Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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Das Rollenspiel wird neu aufgebaut.

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 Taki Ansho

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BeitragThema: Taki Ansho   Fr 21 Feb 2014 - 19:24





ANSHO Taki
„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname: Ansho (Klippe ,Riff)

Vorname: Takí (Wasserfall)

Spitzname: Igelchen. Er ist nicht unbedingt sein Stil, aber er hat sich an ihn gewöhnt.

Geburtsdatum:  18. Juni

Alter: 18 Jahre

Geschlecht: männlich

Sexualität: hetero

Rasse: Mensch

Beruf: Schüler

Haus | Klasse: Sonne / Day

Schulstufe:  Oberstufe 11-02

Wohnort/Herkunftsort: Niigata, Japan


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen: Er hat weder die Anmut eines gütigen Königs, noch die mystische Aura eines weisen Zauberers, doch die Stärke und die Sanftmütigkeit eines friedvollen Ritters.  
Zuerst flimmert es in den Augen auf, die so dunkel sind wie zartbittere Schokolade. Durch seinen hellen Teint wirken sie manchmal fast schon gänzlich schwarz, doch niemals wie gefährliche, giftige Löcher in seinem Kopf. Ihre leicht geschwungene Form und ein entspannter Ausdruck in ihnen vermitteln sogar eher eine angenehme Ruhe.
So schön sie vielleicht auch sind, die Aufmerksamkeit ziehen sie in der Masse genauso wenig auf sich, wie sein rabenschwarzes Haar. Es ist kurz und neigt dazu, morgens immer wild abzustehen, wodurch er gelegentlich einem Igel gleicht und daran erinnert wird, wie er zu diesem doofen Spitznamen kam. Anders als bei den niedlichen Tierchen, tut eine Berührung mit ihm aber nicht weh. Seine breiten Schultern und starken Arme halten einen sicher und warm.  Und die Tage, an denen seine Hände rau sind, sind schon lange vorbei.
Die Ritterlichkeit kommt schließlich mit der Bewegung. Er ist sportlich und trainierte sich für sein Hobby einen guten Gleichgewichtssinn an. Man merkt ihm an, wie präzise er sich bewegen und seine Kraft steuern kann. Gleichzeitig ist er leichtfüßig und locker. Verspannung und Drohung liest man seiner Gestik und Mimik nur ab, wenn seine Laune wie ein Stein im Teich versunken ist.
Kleidung versteckt, oder hebt seine Art hervor. Etwas legeres, wie Jeans und Shirt, machen ihn zu dem jungen Draufgänger, dem abenteuerlustigen Kind und Entdecker. Ein Anzug macht ihn erwachsen, verzaubert ihn zum großen, selbstbewusst Mann. Eine Sporthose und ein Kapuzenpullover zeigen, dass in ihm auch ein großer Faullenzer stecken kann.
Schmuck ist nichts, wo gegen er abgeneigt ist. Ein Ring, ein Armband, eine schöne Uhr. Es ist egal. Er kann es sich leisten Accessoires zu tragen.
Im Grunde ist Taki in je nach Blickwinkel entweder sympathisch oder nicht. Entweder findet man ihn gutaussehend, oder langweilig. Jedem das seine.


Größe: 1,75 m

Gewicht:67 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:  /

Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:  Erwachsen zu sein, wenn er es muss. Lebensfroh zu sein, wenn er es will. Ein Kind zu sein, wenn er es kann. Das sind drei Aspekte seines Lebens. Drei simple Aspekte, die seinen ganzen Charakter beschreiben.
Durch eine traurige Wendung des Schicksals, durch die die Familie Ansho zwei Töchter bekam, war Taki damit aufgewachsen verantwortungsbewusst zu sein. Er achtete auf die Mädchen, war ihr großer, toller Bruder, der sich immer für sie einsetzte, sich Zeit für sie nahm, sie beschützte. Gleichzeitig war er der kleine Bruder, der alles ertragen musste, was die Großen taten. Er rannte ihnen hinterher wie ein Hund und räumte ihnen hinterher, wie ein Buttler.
Auch heute noch ist er der große Bruder. Auch heute ist er der kleine Bruder. Es ist nicht schlimm, wenn ihn seine Familie ausnutzt, denn für sie lebt er ja mit Herzblut. Es ist richtig so.
Gelassenheit, Ruhe und Geduld hatte ihn diese Zeit gelehrt. Sich zu wehren und Gefahren seinen Chancen gegenüberzustellen wie ein Manager sticht oftmals bei ihm hervor. An seine Zukunft zu denken, wenn es angebracht ist, und seinen Werten treu zu bleiben ist was ihn ausmacht. Anderen freundlich gegenüber zu sein, Verständnis zu zeigen und zuzuhören gehört dabei dazu.
Bei all den Entscheidungen und Verpflichtungen, wo bleibt dann aber die Zeit zu leben? Die findet er immer dazwischen. Sei es das Zanken mit seinen Brüdern oder die Atemlosigkeit nach lauten Schlachten im Schnee. Leben tut er im Detail. Durch seine Hobbys und in der Gesellschaft seiner Freunde, oder bei Gesprächen ohne Sorgen mit den guten Bekannten. Es sind die Späße und netten Gesten zwischen ihm und den Menschen, die ihm viel bedeuten. Das ist für ihn Leben.
Und indem er das Gute in allem zu sehen vermögt und nicht aufgibt, zeigt er anderen und vor allem sich selbst, dass er dran bleiben und stark genug dafür ist.
Und dann, wenn sich ihm dieses kleine Zeitfenster auftut und er es sich erlauben kann, vergisst er die Verantwortung und lässt die gesellschaftlichen Floskeln links liegen, damit er Spaß hat und ein wenig an sich selbst denkt. Er wird dann zu dem Kind, das nichts Schlimmes in der Welt kennt und ganz für sich ist und die Welt von neuem entdeckt.
Plötzlich ist da diese Entspannung, die sich in ihm ausbreiten kann. Er kann reflektieren was er getan hat und wohin er gehen will. Wenn er Kind ist, holt er tief, um noch weiter rennen zu können, wenn er wieder ein Erwachsener sein muss.
Taki ist auf den ersten Blick also ein junger Mann, der sehr früh charakterlich reif geworden ist. Er ist von der stillen, umgänglichen Sorte, gleichzeitig aber auch laut und energisch.
Wenn er durch die Straßen zieht, fällt er den einen nicht auf, während der den anderen den Atem raubt. Generell scheint der Junge die ständig irgendwem zu begegnen, den er kennt, oder verhält sich, als sei es ihm ein Leichtes mit jemandem ins Gespräch zu kommen.
Während er Fremden dabei respektvoll, doch neutral begegnet, ist er mit besser bekannten Personen natürlich schnell Feuer und Flamme. Er erlaubt ihnen viel, gibt ihnen nach. Vor Diskussionen mit ihnen fürchtet er sich allerdings nicht, weil er ihnen vertraut. Für sie würde er von den höchsten Brücken springen und in die tiefsten Meere fallen.


Vorlieben:
- Bücher
- Wissen
- Mechanik/Technik/einfach der ganze Jungenkram xD
- von seiner Familie gebraucht zu werden und ihr zu helfen
- Sport
- Herausforderungen
- Faullenzen, Zeit zum Entspannen
- Tortellini essen
- etwas mit seinen Geschwistern zu unternehmen
- wenn sich Mühe und Arbeit lohnen
- positive, gute Ziele vor den Augen zu haben
- Dankbarkeit


Abneigungen :
- Für andere gerade stehen, wenn dies absolut nicht nötig ist
-Respektlosigkeit
-Egoisten und Möchtegern
-Leute, die den Mund zu voll nehmen
- wenn man ihn reizt und es übertreibt, wenn man ihn um etwas bittet
- Shoppen mit seinen Schwestern
- inkompetente Lehrer oder andere s.g. Fachleute, die nichts von ihrem Job verstehen
- wenn sich andere ständig beschweren, obwohl dies nicht nötig ist
- wenn er Ziele nach mehreren Versuchen nicht erreicht und sich somit seine Sturheit und Zielstrebigkeit in Gereiztheit verwandeln
- Zicken, Tussis
- wenn man ihn als selbstverständlich ansieht


Fähigkeiten: Schulisch ist Taki immer weit vorne und zeigt vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern und Sport großes Potential. Er ist nicht perfekt und seine Leistungen sind durchaus ausbaufähig, aber so, wie es jetzt ist, kann es sich sehen lassen. Bei seinen Klassenkameraden ist er unter anderem deswegen beliebt. Ein anderer Grund ist seine Fähigkeit, sich an sein Gegenüber anzupassen.  Geduldig zu sein hilft ihm dabei anderen eine Hilfe zu sein, ihn z.B. mit Nachhilfeunterricht auf die Sprünge zu helfen oder ihren Sorgen zu lauschen, um ihnen dann einen Klapps auf den Hinterkopf zu geben und ihnen zu sagen, dass alles gut wird.
Fremde Menschen machen ihm keine Angst. Irgendwie finden sie sogar immer ihren Weg ganz alleine zu ihm und er scheint immer irgendwen zu  kennen.
In seiner Familie musste er schon sehr früh große Verantwortung tragen. War die Aufgabe auf seine Schwestern aufzupassen, passte er auf sie auf, wie eine Krokodilmutter. Und wenn ihn seine älteren Brüder brauchen, ist er auch ihnen stets zur Stelle. Selbst dann, wenn sie ihn nur ausnutzen und nerven.
Taki bekommt zeitliche Planungen zu seinem Vorteil prima hin. Timing ist eine wirklich gute Sache. Dass am Ende nicht alles so läuft, wie er es will, ist für ihn nichts neues.
Positive und negative Eigenschaften des jungen Mannes wechseln von Situation zu Situation, von Vorhaben und Plänen zwar ständig, doch zu lernen mit den verschiedensten Dingen umzugehen, liegt ihm gut. Was anderes bleibt ihm auch nicht übrig, wenn er nicht Wurzeln schlagen will.


Schwächen:    Alles, was gut ist, ist auch schlecht.
Die Sturheit, die starke Ader, der Mut. Im Wettkampf wenden sich die Dinge, die ihn an die Spitze bringen, oft gegen ihn selbst. Nicht aufgeben zu wollen,  fällt ihm schwer, wenn er sich in etwas verbissen hat. Sein Selbstbewusstsein und der Druck, den er sich selbst auferlegt, werden immer schwerer zu tragen, bis er klein bei gibt und von dannen zieht. Einzugestehen, dass einem etwas nicht liegt, ist gegen seinen Stolz, egal wie menschlich es ist.
Sein Drang, etwas durchzuziehen und nicht aufzugeben, bringt ihm unter den Mitschülern wenigstens Respekt ein. Vielleicht fürchten sie sich aber auch nur von ihm, weil er es hasst, wenn ihm etwas nach mehreren Anläufen nicht gelingt, oder der Hauch des Erfolgs einfach nicht zum Vorschein kommt.
Hilfsbereitschaft und Verantwortung für andere zu tragen, kennt er seitdem er klein ist. Dass etwas so gutes und edles auch Nachteile hat, weiß jeder, der nicht NEIN sagen kann.
Letzten Endes leidet auch der, der seine Fähigkeiten überschätzt.
Das ist schade, weil er sich davon dann immer etwas erholen muss.



Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:  
Vater
Mutter, Hausfrau
Bruder: Hizashi (inzwischen 20)
Bruder: Natsu ( inzwischen 22)
Cousine: Hana (heute 12)
Cousine: Sona (heute 17)
Über Ecken mit Kazuya Tataku verwandt.
Natsu ist mit Umi Shinjus Schwester verlobt.

Vergangenheit: Am Samstagabend, wenn man durch die sonst so ruhige Straße am Rand der Kleinstadt im Norden Japans spazierte, traf man bald auf den verlockenden Duft eines Festes. Der Vater des Hauses Ansho hatte Geburtstag. Man hatte ihn schon beschenkt und ihm seine Glückwünsche ausgerichtet. Nun saß man langen Tisch und aß gemeinsam. Das große, zweistöckige Haus war erfüllt von den fröhlichen Gesprächen.
Am Tischkopf saß natürlich das alte Geburtstagskind und neben ihm seine Gattin. Frau Ansho war eine sehr hübsche Dame, doch schon seit einigen Jahren sehr kränklich, was sie sich, vor allem an einem so netten Tag, nicht anmerken ließ. Dennoch hatte sie ihren Job in einer Apotheke aufgeben müssen. Das Leben als Hausfrau schadete ihr allerdings nicht, machte sie sogar viel munterer, half ihr ihre Krankheit zu überstehen.
Links von ihr aus gesehen, saßen zwei Mädchen nebeneinander. Die Ältere der Schwestern hieß Sona (16 J.) und war ein liebenswürdiges und ehrgeiziges Mädchen. Sie war zierlich gebaut und hatte eine schöne klare Stimme. Ihr Traum war es in die Branche der Stars und Sternchen einzusteigen. In der Schule hatte sie Schauspielkurse belegt, sorgte oft für die Kostüme und organisierte viele andere Dinge. Vielleicht würde sie aber ja doch lieber etwas mit Musik anfangen, falls es mit der Schauspielerei oder dem Designern nicht klappte.
Ihre fünf Jahre jüngere Schwester Hana war ebenso zierlich wie ihre große Schwester, doch viel schüchterner und leiser als diese. Sie war die kleine Maus, die sich immer an jemanden klebte, um sich sicher zu fühlen. Mit dieser Niedlichkeit hatte niemand in der Familie ein Problem. Man nahm sogar besondere Rücksicht auf ihren zarten Charakter, da die beiden Schwestern schon seit fast sieben Jahren im Haus Ansho lebten. Sie waren damals adoptiert wurden. Ihre Mutter war die Cousine der Dame Ansho. Bei einem Verkehrsurlaub waren Sonas und Hanas Eltern ums Leben gekommen. Kurz darauf waren es fünf Geschwister, die hier ein zu Hause hatten.
Das kleine Mädchen mit den zwei langen Zöpfen hatte vor allem Taki lieb gewonnen und hatte mit ihrer piepsigen Stimme darauf bestanden, dass dieser neben ihr saß.
Taki war zwar gerade ein mal zehn Jahre alt gewesen, als die beiden Mädchen einzogen, doch er benahm sich bald wie ein kleiner Erwachsener. Immer hatte er auf die beiden ausgepasst, hatte schnell den großen Bruder zu spielen gewusst. Es klappte vorbildlich. Und später, als die Mutter krank wurde, hatte sich Taki auch einen kleinen Job besorgt, sodass er seinem sportlichen Hobby nachgehen und den Schwestern und seiner Mutter immer wieder kleine Überraschungen machen konnte. Außerdem kam ihm das auch sinnvoll vor, da seit der Sache mit seiner Mutter, sein Vater zwei Berufen nachging. Oft war es gar nicht so leicht für den Schüler, denn er hatte ja noch ein Leben als kleiner Bruder. Und vor allem mit seinem zwei Jahre älteren Geschwisterchen Hizashi gab es nicht selten Unstimmigkeiten. Untereinander wurden sie liebend gerne handgreiflich, bekamen entsprechend Ärger von ihren Eltern, weil sie deswegen beinahe Stammkunden in der Notaufnahme wurden. Die reizenden Krankenschwestern kannten die beiden Brüder jedoch noch gut dank ihrer Mutter.
Was sich liebt, das neckt sich, passt hier vorzüglich.
Hizashi und Natsu saßen Taki und den Schwestern gegenüber. Beide lebten nicht mehr in diesem Haus. Natsu (21 J.) war drauf und dran ein großartiger Anwalt in Tokio zu werden und Hizashi hatte in der nächsten Großstadt eine Ausbildung angefangen.
Herr Ansho wollte dieses Haus deswegen verkaufen und ein etwas kleineres kaufen. Und den alten Wagen, mit dem er nicht mehr fuhr ebenfalls los werden. Dabei hingen an diesem Rosthaufen lustige Erinnerung, schließlich haben er und die Brüder jede nur erdenkliche freie Minute an ihm herumgeschraubt. Das würde Taki aber nicht mehr mitbekommen, denn da war es schon beschlossen gewesen, noch bevor er es selbst wusste, dass er bald ebenfalls das Haus verlassen würde.
Am Tisch saßen noch die Familien des Bruders des Herrn Ansho und die Familie der Schwester von Frau Ansho. Väterlicher Seits gab es somit noch einen Cousin und mütterlicher Seits noch eine Cousine für die fünf Geschwister. Sie alle wohnten in ganz Japan verstreut und kamen nur selten zusammen. Für solch einen Anlass kam sogar ein ganz entfernter Verwandter zu Gast. Er war mit Natsu angereist. Herr Ansho hatte nämlich noch einen Cousin, der noch seinen Sohn mitgebracht hatte. Der Sohn hieß Kazuya Tataku. Wie sich später herausstellen würde, würden sich Taki und er bald auf einer neuen Schule wieder begegnen.
So verlief der Abend bis spät in die Nacht. Bis dahin erinnerten sich alle an lustige Geschichten aus vergangener Zeit und stoßen immer wieder auf eine glorreiche Zukunft an.

Seit diesem wundervollen Abend ist viel Zeit vergangen und viele Dinge sind geschehen.
Geliebte Menschen sind entschwunden und die Welt brach in Stücke.
Neue Liebe ist erwacht und klebte sie mit süßem Honig wieder zusammen.


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage: Es hat mit Yamamoto Takeshi aus Katekyo Hitman Reborn begonnen, ist inzwischen aber nur noch eine Vorlage, um selbst ein Bild von ihm zu malen.

Name: Mara

Wahres Alter: 21 J – Meine Mutter erzählt allen ich bin 18, wofür ich ihr eigentlich dankbar sein sollte.

Zweitcharaktere: Umi Shinju, Hotaru Hidokei, Ikiteru Tameruhoshi

Probepost: Eine Woche war erst seit dem Schulstart vergangen, und doch erfreute es Taki, dass er mal aus dem renoviertem Gebäude raus kam. Die frische Sommerluft wehte angenehm durch die belebte Straße, in der er sich mit seinen drei Klassenkameraden befand. Diese redeten aufgeregt über jedes Thema, dass ihnen in den Kopf schoss. Taki jedoch hörte ihnen lieber zu oder beantwortete lediglich einige Fragen über seine alte Schule, anstatt sich aktiv in ihre Gespräche einzumischen.
Bald fanden sich die Day Classler auf dem großen Marktplatz wieder, in dessen Mitte ein stattlicher Springbrunnen umringt von Bänken und Bäumen war.
"Schön, nicht wahr?", fragte einer der Jungen an Taki gewandt, der nickend "So etwas hatten wir nicht."entgegnete. Der junge Mann sah über seine Schulter zurück. Die Cross Academy stand triumphierend auf einem großen Hügel.
Sie hielten sich rechts, damit sie ihrem Ziel entgegen kommen konnten. Kamen an einer Eisdiele und einem Klamottengeschäft vorbei, bis man die ins Auge stechende Plastik der Buchhandlung sah. Der weiße Anstrich und eine schwere Holztür, sowie Holzverstrebungen verliehen dem Gebäude eine rustikale und doch moderne Note. Kaum traten die Jungen jenem Laden näher, sprang ohne Vorwarnung ein kleiner Junge vor ihre Füße. Er hatte sich wohl hinter der Statue, einem schiefen Bücherturm versteckt. "Peng! Peng!", rief er, während er mit einer Holzpistole auf sie zielte und dann davon lief mit einem großen Grinsen im Gesicht. Lachend und scherzend betraten die Day Class- Jungen darauf den Laden. Taki konnte noch sehen, wie der Bursche über den Marktplatz zu einem der Häuser gelangte und in diesem verschwand.
Die Erledigungen der Jungen waren zwar schnell getan, doch sie ließen es sich nicht nehmen, die zahlreichen Bücher zubergutachten, was Taki Stunden lang machen könnte. In seiner alten Stadt hatte erst vor kurzem ein neuer Laden eröffnet, in dem er bis zu seiner Abfahrt zur Cross tagtäglich gewesen war. Mit einem freundlichen "Sayounara " verabschiedeten sie sich von der für den Besuch dankenden alten Dame an der Kasse und traten durch die dunkelfarbige Holztür zurück auf den Marktplatz.
"Und was machen wir jetzt?", fragte einer in die Runde, wobei sie noch kurz vor dem Geschäft stehen geblieben waren. Die Lust noch etwas zu unternehmen, war ihnen bei der Sonne vergangen, sodass sie sich entschieden zurück zur Academy zu gehen. Kaum fünft Schritte gegangen, zog plötzlich etwas an Takis dunkler Jeans. Es war der Junge von vorhin.
"Nii-san", sagte der kleine mit piepsiger Stimme und zog ein weiteres Mal an Takis Hosenbein. "Kennt ihr euch?",grinste der Day Classler ,der eben noch neben Taki spaziert war und nun ebenfalls das Kind neben sich hatte."Nii-san", wiederholte der kleine Junge und schaute mit einem Hundeblick zu den Schülern hoch.
Taki konnte sich nie entscheiden, ob er solch einen lieben Blick lieben oder hassen sollte. Seine jüngeren Schwestern starrten ihn immer so an, wenn sie ihn um einen Gefallen baten. In diesem Moment siegte der Engelsblick und die Neugier, was der Kleine von ihm wollte. Somit hockte sich Taki hin, wodurch er auf Augenhöhe mit jenem Jungen war.
"Was ist denn los?", fragte er freundlich. Die überraschten Gesichter der anderen bemerkte er nicht. "Ein Hund hat meine Pistole", sagte der Zwerg mit Schmollmund. "Du brauchst doch vor Hunden keine Angst zu haben", lachte einer von dreien auf. "Der ist aber so groß wie ein Elefant und so böse wie ein Drache", gestikulierte der kleine Mann, während die Schüler ihn grinsend beobachteten. "Na komm, wir schauen uns mal deinen Monsterhund an", mit einem Lächeln stand Taki auf und folgte mit den anderen Klassenkameraden, die auf ein kleines Abenteuer auswaren, dem Jungen. Jener führte sie hinter eines der Häuser zu einem Hinterhof. Schon von weitem her war das laute Bellen des Hundes zu vernehmen. "Wow", " Wer hält sich denn bitte so etwas als Haustier ",gaben die Jungs beeindruckt von sich, als sie die englische Dogge sahen, deren Schulterhöhe der Größe des Jungen ohne Zweifel nahe kam. Dieses Tier war an einer starken, klimpernden Kette angeleint, die mit einem Hering im Boden verankert war. Das Bellen, hallte durch die ganze Gasse immer und immer wieder.
"Da ist sie ja", entdeckte Taki die kleine Holzpistole, die zwischen den Pfoten der Dogge auf dem gepflasterten Boden lag. "Und wie kommen wir an das Ding ran?", es war der Schüler zu Takis Rechten, der die Frage stellte."Hat jemand etwas Speck dabei?" , schmunzelte ein anderer. Der Hund bellte unbeirrt weiter und ließ den kleinen Jungen sich weiter hinter den Crossschülern verstecken. Kein Zaun trennte sie zwischen dem knurrenden Tier und sich selbst. "Wie wär’s wenn einer sich das Spielzeug schnappt, während die anderen das Vieh ablenken?", schlug dann Taki vor. Es war das logischste, was ihm auf die Schnelle einfiel. Mit misstrauischen Blicken stimmten die anderen erst zu, nachdem sich Taki bereiterklärt hatte, selbst die Pistole zu schnappen.
Der Hund knurrte dem jungen Japaner hinterher, als dieser um die Ecke des Hause verschwand, bellte darauf jedoch die Übriggebliebenen an, die ihn immer weiter weg von der Pistole lenkten. Durch die Kette aber, schafften sie keinen größeren Abstand, als nur einen Meter zu gewinnen. Im selben Moment, indem der Hund nun voll und ganz damit beschäftigt war die Day Classler und den kleinen Jungen anzubellen, schlich sich Taki wieder hinter der Hausecke hervor und dem Hund immer näher. Mit geduckter Haltung schritt er so leise wie nur möglich auf die kleine Pistole zu. Seine Schritte wurden von den dunklen Lauten des fleischfressenden Tieres übertönt. Es fehlten nur noch wenige Zentimeter, bis er das Spielzeug ergreifen konnten. Sein Herz schlug schneller. Ein Spielzeug vor einem bissigen Hund zu retten war noch nie seine Aufgabe gewesen. Die Jungs spornten derweilen den Hund dazu an, sich nicht umzudrehen. Ein Biss eines solchen Hundes war nicht empfehlenswert.
Hab sie!, dachte er erfreut, doch übereilt. Mit einem Mal drehte sich die Dogge knurrend um und sprang auf ihn zu.
"Nii-san!", schrie der kleine Junge erschrocken und umklammerte einen der älteren Jungen. Es war wirklich knapp! Einen halben Meter weiter, rastete der Hund sabbernd aus.
"Wow.", gab Taki erleichtert von sich, er war noch rechtzeitig zurück gesprungen. "Nii-san!", der kleine Junge rannte im großen Bogen um den Hund auf den sich nun aufrichtenden schwarzhaarigen zu. Lächelnd und sich den Dreck vom Hintern klopfend reichte er diesem seine Holzpistole zurück. "Mutig. Mutig ","Da hat jemand einen Helden gefunden" ,"Gute Arbeit, Dogfighter",kommentierte das Ablenkungskommando. Lachend verließen sie zusammen den wütenden Wachhund, der an seine Kette gefesselt war. Der kleine Junge hörte nicht auf den Schülern zu danken und hielt voller Freude sein Holzspielzeug hoch.
"Wie heißt du eigentlich?", Taki war eingefallen, dass sie gar nicht den Namen, des kleinen Cowboys wusste."Ich bin.." "...Shouta-chan", ertönte plötzlich eine Frauenstimme, die hinter den Jungen auftauchte. Verwundert drehte sich diese um und erblickten eine erleichtert aufatmende Frau auf sie zukommen. Sie trug ein gelbes Sommerkleid und eine weißes Jäcken, ihr schwarzes Haar war hochgesteckt.
"Haben sie auf ihn aufgepasst? Ich hoffe er hat ihnen keine Unannehmlichkeiten bereitet", sie verbeugte sich förmlich und winkte ihren Sohn zu sich, der ihr strahlend in die Arme lief. "Kaa-san, Nii-san und seine Freunde haben mir geholfen meine Pistole vor dem großen Hund zu retten", "Oh, was machst du nur für Sachen, Musuko", sie nahm ihren Sohn an die Hand und schenkte den Day Class Schülern ein dankbares Lächeln.
Taki war ganz überrascht über die Situation gewesen, dass der kleine Shouta weggelaufen sein könnte, war ihm gar nicht in den Sinn gekommen. Wenigstens hatten sie dem kleinen Jungen eine Freude gemacht, und wer weiß was passiert wäre, hätte er alleine versucht sich der übergroßen Dogge zu stellen.
"Tschüss, Otouto, mach deiner Mutter keinen Ärger", verabschiedete er sich von dem lachenden Jungen und machte sich mit seinen Kameraden auf den Weg zurück zur Cross.
"Wir wussten gar nicht, dass du so ein guter Junge bist, Taki-kun", einer seiner Mitschüler hang seine Arm um seine Schulter. " Und morgen retten wir hübsche Mädchen, vor bösen Drachen", fuhr er kichernd fort. " Taki macht die Arbeit, wir kassieren!", ergänzte der andere
Freudig und mit einem Gefühl, etwas Gutes vollbracht zuhaben, verschwanden sie immer weiter von dem Schauplatz ihres kleinen Abenteuers und sahen der Academy grinsend entgegen.


Satz der Woche:  Ich bin jemand, der das tatsächlich noch einmal nachsehen würde, aber ich tu es nicht.

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BeitragThema: Re: Taki Ansho   Fr 21 Feb 2014 - 22:28



Herzlichen Glückwunsch, du bist
für das Rollenspiel zugelassen!



Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir das Handbuch der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
Außerdem gehört zu deiner Ausstattung diese informative Taschenuhr, welche dir die Zeiten verrät und dich durch den Schulalltag begleitet. In den Notfällen findest du im Kalender wichtige Termine eingetragen, falls der Terminplaner nicht genügend Informationen birgt.
In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Hand und / oder einen Festnetzanschluss hat.
Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert.

Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!



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