willkommen"
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 4 Apr 2015 - 22:43

Saishin sah den jungen Adligen nur herablassend an und da behauptetedas Saishin mit seinen Dämonen klar kommen sollte? Er hatte ebenso welche in sich, Hass und Verachtung für jeden der Ayumi zu schaden versuchte das war nicht schwer zu erraten. Das er gepackt wurde ließ ihn kalt, wie oft hatte er in solchen Situationen gesteckt und hatte noch gelacht und sich darüber amüsiert wie schwach sein Gegenüber doch zu schlug. "Was ist los, traust dich wohl doch nicht zu zu schlagen was? Und jemand der vor Taten zurück schreckt will Ayumi schützen können? Recht lächerlich wenn du versuchst jedes Problem tot zu quatschen als es an der Wurzel zu bekämpfen." Sai war eben der Ansicht er war im Recht, forderte den Adligen sogar noch einmal dazu auf ihn zu schlagen wenn er die Konsequenzen vertrug und reckte trotzig das Kinn vor.
Wenn er sich an jede Regel von irgendeinem höherrangigem Vampir halten würde wäre er nicht besser als das was eh alle in ihm zu sehen schienen, einen Sklaven der nur zu springen hatte und weder zu widersprechen noch zu denken hatte.
Und eh er sich dazu machen ließ spielte er lieber die Rolle des Rebellen auch wenn diese von kurzer Lebensdauer gesegnet sein würde da er ja jeden dem er begegnete dadurch schaffte zu verärgern. Er konnte deutlich den Wiederwillen im Blick des jungen Mannes sehen als dieser ihn wieder los ließ ohne auch nur ernsthaft zugeschlagen zu haben. °Viel zu weich, wie will er so seine Ziele erreichen...° dachte er sich.
"Ach und du meinst das du in der Lage wärst mein Leben zu beenden? Dann stell dich hinten an, das wollen andere vorher beenden, vielleicht lassen sie dir ne Scheibe übrig." Es hatte nicht so herausfordernd klingen sollen wie es ihm nun über die Lippen gerutscht war aber warum sollte er sich dafür entschuldigen? Wenn er den adligen Vampir eh krank machte, so wie umgekehrt brauchten sie doch keine Nettigkeiten aus zu tauschen.
Nun verschränkte er mit einer wesentlich entspannteren Haltung die Arme. "Das Erste vernünftige das ich mal von dir höre Kleiner. Also schön ich werde dir folgen wenn es an der Zeit ist, du weißt wo du mich finden kannst aber lass dir nicht zu lange Zeit denn sonst garantiere ich nicht dafür das ich dir was von diesem Kerl übrig lassen werde wenn ich ihn zuerst in die Klauen bekommen sollte. Ach noch was.....dieser Mantel macht dich steinalt, solltest mal auf ne normale Jacke umsteigen würde einiges verbessern."
Es fiel ihm nicht schwer vor Ayumi seine Absichten geheim zu halten. Immerhin wusste sie auch nichts von seinem Anliegen die Schule in ein Schlachtfeld zu verwandeln und die Schatten die ihn heim suchten frei zu geben damit sie ihn nicht länger quälten oder eher....damit er sich diesen ergeben konnte und dieser ständige Wettstreit der Seiten in sich endlich aufhörte, das Ergebnis reine Verderbtheit sein würde.
Ayumi würde ihn früher oder später eh hassen wenn sie je rausbekommen sollte was er vor hatte, das er ihr eigentlich nur vorspielte das er sich öffnete....in seinen Augen war es zumindest so das er es nur spielte auch wenn er sich selbst dabei inzwischen zweifelhaft fand.
Im Moment wusste er nicht mehr ob diese Freundschaft wirklich existieren sollte, er sie nicht vielleicht wirklich nur ausnutzte um sich für den Moment besser zu fühlen aber....würde er denn dann überhaupt diesen Kerl suchen und auslöschen wollen der Ayumi dies angetan hatte? Derjenige der sie verletzt hatte?
Er könnte sich wenn er wirklich seine reinen Ziele verfolgen würde einfach raus halten und sie ihrem Schicksal überlassen ohne das er sich kümmern müsste.
"Solltest du innerhalb von fünf Tagen nichts brauchbares haben oder mich kontaktieren suche ich mir selber einen Weg, auch ohne deine Hilfe und wenn es mich umbringt, das wäre vermutlich für alle das Beste." Vielleicht war es auch seine Chance dieser Verderbtheit zu entkommen, wenn er diesem Leben in dem ihn sowieso niemand ertragen konnte einfach ein Ende setzte aber....warum fürchtete er das es Ayumi nicht so leicht weg stecken könnte?
Warum zum Teufel machte er sich wegen einer anderen Person überhaupt gedanken, bisher hatte es ihn doch auch nie interessiert, fing er wurklich nur damit an weil er angefangen hatte die Vampirin zu mögen? Mehr würde er sich nie zugestehen können.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 5 Apr 2015 - 0:07

Wenn er ehrlich war hatte er keine Lust auf einen Streit. Früher vielleicht, aber mit der Zeit agierte der junge Mann in den Schatten um seine Feinde aus dem Weg zu schaffen. Man konnte es als Feigheit bezeichnen, doch nur mit Intrigen konnte man etwas bewirken. Ein Kampf auf dem offenen Feld bewirkte schon lange nichts mehr außer Kummer und unerwünschte Tode.
Sollte dieser hochgewachsene Kerl von ihm halten, was er wollte, es interessierte ihn nicht. Ryusei war jemand, der das Unrecht ansammelte um sie dann mit voller Wucht seinen Opfern ins Gesicht zu schlagen. Er schien keinen Respekt zu haben doch zeugte es um so mehr von einem starken willen sich niemanden unterwerfen zu wollen.
"Überheblichkeit bringt dich nicht weiter, manchmal ist es notwendig über seinen eigenen Stolz zu verzichten. Gewand und Flink wie ein Skorpion zu sein, denn wenn man nicht im richtigen Zeitpunkt zusticht, ist es vorbei. Angelegenheiten die sich im Adelskreis befinden sind vielseitiger."
Er lachte erheitert auf.
"Da hast du recht, ich werde es mir merken" Wenn man den Mantel seines Vaters anzog was sollte man den auch erwarten, jedoch war er so in eile, so in Sorge um seine Schwester, das er das erst beste nahm, was er greifen konnte.
"Ich werde mich melden, sei gewiss, er wird es mehr als nur bereuen ihr das Lächeln gestohlen zu haben, sofern alles vorbei ist, denke ich wäre es angebracht, wenn du uns besuchen kommst. Bitte kümmere dich gut um sie. Sie versucht es zu verstecken aber ich sehe es ihr an. Der Besuch hat ihr nicht gut getan, solange ich nicht für sie da sein kann, würde ich dich um ihres willen bitten auf sie acht zu geben. Sie neigt des Öfteren sich in Gefahr zu begeben und achtet nicht auf sich selbst."
Mit diesen Worten schloss er die Tür und der Wagen fuhr ab. Lange dachte er noch über das Gespräch nach und wie sich Ayumi-Chan verhalten hatte. Unerträglich. Innerlich kochte er förmlich. Wenn ihr Vater nichts tat, dann würde Ryusei diese Blutfehden endlich beenden. Sie war weder eine Trophäe die man weiter reichte oder ein Krug...
Alleine waren die Masas machtlos. Man gab ihnen keine Chance sich zu sammeln aus Angst sie könnten etwas verändern. Vielleicht war diese Angst begründet, denn niemals würden sie aufgeben.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 5 Apr 2015 - 12:31

"Schon mal gehört das auch der abgehackte Kopf eines Wolfes über ein scharfes Gebiss verfügt? Begeh nicht den Fehler mich zu unterschätzen nur weil ich keine besonderen Begabungen habe, das gleiche ich anderweitig aus." Ob er sich direkt als Wolf sah? Er riss seine Beute in fetzen anstatt sie nur um zu bringen und der schlechte Ruf der Mörder den die Wölfe inne hatten dürfte auch auf ihn zutreffen also....ja, er sah sich als einer. Mal erlich mit etwas Fell und dem entsprechenden Geknurre wäre er der perfekte Wolf.
Außerdem würde er nicht zulassen das jemand hier Hand an Ayumi anlegte, immerhin hatte er das bereits vor der Aufforderung dieses Fremden beschlossen. Auch wenn er seinen Namen nicht kannte, eine Geste die sowieso unnütz wäre, traute er ihm bis zu einem gewissen Punkt denn auch er schien den Missetäter schnell ausschalten zu wollen, das machte ihn in einem gewissen Punkt sympathisch, auch wenn Saishin die Schatten wahr nahm die diesen jungen Mann wie ihn selber zu quälen schienen. "Tss du musst mich nicht drauf hinweisen ich sorg schon dafür das ihr nichts passiert......Trottel," meinte er nur nachdem der Wagen abgefahren war und er diesem nach sah. Warum glaubten alle ihm sagen zu müssen was er zu tun und zu lassen hatte? Er war weder geistesgestört noch war er ein leines Kind das nicht von richtig oder falsch, gut oder böse unterscheiden konnte und auch wenn seine Pfade von Blut und Schatten bestimmt waren hieß das nicht das er jeden Hoffnungsfunken auf diesem Weg schützen könnte.
Nach dem der Wagen außerhalb seiner Sichtweite war beschloss Saishin sich auf den Weg zu Ayumi zu machen auch wenn der Blutgeruch ihm sicherlich viel abverlangen würde. Immerhin bohrte der Durst immer noch reißende Löcher in ihn hinein und schien seine Eingeweide zu zerfetzen. Trotzdem würde ihn das nicht dazu bewegen sie zu beißen. Langsam kam er der Bank näher auf der sie noch alleine saß, lehnte sich, als er hinter der Bank angekommen war an diese mit dem Rücken. "Du bist zurück und kommst mich nicht mal begrüßen? Ganz neue Sitten. Du siehst außerdem aus als hättest du einen Geist gesehen, alles okay?" Er musste ja vorgeben das er nur dazu gekommen war und dementsprechend fragend sah er sie auch an, auch wenn er genau wusste was los war.
Sein Blick war besorgt, etwas das man selten bei ihm sah und anderen als Ayumi auch nicht offen sichtbar sein würde. Er hielt sich bewusst davon ab in die Richtung ihres Halses zu sehen, behielt den Blick auf ihren Augen die irgendwie...leer oder eher wie erfroren wirkten. Dafür würde er diesen Kerl defenitiv leiden lassen. "Hey Yumi ich red mit dir, seit wann ignorierst du mich denn?" Nun klang er etwas eingeschnappt. Sie schien wirklich abwesend zu sein. Eigentlich sollte er sich ja auf den Weg zum Unterricht machen aber ihm war der Zustand von Ayumi gerade um einiges wichtiger als der Unterricht.
Vermutlich würde er sie auch einfach an einen Ort schleifen an dem sie auf andere Gedanken kam auch wenn es für ihn wieder eine Strafe nach sich ziehen würde, als wäre er es nicht bereits gewohnt. Aber dieser Ausdruck in ihrem Gesicht war einfach etwas das Saishin nicht ertragen konnte. Er ging um die Bank herum und setzte sich neben Ayumi, schwieg und behielt den Blick immer noch bei ihr. Deshalb fiel ihm nicht gleich auf das seine drei samtpfotigen Freunde sich zu ihnen gesellten, einer links neben Ayumi, einer der auf der Lehne der Bank Platz nahm und einer der sich direkt vor die Vampirin auf den Boden setzte und mauzte als würde er sie auffordern ihn hoch zu nehmen und zu streicheln um auf andere Gedanken zu kommen. Etwas ließ es Shin grinsen, diese drei Raufbolde, so grantig sie auch sein konnten so ein feines Gespür hatten sie auch dafür wenn es jemandem nicht gut ging und versuchten diesen jemand, in so fern die diesem vertrauten aufzuheitern.
Ob sie es schaffen würden Ayumi von ihren trübseeligen Gedanken weg zu bringen die sie ganz deutlich zu plagen schienen? Bisher hatte er sie noch nie dermaßen......einsam erlebt. Sonst kamen gleich irgendwelche ihrer Freundinnen aber sie war nun allein, die anderen schienen sich auch immer mehr von ihr fern zu halten seit sie in der Turnhalle offen zu ihm gehalten hatte. Eigentlich ein sehr armseeliges Verhalten der anderen wie er fand, aber diese handelten doch sowieso nur zu ihrem eigenen Vorteil. "Siehst du nicht nur ich bin der Ansicht das so ein trauriges Gesicht nicht zu dir passt, das Lächeln sieht bei dir viel besser aus Ayumi."
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 5 Apr 2015 - 13:14

Als erschien so finster du einsam....wie oft war es schon passiert, wie oft war das Mädchen schon in diesen Zustand gefallen?
Wie oft hatte man versucht ihr alles nehmen zu wollen? Aber immer wieder schaffte sie es darüber hinweg zu kommen und sich auf zu rappeln, mit der festen Überzeugung, das all dieses Leid nicht umsonst wäre.
Manchmal gab es Tage, an dem sie ihre Fähigkeit verwünschte, da sie kaum etwas auszurichten vermag. Die Finsternis war zu stark, übermannte das kleine schwache Licht..
Vielleicht sollte sie es aufgeben etwas ändern zu wollen und es einfach hinnehmen. Ein Einzelner der gegen den Strom schwamm und keinen halt fand...
Vorsichtig nahm sie ihren Arm von ihrem Hals hinunter und sah auf den Boden.
Sie war so vertieft, so in Gedanken das sie kaum etwas mitbekam, was gerade neben ihr passierte, dass sich ihr jemand näherte.
Selbst als dieser sich zu ihr setzte, sie ansah. Dumpf erklang ein mauzen.
Vorsichtig hob sie ihren Blick und sah erst Shin und dann die kleinen Schlingel. Aber trotz allem kam ihr kein einziges Lächeln über die Lippen. Es freute sie ihn wieder sehen zu dürfen, aber ihr war nicht zum lachen zu Mute.
Dennoch um ihn nicht zu kränken brachte sie ein schwaches Lächeln zustande. Der Kater auf dem Boden, welcher bemerkte, das Ayumi keinerlei Anstalten machte ihn zu streicheln, sprang auf ihren Schoss und schmiegte sich an der Vampirin an.
Ganz Vorsicht hob sie ihre Hand und strich ihm schweigend durch sein Fell.
"Shin-San..."hauchte das Mädchen leise ihr fehlten die Worte. Er musste sich sicherlich sorgen machen..das wollte sie nicht..
Ganz langsam und Vorsichtig rutschte Ayumi etwas näher an ihn heran und legte ebenso vorsichtig ihren Kopf auf seine Schulter ab. Vielleicht hätte sie das nicht tun sollen aber sie wollte es nicht mehr länger verstecken, konnte es nicht mehr verbergen.
"..Bitte verzeih mir....ich...hätte nicht einfach gehen dürfen..."
Warum sie so etwas sagte? Weil sie seine Hilfe nicht angenommen hatte, ihn nicht unnötig belasten wollte, ihn nicht verlieren wollte.
Sie hatte früh gelernt alles so gut es ging alleine durchzustehen..wurde früh mit dem Leid derer konfrontiert die in den Schatten wandelten und letztendlich selbst zu dem wurden was sie zutiefst verabscheuten.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 5 Apr 2015 - 13:42

Sie war wirklich hinüber, man merkte es an jeder noch so kleinen Geste. Es tat ihm leid das er ihr nicht hatte helfen, sie nicht vor dem bewahren können was ihr passiert war. Jegliches Leuchten schien in ihren Augen verschwunden zu sein und nüchterner Erkenntnis Platz gemacht zu haben, wenn auch nur für den Moment aber es reichte Saishin, er wollte nicht das es ihr schlecht ging.
Selbst die drei Kater vermochten nicht ihr die Traurigkeit zu nehmen. Wenn er bedachte wie sehr sie sich gefreut hatte diese in seinem Zimmer an zu treffen....im Moment wirkte Ayumi wirklich nur noch wie eine gebrochene Hülle.
Er war nicht wirklich ein Freund von Nähe und Berührungen und dennoch ließ er es zu das sie näher rutschte und den Kopf auf seine Schulter legte. Saishin rand sich sogar dazu durch einen Arm in einer tröstenden Geste um ihre Schultern zu legen. Ihre Entschuldigung wunderte ihn kein bisschen, sie war einfach viel zu gutherzig als das sie andere mit ihren Problemen belasten wollte. Ob man auch zu gut für eine Welt sein konnte? Denn in dem Fall wäre es Ayumi auf jeden Fall, zu gutherzig und auch schnell dadurch zu verletzen.
"Schon gut Ayumi, ich werde dich nicht zwingen meine Hilfe an zu nehmen aber es tut einfach weh dich leiden zu sehen..." Ob seine Worte überhaupt zu ihr durchdrangen wusste er nicht, konnte es nur hoffen. Insgeheim fragte er sich immer noch wer dieser komische Typ gewesen war der ihr vorher versucht hatte Trost zu spenden. Aber er sollte seine Gedanken nicht mit solchen sinnlosen Sachen verschwenden wenn er sich etwas einfallen lassen musste um Ayumi auf zu heitern. Sie musste dringend auf andere Gedanken kommen, auch wenn er sich dafür vielleicht zum Affen machen musste wäre es ihm recht wenn sie wieder strahlen und lächeln würde, denn dieses aufgesetzte Lächeln kannte er zu gut.
"Du musst dich wegen mir nicht zu einem Lächeln zwingen ich werde mir auch so Sorgen machen. Es gab eine Zeit da wäre ich einfach lachend an dir vorbei spaziert und hätte mich darüber lustig gemacht wie erbärmlich es doch wäre so trübselig zu sein aber ich bin es nicht mehr.....weil du mich verändert hast Ayumi. Und du hast mich aufgeheitert als ich kurz davor war einfach alles hin zu werfen, jetzt bin ich dran, komm mit ich will dir was zeigen." Langsam erhob er sich und zog sie sanft mit ohne ihr weh zu tun. Ohne wirklich darauf zu achten nahm er ihre Hand um sie mit sich zu nehmen. Er führte sie aus der Schule in den angrenzenden Wald und die drei Kater schlossen sich ihnen auch an. Zielsicher suchte er sich Wege zwischen Bäumen hindurch als wäre das hier seine Heimat während er hoffte das das Wetter sich noch halten würde und der Mond mit seinem Aufgang noch warten würde bis sie am Ziel waren.
Es dauerte eine ganze Weile und der Weg war recht lang und verschlungen, es gab keine festen Wege und dennoch fand Saishin seinen Weg denn hier war er oft wenn er einfach allein sein wollte, hier begaben sich nämlich keine Schüler hin. Abgesehen von ihm wie man sah.
Auf einer Anhöhe blieb er mt Ayumi stehen. Vor ihnen erstreckte sich eine Wiese die in den Schatten lag und nicht beachtenswert wirkte. "Warte noch einen Moment okay?" Vorsichtig löste er seine Hand von ihrer und ging in das hüfthohe Gras, sah kurz zum Himmel empor und dann wieder zu Ayumi. Der Mond kam hinter einigen Wolken hervor die wähend ihres Weges aufgezogen waren und schienen genau auf die Lichtung.
Und diese schien wie auf ein unsichtbares Signal zum Leben zu erwachen. Binnen weniger Minuten öffneten sich abertausende von Blüten welche sich vom Mondlich hervorlocken ließen, um diese fingen an Glühwürmchen zu schwirren und die weißfarbenen Blumen schienen im silbernen Mondlich silber zu glänzen. Mit einer Handbewegung winkte er Ayumi zu sich. "Komm bitte her Ayumi es sei denn......du willst schon wieder zurück? Wir sollten uns etwas ausruhen du wirkst immer noch blasser als sonst. Aber wenn du gehen willst trage ich dich auch zur Schule zurück." Er wusste ja nicht wie sie auf diese Geste seinen Lieblingsplatz mit ihr zu teilen reagieren würde.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 5 Apr 2015 - 16:20

Immer noch schweigend hörte sie ihm zu, doch im Unterschied zum letzten mal vernahm sie jedes einzelne Wort.
Sein Arm, welchen er um sie gelegt hatte, spendete ihr wenn auch nicht viel, ein wenig Trost, gab ihr das Gefühl nicht alle seine zu sein.
Es freute sie, so etwas aus seinem Mund zu hören, ihm geholfen zu haben, vielleicht war alles doch nur für diesen einen Zweck gewesen um wenigsten eine Person von den Schatten zu befreien.
Manchmal kam es vor, das ihr Bruder sich ebenso verhielt, jedoch  nur wenn ihr etwas zu stieß. Blind vor Wut und aufbrausend wurde er, beschützte seinen einzigen Schatz..
Was er wohl gerade tat?  Ihr gefiel nicht, wie er sich verhalten hatte. Hoffentlich plante er nichts was er später bereuen würde..
Und vor allem, was wohl wieder ihr Cousin im Schilde führte, was wenn sie sich zusammen taten?
Diese Vorstellung war einfach nur schrecklich.
Sie sah leicht verwirrt zu ihrem Freund auf, als dieser sich erhob. Fragte sich, was er vorhatte.
Noch nie zuvor hatte das Mädchen ihn so erlebt seid dem sie ihn kannte. Voller Tatendrang.
Es dauerte ein wenig, bis sie stoppten, Ayumi wusste schon lange nicht mehr wo sie sich befanden, nur das es ein Ort abseits der Schule war.
Sachte nickte das Schwarzhaarige Mädchen als Shin sie bat noch etwas Geduldig zu sein, während er sich von ihr löste und zum Gras hinüber ging. Auf den ersten Blick wirkte dieser Ort trostlos und kalt.
Doch in einem anderen Licht betrachtet entfaltete dieser Ort seine Schönheit, seine ganze Pracht, es war atemberauben, wunderschön.
Das leuchten der zarten weißen Blumen, die Glühwürmchen, es war ein wunderschönes Zusammenspiel und in mitten dieses wunderschönen Bildes Shin-San.
Auch auf ihn schien der Mond hinab, entfaltete seinen Zauber.
Es begeisterte das Mädchen erfreute sie und vor allem erinnerte es sie sehr an ihre worte, die sie einst zu dem weißhaarigen sagte.
Als ihr liebgewonnener Freund sie zu sich winkte ging Ayumi sachte zu ihm, wie ein verschrecktes Reh, welches Angst hatte, es könne etwas passieren,  wand ihren Blick jedoch weder von ihm noch von diesem Schauspiel ab.
Ein silbernes Blumen Meer..
Die Kater spielten mit den Glühwürmchen, jagten sie, auch sie schienen diesen Ort zu lieben, tollten herum. Etwas was man ihr gezeigt hatte, damit es ihr besser ging, sie nicht so verspannt war.  
All dies verjagten die schrecklichen Gedanken und Erlebnisse die das Mädchen so sehr plagten.
Ein sanftes Lächeln schenkte sie ihm als dank und umarmte den Jungen, obwohl sie wusste, das es ihm nicht bekam und schloss ihre Augen.
"Es ist wunderschön.....ich danke dir...."
etwas ruhe war wirklich das was sie gut gebrauchen könnte. Langsam löste sie sich von ihm und öffnete die Augen, welche im Glanz des Mondes und der Leuchtkäfer erstrahlten.
Vorsichtig schubste sie ihn leicht, sodass er das Gleichgewicht verlor, bevor sie es ihm gleichtat und sich ebenfalls ins Gras fallen lies um den Mond von dort aus betrachten zu können.
"Komm leg dich zu mir", sagte das Mädchen sanft. Heute schien die Nacht besonders schön zu sein, da sich der Himmel aufklärte.
Die Kater entfernten sich etwas mischten sich nicht ein und betrachteten die beiden aus ihrem Standpunkt aus.
Es erschien ihr seltsam jemanden um so etwas zu bitten, doch es war lange her, das sie zuletzt mit jemandem einfach nur draußen gelegen hatte und die Sterne beobachtet hatte. Sie war ihm mehr als dankbar, denn er hatte sie auf andere Gedanken bringen können, etwas, woran dieses Mal sogar ihr Bruder gescheitert war. Tatsächlich wirkte sie blass und schwach, zerbrechlich. Sie wusste nicht einmal genau wie viel er bei seiner Gier von ihrem Blut gekostet hatte, aber nichts und niemand würde diesen schönen Moment zerstören.
"Er ist wunderschön, nicht wahr Shin-San?" leicht gedankenverloren und angezogen von dem Mond sprach sie den Satz aus, ehe sie ihm erneut ein aufrichtiges Lächeln schenkte. Selbst der leichte Schmerz schien fort, nicht spürbar zu sein.
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Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen
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