Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Maria Kanashimi

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BeitragThema: Maria Kanashimi   Mo 17 Feb 2014 - 20:30






Maria Kanashimi

„Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“


Nachname: Kanashimi (Traurigkeit)

Vorname: Maria

Spitzname: Joumi (Menschlichkeit)

Geburtsdatum: 20.Juni

Alter: 16

Geschlecht: Weiblich

Sexualität: Heterosexuell

Rasse: Mensch

Beruf: Schülerin

Haus | Klasse: Sonne | Day

Schulstufe: 10-01

Wohnort | Herkunftsort: Tokyo, Japan  | Osaka, Japan


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen:
Marias Haar ist schneeweiß, wirkt bei gedämmtem Licht aber eher schon beinahe gräulich. Ihr Haar fällt ihr hinten über den Rücken bis etwa zu ihrem Hintern herunter, aber nicht alle denn vorne an den Seiten gehen, die ihr bis kurz über den Schlüsselbeinknochen und ihr Pony reicht ihr knapp über die Augen in einem leichten stufigen Schnitt. Eigentlich immer trägt sie ihr Haar offen, bis auf zwei Haarsträhnen, die sie zusammen flechtet und wie eine Art Haarband von der einen zur anderen Seite legt und mit Spangen befestigt. Ihre Haarfarbe allein lässt sie meist schon sehr auffallen und aus der Menge stechen, aber auch nicht nur das denn da spielen andere Faktoren auch noch mit.
Wie zum Beispiel ihre rötlich aber auch mal eher Rosafarbenen schimmernden Augen, die von tiefschwarzen, wundervoll vollen Wimpern noch zusätzlich betont und so auch hervorgehoben werden. Dies steigert sie manchmal sogar noch indem sie Mascara oder dezenten Lidschatten benutzt, aber immer so das es natürlich aussieht. Ihre Nase ist klein und grade zu feenhaft, so auch ihre weichen Lippen die Blassrosafarbend sind, aber manchmal doch von Lipgloss mehr Farbe bekommen oder einfach schön schimmern wenn Licht auf ihre Lippen fällt. Ihre Unterlippe schmal und ihre Oberlippe etwas voller aber normal eben. Ihre Gesichtsform ist ein wenig herzförmig und ihre Ohren liegen normal an werden aber von ihren Haaren verdeckt. Der Hals der 16-jähirgen Schülerin ist auch normal, also für die Verhältnisse ihres Körpers zumindest, so auch ihre Schultern, ihr Dekolleté, ihre Brust, Taille, Hüfte, ihre Ober- und Unterarme, Po, Beine und ihre Füße. Ihr Hals wird meist von einem Goldkettchen mit einem Kirschblütenanhänger der grade zu auf ihrem Dekolleté liegt geziert, diesen bekam sie von ihrem Butler zum sechzehnten Geburtstag geschenkt. Ihre Brüste sind ein gutes B-Körbchen, welche mit einem Push-up-BH meist eher für ein C-Körbchen gehalten werden kann. Ihre Taille betont sie gern, weshalb sie gerne enge Sachen trägt und ihre Hüften sind etwas breiter, jedoch nicht anormal. Marias Beine und Arme sind oberhalb etwas fülliger, aber nicht zu sehr, und nehmen zu ihren Händen und Füßen wieder ab, einfach normal. Ihre Hände und Füße sehen klein und fein aus, was sie auch sind. Ihre Nägel lackiert sie gerne in mal schlichteren, unauffälligeren Farben und dann wenn ihr danach ist auch mal ausgefallener und Bunter als man es von ihr erwartet.
Sie pflegt ihren Körper, der eigentlich immer einfach makellose aussieht, doch leider nicht ist. Zwar hat sie reine Haut, die blass ist und keine Mitesser oder gar Pickel, aber an ihrem rechten Unterarm sieht man Narben, manche älter, manche frischer. Versteckt diese jedoch meist vor fremden und unbefugten Augen Anderer und ist stets drauf bedacht das auch ja niemand diese sieht oder es bemerkt. So trägt sie meist langärmelige Blusen, Pullovers oder Jacken, dafür aber dann auch gerne Röcke oder selten auch mal Kleider mit einer Strickjacke drüber. Wenn Maria Röcke trägt, zieht sie manchmal eine Leggins an, aber wann anders auch mal Kniestrümpfe, das ist, meist abhängig davon, worauf sie grade Lust hat und was auch besser passt. Ihre Klamotten sind meistens sehr Edel und aus guten Stoffen, denn sie besitzt mehr Kleider, Blusen, Röcke, Jacken und Schuhe, die handgemacht sind. So kommen ihre Klamotten vom Familien eigenen Schneider und die Schuhe von einem befreundeten Schuster. Sie legt viel wert auf ihr Äußeres, da es ihr von klein auf an immer schon nahe gelegt wurde. So kleidet sie sich immer gut, egal ob elegante Kleider oder ein Rock mit Bluse und einem Jackett darüber. Es gibt keine Farbe, die sie bevorzugt, jedoch hat sie nicht vieles, was Blau ist, aber dafür Violett, Dunkellila, Flieder. Auch mag sie Muster, so sind gestreifte, gepunktete und karierte Muster zum Beispiel auf einer Strumpfhose keine Seltenheit.
Der Klang ihrer Stimme ist klar, sanft und rein, Maria hört sich aber zu meist sehr kontrolliert an.


Größe: 1,62 cm

Gewicht: 48 Kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
x Narben an dem rechten Unterarm
x Ihre rot schimmernden Augen
x Ihr schneeweißes Haar


Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit:
„Das Lächeln auf den Lippen, doch nicht die Wahrheit.“ - Maria Kanashimi. Wie sie ist? Wie sie auf andere wirkt? „Wer soll ich sein?“ und „wie möchte ich sein?“, das alles sind doch Fragen, die bestimmt jeder von uns sich schon mal gefragt hat? Und wenn nicht dann wird das irgendwann einmal noch kommen, da kann man sich sicher sein. Während es ihr vergönnt war selbst noch eine kurze weile wenigstens frei von allen Sorgen zu leben. Sie hatte grade als sie noch jünger war eine enge Bindung zu ihren Eltern, obwohl eher zu ihrer Mutter anstatt zu ihrem Vater, was wohl daran lang das Minoru viel arbeitete. Sie war ein aufgewecktes und fröhliches Mädchen, das Gefallen daran gefunden hatte die Bediensteten des Hauses auf Trapp zu halten. Als neugierig kann man sie alle mal beschreiben, selbst heute noch, auch wenn alles nun anders läuft als damals. Sorgenfrei kann man leben, wenn man unwissend ist, doch früher oder später wird das einfach nicht mehr der Fall sein, so wie es ihr der Fall war. Anfangs noch war sie eben sie selbst. Sie trieb, was ihr gefiel und malte sich die Welt, wie sie Sie gern gehabt hätte.
Doch dieses unbeschwerte Leben kam an einem Wendepunkt an als Maria etwa acht Jahre alt war, der Druck von außen wuchs und so auch der ihrer Eltern auf sie. Das Mädchen lernte alles Wichtige über die Etikette der Japaner, lernte zu lächeln, obwohl es nicht der Wahrheit entsprach. Das junge Fräulein begann sich stets bedacht und kontrolliert zu präsentieren, so wie sie es lernte, gezeigt bekam und bei den Erwachsenen beobachten konnte, jedoch war alles noch einfacher als sie klein war. In der heutigen Zeit sieht sie das alles anders, wie sollte sie denn auch nicht?
Immerzu mit Adleraugen bewacht, immer darauf achtend nicht falsches zu tun oder zusagen, immer aufmerksam sein zu müssen, um nicht ihren wahren Gefühlen zu unterliegen. Gefühle wie zum Beispiel, Trauer, Wut, Enttäuschungen, Einsamkeit, Schmerz und auch das Gefühl der Hilflosigkeit. Das alles sind Gefühle, die man braucht und hat, ob man sie nun will oder nicht, es sind Emotionen, die im richtigen Maß gut sein können, aber nicht wenn sie zu intensiv sind oder wenn gar man sie unterdrücken muss. Maria jedoch musste genau das tun, man verlangte von ihr ihre Emotionen zu verbergen, ohne dabei darauf zu achten, was dies mit ihr anrichten würde, beziehungsweise mit ihr schon angerichtet hat. Über ihre Gefühle schweigt sie bei anderen, zumindest bis auf ihre Eltern, jedoch verrät Maria auch ihnen schon längst nicht alles, was ihn ihr vorgeht. Fremden gegenüber ist sie freundlich und höflich, so auch weiß sie sich zu benehmen, wenn sie in der Öffentlichkeit ist oder auch mit ihren Eltern zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen wird.
Trotz des Statutes ihrer Eltern und grade ihren Vaters ist das junge Mädchen nicht eingebildet, nein sie ist auf dem Teppich der Tatsachen geblieben, wie man so schön sagt. Oft wäre es ihr sogar lieber wenn ihr Vater nicht die Politik betreten hätte und einfach weiter Polizeichef geblieben wäre. Zwar redet das junge Mädchen nicht offen mit anderen über Dinge, die sie bedrücken oder auch arg beschäftigen, da sie eine andere Lösung dafür gefunden hat, auch wenn diese ihr schadet und es auch nicht wirklich hilfreich ist, so fand sie einfach keinen anderen Weg. Ihr Ventil um mit innerem Druck und mit innerer Anspannung fertig zuwerden hinterlässt Narben an ihrem Körper, doch es ist schon so lange so, nun kann sie nicht mehr anders. All das zieht sie zwar eigentlich nur noch tiefer, denn noch ist das ihr Geheimnis und das soll nie jemand erfahren. Ein Gesicht, das ein zartes Lächeln auf den Lippen trägt, was aber leider nur den Schein des gut erzogenen Mädchens mimen soll. Ein Lächeln, hinter einer verletzten Seele, die zu zerbrechen droht.


Vorlieben:

x Feste
x Musik
x Gedichte
x Kirschsaft
x Kirschblüten
x was Unternehmen
x Frei von allen zwängen sein
x ehrlich gemeinte Aufmerksamkeit/Zuwendung

Abneigungen:

x- Fremde
x- Knoblauch
x- ihre Narben
x- Tomatensaft
x- Gewalt/Krieg
x- Laute Geräusche
x- Fettiges Essen und Fisch
x- zu viel ausgeübter seelischer Druck

Fähigkeiten:
Was Maria Kanashimi für Talente ihr eigen nennen darf?
Naja auf jeden Fall das Reiten, sie liebt Tiere und grade Pferde haben es ihr angetan, diese wunderschönen und schnellen Geschöpfe hat sie wirklich schnell ins Herz geschlossen. Neben dem Reiten ist sie auch gut im Schwimmen und das macht ihr auch sehr viel Spaß, eine Zeitlang nahm sie an Internationalen Schwimmmeisterschaften teil, aber dies auch nur für ein paar Monate, da einfach von Seiten des Trainers zu viel Druck auf ihr lastete. Das wohlerzogene Mädchen ist wahrlich auch kreativ veranlagt so hat sie auch Freude am Dekorieren von Räumen, Zeichen im allgemein tut sie sehr gern auch mal, oder auch am entwerfen von Kleidung. So hat sie so manches Mal ihre Kleidung schon selbst auf dem Papier angefertigt und der Familien eigene Schneider ist dann damit betraut worden dies umzusetzen, was bis jetzt auch immer gut ging. Obwohl man es vielleicht nicht glauben mag, ist sie eine Person die anderen Mitmenschen sehr gerne zuhört. Ein Grund, weshalb sie dies tut, sie versucht ihr eigenes Leben beziehungsweise manche Teile davon, dadurch zu verdrängen. Der zweite Grund ist sie versucht ihren Mitmenschen dadurch zu helfen, da sie öfter mal das Gefühl hat, das es andern Menschen ähnlich ginge wie ihr. Obwohl sie im Hinblick darauf ihre eigenen Gefühle auf die Menschen in ihrer Umgebung überträgt. Auch hat Maria ein Talent dafür Noten zu lesen, was aber wahrscheinlich nicht nur ein Talent sonder auch Übung und können ist, den sie kann auch Querflöte und ein wenig Klavier spielen, beides brachte ihr ihr Butler bei. Wie es mit ihren schulischen Fächern ausschaut?
Also Themengebiete, die ihr auf jeden Fall liegen, sind Politik, hängt einfach, damit zusammen da ihr Vater in der Politik vertreten ist. Ethik, das würde ihr schon früh beigebracht, da ihre Eltern da viel wert drauflegten. Und dann wären da noch Geografie, Geschichte, Japanisch und das Fach der Kalligrafie.


Schwächen:
Ein jeder Mensch ist mit schwächen belastet, ebenso die freundliche Kanashimi. Nobody is perfect, wie es so schön heißt. Man könnte behaupten dass Maria einen Sammeltick hat nämlich, was Karierte, gestreifte oder auch gepunktete Kleidungsstücke angeht, grade auch kleine Mini-Hüte. Eine weitere tiefe Schwäche ist wohl oder übel ihre Instabilität, wenn es um seelischen Druck geht, wie zum Beispiel die an Sie gerichteten Erwartungen zu erfüllen um ihre Familie stolz zumachen. Nur leider bringt grade das Sie in Teufelsküche, wenn man so will, sie will perfekt sein.
Sie möchte niemandem ein Klotz am Bein sein, sie will jemand sein auf den man Stolz sein kann. Nur kann man leider nicht wirklich sagen, dass sie willensstark ist, da passt eher das Gegenteil. Maria hat große Selbstzweifel, auch wenn sie versucht, es hinter einem zarten Lächeln zu verstecken, das traurige ist, dass ihre Eltern es nicht bemerken, vielleicht wollen sie es nicht sehen, Maria weiß es nicht. Sie wünscht sich „gesehen“ zuwerden, sie möchte wahrgenommen werden, so wie sie ist, mit ihren Fehlern und Macken nur ist das leider grade zu unmöglich, wie es scheint.
Da sie nicht mal von den ihr Wichtigsten und nahestehen Personen in ihrer Umgebung gesehen, wie sollen andere ihre wahres Ich aber auch verletzte Seele dann so je bemerken? Maria hat eine Tomatenallergie, deshalb meidet sie das rote Gemüse, kommt sie mit dem Saft der Tomate oder auch Tomatenpulver in Berührung so ist es auch schon vorgekommen, dass sie Atemnot und brennenden Ausschlag auf der Haut bekommt. Die Tomatenallergie hat sie von ihrer Tante, der Schwester ihres Vaters mitbekommen so wie es den anscheint hat, denn weder ihre Mutter noch ihr Vater, weißen eine Allergie gegen das Strauchgemüse vor.
Auch weißt sie in der Schule in manchen Fächern eher noch nach hol bedarf, als das sie es zufriedenstellend beherrscht, so wie in Hauswirtschaft, Informatik, Wirtschaft und ein klein bisschen Englisch noch.

Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:

Vater: Minoru Kanashimi (Traurigkeit)
Alter: 48
Beruf: ehemaliger Polizeichef von Osaka, heute Politiker

Mutter: Etsuko Dekinai (Unfähig)
Alter: 45
Beruf: ehemalige Assistenzärztin im Polizeikrankenhaus von Osaka, heute wieder Ärztin in einem Krankenhaus in Tokyo

Sonstige: Mikage Kujino
Alter: 23
Beruf: Butler der Familie Kanashimi seit ca. sieben Jahren


Vergangenheit:
Ihr Vater Minoru stammt aus normalen familiären Verhältnissen, so auch ihre Mutter Etsuko. Minoru und auch Etsuko wuchsen in Osaka auf, ihre Wege kreuzten sich aber erst Jahre später zum ersten Mal. Minoru studierte an der Uni, sein Vater war ein Erzgeiger Mensch und so sollte sein Sohn ihm eines Tages in die Politik folgen aber er weigerte sich und ging zur Polizei. Etsuko hingen trat in die Fußstapfen ihrer Eltern und ging an die Uni um Medizin zu studieren. Die Jahre vergingen und Minoru hatte es mit der Zeit sogar geschafft zum Polizeichef von Osaka aufzusteigen, mit dreißig Jahren wurde er bei einem Einsatz verwundet durch eine abgeprallte Kugel. Er wurde an der Schulter verletzt und wurde ins Polizeikrankenhaus gebracht und dort von der schönen und hingebungsvollen Etsuko Dekinai verarztet und gesund gepflegt. Es dauerte nicht lange da verliebten sich die beiden ineinander und wurden sogar ein paar, sie waren Seelenverwandte und heirateten ziemlich schnell. Zwei Jahre später als er zweiunddreißig und Etsuko neunundzwanzig Jahre war hingen sie ihre berufe erst einmal an den Nagel, denn die beiden erwarteten ein Kind, eine süße Tochter. Maria Kanashimi. Mit der Zeit entdeckte Etsuko das ihre Tochter ein sehr gefühlvolles kleines Mädchen war und so kam es das Sie in der Familie auch des Öfteren mal Joumi genannt wurde, was so viel bedeutete wie Menschlichkeit.
Etsuko arbeitete erst mal gar nicht mehr, ihr Mann hingegen, beugte sich endlich seinem Vater und begann in die Politik einzusteigen, als seine Tochter acht war, hatte er es endlich geschafft. Er wurde Politiker, so ermöglichte er seiner Familie zwar bessere Verhältnisse, doch es hatte alles seinen Preis, so auch mussten sie umziehen. Marias Leben kam an einen Wendepunkt, nicht nur der Umzug mit der Familie sonder auch standen sie immer mehr in der Öffentlichkeit. Das ruhige Leben war vorbei, auch ihre Mutter begann wieder als Ärztin zuarbeiten, nun aber in einem Krankenhaus in Tokyo. Alles was ihr blieb waren ihre Kindermädchen und ihr Butler. Ihren Vater sah sie nur noch im Fernsehen, auf Events oder wenn er mal sehr spät doch noch nach Hause kam. Ihre liebe Mutter sah sie auch eher nur mal am Wochenende, da sie unter der Woche oft im Dienst war. Es war nahezu ein Wunder sah sie ihre Mutter und ihren Vater mal gemeinsam in der Villa, dies war aber so selten, das es vielleicht grade mal zweimal vorkam. Für Maria gab es Privatunterricht von ihrem Butler Mikage, der zu einer ihrer wichtigsten vertrauen wurde und den sie sehr zu schätzen begann, da er immer für sie da war. In dem Unterricht war auch das Noten lesen und Querflöte spielen drin, auch das brachte ihr Mikage bei, sowie auch etwas Klavierunterricht.
Maria begann zu zweifel ob ihre Eltern Minoru und Etsuko wirklich nur so viel arbeiteten, um ihr bessere Verhältnisse bieten zu können oder ob sie vielleicht von ihr eigenen Tochter nur Weg wollten. Sie wünschte sich oft, wenn sie Abend alleine im Bett lag, das ihr Vater aus der Politik gehen würde, wieder nach Hause käme und alle zusammen was unternehmen würden, wie zum Beispiel Feste besuchen. Natürlich hieße das, dass auch ihre Frau Mutter bei der Arbeit kürzertreten müsste, aber wäre der Preis den wirklich so hoch für die Eheleute, dass sie stattdessen ihr eigenes Kind vernachlässigten?

Im Alter von neuneinhalb Jahren begann das Mädchen mit dem Schwimmen und auch mit dem Reiten, ein ständiger Begleiter war ihr dabei ihr treuer Butler Mikage. Er hatte sich im Laufe der Zeit ihre vollstes Vertrauen angenommen, die Kanashimi verzichtete auf freunde, und wie sie auch gerne sagte „auf leere Hüllen, dessen Körper nur noch präsent war.“. Sie versuchte sich abzulenken und sich nicht dran zu erinnern, dass sie alleine mit Bediensteten die Villa ihrer nicht existieren Eltern bewohnte, so war ihr zumindest. Ihre Eltern waren ebenfalls „leere Hüllen“ so wie alle... Mit einer einzigen Ausnahme und das war Mikage. Maria begann mehr für Mikage zu empfinden, als Ihr zunächst klar war, dieser junge Mann war nicht einfach nur ihr Butler, nein er war auch ihr Freund, ihr lieber Mikage. Die beiden unterschieden nur sieben Jahre, er kümmerte sich schon so lang um sie, dass sie schon Angst bei dem Gedanken verspürte, wenn sie daran dachte, ohne ihn zu sein. Zusammen mit ihrem geliebten Butler Mikage, von dem sie sich überreden ließ, suchte sie zuerst ihre Mutter im Krankenhaus auf. Die jedoch sagte ihr nur das Sie, das ein andermal besprechen müsste, da hallte der Name ihrer Mutter auch schon wieder durch Lautsprecher, dass sie in den Operationssaal kommen solle. Ihren Vater konnte sie nur telefonisch erreichen, aber auch hier gab es nur ein sehr kurzes Gespräch. So bekam sie wieder nur ein versprechen, dass nicht eingehalten werden würde, da war sie sich sicher. Das hatte doch alles keinen Sinn, so blieb ihr nichts anderes übrig als sich auf das Reiten oder das Schwimmen zu verlassen. Die schönen Tiere ließen zusammen mit Mikage ihren Schmerz etwas abheilen und sie genoss es.
Auch das Schwimmen war anfangs noch sehr wohltuend, da sie so den Kopf mit anderen Dingen voll hatte, doch hier kam die Zeit da ging es zu weit, zwar nahm sie dank ihrem ehrgeizigen Trainer an internationalen Turnieren teil doch der Druck und die Erwartungen wurden größer. Sie verlor den Halt, hatte kein Ventil, wollte aber auch nicht aufhören.

Mit vierzehn drohte sie dann völlig abzurutschen. Maria begann sich dem rechten Unterarm mit Klingen aufzuschneiden, zwar so das Blut floss jedoch sollte es nie so tief sein das Sie aus dem Leben glitt, aber das auch nur um Mikages willen. Nun aber war folgendes Problem aufgetreten, es entstanden Narben, damit war es vorbei, sie gab bekannt, dass sie sofort aufhören würde mit dem Schwimmen und somit auch der Teilnahme an Turnieren. Ihr Trainer war wütend, wie konnte sie das einfach so machen, doch letzten Endes tat er es als Getue einer verwöhnten Göre ab und damit war Schluss. Ihr Butler war da anderer Meinung, erstens, weil er Maria lang genug kannte, um zu wissen das da mehr dahinterstecken musste und zweitens, weil sie eben nicht verwöhnt war, im Gegenteil das junge Mädchen war ziemlich auf dem Boden geblieben. Eines Abends aber kam er hinter den Grund dafür und so auch hinter das Geheimnis der jungen Kanashimi. Er versprach ihr es für sich zu behalten aber die solle dies doch bitte Unterlassen da er sich doch nun wirklich sehr sorgen um sie machte und da er ja auch eine Art Aufsichtspflicht gegenüber ihr hatte, da ihre Eltern nahezu immer abwesend waren. Denn andererseits könnte er das nicht verantworten, was er so ja eigentlich nicht mal konnte. Minoru und Etsuko hatten die schulische Bildung ihrer Tochter in Mikages Hände gegeben, so kam es das Mikage es gelang Maria mit fünfzehneinhalb Jahren zu überreden für eine Weile die Cross Academy zu besuchen, um da ein Abschluss zu machen. Sie tat es in der Hoffnung wenigstens Mikage glücklich machen zu können, wenn ihre Eltern ihr schon keine Beachtung schenkten. Doch hier tauchen nun einige Fragen auf. Wieso versucht Mikage Maria nun aus der familiären Villa zu bekommen? Was plant der jahrelange Butler wirklich? Ist es richtig das Maria ihm vertraut oder hat er sie einfach nur geblendet?


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.“


Bildvorlage: Tsuki ni Yorisou Otome no Sahou

Name: Joumi, Jumjum, Ria...

Wahres Alter: 20

Zweitcharaktere: Ria Yuuki Shanay, Youji Ayahara [...]

Probepost:

Maria befand sich im Bad, während das Abendessen unter Leitung von Mikage zubereitet wurde. Sie erhob sich und das Wasser perlte ihren Körper herab und Wassertropfen sammelten sich an ihren Haarspitzen um, dann wie Tränen wieder in die Wasserdecke einzudringen. Sie war mit Mikage und den anderen Bediensteten alleine zu Hause wie so oft. Ihre Mutter war heute wieder ASD (Ärztin/Arzt vom Dienst) und blieb deshalb über Nacht wieder im Krankenhaus, sie kümmerte sich um Fremde aber war nicht für ihre eigene Tochter da. Und was ihren Vater betraf, der würde vielleicht zum Abendessen da sein, aber versprochen hatte er ihr es nicht damit sie nicht enttäuscht sein würde sollte er es doch nicht schaffen. Das änderte aber nichts an ihren Empfindungen, denn es verletzte sie ja trotzdem, wenn er nicht kam, egal ob versprochen oder nicht.
Die Wut und Enttäuschung in ihr war groß, es war immer das gleich. Wenn man es sie es denn nicht besser wüsste, würde sie von sich selbst behaupten sie wäre eine Waise. War sie das denn nicht? Doch in gewisserweise war sie es, so sah sie das zumindest, auch wenn andere das nicht verstehen würden. Noch in der Wanne stehend griff sie nach einem Badehandtuch, wickelte sich in dieses ein als es auf einmal an der Tür klopfte. Maria sah von ihrem Körper der in dem Badehandtuch eingewickelt war auf und zu Tür. Diese öffnete sich ein Spalt und sie blickte in die graublaue Augen Mikages. „Fräulein Maria, darf ich rein kommen?“ Für sie war es eine Selbstverständlichkeit, er aber fragte immer noch artig nach. Sie kannten sich nun schon so lange und doch war er immer noch distanziert. „Aber ja, und lass das Fräulein weg, Mikage.“ Ein warmes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Mikage zog die Tür nun ganz auf und betrat das Badezimmer, er griff nachdem Bademantel und ging ihn ihr über die Schultern. Das erste Mal blieb sein Blick nun lange genug an ihrem Arm haften, um zu realisieren, was hier passiert war. Seine Hand legte sich vorsichtig um das Handgelenk ihres rechten Arms und drehte ihn leicht um einen besseren Blick drauf zuhaben.
„Wieso habt ihr...?“ - „Tu nicht so als sei es dir noch nicht aufgefallen.“ Entgegnete sie ihm relativ kühl, zog ihren rechten Arm wieder ansich heran und schlüpfte dann mit den Armen in den Bademantel, wobei das Handtuch sich von ihrem Körper verabschiedete und zu Boden fiel... Für ihren Butler war dies nichts Neues, nur fragte er sich manchmal, ob sie das mit Absicht tat, um ihn zu provozieren. Seine Hände griffen jeweils nach einer Seite des Bademantels, legten sie etwas übereinander und schloss den Mantel dann, indem er den Gürtel an ihrem Bauch leicht zusammenband.

Satz der Woche:

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BeitragThema: Re: Maria Kanashimi   Mo 24 Feb 2014 - 15:54

Tagchen!

Freut mich, dass du aktiver spielen möchtest, JumJum!
Der Steckbrief ist wieder wundervoll zusammengefasst und auch die Figur, die du ausgewählt hast, ist süß. Du hast dich vorbildlich an die Wortanzahl gehalten und bin stolz auf dich :3
Allerdings fehlt mir der Logik halber der Grund, warum ein Kind ignoriert wird und sie dementsprechend abrutscht.
Betrachtet man die Eltern, dann versteht man, dass sie viel arbeiten. Anderseits hast du Mutter und Vater auch emotional von Maria abgekoppelt, sodass sie nun eben das empfindet, was gerade sie nun fühlt. Mir fehlte die logische Erklärung, warum die Eltern nun getrennte Wege leben und auch nicht daran denken, dass sie ein Kind haben. Du hast zu erst geschrieben, dass sie die Berufe vernachlässigt hatten und dann begannen sie wieder zu arbeiten. Wenn sie also eine emotionale Beziehung mit dem Kind aufgebaut hatten, fehlt mir der plötzliche Riss.

Was mich jedoch stört, dass du zwar neue Charaktere erstellst, dich aber nicht um die alten kümmerst.
Ich verstehe natürlich, wenn die Lust einem vergeht und ich löse solche Probleme auch gern, in dem ich neue Charas erstellte - und ich streite nicht ab, dass ich meine bald nicht mehr an zwei Händen abzählen kann - aber ich versuche alle meine Schatzis zu pflegen. Das fehlt mir ein wenig.
Wenn ich dir Maria erlaube, habe ich das Gefühl in einem Monat postet du mit ihr auch nicht.
Ich schenke dir mein 'Angenommen' aber weise dich darauf hin, keine Neuen mehr zu machen und dich um deine Alten zu kümmern, sonst muss ich dir eine persönliche Sperre einleiten, das möchte ich nicht.
Klar, das Forum erlaubt so viele Charas, wie möglich, aber man muss diese pflegen können. Das sind deine Babys. Sad

"You either run from things, or you face them, Mr. White." - Jesse Pinkman

Grüßchen,
Rexi
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