Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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Das Rollenspiel wird neu aufgebaut.

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 Higeki Aibori

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BeitragThema: Higeki Aibori   Di 29 Mai 2012 - 18:41

So sehen wir uns also wieder Gast! Ich heiße dich herzlich willkommen in dieser, nicht ganz so menschlichen Ecke des jungen Vampirs, seiner Gedanken und Gefühlen!
Lerne ihn doch etwas besser kennen, vielleicht hilft dir diese Ecke, ihn etwas besser zu verstehen!

Viel Spaß!







Zuletzt von Hikari Kamikizu am Mo 8 Apr 2013 - 22:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Higeki Aibori   Di 29 Mai 2012 - 23:24

Der Einsamkeit auf den Spuren (1)
Vampirliebe - Die Leiden eines Vampirs

Mit:


Higeki-chan!

Und Gastcharakteren



"Wundervoll! So schnell eine Lösung für das Problem mit den Tabletten zu finden ist selbst für Euch herausragend, Higeki-sama! Darf ich mich zum wiederholten Male nach Ihrem Alter erkunden?"
"Sechzehn"
Der ältere Mann saß an einem Schreibtisch, am anderen Ende stand der Jüngere von beiden. Am anderen Ende. Das zeigte, wie viel Distanz sich eigentlich zwischen ihnen befand. Higeki sah sich niemals seine eigenen Dokumente mit anderen gemeinsam an und erklärte ihnen begeistert, welche Zahl wofür stand. Sie taten einfach, als würden sie es verstehen und als wären sie Higekis würdig. Dabei wollte er nicht, dass sie so taten, er wollte niemandes falschen Respekt. Er wollte einfach nur ein Band wie Freundschaft. Einen Kumpel, wie es die Menschenjungen nannten
Wie erwartet kamen Worte, die ihm schmeicheln sollten. Etwas wie "Oh, so jung!", aber was war für einen Vampir denn schon jung? All diese oberflächlichen Komplimente interessierten ihn schon lange nicht mehr. Higeki hatte schon lange die Tricks und Ticks der alten Vampirsäcke durchschaut.
Er hatte immer schon durchschaut, war trotzdem derjenige, der von allen am meisten belogen wurde.
"Higeki... Liebes. Ich weiß, dass es schwer für dich ist. Aber... schau, du hilfst sehr vielen Vampiren damit. Auch Sora-ch-..."
"Schon gut, Mutter. Ich mach mir nichts daraus, immerhin helfe ich, wie du sagst, vielen damit", er umarmte seine Mutter. Umarmungen waren immer seltener geworden. Obgleich er normalerweise recht fröhlich und spitzbübisch war, hatte er Momente, in denen er etwas wie mütterlichen Beistand brauchte. Aber er ertrug es nicht, ihren Namen zu hören. Selbst aus dem Mund seiner Mutter nicht.
"Tut mir leid, dass du so eine schwere Bürde tragen musst. Vielleicht hätten wir doch kein Kind bekommen sollen... ich liebe dich wirklich sehr, aber ich war zu egoistisch, als das ich das Gewicht deiner Bürde in Betracht gezogen hätte", diese Worte taten gut. Sie trösteten ihn. Sie wollte nicht, dass er so leben musste, war aber trotzdem froh, dass er da war. Sie liebte und schätzte ihn dafür, dass er mit manchen Problemen besser umging, als sie selbst.
Hilfesuchend vergrub er das Gesicht in der Halsbeuge seiner Mutter.
"Okaa-sama... es ist doch in Ordnung, zu lieben, oder? Warum fühlt es sich dann wie ein Verbrechen an?" die Umarmung wurde enger, aus purem, mütterlichen Mitleid und mütterlicher Liebe. Sie wusste keine Antwort darauf. Obgleich sie seine Mutter war, war er teilweise auch für sie ein Rätsel.
"Gestehe ihr einfach deine Gefühle", aber auch sie konnte ihn gut durchschauen. Immerhin war sie seine Mutter. "Sora-chan...", aber dass sie auch wusste, in wen er verliebt war?
Erstaunt sahen die blauen Augen zu der kichernden Frau auf. "Ich bin immerhin nicht erst seit gestern deine Mutter", wenn es nur so einfach wäre. Seine Mutter war eine aufrichtige und ehrliche Person. Er wünschte, wenigstens das hätte er von ihr geerbt.



"Du fühlst dich doch leer, oder? Lass mich dich trösten. Es ist okay, wenn du statt meinem ihr Gesicht vor Augen hast, während wir es tun"


Etwas wie Ehrlichkeit führte zu Bündnissen. Bündnisse führten zu Verletzungen. Verletzungen führten zu Angst. Und Angst veränderte die Persönlichkeit. Nein. Higeki war nicht ehrlich, weil er ein Feigling war.
Stumm bedankte er sich bei seiner Mutter und verkroch sich in sein Zimmer. Um zu forschen, natürlich. Müde ließ er sich in seinem bequemen Stuhl nieder und legte die Beine auf den Tisch, auf die "wertvollen" Dokumente. Seine Schultern fühlten sich an, als würde von beiden Seiten jemand daran ziehen, der Stuhl bot eine angenehme Abwechslung, aufrecht sitzen tat gut.
Solch ernster Gesichtsausdruck stand ihm nun wirklich nicht. Warum war er so ernst? Nun, weil es ein Problem zu lösen galt, das ihn schon seit seiner Kindheit verfolgte. Seufzend massierte er sich die Schläfen. Das war wohlmöglich das erste Problem, dass er nicht mit Denken lösen konnte. Und mit brutaler Körperkraft auch nicht, wie die Auseinandersetzung mit Ikiteru gezeigt hatte.

Aber ...


... was soll ich tun?, fragst du dich gerade, nicht wahr? Du bist so durchschaubar. Warum vergisst du deine Probleme nicht einfach, zusammen mit mir und denkst an sie? Stell dir vor, ich bin sie, es ist ganz einfach"
Der um die zwanzigjährige Mann sah die schwarzhaarige Frau auf seinem Schoß abschätzig und doch ruhig an. Bestimmend - er wusste genau, was er wollte und das, was er wollte, war ganz bestimmt nicht sie - fuhren seine Hände durch das lange, weiche Haar. Sie war wirklich das Replikat einer Göttin. Aber sie war eben nicht sie und das war ihr Schönheitsfehler. Higeki fauchte leise, als sich seine Zähne rasch und gierig nach Blut dem zarten Hals der Frau näherten.
"Dacht ich mir, dass du es doch willst"


Higeki hatte bis spät in den Tag gearbeitet. Der Blick seiner blauen Augen fiel aus dem Fenster. Ach, es regnete. Demnach würde es nicht zu hell sein, also konnte er die Vorhänge ruhig so lassen.
Nichtigkeiten gingen ihm durch den Kopf, um sich abzulenken. Er wartete nur auf jede Kleinigkeit, die ihn ablenken konnte. So kam das Klopfen an seiner Tür nur gelegen.
"Higeki-sama. Euer Vater befindet sich geschäftlich im Ausland, er lässt Euch einen Brief zukommen", neugierig warf er einen Blick auf das Siegel der Familie. Von seinem Vater?
Neugierig und schnell richtete er sich auf, warf die Beine vom Tisch und öffnete den Brief. Endlich meldete sich dieser Mann!
Higeki überflog ihn das erste Mal.
Das zweite Mal
Nachdem er beim zweiten Mal Sora und beim dritten Mal Verlobung gelesen hatte, blinzelte er ungläubig und las ihn aufmerksam, sog jedes Wort einzeln mit seinen Augen auf.
So war das also
.

"Sie ist zwar deine Verlobte, aber du bist der Einzige, dem die Sache ernst ist, was? Ach komm, sei kein Spielverdärber, beiß einfach zu, wie du es immer gemacht hast", die Haut der Frau wurde durch grobe Bisspuren an Brustansatz, Hals und Oberschenkeln geschmückt.
"Soetwas wirst du mit ihr nie anstellen können, nicht wahr?~♥", die rot geschminkten Lippen hinterließen einen zarten Fleck an seiner Wange, seinem Kinn.

Nein. Er hatte nichts gegen die Verlobung. Im Gegenteil. Im... Gegenteil. Er... liebte sie.
Higeki hatte lange zu dieser Erkenntnis gebraucht. Aber gerade weil er sie liebte, sollte er sich denn dann nicht von ihr fernhalten? Sich einreden, sie gar nicht zu lieben und eine andere Frau suchen? Immerhin war die Verlobung doch nur etwas, dass er wollte. Sora... hatte wohl möglich gar nicht die Gelegenheit dazu, sich zu äußern. Er wollte sie zu nichts zwingen, das stand fest. Aber...
Seine Faust umhüllte den Brief mit großer Kraft. Er suchte sich andere.
... er wollte sie.


"Sora..."
"So ist's gut"
"... ich will dich", hauchte er ihr gegen die Lippen und fuhr mit grober Hand über die Oberschenkel der Frau.
"Braver Junge", doch bevor sich ihre Lippen treffen konnten, packte er sie an den Oberschenkeln und ließ sie unsanft auf den Tisch nieder. Nichts, das sie nicht schon gewohnt war, aber der Ausdruck in seinen Augen war völlig anders. Kalt, unnahbar, nicht er.
Die Frau zeigte ein trauriges Lächeln und sah erschüttert zur Seite. "So ist das... also. Es funktioniert nicht mehr... wie? Du wirst... langsam erwachsen"
Higeki sah nur kalt auf sie herab.
"Das solltest du vielleicht auch langsam werden, Kaori-san. Ich kann mir dein Gesicht nie als ihres vorstellen. Ich könnte mir niemals, deine Stimme als ihre vorstellen. Selbst wenn ich es immer und immer wieder mit dir täte, würde das rein gar nichts stillen. Denn Sora
Sora ist für mich ein unersetzbarer Schatz, etwas besonderes, das dir noch nicht einmal ansatzweise ähnlich ist", die Frau lächelte traurig, als sie mit ihm diesen Satz sprach. Irgendwie... hatte sie das erwartet. Der junge Mann hatte es sich endlich eingestanden. Mit einer, schon beinahe abschätzigen, Bewegung wischte er sich den roten und feuchten Fleck von der Wange und ließ die Frau gehen.
Niemand konnte Sora ersetzen. Ganz gleich, wieviel Fantasie er haben würde, spätestens anhand der Stimme würde er erkennen, dass es eine ganz andere Frau war. Was nützte ihn dann das süßeste Gesäusel, wenn es nicht ihre Stimme war?
Genau. Berührungen, Worte, Küsse, das alles wollte er nicht von anderen Frauen, die ihr ähnelten. Er wollte es von der Einen und Einzigen.
Berührungen, Worte und Küsse...
Nachdenklich sah er auf die Dokumente.
"MISSLUNGEN"
Der Blonde kicherte leise. Genauso konnte er diesen Stempel auf das Dokument mit dem Versuch, Sora zu vergessen, pressen. Wie konnte er auch nur so dumm sein und glauben, ihr entkommen zu können?
Vorsichtig legte er eine Hand an die Scheibe des Fensters und sah dem Mond beim aufgehen zu. Rot-oranges Licht fiel in sein Zimmer und färbte sein Haar rot.
Jede Frau durchschaute ihn, nur er wusste nicht, was er tun sollte.

"Du weißt, dass sie keine Gefühle für dich hat?"

Diese Worte hallten in seinem Kopf wieder. Verzweifelt versuchte er, dieses Echo zu vertreiben, indem er die Augen schmerzerfüllt zukniff und sich in sein Haar krallte.
Natürlich hatte er bemerkt, dass ihre Zuneigung jemand anderes gehört.
"Das weiß ich...", keuchte er angestrengt und biss die Zähne zusammen, fletschte die Reißzähne, die er nur zu gerne in ihre Haut schlagen würde.

"Du weißt, dass du dir nur etwas vormachst? Du weißt, dass du sie nicht gehen lassen kannst. Du weißt, dass du sie am liebsten mit Haut und Haar verschlingen würdest!!!!"

Aufgebracht schlug er mit der Faust gegen die Scheibe. "Das weiß ich doch! Mehr, als jeder andere!!!", in dieser Nacht blies der Wind unaufhörlich gegen das Fenster, pfiff durch die Flure des Anwesens, riss ganze Äste von den Bäumen, die ganze Lastwagen zerschmettern konnten. Windhosen schmetterten jene Äste wieder gegen die Fenster.
Aber, ganz gleich, welches Chaos dieser Wind auch angerichtet hatte, dieser Wind beschrieb nicht einmal ansatzweise den Sturm, der in dem jungen, Mann voller Widersprüche herrschte.

Der Einsamkeit auf den Spuren (1)
Vampirliebe - Die Leiden eines Vampirs

Ende
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BeitragThema: Re: Higeki Aibori   So 21 Okt 2012 - 22:36

Der Möglichkeit auf den Spuren (1)
Vampirliebe – Auch Männer dürfen Männer lieben (Teil 1)

Mit:


Higeki-chan!

Und Nicht-Mein-Chara:

Ikiteru-tan!!

Das hier ist lediglich eine „was-wäre-wenn“-Geschichte, es ist frei erfunden! Naja, bis auf die Stellen, in denen sie kämpfen.


„Gibst du endlich auf?“
„Ich möchte dich daran erinnern, wer hier denn auf dem Boden liegt und bezwungen wurde“ , der Angesprochene lächelte triumphierend, wobei ihm der Besiegte ein höhnisches und freches Grinsen schenkte.
So ist es schon, seit ich denken kann. Ständig kämpfen wir und prügeln uns unsere Gehirnzellen aus den Ohren, als hätten wir nichts Besseres zutun. Er verprügelt mich aus einem anderen Grund, als ich es tu. Er verprügelt mich, weil ich es verdiene. Ich verprügle ihn weil…

Aber es war nicht immer so gewesen.




„Higeki-sama. Ihr solltest nicht zu lange wachen. Es dämmert bereits und auch Ihr benötigt Euren Schlaf“
„Den ganzen Tag zu schlafen ist langweilig. Vorallem weil ich nichts habe, auf das ich mich freuen kann, wenn ich aufwache“, murrte der kleine, siebenjährige Junge und seufzte nur leise, während er die „Holy Seven“ der Medizin einstudierte.
6:41 Uhr, seufzte der Kleine in Gedanken auf und musterte das Blatt mit den Fakten vor sich müde.
Erschöpft blies sich der kleine Junge eine Strähne aus den Augen und starrte aus dem Fenster. Sein Kopf wiederholte stets diese sieben (eigentlich acht) Begriffe, als ihm plötzlich eine Bewegung in einem mühsam zugeschnittenen Gebüsch seines Gartens auffiel.
Das Rascheln unterschied sich von dem üblichen Bewegungen eines Vogels oder anderem Getier. Der Blonde brauchte nicht lange zu warten, da sprang auch schon ein schwarzhaariger Junge aus dem Gestrüpp und schrie lauthals einen Mädchennamen.
„Stimmt etwas nicht, Higeki-sama?“ , die Worte seines persönlichen Butlers rissen ihn aus seinen Gedanken.
„Nein, alles in Ordnung, Sebastian“ , murmelte er nachdenklich und runzelte die Stirn, als seine Augen den Bewegungen des, mit einem Stock bewaffneten, Jungen folgten.

10:13
„Hier, Higeki-sama, Eure Mahlzeit“ , Sebastian stellte ein Weinglas mit einer roten, dicken Flüssigkeit auf den Arbeitstisch seines Schützlings. Der junge Aibori dachte darüber nach, womit man den Frieden zwischen Mensch und Vampir sichern kann – das war es, wofür seine Familie verantwortlich war. Da der Reinblüter, den sie schützen sollten, gerade ein langes Nickerchen hielt, konnten sie sich voll und ganz auf die Forschung konzentrieren.
Das größte Problem dabei wäre, dass Vampire eben Blut trinken. Also sind Menschen quasi unsere Opfer, wenn man so will.
Nachdenklich schwenkte er das Glas und betrachtete die Bewegungen der Flüssigkeit.
„Ganz gleich, wessen Blut es ist, gegen die Zentrifugalkraft kann sich keines wehren“ , murrte er nachdenklich und kostete von dem Getränk. Higeki war ein langweiliges Kind gewesen. Eines, das langweilte und gelangweilt war. Seufzend sah er erneut aus dem Fenster. Was er dort sah, ließ selbst die Flüssigkeit in seinem Glas erstarren.
Der schwarzhaarige Junge sah zu ihm auf, den Stock regungslos in der Hand haltend, als hätte er ihn völlig vergessen.
„Was denn, du bist immernoch hier?“ , anfangs lächelte der Blonde höhnisch, doch bald wich dieses Lächeln und seine Wangenmuskeln spannten sich an.
Der Junge spürte zweifelsohne die Macht der Aibori und das Blut in dem Glas. Er war ebenfalls ein Vampir, das hatte der Blauäugige begriffen. Er lief mit einem Stock herum, jagte Vögel und rollte im Gras seines Gartens. Obgleich er sich verlaufen und seine Schwester verloren hatte, erschien es nicht so, als würde er sich fürchten.

Ich hatte es damals, noch nicht verstanden….

Der schwarzhaarige Junge schmunzelte und winkte Higeki zu. Dieser schreckte nur verlegen zurück und schloss die Vorhänge. „Grins mich nicht so dämlich an, du hast ja keine Ahnung“
… Warum…? Ich habe Macht, eine beneidenswerte Abstammung und du… du bist menschlicher als so mancher Mensch. Also… warum?

Damals war ich wirklich dumm gewesen… zu denken, er wäre weniger Wert, als ich.

Sebastian hatte das Zimmer verlassen, der fremde Junge war hinter den Vorhängen verschwunden. Nun, da er mit seinen Gedanken ganz alleine gewesen war, konnte er seinen Schmerz nicht mehr verstecken.

„Woah. Unglaublich, wie der Wind plötzlich bläst!!“

Ich verstehe nicht, warum… du bist weniger Wert als ich, bist aber trotzdem in der Lage, mehr Freiheit zu genießen.

Trotz brummendem Schädel gelang es dem kleinen Jungen, nach einer Weile, einzuschlafen. Er vermisste seine Eltern, ihre Aufmerksamkeit und Liebe. Er langweilte sich und wollte schon lange die Flinte ins Korn werfen und einfach aufhören zu lernen.
„Hey, was soll das?! Lass los!!“ , Higeki hatte sich einem angenehmen Schlaf hingegeben, jedenfalls bis er von einer schrillen Stimme aufgeweckt wurde, die sogar bis in den zweiten Stock und sein Zimmer reichte.
„Was ist los, Sebastian…“ , fragte er gelangweilt und rieb sich müde die Augen, als er in die grelle Außenwelt trat. Zum ersten Mal, seit langem wieder.
„Verzeiht den Lärm, Higeki-sama. Aber dieser kleine Rotzlöffel schleicht schon seit geraumer Zeit in Eurem Garten herum. Ich konnte das nicht länger-“
„Genug!! Lass ihn gehen und kümmere dich wieder um deine Arbeit!“
„Aber… Higeki-sa-..“
„Geh!“ , so, wie es schien, hatte es ihm gar nicht gefallen, plötzlich aus dem Schlaf gerissen zu werden und ließ seine Wut gerne an den Angestellten aus.
Der persönliche Butler verbeugte sich nur und verschwand.
Stille herrschte zwischen den kleinen Jungen, die sich lediglich anstarrten. Der eine mit einem mürrischen, der andere mit einem verblüfften Gesicht. Selbst der Wind verstummte und hörte auf, sein aufgeregtes Lied zu summen.
Die blauen Augen des Adeligen ruhten auf dem schwarzen Haar, in welchem sich Grashalme befanden.
„Du bist…“, zu mehr kam er nicht, so überwältigt war er von der Schönheit, die sich vor ihm bot.
Aibori sah ihn mit seinen tiefblauen Augen an, die Sonne ließ seine Wimpern noch länger wirken und er hatte ein zartes Lächeln auf den Lippen.
Ein Lächeln, frei von jeder Unschuld. Aber vielleicht war es das, das sie unterschied.

Ich dachte, würde ich mich mit dir anfreunden, hätte ich einen Grund, mich meiner Pflicht zu entziehen. Ehe ich es merkte, hatte ich dich schon zum Opfer meiner Absichten erklärt.


„Wie ist dein Name?“ , seine Stimme war die eines wunderschönen Mädchens, als der Blonde die Frage an den Fremden richtete, wobei sein Lächeln weiterhin starr blieb. Es erschien eiskalt, doch der Schwarzhaarige war fasziniert davon gewesen, fasziniert, von der eiskalten Schönheit.
„I-Ikiteru…“, brachte er heraus, nicht dazu in der Lage, seinen Blick abzuwenden. Das leise Kichern, das aus der Kehle des jungen Adeligen kam, bereitete dem kleinen Ikiteru Gänsehaut.
„Welch passender Name, für einen lebhaften Jungen wie dich“ , der Fremde wusste nicht, weshalb er das Gefühl hatte, als wäre dieser Junge vor ihm unheimlich einsam und traurig gewesen, die ganze Zeit über, während er im Garten herumgetollt hatte. Er wusste auch nicht, weshalb er so sprach, wie die Erwachsenen es taten.
Nicht wissend, ob es ein Kompliment oder Tadel war, erröteten seine Wangen. Verlegen wand er den Blick ab und ließ den Stock leblos ins Gras fallen.
„Ich heiße Higeki. Wollen wir Freunde sein?“ , er streckte ihm die Hand entgegen, woraufhin er nur verlegen zusammenzuckte. Durfte ein Junge denn überhaupt so schön sein?
Langsam hob der Schwarzhaarige den Stock auf, ging auf den Jungen zu und legte ihm die Waffe in die Hand. Für diesen einen Moment schien die Zeit still gestanden zu haben. Das Gras rührte sich nicht mehr, der Wind summte nicht mehr und die Vögel hörten auf, zu zwitschern. Alles war gespannt, wartete auf den Moment, indem die Falle zu schnappen würde. Denn jeder ahnte, was dem armen Ikiteru zustoßen würde, nur er selbst hatte keine Ahnung, dass sich die Schlinge nach und nach um seinen Hals legte.
„Ja!“

Ich selbst wollte es nie zugeben… doch von diesem Moment an, begann sich das Uhrwerk meiner persönlichen Uhr zu bewegen. Ich wusste nicht, was es war, aber etwas hatte sich verändert. Du gabst mir unschuldige Gefühle, während ich hinterhältige Gedanken hatte. So verstrich die Zeit und wir wurden älter. Im Winter meines fünfzehnten und deines zwölften Lebensjahres änderte sich alles für mich


„Wo warst du?! Weißt du, wie lange ich auf dich gewartet habe? Weißt du überhaupt, wie kalt es ist!! Wie kannst du mich da so lange warten lassen?!“ , Aibori starrte den Jungen, der auf ihn zulief, schmollend an, obgleich seine Stimme ruhig klang, eher tadelnd, als zornig.
„Sorry! Aber ich hab die Zeit übersehen“ , keuchte er, während er verlegen kicherte, sich durch das Haar fuhr und den Blonden entschuldigend musterte. Die Jungs hatten beschlossen, Weihnachtsgeschenke für ihre Familie zu kaufen – gemeinsam. Sie kannten sich schon länger, doch Higeki hatte sich nie wirklich getraut, mit Ikiteru gemeinsam sein Grundstück zu verlassen.
„Es ist so kalt!!!“ , der Schwarzhaarige versuchte, seine bloßen Hände mit dem Atem zu wärmen. „In der Eile konntest du noch nicht einmal Handschuhe mitnehmen, du Vollidiot!“ , grummelte der Ältere und musterte die roten Hände des anderen. Im Gegensatz zu ihm hatte er nämlich schwarze Lederhandschuhe an.
So verbrachten sie einige Zeit miteinander und berieten sich über die Geschenke.
Doch auf dem Heimweg konnte der Blauäugige es nicht mehr ertragen, die zitternden Hände des Kleineren zu sehen und zog sich einen Handschuh aus.
„Hier, zieh den an“
„Was? Ein Handschuh wird mir wohl kaum weiterhelfen“ , trotzdem zog er ihn an, wobei er die Wärme Higekis genoss, die sich noch am Handschuh befand.
„Genau deswegen werden wir auch das tun“ , erklärte er und umfasste die Hand des Jüngeren, der zusammenzuckte.
„Was denn? So halten wir uns gegenseitig warm und bei Brüdern ist das auch normal“

Während du mich nur unschuldig angelächelt und reine Gefühle für mich empfunden hast, merkte ich, dass ich im Gegensatz dazu, immer unreiner wurde. Ich belog dich und du hast dich belügen lassen. Ich wurde von Gedanken und Trieben befleckt, denen ich zuvor nie Beachtung geschenkt hatte. Ich wollte die Zeit anhalten, aus Angst, zu altern. Denn ich wusste: Würden wir älter werden, werden deine Ansichten sich von meinen unterscheiden. Wir dürften nicht mehr Händchen halten und du würdest dich von mir abwenden. Du würdest verstehen, dass ich all diese Dinge, die beruhigend und freundlich auf dich wirkten, nur sagte, um meine eigenen Absichten zu verfolgen. Doch, so sehr ich es auch wollte, nicht einmal ich hatte die Macht, die Zeit aufzuhalten. Während ich dir beim Heranwachsen zusah, konnte ich deine Treue deines „großen Bruders“ gegenüber nicht mehr bewahren

„Gibst du endlich auf?“
„Ich möchte dich daran erinnern, wer hier denn auf dem Boden liegt und bezwungen wurde“ , der Angesprochene lächelte triumphierend, wobei ihm der Besiegte ein höhnisches und freches Grinsen schenkte.
„Weißt du, selbst der Verliere könnte doch der Gewinner sein. Nur merkt man das nicht am Anfang“

Ich war der Gewinner. Ganz gleich, wie oft wir auch kämpfen mögen, ich werde immer der Gewinner sein. Weil ich immer das bekam, das ich wollte.

„Wie bist du nur so geworden? Weshalb musst du mich ständig provozieren?“ , Higeki sah ihn überrascht an, denn mit dieser Antwort hatte er ganz bestimmt nicht gerechnet. Nicht mit einer direkten Frage, die nach einer direkten Antwort verlangte. Seine Lippen zitterten und sein Blick war starr. Er kannte die Antwort nur zu gut. Doch Ikiteru sollte sie niemals kennen.

Mein Wunsch ist es, Arzt zu werden. Meine Pflicht ist es, zu Durchschauen, zu Beweisen und vorrausschauend zu Denken. Schon damals hatte ich gewusst, dass es sich so entwickeln würde. Dass du dich immer weiter von mir entfernen und meine Hand loslassen wirst. Ich hatte solche Angst davor, dass ich schon ein Gegengift für diese Krankheit hatte. Gegen die Krankheit „Ignoranz“ und „Eckel“ half nur eine Spritze mit dem Inhalt „erzwungene Aufmerksamkeit“

„Warum kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen?“ ,
Weil wir uns dann eine Ewigkeit lang „in Ruhe lassen“ werden. Nein…
nein…! Ich will das nicht!!! Der Grund, weshalb ich mich mit dir prügle, ist ganz simpel.

„Tja, wer weiß?“

All diese Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum, doch ich konnte nichts anderes machen, als höhnisch zu lächeln und meine Faust gegen dein Kiefer zu schmettern

Und nun sitze ich hier, bemitleide mich selbst und denke über Vergangene Zeiten nach. Wie erbärmlich.

Der junge Vampir saß am Fenster und schwänzte den Unterricht. Urplötzlich war er von einer Melancholie und Nostalgie überfallen worden, die er nicht mehr abzuschütteln vermochte.
Er wollte wissen, was Ikiteru tat, wohin er gegangen war, wohin er gehen wird, was er tun wird und mit wem er es tun wird. Higeki erkannte, dass er entweder an ADS litt oder einfach nur besessen war.
Langsam sank er in einen unruhigen Schlaf, verfolgt von den Gedanken, von denen er geglaubt hatte, sie schon lange abgehängt zu haben.

Vorsichtig strich etwas über seinen Oberschenkel. Die Berührung war schon beinahe schüchtern, ehe der junge Aibori die Wärme eines fremden Körpers in seinem Schoß fühlte. Jemand saß auf ihm.
„Higeki… wach auf“ , als hätte er nur darauf gewartet, schlug er die blauen Augen auf und blickte in wundervolle Rehaugen. Der Jüngere hatte seine Arme um den Hals des Älteren geschlungen und verspielt in sein Ohr gehaucht. Vorsichtig wanderten Higekis Hände hinab, an die Hüften des Schwarzhaarigen.
„Normalerweise weckt man die Prinzessin mit einem Kuss“ , hauchte er zurück, wobei er ihm sanft durch das Haar strich.
„Aber! … Jedenfalls: Mein Herz schmerzt so schrecklich. Da bin ich zu dir gekommen um dich zu fragen, doch da wurde der Schmerz nur noch stärker. Was glauben Sie, Herr Doktor, was habe ich?“ , Ikiteru wirkte offener und emotionaler, als sonst, aber keinesfalls feminin oder unterwürfig.
„Wie schrecklich… Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass sie an einer schweren Krankheit leiden“
„Spann mich nicht so auf die Folter“
„Symptome sind: Appetitlosigkeit, Herzschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Sie ist bekannt unter dem Namen „sehnsüchtige Liebe““ , langsam traute sich der Schwarzhaarige, dem angehenden Arzt näher zu kommen. Er hauchte zart gegen dessen Lippen und fuhr ihm verspielt durch das Haar.
„Und… wie behandelt man diese Krankheit?“ , nach und nach schlich sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen des Blonden.
„Der Patient muss den Rest seines Lebens im Bett verbringen und sich rund um die Uhr verwöhnen lassen. Die Krankheit selbst ist aber unheilbar“
So kam es, dass er den Todkranken in sein Bett brachte und ihn dort verwöhnte, wie er es gesagt hatte.
„HI-…! … geki… so … heiß

Erschrocken fuhr er hoch, stolperte dabei über seine eigenen Beine und landete unangenehm auf dem Bauch, als er ein Klopfen vernahm.
Langsam wird das mit den Träumen wirklich ernst.
Sofort sprang Aibori auf, in der Angst, jemand könnte ihn so sehen und strich sich die Kleidung glatt. Dabei fiel ihm – recht spät – auf, dass es ziemlich eng in seiner Hose wurde. Und Gewichtszunahme war ganz sicher nicht der Grund dafür gewesen.
So konnte er doch nicht die Tür aufmachen!! Aufgebracht schnappte er sich seinen Mantel, als wollte er sich auf den Weg machen, den Unterricht zu besuchen.
Skeptisch und vorsichtig öffnete er die Tür, wobei ihm sofort ein Körper entgegenfiel. Mit der Situation überfordert fing er den Körper auf und sah an sich herab. Noch bevor er erkannte, wer es war, merkte er, dass dieser jemand betrunken war. Gut!!
Ein Glück… er ist betrunken, Gott sei Dank!!!
„Was machst du hier? Was ist überhaupt passiert?“ , fragte er den Schwarzhaarigen – es dauerte nicht lange, da hatte er erkannt, wer es war. Sein Geruch war zu intensiv, als das man ihn verwechseln könnte.
„Wetttrinken…“, lallte der Jüngere und versuchte sich aufzurichten, ließ es aber bald und stützte sich am Blonden ab.
„Mit einem Russen“

Jeder wusste, dass Japaner keinen Alkohol vertragen. Und jeder wusste, dass Russen zu viel Alkohol vertragen.
„Nun… wie soll ich sagen…“, Higeki fand keine Worte für die Dummheit seines Ikiterus. Und für das Treffen zwischen Gesicht und der flachen Hand, hatte er keine Hand frei.
„Du hattest schon einmal bessere Ideen“
„Behalt deine Predigen für dich“
Im Betrunkenen zustand schien sich Ikiteru keine Sorgen mehr um das Gas zu machen, das seinen Körper über den Mund verließ.
„Und behalt du bitte deinen Mageninhalt für dich, ja?“
Darauf murmelte der Betrunkene nur unverständliches Zeug. Nicht, dass sich Higeki bemüht hatte, ihn zu verstehen, nein, er hatte sich auf etwas vollkommen anderes konzentriert. Ikiterus Duft konnte selbst nicht vom Alkohol überdeckt werden. Dieser angenehme, vertraute Geruch.
Langsam beugte sich der Ältere hinab und atmete diesen Duft ein, als wäre er eine lebenswichtige Droge. Als wäre nur dieser Duft sauerstoffreich.
Er befand sich endlich (betrunken) in seinen Armen, seinen Zustand berücksichtigte er nicht. Er wollte ihn, schlicht und einfach. Er hatte zu lange gewartet, zu lange hatte er damit gekämpft, diese Triebe zu unterdrücken, die noch schlimmer waren, als der Blutdurst.
Seine zittrigen Arme schlangen sich eng um seine Beute und er presste sie an sich, während die Beute selbst einschlief.
Die blauen Augen flammten rot auf, als er ihn auf sein Bett warf, sich den Mantel auszog und über ihn kletterte.
„Noch nicht“ , fuhr er ihm zärtlich durch das Haar und musterte das schlafende Gesicht, mit den geröteten Wangen und den feuchten Lippen. „Schlaf noch nicht“ , das Herz raste, der Atem war unregelmäßig, als er sich vorsichtig zu ihn hinabbeugte und seine Lippen auf seine legte. Allein diese Berührung ließ ihn schnurren und verzweifelt in das Kissen krallen. Allein diese Berührung hätte ihn zufrieden gestellt, wäre er doch nur bei Bewusstsein gewesen.
„Ikiteru…“, seine Stimme zitterte, als er verzweifelt zu ihn hinab sah. Auch, wenn der Schwarzhaarige selbst nichts merkte, bedeutete Higeki dieser Moment unglaublich viel. „Du ahnst gar nicht, wie ungeduldig ich nach dir bin“ , aber er hätte sich nicht so leichtsinnig wünschen sollen, dass Ikiteru bei Bewusstsein sein sollte. Während er nämlich seinen Hals liebkoste, wachte der Jüngere auf.
„Higeki… was ist-…“, seine verschlafene Stimme ließ den Angesprochenen nach Luft ringen, allerdings war er nicht schnell genug, um seine Lippen von dem begehrten Hals zu nehmen.
Reflexartig stieß Ikiteru ihn von sich und konnte ihm kaum ins Gesicht sehen, als er mit seiner Faust ausholte und sein Auge erwischte.
Nun, es war ja nicht so, als hätte Aibori damit gerechnet, ungeschoren davon zu kommen. Daher überraschte es ihn so gar nicht. Nein… ganz und gar nicht. Noch ehe Ikiteru etwas sagen und sich beschweren konnte, flüsterte Higeki. Obgleich es ein Flüstern war, hallte es unerträglich laut in den Ohren beider.
„Ich … liebe dich“ , als er das sagte, hatte er mit einer reflexartigen Reaktion gerechnet, einem Schlag, einem panischen Aufspringen, einem… Lebenszeichen. Doch der Schwarzhaarige saß lediglich da, starrte ihn entsetzt an und sagte kein Wort. Nichts.
Aus dem entsetzten Gesicht wurde der härteste und kälteste Blick, den Aibori je gesehen hatte – und das will schon was heißen, sah er doch viele zornige Gesichter.
„Wie?“ , also hatte er ihn nur nicht erneut geschlagen, weil er glaubte, sich verhört zu haben? Fein… das machte ja wirklich Mut…
Nach und nach traute Higeki sich, ihm ins Gesicht zu blicken. „Ich bin dir verfallen… Ich liebe dich. Ich begehre dich… Ich-…“, Ikiteru sagte nichts. Doch genau das war es, das Higeki stutzig machte. Es war wie die Ruhe vor dem Sturm und nach und nach merkte der Blonde, das alles aus dem Ruder gelaufen war.
Er hätte den Mund halten sollen. Denn dann hätte er in Ikiterus Nähe sein können. Denn dann hätte Ikiteru ihn nicht geschlagen. Denn dann hätte er noch seine lebensnotwendige Droge erhalten.
Ikiterus Aufmerksamkeit.

Der Möglichkeit auf den Spuren (1)
Vampirliebe – Auch Männer dürfen Männer lieben (Teil 1)

To be continued
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BeitragThema: Re: Higeki Aibori   Mo 22 Apr 2013 - 0:16


Masochism Tango – Tom Lehrer

Alles, das wir Masos brauchen, ist ein Sado



[Makabrer Inhalt und Gewalt, bitte nicht ernst nehmen]





‚Meine Lieben, ich möchte euch erklären, was ein Masochism Tango ist‘
‘Werd ich so herausfinden, ob ich tatsächlich ein Maso bin?
Natürlich, also, ich zitiere:
Eine andere, bekannte Art der Liebeslieder ist die leidenschaftliche oder feurige Abart,
für gewöhnlich im Tangotempo, in welchem der Sänger seinen Partner ermahnt, ihn zu jagen, zu verspotten und, wenn überhaupt möglich, zu verzehren.
Mit einem Kuss aus Feuer, diese besondere Darstellung von diesem Genre wird „The Masochism Tango“ genannt.

Ich werde euch nun ein Lied vorspielen, das euch meine Gefühle mitteilt und gleichzeitig euch sagen soll, ob ihr ähnlich fühlt:


Ich sehne mich nach der Berührung deiner Lippen, Schatz,
Aber noch mehr nach der Berührung deiner Peitsche, Schatz.

‘E-entschuldigung… müssen es unbedingt Peitschen sein??‘
‚Japp, für gewöhnlich sind es die. Aber es kommt eben auf den Geschmack deines Sadisten an‘
‘Oh-… das klingt beruhigend‘

Du lässt Striemen entstehen,
wie kein anderer,
während wir zu dem Masochism Tango tanzen

Sag unsere Liebe ist eine Flamme, keine Asche,
Sag, dass ich es bin, den/die du zerstückeln willst

‘Äh-… Ähm.. entschuldigung‘
‚Zerstückeln musst du nicht ernst nehmen, aber du musst mit Biss- und Schnittwunden rechnen ‘
‘Oh… o-okay‘

Besudel meine Augen,
Zünde meine (Krawatte) Beziehungen an,
Während wir zu dem Masochism Tango tanzen.

Auf dein Kommando,
stehe ich hier vor dir,
Mein Herz ist in meiner Hand…. Eew
Hier ist es, wo ich sein muss.
Mein Herz bittet flehentlich ,
Lausche doch bloß den wilden Schlägen!
Und geh deine Klammen anstecken
Und komm und zertrete mich

‘Muss er mich denn zertreten?‘

Dein Herz ist hart wie Stein oder Mahagoni,
Deswegen befinde ich mich in solch exquisiter Agonie.

Meine Seele ist in Brand,
Sie brennt vor Verlangen,
weshalb ich schwitze,
wenn wir Tango tanzen.

Du hast meine Nase gefangen,
in deinem linken Tanzklapper, Liebste/r
ich kann sogar den Schmerz spüren, Liebste/r
jedesmal, wenn ich Trommeln höre.
Und ich beneide die Rose,
Die du zwischen deinen Zähnen hältst, Liebste/r,
Mit den Dornen darunter, Liebste/r,
an deinem Zahnfleisch haftend.

Deine Augen sprechen einen Spruch der verzaubert.
Das letzte Mal brauchte ich zwanzig Stiche
Um den Einschnitt zu nähen,
den du mit deiner Peitsche verursacht hast,
während wir zu den Masochism Tango tanzten.

Schlag in mein Hirn,
und lass mich vor Schmerz schrein,
Dann trete mich nochmals,
und sag, wir werden uns nie trennen.
Ich weiß nur zu gut,
Ich stehe unter deinem Bann,
Also, Liebling, wenn du etwas brennen riechst
ist es mein Herz.
Verzeihung!

Nimm deine Zigarette von deren Halter,
und brenne deine Initialen in meine Schulter.
Breche meine Wirbelsäule,
Und schwöre du bist Mein,
Während wir zu dem Masochism Tango tanzen.



Also, meine kleinen Masochisten, ich denke nicht, dass jemand so weit gehen und euch treten und die Wirbelsäule brechen würde.
Das andere könnte durchaus eintreffen.

‚Sensei, sie ist nach dem Wort „Wirbelsäule“ ohnmächtig geworden ‘

Hm, verständlich. Immerhin erholen nur wir Vampire uns schnell…
Jedenfalls, wisst ihr denn noch, was einen guten Sadisten ausmacht?

Ein guter Sadist weiß und versteht stetswas ein Masochist durchmacht



Masochism Tango

Alles, das wir Masos brauchen, ist ein Sado
Ende

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BeitragThema: Re: Higeki Aibori   So 26 Mai 2013 - 14:20


I was made for lovin‘ you - KISS

I’m givin‘ you my all




Higeki mit Yusaku bei den KISS, best idea ever<3

Do, do, do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do

Heute Nacht will ich dir alles geben
In der Dunkelheit
Da gibt es so vieles, das ich tun will
Und heute Nacht will ich es dir zu Füßen legen
Weil Mädchen, Ich wurde für dich gemacht
Und Mädchen, du wurdest für mich gemacht

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann nicht genug von dir bekommen, Baby
Kannst du genug von mir bekommen?

Heute Nacht will ich es in deinen Augen sehen
Fühl die Magie
Da ist etwas, das mich wild macht
Und heute Nacht werden wir alles wahr werden lassen
Weil Mädchen, du wurdest für mich gemacht
Und Mädchen, ich wurde für dich gemacht

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann nicht genug von dir bekommen, Baby
Kannst du genug von mir bekommen?

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann dir alles geben, Baby
Kannst du mir alles geben?

Oh, kann nicht genug bekommen, oh, oh
Ich kann nicht genug bekommen, oh, oh
Ich kann nicht genug bekommen
Yeah, ha



Do, do, do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do, do, do
Do, do, do, do, do, do, do

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann nicht genug von dir bekommen, Baby
Kannst du genug von mir bekommen?

Oh, ich wurde gemacht, du wurdest gemacht
Ich kann nicht genug bekommen
Nein, ich kann nicht genug bekommen

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann nicht genug von dir bekommen, Baby
Kannst du genug von mir bekommen?

Ich wurde gemacht, um dich zu lieben, Baby
Du wurdest gemacht, um mich zu lieben
Und ich kann dir alles geben, Baby




I was made for lovin‘ you

I’m givin‘ you my all
Ende

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