Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Jeanne Bellevie Chevalier

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BeitragThema: Jeanne Bellevie Chevalier   Di 27 Mai 2014 - 15:24


THEMENSONG




Jeanne Bellevie Chevalier
„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname: Chevalier [Ritter]

Vorname: Jeanne [gehört zu männlich Johannes] Bellevie [die Lebensgenießerin]

Spitzname: Juin (Japan), June (Japan, Australien), Jean (Australien), Bell (von ihrer Mutter)
Huntername: Fleur [franz. Blume]

Geburtsdatum: 16. Juni

Alter: 19 Jahre

Geschlecht: weiblich

Sexualität: hetero

Rasse: Mensch

Beruf: Schülerin / Hunterin

Haus | Klasse: Haus Sonne, Day Class

Schulstufe: 12-01

Wohnort/Herkunftsort: Lyon, Frankreich; Sunshine Coast, Australien;  Cross Academy, Japan


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
Bellevie ist auf dem ersten Blick eine schön anzusehende Gestalt. Ihr Körperbau ist sehr weiblich und sinnlich. Allerdings ist ihr ganzer Körper überseht von Narben, die von harten Training und harten Kämpfen ihr Zeugnis tragen. Wenn man sie das Erste mal sieht, schätzt man sie wesentlich älter ein – was zunächst an ihren Rundungen, aber auch an ihrer stark geprägten Miene liegt. Man sieht ihr bereits viel Lebensweisheit und Wissen an, weiß aber eben nicht genau, wieso das so ist. Doch man merkt ihr ihre Reife und ihr diszipliniertes Training irgendwie an. Betrachten wir sie doch einfach mal von Kopf bis Fuß. Jean hat eine Körpergröße von 1,70 Meter, damit ist sie größer als der asiatische Durchschnitt, darf man hierbei jedoch nicht vergessen, das sie ursprünglich aus Europa stammt. Daher weist auch ihr Gesicht keine asiatischen Merkmale auf. Eher im Gegenteil. Sie hat ein kantigeres Gesicht, mit weichen Zügen – die meist steinhart herausstechen. Ihre Augen stechen heraus, sie sind von klarem stahlblau. Umgeben von kurzen, aber dichten tiefschwarzen Wimpern. Darüber weich geschwungene, natürlich geformte Augenbrauen. Eine kurze, unmarkante Stupsnase und zarte, sinnliche Lippen von hellem rosa. Das nächste markante an ihrem Aussehen sind ihre langen, orange-kupfer-farbigen Haare, welche Bell bis zur Mitte des Rückens reichen. Dazu ein Pony der meistens durch einen Mittelscheitel locker in ihr Gesicht fällt. Diese Farbe ist aber nicht ihre Naturhaarfarbe, ursprünglich hat sie mittelbraunes Haar. Die Rundungen die ihren Körper zieren, scheinen nahe zu perfekt. Sie hat eine beachtliche Oberweite, aber nicht so, das es zu Schwierigkeiten bei der BH-Suche oder zu Rückenschmerzen führen könnte. Aber auch nicht zu klein, um irgendjemandes Vorstellungen zu enttäuschen. Sie mag zwar kein breites Becken haben, aber schmal ist es auch nicht. Es ergibt im Gesamtbild mit ihren Brüsten, der Taille und den langen Beinen gesehen, ein gutes Gesamtkunstwerk. Trotz ihrer größer lebt sie verhältnismäßig auf kleinem Fuße. Denn ihr passt die deutsche Größe 37. Obwohl sie eigentlich ein recht heller Hauttyp ist, merkt man ihr die lange Lebenszeit in Australien eben einfach an. Denn aus dem fast porzellanweißen Teint, ist ein schöner – nicht zu dunkler – Braunton geworden. Damit fällt sie wohl in Japan aus den Schönheitsidealen drastisch heraus.
Trotz der weiblichen Kurvenlage, ist ihr Körper eher stählern. Sie ist mehr als gut durch trainiert und so mancher Kerl könnte vor Neid platzen. Es ist nicht unbedingt von ihr gewollt, doch es ist das Ergebnis jahrelangen, harten Trainings. Und obwohl wirklich jeder Muskel trainiert ist, sieht man es ihr auf den ersten Blick nicht sofort an. Auch ihr Bauch ist kein reiner Sixpack, auch wenn er es mal war, jedoch fühlte sie sich damit unwohl, also mussten weniger drastische Bauchübungen her. Bellevies außergewöhnlichen Stärke bringt das jedoch keinen Abbruch oder Nachteil.
Den Kleidungsstyle dieser jungen Frau – die wohl alleine für ihren Körper einen Waffenschein bräuchte, ihn in Wirklichkeit aber eben auch hat – kann man als vielschichtig beschreiben. Es muss zweckmäßig sein und Bewegungsfreiheit bieten. Dabei ist es egal, ob sie hautenge Röhren oder Leggings trägt oder auf lockere, weit geschnittene Kleider oder Longshirts geht, solange es sie beim kämpfen nicht behindert, mag sie einiges. Freizeit mäßig gesehen, zieht sie gerne körperbetont in Kombination mit lässig und locker sitzenden Kleidungsstücken an. Beispielsweise enge Lederimitatleggins mit chilligem Longshort. Wenn sie einen Auftrag annimmt, achtet sie auf enge Kleidung, die sie allerdings wirklich in Nichts einschränkt. Außerdem zieht sie sich dann entweder sehr sexy und wenig an oder aber quasi einen Ganzkörperanzug. Dabei darf dann aber wirklich nichts zwicken, jucken oder sonst was. Jegliche Behinderung muss vollkommen ausgeschlossen sein. Noch dazu hat sie einen Hang zum Cosplay. Was an zwei größeren Aspekten liegt. Der Wichtigste: wenn sie jagt, darf sie nicht erkannt werden. Dann wählt sie meistens die Variante einer dunkelbraunhaarigen, schon beinahe schwarzen Langhaarperücke und dunkelblauen Kontaktlinsen. Aber auch sonst ist sie ein Fan von wechselnden Haarfarben und Styles. In dieser Hinsicht ist sie experimentellveranlagt.
Die Stimme dieses Geschöpfes ist überhaupt nicht piepsig oder schrill, eher sehr normal und fast schon etwas tief für ein Mädchen. Doch sie klingt an sich schön, hat aber oft zynische, boshafte Akzente. Wenn ihr versteht.
Auf ihrer linken Schulter befindet sich ein größeres schwarz-grau gestochenes Tattoo, mit weißen Akzenten. Es stellt eine Lilienähnliche Blume dar, die mit Ranken umgeben ist und ein Schmetterling, der quasi aus ihr entsteigt. Symbolisch soll es die Liebe zu ihrer Mutter repräsentieren. Aber es hat auch noch eine tiefere Bedeutung, bzw. warum was, wie und weshalb. Doch das geht nun wirklich nicht jeden etwas an.



Größe:  1,70 m

Gewicht: 63 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
- orange-kupfer farbiges, langes Haar
- stahlblaue Augen
- Blumen/Schmetterlingstattoo auf der linken Schulter

Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
- Aufgrund ihrer Geburt und ihrer Blutlinie ist ihr Schicksal vorherbestimmt worden und somit wohl auch einige ihrer Charakterzüge. Unbeschwert und fröhlich aufwachsen, war in ihrer Familie nicht wirklich möglich. Schließlich tragen sie das uralte Wissen und das Geheimnis der Spezies die noch neben uns Menschen auf diesem Planeten lebten, in sich. So eben auch Bellevie. Von klein auf wurde sie trainiert und auf ihre Bestimmung hin wurden ihr alle wichtigen Dinge beigebracht. So formte sich auch ein starker, stolzer Charakter.
- Jean ist ein sehr intelligentes Mädchen, mit einer schnellen Auffassungsgabe. So war sie sich stets ihrer Verantwortung und ihrer Bürde bewusst. Am ausgeprägtesten ist daher wohl ihre Charaktereigenschaft der Vorsicht und der, Geheimnisse für sich zu behalten. In dieser grausamen Welt, mit diesem speziellen Wissen muss man sehr aufpassen, wem gegenüber man sich wie verhält. Obwohl sie auch in Australien viele Freunde hatte, trotz der wenig vorhandenen Freizeit, so hatte sie auch gleich ihren eigenen Ruf weg. In der Clique war sie sehr beliebt, alle fanden sie cool und bewunderten sie, waren gleichermaßen von ihr fasziniert, wie sie auch fürchteten. Denn man sah Jean nie wirklich herzlich lachen oder erwischte sie gar mal in einem Moment, in dem sie nicht absolut und bedingungslos aufmerksam war.
- Bellevie ist wirklich eine geborene Hunterin. Sie behält Gefühle für sich und ist äußerst aufmerksam, loyal und verantwortungsbewusst. Ihre Persönlichkeit ist in den Vollen und vor allem in den Tiefen gefestigt. Nichts kann sie oder ihren Geist erschüttern. Es gibt kaum etwas das sie ernsthaft überrascht oder ins Wanken bringt. Sie ist stets auf alles vorbereitet und kämpferisch.
- Die junge Frau hat immer ein selbstsicheres, selbstbewusstes, starkes, präsentes und stolzes Auftreten. Dabei wirkt sie allerdings nicht hochnäsig, auch wenn ihr das mit Sicherheit auch einige Hühner nach sagen. Doch es ist nun mal so, das sie ganz genau weiß, wer sie ist. Sie kennt ihre Wurzeln, sie kennt ihre Herkunft und sie kennt den Sinn ihres Hierseins. Den Grund, warum und für was sie geboren wurde. Sie ist eine Kämpferin mit Leib und Seele. Ein direkter Mensch, der sich nicht mit Kinderlitzchen oder netten Umschreibungen abgibt. Entweder man kommt mit ihrer krassen Art klar, oder man meidet sie eher. Sie ist nicht der Typ Mädchen, der versucht ist, auf die Gefühle anderer zu achten. Sagt, wonach ihr der Sinn steht – ganz egal ob ein Sensibelchen oder ein Aggro ihr Gegenüber ist. Es hat für sie keinen Sinn, das Leben mit hinterlistigen, ach so nett gemeinten Umschreibungen zu verschwenden. Im Grunde ihres Wesens ist sie eben sehr ehrlich und aufrichtig. Natürlich aber eben niemals in der Hinsicht, die ihre  Familie ihr zugrunde liegt. Denn zum Thema Vampire, ihrer Herkunft ect. ist sie mehr als verschwiegen. Aufgrund ihrer direkten Ader, klingt sie auch oft zynisch, sarkastisch oder böse. Tatsächlich sind das aber auch Eigenschaften von ihr. Sie hasst naive, dumme Menschen, die einfach nichts hinter fragen. Das Leben hat sie gelehrt hart und taff zu sein. Und so ist sie nun mal.
- Fleur ist tapfer, mutig, geradlinig und eben kein Mädchen, das sie für irgendjemanden verstellt. Durch ihre Vorfahren, kann sie kein Leben voller Lachen und Harmonie führen, vielleicht liegt das aber auch an dem ganzen Shit den sie erfahren, erlebt und gesehen hat. Wenn man zum töten geboren und ausgebildet worden war, tja vielleicht war es auch nur umso besser, wenn man kein verweichlichtes, warmes Herz besaß.  Nicht das sie durch und durch ein kühles Wesen besaß, ihre Familie bedeutet ihr die Welt und im Umgang mit ihrem Bruder, zeigt sie sehr herzliche, weiche, gutmütige Seiten. Doch Unbekannte und Feinde, brauchen nichts von ihren netten Seiten zu wissen.
- In erster Linie ist sie eine Hunterin, in zweiter Linie aber eben auch. Das ist eine Tatsache die sie, ihr sein und ihr gesamtes Wesen erheblich bestimmt, beeinflusst, geformt und geprägt hat.
-


Vorlieben:
♥ ihre Redshadow [Schusswaffe]
♥ ihre Familie
♥ Australien
♥ das Meer, surfen
♥ Nahkampf
♥ das Gefühl, wenn sie einen Auftrag schnell, präzise und gewissenhaft erledigt hat
♥ Verkleidungen


Abneigungen :
♦ Saya Laburn
♦ Level-E Vampire
♦ Vampire [allgemein]
♦ mit “Bell” angesprochen zu werden
♦ naive Dummies


Fähigkeiten:
Jean ist ein wirklich begabtes Sprachtalent. Schon im Alter von sechs Jahren konnte sie französisch (ihre Muttersprache), englisch (ihre zweite Muttersprache) und japanisch nahe zu perfekt sprechen. Mittlerweile sind noch andere Sprachen dazu gekommen. Um sie zu benennen: italienisch, russisch, spanisch, mandarin, koreanisch. Diese spricht sie ebenfalls nahe zu fließend. Es ermöglicht ihr sehr viele Vorteile, alleine wenn es ums reißen geht. Auch die Hungergesellschaft ist von ihren Sprachkenntnissen positiv angetan. Ist sie so doch durchaus nützlich für Befragungen.
Speziell Huntermäßig gesehen, hat sie aber auch einiges drauf. Bellevie ist eine ausgezeichnete Nahsportkämpferin, alle Techniken und Künste zu benennen, wäre unnötig. Sie ist hervorragend in Selbstverteidigung, genauso wie sie auch geheime Künste kann, die die Chakrapunkte der Gegner lahm legen und ihn somit außer Gefecht setzen.  Waffentechnisch gesehen, ist sie nicht sehr vielseitig begabt. Mit ihrer Schussfeuerwaffe Redshadow ist sie sehr geübt und geht mehr als talentiert mit ihr um. Sie kennt ihre Waffe in und auswendig, kann sie binnen Sekunden zerlegen und wieder zusammen bauen und das Magazin auch fliegend in der Luft wechseln. Jahrelanges Training, machen sie und ihre Waffe zu einer perfekten Harmonie. Liebevoll nennt sie ihre Redshadow auch die Ergänzung ihres rechten Arms. Auch wenn sie mit links fast genauso gut mit ihr schießen kann. Ansonsten kann sie lediglich noch mit dem Schwert ihrer Mutter umgehen, andere Waffen nutzt sie nicht. Wozu sollte man sich auf eine unnötige Maße einlassen, wenn man sich auf eine Sache beschränken und diese perfektionieren kann?
Diese Sachen, kann sie dank des harten, speziell für sie erdachten Trainings ihres Onkels. Aber sie hat auch noch angeborene Hunterfähigkeiten, ihre Sinne sind sehr geschärft und sie hat eine Art 6. Sinn für die Anwesenheit von Feinden. Außerdem vermag sie, das Gedächtnis anderer Menschen zu manipulieren – natürlich nur in jenem ethischen Rahmen, um sie selbst vor dem Wissen von Vampiren zu schützen. Niemals würde sie diese Gabe anderweitig nutzen oder gar, um sich selbst einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Die Chevalier ist eine sehr alte, ehrenwerte und strenge Hunterfamilie, die solche Zweckentfremdungen der Gaben niemals dulden würde.


Schwächen:
Wenn sie im Nahkampf ein Ass ist und im Umgang mit ihrer Schussfeuerwaffe, sollte man wohl ihren Mangel an Kenntnissen mit anderen Waffen erwähnen. Würde man ihr einen Bogen und einen Pfeil in die Hand drücken, würde sie sich wohl nicht dümmer, aber auch nicht im Wesentlichen besser, als die meisten anderen anstellen. So kann es auch ein Nachteil sein, sich nur auf eine Sache zu verschärfen. Andererseits hat ja auch jede Hunterfamilie nur eine begrenzte Anzahl an Ant-Vampir-Waffen zur Verfügung, was also den präzisen mit allen Waffen wohl auch wieder unnötig macht.
Obwohl sie wirklich sehr intelligent ist, fällt ihr das mit der Mathematik eher schwer. Witzig nicht, das Fach bei dem logisches Denken alleine doch anscheinend ausreichte, machte ihr Schwierigkeiten. Doch wer braucht schon Formel und Shishi, wenn man sich mit fast allen Menschen dieser Welt unterhalten konnte?
Ihre Umgangsformen im Bezug auf naive Menschen lassen zu wünschen übrig. Sie kann einfach nicht auf sensible Leute Rücksicht nehmen und wirkt oft sehr ruppig und verletzt dadurch die Gefühle mancher Menschen – ohne es unbedingt zu wollen. Ansonsten ist sie auch eher recht unterkühlt und zeigt nur selten, aufregende Seiten von sich.  
Ihr Hass auf Vampire, lassen sie manchmal etwas zu schnell und hitzig reagieren und agieren, obwohl sie sich an sich wirklich immer  gut unter Kontrolle hat und sehr konzentriert und sachlich denkend vorgehen kann, überrennt sie die Abscheu manchmal und dann handelt sie impulsiv.  



Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
Vater
Roux [Wolf] Lucien [Der Leuchtende, Der bei Tagesanbruch Geborene]
44 Jahre / Hunter / Forschungsteamleiter Anti-Vampir-Waffen

Mutter
Justine [Lateinisch die Gerechte, Ehrliche]
41 Jahre [Rip] / Schwester von Raymond / Hunterin / Forschungsteam Anti-Vampir-Waffen

Bruder
Rouven [sehet ein Sohn]
14 Jahre / wieder aufgenommene Ausbildung zum Hunter von Onkel Raymond / Schüler

Onkel
Raymond [Der Beschützer]
39 Jahre / Bruder von Justine / Hunter / Ausbilder von Bellevie und Rouven

Vergangenheit:
Jeanne Bellevie Chevalier  wurde an einem warmen, sonnigen 16. Juni im Herzen Lyons in Frankreich geboren. Es ist die dritt größte Stadt des Landes, welches keinen besonders guten Ruf genoss. Franzosen waren für ihre eigenbrötlerische Art bekannt und wurden nicht sehr geschätzt, da sie nicht besonders Touristenfreundlich galten. Ihre Eltern Justine und Roux Lucien, hatten sich die Namen ihrer Tochter wohl überlegt ausgesucht. Sie sollte das Leben genießen, ganz egal was auf sie zu kommen würde. Allerdings gestaltete sich dieser Wunsch als äußerst schwierig. Man durfte keines Falls außer Acht lassen, das die Chevalier äußerst anerkannte und ausgeprägt gute Vampirjäger waren. Ihre Ahnenreihe reichte weit bis ins Mittelalter zurück und es wurde vermutet, das ihre Urwurzeln und ihr Familienerbe noch weit darüber hinaus, vererbt und fabriziert worden war. Die Familie hatte sich auf der Welt verteilt und es war eine Art Clan daraus entstanden. Überall hatte sie Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen, Omas und Opas und Verwandte über Dritten Grad. Allerdings, wurde auch immer wieder ein Teil ihrer Familie getötet. Es war kein leichtes Erbe, mit dem sich die Ritter herum schlagen durften. Und es war auch ihr Schicksal, die Techniken und das Wissen, die Lehren ihrer Familie zu lernen und auch an zu wenden. Und auch, diese eines Tages selbst weiter zu lehren. In dem Land, welchem sie auch ihre Namen verdankte - aber eben auch, weil es Brauch und Sitte der Familie war, um so ihre Ahnen zu ehren und ihre Wurzeln niemals zu leugnen oder zu vergessen – hatte sie nicht viel Lebenszeit verbracht. Kurz vor ihrem dritten Lebensjahr, waren ihre Eltern mit ihr nach Sunshine Coast in Australien gezogen. Es hatte in ihrem Anwesen in Frankreich zu viel Aufsehen und Aufmerksamkeit von einigen einheimischen Vampiren gegeben, die sie nicht hatten ausschalten dürfen, da sie einen hohen Rang betitelten und es allgemein in dem Land eher ruhig zu ging. In Australien jedoch, hatte es zur Zeit ihres Umzugs, einige Unruhen und Unruhestifter gegeben. Eine reinblütige Vampirin, Saya Laburn, hatte sich einige Späße damit erlaubt, Level-Es zu erschaffen, wie es ihr Beliebte. Weil auch ihr Onkel Raymond dort hin ausgewandert war und auch einige Cousinen dort hausten, konnten sie die Probleme recht schnell in Griff kriegen und die Vampirin hielt sich einige Zeit zurück.
Trotz harten und frühem Traning, welches Belle absolvieren musste, konnte sie dennoch auch etwas Freizeitbeschäftigungen nach gehen. Sie liebte es, sich mit Sprachen zu beschäftigen und beherrschte schon im frühen Alter von sechs Jahren drei von ihnen nahe zu perfekt. Englisch, Französisch und Japanisch. Das war aber auch nicht weiter verwunderlich, in Australien war es vollkommen normal, mehrere Sprachen zu sprechen. Obwohl Englisch zwar als Landessprache galt, sprachen die meisten Einheimischen zu Hause eine andere Sprache. Bevorzugt wurden asiatische Sprachen, vor allem Japanisch, aber auch Mandarin, Koreanisch, Indonesisch, als auch europäische wie Italienisch.
In der Zwischenzeit, hatte sie auch einen kleinen Bruder namens Rouven bekommen. Wie eventuell aufgefallen ist, ist es ebenfalls Brauch und Sitte, das die Namen von Söhnen der Chevaliers mit einem R begannen, während die Namen der Töchter stets mit einem J begannen. Laut den alten Überlieferungen, hatten die ersten ihrer Familie Rean und Janin geheißen. Um ihrer zu Gedenken und sie zu ehren, wurde diese Tradition eingeführt und immer weiter übernommen.
Ihre Eltern waren zwar ausgebildete und erfahrene Jäger, doch ihr Vater nutzte die Ruhe um einen neuen Weg ein zu schlagen. Er ist stets auf der Suche, nach neuen Vampirwaffen aus der Vergangenheit und er und sein Team, wollen herausfinden ob man diese Nachbilden kann und wenn ja wie. Schließlich gab es zwar einige dieser alten Relikten, aber bei dem stetigen Wachstum der Blutsauger, waren weitere, neuere, perfektioniertere, der Neuzeit besser angepasste Waffen, von unschätzbaren Wert. Würden ihm und seinem Team, die Erforschungen und Tests dieser also weiter bringen, wäre das eine Art Revolution für die Vampirjäger. Nebenbei versuchen sie auch, andere Mittel zu entwickeln, die Menschenfresser außer Gefecht zu setzen und sich auf eventuelle Kämpfe vor zu bereiten. Wer wusste schon, wann der Wahnsinn über die Vampire herfallen würde und sie zum Krieg ausriefen? Kein Vampir, egal welchen Levels, genoss ein Ansehen oder Respekt in der Familienhierarchie der Chevalier. So war es wohl auch nicht wunderlich, das auch Jeanne, die man in Australien eher als Jean ansprach, keinen guten Eindruck von Vampiren hatte.
Da ihr Vater mit der Forschung beschäftigt war und ihre Mutter ihn dabei unterstützte, hatte sich Raymond ihrer Ausbildung angenommen. Er lehrte sie Schnelligkeit, ein gutes Gehör, den Umgang mit Waffen, sich die Umgebung stets genau an zu sehen und zu Nutzen zu machen. Niemals Gnade mit einem Vampir zu haben. Wie oft hatte er ihr diesen Satz gesagt: „Sobald du kurz zögerst, kann er deine Schwäche ausnutzen und dich binnen Sekunden getötet haben. Habe niemals Mitleid mit einem dieser Monster. Hörst du Bellevie, niemals!“ Es war wie eine Formel, ein Gebet, dieser Satz war prägend für ihre Kindheit und Jugend gewesen, immer und immer wieder, hatte er ihn ihr gesagt und er verfolgte sie sogar im Schlaf. Doch auch ihr Bruder wurde ausgebildet. Allerdings merkte die Familie schnell, das ihre Tochter die Begabtere der Beiden war. Ihre Reflexe waren wahnsinnig schnell und ihre präzise Art mit den Waffen um zu gehen, selten. Durch intensives und hartes Training, wurde sie schnell zum aufkeimenden heimlichen Star ihrer gesamten Verwandtschaft. Man sagte ihr eine wunderbare und nennenswerte Zukunft voraus. Beschwor jetzt schon, das jeder Vampir ihren Namen kennen und fürchten würde. Allerdings war es dabei egal, was sie selbst für sich wollte. Natürlich, sie kannte kein anderes Leben, wusste nur wie es war, der harten Schule für eine Vampirjägerin zu folgen und nach deren Regeln zu leben. Doch wirklich jemanden zu töten, das konnte sich das Mädchen nicht vorstellen. Ob Monster oder nicht. Damals war sie noch vierzehn gewesen, verstand den ernst und die Wichtigkeit ihrer Familie und ihrer eigenen Rolle noch nicht. Dank mancher Pausen und eingestandener Freizeit, konnte sie das Hobby surfen für sich entdecken und es auch täglich machen. Nebenbei erlernte sie noch einige andere Sprachen, wie sich herausstellte, war es nur von Vorteil überall auf dieser Welt, Verwandte zu haben. Von diesen konnte man nicht nur Techniken und die neusten Informationen erhalten, nein man konnte auch Sprachen lernen.
Da man sie inzwischen für reif und trainiert genug hielt, nahm man sie auf Einsätze mit und sie musste schnell lernen, das ihr Onkel mit seinen Worten recht behalten hatte. Sie durfte nicht eine Sekunde zögern, sich keine Blöse geben. Die Level Es die sie vernichteten, waren nur noch blutsaugende Monster, die dem Wahnsinn verfallen waren und keine Persönlichkeit mehr hatten. Sie waren hirnlose Jäger, die nur noch auf Blut ansprangen und reagierten. Nichts an ihnen, war noch menschlich und dennoch fiel es ihr nicht leicht.
Als sie sechzehn war, tauchten vermehrt Vampire dem Wahnsinn nahe auf, es schien als verbreiteten sie sich wie eine Seuche und so musste auch sie ihre Frau stehen und dem Erbe ihrer Familie gerecht werden.
Eines Tages, bekamen sie die Information, das dahinter Saya Laburn steckte, welche sich wieder ihren perfiden Experimenten und Spielchen hingab. Für sie war es nur ein Zeitvertreib, das Jahrhunderte Leben, hatte sie verrückt und gefährlich gemacht. Als wäre es ein grausamer Witz des Schicksals, schaffte sie es die erfahrene Justine an zu fallen und sie zu beißen. Es war ihre Rache dafür, das sie ihr Spielzeug aus löschten, welches sie bewusst nicht mit ihrem Blut genährt hatte. Justine war keines Falls dumm und wusste, was auf sie zu kam. Zuerst tristeste sie ein Dasein als Level D, doch sie würde nicht das Blut dieses Teufels bekommen und so langsam aber sicher zu einem Monster dahin scheiden. Voller Wut und entsetzten, versuchten sie das elendige Reinblutsweib auf zu treiben und sie dazu zu zwingen, ihr welches ab zu geben, aber es gelang ihnen nicht, Saya zu fassen. Zu lange hatte sie gelebt und zu gut wusste sie, wie man sich versteckte und Spiele spielte.
Roux, Raymond, Rouven und sie, waren gerade wieder auf einer Mission um sie ausfindig zu machen, als der Alarm los ging, der nur eines bedeuten konnte: Ihre Mutter musste zu einem Level E geworden sein und trieb sein Unwesen in ihrem Anwesen. Tatsächlich war es dann auch so, einige Hausangestellte, lagen massakriert am Boden und Roux und Raymond stürmten ins Haus, um nach Justine zu sehen. Es war kein Zweifel, sie würden sie töten. Sie würden sie auslöschen, ausradieren. Es musste geschehen, einen Level E brachte nichts mehr zur Vernunft, nichts konnte sie zurück holen. Außerdem wusste Jeanne, das es auch im Willen ihrer Mutter geschah, immer wieder seit dem Angriff, hatte sie ihn angefleht: „Du musst mich töten, Roux, lass nicht zu, das ich zu einem Monster werde. Lass nicht zu, das ich euch, meiner Familie etwas antue. Bitte, ich bitte dich“. Wie oft hatte sie ihre Mutter dann weinen gesehen, wie oft hatte sie ihren Vater beflehend gebeten und ihm diesen Schwur auch abgenommen. Nur dank dieses Wissen, hatte sie überhaupt eingewilligt, weiter nach Saya zu suchen und nicht sofort auf zu geben. Rouven weinte, er lehnte hinter ihrer Schulter. Sie sollten hier draußen im Garten warten. Auch sie selbst musste mit sich kämpfen, aufmerksam zu bleiben. Wenn sie jetzt weinen würde, könnte sie ihren Bruder nicht beschützen. Im Moment wusste doch Niemand, wo sich ihre Mutter befand. Das Schicksal mochte grausame, makabere Witze. Bellevie hörte etwas und zog ihre Waffe, die Redshadow, aus ihrem Bund und beschlichtete ihrem Bruder, dicht hinter ihr zu bleiben. Er war doch gerade einmal elf Jahre alt und hatte einen solchen Anblick nicht verdient. Etwas hinter ihr raschelte und sie drehte sich um und sah die Fratze ihrer Mutter. Doch sie sah längst nicht mehr nach der so sanft, hellblonden Frau aus, welche trotz viel Schmerz im Leben, dennoch ihre Lachgrübchen beibehalten hatte. Sie stockte und ihr Blick war geschockt, ihre Hände zitterten, das kühle Silber in diesen wackelte im Takt. Ein elendiger, hungriger Schrei entrang der Kehle dieses Wesens. Nein, sie hatte nichts menschliches mehr...und doch, es war ihre Mutter. Sie griff an und gerade noch so, gelang es Rouven und ihr, zur Seite zu springen. Allerdings schien es so, als wüsste das Monster, welches von ihnen die schwächere Beute war und so rannte es auf den kleinen Jungen zu. „Roooooooouven“, schrie Bellevie laut und schien gerade noch rechtzeitig ihre Kontrolle zu finden. In dem Moment flog eine Kugel an dem Vampir vorbei, ihr Vater stand in der Eingangshalle, doch er hatte nicht richtig gezielt. Aber es reichte um sie auf sich aufmerksam zu machen. Mit weit aufgerissenen Augen und starren Blick, sah er auf seine ehemalige Frau. Auf seine Geliebte, die Mutter seiner Kinder. Seine Hände bebten noch mehr als die seiner Tochter und der Level E sprang auf ihn zu. Man hörte Rouven laut nach seinem Vater schreien. Doch der bewegte sich nicht, blieb regungslos stehen. Er könnte seinen Schwur nicht halten.
In eben diesem Moment, durchdrang eine Kugel den Schädel der Bestie. Man hörte den dumpfen Aufprall der Hülse. Das laute Heulen ihres kleinen Bruders. Der Schrei und der darauffolgende Schuss, hatten auch ihren Onkel hergeführt. Der leblose Körper sackte in sich zusammen und Raymond sah voller Entsetzen, wer geschossen hatte. Seine Nichte hatte den Abzug gedrückt. Belle, hatte die Aufgabe ihres Vaters übernommen. Gerade noch rechtzeitig. Wozu ein erfahrener Jäger nicht Imstande gewesen war. Es verdeutlichte, das Liebe einem das Hirn und die Sinne vernebelte, die Vernunft wurde über Bord geworfen. Und dennoch, es war nicht richtig gewesen. Es hätte nicht ihre Aufgabe sein dürfen, nicht sie hatte die Starke, die Vernünftige spielen sollen.
Noch mit zitternden Händen, hielt sie die Waffe aufrecht und aus ihren klaren, stahlblauen Augen, schossen die Tränen über ihre zart gebräunte Haut.
Es vergingen Tage und Wochen, in denen sie nicht ein einziges Wort sprach. In denen sich ihr Vater fast stündlich bei ihr entschuldigte und sich Vorwürfe machte. In denen ihr Bruder bitterlich weinte und ihr Onkel sie bestärkte und versuchte, ihr den Schmerz zu nehmen, in dem er ihr immer wieder sagte: „Es war nicht deine Schuld. Aber es war das Richtige. Du hast das Richtige getan. Du hast deine Familie beschützt.“ Seltsam nicht, das wusste sie auch selbst, das war der Gedanke an den sie sich fest klammerte und an dem sie sich selbst zu halten und zu retten versuchte, doch egal wie logisch und richtig ihre Tat auch erschien, es war verdammt noch mal ihre Mutter gewesen, welcher sie eine Kugel durch die Schläfe geschossen hatte. Es war ihre Mutter gewesen. Level E hin oder her.
Die Welt war dunkel und böse, sie war nicht fair und sorgte dafür, das sie binnen einer Entscheidung erwachsen geworden war. Ihr Wesen war gefestigt und geprägt worden und nach einigen Wochen, sprach sie auch wieder. Sie sagte ihrem Vater oft, das sie es ihm nicht übel nahm, das sie ihn verstand, das er sich keine Vorwürfe machen müsste. Es sei in Ordnung so, es habe ihr nichts ausgemacht, es war schließlich ein Monster, nichts menschliches mehr. Ihr Bruder brauchte noch lange Zeit und sein Charakter war auch heute noch sehr instabil. Er würde definitiv nicht weiter zum Hunter ausgebildet werden können. Raymond bewunderte die Stärke seiner Nichte und doch wusste er auch, das es sie innerlich zeriss und zerstörte.
Doch in ihrem Clan, hatte sie sich hohes Ansehen und sehr viel Respekt und Anerkennung verschafft. Jeder sah in ihr, die perfekte Hunterin. Die neue Clanleaderin, wenn die Zeit gekommen wäre. Auch sie selbst, wurde stärker daran, auch an den Erwartungen wuchs sie. Und Bellevie, die von Niemanden mehr Bell genannt werden wollte, weil sie so stets von ihrer Mutter gerufen worden war, hatte ihr eigenes Ziel. Sie war immer auf der Suche nach Saya Laburn und eines stand fest, sie würde sie finden und auslöschen und dabei nicht eine Sekunde zögern oder sich eine Blöse geben. Ohne mit der Wimper zu zucken und mit direkten Blick in die blutgetränkten Augen, würde sie das Reinblut beseitigen. Sie würde ihre Mutter rächen und sie würde sich dabei gut fühlen und ihr dreckig in die Visage grinsen, wenn sie den Abzug drücken würde.  


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlagen: Kagura aus Gin Tama & Akemi Homura

Name: Ja-chan, Nyo-chan, Charanamen

Wahres Alter: 19 Jahre (1994)

Zweitcharaktere: Nyoko, Mizu, Megumi, Namine, Himitsu, Akuma

Probepost:
Die junge Frau stand in einem Zimmer in ihrem riesigen, geschützten Anwesen in Australien. Es wurde umzäunt von großen, stabilen Steinmauern. Kein Blick ins Innere war möglich. Selbst das große, rostig aussehende Stahltor ließ nichts vom Innenleben vermuten. Und doch, für einen Vampir war das kein Abschreckungsgrund gewesen, eher noch eine Einladung für ein unfaires Spiel. Es war einfach seit jeher so. Vampire und Hunter waren Feinde. Auch wenn sie für die gleiche Sache ein zu stehen schienen. Schließlich lag es sowohl im Sinne der Blutsauger, als auch im Interesse der Hunter, die Allgemeinheit vor diesem Wissen zu schützen. Deshalb gab es sie eben auch. Sie verwischten die Spuren der Reinblüter die Freude daran hatten, sich billige Lakaien an zu schaffen. Schützen so jene, die unbedarft und nur mit eigenen Alltagsproblemen ihr Leben beschritten. Nur wegen eben jener Vampire, mussten sie die Drecksarbeit erledigen. Die Welt wäre ohne sie besser dran, zumindest war das Bellevies feste Meinung. Sicher, einiger Fortschritt und die Moderne wurden von adeligen Vampiren angeführt und in die Wege geleitet. Es war beeindruckend und grusselig zu gleich,  wie sie sich in die hohen Positionen dieser Welt eingeschlichen und festgesiegelt hatten. Eine Welt, die Welt wie man sie heute kannte, wäre ohne ihr Wissen und ihre Macht wohl noch lange nicht so fortschrittlich. Aber dennoch, sie waren mehr Fluch als Segen. Und ja, dabei scharrte sie alle über einen Kam. Bis jetzt war ihr noch kein Vampir begegnet, der sie vom Gegenteil überzeugen konnte.
Entschlossenheit stand in ihren Augen, das stahlblau, welches das Erbe ihrer Mutter war. Wie die einst schönen braunen Haare. Doch nach jenem Vorfall, konnte sie sich im Spiegel nicht mehr betrachten, ohne in sich das Ebenbild ihrer Mutter zu sehen. Wie könnte sie damit leben? Wie hätte sie es rechtfertigen können. Sie war eine Mörderin, da würde sie nicht so tun, als sei nichts gewesen. Auffälliges Äußeres war die Antwort darauf. Doch sie konnte ihren eigenen Anblick trotzdem nicht lange ertragen, die logische Folge: oft wechselnde Haarfarben und Friseuren. Aber auch das war keine dauerhafte Lösung. Trotz das schon drei Jahre vergangenen waren und ihr keiner mehr den Schmerz anmerkte, war sie insgeheim längst nicht mehr die Alte. Aus dem zielstrebigen, starken und gerechten Mädchen, war eine Frau geworden die noch die gleichen Eigenschaften in sich vereinte, aber die einfach etwas mehr in die Dunkelheit abgetaucht war.
Der Abschied von ihrem zu Hause, würde ihr schwer fallen. Doch das würde Jean Keinen spüren lassen. Sie musste stark sein. Sie war das Aushängeschild der Familie. Vor allem aber musste sie für Vater und Bruder eine stolze, feste Stütze sein. Ihr Vater forschte weiter an Waffen, noch wild entschlossener als jemals zuvor. Ihr Bruder war immer noch nicht wieder der Alte. Aus dem aufgeweckten, neugierigen und coolen Jungen, war ein ruhiges Buch mit sieben Siegeln geworden. Man sagte intern, er habe den Verstand verloren und es sei nur eine Frage der Zeit, bis er durch drehte. Aber Bell wusste es besser, sie wusste wie tapfer und stark ihr kleiner Bruder war. Und es war okay, er brauchte ihren blutigen Weg nicht gehen. Er war jetzt mehr geschützt und ihm würde mehr erspart bleiben. Dafür würde sie mehr leiden und einen dunklen Pfad gehen. Das war richtig so.
Langsam ging sie aus ihrem Zimmer, ein letzter Blick auf das so schöne, ihr bekannte Meer. Die nächste Zeit, würde sie wohl kaum noch surfen können. Ihre Redshadow und das geerbte Schwert ihrer Mutter würden sie nach Japan begleiten. Was war eine Hunterin schon ohne ihre Waffe? Richtig, leider ziemlich nutzlos gegen einen hochrangigen Vampir. Außerdem stand eines fest, wenn sie Saya Laburn eines Tages töten würde – und ja, das würde sie definitiv – dann würde sie diese mit der Klinge ihrer gestorbenen Mutter auslöschen. Manchmal war Rache der einzige Weg. Um dem Vampir den sie mehr hasste, als sonst etwas auf dieser Welt, näher zu kommen, zog sie nach Japan. Außerdem war es im Interesse des Clans und vor allem auch für die Huntergesellschaft, sie verlangten viel von Bellevie. Sie sollte sich in der Cross einfinden und dort für sie arbeiten. Gleichzeitig sollte sie dort Dinge heraus finden und versuchen an die Vampire ran zu kommen. Man traute dem Reinblut nicht über den Weg. Gleichzeitig war sie aber auch kein billiger Spion, sie ging ihretwillen und ihrer eigenen Ziele wegen. Hin und wieder würde sie kleinere, unwichtige Informationen preis geben, damit ihr eigenes vorhaben nicht auffliegen würde. Doch durfte keiner vergessen, sie war kein Dummie der blindlings sein Leben für irgendwelche Machtgierigen in Gefahr begab. Sie war ein eigenes, denkendes Individuum, welches alles hinterfragte und ganz eigene Theorien hatte.
So flog sie also nach einer kurzen, herzlichen Verabschiedung in das Land, in dem sie ihre eigenen Antworten zu finden vermutete.  


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BeitragThema: Re: Jeanne Bellevie Chevalier   So 8 Jun 2014 - 13:54



Herzlichen Glückwunsch, du bist
für das Rollenspiel zugelassen!



Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir das Handbuch der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
Außerdem gehört zu deiner Ausstattung diese informative Taschenuhr, welche dir die Zeiten verrät und dich durch den Schulalltag begleitet. In den Notfällen findest du im Kalender wichtige Termine eingetragen, falls der Terminplaner nicht genügend Informationen birgt.
In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Hand und / oder einen Festnetzanschluss hat.
Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert.

Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!



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Jeanne Bellevie Chevalier
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