Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen

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BeitragThema: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 14 März 2015 - 0:55

Ayumi war unendlich froh, auf dieser Schule gelandet zu sein, denn dieser Ort war eine Bereicherung und spiegelte, den Glauben an das Gute wieder.
Mit einem unscheinbaren Buch ging sie durch die Fluren.
Alle schienen auf ihre Art und weise recht freundlich und andere wiederum mysteriös.
Saishin-san gehörte wahrscheinlich zu der mysteriösen Gruppierung, zumindest hatte sie kaum mit ihm gesprochen.
Er schien die Gesellschaft vieler nicht leiden zu können.
Die Schwarzhaarige Schritt weiter durch den Flur und ging die Treppen hinunter zur Eingangshalle. Immer noch dachte Sie an den Jungen Vampiren, bedacht darauf dieses Rätsel lösen zu können, welches sich hinter ihm verbarg.
Doch egal wie lange sie sich ihren Kopf darüber zerbrach sie konnte nicht die Lösung finden.
Für Sie war er keineswegs jemand, der absichtlich jemanden Leid zufügen würde, weswegen sie auch die Aufruhr nicht verstand. Keiner hatte sich bisher selbst bei ihm vergewissert, sondern dies nur angenommen.
Ohne auf ihren Weg zu achten stieß Ayumi-chan mit jemandem zusammen und entschuldigte sich. Heute war sie bereits schon mit zwei weiteren Personen zusammen gestoßen und hatte sich ebenfalls bei ihnen dafür entschuldigen müssen.
Sie wusste nicht warum aber in letzter Zeit gab es vieles was durch ihren Kopf  ging.
Vorsichtig wand sie ihren Blick hoch und musterte diesmal denjenigen, der nun das Glück hatte mit ihr zusammengestoßen zu sein und sah ihn entschuldigend an, als sie bemerkte das es kein anderer als Saishin war, mit dem sie gerade zusammengestoßen war.
"Entschuldige, ich hoffe dir ist nichts passiert Saishin-San.."
Das hoffte sie sehr, denn es wäre nicht in ihrem Sinne gewesen, ihn zu verärgern oder gar zu verletzen.
Sie wusste nicht einmal ob er sie überhaupt wahrgenommen hatte, geschweigeden kannte, denn selbst während des Unterrichtes hatte sie nicht die Gelegenheit gehabt mehr über ihn in Erfahrung bringen zu können.


Zuletzt von Ayumi Masa am Mo 18 Mai 2015 - 19:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 14 März 2015 - 17:11

Saishin war auf dem Weg von der Stadt aus in das Mondwohnheim. Der Tag war einfach nur öde, wie jeder andere auch und er war seinem Ziel immer noch so fern wie vorher. Jeden Tag versuchte er mehr in Erfahrung zu bringen über jene Person die ihm helfen sollte an mehr Macht zu kommen aber jeden Tag kehrte er ohne Ergebnisse und der daraus resultierenden schlechten Laune zurück. So auch an diesem Tag. Mit den Händen in den Hosentaschen bog er um die Ecke und...es lief bereits jemand in ihn hinein das er kurz einen halben Schritt zurück wich, einen verärgerten Blick zu dem Mädchen warf das ihn gestreift hatte. Einen Moment lang schwieg er, versuchte sich zu entsinnen woher er sie kannte. Gesehen hatte er das Gesicht auf jeden Fall schon mal. Vermutlich ging er mit ihr in eine Klasse. Sollte er sich jeden einprägen mit dem er einen Raum teilte? Das war ihm zu mühseelig, zumal alle in diesen Klassenzimmern nicht seine Ziele verfolgten und damit nicht in sein Interessengebiet fielen. "Pass besser auf den Weg auf," meinte er grummelnd. Warum er nicht freundlich und zuvorkommend war wie viele der anderen Vampire? Erstens erforderte es von ihm niemand da er kein Adliger sondern ein Normalo in der Rangliste der Vampire war und zum anderen sah er keinen Grund sich den überfornehmen Regeln an zu passen. Regeln waren für ihn nichts was er als relevant an sah. Langsam ging er um das Mädchen herum. "Und lass das -san stecken, sei nicht so ekelhaft förmlich." Ablehnung klang in seiner Stimme mit, sicherlich gehörte sie zu den Adligen welche höfliche Umgangsformen groß schrieben und die er auf diese Weise fern halten konnte. Nähe, ob nun emotional oder freundschaftlich gesehen gefährdete seine Pfade die sich defenitif nicht im Licht bewegten.
Langsam führten ihn seine Schritte an ihr vorbei eine Treppe hinauf, soweit wie die Regeln bestanden war für sie nun Pflicht sich in die Zimmer zu begeben...was nicht hieß das er sich lange dort aufhalten würde. Kurz duschte er und zog sich neue Sachen an eh er durch das offene Fenster wieder auf den Kampus entfleuchte. Kurz sah er sich um ob diese Vertrauensschüler hier herum schlichen oder Kaname ihn wieder durch einen der anderen Schüler beschatten ließ, wäre seit diesen Gerüchten nicht das erste mal. Saishin sah zu das er sich durch den bewaldeten Teil des Kampus schlängelte um zur Mauer zu kommen welche das Gelände umgab, sein Typischer Ort um über diese das Schulgelände zu verlassen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Sa 14 März 2015 - 23:31

"Und lass das -san stecken, sei nicht so ekelhaft förmlich."
Seine Worte und sein Gesichtsausdruck, welcher keinerlei Freude, sondern eher Ärgernis beschrieben brachten Ayumi zum schweigen und sie lies den jungen Vampiren ziehen.
Sie wartete etwas, bis er in seinem Zimmer verschwunden war und ging danach ebenfalls hoch, um sich um zu ziehen.
Die Sperrstunde war bereits eingeleitet worden und alle Vampire befanden sich in ihren Zimmern. Einige ruhten sich aus oder lasen ein Buch in der Bibliothek, doch Ayumi hatte keine Ruhe. Egal was sie tat, sie fand keinerlei Ruhe. Ihre Gedanken schweiften immer wieder rüber zu Saishin-San er hatte etwas an sich, was die Schwarzhaarige dazu veranlasste große Besorgnis zu verspüren.
Es war verboten und konnte eventuell hart bestraft werden, wenn sie nun hinaus ginge, doch würde sie dies in kauf nehmen.
Egal wie oft Sai sie abweisen würde dennoch würde Ayumi-chan nicht locker lassen. Sie wollte ihm helfen...
Sie öffnete das Fenster, stieg elegant hinab, machte einen kurzen Abstecher in den Rosengarten und pflückte sachte eine weiße Rose.
Vorsichtig führte sie diese zu ihrer Nase und roch daran. Es war ein angenehmer süßlicher Duft, wunderschön und zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen.
Mit der Rose in der Hand und dem Buch ging sie weiter. Diesmal führte ihr weg sie entlang des bewaldeten Teiles des Campus, welcher sich in der Nähe der hohen Mauer befand. Hier konnte man mühelos hinter die Mauern gelangen, wenn man geschickt genug vorging und dort sah sie ihn erneut.
Zuerst überlegte sie, ob sie ihn ansprechen solle, oder ob sie überhaupt zu ihm gehen solle, denn das zierliche Mädchen hatte Angst, Angst davor etwas falsch zu machen.
Sie fasste all ihren Mut zusammen ging zu ihm und streckte ihm das Buch, sowie die weiße Rose entgegen, welches sie kürzlich gepflückt hatte.  Ayumi hatte es extra für ihn herausgesucht, darin war etwas beschrieben, was ihn sicherlich weiterhelfen könnte.
Es war ein sehr alte Buch, welches die Gaben aller Vampire beinhaltete.
"Ich hoffe, sehr das es dir weiterhilft, es ist zwar nicht viel, aber ich bin mir sicher, das es die weiterhelfen kann"
Sie lächelte ihn an.
"Bitte..nimm es an...wir haben alle unsere Differenzen, wir tragen alle unsere Lasten, doch alleine sind wir keineswegs stark..nur gemeinsam können wir etwas bewegen...ich bitte dich Saishin...ich weiß das es nicht stimmt..und dennoch beschattet man dich...bitte lass mich dir helfen.." Ihre Stimme war sanft und vorsichtig zu gleich. Egal was er tun würde, sie würde ihn dennoch nicht alleine ziehen lassen. Selbst wenn er ihr drohen wüde, würde es nichts an ihrem Entschluss verändern.
Sie schloss ihre Augen und öffnete dieser wieder. Als sie diese öffnete waren die Beiden umgeben von schimmernden Schmetterlingen, sodass sich ein wunderschönes Schauspiel bot.



Zuletzt von Ayumi Masa am So 15 März 2015 - 11:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 11:26

Auch wenn er keine besonderen Gaben hatte konnte er sie doch deutlich vorher wahr nehmen eh sie bei ihm angelangt war. Was wollte sie schon wieder von ihm, reichte es nicht das sie mit ihm zusammen gestoßen war?
Ohne eine Regung von sich zu geben sah er an der Mauer empor, wartete ab was sie vor hatte. Eigentlich wäre sie verpflichtet den Hausvorstand zu informieren, immerhin hatten sie beide nichts hier draußen zu suchen und dennoch waren sie es. Seine Gedanken schweiften etwas ab, er musste bald handeln wenn er seine Ziele verwirklichen wollte, langsam aber sicher lief ihm diese Zeit aber wie Sand durch die Hände, war schwerer ein zu fangen als Rauch mit bloßen Händen. Etwas drehte er den Kopf zu ihr als sie zu ihm heran trat. Deutliche Missbilligung zeigte sich in Saishins Gesicht, hatte er sich zuvor nicht deutlich genug ausgedrückt? Oder wollte sie es nicht wahr haben was er sagte weil sie der Ansicht war das seine Meinung eh nicht von Belang war? Allein bei diesem Gedanken ballte sich Zorn in dem jungen Vampir zusammen das sich seine Hände zu Fäusten ballten.
Diese Vampirin strahlte etwas aus das ihn widerum abstieß. Freundlichkeit. Sai hasste es wenn man so tat als würde man ihm aus Mitleid helfen, er brauchte es nicht.
"Was versprichst du dir davon? Die Hilfe die ich brauche kann mir weder dieses Buch, noch diese Schule geben, schon gar nicht einer von euch. Spar dir dein Mitleid und deine Hilfe für jemanden der sie braucht." Deutlich drohend klang seine Stimme, eine Tonlage die man besser beherzigen sollte. Er brauchte niemanden aus dieser Schule und dieses Buch brachte ihm auch nichts. "Was soll ich mit diesem Buch? Ich bin ein einfacher Vampir ohne Begabungen also trampel darauf nicht noch herum nur weil ihr Adligen so verdammt stolz auf eure Fähigkeiten seit." Diese Schmetterlinge reizten ihn zusätzlich das er ohne direkt einen zu fixieren einen dieser mit der Hand packte und zerdrückte. "Ich sage es nur ein mal, halt dich aus meinen Angelegenheiten heraus, sie gehen dich absolut nichts an und ich werde nicht zögern jeden verschwinden zu lassen der mich bei meinen Wegen behindert, auch du machst keine Ausnahme."
Damit sprang er, ergriff einen Ast und nutzte ihn wie ein Reck um sich mit katzenhafter Eleganz über die Mauer zu bringen, in der Hocke auf der anderen Seite auf kam und sich erst einmal umsah ob ihn auch niemand entdeckt hatte. Anschließend erhob er sich und sah noch einmal an der Mauer empor ob sie auf die wahnwitzige Idee kam ihm zu folgen eh er sich auf den Weg machte in die Stadt zu kommen, zu einem alten Gebäude von dem er wusste, aufgrund seiner Recherchen das einige Hunter hier immer noch nach einem Level-E suchten. Sai hockte in einem der großen Räume deren Decken im Dunkeln lagen auf einem der Balken welche die Decke hielten, verborgen in den Schatten und er sah nach unten, beobachtete die Hunter die unter ihm so sehr auf die Jagd fixiert waren das sie ihn nicht mit bekamen.
Wie er diese Leute hasste. Vampirjäger, jene Wesen die sein Leben zerstört hatten und Mittelpunkt seines Hasses waren. Seine Finger gruben sich in den Balken unter seinen Füßen und dann lief alles in rasend schneller Zeit ab...
Shin kam erst gegen Ende der Sperrstunde wieder zur Schule zurück, nahm den Weg wo er wusste das niemand ihn sehen würde wenn man ihn nicht direkt dort erwarten würde. Wieder musste er Sachen unauffällig verschwinden lassen und wieder würde Kaname nach ihm schicken lassen da war er sich sicher denn der Blutgeruch der von seinen stellenweise zerfetzten, mit rotem Blut behafteten Sachen ausging, würde wohl niemandem der anderen entgehen. Wie üblich würde er aber jedwede Erklärung verweigern auch wenn es Strafen nach sich ziehen würde. Er nahm den selben Weg wie er sein Zimmer verlassen hatte, sprang durch sein offen gelassenes Fenster in sein Zimmer. Ein wenig war sein Rachedurst besänftigt aber es brauchte mehr, viel mehr um dieses reißende Gefühl gänzlich aus zu löschen das sich mit jedem Tag mehr in ihn hinein fraß wie eine ätzende Säure sich durch Granit kämpfte. "Verdammter Mist..." Blöd das diese Hunterwaffen Wunden hinterließen die nicht so einfach heilten, aber zum Glück an einer einfachen Stelle die man mit Sachen verdecken konnte. Der junge Vampir ließ die schmutzigen und kaputten Sachen in einer Zimmerecke verschwinden eh er sich neue heraus legte und ins Bad ging um sich den Tag abzuwaschen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 12:00

Egal was Ayumi-Chan auch tat, sie konnte ihn nicht besänftigen...er wollte es nicht, er war innerlich zerfressen von seiner Wut, das spürte sie deutlich.
Jedes mal wenn die Schwarzhaarige sich Shin näherte, ihm versuchte zu helfen, gelang es ihr nicht.
Sie trauerte weder um den Schmetterling noch um sich selbst, sondern viel eher um ihre Naivität.
Dabei war sie anders, als die üblichen Vampire und wollte ihm nicht helfen weil sie Mitleid verspürte, sie wollte ihm lediglich seine Last nehmen, die ihn erdrückte.
Sie sah ihm noch lange hinterher, ehe sie wieder in ihr Zimmer schlich.
Es traf sie sehr, doch was genau es war, konnte sie nicht erklären. Vielleicht war es die Tatsache, das ihr Bruder recht mit allem hatte, oder ihr Vater. Sie war einfach viel zu gutmütig, viel zu sanft...doch wenn sie nicht für ihn da sein konnte, wenn sie nicht einmal Saishin helfen konnte, wie könnte sie dann ihr versprechen halten? Ihre Familie vor dem Unheil bewahren? Aber selbst dort hatte das sanfte Mädchen versagt.
Gegen diese Macht und den Hass kam sie einfach nicht an.
Eine Träne lief ihr über die Wange und sie wischte diese Weg, niemand wusste, wie verzweifelt sie versuchte, dies alles endlich beenden zu können, doch sie alleine war nicht in der Lage es zu vollbringen.
Ihre Augen leuchteten kurz rot auf, als sie den Blutgeruch wahrnahm und ihre Hände fingen an zu zittern. Er schien es erneut getan zu haben...
"Sashin..Warum? Warum lässt du meine Hilfe nicht zu..warum?" leise sprach sie zu sich selbst und ging zu ihrer Tür um sie zu öffnen. Sie nahm einen spitzen Gegenstand und schnitt sich in ihren Arm, um den Blutgeruch zu übertünchen, denn es war die einzige Möglichkeit, diesen zu neutralisieren.
Ayumi versuchte so gut es ging diesen zu ignorieren, was ihr jedoch  sichtlich schwerer viel, den je länger man in dem Gebäude verweilte , desto schlimmer schien es. Ihr Blut roch sehr intensiv und war aromatisch, weswegen das andere kaum noch wahr zunehmen war. Auch ihre Augen glühten Rot.
Ihr Duft hinterließ auf dem Flur noch eine erhebliche Wirkung und langsam kamen schon die ersten Schüler aus ihren Zimmern.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 14:23

Saishin brauchte eine ganze Weile eh er wieder diesen Geruch von sich hatte aber....es roch immer noch nach Blut auch wenn es nicht mehr das war das er an sich kleben hatte sondern das eines anderen Schülers. Er hatte gerade seine Sachen angezogen und saß auf seinem Bett, wollte diesem Drang nicht nach geben nach zu sehen von wem dieser Blutgeruch kam.
Er musste sich an den Hals fassen und leicht zudrücken, auch wenn er es wieder getan hatte, so hatte er eine geraume Weile bereits kein Blut mehr getrunken und diese Tabletten waren einfach nichts was er sich zugestehen würde, Sai wollte sich nicht dadurch zum Krüppel machen lassen das man ihm dieses natürliche Bedürfnis untersagte, auch wenn der Hausvorstand es untersagte, ein reinblütiger Vampir der ihm einfach nur gegen den Strich ging.
Saishin ließ sich auf sein Bett zurück fallen, hatte eine Hand immer noch am Hals und grub die Finger etwas mehr in die Haut, versuchte so das Brennen in der Kehle zu unterdrücken und schloss die Augen. Er reagierte im Moment zu intensiv auf diesen Geruch. Es sollte aufhören, er konnte im Moment nicht klar denken.
Aus diesem Grund drehte er sich auf die Seite....aber es half alles nichts weshalb er nach draußen verschwand, aber nicht um das Schulgelände erneut zu verlassen sondern sich zu dem Zimmer zu schleichen wo der Blutgeruch her kam, außen am Haus verstand sich und der junge Vampir fluchte gedanklich etwas aber es half nichts, er versuchte von außen in ihr Zimmer zu kommen, er musste sie zur Rede stellen was das sollte. Er konnte sich nicht denken das es Zufall war das gerade dann Blutgeruch das überdeckte das er an sich kleben hatte.
Saishin stand kurzerhand auf dem Vorsprung vor dem Fenster wo der Blutgeruch am intensivsten war, betrat es aber nicht sondern lehnte sich neben diesem an die Wand mit verschränkten Armen. Erneut kochte Wut in ihm hoch darüber das man der Meinung zu sein schien ihn decken zu müssen. Sicherlich würde sie, er konnte spüren das es sich um das selbe Mädchen handelte das er mehrfach bereits getroffen hatte, ihn wahr nehmen und auch irgendwann ans Fenster kommen, wenn nicht war es auch nicht schlimm, hören würde sie ihn dennoch. "Hatte ich dir nicht was gesagt? Du gehst sehr leichtfertig mit deinem Leben um." Klar, er stand draußen am Fenster und sie war in ihrem Zimmer oder Richtung Flur unterwegs aber dennoch müsste sie es hören weshalb er nur wartete. Nebenbei fragte er sich wieso sie das getan hatte, soweit er sich entsinnen konnte war es auch nicht das erste mal gewesen. Ob sie einfach versuchte sich Vertrauen zu erschleichen? Sein übliches Misstrauen verbot es ihm etwas positives hinter dieser Geste zu sehen, er sah nur einen Versuch darin ihn in eine Art Abhängigkeit zu ziehen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 15:06

"Ayumi-Chan..."
Einer der Schüler sah sie mit aufglühenden Augen an und sie war sich der Konsequenz bewusst, doch es war die einzige Möglichkeit ihm auf indirekte Art und Weise zu Helfen.
Sie senkte ihren Blick und wollte in ihr Zimmer zurück, doch der Schüler hielt sie am Arm fest.
"Warum quälst du uns so sehr Ayumi...? Warum quälst du uns mit diesem süßen, intensiven Duft?"
Die Schwarzhaarige schwieg und versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, ehe sich die Ansammlung von Vampiren verstärkte, doch sie war zu schwach.
Der Schnitt an ihrem Arm war weder tief noch schmerzte er, jedoch war der Geruch trotz dessen sehr intensiv.
"Bitte lass mich nur ein wenig kosten, nur ein wenig...." er strich über ihren Arm und ehe sie etwas sagen konnte, vergrub er seine Fangzähne in ihren Arm und trank genüsslich.
Sie zuckte ein wenig zusammen, schwieg jedoch und löste sich ruckartig von ihm.
Seine Augen glühten intensiver und sein Verlangen an Blut schien nur noch mehr geweckt zu sein.
Sie machte die Tür zu ihrem Zimmer ebenso ruckartig auf und schloss sie hinter sich, während einige Schüler sich außerhalb ihres Zimmers versammelt hatten.
Das zierliche Mädchen rutschte die Tür hinunter und ignorierte jene Geräusche, die außerhalb der Flure kamen, sowie den Schmerz, welcher durch das ruckartige lösen entstanden war.  
"Hatte ich dir nicht was gesagt? Du gehst sehr leichtfertig mit deinem Leben um."
jedoch erschreckte sie sich, als sie eine weitere Stimme hörte, stand auf und schlenderte zum Fenster.
Es war Shin-San.
Sie lächelte ihn trotz allem sanft an, den egal was nun passieren würde, sie hatte ihn wenigstens vor einer weiteren Strafe bewahren können.
"Das mag sein, das Leben ist kostbar aber je mehr Leben man bewahren kann, desto kostbarer ist es, selbst wenn man anfänglich seines gefährden muss...ich, ich weiß, du kannst mich nicht sonderlich leiden aber egal was ich auch tue, ich tue es keineswegs um selber einen nutzen aus etwas ziehen zu können. Auch ist es mir egal welchen Status ich habe, schließlich ist es nicht der Status der uns ausmacht sondern unsere Taten...im Grunde sind wir alle Gleich, es gibt nichts was uns unterscheidet und ich werde es nicht zulassen , das andere sich leid zufügen müssen, solange ich etwas tun kann, werde ich auch nicht zurück schrecken, selbst wenn die Konsequenzen unermesslich sein werden"
Ihr Blick war entschlossen und ihre Stimme gab zu verstehen, das jedes einzelne Wort der Wahrheit entsprach.
Sie würde es nie wieder zulassen nie wieder würde sie es zulassen. Sie hatte geschworen es zu versuchen. Mensch oder Vampir vor Unheil zu bewahren, sofern sie es konnte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 16:59

Er blieb an der Wand lehnen, hörte aber deutlich das sie zum Fenster kam, es war ja nicht zu überhören, zum einen atmete sie zu schwer und zum anderen wurde der Blutgeruch intensiver je näher sie an das Fenster heran trat, eine Tatsache die seinen Durst wieder weckte, er sich aber dadurch zur Raison brachte das sich seine Finger mehr in seine Arme gruben.
Ihr Lächeln und dieses übertrieben freundliche Auftreten rieb wie Sandpapier über seine Sinne, ließen die Oberfläche aber nicht glatter werden sondern auffasern. Wie konnte man so verdammt naiv und vom guten überzeugt sein? Vampire waren und blieben Bestien die nur auf ihre Gelüste bedacht waren. Ohne ein Wort zu sagen ging sein Blick zu ihrem Arm wo sie gebissen wurde. Der süßliche Duft erfüllte die Luft und er musste sich zwingen den Blick wieder zu heben eh der Drang ihn ebenso überkam wie gewisse Vampire draußen auf dem Gang. "Das ist eine naive Denkweise, Wesen deren Pfade im Dunkeln verlaufen wirst du nicht von diesen zerren können, du solltest dich um dich selber kümmern und in erster Linie darum dich nicht als Frühstück herrichten zu lassen." Sie schien nicht zu verstehen das er keine Hilfe wollte, sie brauchte ihn weder zu decken in dem sie sich selber schnitt noch brauchte sie ihn in irgendeiner Form zu verteidigen. So eine positive Lebenseinstellung war doch schrecklich, da könnte man gleich alles und jeden rosa anmalen. "Die Welt besteht nicht nur aus Licht und solltest du den Schatten zu nahe kommen ziehen sie dich in Abgründe die gerade jemand wie du meiden sollte." Langsam aber sicher hielt er den Blutgeruch nicht mehr aus. Ein schmerzhaftes Stechen das sich durch seinen ganzen Körper zog wollte ihn dazu zwingen es dem anderen Vampir auf dem Flur gleich zu tun. Auch glühten seine Augen auf aber Saishin wandte sich ab, es war das sicherste Zeichen das er gehen sollte.
Der Night Class Schüler sprang von dem Fenstersims nach unten, blieb einen Moment länger in der Hocke als normal, die immer noch offene Wunde machte ihm zu schaffen das er recht vorsichtig aufstand eh er sich auf den Weg machte wieder in sein eigenes Zimmer zu kommen.
In dem alten Haus war er zu langsam gewesen und hatte den zweiten Hunter zu spät bemerkt das dieser mit seinem Messer ihn quer über den Oberkörper erwischt hatte. Fluchend und sauer hatte er sich wieder her geschleppt und auch jetzt hinterließ er eine minimale, rote Spur. Es war ihm egal, das Blut des Mädchens dessen Name er immer noch nicht kannte übertünchte alles aber er musste einfach weg dort.
Wenig später saß er erneut in seinem Zimmer, hing dieses mal aber über den Hausaufgaben und kam nicht wirklich weiter. Warum er sich die Mühe überhaupt gemacht hatte wusste er nicht, vermutlich wollte er einfach nur vergessen. Shin jedenfalls sah immer wieder fast schon sehnsüchtig zu dem Schrank herüber in dem sein größter Schatz schlummerte. Er warf den Stift aus der Hand auf das Heft das er vor sich liegen hatte und holte aus dem alten Eichenholzschrank einen schwarzen Koffer um das weiße Instrument heraus zu holen, legte es auf dem Bett ab und schloss sowohl Fenster als auch Tür ab. Erst als er sich sicher war das niemand ihn stören würde versuchte er sich mit seiner Violine und den Klängen seiner Kindheit ab zu lenken auch wenn die Musik eher schwermütig und traurig klang, so wie seine Vergangenheit für ihn auch gewesen war, denn wenn er spielte konnte er alles um sich herum vergessen, auch den Blutdurst der sich immer noch wie ein wildes Tier in ihm wühlte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 20:42

Sie konnte sich denken, warum er so etwas sagte, denn wenn man es genauer betrachtete, so hatte er Recht. Es war wahrhaftig naiv.
Nun war Ayumi-Chan ebenfalls alles egal, denn sie sah keinen Sinn mehr daran. Vielleicht gab es wirklich Wesen die es vorzogen in den Schatten zu wandeln..aber waren diese verlorenen Seelen nicht für alle Ewigkeiten dazu verdammt zu Leiden?
Das Mädchen wusste nicht, was sie tun sollte. War alles wirklich vergeblich? War alles eine reine Lüge, all die Geschichten in denen das Licht die Schatten verdrängte..?
Langsam ging sie zu ihrem Bett und legte sich hin.
Die Aufruhr hingegen nahm sie kaum noch war, sie war so mit anderen Sachen beschäftigt, die sie plagten, das sie dies einfach ausblendete.
Sie hatte die leichte Blutspur bemerkt , die Sai hinterlassen hatte, sowie seinen Schmerz, den er versuchte zu verstecken, als er fort ging. Es ging ihr sehr nahe, denn auch ihm würde sie nicht helfen können, wie sie einst ihrer Mutter nicht helfen konnte.
Ihre Tränen vielen sachte hinab, unaufhörlich, doch sie musste stark bleiben, egal wie viel leid sie aufnehmen müsste, selbst wenn ihr Weg sie immer weiter in die Einsamkeit vorantreiben würde, sie würde für das Gute und die Hoffnung die sich in ihr verbarg kämpfen.
Das klopfen wurde lauter und das Mädchen schreckte auf.
"Geht von der Tür weg, ich sage es nur noch einmal, hier gibt es nichts zu sehen, beruhigt euch alle!!"
Sie vergrub ihr Gesicht tiefer in das Kissen und versuchte alles um sich herum zu vergessen. Stimmen drangen durch die Tür einige waren maulend, andere flehend und andere wiederum nicht zu zuordnen.
Eine Weile verharrte sie in dieser Lage, bis sich vor ihrer Tür nichts mehr regte.
Niemand kam hinein um Ayumi-Chan zur Rechenschaft zu ziehen, doch wusste sie das der Hausvorstand so etwas unter keinerlei Umständen dulden würde. Früher oder später würde man sie Fragen, was das ganze solle, weshalb sie innerlich alle fast wahnsinnig gemacht hatte.
Ihr Herz raste immer noch und ihre Atmung war ebenfalls noch recht Flach. Das ganze hatte ihren Adrenalinspiegel dermaßen in die Höhe schnellen lassen, sodass sie sich unbedingt beruhigen musste, denn lange war es her, das sie solch einen Tumult verursacht hatte und zwar genaugenommen war es vor 6 Jahren auf einer der jährlichen Versammlungen.
In ihrem Zimmer konnte sie keineswegs bleiben, denn ihre bloße Anwesenheit, verhinderte das Abklingen des Duftes, welcher hätte nicht süßer sein können. Ayumi musste hier raus, raus an die frische Luft.
Vorsichtig stieg sie durch das Fenster und folgte der Blutspur die sich ihr offenbarte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    So 15 März 2015 - 21:21

Während die Klänge das Zimmer erfüllten und nur vor dem Fenster undeutlich zu hören waren fragte er sich wieso er dieses ganze Schauspiel an dieser Schule überhaupt noch mit machte. Er könnte einfach gehen und es würde keinem auffallen, aber er brauchte diese Deckung um weiter suchen zu können also saß er quasi in einer Zwickmühle. Saishin öffnete nur langsam die Augen während die Melodien weiter erklangen. Scheinbar hatte sich der Tumult auf dem Gang gelegt, sehr gut.
Saishin hätte es nicht noch länger ausgehalten so nah bei der Quelle des Blutgeruches zu stehen ohne sie an zu fallen, im gegensatz zu vielen anderen hier hatte er sich verdammt gut im Griff. Lag vielleicht aber auch einfach daran das er sich auch so immer wieder Blut besorgte und sich nicht an diese Regelung mit den Bluttabletten hielt. Er wäre verrückt wenn er sich dermaßen gegen seine natürlichen Instinkte stellen würde, irgendwann würden diese die Oberhand gewinnen wenn er nicht ab und an dem Drang nach gab Frischblut zu trinken. Seine Augen schlossen sich wieder, die Melodie war nicht abgebrochen aber wurde nun deutlich aggressiver. Düster klangen nun jene Töne die vorher von Trauer zeugten.
Und aprubt hörte auch jede Form von Klängen auf die man draußen hören konnte als er noch mit dem Bogen über die Saiten strich. "Ich hasse diese Schule..." murmelte er vor sich hin und legte das Instrument wieder in den Koffer, verbannte es für weitere Monate wieder in den Schrank. Anschließend lehnte sich Saishin mit dem Rücken neben seinem Fenster an die Wand, betrachtete sein Zimmer. Es war gott sei dank größer als dieses verdammte Schränkchen in das man ihn immer gesperrt hatte, wenigstens bekam er hier drinn nie bis sehr selten einen Anfall was seine Empfindlichkeit gegenüber engen und kleinen Räumen anging.
Scheinbar war das Mädchen auch wieder auf Abwegen denn als er aus dem Fenster sah konnte er sie draußen herum wandeln sehen. Ertrug sie es in ihrem Zimmer nicht mehr? War sie zu aufgewühlt durch seine Worte? Aber es war eine Tatsache das er auf seinen Wegen voller Schatten bleiben würde und es für ihn einfach keinen Weg gab das noch ein mal zu ändern. Etwas musterte er sie durch das Fenster hindurch, ob sie etwas von seinem Spiel mitbekommen hatte?
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 16 März 2015 - 2:41

Immer weiter ging die kleine Ayumi, sie musste fort, ertrug es nicht. Saishins Blutspur, die den Boden bedeckten lösten in ihr nur noch mehr Schuldgefühle aus.
Sie lehnte sich an das Gemäuer und sah zum Himmel hinauf und genoss die Klänge, die unmittelbar von einer Violine stammten. Zwar war sie sich nicht hundertprozentig sicher ob es tatsächlich Shin war der spielte, jedoch war derjenige wirklich sehr begabt
Sie war sich sehr sicher, das es eine Violine wat, auch wenn die Melodie sehr gedämpft zu ihr an kam, denn sie selber spielte sowohl Violine als auch Klavier.
Es erinnerte sie immer wieder an die unbeschwerten Zeiten, als alles seinen geregelten Lauf nahm und jeder glücklich zu sein schien, doch irgendwann tauchten düstere Wolken am Horizont auf und beendeten diese Vollkommenheit, dieses Glück, es war auf ewig fort, würde nie wieder erstrahlen.
Wehmütig senkte Ayumi-Chan ihren Blick und rutschte die Mauer hinunter, ließ sich sachte hinunter fallen, bis sie auf den Boden ankam.
Nie hätte sie es gewollt, das dieses Ereignis geschah, doch war sie selbst der Verursacher des ganzen. Hätte sie doch nur damals besser aufgepasst, wäre es sicherlich nicht passiert...dieser Mord...diese Gelüste. Gegen Ende erklang die Melodie aggressiv und brach abrubt  ab und rissen sie aus den Gedanken.
Tränen liefen ihr erneut, sachte über ihre Wange.
"Mutter..bitte verzeih mir....." Es war lediglich ein unhörbares Hauchen.
Sie würde es niemals verstehen können, weshalb man es zugelassen hatte, doch eines war gewiss. In dieser Welt existierte weder Rechtschaffenheit noch Liebe. Man schien sie stetig zu beseitigen  und erstickte jeden einzelnen Funken, der Hoffnung versprühte so wie ihre Mutter einst..
Vorsichtig und mit zitternden Händen holte sie ihre kleine Spieluhr hinaus.
Es war, das einzige was sie noch aufmuntern konnte. Das einzige was sie jetzt noch besänftigen konnte.

Die sanfte Melodie führe dazu, dass das zerbrechliche Mädchen ihren Schmerz und ihren Kummer völlig freien Lauf ließ.
Es störte sie nicht, denn sie war schon immer ein offenes Buch gewesen, konnte ihre Gefühle weder verbergen noch vortäuschen.
Vielleicht würde man sie ebenso verschlingen und aus dem Weg schaffen...es wäre zumindest etwas, was man hätte nachvollziehen können, denn die Schatten waren Mächtiger als Ayumi es je sein könnte. Dagegen war sie nichts weiter als ein kleiner Lichtstrahl, welche durch ein kleines Loch an einem verriegelten Fenster durchschimmerte.
Nachdem das Lied ihren letzten Ton angeschlagen hatte, richtete sie sich mühselig auf, ging ein paar Schritte, verlor jedoch das Gleichgewicht und rutschte wieder in ihre Anfangsposition. Sie kam sich mehr als nur unbeholfen vor..nutzlos...so unglaublich schwach und zerbrechlich.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 16 März 2015 - 8:19

Sie verschwand aus seinem Blickfeld als sie sich wohl an der Wand zu Boden rutschen ließ. Dummes Mädchen, sie müsste doch selber wissen wie unsicher es hier eigentlich war. Unschlüssig sah er aus dem Fenster in die Ferne, dicke, unheilverheißende Wolken zogen auf und kündeten von einem Gewitter das bald seine Klauen nach der Schule und der Stadt ausstrecken würde. Es war unklug bei diesem Wetter draußen zu bleiben und er trat näher an das Fenster heran, öffnete es lautlos und sah zu diesem Mädchen herunter, schüttelte nur den Kopf. Sie würde nass werden und schien aus eigener Kraft nicht einmal mehr aufstehen zu können.
Ob es ratsam wäre sie wieder an zu fahren? Sie schien so schon mit den Nerven am Ende zu sein, der gedämpfte Klang einer Spieluhr drang auch zu ihm herauf. Scheinbar erinnerte sie sich gerade an Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. So wie ihr Gesichtsausdruck jedoch aussah waren es keine angenehmen Erinnerungen. Der erste Tropfen fiel, landete direkt auf seiner Stirn das er den Blick kurz gen Himmel wandte der nun seine Schleusen öffnete und einen Sturzbach zur Erde beförderte. Lautlos seufzte er, sprang von seinem Fenster aus mitten in diesen eklig kalten Regen, kam vor dem Mädchen auf dem Boden auf und beugte sich etwas vor, stützte sich mit einer Hand an der Wand ab um besser zu ihr runter sehen zu können. Das er sie eigentlich nur etwas vor dem beißend kalten Regen schützen wollte schob er beiseite denn es passte nicht zu ihm.
"Machts Spaß vor anderen Zimmern rum zu lungern? Du solltest in dein Zimmer zurück eh du völlig durchgeweicht bist." Eindringlich war sein Blick, wenigstens spülte der Regen den Blutgeruch weg und hinterließ nur eine frische, höchstens einen leicht verwaschenen Blutduft. So ließ es sich wenigstens aushalten ohne halb wahnsinnig zu werden. Die ersten Blitze schlängelten sich über den Himmel und erhellten ihn an manchen Stellen mehr als die Sonne es vermochte. Eigentlich liebte Saishin solches Wetter, auch wenn damit Erinnerungen verbunden waren die er lieber auslöschen würde. "Ich dachte ihr Adligen seit so darauf bedacht förmlich zu sein und nicht wie Normalos an Häuserwänden zu kauern also beweg dich, sonst wird der ganze Monddorm über dich lachen." Bereits wenige Momente in diesem Regen reichten um ihn bis auf die Knochen zu durchweichen das bereits von Sai schon langsam das Wasser auf die Schwarzhaarige tropfte.
Eine Weile blieb er schweigend einfach stehen, sie schien geistig abwesend zu sein. Ob sie ihn überhaupt mitbekommen hatte? Aber diese Zustand der leere kannte er zu gut, hatte sich als kleiner Junge hinter dem Baum wo er stand zusammen gekauert und das mehrere Tage ohne reagieren zu können. Eisige Kälte kroch wie schleichendes Gift durch seine Adern, flutete ihn und machte ihn abermals zu einem kalten Klotz. "Ich bin nicht wie ihr, nicht mal annähernd. Ihr versucht hier Frieden zu finden und mit den Menschen klar zu kommen, meine Ambitionen liegen in einer anderen Richtung, versteh das und akzeptiere es. Und noch was...hör auf mir helfen zu wollen!" Wie lange er nun an dieser Wand gelehnt hatte konnte er nicht sagen, nur das es wohl mehrere Minuten so gewesen sein musste. Damit löste er sich wieder von der Wand, der Regen prasselte nun direkt auf sie nieder aber Mitleid war etwas das nur sehr selten in ihm aufkeimte wie Frühjahrsblüher die alsbald von einer neuen Kältewoge zerstört wurden.
Saishin wurde diese Nähe bei jemand anderem zu sein bereits wieder zu viel weshalb er die Distanz wieder suchte, sich auf einem nahen Baum nieder ließ um sich auf diesen zu legen. Regen machte ihm nichts aus, wieso auch? So oft begleitete dieser ihn wenn er des Nachts auf den Straßen unterwegs war oder zur Sperrstunde auf dem ein oder anderen Friedhof seine Zeit absaß. Von hier aus hatte er das Mädchen noch im Blick, hatte sie ihn überhaupt für voll genommen? "Ach mir doch egal." Die Hände faltete er hinter dem Kopf zusammen und betrachtete das dichte, grüne Blätterdach des Baumes. Durch die dinklen Wolken wirkte das Grün fast schwarz, so wie Saishin sich sah, während die anderen Schüler im Licht der Welt standen war er auf der dunklen Seite vertreten. Vielleicht war es übertrieben das er sich als abgrundtief verdorben sah, vielleicht hatte er auch wirklich noch die Chance um zu kehren aber der Sog der Schatten war recht stark und wollte er sich überhaupt erwehren? Wollte er seine Ziele aus den Augen verlieren? Gedanken konnten quälender sein als jeder Schmerz es je könnte. Und trotzdem gingen seine Gedanken immer wieder zu ihr zurück, ihrem Verhalten und das was sie zu sagen hatte. Er bekam es einfach nicht aus dem Kopf, kleinen Gespenstern gleich die einen nicht mehr los ließen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mo 16 März 2015 - 10:25

Ein Regentropfen viel hinab, direkt auf ihr Gesicht. Selbst der Himmel schien es nicht gut zu meinen.
Doch langsam war auch dies belanglos, nebensächlich. Es gab wichtigere Dinge, die sie beschäftigten. Schmerzhaftere Dinge.
Innerlich hatte sie schon auf das herab prasseln des Regens gerechnet, doch kam dieser nicht wirklich bei ihr an. Selbst die Nähe, die Person, die zu ihr gekommen war, ignorierte sie anfänglich auch wenn die Schwarzhaarige jedes einzelne Wort vernahm, so wand sie nicht den Blick vom Boden ab. Es fühlte sich vielmehr wie ein Traum an, doch sie hörte ihm zu.
Sein Körper bot für eine Weile dem Mädchen Schutz, während lediglich von Shin die Tropfen auf sie hinabfielen.
Sie war sich nicht sicher ob sie es sich nur eingebildet hatte, denn als die Realität sie endlich erreichte und der Regen vollkommen auf sie niederprasselte ohne sich zurück zunehmen, war er fort.
Es dauerte kaum ein paar Minuten und ihre Klamotten waren endgültig  durchnässt und aufgeweicht. Immer noch regungslos saß sie dort, wie eine Porzellanpuppe.
Das zerbrochene Mädchen stand wieder auf, versuchte es zumindest und nach ein paar Anfangsschwierigkeiten klappte es diesmal, auch wenn sie noch recht schwach auf den Beinen, aufgrund der Ereignisse und ihrer Nutzlosigkeit war.
Sie legte ihre Spieluhr wieder in die Tasche und entschied sich noch etwas zu verweilen.
Es war ihr egal, was andere nun über sie denken würden, wenn man die zierliche Gestalt in solch einem Zustand erblicken würde. Für sie reichte es einzig und alleine zu wissen wer sie wirklich war und sie gab keineswegs damit an. Es wäre auch nicht in ihrem Sinne gewesen ihrer Herkunft willen anders behandelt zu werden oder aufgenommen zu werden. Es wäre nicht Aufrichtig gewesen.
Sie ging weiter in Richtung eines Baumes, spürte dort leicht die Anwesenheit von Shin-san. Es wären ihre letzten Worte die sie an richten würde, ehe die junge Vampirin ihn in Ruhe lassen würde. Sofern es keine Einbildung ihrerseits war, das er ihr vorhin doch gegenüberstand.
Ihre Stimme war leise, sie wusste nicht ob er nicht doch schon fort war, doch würden diese Worte ihr unendlich gut tun. Sie legte ihre rechte Hand auf den Baumstamm ab und schloss die Augen, bevor sie anfing ihre sanfte Stimme zu erheben.
"Vielleicht bin ich adlig, und kann es nicht leugnen aber macht es mich den zu einem Monster. Habe ich den kein Recht mich verhalten zu dürfen, wie ihr? Der einzige unterschied ist, er ist doch nur, das man in gewisser Weise mehr Einfluss ausüben könnte...doch selbst diesen nutzt man nicht um gutes zu erreichen...das alles ist ein einziges Trauerspiel..."
Der Wind der zusammen mit dem Regen aufkam verbreitete eine unbeschreibliche Kälte in ihr.
"Shin...ich werde es akzeptieren und dich in Ruhe lassen...jedoch, jedoch sei gewiss, das es keineswegs etwas gutes hervorbringen wird. Ich selbst bin ein Befürworter des Friedens, aber es gibt jemanden, etwas, was ich unbedingt zu Ende bringen muss. Nichts ist so wie es scheint...alles ist eine Illusion.....es gibt vieles was einem nachgesagt wird doch ist es oft nicht wahr. Wir entsprechen alle doch nur den Vorstellungen der anderen, weil wir uns dadurch erhoffen akzeptiert zu werden..."
Die Schwarzhaarige nahm ihre Hand von dem Stamm des Baumes und wand sich zum gehen. Innerlich wusste sie das Sashin ein gutes Herz hatte und ihm nur jemand fehlte, der ihn Verstand, doch er nahm ihre Hand nicht an...wollte sie nicht.
"Wir alle haben unsere Gründe, weswegen wir innerhalb der Schatten wandeln...aber wir dürfen uns keineswegs von diesem Hass zerfressen lassen..denn wenn wir es täten, wären wir nicht besser als diejenigen, die uns dazu getrieben haben diesen Weg ein zu schlagen...es ist niemals zu spät Shin-san,....solange es jemanden gibt, der dich nicht loslässt, solange es jemanden gibt, der dich versteht, wird es niemals zu spät sein, doch höre endlich auf dich von diesem Hass zerfressen zu lassen. Ich bitte dich höre ENDLICH auf DAMIT!!..ich möchte nicht..das du deine Seele auf ewig verdammst...tue mit mir was du willst, hasse mich, egal was es sein mag..aber füge dir selbst bitte kein Leid mehr zu..."
Den letzten Satz sagte sie etwas lauter und wehmütig.
Die kleine Ayumi konnte vielen nicht helfen und musste ihnen zu sehen, wie sie sich von den Schatten verschlingen ließen, welche zu Bestien wurden, die nichts weiter als Rachegelüste verspürten, Jagdgelüste...dies war kein Leben, dies war eher ein Leben in Leid und Schande, geblendet von der Finsternis und sie wollte nicht das jemand sich bindungslos auf diesen Weg richtete.
Sie wischte sich die Tropfen aus ihrem Gesicht, auch wenn es kaum etwas veränderte. Die Regentropfen und ihre Tränen hatten sich miteinander vermischt und es wäre besser wenn sie nun ginge. Immer noch drangen die Schreie derer in ihr Ohr, die verzweifelt um Erlösung schrien, die verzweifelt baten, das man ihre einst begangenen Sünden endlich vergab. Das Ende derer, die in den Schatten wandelten....
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 18 März 2015 - 14:59

Sie kam also wirklich wieder. Eines musstse man der Kleinen lassen, sie war hartneckig und gab nicht so einfach auf, das war eine Eigenschaft die er ihr zugute halten würde, aber es änderte nichts an seinem Entschluss jeden von sich fern zu halten.
Ohne Einwände zu erheben ließ er sie näher zu dem Baum kommen bis sie sogar unter dem Ast stand auf dem er lag. Sein Blick richtete sich fast schon argwöhnisch auf die adlige Vampirin unter sich. Würde sie nun eine Standpredigt halten? Ihm mit dem Hausvorstand drohen? Ihn an seinen Rang in der Hirarchie erinnern? Es gab nichts was er noch nicht erlebt hatte, zumindest glaubte er es bis er sie reden hörte.
Diesem Mädchen war wirklich nicht mehr zu helfen, was hatte sie denn davon jenen zu helfen die in den Schatten herum wanderten auf der Suche nach ihrem Weg den sie bereits vor langer Zeit verloren hatten? Sie sah noch etwas positives in ihm? Dann irrte sie sich gewalig, Saishin war bereits eine Bestie die jeden reißen würde der sich ihm in den Weg stellte damit er seine Rache bekam. Und keine noch so hoffnungsvollen Worte würden ihn von dieser Entscheidung abbringen die er vor so langer Zeit gefasst hatte das er sich nicht einmal mehr genau entsann wann der Zeitpunkt gewesen war, auf jeden fall zu einer Zeit als Einsamkeit sein einziger Begleiter gewesen war und seine Nächte mit Dämonen gefüllt waren die den kleinen Jungen nicht in Ruhe gelassen hatten, ihn immer mehr in Fetzen gerissen hatten bis nicht mehr viel von diesem übrig war.
Sai´s Augen verengten sich verstimmt als sie meinte oder eher unterschwellig ausdrückte sie würde ihn verstehen. Diese Ansichten waren Schwachsinn, denn niemand verstand ihn, keiner konnte auch nur annähernd verstehen woher sein Hass kam, nur er selber wusste es und es würde auch immer dabei bleiben denn er würde es mit uns Grab nehmen, früher oder später, wohl eher früher.
Er ließ sie ausreden, schwieg derweil und machte ein gelangweiltes Gesicht. Glaubte sie wirklich an das was sie da von sich gab? So viel Optimismus in einem Wesen konnte doch nicht existieren und dennoch hatte er hier ja den lebenden Beweis dafür. Saishin war nur einen Moment nach dem sie sich zum Gehen abwandte vor ihr, gab ihr einen leichten Schubs das sie mit dem Rücken an dem Baum stand auf dem er eben noch gelegen hatte und seine rechte Hand knallte rechts neben ihrem Kopf an den Stamm, seine roten Augen funkelten sie warnend an. "Du weißt überhaupt nichts über mich. Weder du, noch Kuran noch sonst jemand also tu nicht so als wüsstest du über alles Bescheid. Mein Hass richtet sich Momentan nicht gegen euch sondern jene die sich als Reiniger sehen. Und da die Schatten allgegenwärtig sind ist es auch nur eine Frage der Zeit bis sie diese Schule verschlingen, du solltest deine Prioritäten klarer abstecken sonst wirst du die erste sein die in diesem Kampf umkommen könnte." Und wieder tat er es, wieder drohte er einem anderen Schüler der es wagte sich ihm in den Weg zu stellen, mit dem Unterschied das es dieses mal niemand aus der Day-Class war.
Er sollte sich selber kein Leid mehr zufügen? Als täte er dies, die einzigen die ihn leiden ließen waren Hunter. "Du weißt nicht wovon du sprichst, ich füge mir selbst nichts zu und welchen Weg ich gehe musst du mir schon überlassen, deiner führt dich durch das Licht, meiner mich durch Schatten, akzeptier das endlich, du kannst nicht jeden retten!" Mit einem Ruck wandte er sich ab, zu ruckartig das er kurz zusammen zuckte. Er wandte sich aber doch noch einmal an das Mädchen. "Und wenn du denkst ich bin gefährdet gut möglich aber ich werde nicht von meinen Zielen abrücken, ich habe vor langer Zeit diesen Entschluss gefasst diesem Pfad zu folgen und du wirst daran nichts ändern. Und ja ich hasse dich, dich und deine Einfältigkeit alles zu wissen." Lieber stieß er noch zusätzlich ein Messer in die Wunde und drehte es herum, metaphorisch gesehen verstand sich, als das er jemanden in seine Gefilde zog der dort nicht hin gehörte.
Denn sie war niemand der in das Zwielicht gehörte in dem er sich befand. Dafür war sie viel zu gutherzig und er hatte zu viel Blut an den Händen kleben. Außerdem hatte er es bereits so lange auf Hunter abgesehen das er jetzt wo es schwerer wurde keinen Rückzieher machen würde. Immer noch stand er vor ihr, aber er zwang sich inzwischen sich zu beruhigen denn ihm entging es nicht das es nicht nur Regen war der sich den Weg über ihr Gesicht suchte sondern dieser sich mit Tränen vermischte. "Beantworte mir nur eine Frage, wieso hilfst du nicht denen die wirklich aus den Schatten heraus wollen und dringend Hilfe brauchen sondern mir der nicht vor hat die Schatten zu verlassen?"
Ihre Antwort interessierte ihn schon, an dieser Schule gab es nicht nur ihn, sie könnte ihre Hilfe lukrativer bei einigen der anderen einsetzen und dennoch war sie auf ihn fixiert, etwa nur weil er des öfteren verletzt zurück zur Schule kam? Das konnte nicht die Erklärung sein, deshalb wollte er sie nun zur Rede stellen was es damit auf sich hatte, mal ein Moment wo niemand dazwischen funkte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 18 März 2015 - 17:51

Sie erschrak, als Shin urplötzlich vor ihr stand und sie leicht nach hinten schubste, sodass sie wieder an dem stand.
Alles geschah so schnell, dass sie sich nicht wehren konnte, doch wand sie nicht einmal ihren Blick von ihm ab,  als er seine Hand neben ihren Kopf aufprallen lies. Zuckte nicht einmal zusammen. Sie hielt seinem warnenden Blick stand und blickte ihn entschlossen, sowie  furchtlos an. Innerlich hatte sie sich auf alles eingestellt..
Ayumi hörte ihm zu und lies ihn sprechen, akzeptierte seine Gefühle und seinen Umgang, ließ es über sich  ergehen ohne etwas zu sagen.
Sie schwieg und regte sich nicht. Sah ihn lediglich verständnisvoll an und mit Trauer erfüllt an. Seine Worte trafen die zierliche Gestalt sehr, doch versuchte sie den Schmerz zu umgehen.
Sie konnte es nicht verstecken, schaffte es nicht und schloss die Augen. Alles schien sich regelrecht zu drehen, schien zu versinken und weitere Tränen liefen ihr sachte hinab.
Er wollte wissen warum sie ausgerechnet ihm half, warum sie auf diesen Vampir so fixiert war, dabei war es doch mehr als offensichtlich.
Sah er es den nicht? war er wirklich schon so geblendet von der Finsternis?
Sie wusste nicht recht, was sie sagen sollte, kein einziges Wort fiel ihr ein, das es hätte gutmachen können..
Leise, kaum hörbar, hauchte sie den Beweggrund für ihre Hilfe.
"Ich..habe geschworen, mein bestmöglichstes zu geben..Shin....jeden zu beschützen der mir etwas bedeutet, meine Familie , meine Freunde...."
Sie öffnete diese wieder und sah ihn betrübt an.
"..Du bist ein Teil davon....ihr alle seid ebenfalls meine Familie.....ich möchte nicht erneut jemanden in den Untergang schreiten lassen...ich könnte es nicht ertragen..nicht noch einmal..selbst wenn ich nicht jedem Helfen kann, werde ich es dennoch bis zu meinem letzten Atemzug versuchen...selbst wenn ich dich nicht bewahren kann..."
Vorsichtig hob sie ihre zierliche Hand ließ sie jedoch wieder fallen.  Seine Wut war begründet, vielleicht war sie auch mehr als das doch Ayumis Gewissen, ließ es einfach nicht zu ihn alleine zu lassen. Sie wusste wie es sich anfühlte tagelang, monatelang alleine zu sein, einsam zu sein. Wie es war eingesperrt zu sein. Die Gefühle die in einem aufkam, wenn man nutzlos wirkte egal was man tat.
"...so wie ich dich nie verstehen werde hast du ebenfalls keine Ahnung, wie ich mich fühle...wie es ist sehen zu müssen, wie jemand vor deinen Augen verendet.., die Leere die in einem herrscht, jahrelange Einsamkeit zu empfinden...unbedeutend zu sein...hast du dich jemals gefragt, warum ich verzweifelt versuche etwas ändern zu wollen? Auch wenn es allem Anschein nach nichts bringt? "
Sie wollte einfach nur noch weg, es war ihr egal wohin aber ise ertrug es nicht mehr länger in seiner Nähe zu sein, denn sie war viel zu aufgewühlt und es schmerzte sie mehr als alles andere. Das er sie als Einfältig bezeichnet hatte und  Ebenso die Tatsache, das alle Ereignisse aus ihrer Vergangenheit wieder hochkamen. Es war ihr unangenehm das er sie so sah. Aufgelöst und weinend. Sie hatte alles verloren, was ihr wichtig erschien, einzig und allein was ihr blieb war ihr Glauben und der Rest ihrer Familie.
"Bitte..Shin..lass mich gehen...ich bitte dich.."
Sie hielt es nicht mehr aus. Das schwarzhaarige durchnässte Mädchen wollte einfach nur noch fort.


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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 18 März 2015 - 18:31

Vermutlich hatte er es doch zu weit getrieben, eigentlich war er der einfälltige Tropf von ihnen beiden da er immer nur stur bei seinen Ansichten blieb bis es, wie nun auch wieder, zu spät war. °Hör auf zu weinen verdammt...° Auch wenn er diesen Gedanken immer wieder aufsagte wie ein Mantra an das er sich halten wollte brachte es ihm nichts, sie hörte es nicht, würde nicht aufhören ihre Gefühle auf denen er so offensichtlich herumgetrampelt hatte, offen zu zeigen, das unterschied sie beide.
Sie konnte offen zeigen was sie fühlte, etwas das für Shin einfach unmöglich war. Hilflosigkeit ergriff ihn, ein Gefühl das er noch mehr verabscheute als wenn er sich unterwerfen musste. Ihr Verhalten brachte ihn durcheinander, sah sie wirklich alle hier als Freunde und Familie an? Warum war sie nur so verdammt freundlich?
"Ich bin nicht dein Freund und gehöre nicht zu deiner Familie, ich will mit euch absolut nichts zu tun haben." Er wich noch einen Schritt zurück, das Gefühl der Machtlosigkeit wurde immer größer und er wusste einfach nicht was er dagegen machen konnte.
Auch seine Stimme versagte ihm jeglichen Dienst als er ihr sonst was für Worte entgegen werfen wollte, er brachte es nicht fertig. Sie war also der Ansicht er wüsste nicht wie es war eine geliebte Person zu verlieren? Ohne darauf auch nur ein Wort zu antworten schloss er die Augen, dachte an den einen Tag zurück der ihm die wichtigste Person genommen hatte, er zusehen musste weil er nicht fähig war etwas zu unternehmen. Schmerzliche Erinnerungen brannten sich wieder den Weg in sein Gedächtnis und langsam hob er die Lider wieder. "Du hast absolut keine Ahnung..." Kurz ging sein Blick zum Himmel. Der Regen schien immer noch nicht nach zu lassen. Nach einem Seufzen landete seine Jacke auf dem Kopf des Mädchens. "Wenn du noch nasser wirst fängst du dir noch was ein. Und denk ja nicht ich könnte dich leiden, ich hasse dich immer noch." Mal wieder verhielt er sich wiedersprüchlich aber das war das mindeste was er machen konnte, verzeihen würde und sollte sie ihm gar nicht erst.
Ohne noch etwas zu sagen ging er Richtung Haus Mond um sich noch für den Unterricht fertig zu machen auch wenn er keine Lust hatte. Seine Noten waren auch eher miserabel, aber er war ja auch nicht freiwillig hier, also warum sollte er sich dann Mühe geben. Außerdem hasste er diese lästige weiße Schuluniform. Kurze Zeit später fand er sich auf dem Hof ein wo der Rest bereits wartete, von draußen bereits Gekreische zu hören war. "Wie lästig..." murmelte er. Saishin wäre froh wenn diese Schülerinnen nicht da wären aber gut, darum brauchte er sich eh nicht Gedanken zu machen. Nach dem sich das Tor geöffnet hatte setzte er sich langsam in Bewegung, schwieg auch, sah sich aber möglichst unauffällig nach diesem Mädchen um.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Mi 18 März 2015 - 23:20

Sie verstand nicht, warum Shin  sie immer wieder so abwies...dabei dachte das gebrochene Mädchen, das der junge Vampir sie verstehen könne..
Er wollte weder zu ihren Freunden gehören, noch dergleichen.
Der Schwarzhaarigen entging nicht, wir er reagiert hatte, als dieser auf ihre Worte einging.
Sie selbst empfand einst den selben Schmerz und wünschte sich nichts sehnlicheres, als das derjenige der dafür verantwortlich war, endlich zur Rechenschaft gezogen werden konnte und wenn sie ehrlich war, so empfand sie immer noch so und strebte danach diesen Mörder zu finden.
Einsam, allein und verlassen kam sie sich vor, als er fort ging und sie im Regen stehen lies. Seine Jacke ruhte immer noch auf ihrem Kopf, ehe sie sich dazu zwang diese sachte runter zu nehmen. Sie war noch recht warm und wärmte das Mädchen etwas auf, als sie sich diese über warf und sie eng an sich zog.
"Wir ähneln uns mehr als es scheint Shin-Kun...doch willst du es nicht sehen.." leise sprach sie die Worte, bevor sie ebenfalls langsam den selben Weg einschlug. Die Jacke war in diesem Moment ihr einziger Trost gewesen, konnte die sanftmütige Gestalt jedoch nicht zu einem Lächeln bewegen.
Immer wieder dachte sie an seine Worte, sein verhalten. Es wollte ihr alles nicht aus ihrem Kopf gehen. Mal verabscheute Sai sie und mal schien sein Herz zu erweichen. Er konnte einfach nicht böswillig sein es ging nicht...
Ebenso langsam öffnete sie die Tür zur Eingangshalle, stieg die Treppen hinauf und ging zu ihrem Zimmer.
Sorgfältig legte sie seine Jacke auf ihr Bett  und blickte diese wehmütig an.
Es war alles ihre Schuld gewesen. Doch selbst wenn sie ihm nicht zu nahe getreten wäre, wäre sie dennoch in dieser Lage gewesen. es hätte sie gleichermaßen berührt.
Erneut zwang  Ayumi-Chan sich abzutrocknen und umzuziehen, denn es führte kein Weg daran vorbei. Der Unterricht würde jeden Moment anfangen und sie war schon mehr als zu spät.
in ihrer Uniform ging sie hinaus zu den anderen Schülern und stand weit abseits aller. Ihr Buch drückte sie eng an sich während sie gedankenverloren auf den Boden blickte und durch das Tor ging.
"Ayumi-Chan...die süße kleine Ayumi-Chan ist endlich daaaa!!!, AYUMI!!! Bitte schau mal herüber!!"
"Wir sind hier, Ayumi"
Die Rufe wurden etwas lauter, doch die zierliche Gestalt machte keinerlei Anstalten auf zu sehen und schwieg.
"Warum ignorierst du uns so sehr...bitte lächle uns nur noch einmal an..es ist so bezaubernd.."
"Nein, vergiss es du Stümper, sie schenkt mir ihr Lächeln und wird mit mir ausgehen, also verzieh dich"
"Verzieh du dich, sie gehört mir!!"
Ein kleiner Streit schien zu entstehen, doch es berührte sie wenig Ayumi ging einfach schweigend weiter.  Nicht einmal Shin konnte sie entdecken als sie ihren Blick kurz hob. Es wäre nicht das erste mal gewesen, das so etwas passierte. Selbst ihr Vater hatte nicht ihre helfende Hand annehmen wollen, hatte sie eine Zeit lang ignoriert...man hatte sie für alles verantwortlich gemacht. Hätte sie nicht diese Gabe geerbt...diese Aura erhalten, wäre es unter umständen nicht einmal passiert..
"Hime-Senpai!!!"
Normalerweise hätte sie diese Menschen beachtet, ihnen zugelächelt, doch heute war ihr zu nichts mehr zu mute.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 10:47

Konnten diese Schüler die jeden Tag das Tor belagerten sich nicht einfach in Luft auflösen? Gerade wenn man anfing bessere Laune zu kriegen zog einen das wieder runter. Menschen die sich von der Schönheit und natürlichen Eleganz der Vampire blenden ließen und sich sogar bereitwillig als Nahrung fast an den Hals der Bestien warfen die in jedem von ihnen schlummerte, nur darauf wartete hervor zu brechen, bei einem brauchte es mehr bei dem anderen weniger.
Eigentlich waren Menschen lächerlich, sie hatten eine kurze Lebensspanne, ahnten nichts von den Wesen die neben ihnen existierten und ließen sich schnell von der äußeren Fassade blenden. Kein Wunder das Shin sie deshalb nur als Fliegen ansah die es nicht wert waren das man ihnen überhaupt Aufmerksamkeit schenkte.
Es nervte ihn nur das sie immer entweder Hanabusa, Kuran oder in diesem Fall dem Mädchen, sie hieß also Ayumi, hinterherriefen in dem Versuch ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Und auch wenn er es nicht zugeben würde ging es ihm gegen den Strich das diese Menschen es überhaupt wagten sich an dem Tor zu scharen. Kurz ging sein Blick zu den Vertrauensschülern die damit beschäftigt waren die kreischende Menge zurück zu halten. Gut, da konnte er sich kurz mit diesen Nervensägen beschäftigen.
Deshalb wandte er sich an diese gaffende Menge und stand kurzerhand vor ihnen. "Ich würde euch raten sie in Ruhe zu lassen wenn euch an eurer Gesundheit etwas liegt." Zwar hatte er sehr leise gesprochen, hatte auch den Anblick genossen wie jedwede Farbe aus den Gesichtern der Jungs gewichen war aber er wurde auch schon von Kuran ermahnt das er diesem einen Blick zu warf, deutlich herausfordernd.
Regeln waren etwas mit dem er einfach nicht klar kam. Dennoch wandte er sich ab als sich auch noch Zero einmischte. "Jaja regt euch ab." Missfallen zeigte sich zwar im Blick des Reinblüters aber sicher würde dieser im nachhinein mit Shin darüber reden.
Deshalb folgte er der Gruppierung weiter, lief ein Stück weit hinter Ayumi und hatte die Hände in den Hosentaschen vergraben.
Kaum im Schulgebäude angekommen, den Klassenraum betreten nahm Saishin Platz, ganz außen links wenn man vom Lehrerpult aus ging. Damit saß er zwar abseits aber das machte erneut deutlich das er lieber die Distanz zwischen sich und den anderen wahrte.
Immer noch bekam er Blicke die Missbilligung ausdrückten für die Sache eben. Sollten sie sich doch aufregen bis sie platzten, er würde sich als Wolf nicht wie ein dressierter Hund verhalten auch wenn er sich Kaname unterordnen müsste.
Seine Arme verschränkten sich auf dem Tisch vor ihm und er legte den Kopf darauf. Aufgrund der Tatsache das er wieder unterwegs gewesen war anstatt zu ruhen war er dementsprechend müde.
Hoffentlich ging dieser lästige Unterricht schnell vorbei und man ließ ihn schlafen, wobei er sicher war das man selbst das unterbinden würde um ihm Respekt einzuflößen, etwas das man sich bei ihm erst verdienen musste da er es niemadem so einfach schenkte.
Als er den Kopf etwas hob konnte er weiter vorne Ayumi sehen, wandte aber bewusst den Blick in eine andere Richtung. Nach dem was auf dem Kampus geschehen war würde er noch mehr die Distanz suchen damit sie nicht auf die Idee kam weiterhin an ihm zu hengen. Sie hatte selber zugegeben das sie nicht jeden retten konnte und sein Ziel war es, entgegen Ayumi, die Hunter und diese Schule zu beseitigen.
Düsternis begann erneut ihn ein zu lullen wie schwarzer Nebel. Alle Adligen hier sahen in ihm doch bestenfalls eine Diener. Das brachte die Finsterniss in ihm wieder zum brodeln auch wenn sie zeitweise abklang wie ein Sturm auf offenem Meer der die Wellen Meterhoch schlagen ließ um wenig später diese wieder wie einen glatten Spiegel da liegen zu lassen.
Genauso wechselhaft waren auch seine negativen Ambitionen, sie wankten noch zu stark, vielleicht war er sich doch noch icht sicher auf welcher Seite er wirklich stehen sollte wenn die Hölle hier losbrechen sollte aber anerkennen würde man ihn hier vermutlich nie, egal was er tun würde also blieb eigentlich nur ein Weg...
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 11:41

Gedankenverloren ging sie weiter, ignorierte alles um sich herum. Kaum hatte sie wahrgenommen, was passiert war, nur das auf ein mal Stille eingekehrt war.
Auch kümmerte sie sich nicht um die kleine Aufruhr die entstanden war, denn hätte sie es getan, hätte sie wieder etwas gesagt, was nicht erfreulich gewesen wäre.
Shin saß wie immer hinten. Die schwarzhaarige hatte ihn oft dort sitzen sehen. Weit entfernt von den anderen.
Vorne fand zwar der Unterricht statt aber anstand ihm zu folgen warfen sie alle Shin missbilligende Blicke zu.
Es war nicht gerecht jemanden so auszugrenzen oder zu verurteilen...niemand könnte etwas für sein verhalten...
Schon seltsam. Sie hatten gerade Ethik aber in dieser Klasse war momentan kein Hauch davon aufzufinden.
Sie schlug ihr Notizbuch auf und kritzelte ein paar Worte hinein. Irgendetwas was ihr in den Sinn gab, schrieb ein kleines Gedicht.
Die sonst so aufmerksame Schülerin hörte diesmal nicht im geringsten zu und zuckte zusammen, als der Lehrer sie ansprach.
Mehrmals schien er das Mädchen angesprochen zu haben, da er nun direkt vor ihr stand.
Diesmal war Ayumi im Mittelpunkt und empfand es als unangenehm. Ihre Mitschüler hingegen schien es sehr zu amüsieren.
"Ahh,..Ayumi Masa, schön das du wieder in die Realität eingekehrt bist, ich würde dich bitten mir diese ethische Frage zu beantworten, da mir anscheinend keiner die Antwort sagen möchte. Warum ist es wichtig, das man gut miteinander auskommt, anderen zu helfen die Machtverhältnisse zu wahren, Sie auf zu teilen? Existiert solch ein Unterfangen als reales System? "

Ayumi sah den Lehrer überrascht an, denn sie wusste, das er diese Frage absichtlich gestellt hatte. Sie wollte ihm nicht darauf antworten...konnte es nicht.
"Ich warte Ayumi" Sein Blick wurde fordernder und erwartungsvoll. Quälte das Mädchen.
"E-Es ist wichtig,...E-es ist wichtig, damit man auf eine friedvollere Zukunft aufbauen kann....denn solange eine Instanz nicht zusammenhält, die Regeln für alle Parteien nicht gleichermaßen gelten, bricht sie zusammen...und wird erbarmungslos verschlungen.
Jedoch hilft eine Aufteilung von Machtverhältnissen nichts im geringsten, wenn man diese Macht für sein eigenes wohl ausnutzt.

Der Lehrer nickte zustimmend, doch Ayumi wurde nur noch betrübter und sah auf ihre Notizen.
"Ein solches System braucht Ehrlichkeit, Vertrauen und bedingungslose Hingabe.."
ihre Stimme wurde immer leiser und leiser.
Der Lehrer fragte sie jedoch weiter aus.
"Was hälst du vom Zusammenspiel von Licht und Schatten?"
Ihre Hand zitterte leicht. Zu diesem Thema wollte sie sich nicht äußern, doch erneut wurde sie dazu gezwungen.
"Das eine kann ohne das andere nicht existieren.....es..es i-ist ein erbitterter Kampf...der in unserem inneren stattfindet.....so wie die Finsternis das Licht verschlingt...so entsteht das Licht in mitten vollkommener Finsternis.." sie versuchte sich zu konzentrieren aber es war ihr nicht möglich. Die Ereignisse auf dem Campus kamen ihr wieder in den Sinn und sie schloss die Augen.
Heute schienen alle einfach nur auf ihren Gefühlen zu trampeln...selbst der Lehrer tat es.
"Rede weiter Ayumi, das ist absolut richtig"
Doch sie schwieg und erhob sich.
"Bitte entschuldigt Herr Mitsuko.....ich würde sie um Erlaubnis bitten kurzzeitig das Gelände verlassen zu dürfen..."
Alle ihre Mitschüler sahen sie an und Ayumi hoffte, das man sie gehen lassen würde, doch stattdessen sagte man ihr sie solle sich setzen, was sie auch tat.
Der Lehrer wand sich von der Schwarzhaarigen ab und schrieb etwas an die Tafel auf. Danach teilte er die Anwesenden in zweier Gruppen auf.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 14:30

Dieser Unterricht war doch das letzte, Ethik? Was sollte man damit bitte anfangen, in seinen Augen eines der unnützesten Fächer die es gab. Saishin hörte eh nicht zu, hing mit seinen Gedanken wieder in anderen zeiten fest die noch wesentlich erfüllter gewesen waren, die Zeiten vor dem Zwischenfall der ihn in die Schatten stieß.
Kurz seufzte er, wollte sich nicht zu sehr vom Hier und Jetzt ablenken lassen denn er bekam gerade mit wie dieser Tropf von Lehrer sich an die Schüler wendete, besonders auf eine Schülerin die es im Moment wohl am wenigsten gebrauchen konnte.
Ayumi schien auch nicht wirklich anwesend zu sein denn sie reagierte erst beim vierten mal als man sie ansprach. Seltsam, hatte er sie wirklich so sehr aus dem Konzept gebracht?
Schwer zu glauben für diesen sonst so quirligen Wirbelwind der überall Freude verbreitete und eigentlich sehr angesehen und beliebt war. Sai sah sich das eine Weile mit an, die Fragen waren wirklich das letzte. Musste dieser verdammte Lehrer immer auf Themen herum hacken wo er genau wusste das einige Anwesende Schüler fast schon allergisch darauf reagierten?
Seine Hände ballten sich auf dem Tisch zu Fäusten während er versuchte sich zusammen zu reißen. Würde er wieder auffallen hätte das schwere Strafen zur Folge aber er verabscheute es jemanden noch weiter in die Ecke zu drengen als er eh schon war, dem Lehrer müsste bewusst sein das Tiere die man in eine Ecke trieb ohne Aussicht auf eine Flucht nicht unterschätzen konnte denn sie bissen um sich in dem Wissen ihr Leben erhalten zu wollen, egal für welchen Preis.
Und je mehr dieser Lehrer von sich gab desto mehr kribbelte es ihm in den Fingerspitzen diesem Lehrer mal SEINE Art von Ethikunterricht zu präsentieren. Dieser alte, verkalkte Mann schien nicht mal zu merken wie sehr er Ayumi damit belastete. Vielleicht konnte er auch dieses höhnische Gekicher auf einen anderen Sachverhalt lenken....

Kurzerhand landete ein Buch im Gesicht des Lehrers und Saishin erhob sich einfach. "Lehrer die ihre Schüler wie Vieh in die Ecke drengen kotzen mich an." Klar wurde er angefahren er solle gefälligst mehr Respekt zeigen, den Lehrer als höher gestellte Person achten, selbst die Blicke aller anderen waren ihm egal. "Lehrer sollten ihren Schülern was beibringen, sie nicht quälen." Der werte Herr Lehrer fuhr ihn an er solle sich setzen, aber Saishin wandte sich nur ab um den Raum durch die Tür zu verlassen durch die er sie betreten hatte. Und er war sich durchaus bewusst das er damit das zweite mal binnen kurzer Zeit die Missgunst vieler Schüler und auch die des Hausvorstandes auf sich zog.
Aber was sollte er machen, er kannte das Gefühl zu gut wenn man bedrengt wurde, gezwungen wurde etwas zu tun oder zu sagen das man nicht mal wollte, einfach um anderen gerecht zu werden. Er kam nicht mal wirklich weit eh er auch schon an der nächsten Wand landete. War ja klar das Kuran ihn zurechtweisen würde. In gewissem Sinne legte es Saishin sogar darauf an sich ummer wieder mit dem Reinblüter an zu legen da er in diesem keine Person sah der er Respekt zu zollen hätte auch wenn seine Blutlinie rein war ohne einen Menschen in der Familie, das genaue Gegenteil von dem was in Saishins Familie der Fall war, immer mehr Menschen die Blutlinie verwuschen.
Er ließ diese ganze Zurechtweisung über sich ergehen, sagte nichts und rief sich zur Raison, noch musste er sich ruhig verhalten, nur solange bis er die Person gefunden hatte die ihm helfen würde sich den nötigen Respekt zu verdienen.
"Ja ich habs begriffen.......!" Scheinbar war man noch anderer Meinung denn er durfte noch während der Unterricht weiter lief zum Rektor. Er fand diesen Kautz schlimmer als alle Vampire zusammen. Aber irgendwie überlebte er auch den Kerl ohne wahnsinnig zu werden und gleich damit anzufangen die Schule Stein für Stein auseinander zu nehmen.
Ab der dritten Stunde nahm er am Unterricht wieder teil auch wenn seine Aufmerksamkeit alles andere als vorhanden war. Entweder sah er auf sein Heft vor sich oder starrte Löcher in die Luft. Konnte die Schulglocke nicht endlich das Pausenzeichen geben?
Kurz ging sein Blick zu Ayumi, wenigstens schien sie nicht weiter von dem Lehrer genervt worden zu sein, damit hatte sich der Ärger also doch auf gewisse Weise gelohnt. Ein Wermutstropfen auf dem heißen Stein....nicht viel wert und schnell vergessen, was blieb waren die Argusaugen die nun auf ihn gerichtet waren.
Scheinbar würde das noch ein sehr sehr langer Schultag werden.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 15:01

Ayumi schloss die Augen, als ein Buch auf dem Gesicht des Lehrers landete und kurz danach Shins Stimme zu hören war.
Sie wusste, das er Recht hatte doch schien Kaname-sama diese Art von benehmen in seiner Klasse nicht zu dulden. Es war ihm zu wieder. Gerne wäre sie ihnen nach gelaufen, doch egal was sie getan hätte, diesmal hätte sie den weißhaarigen nicht von der Strafe bewahren können.
Die Schüler tuschelten und lachten...regten sich abermals über Sai auf und bezeichneten ihn als Störenfried der Schule.
Sie fragte sich, warum er ihr geholfen hatte, ob dahinter ein tiefer Sinn steckte. Ayumi-Chan schien die einzige gewesen zu sein, welche es ihm nicht im geringsten Übel nahm.
2 Stunden vergingen, ehe endlich die dritte Anschlug und der aufbrausende junge Mann wieder in die Klasse kommen durfte. Diese zwei Stunden nahmen kein Ende, denn sie war besorgt um den Schüler. Immer wieder schrieb sie seinen Namen in ihren Block , eher unbewusst, doch tat sie es dennoch.
Sie ertrug es nicht, das sich alle gegen ihn auflehnten und ihn nicht akzeptierten. Keiner von ihnen hatte auch nur im leisesten versucht ihn zu verstehen.
Sie seufzte auf und schloss ihren Block. Als wäre dies das Zeichen gewesen, das die Stunde beendet war, läutete die Glocke und alle fingen an sich angeregt zu unterhalten.
Es gefiel der Schülerin nicht , über was sie sprachen. Kaname-sama schien erschöpft, auch wenn er es sich nicht anmerken lies. Er selbst hielt Shin für ein Ärgernis...man erkannte es zwar nicht aus seiner Mimik doch wusste sie wie man über ihn dachte.
Sie stand auf und ging hinaus auf den Flur. Ayumi wollte etwas alleine sein, um nachdenken zu können.
Die dritte Stunde würde Musik sein und die vierte Sport, beides Fächer die sie über alles liebte.
Bevor die Schwarzhaarige rausging sah sie zu Shin und lächelte ihn schwach an, doch war diese Lächeln immer noch von Schönheit erfüllt.
Bei Gelegenheit würde sich die gutmütige Persönlichkeit  bei ihm bedanken auch wenn er es nicht hören wollte. Sie mochte ihn sehr, selbst wenn er es nicht tat. Wieso wusste sie selber nicht, doch glaubte sie fest daran, das er ein gutes Herz hatte.
Ohne es zu bemerken befand sie sich schon in der Nähe des Musikraumes.
-Vielleicht durften sie heute etwas vorspielen?- Sie lehnte sich an die Wand an und dachte an die Violinenklänge, welches sie kürzlich vernommen hatte. Summte sie leise nach. Es war zwar etwas abgeändert klang aber dennoch schön. Es zauberte ihr ein Lächeln über die Lippen und vergrub ihren Kummer und ihr Leid.
Musik an sich war etwas schönes, es war etwas das einem half und das auf verschiedenster Weise. Auch half es sich untereinander zu verständigen. es offenbarte die Gefühle desjenigen, der es sang, der es spielte.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 17:34

Da er das Gerede der Leute bereits gewöhnt war ließ er die Schüler reden. Saishin hatte sich schnell angewöhnt wegzuhören und den Leuten ihre Meinung zu lassen, sollten sie das schlechteste von ihm denken dann würde es auch keinen überraschen wenn er diese Schule versuchen würde in den Abgrund zu stoßen.
Er seufzte nur während sich die anderen Schüler nach dem Pausenklingeln langsam auf den Weg zum Musikzimmer machten blieb er noch sitzen. Sein Blick hing nachdenklich an der Zimmerdecke, wieso hatte Ayumi ihm nach seinem Verhalten noch so ein Lächeln geschenkt? Er hatte es weder verdient noch haben wollen und das machte es ihm gerade schwer nicht einfach zu ihr zu gehen und sich zu entschuldigen. Heftig biss er sich auf die Unterlippe bis diese bereits schmerzte eh er sich langsam erhob um sich auf den Weg in das Musikzimmer zu machen. Er spielte auch den schlechten Schüler, etwas das er eigentlich nicht wahr. Mit Absicht schrieb er nur Fehler, quälte im Musikunterricht nur die Instrumente damit niemand mit bekam wie viel ihm diese eigentlich bedeutete und bisher hatte es auch immer gut geklappt, selbst der Lehrer der dieses Fach unterrichtete hielt ihn für unfähig.
Saishin reichte das Wissen das dem nicht so war, er einer der besten Schüler sein könnte aber er hielt sich mit Absicht so bedeckt, sollten sich die anderen Schüler ruhig lustig machen, irgendwann würde auch sie die Gegenwart einholen und sie würden ihre gerechte Strafe bekommen.
Shin schritt langsam durch die Flure, wurde immer langsamer und hielt inne bevor der Gang in dem er sich befand in den mündete der das Musikzimmer beherbergte. Ob er diese Scharade noch lange aufrecht erhalten musste? Einige Momente hatte er regungslos in dem dunklen Flur gestanden als die Glocke erneut ertönte und den Beginn der Stunde ankündigte. Mit ausdrucksloser Mine ging er in das Musikzimmer, ignorierte die Standpredigt wegen seiner Verspätung und setzte sich einfach. Hier hatte Shin einen Fensterplatz denn oft sah er einfach nach draußen während ihm neue Melodien einfielen die er sich aufschrieb, aber so das es nie jemand mit bekam.
Scheinbar aber wollte der Lehrer nun das er sich zum Deppen machte denn Saishin sollte vor kommen und das Notenbild zu einer Melodie anzeichnen welche der Lehrer vorspielte und er sollte das Stück auch benennen. Erst wollte er sich verweigern, aber dieses gehessige Gerede ging ihm auf den Zeiger das er nach vorn ging, ein Stück Kreide ergriff und es einen Moment nachdenklich in der Hand drehte eh er abwartend den Lehrer ansah.
Dieser spielte eine Melodie auf dem Klavier und Saishin hörte genau zu. Das selbstgefällige Grinsen des Lehrers wich aus dessem Gesicht als Saishin den Part den er gespielt hatte perfekt aufschrieb. "Sie hatten übrigens einen Fehler drin, das spielt man nicht in G-Dur sondern D-Dur." °Geschieht euch recht ihr eingebildeten, reichen Mistkerle!° dachte er sich und setzte sich wieder, verschränkte die Arme auf dem Tisch und schien sich einem Nickerchen hin zu geben. Klar bemerkte er das Getuschel der anderen was nicht hieß das es ihn interessierte. Er stand eigentlich in diesem Fach Vier und hatte dennoch die Aufgabe mit Bravur gemeistert und den Lehrer sogar auf seinen Fehler hin gewiesen.
Man sollte eben nicht nach dem ersten Eindruck gehen wenn man jemanden vor sich hatte, wie er eben bewiesen hatte konnte diese Einschätzung auch schnell nach hinten los gehen, vor allem dann wenn es solch ein einfaches Schubladendenken war.
Gut, zumindest in Sport stand er auf zwei um seinen Durchschnitt zumindest etwas in der Waage zu halten das er nicht sitzen bleiben würde. Und selbst da wäre mehr möglich wenn er sich anstrengen würde. Er gab eben ungern etwas von sich Preis wenn es nicht unbedingt sein musste. Und wie üblich passte er nach dieser Aufgabe nicht mal mehr auf, nickte ein wenig ein und als er wieder aufwachte war der Musikunterricht noch nicht vorbei also vertrieb er sich die Zeit damit wieder eine Melodie auf zu schreiben, eine die ihm immer dann in den Sinn kam wenn eine bestimmte Person in seiner Nähe aufkreuzte auch wenn er noch so sehr versuchte sie auf Abstand zu halten.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 18:41

Ayumi hörte dem Lehrer aufmerksam zu und auch ihr entging es nicht, das er sich am Ton vergriffen hatte. Alle schienen es nicht zu fassen, was Shin gerade getan hatten doch das Mädchen war nicht verwundert. Man konnte niemanden nach seinem äußerlichen beurteilen, manchmal konnte man ein Wesen nicht einmal nach seinen Taten beurteilen. Als er vorne an der Tafel war, hatte sie ihn kaum aus den Augen gelassen und gespannt beobachtet, wie souverän er alles gelöst hatte.
Innerlich freute sie es sehr und es war auch nicht zu übersehen.
"Soso, Masa macht sich also über meine Sonate lustig. Wie wäre es wenn du uns persönlich eine Kostprobe gibst?"

Sie lächelte den Lehrer freundlich an.
"Ich denke nicht das ich Ihnen das Wasser reichen kann aber ich werde mein bestes geben" ihre Stimme klang sanft und diesmal war die zierliche Gestalt diejenige die nach vorne ging, sich an das Klavier setzte und ihre Finger leicht über die Tasten fahren lies.
Sie liebte dieses Instrument einfach. Die Töne die es von sich gab und das Gefühl welches es verbreitete, wenn sie darauf spielte.
Lange überlegte die Schwarzhaarige, welches Stück sie spielen sollte, ob es eine Komposition von ihr oder doch lieber eine einfache klassische Sonate sein sollte.
"Masa, wir haben nicht ewig Zeit, oder hast du es dir doch lieber anders überlegt?" tadelte sie der Lehrer. Alle Anwesenden schienen ebenfalls gespannt zu sein. Ungeduldig zu sein nur Shin schien es nicht sonderlich zu interessieren. Zumindest hatte es den Anschein, denn er schrieb unberührt einige Notizen.
Sie schloss die Augen und fing an zu spielen.

Es war ein Lied, welches ihre momentanen Gefühlslagen beschrieb. Die Hoffnung, die schon bald jeden erreichen würde. Die zuversichtliche Zukunft die kommen würde. Vor allem spielte sie für Shin, denn es war niemals zu spät. Niemand war der Finsternis verdammt. Innerlich hoffte sie sehr, das dieses Lied ihn erreichte.
Sie hatte dieses Stück vor langer Zeit niedergeschrieben, in einer Zeit, die weder Zuversicht noch Hoffnung beinhaltete um wieder Mut zu schöpfen und um sich an die schönen Dinge erinnern zu können. Damals hatte es der kleinen Ayumi sehr geholfen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 19:27

Eigentlich hatte er sich fest vorgenommen dem Unterrichtsgeschehen, egal war kam nicht weiter zu folgen. Für normal schaffte er es ja auch seine Entschlüsse durch zu ziehen, so aber nicht in diesem Fall.
Kaum erklangen diese Töne hielt er erst mit dem schreiben inne um dann langsam doch den Blick nach vorn zu richten wenn eigentlich auch etwas wiederwillig.
Die Klänge hatten etwas berauschendes an sich aber zum anderen wollten sie ihn auch in Zeiten zurück zerren in die er nicht mehr blicken wollte.
Und trotzdem konnte er es nicht verhindern das er sich an einen der damals noch unbeschwerten und glücklichen Tage zurück dachte.
Scheinbar hatte Ayumi nun doch einen Weg gefunden an ihn heran zu kommen denn durch Musik fiel ihm vieles leichter. Trotzdem...der Gedanke das alles besser werden würde...so unbeschwert wie diese Melodie....das konnte es einfach nicht geben...
Er konnte den Blick aber erst abwenden als sie den letzten Ton verklingen ließ. Er sah auf seine provisorischen Notizen und diese wurden kurzerhand zu Papierkugeln zerknüllt.
Vielleicht fehlte ihm einfach diese Hingabe und Freude mit der Ayumi sich der Musik hingab, aber er wollte nicht mal daran denken das er diese vielleicht verloren haben könnte, den Gedanken würde er nicht ertragen.
Ein wenig ratlos sah er auf den Papierbogen vor sich der zwar Notenkästen aufwies aber er bekam nun keine Melodie mehr in den Kopf die es sich lohnen würde auf zu schreiben, fast so als hätte ihr Lied jedweden Gedanken aus seinem Kopf heraus gefegt wie ein heftiger Herbstwind.
Vielleicht war das auch ein treffender Vergleich, Ayumi schien wie das Laub im Herbst in den schillernsten Farben zu erstrahlen, nicht das er diese sehen würde aber....es war wie eine Art Ahnung wenn er sie eine Weile beobachtete kam es ihm so vor.
Auch den Rest der Stunde brachte er nichts sinnvolles mehr zustande. Wirklich schrecklich solch eine Blockade, vor allem wenn sie dadurch ausgelöst wurde das man sich zu viele Gedanken um jemanden und dessen gespieltes Lied machte.
Erleichterung machte sich in ihm breit als der neue Raumwechsel nach der Stunde auf dem Programm stand, er ließ wie üblich alle anderen zuerst den Raum verlassen.
Ob er sich einfach krank melden sollte? Er war noch angeschlagen und war eh nicht wirklich in Form dadurch aber so eine einfache Ausrede nehmen?
Dafür hatten er und sein Großvater zu hart gearbeitet um ihn wiederstandsfähiger zu machen also würde er sich davon nicht abhalten lassen.
Kaum verließ er den Klassenraum fiel ihm der schwarze Haarschopf auf der vorn gerade um die Ecke bog.
Ob er ihr direkt folgen sollte oder weiterhin den Abstand wahren sollte? Ach was sollte dieses Theater, er konnte ihr nicht ewig aus dem Weg gehen. Deshalb schloss er einfach schweigend zu ihr auf, ging neben Ayumi her und fragte sich ob sie immer noch so überzaugt von ihren Worten war. Jedenfalls schien es ihr besser zu gehen als vorhin.
Warum schob sich ausgerechnet jetzt das Bild vor sein inneres Auge wie sie im Regen stand und dieser sich mit ihren Tränen vermischte?
Ohne einen Kommentar, er wusste nicht wie er ein Gespräch anfangen sollte und ob er das überhaupt wollte, ging er neben ihr her Richtung Turnhalle bevor er in den Bereich der Jungsumkleide verschwand um sich dort um zu ziehen und kurze Zeit später gnauso gelangweilt wie immer in der Halle an der Wand zu lehnen.
Er bewegte sich zwar gerne aber musste das im Moment wirklich sein? Hätte doch mal ausfallen können oder nicht? "Was mach ich hier noch..." murmelte er vor sich hin und ließ seinen Blick einfach etwas schweifen.
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BeitragThema: Re: Hoffnungen die erblühen, oder die verwelken? Die Zukunft birgt Überraschungen    Do 19 März 2015 - 19:54

Es war Schade, das dieser schöne Moment doch so schnell vorbei ging. Gerne hätte sie einfach nur da gesessen und ein Stück nach dem anderen gespielt.
Allen schien es gefallen zu haben. Doch was Sai davon gehalten hatte, wusste sie immer noch nicht, ob es bei ihm etwas ausgelöst hatte, ebenso wenig.
Etwas hatte sie ihn beobachten können, doch reichte das etwas nicht um längen aus.
Sie bog gerade um die Ecke ab, Richtung Turnhalle, als sie Shins Präsenz spürte. Sie freute sich ihn zu sehen. Auch wenn er lediglich neben ihr herging ohne etwas zusagen.
Die Schwarzhaarige bog ebenfalls ab in die Mädchenkabine und zog sich um. Immer noch dachte sie daran, wie er auf dem Campus reagiert hatte und seufzte leicht.
Ihre Mitschülerin schienen sich zu fragen was in ihr vorginge doch ging sie mit einem lächeln in die Turnhalle.
Es dauerte nicht lange und sie entdeckte den weißhaarigen. Angelehnt an einer Wand. Sie fasste all ihren Mut zusammen und ging zu ihm hin.
"Shin-San, hast du Lust ein wenig zu laufen?"
Ihr entging nicht seine Langeweile, weswegen sie ihn anlächelte und ihre Hand hinhielt.
"Wir können es auch langsamer angehen wenn du magst" ebenso sanft sprach sie diese Worte.
Die anderen wärmten sich schon auf, doch wusste sie das es nicht gut für ihn war, sich all zu sehr anzustrengen aufgrund seiner Verletzung. Sie hob sachte ihre Hand und führte sie auf seine Verletzung, legte diese kurz auf ihn ab, bewahrte aber Distanz, wie bei einem scheuen Reh um es nicht zu verschrecken und linderte seinen Schmerz.
"Mach dir keine Sorgen, bald geht es dir wieder besser"
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