Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Eingangs- und der Aufenthaltsbereich

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BeitragThema: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 12 Aug 2010 - 9:17

das Eingangsposting lautete :


Der komplette Moon Dorm ist äußerst prunkvoll und stilsicher eingerichtet worden, betrachtet man es als Außenstehender. Die jungen Vampire, die dort den Großteil ihrer Zeit verbringen, erwarten jedoch etwas mehr als die normalen Schüler der Day Class.
Setzt man einen Fuß durch die große antike Holztür, so findet man sich in einer wunderschönen, in grau und weißtönen gehaltenen Eingangshalle wieder.
Blickt man zu seiner linken und dann zu seiner rechten, so sieht man zwei halbrunde Treppen, mit wunderschönen dunklen Stahlgeländern, die auf die Galerie und somit auch in die oberen Stockwerke zu den Schlafgemächern führt.
Mittig finden sich ein langer flacher Tisch und zwei bequeme Sitzgelegenheiten aus der Kolonialzeit, die zum entspannen einzuladen scheinen.
Sieht man genauer hin, so erkennt man hinter den Treppenaufgängen links und rechts zwei Gänge, die zum Rosengarten, zum Labor, dem Besprechungszimmer und der Bibliothek führen.


Zuletzt von Rektor Kaien Cross am Di 30 Jun 2015 - 12:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Jun 2015 - 1:02

Stille Wasser waren tief.
Oben, an der spiegelnden Oberfläche, im reinem blauen Wasser, wippte es im sanften Wind in wellen-artigen Strömen. Doch setzte man langsam nach und nach seinen Fuß, Schritt für Schritt, um immer weiter und weiter in die Tiefe zu spazieren, irgendwann würde man in die Leere treten, als hätte man den Boden entrissen. Achtete man nicht auf seine Distanz, wurde man von den Strömen des Meeres fortgerissen, weit weg vom Land um in kriechender Geschwindigkeit jegliche Kräfte zu rauben und in die Tiefen zu stürzen.
Schönheit der Natur, welche in Massen ungemein gefährlich werden könnte. Mehr als verständlich, warum der junge Mann, mit dem langen Haar dieses Element mit seinem Charakter präferierte, warum seine Bewegungen zu sanften Wellen wurden, doch sein Blick, manchmal tiefer war, als man glauben konnte.
Das Puppengesicht des jungen Mannes bildete mit den schmalen, blassen Lippen ein mattes Lächeln, welches er beruhigend dem anderen jungen Vampir schenkte. Es amüsierte oft, wie die Anderen auf ihn reagierten, wie sie sich ihm gegenüber verhielten, wie sie ihn anblickten und antworteten.
Er war ein agiler Vampir, der niemals seine Züge zu einem unfreundlichen Blick formen konnte, wie tief es auch in ihm brodelte, wie sehr es ihn auch zerstörte, dass der Orkan das Wasser in hohe Wellen schlug. Er würde niemals die Ankunft des Tsunamis preisgeben. Er würde stets das Wasser im letzten Moment zeigen, wenn es bereits zu spät war, vom Ufer davon zu laufen.
Ayumis Gefühl, dass Aoi viel mehr verbarg, als er zeigte, war nicht falsch gewesen und traf sehr gut auf ihn. Abgründe, die niemand ertragen würde.
Der Anklang seines Themas fand nicht sonderlich Interesse, sowohl Zevran sprach sich heraus, als auch Amaya nichts erwiderte.
Seine roten Augen musterten den blond-haarigen, jungen Mann. Seine Haltung war in sich gekehrt, eingeschüchtert und das eines verschreckten Nagers. Es gab sicherlich einen Grund, wieso er sich so einkehrte. Vielleicht mochte er so viele Leute im Raum nicht.
Amaya schien auch ein Mädchen zu sein, welches nicht gern auffällig wirkte und so legte Aoi abwesend den Kopf schief, um mit dem Finger, über den Rand des Glases zu streicheln.
Zu gern hätte er mit dem Wasser gespielt, es in Wellen tanzen lassen oder wie schwerelos schweben zu lassen.
Doch es war gerade nicht sonderlich angebracht von ihm und vielleicht sogar unhöflich.
Und so, wie sie über den Lehrer sprachen, schienen sie ihn tatsächlich zu fürchten.
Der junge Vampir lächelte Zevran und Amaya abwechselnd an und senkte denn den Blick.
Ich denke, wenn ihr euch viel zu sehr Gedanken macht um die Strafen, die es geben wird, dann versetzt ihr euch selbst in eine Unruhe. Vermutlich ist er nur ein Lehrer, der dafür sorgen will, dass wir brav sind und aufpassen“, versuchte er die Lage zu beruhigen und nippte an seinem Glas.

Zevran - Amaya - Aoi
Sara
Ria
Youji
Ayumi- Kaname
Noriko - Himitsu
Minjun - Takuma
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Jun 2015 - 10:19

Mann wartete geduldig und höflich auf seine Aussage, wissend, das es sicherlich wiedermal ein ungünstiger Zeitpunkt war, so wie es immer war, wenn dem Mädchen etwas auffiel.
Ayumi nickte leicht mit dem Kopf.
"Bitte verzeiht die Störung" sagte sie erneut sachte, und sanft. Auch wenn man es ihm nicht ansah, so war es der Schwarzhaarigen etwas unbehaglich. Sicherlich wollte er lediglich etwas Ruhe und sie hatte ihn nun gestört..aber wem hätte sie sich sonst anvertrauen sollen..
Er war wie ein Vater, und die Schüler die sich tummelten ihre Familie. Diese zu schützen, dafür würde sie alles in Kauf nehmen.
"Ich danke ihnen Kaname-sama" sagte man ebenfalls so höfflich und setzte sich hin, kam der Aufforderung nach, blickte kurz zu den Blutabletten, welche der Reinblüter in zwei Gläsern auflöste, eines für ihn und eines für die Vampirin.
Immer noch überlegte sie wie sie es beschreiben sollte, ohne seltsam zu wirken. Seufzte innerlich auf und hoffte, dass man es wenigstens diesmal ernst nahm, nicht so wie zuhause, wo man dies als Hirngespinst abgewinkt hatte.
"Ich habe vorhin draußen, etwas bemerkt...irgendetwas lauert, ich weiß nicht recht ob es etwas mit den Entführungen zu tun hat...Schatten, sie tummeln sich, bäumen sich auf, materialisieren sich.."
Man wand den Blick nicht von ihm ab, ihre Worte waren sachte, aber dennoch hörte man heraus, das sie es ernst meinte und es der Wahrheit entsprach.
Ob sie Saishins Namen erwähnen sollte, wusste sie nicht, denn sie wollte ihm keinen weiteren Ärger bereiten.
"Ein Paar Tage vor meiner Abreise, entstand eine recht ähnliche Situation. Im Anwesen und ich bin überzeugt, dass es keine Einbildung ist, ich habe mich an meinen Bruder gewandt um sicher zu gehen. Ich weiß, es mag absurd sein, aber diese Wesen, sie benebeln den Geist., ziehen einige der Schüler auf die finstere Seite...und ich möchte nicht, das jemand dieser Klasse für ihre Zwecke missbraucht wird. Ich bin mir dessen bewusst, das ich mich gerade an etwas beziehe, was ihr nicht sehen könnt, aber ich bin mir mehr als sicher, das dem so ist.."
Yumi konnte niemanden zwingen ihr zu Glauben, aber einen Versuch war es wert, am Ende, würde sie sich selbst verantwortlich für die Geschehnisse machen.
Dieses Säuseln, es schmerzte, es dröhnte förmlich in ihrem Kopf und aus einem unerklärlichen Grund war es nun stärker als sonst.
Kurz schloss sie die Augen um den Schmerz zu verdrängen. Sie verabscheuten sie, das Licht. Ayumi. Ryusei hatte recht, die Fähigkeiten der Vampire, sie waren förmlich unbegrenzt, jeder hat sein Element.
"Ich..ich glaube, d-das jemand sich die Schatten zu eigen Macht, sie kontrolliert..."

Zevran - Amaya - Aoi
Sara
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Jun 2015 - 20:02

Vermutlich hatten die beiden recht und es handelte sich wirklich um einen ganz normalen Lehrer aber waren stille Wasser nicht bekanntlich am tiefsten? Was wenn dieser Lehrer sich einen Spaß daraus machen würde die Schüler so zu bestrafen auch wenn es keinen Grund gab? Gedanklich schallte er sich gerade selber einen Idioten, wie kam er nur dazu solche Gedanken zu hegen? Zevran war doch sonst auch nicht so pessimistisch....obwohl man denen ja nach sagte das es sich bei Pessimisten um Optimisten mit Erfahrung handelte aber eigentlich war der Spruch genauso beschränkt wie seine Sorge was sein könnte.
Amaya schien noch müde zu sein. Seltenes Phänomen aber als sie sich entschuldigte gab Zev zu verstehen das es ihm zumindest nichts aus machte. Etikette war zwar wichtig aber sollte nicht das ganze Leben bestimmen, jedenfalls sah er es so, was andere dazu meinten war ja denen überlassen. Immer nur Regeln war auf dauer doch auch irgendwie langweilig. Als er eine weitere Frage stellen wollte brach er ab, konnte eine leise, nur für ihn vernehmbare Stimme hören, nämlich von dem Nager aus dem Flur der scheinbar immer noch sauer war. Sein Blick richtete sich zur Treppe auf welcher kein Schüler zu sehen war, aber das Geschimpfe wurde lauter, also musste der Nager auf den Weg zur Treppe sein.
Zevran sollte ihn einfach ignorieren, im Moment würden ihn zu viele skeptisch ansehen und das brauchte er nicht......nicht schon wieder zumindest, vor allem da sein Ohr ihn so noch daran erinnerte wie unfreundlich dieses pussierliche Tierchen werden konnte wenn es ihm nicht schnell genug oder gegen seinen Willen ging. Der junge Vampir widmete sich wieder Aoi, zumindest mit dem Blick. Irgendwie hatte er das Gefühl das hinter diesem Lächeln mehr steckte als man auf den ersten Blick zu sehen vermochte. Ob er den anderen fragen sollte was es damit auf sich hatte? Das Gefühl das einige Schüler hier etwas verbargen wurde immer größer aber er unterdrückte es den anderen Vampir darauf an zu sprechen, entschuldigte sich eher weil er Aoi mehrere Momente still angestarrt hatte als würde er noch etwas überlegen, wandte diesen nur ab.
"Ich...denke wir können nur abwarten wie der neue Lehrer so ist, ich hoffe nicht all zu streng es könnte mal ein lockerer Lehrer hier anfangen aber dann lernt man wieder nichts also ist das eigentlich auch wieder nachteilig.....ich sollte den Mund halten...." Zevran schien auch noch mehr als ohnehin schon in sich zusammen zu sinken. Zum Teufel mit den Lektionen über Haltung und aufrechtes Sitzen im Moment hatte er einfach das Gefühl auf einem Präsentierteller zu sitzen auch wenn dieses Gefühl völlig unbegründet war, niemand ihn großartig eines Blickes würdigte, es waren einfach zu viele Leute anwesend, noch dazu zwei erdrückende Präsenzen die ihm und seiner bröckeligen Standhaftigkeit einen heftigen Schlag versetzten das seine Mauern drohten zu kippen die verhinderten das er gleich weg lief.
Vor der Tür konnte er auch noh jemanden wahr nehmen, nicht sehr deutlich aber auch das schaltete er aus so gut wie es eben ging. "Sagt mal.....ich hab gehört das welche aus der Day verschwunden sind ist da was dran oder waren das nur irgendwelche Scherze?" Vielleicht kam er von dem unangenehmen Thema Unterricht weg wenn er diese Aussage einfach mal in den Raum stellte und die beiden anderen Vampire abwechselnd ansah. Vielleicht hatten sie davon ja auch gehört und er konnte sich so auf den neusten Stand bringen oder aber auch nicht dann könnte es zumindest zum Nachdenken anregen und dies war sicherlich nicht verkehrt. Man sollte immer wissen was um einen herum passierte sonst war man schneller von hungrigen Wölfen umgeben als man gucken konnte, auch wenn dies nur als Metapher zu sehen war.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 30 Jun 2015 - 12:08

Sara war interessiert an ihren Klassenkameraden. Sie wollte gerne mit ihnen sprechen, sich mit ihnen unterhalten, allerdings hatte sie das Gefühl, dass sie von einigen gemieden wurde. Was wohl an ihrer Abstammung lag.
Allerdings störte sie sich daran nicht, immerhin hatte sie ja ihren Mädchenharem.
„Sa-Sara-sama… ich denke es ist langsam an der Zeit…“, ein schüchternes Mädchen mit geflochtenem Haar, legte seine Hand zart auf Saras Oberschenkel. Der blonde Engel blickte sie mit einem sanften Lächeln an und nickte.
“Dann wollen wir mal“, meinte sie, strich dem Mädchen sanft über den Kopf ehe sie sich erhob.
Die junge Shirabuki war nicht jemand, der anderen sagte, was sie zutun hatten. Ganz und gar nicht. Sie verließ sich auf ihren Charme, der anderen sagte, was zutun war. Demnach erwartete sie schon regelrecht, dass ihr einige Schüler Richtung Schulgebäude folgen würden.
Weiter ging sie nicht auf die anderen im Eingangsbereich ein. Sie hatte zwar die Frage des ignoranten Vampires gehört, der wohl nicht mitbekommen hatte, was in den letzten Wochen passiert war, allerdings wollte sie nicht darauf eingehen. Es würde Sara wohl nur unnötig reizen.
Immerhin war etwas wie das Verschwinden von Mädchen eine ernste Angelegenheit. Wie konnte man nichts davon mitbekommen?
Sobald sich die junge Shirabuki erhoben hatte, taten es ihr die anderen Mädchen gleich, als wären sie ihre Küken und watschelten ihr hinterher.
Auf ihrem Weg zur Tür  ging sie an den Charakteren vorbei, die sie persönlich als äußerst interessant empfand. Darunter war Ria, der sie ein sanftes Lächeln und “Hallo“ schenkte. Sara wollte zu gerne wissen, was eine persönliche Begrüßung von ihr in anderen auslöste.
Angst?
Stolz?
Doch sie konnte natürlich nicht nachfragen. Also ging sie ihres Weges, dieses Mal führte dieser an einem blonden Adeligen vorbei. Es war Takuma, der Saras Interesse geweckt hatte.
Seine sanften Gesichtszüge erinnerten sie an jemanden, doch es war nicht so, als wäre dies das erste Mal gewesen.
Auch ihm warf sie ein Lächeln zu, dieses wirkte eher fordernd, dennoch sanft. Es war offensichtlich eine stumme Aufforderung, viele hätten es auch als Befehl gesehen. Ein Befehl, der besagte, dass er die Schüler in den Unterricht schicken sollte.
Kaname, an dem ihr Weg nicht vorbei geführt hatte, durfte sich mit einem freundlichen Blick aus der Ferne zufrieden geben.
Vermutlich war das besser so. Die Aufmerksamkeit Saras war nicht immer etwas, worüber man froh sein konnte.



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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 30 Jun 2015 - 13:44

<= Vor dem Haus Mond

Die goldbraunen Augen des Rektor blieben noch ein Mal auf dem Gebäude der Night Dorm ruhen. Die Fassade war sehr intakt gehalten und gepflegt. Ein mattes Lächeln um spielte seine Lippen, als wäre es gestern gewesen, nachdem man das Gebäude komplett saniert hatte. Die letzten 15, 16 Jahren waren so schnell vorbeigeflogen und doch machten sie einem Kaien nichts aus. Was waren schon 15 Jahre im Vergleich zu 200? Vampire lebten das Leben eines Menschen und es kam ihnen vor wie ein einfacher Wimpernschlag.
Bereits wenige Stufen von der Türe zum Eingangsbereich entfernt, schärften sich Kaiens Sinne. Die Präsenz der Vampire spürte er bis tief in sein Mark, mit dem dumpfen Gefühl, intuitiv nach seiner Waffe zu greifen. Er war schon so lange nicht mehr ein Jäger, dennoch war er jederzeit dafür bereit.
Die Aura der Reinblüter überdeckte alles, was hinter den Mauern zu sein schien. Er spürte Kaname. Er spürte Sara. Und beinahe schon kleinlich wirkende Vampire, die keine Gefahr darstellen konnten, wie die Herrscher ihrer Natur.
Mit einer langsamen Handbewegung ergriff Kaien die Türklinke und betrat die wunderschöne, in grau und weiß-tönen gehaltene Eingangshalle. Ein belebter Raum, mit vielen anwesenden Vampiren, in sauberen Weiß angezogen und schöner als jeder andere.
Mit einem verschmitzten Grinsen schloss der Rektor die Türe hinter sich zu.
Seid gegrüßt“, begrüßte er seine Schützlinge und blieb stehen, wobei er jeden einzelnen von ihnen mit einem lieblichen Lächeln anstrahlte.
Die Strapazen des Tages begannen langsam ihre Wirkung zu zeigen, Erschöpfung legte sich auf seine Glieder, doch es war ihm nicht nach Schlaf. Jeder andere Mensch wäre schon kraftlos zusammengesunken, doch irgendwo, tief im Inneren verweilte noch ein Waschechter Vampirjäger, der einstige Beste, in ihm.
Und er hoffte, er musste nie wieder zu jenem werden.
Wie ich sehe, wolltet ihr aufbrechen und komme nur ungern dazwischen ♥“, begann Kaien und legten den Kopf schief, eher seine schmalen Finger die Brille auf seiner Nase zurecht rückte und er Sara Shirabuki ein respektvolles, entschuldigendes Nicken schenkte.
Verzeiht mir Shirabuki-san“, lächelte er entschuldigend und wand sich an die Anwesenden, weil er der jungen Frau wohl im Wege stand.
Es wäre lächerlich, wenn er nicht bemerkte, dass viele fehlten. Einige waren noch auf ihren Zimmern, andere noch irgendwo draußen.
Wie ihr wisst, sind zwei Mädchen aus der Day Class entschwunden“, begann er, richtete dabei seine Augen an die Vampire, während er die Hände im Rücken verschränkte und auf und ab ging.
Im Laufe des heutigen Tages wurden bereits die offiziellen Behörden informiert und auch die Eltern benachrichtigt“, setzte er fort und blieb stehen. Das lange Haar stand offen und ruhte auf seinen Schultern.
Wohl oder übel...“, begann Kaien mit Verachtung in der Stimme zu sprechen -
Werden sowohl der Senat als auch die Gesellschaft der Jäger dies erfahren. Und wie vielen von euch bereits es sich denken können, wird dabei die Night Class kritisch ins Auge genommen“, sprach der Rektor mit Bedauern dieses Problem an.
Kuran-san und Ichijo-san es wird vermutlich eine Situation geben, bei der wir gemeinsam eine Aussage tätigen werden müssen. Ich erwarte schon intuitiv eine Vorladung, dennoch...“, setzte Kaien fort und wand sich mit einem kurzen Blick an die Anwesenden.
Zum eurem Interesse und dem der Schule, wäre es nur mehr als selbstverständlich, dass wir die Vermissten so schnell und sobald wie möglich finden könnten, um auch den Verdacht darauf zu schließen, dass einer von euch sich kaltblütig an den unschuldigen Menschen vergreif“, lächelte der Rektor wie ein Honigkuchenpferd und mit einem Gesicht, als könnte er den Emoticon :3 nachbilden.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 30 Jun 2015 - 18:05

Die Hand der jungen Vampiresse hielt noch immer das ihr gereichte Weinglas, mit der bereits sich vollkommen aufgelösten Bluttablette, fest. Immer wieder trank sie einige Schlucke des chemisch hergestellten Blutes, dieser kam zwar nicht nahe an den Geschmack echten Lebenssaftes heran, doch was blieb ihr anderes übrig? Nichts, es war teil der Bedingungen in der Cross Akademie und grade in der Night Class. Doch sollte sie jemand fragen, so konnte sie zumindest sagen, dass sie ein Teil der berühmten Night Class Studenten war und der Beweis war dafür wohl die schneeweiße Uniform, die das Gegenstück zur Day Class bildeten. Es verbarg sich zwar weitaus mehr dahinter, als je jemals jemand erfahren durfte und doch konnte sie wohl irgendwo nichtsdestotrotz Stolz darauf sein... Und irgendwo tief in ihrem Innerem war sie es ab und an auch.

Das Mädchen leerte ihr Glas und stellte es so leise wie möglich wieder auf einem der Tabletts ab, das einer der Bediensteten ihr dafür anbot. Mit einer feinen Handbewegung strich sie sich kurz eine kleine, feine aber für sie nervige Falte aus ihren weißfarbenem Rock. Eine Stimme drang an Rias Ohr, wenn auch nicht sie angesprochen wurde, so kam sie trotz alldem nicht umhin ebenfalls hinzu hören. Die blonde junge Frau antwortete und erhob sich so gleich, andere Schülerinnen taten es ihr nach. Rias haselnussbraunen Augen blickten zu den Mädchen, doch wohl am meisten zu der wunderschönen Reinblüterin, die das Zentrum der umliegenden Schülerinnen bildete. Sie schaffte es gar nicht wirklich den Blick von ihr abzuwenden, das blonde, lange Haar glich gewobener goldener Seide...
Sie wurde angezogen von dieser grade zu hypnotischen Anziehungskraft dieser edlen jungen Dame. Als sie näher kam, wand Ria ihren Blick unter großem Aufwand ab, denn ansonsten könnte man ja meinen, dass die lilahaarige Vampiresse starren würde und dies schickte sich nicht - egal in welcher Art und Weise. Doch als sie dann immer näher kam, konnte sie gar nicht anders als wieder hinzusehen. Was nun aber ja auch eine ganz andere Situation war. Als dann die Dame Shirabuki sie freundlichst, sanft anlächelte und ein Wort an sie richtete, schaute Ria sie mit einem unschuldigen Lächeln an. „Sara-sama...“, das junge Mädchen erhob sich vom Sofa, legte ihre Hand sanft an ihre Brust und verbeugte sich leicht. Auch Ria wollte der reinblütigen Frau zum Schulgebäude folgen. Denn es war schon etwas Besonderes und grade Sara, wirkte auch auf die junge Ria doch um einiges sympathischer als der Hausvorstand der Night Class Kaname Kuran. Aber sie war sich nicht so sicher, so setzte sie sich dann doch noch mal.

Die Shanay blickte der reinblütigen Fürstin hinterher, doch mit einem Mal öffnete sich die schwere Tür und der Rektor trat in die Halle ein. Auch Rias Aufmerksamkeit schwang nun zu ihm herüber, da es doch eher ungewöhnlich war. Sie lauschte stillschweigend seinen Worten, die er hier an die hier anwesenden herantrug. Die Fünfzehnjährige glaubte ihren Ohren nicht zu trauen, als sie hörte wie der Herr Rektor, meinte das zwei Day Schülerinnen verschwunden waren, doch so wie er sprach wussten es die anderen Schüler bereits, sie hörte grade jedoch das erste Mal davon. Es bestürzte sie in ihrem Innerem, das sah man ihr auch äußerlich ein klein wenig an, auch wenn sie bemüht war, es zu vertuschen. Was war nur vorgefallen? Der Rektor fuhr fort er erzählte, das es bereits an die zuständigen Behörden und auch an die Eltern mitgeteilt worden war. Darunter fielen auch der Vampirsenat und der Vampirjägerverband. Als die Worte Gesellschaft der Jäger gefallen war, breitete sich ein äußerst unbehagliches Gefühl in ihr aus... Ob es angst war... Ja, vielleicht. Doch hatte sie - Gott sei Dank - nichts mit dem Verschwinden der Mädchen zutun, so brauchte sie sich doch eigentlich keine wirklichen Gedanken drum zu machen. Oder sagen wir mal anders: Sie war nicht da gewesen, somit schied sie als Tatverdächtige doch wohl aus oder nicht? Aber ganz egal wer es war, es war wichtig die Mädchen wohlbehalten wiederzufinden, umso die Ko­exis­tenz zwischen den beiden Seiten nicht unnötig ins Wanken zu bringen. Besorgt schaute sich die junge Dame um, im Stillen fragte sie sich was nun wohl alles noch auf sie zukommen würde...


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 30 Jun 2015 - 21:18

Auch wenn Zevran für Amaya gemeint hatte, dass es für ihn nicht schlimm wäre, so entschuldigte sich das Mädchen trotzdem noch einmal und musste im selben Augenblick ein weiteres leises Gähnen unterdrücken. Sicherlich wirkte es auf manchen Vampir komisch, wenn der Level-D zu dieser Tageszeit noch müde war. Doch Amaya konnte leider nichts für ihre Müdigkeit. Es lag an den Albträumen, die sie in den letzten Tagen fast immer um ihren Schlaf gebracht hatten. Immer wenn das Mädchen die ersten Schlafphasen überwunden hatte und in die Traumphase eingedrungen war, wurde die erholsame Nachtruhe, oder im Fall der Vampire Tagruhe, zu einem chaotisch flackernden Film, der sich langsam und immer wieder im Kopf des Mädchens abspielte. Bilder, nein, Erinnerungsfetzen waren es, die ihr die Träume andauernd zeigten. Erinnerungen an diese schreckliche Nacht, Erinnerungen an diese schreckliche Frau, die mit dem Blut Noris und Amayas befleckt war. Dann schnitten Schreie die Stille, ein leises Wimmern war zu vernehmen, ehe das Mädchen gefühlte Stunden alleine und in vollkommener Dunkelheit gefangen war. Und egal wie oft Amaya davon geträumt hatte und wusste was als nächstes kam, so wurde ihr ganzer Körper mit Kälte und Hitze zu gleich geflutet. Und erst als sie die spitzen Reißzähne der Reinblüterin erneut in ihren Hals eindringen spürte, wachte sie schreckhaft auf. Doch nie bekam man etwas von ihren Träumen mit. Es war so, als ob man ihr die Stimme für den Moment klauten, als sie aus der Traumwelt erwachte.
Es jagte dem Mädchen einen kalten schauer über den Rücken, wenn sie an diesen Traum dachte. und dennoch fesselte er ihre Gedanken und ließ sie unaufmerksam werden. Nachdenklich ruhte ihr Blick im Leeren, der Kopf war leicht gesenkt. Was um sie herum geschah nahm die Schülerin nur noch halb oder fast gar nicht wahr. Weder das Gespräch zwischen Aoi und Zevran, noch das die zeit gekommen war zum Schulhaus aufzubrechen und auch nicht den Rektor, der das Wort an die Vampire wandte, nachdem er plötzlich zur Tür hereingekommen war. Alles was Amaya merkte, war dass ihre Augenlider langsam immer schwerer wurden, ihr Kopf sich leert und sie sich sekunden später in einer angenehmen Dunkelheit wieder fand. Ja, das was der Körper dringend brauchte holte er sich auch. und im Falle der jungen Vampirin war es eine Mütze voll Schlaf gewesen. Wehren konnte sich das Mädchen dagegen nicht, vielleicht wollte ein Teil in ihr es auch gar nicht, weil sie so müde war.            

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(Mir ist leider keine bessere Lösung, als die schlafende Ama eingefallen, denn irgendwie hab ich in den letzten Tagen hier ne kleine Schreibblockade und hing schon lange an dem Post, war zwischendurch auch so schusselig mein geschriebenes wieder zu löschen... deswegen, hab ich es jetzt so gemacht, damit aoi und zev nicht noch länger warten müssen.. ~^^´)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 1 Jul 2015 - 16:18

Dort, wo Minjun herkam, liefen die Dinge ein wenig anders. Den einzelnen Seiten, den betroffenen Parteien fehlte es an Blutlust und Rache. In seiner Heimat sah die Justiz stiller, gar menschlicher aus, weil sie darauf aus war Geschichten mit reinem Gewissen zu beginnen, oder zu beenden. Es spiegelte die Idee, die damals mit der Gründung des Senats verfolgt wurde, wieder. Diese beinhaltete den Schutz der Reinblüter und das Wahren des Friedens zwischen den Rassen. In Südkorea fand besonders der Teil mit dem Frieden großen Anklang.
Während sich der Hauptsitz des Senats hier in Japan befand und die Familien Shiki und Ichijo teils die höchsten Ränge hatten, waren über die ganze Welt weitere Regierungssitze verstreut. Im Großen und Ganzen war der Senat heute kein Herr über die Vampire und es fehlte ihm an Kontrolle und Respekt (was in der Broschüre der Cross Academy nachzulesen ist). In seiner Heimat hatte man dieses Problem jedoch mehr oder minder gelöst. Heute ähnelte der südkoreanische Zweig des Senats eher einem wohltätigen, führenden Verein, der im Sinne beider Rassen Kompromisse mit Vampiren und Hunter schloss. So utopisch dies auch klang, es versteckte auch nicht die finsteren Pläne dahinter und es ignorierte egoistische Intentionen nicht. Die Karten lagen immer offen und vielleicht funktionierte es deswegen auch so gut?
Minjun erzählte Takuma gerne davon. Hier in Japan hatte sein Name schließlich keinen Bekanntheitsgrad und obgleich er eine Tätigkeit zwischen Senat und Huntergesellschaft besaß, kümmerte es kaum einen. Einerseits war er auch selbst dafür verantwortlich. Er hielt sich in den letzten fünf Jahren, die er hier verbracht hatte, ziemlich bedeckt. Die abendlichen, prunkvollen Veranstaltungen seiner Rasse wurden von ihm sehr selten aufgesucht. Den Kontakt zu den Vampiren, oder den hasserfüllten Menschen suchte er ebenfalls nicht. Aber es war okay. Er war hier um zu lernen und um zu verstehen. Einen Namen würde er sich vielleicht später machen, wenn seine Fähigkeiten wirklich verlangt wurden.
Jetzt war er aber nicht mehr als einer von vielen. Umso angenehmer war es dem stellvertretenden Hausvorstand ein paar Dinge erzählen zu können. Aufmerksam hörte ihm sein Gegenüber zu, heuchelte kein Interesse vor, weil es tatsächlich vorhanden und aufrichtig war.
Er mochte Takuma für diese Eigenschaft.
Seine leisen Erzählungen fanden dann bald ihr Ende und die Gespräche der anderen Anwesenden drangen deutlicher zu ihnen durch, während sie ihre Position am Fuß der Treppe nicht aufgaben. Takuma drehte den Kopf mal sanft zur Seite, um die anderen zu mustern und vielleicht hier und dort ein wenig mitzuhören. Die ausgeprägteren Sinne machten dies zu einer kinderleichten Sache. Und krumm nahm ihm Minjun dies nicht. Er selbst tat schließlich nichts anderes.
Während die leisen, tapsenden Schritte einer kleinen Maus überhört wurden, bemerkten andere die Uhrzeit und erhoben sich.
Seine dunklen Augen ruhten auf einer jungen Frau mit langem, blonden Haar, das sich wie gewelltes Gold auf ihren Rücken legte. Die Schönheit und Macht, die vom höchsten und reinsten Blut ihrer Welt ausging, war nichts, das man ignorieren konnte. Manchmal war diese Präsenz sogar derart verführerisch, dass man sie gar nicht ignorieren wollte! In seiner Heimat gab es keine Reinblüter mehr. Er hatte sich also wirklich zusammenreißen müssen, um sich an die Anwesenheit von Zweien zu gewöhnen.
Sie ließ ihren Blick wandern, der sogar an dem jungen Mann, neben dem Minjun stand, kurz haften blieb. Takuma erwiderte das Lächeln freundlich und nickte, als hätte sie ihm einen wortlose Aufgabe geben. Doch ehe er sich dieser widmen konnte, öffnete sich die Tür.
Minjun betrachtete den Rektor, den er erst kürzlich getroffen hatte und der sich nun vor den anwesenden der Klasse positionierte.
Schweigend hörte er ihm zu. Als er dann allerdings den Senat und die Hunter erwähnte, konnte er nicht umhin sich angesprochen zu fühlen. Noch hatte Minjun keinen Finger gekrümmt und fleißig Mitteilungen versandt. Er wollte dem Rektor Zeit lassen und die Situation selbst bewältigen. Seine Hilfe hatte er schließlich auch abgelehnt, doch auch mit Nichtstun konnte er ihn ein wenig unterstützen. Man durfte dabei natürlich nicht vergessen, dass Minjun nicht der einzige Vampir war, er Kontakte mit den Organisationen pflegte.
"Haben Sie diesbezüglich schon einen Plan, Herr Rektor?" Minjun sah neben sich, weil Takuma zu sprechen begonnen hatte. "Wir können noch gerne mit ihnen die Ergebnisse der kleinen Versammlung an diesem Morgen durchgehen, oder den Campus kontrollieren." Takumas Stimme war ruhig und ungewohnter Ernst lag in ihr drin. Die Situation machte diesen sehr wohl erforderlich und es zeigte auch, dass dem Vampir mit dem Charakter eines Sonnenscheins sehr viel daran lag.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 2 Jul 2015 - 19:30

<= ihr Zimmer, erster Post


Perfekt gekleidet stieg Ruka die Treppenstufen hinab. Ihr Gang war grazil und aufrecht, das Karamell-braune Haar lag ihr in Wellen auf dem Rücken und wippten im sanften Takt ihrer Schritte. Nach einem langen und entspannten Schlaf war sie erfrischt aufgewacht. Rima genoss, wie immer, die Wärme ihres Bettes, während ihre Freundin sich bereits ordentlich in das wunderschöne Weiß der Uniform einkleidete. Ruka nahm sich „morgens“ immer sehr viel Zeit, erfüllte sicherlich das typische Klischee eines Mädchens. Das sah man aber auch sicherlich ihr an: Das Haar frisch gewaschen und gebürstet, duftete nach Rosen. Keine Falten oder Flecken verschmutzten das Rein der Uniform und die roten Schleifen bildeten eine wunderschöne Farbnuance.
Das zarte Gesicht bildete eine perfekt aufgesetzte Maske, ein Trugbild ihrer Gefühle. Voller Selbstbewusstsein und vielleicht Verachtung blickten die Haselnussbraune Augen sich von oben herab Person zur Person um.
Mitten auf der Treppe blieb die junge Frau stehen und schien jedem Vampir ein wenig Beachtung schenken zu können, eher sie mit Desinteresse in den Augen nach „ihren“ Vampiren zu suchen begann.
Sie spürte die anwesenden Gestalten und zwei Auren, die sich offensichtlich überlappten.
Bei dem Gedanken an Kaname, bei jeglicher Erinnerung an ihn, die vielen Bilder vor ihren Augenlider, wie er sie umfasst und seine Zähne sanft in ihren Hals gruben...
Eine Gänsehaut eroberte ihren Körper und Ruka hielt sie für einen Augenblick weiter fest. Ob sie es wollte oder nicht, ihr Herz schlug schneller, als es sollte und das, obwohl dieser Moment in ihren Erinnerungen spuckte, als Yuki völlig aufgelöst im Dorm gelegen hatte und Kaname es nicht anders konnte, als IHR Blut zu trinken.
In ihrem gekränkten Stolz ein kleiner Triumph, den sie nur gern weiterhin dem Mädchen unter die Nase reiben würde.
Ruka setzte ihren Weg fort und steuerte ihr Augenpaar sofort auf Kanames Stammsitz, den großen Divan. Ein sanftes Schmunzeln umspielte ihre Lippen und all zu gerne wäre sie zu ihm geschritten, als sie merkte, dass dort ein anderes Mädchen verharrte.
Ruka deutete in Kanames Richtung – ob er sie bemerkte oder nicht – eine höfliche Verbeugung an und kehrte auf dem Absatz um, um Takuma anzusteuern.
Dabei blieben ihre Augen auf dem schwarzhaarigen Mädchen ruhen, welches Kanames Aufmerksamkeit beanspruchte.
Eifersucht und Wut stieg ihre Galle hinauf und sie presste ihre Finger zu einer Faust zusammen.
Doch Ruka wäre nicht wohlerzogen, wenn sie den zweiten, anwesenden Reinblüter nicht bemerkt hätte.
Es war Shirabuki Sara, eine Frau von beeindruckender Schönheit und dem sanftesten Lächeln. Ruka konnte es sich nicht erklären, aber die Vampirin zog sie ein wenig in den Bann, was sie niemals zugeben würde.
Guten Morgen“, begrüßte sie die Blondine und gesellte sich anschließend zu Takuma, der bei einem anderen Vampiren stand.
Seid gegrüßt“, blickte sie kurz die beiden Männer an und verhärtete ihre Züge zu einer emotionslosen Miene, die sie Ayumi ihre Beachtung schenkte.
Es missfiel Ruka immer, wenn sich irgendwelche Mädchen um Kaname schwirrten. Es war also nicht verwunderlich, dass ihr Ayumis Anwesenheit ebenfalls ein Dorn im Auge war.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 8 Jul 2015 - 23:01

Noch bevor Kaname Masa-san wirklich antworten konnte, öffnete sich die Tür des Dorms und der Rektor trat ein.
Fast als wäre es Gedankenübertragung gewesen.
Vielen Dank Hr. Direktor.
Ja, Kaname war Hausvorstand... aber momentan hatte er größere Probleme als ein Mädchen das mitbekommen hatte was an dieser Schule lief.
Schließlich bevor der Rektor zu sprechen begann gab der Reinblüter dem Mädchen doch noch eine Antwort.
"Masa-san, ich kann verstehen, dass sie beunruhigt sind aber sie können sich sicher sein, dass sich darum gekümmert wird. Der Rektor wird etwas dazu sagen."
Ein glatter Bluff, aber warum sollte der Rektor sonst in den Night Dorm kommen. Anstatt mit Kaname allein zu sprechen. Er musste öffentlich werden.
Ein Statement abgeben, und genau das war es was er tat.
"Entschuldigen sie mich, Masa-san, sollten nachdem der Rektor fort ist noch Fragen offen sein, stehe ich zur Verfügung."
Er hatte Ruka wahrgenommen wie sie sich leicht verbeugt hatte.
Die Treue Ruka... ein Kreis Vertrauter war niemals etwas verkehrtes, vor allem nicht in solchen Zeiten.
Schließlich erhob sich der Reinblüter mit fast animalischer Grazie und blickte den Rektor frei heraus an.
Eine seiner Hände versenkte sich in seiner Hosentasche und blieb dort als er zum Rektor aufschloss.
"Zumindest sind wir gewarnt. Und sie alle wissen nun Bescheid.
Die Vermissten sind zu finden, und jeder in diesem Raum hat hiermit den offiziellen Auftrag zu melden wenn ihm oder ihr etwas ungewöhnliches auffällt so wie Masa-san es vorhin bei mir getan hat.
Akatsuki und du Ruka, ihr werdet den Campus absuchen. Ich finde Takumas Vorschlag sehr gut. Wir sollten den aufnehmen."

Er musste mit dem Rektor allein sprechen.
Was auch immer hier los war, es nahm überhand. Erst diese Geschichte mit Yuki und dann Vermisste.
Das versprach ja eine wunderbare Nacht zu werden.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Jul 2015 - 13:27

Ayumi wusste nicht so recht, was sie tun sollte,  sie kam sich unbeholfen vor und nicht nur das, während sie den Worten des Rektors lauschte.
Alleine dieses Wort Senat, genügte dem Mädchen schon, dass sich alles in ihr zu sträuben schien.
Was sollten sie schon großartig ausrichten können?
Diejenigen die alles so drehten und wandten,  dass sie diejenigen waren, die daraus einen Vorteil zogen.
Es schienen sich Ereignisse zu überlappen, aber was war mit den Schatten? Auf diese Frage hatte man ihr keine Antwort gegeben Sie war kein kleines Mädchen, was im inbegriff war etwas gesehen zu haben....
Das Gespräch mit Kaname-sama hatte ihre  lediglich verstärkt.
Alles schien sich gewissermaßen zu drehen in ihrem Kopf, hin und her bereitete ihr Qualen.
Wie sollte man einen Schatten aufhalten? Einen Schatten der drohte alles zu verschlingen?
Sie lauschte weiter den Worten versuchte irgendeinen Sinn daraus zu ziehen, doch es gelang ihr nicht.
Er war gegangen....
Würde man ansatzweise in ihr Inneres Schauen können, würde man deutlich erkennen, wie schlecht es wirklich ging, denn es schimmerte selbstverständlich bei dieser kleinen Dame durch. Eine Eigenschaft, die sie sich unter keinen Umständen abgewöhnen konnte.
Kurz sah sie zu dem einen Mädchen, welches ebenfalls sehr hübsch war, von der sie aber nicht gerade freundlich in Empfang genommen wurde. Ihr Blick wirkte sehr....nunja emotionslos..doch Ayumi hatte andere Sorgen, als sich Gedanken darüber zu machen, warum man ihr diesen Blick zugeworfen hatte, denn die Kopfschmerzen verschlimmerten sich rapide, auch das zischen war mehr als deutlich, die Drohungen die man übermittelte.
Das zierliche Mädchen führte ihre Hand zu ihrer Schläfe und versuchte ihr Inneres zu beruhigen aber die hallenden Stimmen in ihrem Kopf, machten es ihr nicht sonderlich leicht. Man sah sich um und versuchte bekannte Gesichter zu erkennen oder sich ansatzweise zu konzentrieren, doch es gelang ihr nicht recht.
-Die Schatten werden alles verschlingen und es gibt kein entrinnen-
-mich dich nicht ein, es wird dich teuer zu stehlen bekommen-
Die Stimmen waren verzerrt, zischend...schrecklich...Bilder tauchten auf die sie nicht sehen wollte..Blut....Schreie...
Ayumi wollte das es aufhörte, war sichtlich blass auch wenn man Blassheit bei Vampiren als Schönheit ansah, so war es bereits in solch einem ausmaß, dass es nicht mehr normal war.
Sachte ging sie voran, schenkte dem Mädchen noch ein ehrliches sanftes Lächeln, welche ihr diesen Emotionslosen Blick schenkte und ging hinüber zu Aoi, Zevran und einem braunhaarigen Mädchen, welches sie zuvor in der Eingangshalle erblickt hatte.
Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und sie schloss kurz die Augen, ehe sie diese wieder öffnete.
"Guten Abend, ich hoffe ich störe nicht..." es war sehr leise , sodass man genau hinhören musste, aber zu mehr war sie momentan nicht im stande, alles schien sich zu drehen. Man versuchte es sich nicht anmerken zu lassen aber es funktionierte nicht. Es machte ihr zuschaffen, diese Dunkelheit um sie herum. Das Mädchen schien sich auszuruhen und Yumi führte sachte die Hand auf Aois Schulter. Warum sie es tat wusste sie nicht, vielleicht wollte sie einfach nur auf sich aufmerksam machen, das es ihr nicht gut ging.
Ihre Hände zitterten ebenfalls ein wenig und in ihrem Kopf dröhnte es förmlich.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Jul 2015 - 17:18

Vermutlich war Aoi dieser Lehrer weniger aufgefallen, als er hätte sollen, wenn Zevran und Amaya sich solche Sorgen um ihm machten. Abwesend überlegte Aoi, ob er irgendetwas verpasst hatte, eine wichtige Information. Eigentlich interessierte es ihn nicht sonderlich, er war nur der Wachhund des Senats, der darauf achten sollte, ob die Dinge, die auf dieser Schule liefen, genauso vorangingen, wie der Rektor es vorgaukelte. Es war außer Frage, dass der Pazifist ungern andere in seine Gelegenheiten einmischen ließ und er sollte nur ein Auge darauf werfen, dass dieser eitle Mann keine Härtefälle versteckte. Bisher war ihm aber niemand aufgefallen.
Naja, bis auf Amaya.
Aoi hatte früh registriert, dass die Aura des Mädchens instabil und noch recht jung wirken musste. Oft erkannte er Level-D Vampire daran, dass ihre Aura unklar und gar oft resonant wirkte, so wie ihre. Es machte ihm auch nicht wirklich viel aus. Verständlich fand er es sogar, von den Vampiren waren oft die Level C und D den Menschen am nächsten und es verwunderte ihn nicht, dass sie eher den Menschen näher beschrieben wurden.
Zum Glück gehörte Aoi zu den Vampiren, die die junge Frau nicht all zu sehr böse waren, dass sie einfach gähnte und ein nickte. Außerdem war er ja nicht nur in ihrer Gesellschaft, also lächelte er Zevran freundlich zu und nickte zustimmend. Er machte sich gar nicht so viele Sorgen, dass der Blonde wohl von den Drei eher zu sprechen vermochte. Generell wirkte die Atmosphäre bedrückend, dabei scherten sich weder Kaname noch Sara um die anderen. Sie waren hier nicht, um zu tadeln, um die Etikette zu pflegen und zu kontrollieren. Deswegen saß auch Aoi entspannt in seinem Sessel, denn man könnte auch so vieles an ihm bemängeln.
Stimme ich voll und ganz zu, Denarl-kun. Und mach dir doch keine Sorge, es ist angenehm eine Unterhaltung mit dir zu führen, auch wenn es mir leid tut, dass ich kein großartiger Gesprächspartner bin“, erwiderte Aoi und senkte leicht seufzend den Blick. Er hoffte, er brachte Zevran nicht in eine all zu knifflige Situation, er wollte nicht, dass er sich unwohl in seiner Gegenwart fühlte. Viele Menschen kamen mit Aois ruhiger, sehr ruhiger Art nicht klar. Manchen fehlte Aoi die erkennbare Tiefe, andere mochten die Abstinenz von Höhe nicht. Insgesamt war er ein harmonisch abgewogener, junger Mann. Doch genau darin lag oft die Gefährlichkeit, dass man oft die Tiefe des Gewässers nicht erkannte. Deswegen waren viele skeptisch gegenüber, auch wenn sein offenes Lächeln das ehrlichste an ihm war.
Manchmal waren die schweigsamsten Menschen diejenigen, die viel zu erzählen hatten, doch ihre Art machte sie zu einem stillen Geheimnis, welches man nur gern und schwer lüften wollte.
Dass Zevran oft den Jungen, der das Wasser liebte, genauer betrachtete, das spürte Aoi. Verübeln konnte er es dem jungen Mann nicht, schließlich machte der Schwarzhaarige auch ebenfalls ein großes Geheimnis um sich. Anderseits war es auch besser so, denn er versuchte seine Familie mit keiner weißen und reinen Weste zu beschützen, wie seine Uniform gerade zu strahlen vermochte.
Er war der Exekutor des Senates, der Henker im Kleid eines Unschuldigen. Aoi hatte schon so viele verlorene Seelen ins Jenseits geschickt, weil weder der Senat noch die Menschen an sie geglaubt hatten.
Es war kein schönes Gefühl ein verzweifeltes, nach Blut gieriges Wesen zu töten, doch dort, wo die Hoffnung verloren gewesen war, so versuchte man denen, die noch Hoffnung hatten, alles zu geben.
Zevrans nächste, besorgte Frage ließ Aoi plötzlich ein ernstes Gesicht bilden. Seine Muskeln verhärteten sich und er erinnerte sich an den Nachmittag, als er ohne einer Erklärung Ayumi allein gelassen hatte.
Seine Lippen fühlten sich trocken an und er nickte, doch Zevrans Frage, die musste er nicht mehr beantworten.
Die Präsenz des Rektors war spürbarer, als eines normalen Menschen. Denn der Rektor war kein normaler Mensch. Sogar die Vampire kannten die legendären Geschichten über den blutrunstigen Vampirjäger, den besten seiner Zeit. Ein Hunter, den jeder Vampir gefürchtet hatte. Und nun hatte er das Gebäude betreten, welches er im Wandel der Geschichte errichten ließ.
Schweigend hörte Aoi zu und nickte zwischendurch. Als die Ansage des Leiters endete, brach die Stille in Gemurmel aus und Aoi erblickte Ayumi, welche von Kaname alleingelassen wurde und sich nun zu ihnen gesellte.
Leise, sehr leise wie er fand, hatte sie die Vampire begrüßt.
Aoi blickte auf und holte leicht tief Luft, um sie ebenfalls zu begrüßen, stockte aber verwundert, als sie ihre Hand auf seine Schulter führte.
Der Vampir richtete sich auf und legte den Kopf schief, eher sich an das Mädchen wandte.
Guten Abend, Ayumi-chan. Das sind Denarl-kun und Levinin-san ist ein wenig erschöpft. Verzeihung, dass ich dich heute Nachmittag alleine gelassen hatte, ich hoffe Saishin-kun war pfleglich mit dir umgegangen...“, setzte er an, hastig und vom letzteren eher düster sprechend an und stockte. Er erhob sich und bot seine Hände dem Mädchen an, wie zwei Stützen, nach denen sie greifen konnte. Ein besorgter Ausdruck lag auf seinen zügen und die kirschroten Augen musterten Ayumi.
Geht es dir gut, Masa-chan? Setz dich“, bot er ihr sofort seinen Platz an und blickte fragend zu Zevran.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Jul 2015 - 17:42

Es kam Kaien wie Jahre vor, als er, der gefürchtete Vampirjäger, sämtliche Wesen mit nur einem Blick in die Flucht schlagen konnte. Nun versteckten sich seine goldbraunen Augen hinter einem falschen Brillenpaar, die sein 25 Jahre junges Aussehen zehn Jahre älter kaschieren sollte. Er wusste, dass die Vampire ihn besonders bemerken konnten und sein Ruf war auch noch Generationen später genauso voraus wie zuvor. Für viele daher ein Wunder, dass er fast um 180° sich geändert hatte und nun, seine Schützlinge mit einem breiten Lächeln betrachtete und nicht, mit seinem langen Schwert.
Takuma Ichijo hob seine Stimme, ein netter, junger Mann, dessen Großvater die halbe Vampirschaft nicht leiden konnte. Aber so waren meistens die Leute mit der Strenge – hartnäckig und unbeliebt. Wer könnte sonst so einen Verein wie den Senat der Vampir führen?
Ein Weichling sicher nicht.
Takumas Frage nach einem Plan ließ Kaien für einen Moment stumm zu ihm blicken, eher der Rektor mit einem schmalen Finger seine Brille zurückschob und Luft einatmete.
Die Patrouille des Schulgeländes wäre eine gute Verstärkung. So sind Kiryu-kun und Yuki-chan nicht alleine darauf belastet“, nickte der Rektor und hörte auch Kanames herrschenden Worte, dass Akatsuki und Ruka diese Aufgabe übernehmen werden. Auch die Anweisung alles zu melden, wenn etwas auffiel wurde laut und Kaien wand sich an Kaname, welcher zu ihm herangetreten war.
Wir können nichts anderes, als uns vergewissern, dass die Schülerinnen und Schüler dieser Schule sicher sind und würde die Night Class bitten, ein Auge auf unsere Menschen zu werfen, außerdem in dieser Sache auch zu ermitteln. Doch... bedenkt. Nicht auf eigene Faust, dass noch mehr gefährdet sind, als es leider bereits geschehen ist. Ich würde euch daher bitten, wie die Hausvorstände es angemerkt haben, in den Pausen eures Unterrichtes auf das Schulgelände zu Achten“, erklärte Kaien abschließend, eher er die Ansprache für beendet hielt und sich an eine heran nahende Person wandte.
Die Vampire nutzten diese Gelegenheit und begann sich erneut zu unterhalten, den Raum in eine angenehme Geräuschkulisse zu hauchen.
Was hat Masa-san gemeldet?“, erkundigte sich Kaien bei dem Reinblut. Allerdings ahnte er, dass es wohl noch mehr zu besprechen geben musste.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Jul 2015 - 21:02

Zevran war sich nicht so sicher ob die anderen hochrangigen Vampire es dulden würden das Amaya sich so einfach dazu hinreißen ließ ihren wohl schon etwas überfälligen Schlaf nach zu holen aber an und für sich störte es ihn nicht.
Was Kaname oder die andere Reinblüterin vielleicht dazu sagen könnten hätte sich Zev höchstens in Gedanken ausmalen können aber das sah er als überflüssig an. Erstens konnte er in ihre Köpfe sowieso nicht herein schauen und zum anderen wollte er das auch gar nicht wenn er ehrlich war. Wenn jemand die Gabe hätte die Gedanken anderer zu hören würde es keine Geheimnisse mehr geben.
Sicherlich war so etwas eine schwere Bürde wenn man mit solchen Gaben geboren wurde.
Zwar wanderte sein Blick kurz durch die Runde, aber niemand schien sich daran zu stören das Amaya eingeschlafen war.
Wecken wollte er sie nämlich auch nicht, es wäre unhöflich und sollte sie lieber jetzt noch schlafen als wenn es im Unterricht der Fall sein würde.
Als wäre die ganze Situation nicht schon beklemmend genug trat noch jemand in die Eingangshalle vor dem Zevran gehörigen Respekt hatte, Rektor Cross.
Wer hatte denn bitte nicht die Legenden gehört die sich um dieses unscheinbare, mit Absicht verzerrte Bild seiner selbst rankten?
Bereits als er klein war hatte sein Vater ihn vor den Huntern gewarnt, zu der Zeit gab es dieses Friedensabkommen noch nicht und man hatte dem Jungen gesagt das er nie einem dieser Hunter vertrauen dürfte, aber würde Mister Cross wirklich eine Schule errichten nur um seine Beute leichter vor der Nase zu haben? Das glaubte er nicht, war etwas in Gedanken versunken. Er bekam gerade mit wie sich Aoi dafür entschuldigte kein angenehmer Gesprächspartner zu sein. Sofort hob Zev beschwichtigend die Hände. „Aber nein Aoi-kun. Eigentlich....bin ich ja derjenige der.....kaum einen zusammenhängenden Satz heraus bekommt wenn...“ Sein Blick ging durch die Runde um zu verdeutlichen das ihm einfach zu viele Leute hier waren, er eben nicht gut mit so viel Gesellschaft umgehen konnte, zumal seine Instinkte ihm rieten den Rektor nicht aus den Augen zu lassen.
Aber so entspannt wie Aoi war Zevran leider nicht, er wäre es wirklich gerne. Es gab keinen Grund so verkrampft zu sein wie Zev es im Moment wieder war aber wirklich ändern konnte er es auch nicht.
„Ich finde es angenehm mit dir zu reden du....hast etwas ruhiges an dir was wohl auf viele andere übergreifen kann denke ich.“ Nur eben nicht auf alle und vor allem nicht Zevran.
Langsam sah er dann doch wieder zu dem Rektor, sie sollten also allesamt den Campus im Auge behalten? Auch Kaname´s Worte sprachen dafür, das konnten ja tolle Nächte werden. Ob er wenigstens dabei alleine agieren durfte? In Gesellschaft würde er sicher wieder zu nervös werden um wirklich auf alles in seiner Umgebung zu achten.
Meistens wollte er das ja nicht mal, es passierte einfach. Ihm fiel ein das sie wohl Amaya wecken sollten, deshalb wollte er sie auch an der Schulter leicht rütteln um sie zu wecken aber wagte es dann doch nicht. Sie könnten es ihr ja auch sagen wenn sie wieder wach war oder?
Etwas erschrocken fuhr er zusammen als er plötzlich Ayumi hörte.
Sehr leise, erschöpft oder bedrückt klingend, es war schwer das gerade auseinander zu halten aber vermutlich schwang etwas von beidem in ihrer Stimme mit. Sie sah nicht wirklich gut aus, als hätte sie etwas tief erschüttert.
Lag es an den durchaus etwas feindseligen Blicken von Ruka oder an der Tatsache das sie das, was sie mit Kaname besprechen wollte nicht konnte weil dieser sie recht schnell wieder abgewiegelt hatte?
Er beobachtete das Verhalten zwischen Aoi und Ayumi, stand dann eilig auf als der Blick des schwarzhaarigen Vampires ihn traf um Platz für Ayumi zu machen damit sich die junge Masa setzen konnte, sie brauchte es im Moment wohl dringender als er. Erst da bemerkte er das Aoi ihr bereits seinen Platz anbot und Zevran war etwas unschlüssig was mit der jungen Vampirin nicht stimmte. „Ich werde mal sehen ob.....ich noch ein Glas für sie auftreiben kann...“ Zevran ließ Aoi kurz mit der schlafenden Amaya und der erschütterten Ayumi alleine um die Dienstmädchen noch einmal auf zu suchen, diese zu fragen ob sie für das Fräulein Masa noch ein Glas erübrigen konnten was man ihm kurze Zeit später in die Hand drückte.
Nur wenige Augenblicke später war er wieder bei der Dreiergruppe und hielt Ayumi das Glas entgegen. Wenn man bedachte wie sie bei dem Zusammentreffen im Flur gewirkt hatte, wie ein kleiner, Fleisch gewordener Wirbelwind war dieser Zustand nicht damit zu vergleichen und er fragte sich schon was das Mädchen so aus der Bahn geworfen hatte.
Ob man sie fragen sollte? Und vielleicht sollte er Aoi-kun auch sagen das er Ayumi bereits im Flur getroffen hatte, sie zusammen in die Eingangshalle gekommen waren?
Es war im Moment wohl unpassend, in erster Linie sollten sie zusehen das es dem Mädchen besser ging. Wie zu erwarten schien es die anderen Schüler aber nur sehr bedingt bis gar nicht zu interessieren.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Jul 2015 - 11:57

Das Mädchen musste wirklich verdammt müde sein, denn sie bekam von den Dingen, die um sie herum geschahen rein gar nichts mit. Weder die Unterhalten zwischen Aoi und Zevran, noch die Worte des Rektors, des Hausvorstandes und seinem Stellvertreter. Und dies wäre eigentlich von höchster Wichtigkeit gewesen, dass Amaya diese mitbekommen würde. Nicht einmal das Auftauchen von Ayumi bekam sie mit, ansonsten hätte sie ihr auch mit Sicherheit helfen wollen, wenn es dieser nicht gut ging. Neu auftauchende Schüler, die in die Eingangshalle nachrückten bekam das Mädchen natürlich auch nicht mit. Der Schlaf hatte sie einfach zu tief bereits in seinen Bann gezogen. Wie schwere Ketten aus Eisen hielten sie ihren Verstand weiterhin gefangen, in die dieser schier unendlichen wohltuenden Dunkelheit. Würde die braunhaarige sich nun selbst so sehen können, sie wäre vor Scharm am liebsten im Boden versunken. Nun dies würde wahrscheinlich auch der Fall seien, wenn sie irgendwann von selbst wach wurde. Wirklich bewundernswert war es, dass sie niemand großartig daran zu stören schien. Vielleicht hatte man ihren Zustand auch einfach noch nicht mitbekommen. Der Zustand eines schlafenden Level D´s. Sicher würde dieser Vorfall kein gutes Lucht auf Amaya werfen. Dort waren Schüler verschwunden, und sie schlief während einer Ansprach des Rektors vor der halben Night Class ein. Wenn das Mädchen doch nur irgendwie ihrem Schlaf entfliehen konnte, doch es ging einfach nicht. Er klammerte zu fest an ihr. Hätte man sie doch nur geweckt. Zevran-kun hatte dies kurzzeitig vorgehabt ja, doch warum hielt er sich zurück. Nun es wäre wahrscheinlich, dass Amaya so oder so noch im Unterricht schlafen würde. Und das dann ausgerechnet bei diesem neuen Lehrer. Doch das waren alles Dinge, worüber sie sich keine Gedanken machen konnte im Moment, wenn der Schlaf nach ihrem Denkvermögen griff und es hinter einem dichten schwarzen Schleier Müdigkeit gefangen hielt. Die Müdigkeit in ihr war für das Mädchen unsagbar lästig. Wie gerne wäre sie wach und genoss das Leben. Doch nun war die Frage welches Leben sie genießen sollte. Ihr altes war für immer verloren. Nie wieder würde es so sein wie damals, als ihre Schwester noch lebte und sie ein unbeschwertes glückliches Leben genießen konnte. Das war Vergangenheit. Eine glücklicher Vergangenheit, mit bitterer Zukunft. Bis jetzt konnte die junge Schülerin noch nicht sagen, wie bitter ihre Zukunft sein würde, wie dunkel und gefährlich. Sie taumelte zwischen zwei Welten. Der Welt des Menschseins und der des Daseins als blutsaugender Vampir. Hingezogen fühlte sie sich ganz klar zu den Menschen. Doch sie wusste, dass sie dies zurückdrängen musste. Es wäre zu gefährlich für die Menschen, den sie waren Wesen, fast so zerbrechlich wie Glas. So schnell konnte man verletzt, sogar getötet werden. Entführt und verschlungen. Oder man zerbrach und wurde zu etwas ganz neuem zusammen gepuzzelt. Dieser Gedanke bereitete der jungen Vampirin immer wieder ein ungutes Gefühl im Bauch. Sie wollte nichts werden, was sie nicht war. Sie wollte doch bloß ihr altes Leben, ihre Schwester, zurückhaben und diese schreckliche Nacht vergessen. Doch es ging einfach nicht. Wie sehr es Amaya auch versuchte, es war aussichtslos. War ihre Zukunft denn auch so aussichtslos, wie der Versuch diese Geschehnisse vor einem Jahr zu verdrängen? Bis jetzt war es eher selten, dass die Bestie, so hungrig nach Blut, aus ihr heraus wollte. Bis jetzt hatte sie auch noch kein so unstillbares Verlangen nach Blut, wie manch anderer Level D, der zum E-Vampir vegetierte. Nein Amaya hatte sich noch immer gut unter Kontrolle. Nur die ständigen Albträume machten ihr zu schaffen. Albträumen die manchmal länger, manchmal kürzer auf sich warten ließen. Diesmal wohl gar nicht, oder sie ließen sich Zeit. Viel Zeit. Amaya nach könnten sie ruhig wegbleiben. Wenn sie sich schon mit ihrem Nickerchen vor der halben Night Class bloßstellte, dann wollte sie im Gegenzug wenigstens einen ruhigen erholsamen Schlaf.        

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Jul 2015 - 12:22

Aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass Minjun eine höfliche Verbeugung andeutete, als eine Vampirdame zu ihnen stieß.
„Hallo., grüßte er sie und lächelte sie dabei an, ehrlich erfreut darüber, sie zu sehen. Er mochte Ruka. Sie war klug, hübsch und manchmal ein stures, lautes Biest. Aber er schätzte an ihr ihre Treue zu Kaname und ihre sonst so ruhige Gegenwart.  
Weil seine Aufmerksamkeit ihr anschließend noch einen Moment gegolten hatte, entging ihm nicht, wie sich ihr schönes Gesicht kurz darauf verhärtete und sich ein verurteilender Blick in eine gewisse Richtung wandte. Er musste jenem nicht folgen, um zu wissen, wem er galt, da er vorhin selbst sehr wohl zu ihrem gemeinsamen Freund geschaut hatte.
Intuitiv machte Takuma einen kleinen Schritt nach vorne, als hätte er es so oder so vorgehabt, sich ihr und ihrem charmanten Augenpaar in den Weg zu stellen und so zumindest für den Moment eine Mauer zwischen ihr und dem anderen Mädchen zu bilden. Er befürchtete nicht, dass  mehr passiert wäre, hätte er es nicht getan. Aber warum sollte man sich am Abend vor dem Unterricht schon Blitze zuwerfen? Und eine ernste Miene stand der jungen Frau nicht. Es wäre schade, würden es auch die anderen bemerken und ihr dumme, kindische Dinge nachsagen. Vielleicht hätte Akatsuki später sogar mit ihm geschimpft, weil er es nicht ungeschehen hatte machen können!
So etwas kam für das Honigkuchenpferd nicht Frage, auch, wenn seine Reaktion es doch nicht hatte ganz verhindern können, dass emotionslose Blicke bemerkt wurden. Wenigstens hatte er es versucht und sein fürsorgliches Gewissen war wieder rein.
Das derzeitige Thema schwirrte ohnehin nun um eine andere böswillige Sache herum und auf diese konzentrierte er sich wieder, nachdem sich der Reinblüter erhoben und das Wort an sich gerissen hatte.
Er nahm sich dabei vor seinen Mitschülern zu helfen, schließlich war es auch seine Idee gewesen. Auch, wenn Kaname es ausdrücklich Ruka und Kain aufgetragen hatte, war eine Aufsichtsperson mehr immer hilfreicher und er wäre froh, könnte er die Angelegenheiten unterstützen. Dass die ganze Night Class in diesem Sinne zumindest in ihren Pausen mal die Augen offen halten sollte, war ganz nach seinem Interesse.
Der Anlass für den Besuch des Rektors schien letztendlich ausgesprochen zu sein. Die nächsten Angelegenheiten betrafen nur noch Herrn Cross und den Hausvorstand selbst, weswegen Takuma in die Runde sah. Stimmen erfüllten wieder den Raum, als hätte die bedrückende Ansprache nicht stattgefunden. Einige Vampire fehlten noch, aber das war nicht schlimm. Er würde sie nachher suchen und aus dem Bett jagen, wenn es nötig war. Jetzt wollte er seiner Pflicht als Stellvertretender Hausvorstand nachkommen und es vermeiden, dass ihn Sara ein weiteres Mal ansah, als sollte er gefälligst in die Pötte mit seinen eigenen Ansagen kommen.
„Die Herrschaften haben es sich hier langsam aber sicher zu gemütlich gemacht. Der Unterricht beginnt bald, also sollten wir jetzt aufbrechen!, rief er die Mitschüler dazu auf, sich in Bewegung zu setzen.
Da der Rektor doch schneller war, als er erwartet hatte, war mehr  als genug Zeit, um in das Schulgebäude zu gehen. Und während sie das täten, hatte Kaname die entsprechende Ruhe, um mit dem alten Herren zu reden, ohne, dass irgendwelche Vampirohren mithören konnten.
Er selbst setzte sich nun langsam ebenfalls in Bewegung, wobei eine kleine Sitzgruppe seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er wunderte sich darüber, ob er das eine Mädchen wecken sollte, während er das andere wieder ins Bett bringen sollte.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Jul 2015 - 14:02

Diese Bilder.....schreckliche Bilder, die ihr immer und immer wieder vermittelten, das es keinerlei Hoffnung mehr gab. Ihr Körper lag blutdurchströmt achtlos auf dem Boden, während diese unheilvorhersagende Stimme, ihren Namen rief.
Man versuchte es zu umgehen, doch es ging nicht. Wenig später tauchte einer ihrer einst besten Freunde in ihren Gedanken auf, jener der sich von der Finsternis und dem bösen verschlingen lies, weil es ihm zu anstrengend war, dagegen anzukämpfen..
Das Mädchen hatte versucht es zu verhindern, doch scheiterte sie kläglich...sein Ende, es war schrecklich gewesen..diesen Schrei...diese Qual, die er erlitt...sie hatte das Schicksal nicht aufhalten können...er hatte in seinem Wahn, das Mädchen mit seinen Klauen durchbohrt...und starb in ihren Armen...die Wunde darüber war sie hinweggekommen aber nicht über die Tatsache, das sie es nicht aufhalten konnte.
Ihr Blick richtete sich auf Aoi-san und sie schüttelte sachte mit dem Kopf.
"E-Es ist schon gut, du hattest sicher deine Gründe" sie schenkte ihrem neu gewonnen Freund ein sanftes Lächeln, bemerkte, wie seine Stimme düster wurde, als er Saishin-san erwähnte.
"Mach dir keine Sorge, er war sehr nett, wir haben uns ein wenig unterhalten und..."
Ayumi zuckte zusammen und brach den Satz ab.
Sie sah wir Aoi sich erhob und seine Hände ihr entgegenstreckte. Sachte führte sie diese zu seinen, sie zitterten förmlich.
Es ging ihr ganz und gar nicht gut, innerlich war es sogar schlimmer, als man es ihr äußerlich ansah und dass alles nur wegen diesen Gestallten...
"Aoi-san....Zevran..ich danke euch...." kam es überaus leise, da die Schwarzhaarige versuchte diese Bilder zu verdrängen und setzte sich mithilfe Aois stütze auf das Sofa, löste ihre Hände und legte  diese auf ihren Schoß ab. Das Glas hatte sie in der linken Hand und sah in den Becher hinein. Rot.....die Farbe, diese heute schon so oft gesehen hatte....wann würde dies endlich enden? Wan würde man endlich versuchen ein wenig Verständnis für einander aufzubringen?
"Es vergeht sicherlich....." Man sah zu Zevran und schenkte ihm ebenfalls ein sanftes Lächeln. Auch ihn mochte sie vom ersten Augenblick. Eigentlich gab es niemanden den Ayumi verabscheute nicht einmal diesen blutrünstigen Mörder, sie wollte lediglich Rechtschaffenheit, wissen warum er es tat, warum er diese Familie zerbrach. Vielleicht wollte ihr Herz auch Genugtuung aber Hass, davon gab es keinerlei Spur in ihr. Dieses Gefühl, es km sehr selten in ihr auf und dies war auch gut so, denn dann würde sie sich selbst verlieren.
Ayumi sah zu dem Mädchen, welches Aoi-san mit Levinin-san vorstellte und führte sachte ihre andere Hand zu ihr, da sie spürte, das sie etwas zu quälen schien, weshalb das Mädchen ihre Gabe bei ihr anwendetet und ein kleiner Licht durchflutete ihren Körper. Es sorgte dafür, dass diese Qualen, die sie verspürte weichten und stattdessen warme, schöne Gedanken sie durchfluteten, so wie sie es auch im Stall getan hatte.
"Bald wird es dir besser gehen Levinin-san, mach dir keine Sorgen, wir werden eine Lösung finden..."
Ob es richtig war dies zu tun sei dahingestellt, aber für Yumi war es wichtig, das es ihr gut ging, was mit ihr selbst geschah, war schon seit dem sie die  denken konnte mehr als nur nebensächlich. Warum sie dies sagte? Weil sie ein Level D war und Ayumi würde alles in ihrer macht stehende versuchen um zu verhindern, dass irgendwer aus ihrer Familie schaden erlitt. Dies gilt für alle in diesem Raum. Bedingungslos und Ausnahmslos.
Sie lehnte sich erschöpft zurück und strich ihr noch einmal durchs Haar sanft, um sie zu beruhigen, während sie ihre Hand wieder wegnahm und sich den beiden Herren widmete, es versuchte. Würde sie bei dem Hausvorstand  den Eindruck erwecken, das es ihr tatsächlich überaus schlecht ging, dürfte sie sicherlich nicht am Unterricht teilnehmen aber dies kam nicht in Frage, denn da draußen lauerte etwas....und ganz gleich wie die Drohungen ausfallen würden, Yumi würde nicht von ihrem Vorhaben abweichen.
"Lasst uns lieber zum Unterricht aufbrechen" gab sie mit einem Lächeln von sich, wollte auf ein anderes Thema lenke als auf ihren jetzigen Zustand. Aber ob dies klappte war etwas anderes, bei diesem kleinen Mädchen konnte man förmlich alles an ihren Augen ablesen.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Jul 2015 - 19:30

Die kleine Mädchenschar der Reinblutprinzessin war dabei, ihr höflich die Tür zu öffnen, doch da öffnete sich diese bereits von selbst.
“Vorsicht…“, vorsichtig zog sie die Mädchen zurück, um sie davor zu bewahren, von der Tür getroffen zu werden.
Manchmal waren sie etwas übereifrig und verletzten sich leicht. Das wollte Sara natürlich vermeiden.
Als sich der Rektor freundlich bei ihr entschuldigte, erwiderte sie das Lächeln sanft und schüttelte bloß den Kopf.
Sie mochte den Rektor. Er war ein freundlicher Mann, nicht leicht zu durchschauen, aber, wenn sie sich davon aufhalten lassen würde, dann wäre sie nicht Sara.
Als der Rektor allerdings das Verschwinden der Mädchen angesprochen hatte, wurde ihr Gesicht wieder ernst. Es war wirklich tragisch, was auf dieser Akademie vorfiel. Und das, obwohl es bisher so ruhig war.
Die ganze Zeit über hörte die Blondine aufmerksam zu, doch konnte sie ein bedauerliches Stirnrunzeln nicht unterdrücken. Sara konnte sich nicht vorstellen, was die Mädchen in genau diesem Moment durchmachen mussten, während sie noch sprachen.
Falls sie noch am Leben waren…
Selbst, als der Rektor lächelte konnte sie sich zu keinem Lächeln durchringen. Auch die kleine Mädchenschar um sie war sichtlich nervös.
Was unternahm man am besten in so einer Situation. Das war nicht einfach. Aber auch Sara war für eine Überwachung der Day Class – immerhin schienen bloß diese Schüler zu verschwinden.
Als weitere den Raum betraten, darunter auch Ruka, sah die junge Shirabuki jene entgegen und rang sich zu einem sanften Lächeln durch, damit sie die Vampire so grüßen konnte, wie sie es immer tat. Auch, wenn die Situation mehr als nur schrecklich war.
“Guten Morgen, Souen-san“
Sara kannte Rukas Blick.
Es war der Blick einer Frau, die von der Liebe häufig enttäuscht und verletzt wurde. Vermutlich erkannte sie dies sofort, weil sie diesen Blick selbst im Spiegel betrachten konnte.
Sie konnte natürlich nicht ahnen, wem gegenüber Ruka diese Gefühle empfand. Aber, wenn sie die Dame mehr beobachten würde, wäre es sicherlich nicht schwer, dies herauszufinden.
Zumindest war es das, das sie dachte.
Als sich der junge Reinblüter persönlich aufrichtete, merkte sie, wie es still wurde. Nicht bloß still.
Es wirkte fast so, als hätte jemand die Stille selbst erstickt.
Sara fragte sich, ob sie denn ebenfalls ihre Mädchen etwas unternehmen lassen durfte. Diesbezüglich würde sie wohl den Rektor persönlich fragen müssen.
Es war beeindruckend, wie zuversichtlich und vertrauenswürdig Kaname in diesem Moment wirkte.
Obwohl er doch so jung war, wirkte es so, als fiele es ihm nicht schwer, Dinge in die Hand zu nehmen. Vorallem in Krisensituationen schien er besonders von Nutzen zu sein. Er war wohl jemand, der für etwas wie Krisen geboren worden war.
Es gab ihr schon beinahe ein Gefühl von Sicherheit.
Sicherheit, die für wenige Minuten anhielt, denn es wirkte ganz so, als würde es ein paar Schülerinnen in diesem Raum nicht gut gehen.
Die sanften Augen der Reinblutprinzessin ruhten auf Ayumi. Dabei war ihr Blick nicht zu deuten.
Vielleicht hatte sie Mitleid mit ihr. Sie wusste nicht ganz, was dieses Gefühl in ihrer Brust war, es war schwer einzuordnen. Daher ignorierte sie es.
Es war immerhin auch nicht ihre Angelegenheit.
Mit einem kurzen Nicken verabschiedete sie sich vorm Rektor, um bloß halb so unhöflich zu wirken, wie sie eigentlich sein konnte und wand sich an ihre Mädchen.
“Dann gehen wir mal unseres Weges, ja?“, sie lächelte diese sanft an, die bei diesem Anblick leicht erröteten und sichtlich froh über Saras Aufmerksamkeit waren.
Dies sah sie als Zustimmung und sie war froh, endlich dieser erdrückenden Stimmung entkommen zu können, so, wie sie es bereits vor einigen Minuten hatte tun wollen.
Also machte sie sich erneut auf den Weg und schritt an den Vampiren vorbei, gen Eingangstür.
Sie merkte, wie dabei einige Blicke an ihr hafteten, doch sie war es bereits gewohnt. Immerhin erhielt man als Reinblut einiges an Aufmerksamkeit. Daran störte sie sich nicht.
Als sie an Takuma vorbeiging, sah sie ihn absichtlich nicht an.
Sie hatte ihn bereits vorhin einen Blick geschenkt, einen weiteren würde er in so kurzen Abständen nicht erhalten.
Obwohl sie sich sogleich schuldig dafür fühlte, als ihr die Türen von den Mädchen geöffnet wurden.
Immerhin war Sara doch diejenige, die niemals genug von Asatos Augen bekommen konnte.
Doch, das würde sie für sich behalten.


===== >>> Tor Haus Mond



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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Jul 2015 - 23:49

Die Präsenz der beiden Reinblüter, so ließ sich Aoi das nicht an seinem Gesichtsausdruck ablesen, machten ihn natürlich nervös. Es war beeindruckend, wie viel Macht sie über andere Vampire hatten, ohne dass sie viel dazu beitragen mussten, außer zu existieren. Es war schon immer ein Rätsel und doch etwas selbstverständliches, was jemand wie Aoi nicht erklären konnte. Irgendwo in ihnen lagen unsere Wurzeln. Früher, entstanden nur durch die Spielchen um Macht und Ruhm, waren sie nicht sonderlich wichtig, nur, wenn sie wie Soldaten ihren Herren folgen konnten. Verbunden durch eine unsichtbare Macht würden sie sich immer unterordnen. Doch auch wenn man oft als Einzelner nichts anrichten konnte, so war die Masse doch gefährlicher oder nicht?
Niemand würde einem Reinblut die Stirn bieten, außer man konnte in einer Masse sich verstecken, oder nicht?
Aoi schmunzelte bei Zevrans demonstrativen Geste, während er ihm zeigte, dass ihm wohl zu viele Leute im Raum waren und nickte dann ernst. Eigentlich war er auch nicht besonders gern unter vielen Personen, der Andrang im Teehaus hatte ihm aber sowohl Geduld als Tugend beigebracht.
Verständlich, doch manchmal taucht man in einer Masse dadurch leichter unter“, lächelte er freundlich und strich sich einige Haarsträhnen aus dem Gesicht, eher er überrascht die Augenbrauen zog.
Findest du? Oh, vielen Dank“, deutete der Vampir eine respektvolle Verbeugung an. Seltsamerweise fühlte er sich so, als hätte er seinen Kimono an. Manchmal musste Aoi sich nun mal grazil und elegant bewegen, deswegen steckte diese Verhaltensweise noch so tief in seinen Knochen. Diese Freiheit, die er mit der fein ordentlich gekleideten Uniform hatte, sie war so fremd, dass er sich unwohl darin fühlte. Aber er hatte genug Spott von seinem Wohnkameraden. Nach drei Wochen hatte sich auch der Schwarzhaarige endlich eingelebt und von seiner Kimono-Marotte abgekommen. Und wenn Higeki mal nicht da war, so setzte er er ein kleines Service von Tee auf, um sich an sein zu Hause zu erinnern.
Er hätte er aber nicht gedacht, das seine Ruhe wohl so auffallend sein musste, dass Zevran es angesprochen hatte. Ein Lächeln verzauberte seine Lippen und die kirschroten Augen schenkten Zevran einen gütigen Blick.
Leider reicht die ruhige Wirkung nicht aus, sodass du dich einfach zurücklehnen könntest, Zevran-kun“, setzte Aoi an und half Ayumi besorgt sich auf den freien Platz zu setzen, eher dann an der Seite stehen blieb und sowohl zu Zevran, Ayumi als auch dem schlafenden Mädchen blickte.
Ayumi sprach etwas von ihrem warmen Licht, welches sie dem Mädchen wohl im Traum schenkte. Näheres ging er nicht mehr ein, nachdem Ayumi von seinem verschwinden gesprochen hatte.
Mit hochgezogenen Augenbrauen fragte er sich, was sie mit Amaya machen sollten, vor allem weil sie eigentlich auch eine wichtige Ansprache des Rektors verpasst hatte.
Irgendwie schienen alle nicht besonders gesund auszusehen und Aoi strich sich nachdenkend über die Stirn.
Vielleicht kann ich euch alle später zu einer Stunde Tee überreden? Und wenn Amaya-san sich ausgeruht hatte, könnte sie sicherlich ebenfalls einen genießen“, lud er Zevran, Ayumi und die schlummernde Amaya ein, mit der Hoffnung sie ein wenig ablenken zu können, eher er verstummte und sowohl Takuma als auch Sara Gehör schenkte.
Seit der Rektor, Takuma und Kaname ihre Stimmen erhoben hatten, wirkte nun seine sonst ruhige Miene doch ein wenig härter als sonst. Seine Wangen zeigten mahlende Kiefer, wobei er vermutlich hart nachdenken musste.
Als Sara Shirabuki als erste den Raum verließ, schien auch Ayumi aufbrechen zu wollen.
Vorsichtig beugte sich der Schwarzhaarige über die Lehne des Sofas und tätschelte sanft Amayas Schulter.
Amaya-san?“, erkundigte er sich sanft nach ihr, mit der harmonisch klingen Stimme. So, wie er es bei seinen Schwestern immer gemacht hatte, umfasste er eine lange Strähne des Mädchens und strich damit über ihr Kinn. Seine kleinste Schwester wachte dann immer mit einem warmen Kichern auf und seit drei Wochen verspürte er das erste Mal das Heimweh nach seiner Familie.
Ein trauriger Blick schlich sich über das rote Augenpaar.
Im Notfall würde er Amaya wohl in ihr Zimmer tragen, dachte er.
So freundlich war er.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 12 Jul 2015 - 14:17

Zevran sah immer noch besorgt zu Ayumi. Was war ihr denn nur passiert bevor sie sich begegnet waren das solche Auswirkungen auf sie hatte?
Ob er das schwarzhaarige Mädchen darauf ansprechen sollte? Zumal sie auch das Glas das ihr geholt worden war gänzlich zu ignorieren schien, hatte er etwas falsch gemacht?
Zevran ging es in Gedanken noch mal durch, fand aber keinen Grund was es erklären könnte das sie sauer sein könnte und auch ihr Verhalten an sich sprach deutlich dagegen.
Ayumi war freundlich wie immer, schenkte ihm sogar ein Lächeln bei dem er etwas den Blick abwandte, es ihm peinlich war so zu reagieren, aber ihren Blick erwidern konnte er auch nicht, sah dann aber wieder abrupt auf als Aoi-san das Wort wieder an ihn richtete.
„Ich.....naja also....ich fühle mich unter.....sagen wir mal Zweibeinern nicht so wohl, das ist alles.“ Er machte kein Geheimnis darauf das er sich lieber in der Gegenwart von Tieren aufhielt. Diesen fehlte nämlich eine entscheidende Fähigkeit, sie konnten nicht lügen und das fand er an diesen Geschöpfen einfach herrlich.
Menschen als auch Vampire unter sich schmiedeten Pläne, führten Intrigen gegeneinander aus und zerstörten sich schlussendlich selber, das würden Tiere nie. Besorgt sah er nun doch zu Amaya. Es wäre falsch sie zu wecken und in den Unterricht zu zerren wo sie wohl noch Ärger bekommen würde weil sie ständig ein schlief.
Vermutlich sorgte sich Zevran wieder viel zu sehr um andere als um sich selbst und auch Ayumi machte den Eindruck als würde sie dem Tag nicht mehr lange trotzen können, also dem Schulalltag. Sein Blick richtete sich auf Aoi.
„Ich werde Amaya in ihr Zimmer bringen........du......solltest dich auch ausruhen Ayumi.“ Sein Blick schwenkte von dem schwarzhaarigen Vampir mit der ruhigen Ausstrahlung zu Ayumi.
Aoi derweil schien Amaya wecken zu wollen und Zev fragte sich innerlich ob dies wirklich eine gute Idee war. Die Ansprache war zwar wichtig gewesen aber sollte man dem Mädchen nicht ihren Schlaf lassen?
Der blonde Vampir war sich unschlüssig, wie immer wenn es darum ging Entscheidungen zu treffen. Die Einladung von Aoi riss ihn aus seinem ewigen Hin und Her was er nun tun oder lassen sollte.
„Wie bitte?“ fragte er erst etwas verwirrt eh ihm der Sinn der Worte einfiel die er eben gehört hatte.
„Gern aber....könnten wir das dann nach draußen verlegen?“ Unsicherheit klang in seiner Stimme mit, nicht das er für andere mit bestimmen wollte aber in Gebäuden fühlte er sich nicht sonderlich wohl.
Zevran hoffte einfach das es für die anderen kein Problem darstellen würde. Der junge Vampir hatte sich ja vor genommen sich mehr in die Klasse ein zu bringen und zu integrieren aber bisher hatte immer etwas diesen Entschluss vereitelt.
Er blickte wieder zur schlafenden Amaya, ob sie dies noch lange würde wenn Aoi sich solche sanfte Mühe gab sie zu wecken? Sicherlich würde der Vampir sie auch in das Zimmer tragen, daher war Amaya wohl versorgt, er wandte sich daher wieder Ayumi zu.
„Bist du sicher das du dir den.....Schultag zutraust Ayumi-chan? Ich kann dir auch später Mitschriften bringen und du ruhst dich aus. Du wirkst erschöpft.“ Ob es etwas mit ihrer Gabe zu tun hatte die sie erwähnt hatte? Sie schien ja auch Amaya geholfen zu haben denn diese schlief nun wesentlich ruhiger als zuvor.
Was genau sie gemacht hatte wollte er gar nicht wissen, ob nun Traum-, Gedanken-, oder sonstige Kontrolle welche sie ausüben konnte, das war wirklich nichts für ihn. Er war mit seiner zufrieden, deshalb hatte er auch vorhin nicht wissen wollen was ihre Gabe war. Langsam erhob er sich dann als auch Ayumi aufstand und aufbrechen wollte.
„Dann werde ich Ayumi-san begleiten und du kommst nach Aoi-kun?“

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 17 Jul 2015 - 22:40

Der Vampir stand oben weiterhin am Geländer und betrachtete die unter ihm anwesenden, etwas später ging sein Blick zu einem Blonden. Es war Takuma Ichijo in Begleitung eines anderen dunkelhaarigen Vampirs namens Gang MinJun, der koreanischer Abstammung war.
Sie gingen die Treppen hinunter, Youjis Blick löste sich von ihnen und ruhten dann wieder in der Halle, die unter ihm lag. Die Hände des Adligen hingen über dem Geländer, doch seine Unterarme bis kurz vor seinen Ellenbogen ruhten auf dem dunklen lasierten Holz.
Die graublauen Augen mit intensivem Grünstich beobachteten die blonde junge Frau, die sich im Mittelpunkt vieler Mädchen aufhielt, es löste große Verachtung in dem Mann aus. Diese Verachtung schwand nicht. Nein, wie denn auch? Youji hasste Reinblüter, sein Vater ist daran Schuld, er tat seiner Mutter großes Leid an. Er schnaufte kurz und holte tief Luft um seine Aufmerksamkeit wieder den anderen zu zuwenden. Es war ein guter Zeitpunkt gewesen, denn die große Flügeltür wurde geöffnet und der Direktor der Akademie trat ein um eine Mitteilung an die Schüler der Night Class zugeben. Der Rektor erläuterte die nächsten Schritte und es war durchaus richtig so zu handeln um die Situation schnellstmöglich unter Kontrolle zubekommen. Dass zwei Mädchen der Day Class verschwunden waren, war definitiv kein gutes Zeichen und Youji missfiel das gewaltig.
Die Cross Academy sollte für ein friedliches beieinander Leben stehen, doch genau da bestand wohl das Problem, denn anscheinend gab es auch Stimmen, die beweisen wollte, dass das eben nicht möglich ist. Youji zog seine Arme zurück, legte seine Handflächen auf das Geländer und drückte seine Arme durch. So stand er etwas weiter vom Geländer entfernt als zuvor, als er noch über dem Geländer lässig hing und den Worten lauschte, die die anderen von sich gaben, während sie über das weitere Vorgehen beratschlagten. Youji trat vom Geländer weg, ging die Galerie entlang, bis er zur Treppe kam und diese herunterschritt. Die Shirabukivampirin hatte bereits mit ihrem Anhängseln das Wohnheim verlassen. Der Dunkelhaarige Schritt an den anderen vorbei, ging an dem Sofa vorbei auf dem die lilahaarige Ria saß und meinte nur. „Komm Ria-san, der Unterricht beginnt gleich.“ So steuerte er die große Flügeltür an, öffnete diese und verschwand mit dem jungen Mädchen...


[ >>> Tor des Hauses Mond mit Ria ]


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Zuletzt von Na-chan am Sa 18 Jul 2015 - 11:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : rf rexi)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 18 Jul 2015 - 22:08

Die Frage blieb... wo war denn Akatsuki?
Schweigend und aufmerksam, hörte Ruka dem Hausvorstand zu. Ihr Blick ruhte gänzlich auf ihm, als würde die Erde um ihn kreisen. Er war das Zentrum ihres Universums also galten auch ihre Blicke nur ihm. Sie hatte Takumas Aufmerksamkeit kurzzeitig bemerkt und lächelte ihm sanft zu. Auch er gehörte zu ihren Freunden, die kleine Gruppe um Kaname hielt auch ohne das Reinblut zusammen, dennoch, er war die Spinne, die die Fäden zusammengehalten hatte und auch die verschiedenen Adelsvampire beisammen fügte. Deswegen wunderte es sie nicht, dass ausgerechnet sie und Akatsuki zu den Wächtern auserkoren wurden. Dabei hatten sie den jungen Mann heute noch gar nicht gesehen. Vermutlich trieb er sich noch irgendwo mit Hanabusa, der sicherlich wieder verschlafen hatte.
Sie wusste es nicht. In letzter Zeit kam sie mit ihren Cousins nicht sehr oft beisammen, geschweige denn über dies und jenes zu sprechen.
Natürlich, Kaname-sama“, erwiderte sie lediglich mit einem festen Kopfnicken und schenkte ihr strahlendes Lächeln, welches jedoch im Glanz seiner Persönlichkeit unterging. Ja, Sara schien sie zu verstehen und doch war Ruka einsam mit ihren Gedanken.
Als letztendlich die Ansprache endete, war es endlich an der Zeit zu gehen. Unschlüssig, ob sie auf Kaname warten sollte, blickte sie ihm nach, wie er beim Rektor wohl ein Gespräch zu beginnen wollte und wand sich um.
"Lass uns gehen, Takuma", lächelte sie und schenkte Minjun nur einen kurzen Blick, eher sich abwand und aus dem Haus schritt.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 19 Jul 2015 - 13:37

Immer noch bekam das Mädchen nicht mit, was um sie herum alles geschah. Nicht ein bisschen nahm sie von ihrer Umgebung war. Und das war gut so. So bekam sie die Blicke ihrer Mitschüler nicht mit, die langsam davon Wind bekamen. Ja wenn Amaya aufwachen würde, dann wäre es der Vampirin mehr als nur unangenehm. Sie würde sich sicherlich 50 Meter tief im Boden vergraben und nie wieder ausgegraben werden wollen. Aber leider wäre das in der Praxis deutlich komplizierter.
Das Mädchen war, seit der Schlaf sie erfasst hatte, in einer unendlichen Schwärze gefangen. Eine Schwärze, die etwas Unruhiges in ihr verbreitete. Diese Unruhe, die von ihr Ausging war sicherlich zu spüren, wenn man sich auf ihre Aura konzentrierte.
Doch plötzlich wurde die Schwärze und die Unruhe durch etwas vertrieben. Es war ein warmes helles Licht, was die Dunkelheit verdrängte und sie wie einen Vorhang beiseite schob. Und hinter diesem Vorhang war etwas, wonach sich Amaya so fürchterlich sehnte. Ein Glück, das der Körper eines jeden im Schlaf meist wie gelähmt war. Ansonsten wäre die Braunhaarige schlafwandelnd von der Couch aufgesprungen und hätte möglicherweise einen ihrer Mitschüler vor Freude umarmt und angefangen loszuweinen. Dies wäre ihr sicherlich noch peinlicher gewesen, als von ihrer gesamten Klasse einzuschlafen. Trotzdem war es ein wundervoller Traum, den sie Ayumi und ihrer Gabe verdankte. Zwar wusste sie davon nichts, aber vielleicht würde sie es irgendwann noch herausfinden.
In ihrem Traum wich die Dunkelheit einem warmen, hell erleuchteten Platz. Ihr gegenüber stand ein vertrautes Gesicht. Sie war unglaublich froh dieses Gesicht zu sehen. Eine Person mit einem fröhlichen und unbeschwerten Lachen. Zwei Augen, die sie voller Leben anblickten. Es war ein deutlicher unterschied zu den zwei leeren Murmeln, die sie in dieser Nacht angestarrt hatten. Und sie hatte die Arme offen, als ob sie von Amaya fest umarmt werden wollte. Am liebsten hätte die Vampirin den Namen dieser Person lauthals rausgeschrien, doch die Freude über das unwirkliche Wiedersehen lies sie verstummen. Das kleine Mädchen was Amaya gegenüber stand formte lautlos ein paar Worte und obwohl die Schülerin keinen Ton hören konnten verstand sie es deutlich. In ihrem Traum rannte sie auf das Mädchen zu und schloss sie überglücklich in ihre Arme. Es tat so gut ihre Schwester wieder in ihren Armen halten zu können. Und während dieser Umarmung flammten vor den Augen Amayas Erinnerungen von den beiden auf. Glückliche Erinnerungen von einer glücklichen Zeit.    
Das Mädchen blinzelte, als sie plötzlich etwas zu spüren glaubte. Tatsächlich, etwas kitzelte sie am Kinn und es brauchte einige Sekunden, bis sie realisierte, was das gewesen war. Ziemlich überrascht sah sie Aoi an. "Miyakawa-san..", kam es entgeistert über ihre Lippen. Da war er, der Moment, der ruhig noch hätte länger weg bleiben können. Gerne wäre sie in ihrem Bett aufgewacht, als vor den Augen der halben Klasse. Als sie die Situation vollends realisiert hatte, erhob sie sich schnell vom Sofa und verneigte sich tief vor ihren Gesprächspartnern, die sie mit ihrem Schläfchen allein gelassen hatte. "Verzeihung, dass ich eingeschlafen bin..~ Das war nicht meine Absicht und schon gar nicht war das euer Fehler, das war meine Schuld", erklärte die Schülerin es den zwei Vampiren. Danach ging ihr Blick zu Ayumi-san. Zwar fragte sie sich, wie das Gespräch verlaufen war, schenkte ihr zur Begrüßung allerdings nur ein Nicken, begleitet von einem unsicheren, schwachen Lächeln. Danach blicke sie zu den  Schülern, die die Eingangshalle verließen. Es war also endlich Zeit für den Klassenwechsel. Das Mädchen griff nach ihren Schulsachen, die ordentlich auf dem Tisch lagen und verabschiedete sich rasch von den dreien. Der Fehler der ihr unterlaufen war, war ihr mehr als nur unangenehm, weshalb sie es vorzog sich alleine auf den Weg zum Schulgebäude zu machen. Amaya verließ ohne einen Blick zurück das Haus Mond und trat mit gesenktem Blick raus in den prasselnden Regen.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 19 Jul 2015 - 22:13

<<< ===== Flur; Jungentrakt mit Iki & Sora


Vermutlich war es ganz gut, dass sich manche Dinge zur Abwechslung nicht änderten. In einer schnellen Welt wie dieser war man rücksichtsloser Veränderung eben ausgesetzt, da war man froh, wenn vertraute Dinge, die man gern hatte, so blieben. Natürlich hatte man manchmal nur mäßig Einfluss darauf.
Obwohl Higeki Ikiteru wohl in der Hinsicht widersprochen hatte.
Für ihn hatte sich etwas zwischen ihnen verändert. Es war dieses Wort ‚Liebe‘ das sich in die Beziehung Hass-‚Liebe‘ eingeschlichen hatte. Ikiteru war für ihn wichtig, auch, wenn er es nicht offen zeigte, so war er sich dieser Tatsache bewusst.
Er war jemand, der ehrlich zu ihm war und dem er vertrauen konnte – solche Leute wurden ebenfalls zu Mangelware in dieser Welt.
Higeki mochte und hasste Ikiteru zugleich. Hauptsächlich für seine Feigheit.
Der Blonde ließ sich von seiner Verlobten sanft mitziehen, doch sein Blick wirkte nachdenklich.
Damals wäre er besonders schadenfroh Ikiteru gegenüber gewesen. Nun, er empfand diese Schadenfreude immer noch. Doch in der Gegenwart kommt er nicht darum herum, mit Ikiterus stummen Emotionen zu leiden.
Das war die Veränderung, die in Higeki stattgefunden hatte. Er hasste Ikiteru, doch es war ihm nicht egal, was mit ihm passierte.
Wie er empfand.
Geistesabwesend strich er mit seinem Daumen über Soras Handrücken. Er hätte sich nie erträumt, ihre Hand jemals in seiner halten zu dürfen. Die Hand, die er vermutlich Ikiteru entrissen hatte.
Dem Mann, der sowieso nicht zu seinen Emotionen stand. Jedenfalls hatte er diesen Eindruck.
Higeki war zwar froh gewesen, Sora endlich an seiner Seite zu haben, doch die Tatsache, dass es so wirkte, als hätte sich Ikiteru nicht darum bemüht, Sora für sich zu gewinnen, machte ihn wütend. Damals hätte er ihn dafür verspottet.
Ihn als Idiot bezeichnet.
Doch heute versteht er diese Gefühle gut und für einen kurzen Moment fühlte es sich so an, als schlüge dasselbe Herz, das auch in Ikiterus schlug, in seiner. Er dachte, dass sie sich ähnlicher waren, als sie zugeben wollten und doch so schrecklich verschieden.
Vermutlich hatten sie dieselben Ziele, die jeder auf seine Weise zu erreichen versucht.
Es dauerte eine Weile, bis der junge Aibori merkte, welch ernstes Gesicht er doch gemacht hatte, während er darüber nachdachte. Er hatte sogar Soras Lächeln nicht bemerkt, obwohl er dafür immer offen war.
Obwohl er es doch immer sehen wollte.
Als er es jedoch bemerkte, bemühte er sich bewusst darum, sein natürliches, egoistisches und überhebliches Poker Face aufzusetzen.
So, wie er eben war.

Als sie endlich im Eingangsbereich angekommen waren, musste sich der Adelige deutlich beherrschen, um nicht sofort kehrt zu machen, sodass er sich wieder ins Bett werfen konnte.
Die Night Class war schon immer so erdrückend für ihn gewesen. Als müsste er mehr Arbeitseifer zeigen, als er ursprünglich empfand, bloß, weil er in dieser Klasse unter diesen Vampiren saß.
Pflichten waren keine von Higekis Stärken, muss man dazu sagen.
Er tat lieber das, was er am besten kann.
Faullenzen.
Aber unter diesen Umständen konnte er das nicht. Es war traurig, dass erst Mädchen verschwinden musste, um ihn dazu zu animieren, den Campus zu betreten und sich um die übrigen zu kümmern.
Halt, Moment.
Tiefsinnige Gedankengänge und Stille standen Higeki nicht gut zu Gesicht.
Das war er einfach nicht. Also suchte er nach einem Thema, mit dem er die Situation auflockern konnte.
“Ach…“, begann er unschuldig, so, wie er es am besten konnte.
“Hab ich dir schon davon erzählt, dass ich ein Geschenk von Iki-chan erhalten habe, Sora?“, wenn Higeki ehrlich war, wollte er ihr einen Kosenamen geben. Honigtörtchen. Sahnetörtchen. Oder jedes Törtchen.
Aber es fühlte sich an, als würde er Salz in die Wunde streuen, die er auf Ikiterus Herz vermutete.
Nachdem Higeki dies erzählt hatte, schmunzelte er Sora sanft und versichernd zu. Vermutlich wollte er ihr, und ich selbst ebenso, damit sagen, dass Ikiteru und er ganz gut miteinander klarkamen. Er dachte, dass dies nötig war, ab und zu.
Zumindest fühlte es sich so an, als würde diese zerbrechliche Dreiecks- eziehung diese Bestätigung brauchen.
“Ich war überglücklich, denn das beweist, dass er immerzu an mich denken muss ♥“, das war wirklich rücksichtsvoll.
Diese Worte in einem Raum zu hauchen, der voller Vampire war.
Ach, naja.
Higeki eben.
Er störte sich nicht daran. Denn für sie existierten sie nicht. Obwohl er zugeben musste, dass er ein Unbehagen in seiner Magengrube fühlte, als er Kaname im Raum sah und auch fühlte. Von der Aura des Rektors ganz zu schweigen. Die zwei in einem Raum waren ein Duo, dem er lieber aus dem Weg ging.
Vielleicht lag es daran, dass er zügiger den Raum verließ, als üblicherweise.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 20 Jul 2015 - 8:02

Der Kuran Sprössling blickte den Rektor mit einer Mischung aus Argwohn gegen die Welt an sich und erstmalig der Idee der Schule an, aber nur ganz kurz, denn dann wand er sich wieder den Leuten zu und schien jedem Einzelnen von ihnen ins Gesicht zu blicken.
"Wir werden sogar noch mehr tun. Die Guardians sollen sich morgen Nacht hier einfinden und wir werden bis dahin dafür sorgen, dass das Schulgelände in Areale eingeteilt wird über die die Guardians die Hauptaufsicht haben, aber Night Class Schüler ein höheres Augenmerk legen.
Die Guardians müssen schließlich am Tage auch noch zum Unterricht.
Es kann nicht gut sein, dass sie in der Nacht auf Patrouille gehen müssen.
Wer sich an der ständigen Patrouille beteiligen möchte, möge sich in die Liste eintragen die, Ichijou ans Schwarze Brett hängen wird."
dabei blickte er Takuma mit einem leicht sanften Blick an.
"Es ist bedauerlich, dass sich Schüler auf diesem Gelände scheinbar nicht mehr sicher fühlen können... und... wenn ich irgendjemanden dabei erwische, wie er sich nicht an die Regeln hält...noch mehr als zu vor, so wird er mich kennenlernen." dies war nicht nur eine Drohung als Hausvorstand, dies war auch eine Drohung eines Reinblutes an niederere Vampire.
Es lag in ihrer aller Interesse, dass das alles aufgeklärt wurde...
Hunger...
Uralte Wut...
Feuer...
Asche....

Er schüttelte aufwachend den Kopf als der Rektor wieder mit ihm sprach.
"Ich denke wir sollten das in einem privateren Rahmen besprechen, Cross-san."

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 20 Jul 2015 - 15:20

Ihm war nicht entgangen, dass Sara ihn dieses Mal keines Blickes gewürdigt hatte. Vielleicht lag es ja daran, dass er seiner Aufgabe, auf die er vorhin von ihr wortlos aufmerksam gemacht worden war, nun nachgegangen war; er hatte die Schülerschaft ihrer Klasse offiziell aufgefordert die Unterrichtsräume aufzusuchen.
Dennoch missfiel es ihm ein wenig.
Es war kein Geheimnis, dass Takuma eine hilfsbereite Hand hatte. Natürlich musste er auch nicht permanent für alles, was er machte, gelobt werden, als wäre er ein kleines Kind, das ohne dies nicht leben konnte. Aber selbst er hatte bemerkt, dass es ihn manchmal trotzdem nach den Blicken und Stimmen bestimmter Vampire lechzte wie nach Blut selbst.
Darum durchkreuzte ihn für einen Moment auch der Gedanke, dass er es nicht gemocht hatte, von ihr ignoriert zu werden. Obwohl Sara und er keine Freunde waren und sich teilweise nur aus politischen Gesellschaften kannten, gehörte eben sie zu den Kreaturen, von denen er hin und wieder angesehen werden wollte und für die er da sein wollte.
Es war ähnlich wie seine Beziehung zu Kaname, wobei er mit jenem Reinblut zumindest eine tiefe Freundschaft pflegte.
Letzten Endes würde es Takuma womöglich nicht bestreiten, läge der Grund für den Wunsch nach ihrer Aufmerksamkeit nicht ebenfalls ausschließlich in ihren Adern und Venen.
Der Vampir mit dem aschblonden Haar beobachtete die Schülerinnen und Schüler in dem großen, edlen Eingangsbereich. Er sah Ria und Youji nach, die durch die schwere Tür hinaus verschwanden. Spätestens nachdem Amaya geweckt worden und ebenfalls durch die Tür verschwunden war, drang der Geruch nach Regen ein wenig mehr in die Räumlichkeiten.
Das Wetter wollte wohl die Atmosphäre noch ein wenig mehr untermalen.
Ruka lächelte ihn an und lud ihn zum Mitkommen ein. Sanft lächelte er ihr als Antwort entgegen und ließ sie voraus gehen, weil er sichergehen wollte, dass die Vampire auch wirklich zum Unterricht gingen, weil einige von ihnen noch miteinander sprachen, statt sich in Bewegung zu setzten. Nachdem Ruka verschwunden war, bemerkte er, dass ein paar Bedienstete eilig hin und her rannten, bis eine von den Damen mit vielen Regenschirm im Arm neben der Tür stehen geblieben war.
Fast schon wie eine von ihnen blieb Minjun an seiner Seite stehen. Leise bedankte sich Takuma bei ihm, dass er ihm Gesellschaft leistete, während Kaname eine letzte Ankündigung von sich gab.
Ohne einen Kommentar von sich zu geben, nickte der Level B dem Hausvorstand nur zu, um zu zeigen, dass er verstanden hatte.
"Die Herren schicken die letzten Vampire zum Unterricht, wenn noch ein paar Streuner durchkommen, ja?", bat er höflich in die Richtung des Rektors und seines Freundes, ehe er sich dazu entschied, sich abzuwenden und zu gehen.
Irgendwo kamen auch schon die nächsten Schüler, die Treppe runter.
Auf dem kurzen Weg zur Tür begleitete ihn Minjun brav an seiner Seite, doch Takuma blieb noch einen Augenblick stehen, um zu der kleinen Gruppe bei den Sitzgelegenheiten zu sprechen, oder viel mehr zu einem bestimmten Vampir: "Miyakawa-kun, begleite Masa-san doch auf ihr Zimmer, wenn es ihr nicht gut geht."
Ob die junge Frau es zulassen würde, oder nicht, wäre ihre Entscheidung. Nicht seine. Später würde er sich noch einmal nach ihr erkundigen.
Nun ging er jedoch zu dem Hausmädchen, welches schon Minjun einen Regenschirm gereicht hatte. Ebenfalls einen entgegen nehmend, verschwand er nach draußen.

>>> Vor dem Haus mit Minjun

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 21 Jul 2015 - 22:46

Ayumi freute sich darüber, dass es Amaya gut zu gehen schien und lächelte auch sie ebenso schwach an, da sie nicht zu mehr im Stande war. Ihr Blick folgte der Vampirin, als sie die Eingangshalle verlies. Schon Bald würde auch sie sich in den kalten Regen begeben, in die Finsternis. Immer noch zerrte es an ihr, dieses Zischen, bereitete ihr Kopfschmerzen aber dennoch wollte und konnte sie sich nicht diesem Schmerz hingeben, nicht jetzt, nicht wenn sie wusste, was da draußen lauerte.
Man hatte schweigend den beiden zuvor gelauscht, als die Einladung zum Tee erfolgte, es war wirklich eine gute Idee, eine sehr schöne von Aoi-san, weswegen ihr strahlendes Lächeln trotz der Schmerzen wieder zum Vorschein kam.
"Das wäre wirklich sehr schön Aoi-san und im Antlitz der Sterne ist es sicherlich um einiges schöner"

Aoi war immer so sanft, ruhig und mitfühlend zumindest machte es den Anschein und sie vertraute ihm bedingungslos, genauso wie Zevran. Vielleicht schien es Naiv, sich so schnell an jemanden zu binden aber das Mädchen wollte einfach nicht glauben, dass irgendjemand aus der Night-Class irgendetwas tun könnte, was den anderen Schaden zufügen würde.
Sanft Lächelte sie den blonden Vampiren an.
"Macht die keine Sorgen Zevran, es vergeht sicherlich bald wieder, es war sicher bloß ein Schwächeanfall"
Es war eine kleine Notlüge denn es lag nicht an dem Schwächeanfall aber wer hätte ihr geglaubt, hätte sie gesagt, was sie plagte auch die Blässe in ihrem Gesicht zeugte davon, dass es ihr nicht sonderlich gut ging. Sachte führte sie ihre Hand zu ihrem Kopf und zuckte zusammen, da wieder das stechen in ihrem Kopf begann.
Das Glas legte man ab, da ihre Hand leicht zitterte. Es war lange her das sie so dermaßen gequält wurde innerlich, immer und immer wieder, doch im Gegensatz zu ihrem Inneren, sah man nicht das geballte Leid, was in ihr steckte.
-Zerbrechen sollst du, zerschellen und erlöschen, wie eine kleine Flamme ersticken!"- Hinterher ertönte schallendes Gelächter, welches das Mädchen versuchte zu verdrängen aber es ging nicht, weswegen sie seitlich kippte, als sie versuchte aufzustehen, direkt zu Zevran.
Eine Weile ruhte das Mädchen so, bis sie sich ein wenig fasste und es erneut versuchte sich aufzurichten.
Diesmal ging es deutlich besser auch wenn die Schülerin noch etwas wackelig auf den Beinen war.
"K-Kommt, lasst uns gehen, wir sind  schon reichlich spät...." Ihre Stimme war sanft und warm, während sie zu den beiden sah. Ihre haselnussbraunen Augen schimmerten regelrecht, strahlten Liebe und unendliche Wärme aus, wie auch ihre Aura selbst. Sie war zwar ein wenig geschwächt, doch verlor sie dennoch nicht ihren Glanz.
Es wirkte sicher seltsam, warum sie so dermaßen darauf beharrte und nicht ruhen wollte aber ihr Gewissen, sie könnte es nicht vereinbaren, wenn den anderen etwas geschehen würde, wenn  sich etwas unheilvolles ausbreiten würde und wenn das Mädchen ihren Blick nach draußen wand, spürte sie förmlich das Böse, welches lauerte.
Ihre Gedanken gingen zu Saishin und dem Vorfall. Es zerbrach sie zusätzlich, ihn nicht erreicht haben zu können, es nicht verhindert haben zu können, das die Schatten ihn umhüllten aber sie würde alles in ihrer Macht stehende tun, um es zu verhindern. Das Takuma-san mit Aoi spach, bekam sie nur beiläufig mit, auch wenn es sicher richtig wahr zu in das Zimmer zurück zu kehren....



Rektor - Kaname
Noriko - Himitsu
Aoi - Zevran - Ayumi
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