Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Takuma Ichijou

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BeitragThema: Takuma Ichijo   Di 26 März 2013 - 20:25



Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild~

Alles über Takuma Ichijou!
Seine Gedanken- und Gefühlswelt,
Seine Wünsche und Träume,
Seine Liebe und sein Hass,
Sein Leben.

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BeitragThema: Re: Takuma Ichijou   Di 26 März 2013 - 20:26

Dies ist ein Auszug aus einem Traum von Takuma Ichijou.



Ein menschlicher Engel


Eine weite Halle erstreckte sich vor Takuma, der mit langsamen hallenden Schritten auf einen Käfig in der Mitte zuging. Dieses Käfig war zum Schutz für einen Engel, der dort am Boden lag, gehüllt in weiche Kissen, damit er es ja bequem hatte. Auch wenn Takuma es nicht aushielt sie ein zu sperren, so musste es sein, schließlich musste er sie schützen. Er wollte sie vor sich selbst schützen, eine Bestie in menschlicher Gestalt. Einen Vampir.
Als das Mädchen Schritte hörte schlug es die Augen auf, die von einigen weißen Strähnen verdeckt wurden, richtete sich auf und sah Takuma entgegen, der wenige Schritte vor dem Käfig stehen blieb. Es waren rote Augen, wie die eines Vampirs, doch diese Augen waren von Natur aus rot, nicht weil die Blutlust sie ergriffen hatte. Sie presste ihren Körper gegen das Gitter und versuchte eine Hand nach ihm aus zu strecken, doch er war zu fern. Ihre roten Augen füllten sich mit Tränen, ihr Blick war verzweifelt.
Du willst raus... Nicht wahr?, fragte er mit einer ruhigen Stimme, aber brennenden Hals. Das Mädchen nickte und sah ihn flehend an. Ihren Namen trug sie zurecht. Hikari. Licht. Sie war das Licht in Takumas finsterem Herz und er wollte es beschützen vor allen Gefahren. Auch vor sich selbst.
Ich kann dich nicht gehen lassen... Ich muss dich beschützen..., sagte er. Die Hand des Mädchens zog sich zurück und sie sah ihn mit einer etwas entgeisterten Miene an. Etwas Fragendes lag in ihrem Blick und Takuma setzte sich traurig zu Boden, dort, wo er stand, während er die Augen schloss.
Ich bin nicht der, für den du mich hälst... Beziehungsweise... Nicht das..., sprach Takuma und blickte Hikari an. Seine Augen waren nun rot wie Blut und leuchteten wie Feuer.
Das verstehst du doch, oder?, fragte Takuma, während das Glühen seiner Augen erlosch und eine Träne seine Wange herab lief.
Hikari schüttelte den Kopf und streckte die Hand noch viel weiter nach Takuma aus. Wieder war ihr Blick flehend.
Ich will keinen Schutz! Ich will bei dir sein!, schrie sie plötzlich nach all der Stille und ihre Stimme hallte tausende Male durch die Halle, oder war es in Ichijous Kopf? Seine Augen weiteten sich und er streckte die Hände nach diesem Mädchen aus, doch als seine Hand auf ihre traf...
Verschwand sie...
Der blasse Rauch einer vergangenen Erinnerung.
Die Halle war nun leer, bis auf Ichijou, der mit einer starren Miene vor einem goldenen Käfig saß, die Hand immer noch ausgestreckt.
Menschen sind zu vergänglich, als dass ein Vampir sie lieben kann..., sagte eine Stimme in Takumas Kopf, während eine letzte Feder auf Takumas Hand sank.
Die letzte Feder eines menschlichen Engels.

Ein menschlicher Engel - Ende
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BeitragThema: Re: Takuma Ichijou   Mi 30 Okt 2013 - 0:33

I feel naked...

Hikari

"You got a girl, that doesn't look a thing like me...
The girl, your mother always said it would be
So, you could say that, you could say that:
I'm hopeless..."

Takuma

"But that ain't the girl, that ain't the girl I want you to be!
The girl, that keeps me up and I see in my dreams,
So, you could say that, you could say that,
I love you!"

Beide

"So I don't care what they say
It's our life, life, life!
We can dance if we want,
Make it feel alright!
Temperature's rising
I feel the fire.
Tonight it's just me and you!"



Wie immer hatte Takuma einiges am Hals, doch während er so mitten am Tag in seinem Zimmer saß, während Shiki schlief, dachte er die ganze Zeit an dem Abend beim Theaterstück zurück. Dem Abend, an dem er mit einem ganz besonderen Mädchen zusammen getroffen war. Hikari hieß sie und es war ein wunderschöner Name für ein strahlendes Mädchen wie sie. Er lächelte in Erinnerung an sie, doch leider war sie unerreichbar für jemanden wie ihn. Während er so an sie dachte, legte er seinen Kopf müde auf seine Arme nieder, lehnte sich auf den Tisch und blickte mit seinen schönen moosgrünen Augen die Wand an. Sie war weggelaufen und es hatte weh getan. Was sie gesagt hatte, hatte weh getan. Nicht, weil sie ihn beleidigt hatte, sondern weil sie selbst nicht erkannte, was für ein schönes Geschöpf sie doch war. Der Ichijou wollte ihr helfen, sie auf den richtigen Pfad bringen, doch wieso? Nun ja. Das Herz des Adeligen war das eines Träumers. Obwohl er sich sonst immer neutral gehalten hatte und stur gerade aus geblickt hatte, wenn sie zum Unterrichtswechsel durch die Scharen von Daylern marschiert waren, schweifte sein Blick nach dem Albino immer wieder umher, doch traurig stellte er jedes Mal fest, dass sie nicht dabei war. Diese Trauer zerfraß ihn regelrecht. Das blonde Haar fiel ihm ins Gesicht, doch schloß er einfach die Augen und ignorierte, dass sie ihm auf der Haut kitzelten. Während er so da lag, schlief er nach einer Weile ein.
Es war so still und alles war so leer. Ein weiter Raum, unendlich und doch so erdrückend. So empfangend und doch abschreckend. Das einzige Licht, das schimmerte, kam von einer Gestalt in der Ferne. Takuma musste mehrmals hinschauen, bis er Hikari erkannte. Sie weinte und es ließ sein Herz wieder einmal Schmerzen leiden. Wieso weinte dieses schöne Mädchen? Vergoss unnötig Tränen, die er ihr doch einst weggewischt hatte. Er streckte die Hand nach ihr aus, berührte sie, nahm sie in die Arme, doch sie zerfiel zu Staub. Zerbrechlich wie sie war. Ein Mensch lebte so unglaublich kurz. In einer Sanduhr war ihr Leben nach dem Rieseln der ersten paar Sandkörner schon vorbei, während das Leben eines Vampirs einfach weiter ging. Seine Finger glitten durch den Sand und eine Träne fiel hinauf. Der Sand zwischen seinen Fingern war jedoch nicht länger Sand, sondern feines weißes Haar. Verwundert sah er herab in die roten Augen des Mädchens. Sie streckte eine Hand nach seiner Wange aus und strich ihm die Tränen fort. "Ichijou-senpai, wieso weinst du denn?", fragte sie und der Nightschüler lächelte breit, während er sie in seine Arme nahm. "Nicht Hikari-chan. Habe ich dir schonmal gesagt, dass ich mir bei deinem Blick förmlich nackt vorkomme? Deine schönen Augen dringen bis zu meiner Seele hindurch und scheinen alles von mir zu sehen.", sprach er und sah das verlegene Mädchen an. Sie hatte etwas jungenhaftes an sich mit den kurzen Haaren, aber Ichijou liebte sie nicht nur wegen ihrem Aussehen. Er strahlte sie förmlich an, denn er sah in ihr, was sie nicht erkennen wollte. Ein Kuss mit Lieb' gegeben landete bei ihr auf die Stirn und er schmiegte sich sanft an sie. Die Wärme ihres Körpers erfüllte auch ihn mit Wärme. Wärme, die er in der kalten Nacht nie fand. Bei niemanden, sogar nicht bei jener Frau, die ihn manipulierte.

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