Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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Das Rollenspiel wird neu aufgebaut.

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 Dan & Dale

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BeitragThema: Dan & Dale   Fr 1 Jun 2012 - 16:23

Die Schüler der Night Class bewohnen immer zu zweit eines der recht großen und luxuriös eingerichteten Zimmer.
In jedem dieser prachtvollen Zimmer finden sich zwei große, gemütliche Himmelbetten, mehrere Chaiselongue und andere prachtvolle und altmodisch anmutende Sitzgelegenheiten.
Auch den Schülern der Night wurden Wandschränke zur Verfügung gestellt, jedoch sind diese weitaus geräumiger und schöner als die der Day Class Schüler. An ein paar Wänden befindet sich das ein oder andere Bücherregal, mit zahlreichem alten Lesestoff in sich und auch ein Kamin darf nicht fehlen.
An den Fenstern sind lange, dicke helle Vorhänge angebracht und der Teppich sieht edel und fein aus, wahrscheinlich war er auch sehr teuer. Die Zimmer sind in regelmäßigen Abständen mit blutrotem oder Sattgrünem Teppich ausgelegt.
Die Wände sind, wie das ganze Haus Mond, in einem sehr hellem, weißen Ton gehalten und mit zahlreichen Ornamenten verziert, die immer wieder die Zeit der Renaissance aufgreifen.
Dieser Stil wurde auch in der Einrichtung aufgegriffen. Zahlreiche Möbelstücke muten antik an und sind mehr als nur kunstvoll verziert und gearbeitet.
Jedem dieser Zimmer ist ein Bad angegliedert, manche besitzen sogar eine Badewanne.

Bewohner: Dan & Dale
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 14 Sep 2012 - 20:07

<<< Flur, 2. Stock

Ein lieber, wohlerzogener junger Mann, der meistens eine angenehmen Offenheit und Ehrlichkeit in Gesprächen zeigte, betrat ein leeres Zimmer, in einem dunklen Dorm.
Es war sein Zimmer. Seins und das seines Bruders.
Kein diabolischer Plan durchquerten heute seine Gedanken mehr, doch er durchquerte den prächtigen, dunklen Raum, während er sein Jackett von den Schultern streifte, es drehte und auf die Rückenlehne einer der Chaiselongues warf. Dabei fiel einer der Handschuhe aus der Tasche und landete auf dem Boden darunter. Ihn kümmerte es nicht, weil er es gar nicht bemerkt hatte. Sein himmelblaues Auge sah nämlich zu seinem Ziel und sein Ziel war das rechte Himmelbett.
Sein Gemüt war ruhig und nicht mehr so abenteuerlustig wie vor einigen Stunden. Im Kopf hatte er den Abend schon beendet. Wenn er erst in seinem Bett liegen würde, könnte er ihn wirklich als beendet ansehen und entspannt bis in den Nachmittag des angebrochenen Tages schlafen.
Dan zog sein Hemd aus, warf es auf einen nächstgelegenen Stuhl. Generell stand in den Zimmer ja viel herum, um den reichen Renaissance-Style aufzugreifen. Demselben Prinzip folgten die warmen Farben, die Ornamente an den Wänden, die zahlreichen Sitzgelegenheiten und sogar der edle, teure Teppich. Nichts, dass den Herrn heute noch interessierte. Eigentlich interessierte es ihn sogar seit dem ersten Tag an dieser Schule nicht mehr, welche Ausstattung sein schulisches Zuhause besaß.
Die Decke wurde mit einem Ruck zurückgezogen, bevor er sich die Schuhe abstreifend als nächstes auf den Kleiderschrank zu ging. Socken, Shirt und edle Hose wurden durch eine weitere, graue Baumwollhose und ein weißes T-Shirt ausgetauscht, auf dessen linken Ärmel ein silberner Löwenkopf eingestickt war, welcher sein Maul weit aufriss.
Erneut wurde das Bett zum Ziel ernannt, dem man auch folgte.
Dan gähnte, viel auf das Bett und schob die Füße unter die Decke, während er nach einer Ecke griff und sie sich fast bis übern Kopf zog.
Wohlige Zufriedenheit breitete sich aus. Vielleicht hatte er heute an keinem Mädchen geknabbert, vielleicht hatte er heute keinen Ausbruch begannen, dessen Rückkehr durch Geschenke gekennzeichnet gewesen wäre, doch nun lag er in seinem Bett, dass bald ein wenig wärmer sein würde.
Das reichte aus, um sein Wohl auszulösen, um ihn noch ein wenig müder zu machen und ihn kurz darauf auch schon in den Schlaf versinken zu lassen.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 19:36

Er hörte seinen Bruder atmen und starrte gegen die Decke des unglaublich hässlichen Himmelbettes. Oh Gott, was für ein beschissener Tag. Die Feier gestern war auch schon urdämlich gewesen und jetzt konnte er nicht einmal richtig schlafen. Ein Blick auf die Uhr hatte ihm verraten, dass es erst morgens war. Und er fühlte sich hell wach.
Er legte den Kopf auf die Seite und blickte zu dem anderen Bett im Raum und betrachtete, wie sein Bruder seelenruhig schlief. Dieses Arschloch! Wenn sie sich schon alles teilen mussten, dann konnte Dan ihm auch gleich etwas Schlaf abgeben. Aber nein, sein Bruder war ja so ein egoistisches Scheißdreckskind. Okay, vermutlich war Dale eher der egoistische Volltrottel von beiden, aber das zählte jetzt ja überhaupt nicht. Im Moment zählte nur, dass er nicht schlafen konnte und sein Bruder schon. Und sein Bruder hatte sowieso schon lang genug geschlafen. Wieso war er überhaupt im Bett? Das war doch total sinnlos, sonst waren sie in der Uhrzeit nach dem Fest auch erst gerade im Unterricht. Wieso waren sie überhaupt ins Bett gegangen? Das war dumm und dämlich und machte absolut null Sinn!
Er versuchte noch ungefähr fünf Minuten (er war fest davon überzeugt, dass es zehn gewesen wären) zu schlafen; letztendlich kam es ihm dann aber wie eine verdammte Stunde vor, ehe er die Bettdecke zurück schlug und sich aufregte, dass sein Schlafrhythmus wegen diesem total beschissenen und überflüssigen Theaterstück durcheinander war! War doch alles verdammte Hühnerkacke!
Er stand auf, trug noch immer nur sein Shirt und seine Boxershorts und fand, dass es nur gerecht wäre, wenn Dan nun auch aufwachen würde.
Mit einem plötzlich lauten „Aufstehen, Arschgesicht“, sprang er geradewegs in das Bett seines Zwillings und landete mit seinem Bauch auf dem Körper seines Bruder. Er lachte hämisch. „Mir ist langweilig! Los, lass uns was machen. Schlafen kannst du, wenn du tot bist. Oh Moment, haha, oh Gott der war so schlecht und billig wie unser Vater aussieht!
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 20:00

Er hatte gut geschlafen. Er hatte. Dale hatte sich nämlich dafür entschieden, ihm den entspannenden, friedlichen, unschuldigen Spaß am Träumen nicht länger zu gönnen. Natürlich nicht. Es war schließlich Dale, über den man hier sprach. Eigentlich sollten ihm solche Aktionen von seinem süßen älteren Brüderchen längst bekannt sein. Theoretisch müsste er ebenfalls schon lange in der Lage sein, einfach weiter zu schlafen. Nur, blieb all diese Theorie in diesem Moment lediglich bloße Theorie.
Dan riss die Augen auf und blinzelte verwirrt, während er sich sofort versuchte zu orientieren. Dabei richtete er seinen Oberkörper auf, was nicht richtig gelang, weil Dales Bauch auf seinem Bauch gelandet war. Und so lagen sie also Bauch an Bauch mit der Decke zwischen ihnen. Wahrscheinlich hätte sich die Decke in dieser Situation nicht wohl gefühlt. Niemand hätte sich zwischen diesen Brüdern wohl gefühlt. Gut, dass die Decke keine Gefühle besaß. So wie Dale. Oder Dan. Das ersparte der Decke so einiges.
Der Vampir britischen, edlen Ursprungs sah zu seinem Zwilling, von dem er beleidigt wurde und welcher ihm seine Belange auf eine ziemlich rüde, aber wohl bekannte Art und Weise schilderte: eben vulgär.
Wieder blinzelte Dan. Diesmal weniger aufgeschreckt als etwas genervt. Er ließ sich wieder zurückfallen, drückte sich in das Kissen und zog etwas an der Decke, die sich ja doch nicht bewegen würde, weil Dan noch immer auf ihr lag.
Arme Decke. Sie wurde an diesem Morgen ganz schön in Bedrängnis gebracht.
„Ich bereite mich gerne schon mal auf meinen Tod vor, indem ich ein wenig das Schlafen übe.“, meinte er und schloss die Augen. Das Gewicht seines Bruders störte ihn nicht.
„Wieso schreibst du diesen dummen Witz nicht auf eine Postkarte und schickst sie diesem alten Greis. Vielleicht freut er sich ja darüber. Selbst wird er uns ja kaum eine Karte schicken.“
Nein. Sie hatten nicht gerade ein Bilderbuchverhältnis zu ihrem Vater. Es war eisig zwischen ihnen. Wieso war die Frage, doch sie blieb nach all der Zeit stets unbeantwortet.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 20:13

Dale war die Decke scheißegal! War ja auch nur eine Decke, weswegen er sich keine weiteren sinnlosen Gedanken um gefüllte Stück Stoff machte. Es gab wichtigeres, über das man sich Gedanken machen konnte. Zum Beispiel über Dan, der sich nicht von ihm beeindrucken ließ und auch nicht wirklich Anstände machte aufzustehen. Verdammte Pissflitsche!
Wenn du micht nicht gleich unterhältst, bring ich dich tatsächlich um! Oder alles was dir lieb ist; mich ausgenommen. Obwohl das dann vermutlich nicht viel wäre. Aber was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass du nun aufstehen sollst, da ich sonst dein verdammtes Kissen zu einer hässlichen, verdorrten Blume werden lasse. Hehe“ Er grinste ihn schief an und setzte sich dann auf den Bauch seines Bruders. „Und wenn ich ihm eine Postkarte schicke, wische ich mir davor zuerst den Arsch damit ab. Aber selbst das wäre noch viel zu gut für diesen alten Greis. Los, Dan! Mir ist langweilig. Unterhaaaalte mich!“ Den letzten Satz sang er schon fast. Schlecht und nerventötend.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 20:40

Dan gab einen genervtes leises Knurren von sich.
Es war schon richtig, dass er seinen Bruder über alles liebte, und nicht ohne ihn leben konnte ( das klang ja wie das Liebensgeständnis aus einem Mädchenfilm), doch gerade eben, hätte er sehr gut ohne den Kerl auskommen können, der genauso aussah wie er selbst. Und weil Dale und Dan sich nicht nur vom Aussehen ähnlich waren, sondern auch den anderen sehr gut kannte, war es nicht falsch von Dan anzunehmen, dass Dal seine Drohung realisieren würde und ihm sein herrliches, weiches Kissen kaputt machen würde. Da könnte er ruhig die Decke haben. Das Kissen mochte er viel lieber als die Decke. Ja, er verschwendete gerne sein Gedanken an derartiges Zeug, anstatt dem Flehen seines Bruders ohne Mucks und Zögern zu folgen.
„Ja, ja.“, sagte er, als verlange er noch fünf Minuten, musste dann aber verärgert sein Gesicht verziehen, als er spürte, wie sich sein Bruder ihm jetzt auf den Bauch setzte, was weniger angenehm war, als das vorherige Auf-ihm-Liegen.
„Da hast du recht.“, fügte er noch kurz hinzu, was deren Papa betraf, bevor er sich endlich seinem Bruder widmete. Dafür hob er sich wieder ein Stückchen hoch, um zu jenem Typen zu sehen, der sich doch so sehr langweilte. Dann nutzte er die Kraft, die ihm seine Art und sein Rang verliehen, um sich aufzusetzen, Dale dabei von seinem Bauch zu schieben und ihn dabei mit seinen nackten Armen zu umfassen (er trug ein weißes T-Shirt), damit er ihn auf das Bett raufen konnte, als wäre er ein leckeres Stück Fleisch, oder ein Mädchen – wobei diese beiden Begriffe letzten Endes nicht weit auseinander lagen.
Jeder der Dale kannte, kannte auch dessen leicht perverse Art. Dan, der der deutlich weniger perversere Bruder von ihnen war, ließ sich deswegen oft verleiten, ihn mit seinen eigenen kleinen Tricks zu überraschen. So wie er es jetzt gerade tat.
„ Wie möchtest du denn, dass ich dich unterhalte, Brüderchen?“, fragte er charmant und schmuste sich an den anderen. Körperkontakt zwischen den beiden war nichts ungewöhnliches. Inzwischen konnten sie schließlich auch ihre Kräfte beherrschen, wofür ihnen ihre Umwelt sehr dankbar sein sollte. Wäre dem nämlich nicht so, wäre längst jegliches lebende Material verdorrt und zu Staub zerfallen.
Dan gähnte herzhaft in das Shirt seines Bruder hinein.

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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 21:16

Dale sah dabei zu wie Dan sich aufrichtet und abwesend sprach. Aber Dale war hartnäckig. Wenn er Aufmerksamkeit wollte, bekam er sie auch. Und Dan wusste das. Vermutlich benahmen sie sich immer noch wie pubertierende Menschen, obwohl sie theoretisch aus dem alter schon lange heraus waren. Mal davon abgesehen, dass sie Wesen der Nacht waren.
Es war doch etwas überraschend, aber Dale hatte keine wirklich große Lust sich zu wehren, als Dan Initiative zeigte. Er landete in der Matratze, sein Bruder halb über ihm und er grinste ihn nur höchst begeistert an. „Wenn du so weiter machst, dann wirst du die Hure von uns beiden. Nicht, dass mir das nicht gefallen würde“, säuselte er und grinste danach breit. „Lass dir doch einfach was einfallen, um mich zu unterhalten. Man erzählt sich, dass du das sicher ganz gut kannst.“ Der etwas zweideutige Hintergrund war durchaus bewusst gewählt. Aber Dale wählte grundsätzlich immer gern mehrdeutige Wörter.
Das Gähnen seines Bruder steckte ihn an, weswegen er sich selbst ein Gähnen nur halbherzig unterdrücken konnte.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 21:44

„Auch wenn ich die Hure von uns beiden sein würde, wärst du noch immer die größte Nutte unserer Rasse.“, warf er das etwas andere Kompliment süß säuselnd zurück. Ja. So waren sie. Pubertierende Menschen, die auf zweideutige, schlechte und dumme Witze standen. Das traf die beiden wirklich gut. In Beschimpfungen und derartigen Späßen lag auch schon die ganze Kommunikation zwischen den beiden.
Selbstverständlich benahmen sie sich in Gesellschaft anderer weniger dämlich. Unter ihren Artgenossen waren sie erwachsener, unter den Augen ihres Vaters etwas wohlerzogener -wenn es sein musste und sie Lust dazu hatten. Das Bild, wie Dale Dan am vorherigen Abend in die Arme gesprungen war und die Blicke vieler Menschen auf sich gezogen hatte, war natürlich ein schlechtes Beispiel dafür, wie erwachsen und wohlerzogen sie in der Öffentlichkeit agierten. Aber das kümmerte hier ja auch gerade niemanden. Im Ballsaal hatte es auch niemanden gekümmert. Generell konnten sie hier in Japan doch tun und lassen, was sie wollten. Hier gab es nun mal keinen Butler, der einem Benehmen und Knigge erzog. Hier gab es keinen Vater, der seine Söhne manchmal ansah, als wären sie Fremde. Hier mussten sie nur darauf achten, den Menschen nicht zu nah zu kommen und das Reinblut nicht zu verärgern. Das war’s. Mehr Regeln gab es im Grunde nicht, die wichtig waren. Hier hatten sie alle Freiheit der Welt. Und an diesem Tag waren sie sogar vom oft lästigen Unterricht befreit. Schöner konnte es eben nicht werden. Wobei. Wenn Dan Dale noch etwas mehr Aufmerksamkeit schenken könnte, würde es wirklich schöner werden. Das musste doch irgendwie zu bewältigen sein…
„Och, ist das so?“, fragte er neugierig und gespannt, während er zu dem Herrn sah und dafür sein Kinn an dessen Brust abstützte. „Wer erzählt denn sowas?“ Er verzog etwas schmollend das Gesicht, als sei er enttäuscht darüber, dass man so gut von ihm sprach.
„Ich muss mir wohl angewöhnen alle unter der Erde zu begraben, mit denen ich ein wenig Spaß hatte. So etwas soll doch niemand wissen~“, ein gemeines Lächeln und ein tückisches Funkeln in seinen Augen flackerte auf. Der Braunhaarige ließ den anderen Braunhaarigen etwas los, drückte sich von dem anderen dann ab, wie ein Löwe, der sich über dem gerissenen Tier präsentierte, indem er die Vorderpfoten gegen den Leichnam stemmte und die Arme etwas streckte, die Schultern hochzog, und sah zu diesem wieder ganz freundlich und etwas amüsiert hinunter.
„Wir könnten heute doch ein wenig Shoppen gehen? Dann würden wir in ein nettes Restaurant spazieren. Ich würde dich in einen Vergnügungspark tragen, oder in einen Kinosaal, bevor wie uns dann in einem Club betrinken würden.“Netter Vorschlag. Jedes Mädchen wäre darauf bestimmt eingegangen. Bei diesem Charme. Bei diesem verführerischen Blick. Und dem ganzen anderen hübschen Rest.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 22:01

Dale lachte ihn aus.
Einfach so, weil er es konnte und Dan ein Idiot war. Fast so ein großer Idiot, wie Dale selbst. Dale, Dan, die Namen waren verwirrend und die beiden Vampire erst recht. „Gewagte These“, sagte er zu dem Thema nur noch und damit war es dann wohl auch beendet. Viel interessanter war im Moment sowieso Dan und die Tatsache, dass er seine Hände gegen seine Brust stützte und anfing zu sprechen. Dale zog die schön geschwungenen Augenbrauen hoch und schnaubte etwas. „Vielleicht solltest du ihnen auch einfach die Zungen raus schneiden und dann essen.“ Er gluckste, weil er so einen sonderbaren, makaberen Humor hatte. „Oooh, also wenn du mich tatsächlich Tragen würdest, wäre ich sowas von dabei. Andernfalls vielleicht auch. Aber wieso zur Hölle willst du shoppen? Mutierst du nun tatsächlich zu einer Dame; oder willst du dir einfach nur neue Klamotten kaufen um mich zu bezirzen?“ Dale leckte sich über die Lippen. „Was mir durchaus gefallen würde, Bruderherz." Er war nicht wirklich beeindruckt, aber hey, er kannte seinen Bruder und er kannte sich selbst. Um ihn zu beeindrucken, musste man einiges tun. Aber Dan war schon ganz gut; auf dem richtigen Weg. Und was sein Bruder wollte, tat er ja sowieso immer. Er konnte ihm ja keinen Wunsch ausschlagen.
Hach, Geschwisterliebe unter zwei Psychopathen. Wunderbar.
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BeitragThema: Re: Dan & Dale   Fr 28 Sep 2012 - 22:28

Lecker. Er hatte schon mal gebratene Rinderzunge gegessen. Die Sauce schmeckte allerdings besser als das Fleisch, das viel zu zäh und komisch war. Vielleicht war es damals auch einfach falsch zubereitet worden. Ob Menschenzunge trotzdem ähnlich schmeckte wie Rind? Mensch soll bekanntlich ja dem Schwein ähneln, hatte er mal irgendwo aufgeschnappt. Schwein schmeckte zwar gut, aber ob Mensch genauso lecker war? Das Fleisch vielleicht nicht, aber das Blut umso mehr. Es gab nichts wohlschmeckenderes als das Blut eines Menschen, das zusätzlich noch mit der süßen Note von Angst und Ergebenheit gewürzt war.
Das Thema wurde ebenfalls nicht lange aufrecht gehalten. Und mit einem fixen „Sollte ich mal ausprobieren.“ beendet.
Ob diese Szene in irgendeiner Weise den beiden wohl peinlich war? Sicherlich nicht. Scham existierte in diesem Raum nicht. Das müsste erst jemand durch die Tür zu ihnen hereinbringen und selbst dann, kam es noch darauf an, wer herein kam und wie viel derjenige hereinbrachte. Also war es ein leichtes für Dan sich hier zum Affen zu machen, auch wenn er sich an sich oft nicht gerne zum Affen machte. Dale hatte eben besondere Rechte und Vorzüge, die er genießen konnte.
„Ich habe nicht von Klamotten geredet, Dale.“, sagte er und ließ von seinem Bruder grinsend ab. „Ich dachte eher an etwas mit schönen Proportionen, langen Beinen, das man vielleicht vernaschen könnte.“ Er zog die eigenen Beine über die Bettkannte und stand auf.Er sprach von hübschen Mädchen. Das Geplapper über Fleisch und der Gedanke an frischem Blut hatte ihn etwas hungrig gemacht.
„Und so oder so, bräuchte ich keine neuen Klamotten, um dich zu bezirzen. Ich bräuchte generell keine Klamotten um dich zu bezirzen. Ich bräuchte nicht mal mich selbst, um genau zu sein. Ich müsste dir einfach einen Spiegel hinstellen, vor den du dich selbst hübsch eingepackt oder nackt hin stellen kannst. Und dann würde der Rest wie von selbst geschehen.“, lachte er. Er ging auf seinen Kleiderschrank zu. Auf einem der Stühle hing noch immer das Jackett, das er gestern getragen hatte. Und unter jenem lag noch immer einer von beiden Handschuhen auf dem Boden, die er getragen hatte.
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