Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Namine Nana Nagori

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BeitragThema: Namine Nana Nagori   So 23 Feb 2014 - 16:02




Namine Nana Nagori Hachidori
„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


>>Mach deine Gedanken, nicht zu deinem Gefängnis.<<

Nachname: Nagori [Abschied] Hachidori [Kolibri]

Vorname: Namine [Welle] Nana [Apfel]

Spitzname: Nami, Nana [auch aus Zusammensetzung der Vornamen], NNN, Rokka [Rockerin]

Geburtsdatum: 17.06.

Alter: 18 Jahre

Geschlecht: weiblich ♀

Sexualität: heterosexuell

Rasse:  Mensch

Beruf: Schülerin

Haus | Klasse: Haus Sonne / 11-01

Schulstufe: Oberstufe

Wohnort/Herkunftsort:Cross Academy, Hokkaido


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
>>Friede kommt von Innen. Suche ihn nicht außen.<<
Namine Nana Nagori-Hachidori ist eine sehr ansehnliche junge Frau, welche sich ihres guten Aussehens gar nicht bewusst ist, obwohl sie Potential zum modeln hätte.
Sie misst 1.65 m und ist deswegen nicht sonderlich groß, aber auch nicht sonderlich klein.
Das Haar ist tiefschwarz, leicht gestuft und geht ihr etwas über die Mitte des Rückens. Nana hat einen längeren Pony, den sie gerne seitlich oder auch als Scheitel trägt. Allgemein ist sie Friseuren mäßig sehr vielseitig und wandelbar.
Blickt man in ihr Gesicht, so sieht man dünnere, geschwungene Augenbrauen, Augen die von einem dichten Wimpernkranz umrahmt werden und welche farblich von reinem mittelblau bis dunkelblau mit leichten Graunuancen sind. Sie sind sehr klar und schön, verraten einem aber auch nichts über ihre Gefühlswelt. Von ihnen geht eine gewisse Ruhe aus und gleichzeitig wirken sie auch ansprechend und können die Neugierde wecken.
Die Nase ist schön geformt, klein und spitz und passend zu ihrem kantigem Gesicht, außerdem hat sie am linken Nasenflügel einen Nasenpiercing.
Ihre Lippen sind schmal, aber auch voll, weich, sanft, gepflegt und von einem leichtem matten Roseton.
Namis Ohren sind nicht besonders auffallend, passen einfach zum Rest, haben aber auf beiden Seiten zwei Ohrlöcher und am linken auch einen Helix.
Der Hals ist recht lang und schön, die Schultern sind relativ breit.
An ihrem Oberkörper kann man an sich nichts aussetzen, sie hat ein volles B-Körbchen bis hin zum leichten C-Körbchen. Gerade so, das man genug zu greifen hat, aber eben auch nicht zu viel. Sie hat eine schmale Taille und auch ihre Hüften sind nicht all zu breit, eben entsprechend passend zu ihrer Oberweite. Dazu hat sie einen kleinen, schönen Apfelpo, knackig und schön geformt. Vom Körperbau an sich, ist sie nicht zu schlank, aber auch nicht mollig, sie hat ein gesundes Gewicht, welches zu ihrem Gesamtbild passt.
Auch ihre Beine sind nicht sonderlich lang oder kurz, eben so das es passt und nicht eigenartig aussieht.
Hände und Füße sind gepflegt, vor allem die Nägel, auch wenn sie diese nicht lackiert.
Namines Hautton ist recht hell, aber etwas dunkler als der typische japanische Ton.
Ihr Style ist eher rockig, auch wenn sie sich im Grunde immer so anzieht, wie sie eben Lust hat. Sie trägt auch gerne dunkle Farben und deswegen gefällt ihr die Schuluniform auch.
An sich muss man auf ihre Kleidung nicht näher ein gehen, weil diese eben individuell nach Laune und Wetter gewählt wird, grundliegend aber eben mehr in den rockigen Style geht.
Die Schwarzhaarige trägt sehr gerne Schmuck, vor allem viele Armbänder, manchmal auch Ketten und Ringe, meistens macht sie aber viel, wenn sie welchen trägt.
An ihrem Körper gibt es neben den Piercings, noch etwas, das sie auszeichnet und irgendwie auch von vielen anderen in ihrem Alter unterscheidet. Obwohl sie noch Minderjährig ist, ist sie bereits tattoviert (natürlich mit Einverständnis ihres Vaters). Das Besondere an Piercings und Tattoos ist, das sie sich immer auf der linken Seite befinden. Ihr Erstes ließ sie sich bereits mit 16 Jahren stechen und zwar zwei miteinander verbundene Ns, welche sich über ihrem linken Knöchel befinden und für den Namen ihres Vaters und ihren stehen. Als Zeichen der Verbundenheit und welche Liebe sie verbindet. Das Zweite kam ca. ein Jahr später und wurde auf die linke Becken/Bauch Seite gestochen. Es ist ein Herz mit zwei Seiten, welche versetzt von einander und leicht verschnörkelt sind. Auf der linken Seite davon ist ein heller Flügel, wie der eines Engels, auf der rechten Seite ein dunkler Flügel, wie der einer Fledermaus/Dämons. Es steht für die guten und schlechten Seiten im Leben und auch für die Persönlichkeit eines Menschen, insbesondere erinnert es sie aber an alle guten und schlechten Dinge, die sie bereits erlebt hat und das Herz ist einfach auch symbolisch für beide Seiten im Leben, weil sie in jedem schlummern. So ca. ein halbes Jahr darauf, ließ sie sich dann auf die linke Pobacke einen Apfel stechen. Er steht einfach für sie selbst und ist eine Anspielung auf ihren Zweitnamen und durch den ausgewählten Platz, auch eine Anspielung auf ihren Apfelpo, meinte zumindest der Tätowierer. Weil nicht jeden ihre Körperkunst etwas anging und auch weil sie überlegt Stellen ausgesucht hatte, sind es allesamt Stellen, die man normalerweise nicht so einfach sieht, mit Ausnahme der Knöchel.  


Größe: 1.65 m

Gewicht: 54 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:

- hat drei Tattoos
- linker Nasenflügel: Nasenpiercing, linkes Ohr Helix und an beiden Ohren je zwei Löcher

Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
>>Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist nichts im Vergleich was in uns liegt.<<
Namine hat eine sehr eigenwillige Persönlichkeit und man weiß nie wirklich, wie sie reagiert oder wie sie drauf ist. Sie kann lachen, naiv sein, wütend sein, böse sein, sarkastisch sein, niedlich sein, verrückt sein, pervers sein, witzig sein, fies sein....ihr Charakter weist sämtliche Fassetten auf. Grundliegend ist das ja nichts schlechtes, man weiß aber leider nie ob die Emotion die sie zeigt, auch tatsächlich die ist, die sie fühlt. So richtig weiß sie selbst nicht mehr, wie ihre Persönlichkeit ist. Sie ist zu wandelbar, zu vielschichtig. Zu oft hat sie sich verstellt und abgeschirmt und es scheint, als hätte sie sich dabei selbst irgendwo verloren. Ihre Gedankenwelt ist unglaublich tief und weit, genauso wie ihre Stimmungen. Mal ist sie himmelhoch jauchzend, mal richtig aggressiv. Grundsätzlich versucht Nana sich nach Außen so zeigen: eine Mischung aus fröhlichem, niedlichen, naiven, humorvollen, starken Typen. Innerlich weist sie jedoch furchtbar viel mehr auf. Sie macht sich viele Gedanken und Vorwürfe. Es plagen sie Selbstzweifel, Ängste und Wieso-Fragen. Ihr Selbstbewusstsein ist quasi nicht vorhanden. Gleichzeitig kann sie aber auch sehr stark auftreten und gut Kontra geben. Manchmal ist es, als sei in ihr ein großes Nichts, durch welches hin und wieder mal Emotionen blitzen die sich dann auch zeigen. Als sei sie eine große, verlassene Hülle wo sich von jedem bisschen etwas angesammelt hatte und nach Bedarf wurde wieder etwas raus gelassen oder wieder weg gesperrt.
So ist es gut möglich, das sie ein paar Stunden hat in denen sie viel redet und lacht. Andere in denen sie schweigt und nachdenkt. Andere in denen sie schreit und wütend ist. Andere in denen sie richtig gemein und fies ist. Andere in denen sie süß und niedlich ist. Andere in denen sie naiv und kindlich ist. Andere in denen sie sorglos scheint und grenzenlos selbstbewusst. Andere in denen sie offen ist und viele Späße macht. Andere in denen sie cool und gelassen ist. Vielleicht kommt sie ein bisschen Shizu rüber, andererseits besitzt doch jeder Mensch das Potential für sämtliche Gefühle.
Doch es gibt einen feinen Unterschied, normale Menschen steuern diese nicht, etwas das Namine oft versucht. Viele kennen sie nur als das laute, fröhliche, offene, neugierige, taffe Mädchen das gerne mal einen lockeren Spruch raus haut und haben keine Ahnung von den tiefen, dunklen Stellen in ihrem Inneren.
Dieses Verhalten hat sie sich angeeignet, wegen den Problemen die sie in der Vergangenheit hatte. Auch ihrer Schwester wegen, die ein berühmtes Fotomodel ist und an der man sie selbst oft misst.
Sie möchte nicht in ihrem Schatten zurück stehen und ihre Schwester Arisu besticht vor allem mit Talent, aber auch mit ihrer Persönlichkeit. Sie ist auf dem Boden geblieben und sehr humorvoll, höflich, charmant, süß, fröhlich und wird deswegen von allen geliebt.
Würde also sie selbst ihren wahren Charakter durch blitzen lassen, so würde sie doch keinen Anschluss finden.
Die Schwarzhaarige war früher ein richtiger Streber, ruhig, still und höflich, aber auch ehrgeizig und offen. Weil man sie irgendwann dann aber nur noch in Verbindung mit ihrer Schwester brachte, war sie zu bieder und zu langweilig und so versuchte sie sich mit verschiedenen Charakterzügen. Die Fassette die sie am Meisten benutzt, ist eben die Erfolgreichste. Oft hat sie Angst, wenn sie auch ihre anderen Seiten zeigt, abgestoßen und nicht gemocht zu werden und das hat sie einfach schon zu oft erlebt.
Das sie dadurch ihr wahres, wirkliches Ich verloren hat, ist ihr gar nicht so bewusst. Denn sie sieht in sich sowieso nur das Übel, etwas was man lieber meidet.
Doch setzt sie ihr cooles Lächeln auf und gibt sich auch mal frech, so findet sie Anschluss und wird nicht gemobbt und vor allem ist sie dann Jemand.
Obwohl sie an sich gut damit klar kommt und sich auch beherrschen kann, blitzen dennoch auch mal die anderen Eigenschaften durch, kein Wunder es kommt auch manchmal auf den Gegenüber an.
Manch einer könnte überrascht werden, wie viel in Wirklichkeit in ihr steckt und erst recht, wenn man weiß, welche Geschichte sie bereits erlebt hat.
Es mag sein, das sie einen schwierigen Charakter hat und das obwohl sie Ehrlichkeit anstrebt, doch auch sie ist eben Niemand, der alle Züge vollkommen verstecken kann und deswegen auch immer unberechenbar bleibt.
Sie ist wie das Meer. Mal ruhig und besonnen, mal bricht sie aus. Diese komplizierte Persönlichkeit wird sie wohl nie ablegen können, dazu ist zu viel passiert, welches diese festigt und nährt, aber vielleicht findet sie ja eines Tages wieder zu ihrem wirklichem Ich und kann sich dazu durchringen, wie jeder einfach nach Emotionen zu reagieren und nicht nach einem gewissen Gestellten. Und vor allem das sie sich irgendwann selbst annehmen kann, mit jeder Art, ohne sich dabei schlecht zu fühlen.


Mag/liebt:
♥ ihren Vater
♥ ihre Augen
♥ Mangas
♥ lernen
♥ Sonne, Wärme
♥ Zuwendung
♥ Zitrone, Karamell, süße Getränke
♥ die Zahl 7
♥ frisieren


mag nicht/hasst :
♣ ihren zweiten Nachnamen
♣ einen Teil ihrer “Familie“
♣ vor anderen zu singen
♣ Aufdringlichkeit
♣ Medien
♣ Zicken
♣ ihr Aussehen


Fähigkeiten:
>>Niemand kann dir weh tun. Außer mit deiner Erlaubnis.<<
Grundsätzlich geht Nana davon aus, keinerlei Fähigkeiten zu besitzen. Sie fühlt sich einfach nur wie ein Niemand, der existiert und lebt, nur ohne wirklich etwas zu können oder beitragen zu können. Doch weil wohl in jedem Menschen die ein oder andere Gabe inne wohnt, so kann man ihr auch die ein oder andere zuweisen.
Als erstes sollte man wohl ihre außergewöhnliche Singstimme hervorheben, welche sehr klar, kräftig und emotional ist. Bereits seit sie sehr klein ist, singt sie sehr viel und hatte auch früher großen Spaß daran und ihr Traum war es, eines Tages mit ihrer Stimme Geld zu verdienen. Ihr Ziel war es Sängerin und Synchronsprecherin zu werden, gute Vorraussetzungen hätte sie auch gehabt. Denn ihre Stimme ist wahrlich ein Talent, eine Begabung. Sie hatte nie Gesangsstunden, geschweige denn kann sie Noten lesen, aber wenn sie Songs hört kann sie diese ganz schnell, ziemlich gut nachsingen. Natürlich nicht immer haargenau wie das Original, sie verpasst jedem Song ihr eigenes gewisses Etwas. Ihr Vater hat sie in ihrem Traum immer sehr bestärkt und sie unglaublich gerne singen gehört, doch aufgrund von Mobbing und dem damit zusammen hängenden Glauben, sie würde es nie weit bringen, nie etwas damit erreichen, gab sie ihren Traum schließlich auf. Und obwohl sie immer noch so eine unglaubliche Stimme besitzt, singt sie nur noch selten und schon gar nicht wenn jemand in der Nähe ist, an sich ist es traurig und eine Verschwendung, doch wenn Träume zerstört werden, fehlt der Glaube und die Kraft weiter zu machen.
Namine ist jemand, dem das Lernen sehr leicht fehlt und es ist auch etwas, das ihr Spaß macht. Es gab viele Tage in denen sie sich einfach zu irgendeinem Thema Bücher schnappte und diese durchwälzte, einfach um sich ein größeres Wissen an zu eignen und mehr zu verstehen. Auch in der Schule hatte sie deswegen nie größerer Probleme, weil sie stehts aufmerksam aufpasste und sich Notizen aufschrieb. Doch auch deswegen wurde sie oft gehänselt und nicht gemocht, man traute ihr nicht zu eine gute Freundin zu sein, weil alle sie nur für einen lahmen Streber hielten. So versucht sie es sich gar nicht mehr so sehr an merken zu lassen, wie gerne und einfach sie lernt.
Lange Zeit mochte sie ihre Haare überhaupt nicht, irgendwann konnte sie diese dank ihrer Schwester mögen lernen, dann gab es wieder eine Zeit, in der sie diese hasste. Irgendwann konnte sie sich damit arrangieren. Was dann auch zu einer ihrer Stärken wurde. Sie ist ziemlich kreativ und das kann sie am Besten bei Haaren zeigen. Im Handumdrehen zaubert sie süße, coole, neue Friseuren und das meist mit nur wenig Hilfsmitteln. Durch lange Übung, bei Mitschülerinnen und auch an sich selbst, kann sie inzwischen so ziemlich alles und es macht ihr auch eine Menge Spaß. Bei sich selbst ist sie jedoch meistens nicht in der Stimmung, sich zu frisieren, einfach weil sie der Meinung ist, ihr stünde nichts. Obwohl sie schon oft viel positives Feedback deswegen bekommen hatte, macht sie es doch lieber bei Anderen, was auch zur Beliebtheit beitrug.
Man kann es wohl auch als Fähigkeit bezeichnen, das sie ihren Charakter sehr gut verstellen und sich somit auch ihrem Umfeld anpassen kann. In manchen Situationen kann das sehr von Vorteil sein, andererseits führt es nie zu einem besonders tiefsinnigen Verhältnis. Vielleicht ist sie wie ein Chamelion, welches sich der Umgebung anpasst und tarnt, um nicht weiter auf zu fallen. Diese tierähnliche Eigenschaft ist auch eine Art reiner Eigenschutz, denn so kann sie verstecken, wie sehr sie ihre familiäre Situation mit nimmt und verletzt hat und auch, wie stark sie sie von Grundauf verändert hat. Schließlich kann sie sich nach Außen taff und cool geben, ohne das jemand sieht, wie es in ihr aussieht.


Schwächen :
>>Lasse nie deine Erinnerungen größer werden als deine Träume.<<
Ihre mit Abstand größte Schwäche ist das nicht vorhandene Selbstbewusstsein, obwohl sie dieses nach Außen hin perfekt mimen kann, besitzt sie es in Wahrheit nicht. Das liegt an ihrer Vergangenheit und vor allem daran, das sie mit dem Erlebten nicht umgehen oder es gar verarbeiten kann. Wenn man kein Selbstbewusstsein hat, kommt man nicht weit. Man gibt seine Träume auf, man kann keine Freunde finden und man geht letztlich vor die Hunde.
Eine ihrer weiteren Schwächen ist es, das sie sich von Anderen zu leicht beeinflussen lässt. Als sie jünger war, hatte man ihr gesagt sie würde gesanglich nie weit kommen und so gab sie letztlich ihren Traum Sängerin zu werden auf und gleichzeitig auch den Wunsch Synchronsprecherin zu werden. Man sagte ihr oft, sie sei nicht hübsch, nicht ansatzweise so hübsch wie ihre Schwester und sie empfand sich daraufhin als hässlich, konnte sich selbst nichts mehr abgewinnen. Da gab es dann nämlich auch eine Phase, in der sie sich extrem schminkte und unglaublich viel Makeup benutzte, Schichtenweise, einfach um ihre Hässlichkeit so zu überdecken. Doch nach einer Weile konnte und wollte sie sich so nicht mehr im Spiegel sehen. Sie wurde als Streber nicht gemocht, also veränderte sie sich, passte sich an, verlor ihr selbst.
Ihr fehlt es sehr an innerer Stärke und an der Kraft, sie selbst zu sein. Zu lange Zeit hatte sie sich verstellt und ihre wahren Gefühle zurück gehalten um jetzt wieder alles so zu zu lassen, wie sie es wirklich empfindet.
Namine kann und vor allem will sie ihrer Mutter nicht verzeihen, somit verwehrt und verschließt sie sich auch komplett einem Teil ihrer Familie. Einfach weil sie es nicht möchte und nicht über ihren Schatten springen kann, andererseits könnte man das auch als Stärke ansehen. Denn obwohl sie sich viel beeinflussen lässt, vertritt sie dennoch Standpunkte und Meinungen, an denen Keiner etwas ändern kann.
Die Persönlichkeit die sie hat, ist wohl auch eine große Schwäche. Sie verstellt sich viel und gibt sich so, wie es zu ihren Gegenübern passt und verliert dabei sich selbst. Andererseits kann sie auch einfach nicht aus ihrer Haut.
Das Erlebte mit ihrer Schwester nimmt sie ebenfalls sehr persönlich und kann auch darüber nicht hin weg kommen.
Gleichermaßen steht sie auch extrem in deren Schatten und wird immer an ihr gemessen und kann natürlich nicht mit halten. Es ist traurig, nicht als Person an sich wahrgenommen zu werden, sondern lediglich als Schwester von... oder Tochter von...
Medien sind ebenfalls eines ihrer großen Handicaps, denn die Schlagzeilen in den Nachrichten haben oft einen Teil ihres Lebens bestimmt und dafür gesorgt, das sie manches einfach nicht vergessen oder sich auf etwas anderes konzentrieren konnte. Dementsprechend mag sie diese nicht, vor allem nicht die Welt der Sternchen.
Allgemeine Schwächen wären wohl, das sie grünes Essen, jeglicher Art, einfach nicht mag. Sie möchte keine Erbsen, Paprika, Bohnen, Trauben, Äpfel, Spinat oder sonst was essen, welches eben diese Farbe hat. Diese Abneigung hat sie schon, seit dem sie ein Kind war.
Nana ist auch nicht so sportlich, sie geht lediglich ab und an mal joggen oder macht anderes, aber eben auch nie lange, dementsprechend hat sie nicht wirklich eine Ausdauer. Sport ist auch mit das einzige Fach, in dem sie nicht wirklich sehr gut ist.
Ansonsten mag sie Blutegel überhaupt nicht, Nagellack auch nicht und auch keine Zicken. Das sind Dinge mit denen sie nicht klar kommt und welche sie einfach nicht leiden kann.  



Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
Vater
Naoki Nagori (=ehrenwert; Abschied) 47 Jahre
Lehrer für Geschichte und Deutsch
Hat zwei Kinder mit Makani.

Mutter
Makani Hachidori (=Wind; Kolibri) 42 Jahre
ehemaliges Model, aktuell Teilzeitkraft in einem Unternehmen als Bürokraft und Hausfrau und Mutter
Hat fünf Kinder. Zwei davon mit Naoki. Drei mit Raidon.

1. Geborene
Arisu Kasumi Nagori-Hachidori (=japanisch für Alice; Nebel; Abschied; Kolibri) 21 Jahre
Model
Erstes Kind von Naoki und Makani.

2. Geborene
Namine Nana Nagori-Hachidori (=Welle; Apfel; Abschied; Kolibri) 18 Jahre
Schülerin
Zweites Kind von Naoki und Makani.

_________________________________________________________________________

3. Geborene
Junko Mimi Murasaki-Hachidori (=reines Kind; Prinzessin; lila; Kolibri) 11 Jahre
Schülerin
Erstes Kind von Raidon und Makani.

4. Geborene
Mika Sakura Murasaki-Hachidori (=der neue Mond; Kirschblüte; lila, Kolibri) 8 Jahre
Zweites Kind von Raidon und Makani.

5. Geborener
Rai Munsuta Murasaki-Hachidori (=Vertrauen; Mondstern; lila; Kolibri) 4 Monate
Baby
Drittes Kind von Raidon und Makani.

Stiefvater
Raidon Murasaki-Hachidori (=Donnergott; lila; Kolibri) 49 Jahre
Fotograf
Vater von vier Kindern (Suzu, Junko, Mika, Rai).  Die letzten drei zusammen mit Makani.

Stiefschwester
Suzu Murasaki (=Glocke; lila) 14 Jahre
Schülerin, Fotomodel
Erstgeborene Tochter von Raidon und dessen Exfrau Mai.


Vergangenheit:
>>Lass die Vergangenheit nicht deine Gegenwart rauben.<<
Habt ihr Zeit?
Denn die Familiengeschichte der Hachidoris ist ziemlich komplex und komplizierter, als man zunächst vermuten könnte. Namine wird euch Teil haben lassen, euch in ihre Welt einführen.
Im Grunde beginnt die Familiengeschichte ihrerseits recht schön, fast wie in einem Märchen.
Naoki war mit 24 Jahren noch ein Träumer, mitten im Studium und das Leben einfach für alles liebte und schätzte. Zu dieser Zeit lernte er die wunderschöne 19 Jährige Makani kennen, die bereits ein aufstrebendes Model war und die ganz große Karriere anstrebte. Sie waren ein ungleiches Paar, er ein naiver junger Mann und sie die zielstrebige junge Frau. Und doch, wie uns schon viele Geschichten lehrten, ziehen sich die Gegensätze an.
Aus einer längeren Bekanntschaft in der man sich mal viel, mal wenig sah, wurde schließlich Liebe und aus Liebe ungeplant eine Familie. Makani war knapp ein Jahr älter als bei ihrem kennen lernen und erwartete bereits das erste Kind von ihrem Geliebten.
Im ersten Moment, war es für die Beiden ein Schock. Es war nicht so geplant gewesen, sollte nicht gleich so etwas festes und ernstes werden. Vor allem für sie kam es ungelegen, als Model das gerade dabei war die Stufen zur großen Karriere zu erklimmen, plötzlich eine Schwangerschaft. Doch sie gaben ihrer jungen Liebe eine Chance, sie waren glücklich und stellten sich dem Abenteuer. Schnell wurde geheiratet, doch weil das Model ihren Ruf und somit ihren Rang und alles aufgebaute behalten wollte, behielt sie ihren Nachnamen und Naoki hatte ihren zusätzlich angenommen. Er war kein Mann, dessen Stolz oder Ego so etwas kränkte, alles was für ihn zählte, war der Zusammenhalt, seine neue Familie, welchen Namen die Familie dabei tragen würde, war ihm egal.
Recht schnell kam dann ihre erste gemeinsame Tochter auf die Welt, der sie den Namen Arisu Kasumi Nagori-Hachidori gaben. Makani wollte ihrem Kind gleich einen Namen geben, der sich bereits einen Namen gemacht hatte und so wurde der Doppelnachname beschlossen. Arisu wählte der glückliche Vater nach dem berühmten Märchen “Alice im Wunderland“ weil er das träumerische Mädchen, das zu sich selbst fand, mochte und seiner Tochter auch diese innere Stärke wünschte. Neu in der Mutterrolle, hatte sie sich für den Namen Kasumi entschieden, was so viel bedeutet wie Nebel. Es war ihr wohl in den Sinn gekommen, weil es entfernt mit ihrem Namen zu tun hatte. Beide aus der Natur.
Dem ehemaligem Model fiel es sichtlich schwer, sich in der Familienrolle ein zu finden und ihr fehlte die Arbeit, doch es war eben gekommen, wie es gekommen war.
Etwas Zeit verging und sie lebten zusammen in Harmonie. Nach etwas mehr als zwei Jahren, wurde sie dann erneut schwanger und Naoki beendete sein Lehramtsstudium. Sein Traum war es immer gewesen, Lehrer zu werden, er wollte die Menschen da abholen wo sie waren und fördern und ihm machte das lehren Spaß. Seine Berufung hatte er gefunden, so wie auch seine Frau ganz genau wusste was ihre Berufung war. Man merkte es immer deutlicher, sie war unglücklich in der Rolle der Hausfrau, Mutter und Ehefrau. Sie fühlte sich zu jung für das alles und war sich sicher, das sie für größeres bestimmt sei, dass das nicht alles im Leben für sie sein konnte.
Hätte sie das nicht merken können, bevor sie mit mir schwanger wurde?
Inzwischen war er 29 und sie 24 Jahre alt, als Namine Nana Nagori-Hachidori das Licht der Welt erblickte. Ihre dreijährige Schwester hatte sich schon sehr auf sie gefreut. Ihr Vorname wurde ebenfalls im Zusammenhang mit Mutter und Schwester ausgewählt und Nana weil es ihnen gefallen hatte. Auch sie bekam den Doppelnachnamen.
Eigentlich sollte das Glück doch perfekt sein. Eine kleine, junge Familie, mit abgesichertem Leben und allem was man brauchte.
Eigentlich.
Doch Makani hielt es nicht mehr aus, sie konnte und wollte dieses Leben nicht mehr führen. Sie wollte wissen wie weit sie es noch bringen können würde und wohin ihr Weg noch gehen würde, wollte sich nicht mehr von der Familie fest ketten lassen und sich dafür aufopfern, wollte ihr eigenes Leben voran bringen und eine Erfüllung finden.
Mein Vater hatte sie mir mal als einen Wirbelwind beschrieben, sie kam so unerwartet in sein Leben und stellte alles auf den Kopf, mit einem mal. Er hatte gemeint, sie käme ihrem Namen gerecht. Sie war wunderschön, aber man konnte sie einfach nicht zu fassen bekommen. Nicht greifen, nicht halten. Denn der Wind konnte nicht an einem Ort bleiben, er musste weiter ziehen, unaufhaltsam.
So kam es, wie es kommen musste. Kaum ein halbes Jahr nach der Geburt ihrer zweiten Tochter, packte sie ihre sieben Sachen und war auf und davon. Ohne ein Wort des Abschieds, ohne eine Erklärung, ohne eine Antwort wann sie wieder käme.
Sie hatte meinen Vater zerbrochen.
Naoki, der daran zu kämpfen hatte, das er so urplötzlich verlassen wurde und sich alleine um seine zwei Mädchen kümmern musste, musste sich schnell aufrappeln, wollte er doch für seine Kinder da sein und ihnen ein schönes Leben bereiten. Beide kamen früh in den Kindergarten, schließlich musste er weiterhin arbeiten, wenn auch nur noch halbtags. Als alleinerziehender Vater, war es für ihn nicht immer leicht. Vor allem nicht, wenn seine Kinder beide Mädchen sind. Doch er liebte sie, jeden Tag und war für jeden einzelnen Moment mit ihnen immer dankbar. Für ihn bedeuteten sie das größte Glück auf Erden und er konnte einfach nicht verstehen wie seine Frau das nicht hatte sehen können und nur Schlechtes interpretiert hatte. Es dauerte nicht lange und die Scheidungspapiere kamen per Post zu geschickt. Keine Anhaltspunkte zu ihrer neuen Adresse, keine Frage wie es den Kindern ginge. Lediglich die Information, das es eine schnelle Scheidung geben solle und sie an dem Sorgerecht nicht interessiert sei.
Sie hatte ihren Weg gewählt. Er sollte ohne uns sein.
Arisu hatte der Verlust der Mutter sehr getroffen, Namine war damals noch zu klein um zu bemerken das etwas fehlte.
An Liebe mangelte es ihnen nicht, ihnen ging es gut, ihr Vater war sehr liebevoll, aufopferungsvoll und witzig.
Sie wuchsen unbeschwert auf und waren sehr glücklich, waren froh einander zu haben und so verstrichen ein paar Jahre.
Anfang der Grundschule, hatte die Jüngere der Beiden einen Nachbarsfreund namens Kaito.
Er hatte gemeint, wenn ich Lächle, sehe ich ganz furchtbar aus, aus wie ein Ungeheuer und so fiel es mir schwer, schwer dieses Lächeln zu mögen.
Kinder konnten furchtbar fies sein.
Tatsächlich waren sie es auch, viele andere verstanden nicht, wieso sie keine Mutter habe und malten sich die buntesten Fantasien aus, warum sie eben nicht da war. Manche meinten, sie hätte ihre Mama bestimmt vertrieben, andere das sie von einem Geist verschleppt wurde, andere das und andere jenes.
Und egal wie sehr sie ihr Vater beschlichtigte, sie habe keine Schuld, sie gab sich die Schuld daran. Wie denn auch nicht? Ein kleines Kind konnte doch nicht verstehen, warum seine Mutter es nicht liebte und es bevorzugte fort zu gehen. Zu gehen und sich nicht zu melden, nicht einmal. So musste sie doch selbst Schuld sein. Wäre sie nicht Schuld gewesen, wäre ihre Mutter doch schon nach Arisus Geburt abgehauen und nicht erst nach ihrer. Was war mit ihr falsch? Es musste doch etwas geben, was sie falsch gemacht hatte.
Zweifel die man ihr nicht nehmen konnten, Zweifel die dafür sorgten, das sie ein ruhiges, in sich gekehrtes, schüchternes Mädchen wurde.
Zweifel die bestärkt wurden und ihr Futter fanden, weil man in den Nachrichten immer wieder den Namen Makani Hachidori hörte und in Zeitschriften davon lass.
Sicher, so wusste sie zwar wie ihre Mutter aktuell aussah, aber nicht, wie sie war. Nicht warum sie fort gegangen war.
Seltsam nicht? Was man nicht kennt, kann man doch eigentlich auch gar nicht vermissen.
Mit Anfang dreißig wurde es um das bekannte Model wieder still.
Während mehrerer Arbeiten und Fotostrecken hatte sie den Fotografen Raidon Murasaki kennen und lieben gelernt, der ein Kind mit in die Beziehung brachte und nach sechs Jahren aufstrebenden Erfolg, schien es ihr nun endlich genug zu sein und sie war bereit eine Familie zu gründen, hieß es in den Nachrichten.
Witzig nicht? Eine Familie gründen...dabei hatte sie doch längst eine. Eine die ihr wohl nicht gut genug war.
Nicht lange danach hatten sie geheiratet und sie hatte in den Nachrichten eine Verkündung gemacht, die für Wirbel und Staunen führte, es wurde bekannt, das sie sich für eine Weile zurück ziehen würde um eine Familie auf zu bauen und sich dieser zu widmen. Kurz danach bekam sie bereits ein Kind. Wieder ein Mädchen. Es bekam den Namen Junko Mimi Murasaki-Hachidori. Auf den Doppelnamen hatte sie selbstverständlich wieder bestanden und dem Kind würden alle Türen offen stehen, beide Namen in aller Welt bekannt.
Sie bekam also ihr drittes Kind und Arisu und ich eine Halbschwester. Doch uns verband letztlich nichts, nichts außer der Name Hachidori. Ein Name der für mich nur ein Fluch ist.
Namine war inzwischen sieben Jahre alt und sie verstand die Welt nicht mehr. Warum hatte ihre Mutter eine neue Familie? Warum kam sie denn nicht zurück zu ihnen? Waren sie vergessen worden?

Ebenfalls etwas, das sie nicht verarbeiten konnte. Da erging es Arisu besser, sie verfolgte die Medien zwar auch und wollte auch eines Tages ins Rampenlicht, aber sie konnte das alles irgendwie einfach besser verarbeiten.
Nicht, das mir mein Vater nicht genug war. Aber ich hätte es gerne gewusst, gewusst wie es ist eine Mutter zu haben.
Für die Mädchen war ihr Vater die Bezugsperson und je mehr Rummel um die neue kleine Starfamilie gemacht wurde, desto mehr versuchte er sie davon fern zu halten und glücklich zu machen.
Papa hatte immer alles gegeben. Er ist der Kern meiner Welt, welche sich um ihn dreht und durch ihn gefestigt wird. Für mich ist es das größte Glück, ihn zu haben.
Während es schien, als könne sich Namine langsam an den Gedanken gewöhnen, ohne eine Mutter zu leben, ohne zu wissen wie sich eine mütterliche Umarmung, ein Kuss, eine Hand anfühlte, brachten die Nachrichten neuen Stoff.
Drei Jahre später hatte sie ein viertes Kind zur Welt gebracht, welches sie Mika Sakura Murasaki-Hachidori genannt hatten.
Meine zweite Halbschwester. Ein weiterer Teil, meiner “Familie“ den ich nicht kannte.
Es kostete Kraft, Kraft diesen zweiten Faustschlag ihrer Mutter zu verkraften. Es schien als habe sie sich einen Ersatz für sie gesucht und erschaffen. Beide Töchter wurden als wunderschön angepriesen und man prophezeite ihnen bereits eine ganz große Karriere. Genauso wie man es seiner Tochter und somit ihrer Stieftochter auch vorhersagte.
Tja richtig, da gab es ja noch einen unbekannten Teil der “Familie“ meine Stiefschwester und meinen Stiefvater.
Arisu war inzwischen 13 und Namine 10 Jahre alt und die große Schwester kümmerte sich sehr liebevoll um ihre zurückgezogene Schwester. Versuchte sie aus der Reserve zu locken und schaffte es auch hin und wieder. Zum Großteil aber blieb sie weiter still und ruhig.
Keiner wusste wirklich, wie es in ihrem Inneren aussah. Welche Gedankengänge sie hatte und woran sie sich die Schuld gab, nach welchen Lösungen sie suchte und wie sehr sie sich selbst nicht ausstehen konnte.
Die Jüngere mochte ihren Namen und ihre Haare nicht, es war die natürliche Haarfarbe ihrer Mutter, doch ihre große Schwester konnte ihr ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, weil sie gemeint hatte, es wäre kein Verbindungszeichen mit ihrer Mutter, sondern die zwischen ihnen.
Sie hatte gemeint, es würde nach Außen das Band zeigen, welches uns innerlich verband, welches uns als Schwestern ausmachte und bestärkte.
Weitere zwei Jahre verstrichen und Arisu hatte es inzwischen auch geschafft den ein oder anderen Modeljob an Land zu ziehen. Manche die wussten, wer ihre berühmte Mutter war, meinten sie hätte ihre besondere Schönheit von ihrer Mutter abbekommen.
Anfänglich interessierte sich Makani noch nicht für ihre erstgeborene Tochter, erst als diese weitere drei Jahre später bereits etwas mehr Fuß im Model Business gefasst hatte und mancher über sie sprach. So wurde der Kontakt zu ihr wieder aufgenommen und warum auch immer, aber Arisu fand das ganz großartig.
Und ich? Für mich interessierte sich Niemand. Ich war ein Niemand.
Die nun 18 Jährige bekam als Stärkung von ihrer Mutter und Namine blieb zurück. Nicht lange darauf und ihre große Schwester hatte sich die Haare gefärbt, in die gleiche Farbe wie sie aktuell ihre Mutter trug. Ein rotbraun, welches wohl total angesagt zu sein schien. Dabei zerschmetterte sie das Band, das sie äußerlich doch verbunden hatte und welches sie nur ihretwegen lieben gelernt hatte.
Seltsamerweise kam der Tag, an dem sich Makani auch nach ihrer Jüngeren der beiden Sprösse erkundigte. Sie wollte wissen ob diese auch eine Karriere anstrebte.
Tatsächlich hatte sie es einst getan, als sie kleiner gewesen war, wollte sie Sängerin und Synchronsprecherin werden doch alle hatten sie ausgelacht, gemeint sie wäre zu hässlich und viel zu sehr ein Streber um da Fuß zu fassen und überhaupt aus ihr würde nie etwas werden. Arisu hingegen hatte immer den Wunsch gehabt Model zu werden, sie hatte es besser machen wollen als ihre Mutter, ein Vorbild sein und sie in den Schatten stellen.
Letztlich hatte sie mich verraten. Genauso wie meine Mutter.
Namine hatte ihre Träume aufgegeben, denn sie sah, was Erfolg aus Menschen machte, wie hässlich er sie werden ließ und überhaupt, hatte sie kein Selbstvertrauen mehr um an irgendwas zu glauben oder noch für irgendwas zu kämpfen.
Von der Mutter verlassen. Von der Schwester verraten. Von Mitschülern gehänselt.
Enttäuscht das nicht auch die Jüngere ihr nacheiferte, erzählte sie (natürlich nur über eine Dritte Person, die zwar der Vater war aber dennoch) das ihre achtjährige Halbschwester, sie gerne kennen lernen würde. Das neue Model der Familie hatte sie bereits kennen gelernt und auch die Mutter hatte gemeint, sie seien eine Familie und es wäre doch schön, würden sie sich alle kennen lernen.
Darüber konnte ich nur schmunzeln. Ich habe nie zu gesagt und ich habe auch absolut kein Interesse daran sie kennen zu lernen. Was fällt diesem Mädchen überhaupt ein? Sie hat mir meine Mutter weg genommen. Meine Mutter hat ihre Karriere ihr zu Liebe aufgegeben und wo war die Liebe für mich? Für mich hatte sie sie nicht aufgeben können, doch für sie? Die Wahrheit ist, das ich nichts für diese Fremde empfinde, nichts außer Hass. Denn sie hat das, was ich mir gewünscht habe. Eine Familie. Eine Mutter. Meine Mutter...
Tatsächlich hat Namine bis heute noch keine ihrer Geschwister von Seiten ihrer Mutter kennen gelernt und sie lehnt es auch weiterhin ab. Selbst mit dem dritten Kind von ihr und Raidon, einem Jungen namens Rai Munsuta, möchte sie nichts zu tun haben.
Obwohl ihr Vater ihr stehts all seine Liebe geschenkt hatte und ihre Schwester anfänglich auch für sie da gewesen war, hatte sich in ihr dennoch immer der Wunsch nach einer Mutter befunden. Er war nie erloschen und mit jedem Bild, mit jeder Nachricht über die Familie gewachsen. Jedre Funke, hatte ihre Hoffnungen genährt und doch gab es nur Steine zum essen.
Eine Mutter, welche sie abgelehnt hatte und sich stattdessen lieber eine neue Familie aufbaute, eine Familie für die sie nichts übrig haben konnte, nichts positives empfinden konnte.
Es sprachen aus ihr der Neid, der Hass, die Wut und die unendliche Trauer darüber, selbst nicht genug für sie gewesen sein zu können.
Eine Mutter, die einen nicht wollte, erst dann etwas Interesse zeigte, als die große Schwester bekannt wurde.
Eine Schwester, die einen verraten hatte. In deren Schatten man nun stand, an der man gemessen wurde, man war ein Niemand über den man versuchte an diese heran zu kommen, man war Mittel zum Zweck, man war das Häufchen Elend welches Mutter und Schwester zurück gelassen hatten um Karriere zu machen.
Eine Schwester, die bereit war die neue Familie kennen zu lernen und an zu nehmen und somit das Band zu ihrer richtigen Schwester zu zerschneiden.
Mitschüler, die die Persönlichkeit nicht annehmen konnten und nichts in einem sahen, außer dem Namen.
Und obwohl sie inzwischen ein Mensch ist, mit vielen Fassetten, jemand der lacht und schreit, der sich tapfer und cool gibt, ist sie letztlich doch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ein zerbrochenes Nichts, welches man übrig gelassen hatte. Sie war ein Stein, welchen sie sich ans Bein hatten binden müssen.
Sie war letztlich das ungeliebte, zurückgebliebende Etwas. Ein Etwas für das man nicht genug Liebe finden konnte um da zu bleiben, etwas das im Schatten der Schwester stand und dem man deshalb nicht selbst Beachtung schenken musste. Ein Etwas, das sich auf ganz eigene Weise versucht ins Leben zurück zu kämpfen und das obwohl alle Glieder taub und leer sind.
Meinen Vater trifft keine Schuld. Er hat mich immer aufgefangen. Mir unendlich viel Liebe gegeben. Mich glücklich gemacht. Mich bestärkt... Aber da war einfach etwas, dem ich nicht entkommen konnte und dem ich mich hingab. Etwas von dem ich genau wusste, es ist nicht gut, doch einen anderen Weg fand ich nicht...
Doch Namine ist nicht durch und durch zerbrochen und schlecht. Ihrem Vater sei Dank, weiß sie, das es Dinge im Leben gibt, die großes Glück bedeuten und das es aufrichtige Liebe gibt. Dank ihm kann sie auch aufrichtig Lachen und fröhlich sein und muss es nicht immer aufsetzen und höchst wahrscheinlich wäre sie mit allem viel besser klar gekommen, wäre nicht die Medienpräsenz ihrer Mutter vorhanden gewesen.
Obwohl sie ein ziemlich vielschichtiger Teenager ist, hat sie auch dennoch ihre guten, ganz ehrlichen Seiten, auch wenn sie sich dem oft nicht bewusst ist. Schließlich hat ihr Vater immer alles für sie getan und ihr so viele schöne, glückliche Momente geben können.

„Lass die Vergangenheit, nicht deine Gegenwart rauben“ doch wenn man mit der Vergangenheit nicht abschließen kann, wie kann man dann im hier und jetzt sein? Ich will die Schatten hinter mir lassen, aber sie holen mich ein. Denn sie bestimmen mein Leben.
Sie sind mein Fluch, genauso wie der Name Hachidori.
Seltsam nicht? Ein Name der etwas so Schönes bedeutet und so vielen Menschen Gutes bringt...hat es dennoch geschafft, einen Menschen zu fesseln und zu zerstören, ihm alles zu rauben, ihn durch zu kauen und einfach nur wie ein Nichts wieder aus zu spucken.
Ich wünschte, ich könnte sagen, ich bin dadurch gewachsen und stark geworden, doch das ist nicht wahr, ich bin daran zerbrochen. Denn nicht immer meint es das Leben gut mit uns. Es könnte meine Art erklären, aber dafür möchte ich mich nicht rechtfertigen oder Beispiele ablegen.
Das Leben hat mich geformt und ich bin einfach das, was überlebt hat.


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage: Takenaka

Name: Ja-chan, Nyo-chan, Charanamen

Wahres Alter: 19 Jahre

Zweitcharaktere: Nyoko Nikushimi, Mizu Shiro Kasai, Megumi Yuri Natsuki, [...]

Probepost:
Namine saß in ihrem Zimmer und las. Etwas das sie häufig machte. Lesen, um sich zu informieren, um sich weiter zu bilden und den Horizont zu erweitern. Die Menschen waren häufig zu engstirnig und es fehlte ihnen der Weitblick. Aber nicht nur deshalb, las sie viel in ihrem Zimmer. Nein, sie versteckte sich die meiste Zeit in diesem. War Arisu mal nicht wieder in Tokio um dort ihre leibliche Mutter zu besuchen und ihren Modeljobs nach zu gehen, geisterte sie hier zu Hause herum. Warum kam sie überhaupt noch zurück? Andauernd wurde davon geschwärmt wie toll es bei ihrer Mutter und den Halbgeschwistern sei und das sie ja unbedingt dort mal mit hin sollte?
„Pfft. Als ob ich da hin mit gehen würde“, bruddelte Namine vor sich hin. Schließlich wusste ihre große Schwester doch, welchen Groll sie ihrer Mutter gegenüber hegte und allgemein wie beschissen sie ihre ganze Situation, ihr Leben fand.
Unkonzentriert wegen ihrer Gedanken, lies sie es mit dem lesen fürs Erste sein und ihr blick schweifte durch ihren Raum, ihre Höhle, ihren Rückzugsort. An einem Bild von ihr und Arisu blieb er hängen. Die Aufnahme musste so in etwa vier Jahre alt sein, beide noch schwarzhaarig, beide so eng aneinander geschmiegt und glücklich.
„Du weißt doch ganz genau, warum ich da nicht hingehe“, fluchte sie leise. Mit einem komischen Geräusch wie urghargh, stand sie dann von ihrem Schreibtischstuhl auf und schmiss diesen prompt um. So was passierte ihr oft, wenn sie genervt war, schienen das auch ihrer Möbelstücke mit zu bekommen. Wie loblich, sie litten mit ihr mit. Den Stuhl gekonnt ignoriert, ging sie zu ihrer Fotowand und stupste darauf quasi ihre Schwester an.
„Oder stellst du dich dümmer als du bist?“, sagte sie dieses mal laut. Und wie bestellt, ging in diesem Moment die Türe zu ihrem Reich auf und die indirekt angesprochene stand mit verschränkten Armen im Türrahmen.
„Bitte sag das noch mal Schwesterchen, wer soll hier dumm sein?“, mit wippenden Fingern und einem fixierten Blick, wurde auch Nana mürrischer: „Was kommst du ungefragt in mein Zimmer? Sag mal geht’s noch?“ „Was beleidigst du mich, wenn ich nicht anwesend bin, wie soll ich mich da denn bitte rechtfertigen hää du Doofi?“, es war mehr ein necken, als wirklich böse gemeint. Sie waren doch Schwestern, da machte man das eben. Nach einigen widerwilligen, teils sehr unlogischen Wortgefechten, lachten sie dann Beide und Arisu gab den wahren Grund ihres plötzlichen Auftauchens preis.
„Hier, da war ein Brief für dich im Briefkasten“, mit diesen Worten verabschiedete sie sich dann auch und ging zu ihrem Vater um diesem beim kochen weiter zu helfen.
Wenn es um ihre Privatangelegenheiten ging, wusste sie eben, das Nami dabei keinen Spaß verstand.
Mit dem Wisch in den Händen, schmiss sich die Schwarzhaarige auf ihr großes, weiches Bett und drückte auf die Fernbedienung der Stereoanlage um dort lauten K-Pop ertönen zu lassen. Dank gekonnter Handbewegung, war der Brief im Nu geöffnet und sie konnte sich den Inhalt durchlesen. Schon nach den ersten Sätzen, erhellte sich ihre sonst immer eher coole, distanzierte Miene zu einem fröhlichen, ehrlichen Lächeln. Am Schluss des Briefes ertönte dann ein lautes „YEEEEEEEEEEEEAH – Holly Shit“ durch das gesamte Haus.
Was es war?
Die Bestätigung, die Zulassung das sie auf die renommierte Cross Academy gehen durfte. Weg von dem miesen Teil der Familie, weg von den Verrätern, aber auch weg von ihrem geliebten Vater. Der einzige Abschied, welcher ihr schwer fallen würde...


Satz der Woche:

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BeitragThema: Re: Namine Nana Nagori   Mo 24 Feb 2014 - 16:12



Herzlichen Glückwunsch, du bist
für das Rollenspiel zugelassen!



Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir das Handbuch der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
Außerdem gehört zu deiner Ausstattung diese informative Taschenuhr, welche dir die Zeiten verrät und dich durch den Schulalltag begleitet. In den Notfällen findest du im Kalender wichtige Termine eingetragen, falls der Terminplaner nicht genügend Informationen birgt.
In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Hand und / oder einen Festnetzanschluss hat.
Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert.

Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!



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