Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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Das Rollenspiel wird neu aufgebaut.

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 ??? & Keiji

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BeitragThema: ??? & Keiji   So 27 März 2011 - 0:38

das Eingangsposting lautete :

Die Schüler der Night Class bewohnen immer zu zweit eines der recht großen und luxuriös eingerichteten Zimmer.
In jedem dieser prachtvollen Zimmer finden sich zwei große, gemütliche Himmelbetten, mehrere Chaiselongue und andere prachtvolle und altmodisch anmutende Sitzgelegenheiten.
Auch den Schülern der Night wurden Wandschränke zur Verfügung gestellt, jedoch sind diese weitaus geräumiger und schöner als die der Day Class Schüler. An ein paar Wänden befindet sich das ein oder andere Bücherregal, mit zahlreichem alten Lesestoff in sich und auch ein Kamin darf nicht fehlen.
An den Fenstern sind lange, dicke helle Vorhänge angebracht und der Teppich sieht edel und fein aus, wahrscheinlich war er auch sehr teuer. Die Zimmer sind in regelmäßigen Abständen mit blutrotem oder Sattgrünem Teppich ausgelegt.
Die Wände sind, wie das ganze Haus Mond, in einem sehr hellem, weißen Ton gehalten und mit zahlreichen Ornamenten verziert, die immer wieder die Zeit der Renaissance aufgreifen.
Dieser Stil wurde auch in der Einrichtung aufgegriffen. Zahlreiche Möbelstücke muten antik an und sind mehr als nur kunstvoll verziert und gearbeitet.
Jedem dieser Zimmer ist ein Bad angegliedert, manche besitzen sogar eine Badewanne.

Bewohner: ??? & Keiji


Zuletzt von Rektor Kaien Cross am Fr 11 Nov 2011 - 20:23 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Di 5 Jul 2011 - 22:22

Irgendwie war heute komisch. Die Band-Probe war gut, ja. Obwohl, das eine neue Stück klingt noch nicht so ganz... mal schauen was draus wird. Shuichi hätte bestimmt direkt gesagt, wos im nicht gefällt. Schon doof, dass das alles nicht geklappt hat. Warum musste Kuran auch plötzlich auftauchen. Wer weiß, was aus Shuichi geworden ist. Naja, lange kanns ja nicht mehr dauern, bis der durch die Tür reinkommt und direkt ins Bett fällt.

Keiji konnte nicht verstehen, wie sein Mitbewohner so viel schlafen konnte. Er war dankbar dafür, dass er als Vampir nicht so viel Schlaf brauchte. Ok, Schlaf war schon extrem entspannend, aber er genoss die Zeit lieber auf andere Weise.
Von vielen älteren Vampiren war bekannt, dass sie sich schonmal für ein paar Jahre hinlegten, um sich richtig auszuschlafen - vermutlich war der ein oder andere auch einfach vom lang anhaltenden Leben erschöpft und frustriert. Manche Reinblüter - so hieß es zumindest - schliefen bereits, seit er sich erinnern konnte. So ganz konnte er das nicht nachvollziehen. Viele Menschen würden gerne länger leben. Natürlich war das oft ein naiver Wunsch. Aber trotzdem gab es auch für einen Vampir die Möglichkeit, das Leben sinnvoll zu gestalten. Er selbst war bereits damit zufrieden, viel Musik zu machen, freundlich zu anderen zu sein und hier und dort einfach das zu tun, was er gerade für richtig hielt. Große Ambitionen hatte er dabei nicht.
Ja, manchmal hatte er auch daran gedacht, wie es wäre, ein bekannter Rockstar zu sein. Er liebte seine Band und die Freiheit, die die ungezwungene Musik bedeutete, aber mal auf einer großen Bühne stehen... das wäre schon was. Aber selbst, wenn er bereit wäre, sich für eine Zeitlang diesen Stress und Zwang anzutun, wie sollte das laufen? Es würde doch auffallen, dass er so langsam nur älter wurde. Vor mehreren Jahren war seine damalige Band im Umfeld sehr beliebt gewesen. Als sie damals von einem Produzenten nach nem Konzert angesprochen worden waren, war für ihn klar gewesen, dass er die Band verlassen müsste. Nur wenige Monate später hatten die anderen - mit einem neuen Gitarristen - dann den Vertrag unterschrieben. Zugegeben: Er hätte ruhig bleiben können. Der Hammer-Vertrag hatte der Band alles andere als gut getan und ihren Bekanntheitsgrad auch nicht erhöht. Und die Musik war der anderer Bands immer ähnlicher geworden, damit sie beim Standartpublikum besser ankamen. Ein paar Jahre hatten die dann mit anderen Bands zusammen das ein oder andere Konzert gegeben und bei ein paar Veranstaltungen gespielt. Es hatte sogar ein eigenes Album gegeben - die meisten CDs davon stapelten sich aber immernoch in diversen Kisten. Inzwischen hatte sich die Band aufgelöst - der Vertrag war inzwischen ausgelaufen. Man könnte meinen, er hätte Glück gehabt. Aber für ihn war das wie gesagt nie eine Option gewesen. Er könnte - sollte er bekannt werden - höchstens hingehen, und eines Tages seinen eigenen Tod vortäuschen.
Als vor ein paar Jahren einer seiner Lieblingsmusiker auf tragische Weise ums Leben gekommen war, hatte er sich gewünscht, es wäre genau dieser Fall gewesen. Aber er hatte es besser gewusst. Was wäre das für ein Hohn, anderen vorzumachen, man sei tot? Wenn er an die Reaktion der Menschen damals dachte... nicht nur Freunde und Familie, sondern abertausende von Fans hatten damals um den jungen Gitarristen getrauert.
Und bei vielen anderen Menschen war das genau so gewesen. Er hatte in den Jahren den Tod vieler Menschen erlebt. Und besonders, wenn junge Menschen starben, warf das viele andere komplett aus der Bahn. Es wäre nie vertretbar, so etwas vorzutäuschen. Zumindest konnte er sich das nciht vorstellen.
Und wenn er so nachdachte: Eigentlich wollte er eh lieber in seiner kleinen Band spielen. Mal hier mal dort ein Konzert, auf der Bühne stehen, und sonst nur Musik. Aber eben die Musik, die sie slbst spielen wollten, frei von Zwängen, Musik eben.
Genau das war es, was er liebte.

Noch ein letztes Mal hielt er sein Gesicht unter den Wasserstrahl. Es tat einfach gut, wieder die Wärme zu spüren. Dann stellte er das Wasser ab, verließ die Dusche und wickelte sich - ohne sich abzutrocknen - ein Handtuch um die Hüfte.

Als er ins Zimmer zurück kam, hatte sich dort nichts verändert. Lediglich bemerkte man langsam die Dämmerung. Ein schwaches Licht drang bereits durchs Fenster.

Ja, diese Nacht war wirklich merkwürdig gewesen. Viel zu lange hatte er herumgegammelt. Allerdings hatte die Zeit alleine auch mal gut getan. Nur hatte er keine Lust, heute so ins Bett zu gehen. Aber der Morgen war ja noch lang. Irgendetwas würde er schon noch zu tun wissen...

So wie er war ging er an den Schrank und nahm ein frisches Handtuch hinaus. Dann begann er vorsichtig, damit seine Haare abzutrocknen.

Vielleicht geh ich gleich einfach raus und genieße den Sonnenaufgang...
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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Sa 9 Jul 2011 - 22:24

Draußen wurde es langsam immer heller. Inzwischen hatte er sein Haar geföhnt und sich frisch und trocken angezogen: Eine dunkelblaue Jeans und ein dünnes langärmliges eher längeres schwarzes Oberteil. Dazu hatte er sich bereits ein Tuch in verschiedenen Grautönen lose um den Hals geworfen.

Er saß auf seinem Bett und angelte mit den Fingern nach einem frischen Paar Socken und einem Paar schwarzer hoher Schnürboots. Als er soweit fertig war, griff er nach seiner Lederjacke, schaltete das Licht aus und verließ mit der Jacke in der Hand das Zimmer.

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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Di 23 Aug 2011 - 21:48

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Die Vorhaenge waren zugezogen und im Zimmer war es so gut wie dunkel. Keiji war dankbar, dass er trotzdem gut sehen konnte.
Schnell tauschte er seine Klamotten gegen eine graue Jogginghose aus und warf sich so aufs Bett. Dann stellte er den Wecker auf 16:00 Uhr, nur fuer den Fall der Faelle. Er schaute an die Decke und es dauerte nicht lange, da ging ihm schon wieder eine neue Melodie durch den Kopf...
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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Do 6 Okt 2011 - 14:28

Dum dum dum... Der Basslauf in Kiejis Kopf nahm immer mehr Form an. Irgendwann hatte eine der neuen Melodien ihn dazu inspiriert.
Der junge Mann öffnete die Augen, neigte seinen Kopf leicht zur Seite und blickte auf den Wecker.
14:05 Uhr... noch gar nicht so spät. Zwischendurch war er ein paar Mal eingedöst gewesen, hatte aber seine Melodie nie verloren. Entspannt hatte er sich jedoch zu Genüge.
Langsam richtete er sich auf und rückte bis zur Bettkante. Dort sitzend fuhr er sich vorsichtig mit der Hand durchs Haar. Beinahe automatisch griff er dann nach seinen Kettenanhängern.
Seit ein paar Wochen hatten sie beinahe täglich geprobt. Immerhin wollten sie endlich die neuen Songs einüben und aufnehmen. Und ihr neuer Schlagzeuger hatte so die Möglichkeit, gut in die Band hinein zu finden.
Auch heute hatten sie wieder Probe, jedoch etwas früher als sonst und auch nicht ganz so lange, da er ja rechtzeitig zur Theaterprobe wieder zurück sein musste.
Er drehte sich noch einmal um und blickte auf den Wecker.
Wenn ich bereits was früher in die Stadt gehe, kann ich vor der Probe nicht nur beim Musikgeschäft vorbei, sondern auch noch gucken, ob meine Bratsche neu bespannt ist und neue Gitarrensaiten kaufen.
Da er nicht mehr müde war, ließ er sich einfach spontan auf diese Idee ein, stand auf und ging ins Bad.
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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Do 6 Okt 2011 - 20:25

Kurze Zeit später kam er in gleicher Montur aber eindeutig frisch gewaschen wieder in den Raum zurück. Sein Handtuch hatte er sich locker über die Schultern gehangen und sein Haar war einmal ordenlich durchgebürstet, was aber nichts daran änderte, dass ihm immer wieder Strähnen ins Gesicht fielen.
Er schmiss das Handtuch über einen Stuhl und ging zu einem der großen Fenster. Ganz leise und vorsichtig bewegte er einen der Vorhänge so, dass er durch einen Spalt nach draußen schauen konnte. Das Wetter war wundervoll. Er liebte die Sonne. Trotzdem musste er mit den Augen blinzeln, so extrem unangenehm war das Licht in seinem Gesicht.
Vorsichtig schloss er wieder den Vorhang.
Manchmal fragte er sich, warum er nicht wie andere die Dunkelheit mehr lieben könnte. Er mochte auch Dunkelheit, sie stellte für ihn ja kein Problem dar, aber in strahlender Sonne sah die Welt einfach viel lebendiger aus. Nur, dass er selbst diese dann nur noch schwer betrachten konte, ohne, dass er sich die Haut verbrannte und ihm die Augen schmerzten.
Trotzdem konnte er schlechtes Wetter einfach nicht gut ab haben.

Kei drehte sich vom Fenster weg und ging in Richtung Bett. Auf einem nahegelegenen Sessel lagen die Klamotten, die er zuvor lieblos dort hingeschmissen hatte.
Was soll ich anziehen... Bandprobe... Stadt... Sonne...
Er entschloss sich schließlich für die Jeans vom Morgen, zog aber anstelle des langärmligen Oberteils ein schwarzes tailliertes T-Shirt an, dazu einen dünnen schwarzen Kaputzenpulli, und erst darüber seine Lederjacke. Dann schlng er sich ein dunkles gemustertes Tuch um den Hals, zog die Kaputze über den Kopf und setzte die Sonnenbrille auf - das der Raum abgedunkelt war, störte in dabei kein bisschen. Er überlegte kurz. Zwar war es draußen sonnig, aber um die Jahreszeit wusste man nie, ob nicht noch plötzlich ein kalter Wind aufkommen würde. Deshalb ging er noch ein letztes Mal zum Schrank und zog etwas schwarzes heraus, dass sich als Armstulpen entpuppte, zog diese sich bis über die Handflächen, so dass die Daumen durch vorgesehen Öffnung kamen, und griff erst dann nach Socken und den schwarzen Schnürboots. Als letztes ging er dann zu seinen Gitarren herüber.
Wie so oft streichelte er einigen sanft über Oberfläche oder Saiten. Dann entschied er sich für seine ESP Horizon CTM, eine dunkelrote E-Gitarre, die er 2005 erstanden hatte. Er packte sie vorsichtig in den zugehörigen Rucksack, warf sich diesen sachte über die rechte Schulter, griff mit der linken Hand nach seiner Tasche und machte sich auf den Weg in Richtung Stadt.

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BeitragThema: Re: ??? & Keiji   Sa 12 Nov 2011 - 0:17

<<< Auf den Fluren

Er betrat das Zimmer und stockte.
Der Raum war hell erleuchtet, auf der linken Seite standen überall Kisten und zwei Männer in weißen Schutzanzügen standen vor einem der großen Fenster.

"Guten Abend. Takashima Keiji. Ich bewohne diesen Raum." grüßte er höflich und verbeugte sich leicht.
"Guten Abend. Wir müssen Sie leider bitten, das Zimmer zu verlassen. Vom Personal wurde bereits jemand zu Ihenen geschickt."

Der Schüler nickte nur erneut, warf seinen Gitarren einen besorgten Blick zu, und verließ das Zimmer.

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