Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Umi Shinju

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BeitragThema: Umi Shinju   Mi 11 Dez 2013 - 19:00





UMI SHINJU
„Wird auch mal Zeit, dass ich mich melde“


Nachname: Shinju (真珠 – Perle)

Vorname: Umi ( 海 – Meer)

Spitzname: ///

Geburtsdatum: 13. Oktober

Alter:  17 J.

Geschlecht: weiblich

Sexualität: hetero

Rasse: Mensch; Ausbildung zum Hunter wurde abgebrochen

Beruf: Schülerin

Haus | Klasse: Sonne| Day

Schulstufe: Oberstufe; 11-01

Wohnort/Herkunftsort: Shizuoka, Japan


Äußerlichkeiten

„Ein oberflächlicher Charakter wird nie eine Goldader entdecken.“
© Pavel Kosorin


Aussehen: Der Pferdeschwanz, zu dem sie ihr dunkelblondes, fast braungoldenes Haar immer bindet, fällt bis zu den Schulterblättern und kringelt sich meistens in den Spitzen. Bei ihrem starken Gang und der disziplinierten Haltung, wippt er schon mal wild hin und her, weswegen sie ihn gerne nach vorne über die Schulter wirft, sodass er niemanden unbeabsichtigt auspeitschen kann. Der fransige, halbrunde Pony lockert das Bild auf, umrahmt ihr rundes Gesicht und versteckt zwar ihre schlanken Augenbrauen, aber nicht die dunklen, grünen Augen. Diese sind groß, werden von einem dichten Wimpernkranz beschützt und besitzen eine typisch japanische, leicht geschwungene Form.
Ihre Lippen wirken da schon unauffälliger. Sie sind nicht zu schlank, haben aber eine fast schon langweilige, gerade Form. Doch sie leuchten in einem natürlichen rosé Ton und  harmonieren so mit ihrem porzellanweißen Teint. Lippenstift oder Lipgloss trägt sie nicht. Wahrscheinlich würde es ihr Mundwerk ein wenig verführerischer machen, doch sie findet, dass es sich komisch anfühlt dieses Zeug auf den Lippen zu haben.
Umis Körper zeichnet sich durch eine besonders schlanke Taille aus. Ihre Schultern liegen mit ihrer Hüfte in einer Linie und ihre schlanken Beine haben jeweils eine schöne V-Form (Oberschenkel sind breiter als die Waden und die Beine schließen sich nicht zu abrupt an den Hintern an). Ein Größe 36/38 Apfelpo und ein großzügiger A-Körbchen-Busen dürfen bei einer Dame natürlich nicht fehlen.
Womöglich sieht sie auf den ersten Blick nicht so aus, aber diese Schülerin ist überraschenderweise ziemlich sportlich und vor allem viel stärker als man glaubt. Wenn es darum geht plötzlich den Dämon spielen zu müssen, findet sie ihre Hände, mit denen sie sonst immer so unzufrieden ist, weil sie ihrer Meinung nach wie die eines Jungen aussehen, ziemlich praktisch, um jemandem eine zu verpassen. Zum Armdrücken darf man sie auch gerne herausfordern. Aber lasst sie in Ruhe, wenn sie von dunklen Regenwolken umgeben ist.  
Der Kleidungsstil liegt bei dem Fräulein in der gemütlichen und legeren Kategorie. Nichts geht über viel zu breite Stoffhosen, oder knielange Röcke. Sie ist ein Fan von Kleidern, auch, wenn sie diese nur selten anzieht. Obwohl sie behauptet keine Verfechterin der Mode und Schönheitsideale zu sein, mag sie es, wenn ihre Kleidung nicht aussieht, als hätte man ihren Kleiderschrank einfach über ihr ausgekippt. Bei sich selbst neigt sie wohl leider doch zu kritischen Beurteilungen.
Aber, wer nicht?
Bei Schmuck schlägt ihr Mädchenherz dann wieder laut. Ihre Ohrläppchen sind zwar durchlöchert, zu ihren Favoriten gehören dann aber Halsketten und Armbändchen, weil sie diese betrachten kann, ohne in den Spiegel sehen zu müssen. Dass sie Schmuck mag, soll nicht heißen, dass sie eine Tonne davon besitzt. Es sind eher die Gegenstände, mit denen sie Erinnerungen verbindet und die Geschenke sind.  


Größe:1,65 m

Gewicht: 56 kg

Besondere Merkmale und Kennzeichen:
- Punktförmige, im Kreis angeordnete Narben auf dem Rücken zwischen den Schulterblättern. Sie sind älter und gut verheilt und sind nicht mehr als kleine Flecken, die heller sind als der Rest ihrer Haut
- eine herzförmige Edelstahluhr, die an einer langen Kette immer um ihren schlanken Hals baumelt



Charakteristik

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
© Niccolò Machiavelli


Persönlichkeit: Sie ist vorhersehbar. Ihre Bewegungen, ihr Vorhaben und ihre Gründe lassen sich einfach erahnen. Sie kann nicht sonderlich gut lügen und mag es auch nicht zu schwindeln. Sie ist gefühlvoll und ihr Charakter ist vielschichtig und doch ziemlich unkompliziert gestrickt. Sie braucht kein Wort über sich zu verlieren, damit man diese Dinge lesen kann. Ein bloßer Blick in ihre Augen reicht aus, um durch sie hindurch zu sehen, wie durch klares Glas. In ihnen stehen ihre Vergangenheit und ihre Zukunft.
Deswegen meidet Umi oft Augenkontakt und mag es nicht, wenn man ihr selbst zu lange in die Augen starrt. Andere sollen nicht wissen, was in ihr vorgeht, wenn sie es nicht will.
Verschlossenheit ist dennoch etwas, dass nicht so richtig zu ihr passt. Das Mädchen ist nämlich an sich ziemlich offen. Güte, Freundlichkeit und Fröhlichkeit folgen ihr auf jeden Schritt. Fremde sind nicht wirklich Fremde für jemanden wie sie. Freunde haben schnell etwas von einer Familie, deren Mitglieder sich ändern und wechseln, ohne, dass sie es beeinflussen kann. Das Verlangen erwachsen zu sein und zu beweisen, wie pflichtbewusst und nützlich sie ist, ist zwar sehr groß, überschattet aber niemals ihren teilweise ziemlich kindischen Charme, den man gerne mal naiv interpretiert.
Fehlerfrei ist eben niemand. Dem ist sich das Fräulein bewusst. Dies ist aber ein Thema, dass sie ungern jemandem aufschwatzt. Ärgernisse und Zweifel werden von ihr versteckt und bleiben brav hinter ihrer eigenen Stirn verschollen, bis sie diese löst, oder sie von selbst verschwinden. Zeit wirkt bei ihr also ziemlich gut. Gegen eine stille Umarmung hätte sie jedoch auch nichts einzuwenden.  
Selbst, wenn die Dunkelhaarige sich manchmal nicht für eine Stimmung entscheiden kann, sich schnell begeistern und dann  doch wieder entmutigen lässt, ist sie am Ende sehr wohl ein stabiler Charakter. Wenn es darauf ankommt, hört sie auf, zu versuchen jemand zu sein, der sie sein will, oder sich so zu verhalten, wie es andere von ihr verlangen, und dann ist sie einfach, was sie ist. Mit einem Fingerschnippen ist sie voller Leichtigkeit, Natürlichkeit und hat die Welt im Griff, selbst, wenn sie ihr wie Sand durch die Finger rieselt.
Die Beherrschung und die Freiheit in ihrer Art stehen sich nun mal gegenüber und helfen ihr mehr oder weniger ausgeglichen durch den Tag zu kommen.
Wer jetzt glaubt, man darf sich bei ihr alles erlauben, irrt sich! Auch Engel können mit Krallen und Fäusten umgehen. Man muss nicht sagen, dass sie in Wahrheit gar nicht zu schlagen würde, auch wenn sie könnte. Und wie sie könnte. Ein Mensch wie sie, mag es aber nicht Schuld daran zu haben, dass andere unglücklich sind und noch weniger, wenn man enttäuscht von ihr ist. Einen Kampfoder Streit vermeidet sie aus diesem Grund, oder greift nie als erste an. Und so stur sie manchmal dann sogar sein kann, wird sie meistens auch als erste nachgeben.
Außer es geht um Pflicht und Ehre und den Weltfrieden.
Je nachdem, wie viel ihr an etwas liegt, scheut sie sich nicht vor Arbeit und Opfer. Mit Sicherheit werden es aber nie andere sein, die etwas für sie aufgeben müssen. Das würde sie nicht erlauben.


Vorlieben:
- lesen & zeichnen
- Tiere
- die Gesellschaft von Familie und guten Freunden
-Sport & lange, ruhige Spaziergänge
- Eis & Pizza
- Frühling
- viele Vampire, die sie hatte kennenlernen dürfen


Abneigungen:
-Lärm
-Machos & Lügner
- müde zu sein
- Insekten
- belogen zu werden & selbst lügen zu müssen
-  die Seite der Welt, auf der Vampire leben


Fähigkeiten: Sieht sie so aus, wie jemand, der mit Waffen umgehen kann? Nein? Sie kann es aber! Sie ist sogar Mitglied in einem Schützenverein gewesen. Von der kleinen Walter PP bis hin zu großen Scharfschützengewehren weiß sie, wie man das Metall in den Händen halten muss, um das Ziel zu treffen. Seitdem sie auf der Schule ist und nicht mehr  zur Hunterin erzogen wird, hat sie dieses „Hobby“ aufgegeben. Gleiches gilt für den Kampfsport. Womöglich ist sie schon etwas eingerostet, doch wehe dem, der „wer bin ich?“ mit ihr spielt.
Auf ihrer alten Schule war sie dafür bekannt gewesen sehr ordentlich und fürsorglich zu sein. Sie hatte sich statt sich zwischen zwei streitenden Parteien zu entscheiden, sie lieber dabei unterstützt einen Kompromiss zu finden. Man hatte auf sie vertrauen können, weil sie zu den Schülern zählte, die problemlos eine oder zwei Stunden früher zum Unterricht erschienen, um mit dem Theaterkurs  der Klasse die Bühne aufzubauen, oder länger blieben, um den Saustall eines Sommerfestes auszulöschen.
Man merkt ihr Begeisterung an,  die sie gerne mit anderen teilt.  Und es ist auch einfach für sie, sich von der Freude anderer anstecken zu lassen. Dann fühlt sie sich jedem Hindernis gewachsen und schafft es sich schwierigen Situationen problemlos anzupassen.
Gesellschaft ist dabei etwas, das sie schätzt.
In der Schule sind ihre Leistungen an sich überall ziemlich gleich und im guten Bereich. Wenn es Präferenzen gibt, dann wandert ihr Interesse schon gerne mal lieber in die naturwissenschaftlichen Fächer.
Offizielle Pflichten werden von ihr niemals ignoriert – ob sie ihnen nachkommen kann, ist natürlich was anderes.
Weil sie mit Gegenmeinungen und Wut zurückhaltend ist, erweist sich diese Eigenschaft als ziemlich vorteilhaft, weil Geduld eine tugendhafte Fähigkeit ist. Selbst wenn sie innerlich tob, und man Feuer in ihren Augen sieht, bleibt sie still, ruhig, geduldig und fügsam.
Wer sie um einen Ratschlag bittet, kann nicht erwarten, dass sie einen erteilen kann, oder es etwas ist, dass die Person hören will, aber sie bemüht sich immer in solche Angelegenheiten zu helfen, wenn man sie fragt.
Außerdem lässt sie eine Hand niemals los, die sie einmal ergriffen hat.
 


Schwächen: Alles, was einen ausmacht, als Stärke und besondere Fähigkeit gilt, kann je nach Situation, immer als Schwachpunkt erscheinen und einen vom Schachbrett stoßen.
Geduld ist gut, aber nicht, wenn es wirklich gut tun würde und wirklich nötig wäre mal laut zu werden und ein paar Mauern einzureißen. An das Gute in Menschen und der Welt zu glauben, ist eine feine Sache, aber nicht, wenn man damit ausgespielt und ausgenutzt werden kann. Dasselbe gilt für ihre Hilfsbereitschaft. Ihr verfluchtes schlechtes Gewissen hat sie da voll und ganz in der Hand. Sie will nicht diejenige sein, die Hilfe braucht, sondern die anderen den Regenschirm über den Kopf hält.
Die Meinung anderer ist ihr in manchen Dingen ziemlich wichtig. Je näher die Person zu ihr steht, desto einflussreicher ist sie. Umi kann sich z.B. gegen die Ansichten und Vorhaben ihrer Familie beim besten Willen nicht abschotten. Sie weiß, was besser wäre, würde sich aber immer von ihr schieben und ziehen lassen, um keine Tochter und Schwester zu sein, mit der man Bürde in Verbindung bringt.
Die junge Dame ist außerdem noch Vorsitzende im Club der Tollpatschigkeit, neigt zur Selbstüberschätzung und anschließendem Absturz. So etwas passiert, wenn man sich zu viel Mühe gibt. Es ist nachvollziehbar, dass auch sie dabei schon mal durch Kleinigkeiten der Panik verfallen kann~
Was vielleicht total süß ist, sie aber hasst, ist die Tatsache, dass sie leicht schreckhaft ist und Dunkelheit immer weniger leiden kann, je länger sie in ihr ist. Wenn sie in ihrem Bett liegt und schläft ist es natürlich etwas völlig anderes. Nachts geht sie aber nicht mehr gerne raus, weil da ja die Sache mit Vampiren ist und so. Sie hat keine Angst vor Vampiren. Es gibt viele Vampire, die sie außerordentlich gut leiden kann. Dem größeren Prozentsatz vertraut sie aber nicht, weswegen es diese Wesen sehr schwer mit der jüngsten Shinju haben.  



Geschichte

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“
© Thomas Stearns Eliot


Familie:
X Im Stammbaum sind Namen von Vampire Huntern zu finden, die ihre Arbeit niedergelegt hatten.
X Ihr Großvater ist zu ihrem vierten Geburtstag verstorben. Er wurde von einem Vampir getötet.
X Ihre Großmutter (im Rentenalter) weiß als einzige die Geschichte der Familie und hatte Umi zur Hunterin ausbilden wollen, bevor sie mit der Gesellschaft verhandeln hatte, um genau das zu verhindern.
X Herr Shinju ist ein Anwalt  in einer staatlichen Kanzlei
X Frau Shinju ist Ärztin in einem Krankenhaus, das sich auf Rehabilitation spezialisiert hat
X Minamóto  -源 - Quelle, Umis Bruder, 24 J. , Arzt, verheiratet, lebt in Tokio
X Káminámida: kámi - 神 – Gott, námida - 涙 - Tränen , Umis Schwester, 19 J. , Jurastudentin, verlobt, heiratet bei Volljährigkeit  Natsu Ansho, den Bruder  von Taki Ansho.


Vergangenheit: Wäre nicht eine uralte, kitschige Geschichte im Romeo-und-Julia-Stil, würde es Umi heute gar nicht geben. Es würde ihre Vergangenheit nicht geben, die daraus bestand, dass sich Menschen zu Huntern ausbilden ließen und auch solche heirateten und gebaren, um sich an Vampiren zu rächen. Im Laufe der Zeit löste sich der Hass aber auf. Der Grund der Rache war vergessen und die Hunter legten ihre Arbeit nieder.
Jetzt sagt ihr, dass dann alles fein war, oder? Nein. Die Gesellschaft der Vampirjäger lässt ihre Kämpfer nicht einfach gehen. Die Verantwortung gegenüber der Organisation zwang die Männer und Frauen unter dem Namen Shinju in die Knie und zur Befehlserfüllung. Nach vielen sinnlosen Debatten und schließlich mit dem langsamen Aussterben dieses Namens durch den Tod seiner Träger  wurde die Pflicht gegenüber den Huntern geringer, bis es nur noch generationsweise einen Vertreter gab, der all das Übel und Blutvergießen für seine Familie auf sich nahm.
Umis Großvater war der letzte dieser Menschen gewesen und sie hätte die nächste Auserwählte sein sollen. Deswegen war ihre Familie umgezogen und hatte sie an die Cross Academy geschickt. Wo lernte man denn am besten gegen Vampire zu kämpfen, als auf einer Schule, die man mit diesen teilte? Man hatte das Mädchen als Spion, als Schläfer einsetzten wollen. Ihre Fähigkeiten sah man da noch als durchaus passabel und ausreichend an, bis es zu mehreren blutigen Zwischenfällen kam, von denen die Schule überraschenderweise nicht betroffen gewesen war.
Shinju würde niemals ganz aus der Liste der Hunter verschwinden, doch zu wissen, dass die Jäger ihre Familie nicht länger bedrohten, reichte Umi aus, um jeden Vertrag zu jeden Bedingungen zu unterschreiben. Vielleicht würde man ihr nie wieder eine Waffe in die Hand drücken. Vielleicht würde sie schon morgen auf den Direktor, oder auf die Night Class gehetzt werden. Mit dieser Ungewissheit lebte sie gerne, solange niemand ihrer Liebsten und Unschuldigen zu Schaden kam.
Heute lebt sie ihr Leben einer ganz normalen Schülerin mit alltäglichen Problemen und wundervollen Augenblicken. Ihre Großmutter und sie sind die einzigen, die über Vampire und deren Jäger Bescheid wissen. Dem Direktor sind die Umstände ebenfalls bekannt.
Davon mal abgesehen, hatte sie eine schöne, behütete Kindheit! Es ist die Geschichte von einem Mädchen, das viel gelacht hatte und an manchen Tagen Tränen vergossen hatte. Es geht um eine junge Dame, die sich an viele Fehler erinnern kann, aber auch an viele Dinge, die sie noch heute mit  Stolz und Freude erfüllen.
Und so wird aus weiter gehen. Umi weiß nicht, was noch auf sie zukommt, aber sie freut sich darauf, es herauszufinden.  


Persönliche Daten

„Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.“


Bildvorlage: Selbstgemacht

Name: Mara

Wahres Alter: 21…im Geiste 16

Zweitcharaktere: Taki Ansho, Hotaru Hidokei, Ikiteru Akimoto Tameruhoshi (müssen noch alle wieder beworben werden :  (

Probepost: alter Post von mir:
Sie strich die Uniform auf dem Kleiderbügel glatt, ehe sie diese in ihren Schrank hing und zurück zu ihrem Bett ging, auf dem sie ihren großen Koffer abgestellt hatte. Es fehlten nur noch ein paar Hemden, bis sie endlich fertig mit dem Einräumen ihrer Sachen wäre. Eine langweilige Aufgabe, würde aus den Ohrsteckern nicht Musik erklingen und sie dazu bewegen, gelegentlich ein wenig fröhlich dazu von einem Bein aufs andere zu hüpfen, oder irgendwelche Tanzschritte zu widerholen, die ihr ihre Schwester in den Ferien beigebracht hatte.
Ah, die Ferien! Sie waren sehr erholsam und schön gewesen. Die Hochzeit ihrer Schwester Káminámida war  noch immer das Gesprächsthema Nummer Eins in ihrer ganzen Familie. Obwohl diese erst neunzehn Jahre alt war, bestand ihr Leben nur noch aus ihrer Ausbildung und der Hochzeit, die sie feiern würden, würde sie volljährig werden. So lange musste sie glücklicherweise nicht mehr warten. In zwei Monaten hatte sie nämlich Geburtstag! Auf den Termin ihrer Trauung musste sie leider trotzdem noch rund ein halbes Jahr warten. Die Organisation dieses herrlichen Tages war schließlich nicht so einfach gewesen. Es machte da auch keinen Unterschied, dass sie rechtzeitig mit der Planung begonnen hatten.  Viele Dinge funktionierten nicht. Viele Dinge gingen nicht auf. Und ehe sie sich versahen, lag der Hochzeitstag auch schon einige Monate nach dem herbeigesehnten Geburtstag. Letztendes konnte es ihnen ja nur recht sein, denn es bedeutete mehr Zeit dafür zu haben, alles perfekt zu machen. Und das war Káminámida wichtig. Das war auch der Grund wieso sie alle in den Tanzunterricht geschickt hatte. Und Umi hatte zu diesen Allen gehört. Taki genauso viel. Und lustig war es gewesen!
Der Spiegel, der an der einen Schranktür befestigt war, sah wie Umi wieder auf ihn zukam. Sie trug einen dunkelrosanen Rollkragenpulli  aus einem glatten, feinen Baumwollstoff und eine graukarrierte Latzhose. Die Hosenbeine bedeckten rund die Hälfte ihrer Oberschenkel, welche von einer schwarzen Strumpfhose warmgehalten wurden, und waren am Ende gekrempelt. Der kurze Latz vorne und am Rücken hing hinunter, versteckte ein wenig ihren Po und Schritt, wie ein Rock, fast wie ein viel zu kurzer Rock, dem die Seiten fehlten. Die Träger baumelten neben ihrem Körper, wippten im Takt zu ihren Schritten hin und her.  In der rechten Hosentasche befand sich das Handy. Die weißen Kabel, die zu ihren Ohrsteckern gehörten, sahen daraus heraus und sprangen ebenfalls in der Luft herum in jede Richtung, wenn  sich die junge Dame  rührte. Manchmal verworren sie sich mit ihrer langen, silbernen Halskette. Der große Anhänger war ein zum Hochglanz geschliffener Teddybär.
„Fertig! Fertig!“,, freute sie sich irgendwann und schloss zufrieden lächelnd den Wandschrank, um sogleich zu dem nun leeren Koffer zu spazieren. Die Braunhaarige kontrollierte ihn ein letztes Mal, worauf sie ihn dann verschloss und auf den Boden hievte. Indem sie kräftig gegen ihn drückte, verschwand das dunkelblaue Monstrum, das vorbildlich ihren Eigentum zusammen gehalten und transportiert hatte, unter dem Bett. Munter und fröhlich sprang sie zurück auf ihre in dunkelgrauen stiefelähnlichen Hausschuhen versteckten Füße.  Jetzt wollte sie nur noch die hübsche Tagesdecke richten, damit sie endlich aus dem stillen Zimmer verschwinden konnte.
Auf die Suche nach Freunden wollte sie nämlich gehen! Alleine der Gedanke daran zauberte ihr ein breites Grinsen ins Gesicht. Der Einzige, den sie nicht finden würde, wäre vorerst Taki. Er hatte ihr eine Nachricht geschrieben und Bescheid gegeben, dass er wohl später ankommen würde, als geplant war. Aus mehr hatte der Inhalt dieser Mitteilung nicht bestanden. Der Grund war ihr also unbekannt. Wenn er hier auftauchen würde, würde er ihn schon verraten.
Derjenige, auf den sie sich ohnehin am meisten freute, war selbstverständlich Akunin. Sie wusste nicht, ob er schon angekommen war. Sie müssten sich hier wohl einfach über den Weg laufen müssen, bis irgendeiner anfangen würde ungeduldige SMS zu verschicken, mit der Forderung gefälligst vom Himmel zu fallen.
Natürlich würde es niemand von ihnen jemals so amüsant und brutal aufdrücken. Sie benahmen sich in der Nähe des anderen oft noch wie frisch verliebte, die sich gelegentlich davor fürchteten dem anderen zu nah treten zu können. Beherrscht und vorsichtig ging Umi mit ihrem Liebsten um. Sie war ihm sehr sanftmütig und freundlich gegenüber. Riss Witze und war mutig in seiner Anwesenheit wie keine andere. Wie ein verlorener Welpe suchte sie immer seine Nähe, auch wenn sie sich manchmal nicht traute, sie einfach in Anspruch zu nehmen. Das erlaubte sie sich an anderen Tagen, an denen sie zum verspielten Drachen wurde,  dafür umso mehr!
Viel gesehen hatten sich die beiden dann aber nicht. Nur an einem langen Wochenende, an dem Umi mit ihrer Familie in Tokio war, um ihre große Schwester zu besuchen. Und auch da, erst nachdem einige Angelegenheiten geklärt waren.
Ein Mal noch sah sie über die Schulter in den Raum. Wann wohl ihre Zimmergenossin ankommen würde?
Schließlich zog sie summend die Tür auf, tänzelte fast schon in den Flur hinaus und dann war die Tür zu. Zurück blieb ein heller Raum, der wieder mit Leben und Sonnenlicht gefüllt war.


Satz der Woche: Rexi approved



Zuletzt von Umi Shinju am Mo 9 Jun 2014 - 12:18 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Umi Shinju   Fr 13 Dez 2013 - 14:57


   


   
Herzlichen Glückwunsch, du bist
   für das Rollenspiel zugelassen!



   Bevor du mit dem Rollenspiel beginnen kannst, solltest du - sofern du es nicht schon gemacht hast - dir das Handbuch der "Cross Academy" anschauen. Hierzu solltest du dir die Schulregeln durchlesen und dir einen Überblick über das Schulgelände und die Zimmerpläne machen.
   Schülerinnen und Schüler sollten sich daher die Regeln sehr gut einprägen, genauso wie ihre Lehrer.
   Außerdem gehört zu deiner Ausstattung diese informative Taschenuhr, welche dir die Zeiten verrät und dich durch den Schulalltag begleitet. In den Notfällen findest du im Kalender wichtige Termine eingetragen, falls der Terminplaner nicht genügend Informationen birgt.
   In den nächsten Stunden/Tagen wird deinem Charakter ein Zimmer erstellt, sodass du dort deinen ersten Beitrag setzen kannst, du kannst sehr gerne auch wo anders beginnen.
   Es kann natürlich sein, dass du bereits einige Nutzer kennst oder dich mit jemanden abgesprochen hast, solltest du einen besonderen Zimmerwunsch haben oder nachhinein in eine bestimmte Klasse wechseln wollen, dann wende dich bitte an das entsprechende Thema oder an einen Moderator.
   Eine Bitte habe ich jedoch an dich, bevor du das Forum mit unzähligen anderen Usern unsicher machst:
   Wärst du bitte so freundlich und erstellst dir zuerst eine Beziehungsliste, indem du ein neues Thema öffnest, den Namen als "Titel" und Klasse als "Beschreibung" setzt und vorerst die bereits bekannten Daten hineinschreibst. So hat man im Laufe der Zeit eine Übersicht über die Beziehungen deines Charakters. Am besten editierst du dieses Thema dann immer wieder, damit es aktuell bleibt. Kopiere dir die dafür gemachte Vorlage heraus.
   Erstelle dir auch bitte ebenfalls eine Übersicht über die Kontaktmöglichekeiten. Beantworte, wie gut dein Charakter erreichbar ist, sofern er einen Hand und / oder einen Festnetzanschluss hat.
   Dieses Thema wird deinen Handy und / oder deinen Festnetzanschluss darstellen. Sollte jemand im Rollenspiel deinem Charakter eine SMS schicken, so wird diese noch Mal separat hineinkopiert.

   Falls du Fragen und Probleme hast, dann wende dich an die hilfreichen Nutzer oder das freundliche Team, welches dir geduldig und aufmerksam zuhören wird.
   Wir wünschen dir sehr viel Spaß und Vergnügen im Rollenspiel!
   


   
   
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