Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 April Toumo

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BeitragThema: April Toumo   Sa 22 Feb 2014 - 21:51





April Toumo
„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname:
Toumo

Vorname:
April

Spitzname:
-

Geburtsdatum:
20. Juli

Alter:
17 Jahre

Geschlecht:
Weiblich

Sexualität:
Heterosexuell

Rasse:
Mensch

Beruf:
Schülerin || (Ehemals Vampirjägerin)

Haus | Klasse:
Haus Sonne || Day Class

Schulstufe:
Oberstufe || 11-02

Wohnort/Herkunftsort:
New York - Manhattan || USA


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:

April Aussehen ist das des typischen It-Girls. Ihre Haare sind hellblond, vermutllich durch eine leichte Tönung und reichen ihr etwa bis zum Po. Ein paar Strähnen fallen zu einem etwas fransigen Pony herab in ihr Gesicht, jedoch ohne dass ihre Augen davon verdeckt werden. Frisuren wechselt das Mädchen nur selten, meist fallen ihre Haare offen in Korkenzieherlocken ihren Rücken herab. Nur  zum Sport oder zu anderen körperlichen Aktivitäten bindet sie sie zu einem Zopf oder einem Dutt.
Das Gesicht der Blonden verhält sich in ähnlichem Maße zu ihrem Gesamtbild und alles in allem kann man 'bildhübsch' als Beschreibung für April noch als Untertreibung bezeichnen: Ihre Haut ist hell, allerdings nicht zu blass, auch wenn sie in ihrer Farbe und dem makellosen Erscheinungsbild ein wenig wie Porzellan scheint. Unreinheiten oder Pigmentstörungen sind nirgends zu erkennen, im Gegenteil hat sie es meist nicht einmal nötig, Make-Up zu benutzen, da es sowieso keine Stellen in ihrem Gesicht gibt, die hierdurch kaschiert werden müssten.
Lediglich die Augen schminkt sich das Mädchen, auch wenn hier ein feiner Lidstrich und etwas Mascara ihrer Ansicht nach ausreichen, da die leuchtende blaue Farbe ihrer Iris schon auffällig genug ist. Ihr Blick wirkt meist jedoch etwas abwesend, wenn man ihn im Gesamtbild manchmal auch als naiv deuten kann, was jedoch meist eher daher kommt, dass Aprils Augen relativ groß sind, sowie ihre Erscheinung generell etwas unschuldig wirkt.
Auf ihren vollen Lippen zeichnet sich stets ein feines, engelsgleiches Lächeln ab, das sich jedoch genauso schnell hinter dem Rücken weniger erwünschter Personen in ein gemeines, hinterlistiges Grinsen verwandeln kann. Jedoch sieht man dem Mädchen ihre verschlagene, etwas gemeine Ader nicht an, vor allem nicht, wenn es um ihre Mimik geht, da diese stets freundlich und warmherzig zu sein scheint - Wenn auch auf den ersten Blick zu erkennen ist, dass April fast schon übermäßig auf ihr Aussehen fixiert ist.
Alleine schon ihre Klamotten sind meistens sehr teuer und ebenso angesagt. Dank dem vielen Geld ihrer Familie wechselt sie den Inhalt ihres Kleiderschrankes beinahe monatlich und trägt nur selten zwei mal dasselbe Outfit. Bevorzugen tut sie hier vor allem figurbetonende Kleidung, so wie enge Tops oder kurze Kleider und Röcke. Pullover und lange Hosen gefallen ihr nicht sonderlich, weswegen sie oft auch im Winter auf eher sommerliche Kleidung in Verbindung mit Strumpfhosen und Strickjacken zurückgreift.
Ihre Figur ist hier allerdings ebenso nahezu perfekt, lediglich ihre Brustumfang ist für ihr Alter ein wenig knapp bemessen, was sie aber erfolgreich zu verstecken weiß. Ansonsten nämlich lassen sich an den langen, schlanken Beinen und dem flachen Bauch keinerlei Mäkel entdecken. Sie wirkt auch nicht übermäßig zierlich, man sieht ihr im Gegenteil eher an, dass sie relativ viel Sport macht, wenn auch nicht übermäßig viele Muskeln erkennbar sind.
Alles in Allem ist April jedoch für die meisten Leute mit einer vermenschlichten Version von Barbie vergleichbar. Das strahlende Lächeln bezeichnen viele als aufgesetzt und auch, wenn man sie selten ohne eine Schar ähnlich gekleideter Mädchen als Gefolge sieht, scheint ihr divaartiges Auftreten oftmals schon fast ein wenig lächerlich.

Spoiler:
 

Spoiler:
 



Größe:
162 cm

Gewicht:
50 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
x Lange, blonde Haare, strahlend blaue Augen --> 'Barbie'-ähnliches Aussehen/Auftreten

Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:


Nach ihrem Aussehen zu urteilen, ist April ein typisches, verwöhntes, arrogantes Mädchen, dessen Interessen sich auf Kleidung, Schuhe, aktuelle Charts und Jungs beschränken - Und in gewisser Weise ist das auch so. Jedoch hängt die Entwicklung, die ihr Charakter in den letzten Jahren durchgemacht hat stark mit ihrer Familie und ihrem Verhältnis zu dieser zusammen. Diese nämlich entstammt einer langen Kette von Vampirjägern und auch heute noch wird diese Tätigkeit innerhalb der Familie gelehrt, sodass auch April keine Ausnahme macht. Durch gewisse Umstände in jüngster Vergangenheit hat sie sich jedoch vom Töten der Level D-Vampire entfernt und versucht nun sich der Einstellung hinzugeben, dass es auch möglich ist, in Frieden mit den einst verhassten Kreaturen zu leben. Jedoch ist dies mit einem Charakter, der mit Wachsamkeit und durchgehend pragmatischem denken geprägt ist nicht wirklich möglich, weswegen April in dem letzten Jahr versucht hat, sich so gut wie möglich wie ein gewöhnliches Mädchen zu verhalten - und hat dabei festgestellt, wie sehr es ihr gefällt, im Mittelpunkt zu stehen.
Jedoch ist vielen von dem, was sie heute als prägendes Element ihrer Persönlichkeit glaubt nur aufgesetzt und hinter der Maske des überheblichen, verzogenen Mädchens verbirgt sich eigentlich etwas, was gar nicht einmal so biestig ist.
In ihrem momentanen Leben jedoch, achtet die Blonde extrem darauf, mit wem sie sich abgibt und kann es absolut nicht ausstehen, irgendwo alleine aufzutreten. Meist sieht man sie als führendes Element einer Gruppe kichernder Mädchen, die sich über weniger beliebte Mitschüler lustig machen, sich gemeinsam auf Shoppingtour begeben oder in Modemagazinen herumstöbern. Läuft man in solchen Situationen an dem Mädchen und ihrem Gefolge vorbei, lassen sich oft weniger ausgefallene Komplimente über April Aussehen, ihre Intelligenz oder aber auch nicht wirklich existierende Vorzüge vernehmen, die von ihr in den meisten Fällen als selbstverständlich und offensichtlich abgetan werden.
Hinter dem Rücken anderer ist sie oft ziemlich falsch; liebt es, sich das Maul über Andere zu zerreißen und Gerüchte über verhasste Personen zu verbreiten. Ihr Interesse an Jungs ist auch sehr deutlich vorhanden, auch wenn sie immer noch eine tiefe, jedoch meist verleugnete Abneigung gegen Vampire hegt. Entsprechend sieht man sie zu der Überraschung der meisten nie in der Herde der anderen Mädchen hinter der Night Class hinterherrennen. Im Gegenteil hält April sich schon fast auffällig stark von dieser fern und beschränkt ihr Jagdgebiet auf die Schüler der Day Class - wobei sie es hier mit ihrem Aussehen jedoch eher seltener schwer hat.

Wirklich jemandem öffnen tut sie sich aber nie und ist ebenso wenig sonderlich zufrieden mit ihrem Lebensstil. Sie empfindet es als angenehm, sich lediglich um ihre Noten und abgebrochene Fingernägel sorgen zu müssen, doch merkt sie zugleich oft, dass dies nicht unbedingt das ist, was sie sich immer erträumt hat. Erzählen tut sie dies jedoch nie, sondern versucht stattdessen, es tief in sich zu begraben und nicht einmal einen Gedanken daran zu verschwenden. Auch die Tatsache, dass Wesen wie Vampire überhaupt existieren, versucht sie trotz ihrer Vergangenheit als Jägerin eben dieser so gut wie möglich zu verdrängen.  So verbirgt sie ihre Herkunft meistens auch so gut wie möglich und verhält sich selbst vor Leuten, die um die Existenz von Vampiren wissen so, als wäre sie lediglich ein etwas überhebliches Einzelkind aus einer reichen Familie, das jedoch mit Übernatürlichem nichts am Hut hat.

Was jedoch die Seiten betrifft, die sie bisher nur ganz selten jemandem gezeigt hat, so lässt sich sagen, dass sie durchaus freundlich sein kann, und ihre Intelligenz auch für andere Sachen als hinterhältige Intrigen zu nutzen weiß. Tatsächlich kann sie gegenüber Leuten, die ihr sehr am Herzen legen sogar regelrecht fürsorglich und warmherzig sein und ist in Wahrheit gar nicht so gesprächig, wie sie immer vorgibt zu sein. Wirklich mögen tut sie ständigen Lärm nämlich eigentlich nicht und mag es viel lieber, auch einmal in aller Ruhe alleine ihre Zeit zu verbringen - Seit jüngsten Ereignissen jedoch wird sie durch eben eine solche Einsamkeit immer wieder zum Nachdenken verleitet und versucht aus diesem Grund sich mit so viel Aufruhr wie möglich zu umgeben.


Vorlieben:

x Im Mittelpunkt stehen
x Bewundert werden
x Normalität
x Blumen
x Shopping
x Liebesfilme
x Musik
x Pferde
x Wälder
x Historische Romane
x Tee
x Flirten
x Lästern
x Reality Shows
x Manga

Abneigungen :

x Vampire
x Ignoriert werden
x Ihre Familie
x Gemüse
x Moralapostel
x Besserwisser
x Ihren Willen nicht bekommen
x Hausarbeit
x Pflichten
x Nacht
x Dunkelheit
x Horrorfilme
x Aufdringlichkeit

Fähigkeiten:
Zu Aprils Fähigkeiten gehört vor allem, dass sie sehr sportlich und ausdauernd ist.  Zwar beschwert sie sich meist am laufenden Band darüber, wie anstrengend der Sportunterricht in der Schule sei und dass sie sich so wenig wie möglich bewegen will, da sie es eklig findet zu schwitzen, doch ist sie eigentlich eine durchaus trainierte Läuferin und hat auch mit vielen anderen Sportarten absolut kein Problem. Ebenso ist sie geübt im Umgang mit Schusswaffen, was von ihrer ehemaligen Tätigkeit als Vampirjägerin herrührt. Damals war dies ihre bewährteste Methode, um andere zu töten, sowie ihre Treffsicherheit schon beinahe als lächerlich gut galt.
Heute aber versucht sie, einen großen Bogen um alles zu machen, was irgendwie benutzt werden kann, um andere zu verletzen. Zumindest körperlich. Selbst beim Kochen weigert sie sich meistens, ein Messer oder etwas ähnlich scharfes in die Hand zu nehmen . Selbst bei den geschmacklosesten Intrigen des Mädchens hat sich bisher nie jemand einen körperlichen Schaden davon getragen.




Schwächen:
 Zu Aprils Schwächen zählt vor allem ihr großes Ego. Egal ob es sich nun um Familienangelegenheiten oder eine kleine Banalität handelt - April ist von sich überzeugt. Davon, dass sie das richtige tut, davon, dass ihre Ideen die besten sind und davon, dass sie sich fast alles herausnehmen kann. Immerhin ist es sie, um die es in einem solchen Falle geht. Und wer könnte ihrem Blick schon widerstehen, wenn sie mit gekünsteltem Lächeln um Verzeihung bittet?
Ein weiteres Problem ist die Verbissenheit, mit der sie momentan ihr Leben führt. Sie will sich um jeden Preis einreden, dass sie glücklich mit ihrem Verhalten, ihrem 'neuen' Charakter ist. Alles muss perfekt sein, alles muss stimmen und wenn ihr ein kleiner Fehler unterläuft oder irgendetwas beweist, dass eben nicht alles so ist, wie sie es haben will, so fängt sie an dies zu leugnen und um jeden Preis zu ignorieren. Selbst, wenn sie weiß, dass Vampire existieren - für sie tun sie es nicht mehr, egal, ob sie nun einen sieht oder nicht. Sie will, dass sie von nichts eine Ahnung hat, also muss es automatisch auch so sein. Ob es nun stimmt oder nicht.
Damit zusammenhängen tut somit auch die Dickköpfigkeit des Mädchens. Egal wie falsch sie mit etwas liegt was sie sagt - wenn sie es gesagt hat, ist es richtig. Selbiges gilt für Verbote: Wenn April etwas will, dann kriegt sie es auch, egal, wer es ihr verbietet. Und wenn sie einen Streit darüber führt, ob man sie zur nächsten Party gehen lässt oder nicht, sie tut es, vollkommen egal, was letzten Endes dabei herauskommt.
Was allerdings nie an die Oberfläche tritt und was das Mädchen wohl auch nie jemandem verraten wird ist, dass sie in Wahrheit Angst vor Vampiren hat. Eine tierische Angst, egal um welchen es sich nun dabei handelt, egal ob es nun ein Level C ein Level B oder sonst etwas ist - April will nichts damit zu tun haben. Schon wenn sie die Uniform der Night Class sieht hat sie das Gefühl als schnüre sich ihr die Kehle zu und das letzte, was sie über sich ergehen lassen könnte wäre, mit einem dieser Wesen alleine in einem Raum zu sein.



Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
Aprils Vater ist der Kopf eines großen Unternehmens in den Staaten, sowie es ebenso seine Familie ist, aus der seit Jahrzehnten große Vampirjäger hervorgehen. Ansässig ist er mit seiner Frau und seiner Tochter seit etwa zehn Jahren in Japan - aus emotionalen Gründen, da seine Familie ursprünglich aus Tokyo stammt.
Der Mann ist sehr versessen darauf, dass das Geschäft der Familie, sowie auch deren Traditionen weitergeführt werden und fokussiert seine Wünsche deshalb seit jeher auf April, die sich jedoch zunehmend dagegen wehrt.
Das Verhältnis der Beiden war nie besonders gut, da der Vater des jungen Mädchen schon immer sehr streng war und nur selten Rücksicht auf ihre Gefühle und ihre Launen nahm. Oft kommt ihr der Gedanke, dass er nur ein Kind bekommen hat, um seine Vorstellungen über den Verbleib der Firma verwirklichen zu können.

Ihre Mutter hingegen ist wesentlich warmherziger, wenn auch nicht ein allzu großes Gegenstück zu ihrem Ehemann. Zwar versucht sie, April das Ganze so angenehm wie möglich zu gestalten, doch ist sie trotzdem der Ansicht, sie solle sich den Erwartungen ihres Vaters beugen - ob sie will oder nicht. Zwar bringt sie ein wenig Verständnis mit sich, doch ordnet sie sich letzten Endes doch immer wieder dem Willen ihres Mannes unter und ist nicht bereit, sich für ihre Tochter einzusetzen.
April hatte schon immer ein Problem hiermit und die Bindung zu ihren Eltern ist wohl vor allem deswegen nie besonders gut gewesen.


Vergangenheit:
In ihrem bisherigen Leben war April eigentlich nur selten wirklich glücklich und wenn, dann war es meist nur von kurzer Dauer. Begonnen hat natürlich alles mit ihrer Geburt - kein großes Spektakel, wenn man so will. Sie wurde als Kleinkind von vielen Kindermädchen betreut, beide Eltern hatten nur wenig Zeit, und baute wohl unter anderem deswegen nie wirkliches Vertrauen zu diesen auf. Meist spielte sie für sich und hatte nicht viel mit anderen Kindern zu tun. Sie war eher eine Art Einzelgänger, sogar als Kleinkind, freute sich aber über alles Mögliche, selbst über die kleinsten Kleinigkeiten.
In die Schule kam sie allerdings auch nie, da ihre Eltern nicht wollten, dass sie in irgendwelchen schlechten Einfluss geriet. Alles musste kontrolliert und geplant ablaufen, der gesamte Tag. Früchstück, Privatunterricht, Mittagessen, Training, Abendessen, Schlafen. Freizeit gab es kaum und das Mädchen wurde schon sehr früh auf eine Disziplin getrimmt, die die meisten Eltern als verachtungswürdig für eine Sechsjährige halten würden. Vor allem entscheidend war nämlich das Thema Selbstverteidigung. Noch bevor sie wusste, wogegen sie sich eigentlich würde wehren müssen, hatte das Mädchen die verschiedensten Techniken erlernt aus dem Hinterhalt anzugreifen, andere Leute so schnell wie möglich zu überwältigen, oder aber sich aus einem scheinbar eisernen Griff eines Angreifers zu befreien. Selbst als sie noch nie einen gesehen hatte, wusste sie, wie man Vampire am besten umbrachte, was für grausame Wesen sie angeblich darstellten und dass es ihre künftige Aufgabe sein würde, so viele wie möglich von ihnen aus dem Weg zu räumen.
Insgesamt also eine ziemlich einsame Kindheit, ohne wirklichen Platz für Freunde oder glückliche Erinnerungen. Vermutlich etwas, das sie heute mit ihrem Verhalten zu kompensieren versucht, auch wenn es zur damaligen Zeit ihren Charakter in eine ganze andere Richtung formte. Sie wurde kalt, fast schon berechnend und mit dreizehn Jahren dann, sollte sie den ersten Vampir töten. Eine Aufgabe, die sie ohne Zweifel bewältigte, das sei gesagt, doch hatte sie trotz allem das Gefühl, dass das was sie tat, nicht das richtige sei. Sie sprach es nicht aus, verriet es auch keinem, doch versetzte es ihr immer wieder einen gewaltigen Stich, wenn sie das Gesicht eines gerade von ihr erschossenen Vampirs sah. Man sah es ihr nicht an, da ihre Miene nach wie vor kalt und ausdruckslos schien, doch mochte sie es eigentlich nicht wirklich, diese Wesen zu töten. Sie waren zu menschlich, in ihrer Art und ihrem Verhalten, selbst wenn einige von ihnen zu regelrechten Monstern mutierten.
So lässt sich also fast schon erahnen, worauf das Ganze abzielt, denn nur ein paar Jahre, nachdem sie wirklich in die Familiengeschäfte eingestiegen war, kam sie in Kontakt mit einem dieser Wesen, das sie nicht töten sollte. Es war eher Zufall, dass sie ihn traf und anfangs wusste sie nicht einmal, dass es sich bei dem Jungen um einen Vampir handelte. Sie verstanden sich gut, vor allem, da April glücklich war, endlich einmal jemanden zu treffen, der nichts mit den Angelegenheiten ihrer Familie zu tun hatte. Zumindest dachte sie das und so kam es, dass es nicht allzu lange dauerte, bis sie sich in den Jungen verliebte. Das erste Mal, dass ihr so etwas passierte und noch dazu in einen bis dahin fast völlig Fremden. Doch wie das nun einmal meistens so ist, war es ihr in diesem Falle vollkommen egal. Weil es sich echt anfühlte. Wirklich war und sie nicht im Traum vermutete, dass etwas anderes dahinter stecken könnte.
Jedoch führte auch hier kein Weg darum herum und so fand sie nach etwa einem Jahr, in dem sich die Freundschaft der Beiden deutlich gefestigt hatte heraus, dass er in Wirklichkeit gar kein Mensch war, so wie sie immer gedacht hatte.
Wut war das erste, das sie empfand. Danach kam Trauer, Angst, jegliche Paletten an Gefühlen, die sie besaß überkamen sie und es dauerte eine ganze Weile, bis sie begriff, was genau sich da abgespielt hatte. Oder es zumindest glaubte. Nämlich, dass gar nicht alle Vampire so schlimm waren, wie sie immer gedacht hatte. Das Einige anderen gar nichts tun wollten, dass sie auch freundlich sein konnten. Immerhin hatte dieser ihr nie etwas getan, er mochte sie, war anscheinend sogar in sie verliebt und so konnte es doch gar nichts schlechtes an der Sache geben oder?
Die Meinung des Mädchens festigte sich immer mehr in ihrem Kopf und irgendwann beschloss sie, damit auf ihre Eltern zuzugehen. Damit man sich dafür einsetzen könnte, dass auch unter den Vampirjägern nicht alle einfach als Monster abgestempelt wurden. Eine im Nachhinein relativ dumme Idee, vor allem, wenn man sich die Geschichte der Familie ansah.
Jedoch ließ das Mädchen sich zu diesem Zeitpunkt nicht beirren und führte lange, fast schon über Tage andauernde Diskussionen mit ihren Eltern darüber, was sie mit ihrer Zukunft anfangen wollte und was ihre Eltern für sie planten. Es dauerte wirklich lange, fast schon Monate, bis ihre Eltern einknickten und ihr gestatteten, die Cross Akademie zu besuchen, sobald sie sechzehn Jahre alt geworden war. Nicht, dass sie dachten, das Mädchen wäre vorher nicht reif genug eine Entscheidung zu treffen, doch hofften sie insgeheim, sie würde ihre Meinung bis dahin noch ändern.
April jedoch freute sich für den Moment, zum einen, weil sie das erste Mal wirklich unter andere Menschen kommen würde und zum Anderen, dass sie eine Schule besuchen konnte, deren Ideale sich mit ihren neu gewonnenen Vorstellungen deckten. Denn zumindest vorerst taten sie das. Zu diesem Zeitpunkt stand das  Mädchen nämlich gerade erst einmal vor ihrem fünfzehnten Geburtstag und es kam mal wieder, wie es kommen musste. Zu ihrem Pech.
Denn bei dem Vampir, mit dem sie nun zusammen war, handelte es sich nicht um ein so freundliches Wesen, wie sie anfangs noch in naivem Glauben gedacht hatte. Er hatte anscheinend mehr oder weniger darauf gewartet, bis sie ihm vertraute, zumindest nahm April das im Nachhinein an. Denn irgendwann, als sie gerade dachte, es würde gut zwischen ihnen laufen, fiel er sie an. Bei einer Verabredung im Park, zu einer Zeit, an der sonst niemand da war. Es geschah vollkommen unerwartet, ohne, dass sie es überhaupt ahnen konnte und schon bohrten sich die Zähne des Vampirs tief in ihren Hals rein. Wie genau sie ihm entkam, wusste sie nicht mehr, doch wachte sie, fast ausgeblutet, im Krankenhaus wieder auf, wo man sie versorgte. Noch bis heute scheint dieses Erlebnis traumatisch für sie und sie hat nie ein Sterbenswörtchen darüber verloren. Es dauerte ewig, bis sie überhaupt bereit war, mit ihren Eltern darüber zu reden, auch wenn sie diesen nicht erzählte, dass ihr Freund dafür verantwortlich gewesen war. Laut April war es lediglich ein Level D gewesen, den sie nicht bemerkt hatte. Warum sie nicht die Wahrheit erzählt hatte? Anfangs handelte es sich wohl noch um einfache Verleumdung des Geschehenen. Weil sie es nicht wahrhaben wollte, weil sie nicht glauben konnte, dass man sie so hintergangen hatte. Doch nach und nach, so merkte sie, wandelte es sich in verletzten Stolz, auch wenn die Angst aus dieser Nacht bis heute an ihr hängt. Doch wollte das Mädchen nicht, dass all das, was ihre Eltern ihr gesagt hatten, wofür sie sich gewehrt hatte, auf einmal doch stimmte. Dass sie sich ihnen wieder unterordnen und fügen musste. So also verschwieg sie die eigentliche Herkunft ihrer Verletzung und trat trotz allem, direkt nach ihrem sechzehnten Geburtstag den Beginn ihrer Schulzeit an der Cross Akademie an. Auch wenn sie dort nicht mehr das Mädchen sein wollte, dass sie einmal war. Die, die immer still war, berechnend und sich im Hintergrund bewegte. Es sollte in ihrem Leben nicht mehr darum gehen, die Wünsche ihrer Familie zu berücksichtigen, es sollte nicht einmal mehr um Vampire gehen. Und so verhält sie sich bis heute so, als wüsste sie nichts von alledem, was an der Schule vor sich geht. Erklärt ihr Desinteresse an der Night Class ganz einfach damit, dass sie nichts von arroganten Einzelgängern hält, vor allem nicht, wenn es Freaks sind, die nur nachts wach sind und versucht, mit den anderen Menschen, die in das Geheimnis der Schule eingeweiht sind, einfach so wenig wie möglich zu tun zu haben. In der Hoffnung, dass sie einfach so tun kann, als wäre nie etwas gewesen und auch nach ihrem Abschluss ein ganz normales Leben zu führen.


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage:
SeeU || Vocaloid

Name:
Lulu

Wahres Alter:
17 Jahre

Zweitcharaktere:
Keine

Probepost:
Klick klack klick klack. In gewohntem Rhythmus hallte der Klang ihrer Absätze von den alten Gebäuden wieder. Die Altstadt in der Nähe der Schule war wirklich ein Ort für sich, doch April sollte es egal sein, solange sie hier ihre Lust nach Shopping befriedigen konnte. auf ihren Lippen lag ein leichtes, glamouröses Lächeln, während sie, flankiert von zwei Mitschülerinnen die Straße entlanglief. Es war warm, die Sonne tat gut auf der Haut und überall trieben sich Leute herum, die das gute Wetter für einen kleinen Einkaufsbummel nutzen wollten. Die drei Mädchen waren nun schon etwa eine Stunde unterwegs und jede trug mindestens eine Tüte vollgestopft mit überteuerten Kosmetikartikeln und Markenklamotten mit sich herum. Ansteuern taten sie nun ein Café, in dem sie ihre Füße, die den gesamten Vormittag in den engen, unbequemen Schuhen aushalten mussten, ausruhen konnten. Natürlich sollte ein normaler Mensch länger als ein paar Stunden auf den Beinen sein können, bevor er über schmerzende Gliedmaßen klagte, doch gehörten April und ihre Anhängsel ja auch nicht zu diesen Menschen. Sie waren besser, zumindest laut eigener Aussage und extravagante Mädchen mussten dementsprechend ja auch extravagante Schuhe tragen. Verbunden mit extravaganten Schmerzen und extravaganten Arten, dieses Wehleiden auszudrücken.  In diesem Falle waren ein Latte Macchiato mit extra viel Vanille, eine Diätcola mit einem - natürlich sinngemäß - stark gezuckertem Obstsalat und einem Stück Kuchen, das laut Speisekarte versprach, auf keinen Fall so etwas wie Zusatzstoffe zu enthalten, die die Figur unnötig in die Breite ziehen könnten.
So ließ April sich also wie selbstverständlich auf dem Korbstuhl, der den größten Teil des kühlenden Sonnenschirmschattens einnahm fallen und rückte ihre Sonnenbrille auf der Nase zurecht. "Der Kellner war süß meint ihr nicht auch? Auch wenn er für meinen Geschmack zu sehr gegafft hat." Sein kurzes abfälliges Lachen entglitt ihren Lippen und sie begann in ihrer Handtasche nach dem Lipgloss zu suchen. "Naja das ist doch klar", schaltete sich dann eines der anderen Beiden Mädchen ein. "Das Kleid steht dir so gut, ich schaffe es ja selbst kaum, dich nicht die ganze Zeit darin anzustarren." Ein Kompliment, das von Anhängsel Nummer zwei mit starkem Nicken bekräftigt wurde, jedoch von beiden Seiten kaum der Wahrheit entsprach. Doch April wusste das, es war ihr nur egal. "Das sagst du doch nur, weil du willst, dass ich dich in den nächsten Ferien mit zu dem Konzert nehme. Da musst du dir schon was besseres einfallen lassen." Mit einem kurzen Griff nahm sie die Brille von ihren Augen und beugte sich ein wenig vor, um in dem metallenen Serviertenhalter ihr Spiegelbild betrachten zu können. Geübt und mit fließenden Bewegungen fuhr sie dann mit dem Gloss die Linien nach. "Versuch es mal so zu machen wie Minako. Wir waren letztes Wochenende zusammen im Schwimmbad und sie hat es doch tatsächlich geschafft meine Haare perfekt zu stylen. Ich hab noch besser ausgesehen als sonst und das, obwohl ich mich nicht einmal selbst zurecht gemacht habe." Kurz blitzte in ihren Augen die allseits bekannte Arroganz auf und sie formte ihre Lippen zu einem genauso überheblichen Lächeln. Die beiden gegenübersitzenden Schülerin nickten lediglich, beinahe synchron und ließen wieder Komplimente von sich hören, die fast genauso falsch waren wie ihre Fingernägel.
April aber machte sich daraus nichts, immerhin war es Sinn und Zweck der Sache zu sehen, wie andere Leute sich verbogen, um mit ihr befreundet sein zu dürfen und so warf sie lediglich dem Kellner ihr geübtes, beinahe unwiderstehliches Lachen entgegen, als er ihren Latte Macchiato vor ihr abstelle und ließ mit melodisch klingender Stimme die Worte für sie spielen, um am Ende des Ausfluges ihre Telefonnummer auf der Quittung zu hinterlassen. Dass er wusste von wem sie stammte, nahm sie als selbstverständlich hin. Ebenso, dass er anrufen würde. Immerhin taten sie das immer, wenn es um April ging.


Satz der Woche:
Richtig, korrigiert by Rexi



Zuletzt von April Toumo am So 8 Jun 2014 - 14:23 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: April Toumo   Fr 13 Jun 2014 - 10:42



Herzlichen Glückwunsch, du bist
für das Rollenspiel zugelassen!



Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir das Handbuch der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
Außerdem gehört zu deiner Ausstattung diese informative Taschenuhr, welche dir die Zeiten verrät und dich durch den Schulalltag begleitet. In den Notfällen findest du im Kalender wichtige Termine eingetragen, falls der Terminplaner nicht genügend Informationen birgt.
In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Hand und / oder einen Festnetzanschluss hat.
Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert.

Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!



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