Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Eingangs- und der Aufenthaltsbereich

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BeitragThema: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 12 Aug 2010 - 9:17

das Eingangsposting lautete :


Der komplette Moon Dorm ist äußerst prunkvoll und stilsicher eingerichtet worden, betrachtet man es als Außenstehender. Die jungen Vampire, die dort den Großteil ihrer Zeit verbringen, erwarten jedoch etwas mehr als die normalen Schüler der Day Class.
Setzt man einen Fuß durch die große antike Holztür, so findet man sich in einer wunderschönen, in grau und weißtönen gehaltenen Eingangshalle wieder.
Blickt man zu seiner linken und dann zu seiner rechten, so sieht man zwei halbrunde Treppen, mit wunderschönen dunklen Stahlgeländern, die auf die Galerie und somit auch in die oberen Stockwerke zu den Schlafgemächern führt.
Mittig finden sich ein langer flacher Tisch und zwei bequeme Sitzgelegenheiten aus der Kolonialzeit, die zum entspannen einzuladen scheinen.
Sieht man genauer hin, so erkennt man hinter den Treppenaufgängen links und rechts zwei Gänge, die zum Rosengarten, zum Labor, dem Besprechungszimmer und der Bibliothek führen.


Zuletzt von Rektor Kaien Cross am Di 30 Jun 2015 - 12:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 21:30

Erster Post

Ohne nur ein Wort zu verlieren war Aoi aus dem Pferdestall gegangen. Es war sehr unhöflich von ihm gewesen, Ayumi alleine gelassen zu haben, geschweige denn diesen Kerl, der gelauscht hatte dem Mädchen zu überlassen. Aber etwas hatte Aois Aufmerksamkeit gewonnen, so sehr, dass er nicht anders konnte, als an Ort und Stelle seinen Platz zu verlassen.
Seine ausgeprägten Vampirsinne legten sich auf eine Gestalt fest, die in der Ferne vor dem Platz um den Pferdestall herumschlich. Er konnte niemanden erkennen, obwohl es am heiligsten Tage war, weil die Person sich eingehüllt hatte, in einen Mantel oder Umhang. Die Person war auch so schnell davon gehuscht, dass er keine Zeit gehabt hatte ihr zu folgen.
Eilig war Aoi der Gestalt bis zu den Schultoren gefolgt, stellte fest, dass sie verschwunden war. Zügig wand er sich an den Pförtner, der den Eingang bewachte und doch konnte und durfte er Aoi keine Auskunft geben.
Den Vampiren bedachte es, der Gestalt vielleicht zu folgen, in die Stadt, die an der Schule grenzte und doch war es wohl keine gute Idee gewesen, da er doch die Verfolgung nicht aufnehmen konnte.
Mit der Nachricht, dass seit dem heutigen Tage mehrere Mädchen verschwunden waren, befürchtete eine große Unruhe, die die Schule ins Wanken bringen würde... Hatte er irgendetwas vom Senat gehört?
Er erinnerte sich nicht mehr.
Statt also zum Pferdestall zurück zu kehren, war er nachdenkend auf sein Zimmer gegangen. Sein Nachbar hatte demnach Besuch und er hatte sich noch nie so froh gefühlt ein geteiltes Zimmer zu besitzen, einen eigenen Raum nur für sich.
Stunden waren vergangen, an denen man Aoi weder im Dorm noch auf dem Gelände erblickt hatte. Erst zum baldigen Unterricht hatte er sich aus seinem Bett, in welchem er in wirren Träume die letzten Stunden verbracht hatte, gequält und sich umgezogen. Das lange Haar seitlich mit einer Schleife verbunden verließ er bald seine vier Wände.
Geschmeidig schritt er den Flur hinunter, wobei er die anderen Schüler lediglich mit einem Kopfnicken begrüßte.
Als er elegant um die Ecke bog und von dem Treppengeländer die wenigen Anwesenden betrachtete, erkannte er den jungen Mann, der in den Ställen beabsichtigt oder unbeabsichtig gelauscht hatte. Für einen Augenblick blieben Aois rote Augen Ruhen, ansonsten würdigte er ihn mit keiner weiteren Beachtung.
Guten Morgen“, begrüßte er Saishin, Amaya und Sara, wobei er bei letzteren sich respektvoll verbeugte und sich auf ein Sofa setzte.

Saishin - Amaya
Sara
Aoi
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 23:01

Saishin blickte erst wieder auf als er weitere Schüler bemerkte die den Raum betraten. Die Blondine kannte er noch nicht, lag wohl daran das er sie entweder absichtlich ignoriert hatte oder einfach daran das sie ebenso wie Kaname eine Reinblüterin war, wobei die letztere Erklärung wohl logischer war. Kurze Zeit später kam auch der junge Vampir aus dem Pferdestall die Treppe herunter. Ja er konnte sich an den Jungen erinnern, derjenige der nach seiner einen Bemerkung einfach weggelaufen war, als würde er die Frage nicht ertragen die er ihm gestellt hatte.
Es war ja nicht sein Problem wenn andere nicht zu ihren Schwächen und den eigenen bösen Geistern standen die jeder zwangsläufig in sich hatte, sei es Neid, Eifersucht oder eine andere schlechte Eigenschaft die bohrend sein konnte und schneller Leute in den Wahnsinn trieb, sie schneller dahin raffte als einige Seuchen es vermochten. Zwar setzte er sich auf, fragte sich aber wie man zu so einer Tageszeit so ne gute Laune haben konnte.
„Was soll gut an einem Morgen gut sein wo man sich berieseln lassen muss in der Hoffnung mal was vernünftiges zu lernen? Gute Tage fangen damit an wenn keine Schule statt findet.“
Diesbezüglich hatte jeder seine eigene Meinung, stand ja auch jedem frei Schule zu mögen oder auch nicht. Auch hatte er nicht vor sich über die Sache im Pferdestall zu unterhalten, wunderte sich aber das Aoi es nicht noch einmal zur Sprache brachte, immerhin hatte Saishin sich bewusst wie die Axt im Walde verhalten und der andere Vampir war verdammt ruhig geblieben, scheinbar schienen sich nicht alle dermaßen leicht reizen zu lassen, schade eigentlich.
Kurz wandte er sich an Amaya. „Unterricht ist mehr als überbewertet, ich denke ich hab mein Pensum diesen Monat schon erfüllt da ich die ersten zwei Tage drin saß, reicht also bis nächsten.“ Er gab ja offen zu das er nicht gerade ein Freund von Schule und Unterricht war, seine Vorlieben lagen an anderen Stellen.
Und wenn er diese ausleben würde hätte die Schule nichts mehr zu lachen, keiner von den hier Anwesenden würde auch nur eine ruhige Minute haben.
Alles würde er lieber machen als diesem Unterricht zu folgen, durch die Stadt laufen, Blödsinn verzapfen oder einfach in seinem Zimmer liegen und die Decke anstarren das waren wesentlich interessantere Beschäftigungen wie er fand.
„Weiß einer von euch beiden ob wir mit diesem Herrn Hideaki haben? Wenn ja wünsche ich euch mal viel Spaß beim zuhören denn ich werde mir das Gerede sicherlich nicht antun.“
Oder eher diese Strafarbeiten die er sich wieder einfangen würde. Eigentlich wunderte es Saishin das er noch nicht geknebelt und gefesselt am Unterricht teil nehmen musste so oft wie er diesem fern blieb, seine Suspendierungen von der Schule regelrecht genoss, keine Adligen um sich herum und auch keine Reinblüter die Respekt erwarteten, etwas das sie eh nie von ihm bekommen würden aber sei es drum.
Da es ihm inzwischen auch zu viele Leute waren gab er das Sofa frei auf dem er gesessen hatte um Abstand zwischen sich und die drei anderen Schüler zu bringen. Es ließ ein gewisses Misstrauen in ihm wachsen wenn ihm mehr als zwei Leute gegenüber standen oder in dem Falle saßen.
Mit einem Seufzen und verschränkten Armen lehnte er sich an die Wand neben der Tür nach draußen, so hatte er die anderen als auch die Treppe im Blick. Nicht das er mit einer handgreiflichen Auseinandersetzung rechnen würde, das bei weitem nicht, aber aus Gewohnheit hatte er lieber alles im Blick.
Aber nach einigen Minuten war ihm das zu langweilig. "Macht mal schön euren Unterricht, man sieht sich."
Damit stieß er sich schon von der Wand ab, diese Anzahl an Schülern war schon grenzwertig aber als noch mehr kamen um mit der Reinblüterin zu reden reichte es ihm und er ließ die drei unter sich, immerhin waren Einzelgänger nicht sehr gesellig.

tbc: Campus
Amaya - Sara - Aoi


Zuletzt von Saishin Yumeda am So 14 Jun 2015 - 10:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 23:38

Nach und nach kamen immer mehr Schüler in den Eingangsbereich. Darunter war nicht nur Aoi Miyakawa, sondern auch die Reinblüterin Sara Shirabuki. Wie es sich gehörte stand Amaya kurz auf und verbeugte sich vor der Reinblüterin und entgegnete den beiden ebenfalls ein: "Guten Morgen." Das Mädchen hatte ja einiges von ihrem Großvater mit auf den Weg bekommen. Unter anderem die Weisheit, jedem Reinblut den nötigen Respekt zu zollen, auch wenn das Mädchen vielleicht nicht jeden davon leiden konnte. Gut es waren nur zwei Level A´s hier an der Cross. Auch wenn Shirabuki-sama recht nett wirkte, so konnte man nicht wissen, was sich hinter der ach so perfekten Fassade verbarg. So naiv war das Mädchen nun doch nicht, dass sie jedem blindlinks vertraute. Die Reinblüterin scherzte wohl grade darüber, wie fade der Ersatz für richtiges Blut schmeckte. Auch bekam sie darauf ein paar Antworten. Amaya zog es vor einfach weiter still auf dem Sofa sitzen zu bleiben und mit den Gedanken in irgendeine andere Welt zu versinken. Jedoch nicht für lange, als  Saishins Worte sie wieder aus der Konzentration rissen. Die Braunhaarige schmunzelte kaum erkennbar. "Stimmt, zweimal muss reichen.." , gab sie darauf ironisch wieder. Danach fragte Shin, ob sie bei Hideaki-sensei hätten. Wenn Amaya richtig lag, dann war das doch dieser neue Lehrer, der bei den Damen an der Cross in aller Munde war. Aber ob sie heute bei ihm unterricht hatten, wusste Amaya nicht. Die Frage gab sie still an die anderen ab.
Der Blick des Mädchens lag nachdenklich auf Saishin, als dieser sich erhob und zur Wand neben der Tür ging. Wie er sich dort anlehnte.. es wirkte fast so, als wolle er alles im Blick haben und vermutlich war dies auch so. Nachdem er vom Sofa verschwunden war machten sich einige Schülerinnen sofort über das freie Sofa her und wollten mit Sara ein Gespräch anfangen.

Edit RF: Sara - Aoi - Amaya

(Edit durch Umi)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 14 Jun 2015 - 22:01

Nein. Es war nicht einfach sich mit anderen Vampiren anzufreunden. Damit hatte schon Sara Probleme als sie ein Kind war. Dabei hatte sie gehofft, mittlerweile besser darin geworden zu sein.
Sara merkte, dass ein weiterer, dunkelhaariger Schüler dicht hinter ihr war. Sie kannte ihn nicht, doch er verbeugte sich höflich als er sie begrüßte, das reichte, um ihre Gunst zu gewinnen. Auch die junge Amaya, die sie ebenso wenig kannte, erhob sich extra, um sich vor Sara zu verbeugen.
Ein freundliches, sanftes Lächeln erblühte auf ihre Lippen, als sie ihr Köpflein etwas neigte und beide mit einem “Guten Morgen“ begrüßte. Zumindest wusste er, wie er sich zu verhalten hatte, im Gegensatz zu gewisse andere.
Die Blondine musterte den jungen Weißhaarigen, lauschte seinen Worten mit einer müden Aufmerksamkeit, wie es jemand tat, der es leid war, dem Gejammer anderer zuzuhören. Saishin beschwerte sich über den Unterricht, wie ein Kind.
Das macht sich auch in deiner Wortwahl bemerkbar, Sara war eine sehr ehrliche Persönlichkeit. Doch, bloß weil sie ehrlich war, bedeutete dies nicht, dass sie jeden Gedanken aussprach, den sie hatte. Würde sie das tun, wäre sie bereits tot.
Außerdem sprach man nicht mit ihr persönlich, daher ließ sie es bei einem fiesen Gedanken. Interessant war, dass sie dies mit einem Porzellan-Poker-Face denken konnte, wie es sonst nur eine Puppe vermag.
Als er eine Frage in den Raum stellte, antwortete sie nicht.
Diese Arbeit ließ sie für gewöhnlich dem Fußvolk über. Stattdessen nahm sie den letzten Schluck ihres Weinglases und stellte es sanft auf die Platte des Couchtisches ab. Sie war sich sicher, dass sich ein Dienstmädchen dem annehmen würde.
Da sie von dem grässlichen Geschmack abgelenkt worden war, hatte sie kaum bemerkt, dass der junge Schüler den Raum verlassen hatte.
Ungezogenes Balg, allerdings hatte es etwas gutes, dass er einfach so verschwand.
Sara war wohl beliebter, als sie dachte, immerhin scharten sich bald ein paar Mädchen um sie, grüßten sie freundlich und fragten sie, wie sie denn geschlafen hätte. Wie ihr denn die Akademie gefiel. Ein Glück, dass dieser gruselige Saishin nun fort war. Er hätte sonst die süßen Mädchen vertrieben.
Die Blonde schenkte ihren Bewunderern ein freundliches Lächeln und antwortete dezent und mit anständiger Wortwahl auf ihre Fragen. Sie war so geduldig, wie ein Engel, wenn es darum ging, die Fragen der Mädchen zu beantworten. Das machte sie beliebt.
Doch, vermutlich war das einer der Gründe, weshalb sie unbeliebt bei den meisten war.
“Was hatte dieser junge Mann von eben denn gegen Herrn Hideaki? Ich kenne ihn nicht sehr lange, daher weiß ich nicht, weshalb er ihn so verabscheut“, tatsächlich war Sara ja erst seit kurzem Schülerin an der Cross. Außerdem achtete sie nicht auf jedes Detail, weshalb ihr vieles entging.
Zumindest wirkte sie so.



RF.:
Aoi - Amaya - (Sara mit den NPC Mädls)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 15 Jun 2015 - 14:48

Den rebellischen und angeblich gegen alle Existenzen gerichteten Charakter des Weißhaarigen könnte Aoi leider sogar noch Kilometerweit riechen, was ihm allerdings nur lediglich eine angewidert hochgezogene Nase bereiten würde. Schon beinahe lächerlich war die Annahme, dass Saishin ihn aus dem Pferdestall vertrieben hatte. Aber so waren oft geblendete Menschen, die sich eine rosarote Brille aufsetzten, um sich die Welt schön zu malen, als würde sie sich nur um sie drehen.
Die Arroganz und Selbstgefälligkeit stank nun Mal oft unangenehm und hatte Nachwirkungen, auch wenn träger dieses Duftes oft glaubte, damit einzigartig zu sein.
Aoi war stets ein ruhiger und gelassener Mensch gewesen und ließ sich nicht schnell aus dem Ruder bringen, vor allem nicht von einem rotzfrechen Bengel, der glaubte sich dadurch das Leben leichter zu machen, sich wichtig zu machen. Mehr als unhöflich und respektlos wirkte Saishin, schon alleine seine Anwesenheit ließ den Asiaten die Ahnung haben, dass dieserwohl noch andere Probleme bereiten könnten.
Und seine Sinne täuschten sich nicht oft. Wenn man dem Gerücht sogar Glauben schenken konnte, war Saishin eine potentielle Gefahr. Zum Glück war es nicht seine Aufgabe, dafür zu Sorgen, das eine potentielle Gefahr nicht zu einem Problem wurde oder eine Plage.
Man hatte Aoi nicht aus diesem Grund geschickt. Aber man hatte ihn auch nicht vorgewarnt, was auf ihn warten ließ.
Vielleicht irrte sich Aoi aber und diese aufmüpfige Art des Vampir war nur ein Missverständnis?
Kurz gesagt: Aoi hielt Saishin für einen Dummkopf und Idioten. Aber es war nichts, was er unbedingt dem anderen auf die Nase binden musste, weil man sich doch nicht von dem ersten, oberflächlichen Eindruck täuschen müsste.
Zu lernen? Oh... ich bin hier meine Studien auszubauen... immerhin gibt es für uns Vampire sicherlich nichts neues zu lernen“, lächelte Aoi überfreundlich. Vampire genossen keinen handelsüblichen, menschlichen Unterricht. Sie waren schon beinahe überdurchschnittlich intelligent, auch wenn es doch je nach Person variierte. Die Abendschule wurde schließlich wie der Kurs für studierende verkauft, damit normale Menschen nicht sehr leicht in die „Elite-Begabten-Förderung“ kamen.
Nachdenkend betrachtete Aoi den jungen Mann, der zu dem anderen Mädchen sprach, während Sara Shirabuki die Anwesenheit ihrer Fans genoss – Aoi war für diese Überraschung doch ziemlich gelassen - und erinnerte sich daran, bei nächster Gelegenheit Fräulein Masa noch Mal seine tiefste Entschuldigung wegen seinem Verschwinden auszusprechen.
Falls es für dich allerdings sehr lästig ist, dieses Internat zu besuchen, wieso ersparst du dir dieses Leid nicht – und uns ehrlich gesagt auch – und verlässt diese Einrichtung genauso freiwillig, wie du angeblich hierher gefunden hast?“, die sanften Worte, die er an Saishin geschenkt hatte, waren mit Neugier beladen und er blickte ihn interessiert an.
Vermutlich weil ihn seine Eltern hier wie ein frei abzugebendes Kind ausgesetzt haben“, dachte Aoi unheimlich unfreundlich und genervt, musste jedoch breit Lächeln.
Das war sehr unhöflich Aoi!
Doch statt einer direkt Antwort zu erhalten, verschwand der Miesepeter und Aoi lehnte sich entspannt zurück, wobei sein Blick auf der viel umringten Sara ruhen blieb. Er fragte sich, ob Reinblüter Gedanken lesen konnte und wand sich dann an Amaya.
Ist er zu jedem unhöflich?““, fragte diese mit besorgter Miene.

Amaya- Sara - Aoi
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 15 Jun 2015 - 16:30

Wiedereinstieg


vor ca. zwei Wochen...
Es war der erste Schultag gewesen beziehungsweise der erste Tag, den sie wieder an der Akademie war, nach den Ferien. Doch bereits am ersten Tag wurden Ria Shanay hier und da Steine in den Weg gelegt. Es hatte damit begonnen, das sie sich nicht wie die anderen Schülerinnen und Schüler der Night Class im Mond Wohnheim aufhalten wollte. Somit hatte sie sich in den Wald nahe des Wohnheims zurückgezogen, was ja immer noch zum Night-Class-gelände dazugehörte, doch bei der erhofften und auch anfänglichen Ruhe war es nicht geblieben. Das lag mit einer kleinen Show von Kei Kurono zusammen, umherwirbelnder Blätter und sarkastischer kleinerer Wortgefechte zusammen, die die beiden geführt hatten. Wobei der Vampir auch ein paar ziemliche verletzende Dinge gegenüber der Lilahaarigen geäußert hatte, sie wusste zwar das Sie es hätte nicht so nahe an sich heranlassen dürfen, doch gehörte dies zu einem ihrer Übungsfelder, die es noch weiter auszubauen anbelangte. Sie war emotional verletzt gewesen, hatte darauf hin Kei zu Boden gestoßen, da er in der Hocke vor ihr saß, war es nicht sonderlich schwer gewesen. Sie hatte etwas seines Blutes getrunken, was ihr im nach hinein dermaßen leidtat, dass sie die Tränen nicht zurückhalten konnte und Angst hatte weiter die Kontrolle über ihr Handeln zu verlieren. Es hatte sich dann noch gesteigert, als ein anderer Reinblüter hinzukam, obendrein hatte er etwas an sich was Ria sehr verunsicherte, sodass sie begann zu halluzinieren.

Als Ria wieder 'normal' war, zumindest im psychischen Sinne, soweit das Sie wieder mehr Kontrolle über sich hatte, als zuvor, auch wenn sie noch immer ein Geschöpf der Nacht war. Hatte sie sich ins Wohnheim begeben, sie hatte sich beeilt, den ihr Mantel und auch ihre Haut waren immer noch behaftet mit dem Blut des Adelsvampiers. Nach dem Duschen und frisch machen, hatte sie sich in der Eingangshalle des Wohnheims eingefunden, da die Night Class sich dorrt versammeln sollte.  Sie fühlte sich nicht wohl, zwei Mitschülerinnen versuchten hier zu helfen. Sie war sehr angespannt gewesen, die Fünfzehnjährige hatte daraufhin die Schule fürs Erste wieder verlassen müssen.
In der Zwischenzeit war sie wieder in Behandlung gewesen, ihr Glück bestand darin ein Einzielzimmer zugewiesen bekommen zu haben und somit die Bluttabletten, die sie noch hatte einnehmen zukönnen. Vorgestern hatte sie die Klinik wieder verlassen können, hatte eine Nacht zu Hause verbracht und hatte darum gebettelt wieder zur Akademie zu dürfen, ihre Eltern fanden es zwar noch zu früh aber nach Rücksprache mit dem Rektor, erfüllten sie ihr diese Bitte. Seit knapp einer Stunde war sie wieder im Internat, sie bezog ihr altes Zimmer wieder, das sie sich bereits zu Anfang an mit Sora Haradachi, einer sehr talentierten Künstlerin teilte.

Heute...
Ria stieg die Treppe in den Aufenthaltsraum hinunter, das Mädchen kam aus Soras und ihrem Zimmer ihre Koffer waren bereits ausgepackt und ihre Klamotten wieder im Schrank verstaut. Die haselnussbraunen Augen blickten sich im Aufenthalts- und Eingangsbereich des Hauses Mond um. Die Schülerin stand auf der letzten Treppenstufe, ein weiterer Schritt und ihre Schuhe würden wieder den Boden berühren, doch noch blieb sie dort stehen, während sie sich kurz an die umliegenden Parteien wand und ihnen einen guten Abend wünschte, auch wenn für sie der Tag, oder auch die Nacht grade erst anbrach. Ihr langes lilafarbenes Haar trug sie leicht seitlich geflochten und vorne über die Schulter herüber.


RF.:
Amaya- Sara - Aoi
Ria


Zuletzt von Ria Yuuki Shanay am Mi 17 Jun 2015 - 12:24 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Zeitspanne ergänzt)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 15 Jun 2015 - 18:48

Mehr als eine Begrüßung schenkte die junge Vampiren der Reinblüterin auch nicht. Sie hatte ja genug Scharren begeisterter Mädchen um sich. Warum sollte sich Amaya dann noch begeistert um den Kontakt mit Shirabuki-sama scheren? Eher interessierte sie sich dafür, was Aoi und Shin redeten, wobei es bei Saishin wohl eher genervtes Schweigen heißen sollte. Shin war der Meinung gewesen, dass man sich berieseln lassen und hoffen mussten, etwas vernünftiges zu lernen. Miyakawa-san stattdessen war hier, wie viele andere Mitschüler Amayas, um seine Studien auszubauen. Es gab vielleicht nur wenige, die wirklich etwas neues lernen wollten, und sei es nur der Umgang mit etwas unbekannten, wie dem Dasein, als blutsaugende Bestie. Dann ging es noch darum, warum er nicht einfach die Akademie verließ, wenn es ihm doch lästig zu sein schien. Als unbeteiligte Zuhörerin ersparte sich Amaya es, einen Kommentar einzuwerfen. Saishin war eh aufgestanden und nach ein paar Minuten nach draußen verschwunden. Das Mädchen fragte sich wirklich warum Shin so war, wie er nun ein mal war. Er konnte nicht von allein so geworden sein, oder doch? Sicher lag manches auch an der Erziehung. Aber die Level D-Vampirin hatte kein Recht, irgendetwas darüber zu behaupten und bevor sie noch falsche Tatsachen an jemanden weiter gab schwieg sie lieber dazu. Allgemein hielt sie sich aus vielen Dingen raus und behielt ihre Meinung oft für sich. Es sei denn sie wurde gefragte. Wie es auch jetzt der Fall war. Aoi hatte sich an sie gewand und nachgefragt, ob Saishin zu jedem so unhöflich war. Das Mädchen sah ihn an und zuckte kurz mit der Schulter. "Ich weiß es nicht.. bis jetzt bin ich noch niemanden begegnet, zudem er sonderlich nett war. Aber ich weiß auch nicht, wie es in seinem privaten Umfeld aussieht.", meinte sie dazu und blickte zu der Stelle, wo Saishin vorhin stand. Danach wanderte ihr Blick durch die große Eingangshalle. Es waren schon wieder ein paar mehr Schüler hinzu gekommen. Und am Treppenabsatz konnte sie sogar ein bekanntes Gesicht erkennen. Es war das von Ria-san. So wie Amaya es gehört hatte, musste sie aus gesundheitlichen Problem die Schule verlassen. Genaueres wusste sie nicht, aber nun schien die andere Level-D-Vampiresse wieder da zu sein. Sie schenkte ihr kurz ein Lächeln und wandte sich dann wieder zu Aoi um.        

Sara - Aoi - Amaya
Ria
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 15 Jun 2015 - 21:57

<---- Kanames Zimmer.

Die Schritte auf dem Dielenboden des oberen Stockwerks der durch eine Treppe vom Aufenthaltsbereich getrennt wird wurden von einem ahnungsvollen Wispern begleitet.
Kaname Kuran bewegte sich.
Die Spannung die die Luft erfüllte veränderte sich mit jedem kleinen Schritt den er näher kam.
Man konnte über ihn sagen was man wollte, aber die geballte Macht und Autorität die er ausstrahlte war nicht wegzureden.
Er war der Leitwolf.
Schon an diese Änderung im Raum gewöhnt wenn er ihn betrat schritt er langsam die Treppe hinunter.
Eine Hand strich mit gespreizten Fingern die Strähnen aus seinem Gesicht und er fühlte sich schwer. Auch wenn die Wärme die dieser Tag mit sich gebracht hatte sich langsam verflüchtigte.
Yuuki die sich langsam erinnerte.
Und er konnte nichts dagegen tun, wahrscheinlich... hoffentlich konnte er etwas dagegen tun, denn wenn nicht, dann hatte nicht nur die Night Class ein Problem.
Und das schlimmste war, dass Yuuki litt.
Mit einem Nicken das nicht herrschaftlicher hätte sein können nahm er die Anwesenheit derer die da waren zur Kenntnis und ließ sich dann auf einem Divan nieder.
Jene die ihn schon länger kannten würden sagen, dass dies sein Stammplatz war.


Sara - Aoi - Amaya
Ria
Kaname
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 15 Jun 2015 - 22:43

---->>Flur

Gemeinsam mit Zev ging sie die Treppen hinunter, stockte jedoch ein wenig, als sie sah, das sie Kaname-sama verpasst oder sie sich besser gesagt nicht getroffen hatte auf dem Flur.
Ein wenig unentschlossen blieb sie kurz stehen, beobachtete, wie er sich hinsetzte. Er sah so anmutig aus, elegant...man konnte ihn einfach nicht beschreiben. Noch nie zuvor hatte sie ihn aus nächster Nähe gesehen, kante ihn nur aufgrund der Beschreibungen, da man sie regelrecht zuhause einsperrte, aus Angst es könne etwas passieren und selbst dort, in den wohlbehüteten Gemäuern kümmerte man sich nicht um ihr Wohlbefinden sie war trotz allem alleine gewesen, hatte Privatunterricht genossen und diese Masse an Vampiren erfreute jedes Mal aufs neue ihr Herz, es war wundervoll unbeschreiblich. Wie oft hatte sie davon geträumt hier sein zu dürfen, mit dieser großen Familie...
Vielleicht war dem nicht so aber Ayumi empfand diese Situation als solche.
"Zev, würdest du mich bitte kurz entschuldigen, ich muss unbedingt etwas wichtiges mit Kaname-sama besprechen aber, ich verspreche so schnell wie möglich wieder zu kommen"
Die Schwarzhaarige hoffte sehr, das ihre neue Bekanntschaft es ihr nicht übel nehmen würde, den es wäre das letzte, was sie gewollt hätte, aber diese Gedanken zerbrachen ihr förmlich das zierliche Köpfchen.
Wie ein kleines zierliches Reh schritt sie die letzten Treppen hinunter und grüßte die anwesende Personen, lächelte diese sanft an.
"Guten Abend"
Ihren Blick lies sie durch ein wenig streifen und erkannte Aoi-san wieder. Es war wirklich mehr als schade gewesen das er einfach so gegangen war, aber sicher hatte er etwas wichtiges zu tätigen, weswegen sie ihm keineswegs böse war, wie konnte sie auch? Ayumi war niemals auf jemanden böse konnte es einfach nicht, es kam nicht vor so gut wie nie.
Man möge es für schwach halten aber es war ihr nicht wichtig. Gleiches mit gleichem zu vergelten war einfach nicht ihre Art.
Unter den Anwesend erkannte sie Shirabuki-sama, sie sah wirklich perfekt aus, wie eh und jeh...
Ayumi sah kurz auf sich runter, dagegen war sie naja..wie man es nahm..eher geschunden, als hätte sie einen Kampf durchlebt, welchen sie in gewisser weise auch hatte. Pflaster auf den Knien und aufgeschrammte Handinnenflächen...auch wenn diese verheilten waren, so erinnerten dennoch die Pflaster daran, die sie vergessen hatte abzunehmen.und das alles geschah nur, weil sie versuchte Shin verstehen zu wollen..
" Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend Shirabuki-sama, bitte entschuldigt mich kurz" sagte die Vampirin ebenso höfflich und schenkte auch ihr ein sanftes, aufrichtiges Lächeln, so wie allen anderen Anwesenden.
Die leichte Nervosität keimte wieder in ihr auf, während sie sich weiter auf den Hausvorstand zu begab, sachte, da er in Gedanken war und das Mädchen ihn nicht stören wollte.
Sie hatte bedenken, das  man es ins lächerliche ziehen würde, aber was sollte sie tun? Es war etwas, was ihr aufgefallen war..
Sachte erhob sie ihre zarte Stimme, als hätte sie Angst jemanden verschrecken zu können.
"Auch Ihnen wünsche ich einen angenehmen Abend Kaname-sama" Höfflich und zuvorkommend war ihre Stimme während erneut ein aufrichtiges Lächeln ihre Lippen zierte.
Innerlich fragte sie sich, was wohl in seinem Kopf vorging, nicht das sie ihm zu nahe treten wollte, aber er trug solch eine große Last, schlief sicherlich kaum, opferte sich für alle Anwesenden auf..er bezahlte einen hohen Preis..das Mädchen kannte ansatzweise, was es bedeutete.
"Verzeihen Sie die Störung, Sie haben sicherlich anderweitiges zu tätigen...aber ich würde gerne mit ihnen über etwas sprechen...es lässt mir keine Ruhe und wenn ich ehrlich bin weiß ich auch nicht wie genau ich es Ihnen erklären könnte, da es recht kompliziert ist.."
Sie blickte ihn sanft an, hoffnungsvoll. Ayumi wusste, dass er sich sicherlich liebend gerne eine Pause gönnen würde, und es war ihr unbehaglich in gestört zu haben, wiederum war es aber notwendig..denn sonst würde sich das Mädchen selbst damit quälen, auch schämte sie sich in gewisser weiße für ihren Aufzug..aber ändern konnte sie es nun mal nicht ein Preis für ihre Dickköpfigkeit gegenüber Saishin-san..doch bereute sie es keineswegs aber, sah man ihr deutlich die Strapazen an.
Die Level-B Vampirin wusste genau warum sie etwas tat auch wenn es anderen sinnlos erschien. Es gab einige Dinge, die getan werden mussten.
Hoffentlich nahm man es ernst...sie hoffte es so sehr..
Diese "Wesen" sie konnte sie einfach nicht vergessen....wie diese ihn förmlich dazu trieben, ihn einhüllten, seine Gedankengänge manipulierten..

Sara - Aoi - Amaya
Ria
Kaname -Ayumi

(hoffe ich habe das jetzt mit der RF richtig gemacht..)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 17 Jun 2015 - 11:27

Viele Vampire waren für Sara unscheinbar. Vielleicht lag es ja daran, dass sie wenige Kontakte knüpfen konnte. Sie strahle von Natur aus Arroganz und Eitel aus, was nicht jedem bekommt. Obwohl Vampire doch eigentlich daran gewohnt sein müssten, oder nicht?
Nun, die Blondine hatte ihre schnatternde Mädchenschar, sie brauchte sonst niemanden.
Dennoch begrüßte sie die junge Ria mit einem sanften Lächeln.
Da. Die sah doch aus als gehöre sie zu ihrem Beuteschema, nicht im wörtlichen Sinne, versteht sich.
Obgleich es nicht so wirkte, lauschte der blonde Engel sehr wohl den Gesprächen der anderer. Saishin war wohl zu allen so unfreundlich – sie kannte diese Art von Mann nur zu gut. Meist waren sie ebenso gebrochen, wie wütend.
Es wurde erst interessant für sie, als sich eine zarte Gänsehaut auf ihre Haut legte und sie eine unheilvolle Präsenz ganz in der Nähe fühlte. Sie konnte verstehen, weshalb der Instinkt anderer Vampire ‚Weglaufen‘ lautet, sobald sie einen Reinblüter sahen.
Doch erinnerte sie sich daran, dass sie das gleiche in anderen auslöste und empfand keine Angst, sondern Aufregung.
Er war gekommen.
Nun würde es spannend werden.
Die Mädchenschar um Sara begann zu flüstern und sie wies sie mit einem sanften Lächeln zurecht, dass alles in Ordnung sei. Kaname wirkte zwar grimmig, doch war er eigentlich ein ganz lieber, war es, das sie den Mädchen versprach.
“Guten Abend, Kaname-san“, Kaname war wohlmöglich der Einzige, den sie mit einem zarten Porzellangesicht grüßte, ohne zu lächeln.
Sie beobachtete ein weiteres Mädchen, dessen Namen sie nicht kannte, dabei, wie es zaghaft auf Kaname zuging. Sie hatte Schürfwunden und Pflaster, die ihre zarte Haut noch schöner wirken ließen, wie es Sara empfand und sie konnte nicht anders, als zu schmunzeln. Wer hätte gedacht, dass eine Versammlung von Vampiren zur Abwechslung mal interessant sein könnte?
“Dir auch einen angenehmen Abend“, lächelte sie das Mädchen sanft an, was die Herzen ihres Mädchenharem höher schlagen ließ. Wie freundlich Sara doch war!
Ein unbekanntes Mädchen so herzlich zu grüßen!
Die junge Shirabuki genoss die Aufmerksamkeit ihrer Fans und hielt sich im Hintergrund. Gerne wüsste sie, was die junge Schülerin Kaname zu erzählen hatte, allerdings ging sie das wohl nichts an. Damit musste sie sich leider abfinden.
Hätte sie ihre Mädchenschar nicht, wäre ihr wohl rasch langweilig geworden. Sie wusste zwar, dass sich einige sehr interessante Charaktere hier versammelt hatten, dennoch kam sie nicht drum herum, etwas ungeduldig aufmehr zu warten.
Mädchen verschwanden. Vielleicht war es die Aufregung, die sie brauchte. Vielleicht brauchte sie dieses Detektivspiel, um sich selbst besser zu fühlen. Um eine gute Seite an ihr selbst zu finden, was nicht gerade einfach war. Sie wollte sehen, wie gutmütig und unermüdlich sie sein kann, wenn es um das Leben anderer ging, die so nicht viel mit ihr zutun haben.




Aoi - Amaya
Sara
Ria
Kaname -Ayumi

(Perfekt hast du das gemacht, Ayumi <3)
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 17 Jun 2015 - 23:26

<<< Mit Noriko aus der Bibliothek

"Minion. Im Ernst?", fragte er, hob den Blick und blinzelte sie mit erhobenen Augenbrauen an, als könnte er es nicht fassen, dass sie ihn soeben so genannt hatte. Gleichzeitig lächelte er ein kleines Wenig schief, als würde es ihn amüsieren. Tatsächlich aber war er nur froh, dass ihre Röte von ihren zarten Wangen verschwand und ihr Charakter zurückgekehrt war.
Ebenso wie sie, hockte er sich anschließend hin und schnappte sich noch ein paar Bücher mehr, die er neben die, die Noriko aufgesammelt hatte, auf die Abgabefläche stapelte. Theoretisch bräuchten sie das gar nicht machen. Sie hätten auch ohne Wenn und Aber die Bibliothek verlassen können. Es kümmerte niemanden, ob sie ordentlich im Regal standen, oder unsortiert auf dem Boden lagen. Die Angestellten der Cross sollten nicht umsonst bezahlt werden!
Aber sie waren ja nett und gut erzogen und Noriko lenkte mit ihrem Gedanken auch erfolgreich von diesem schrägen Moment ab.
"Mach das. Was anderes gelingt sicher.", antwortete er ihr aufmunternd und folgte ihr später aus dem schönen Raum, der nun vollends im Dunkeln gelegen hätte, wären die Vorhänge auch vor die gläserne Tür geschoben worden.

Im Eingangsbereich angekommen, wunderte es ihn nicht, dass schon einige Vampire anzutreffen waren. Ein zweites Mal musste er sich aber nicht umblicken, um ebenso festzustellen, dass noch einige fehlten. Noriko und er hatten also noch Glück und vermutlich mehr Zeit, als sie gedacht hatten, um noch eilig vor dem Unterricht in ihren Zimmern zu verschwinden.
"Guten Abend., sagte er höflich an alle gerichtet und blieb sogar kurz dafür stehen, sodass er sich kurz verbeugen konnte, ehe er seinen Weg fortsetzte.
Zusammen mit Noriko, dieser vernarbten, eigensinnigen Piratenbraut, folgte er den Treppen hinauf, damit sie anschließend in den entsprechenden Gängen verschwinden konnten.
"Bis gleich.", hatte er sich dafür von ihr verabschiedet.


>>> Trakt der Jungen
>>> Noriko in den Trakt der Mädchen


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 18 Jun 2015 - 10:18

Die Vampire der Night Class versammelten sich, wie die Motten um das warme Licht. Wunderschöne Wesen, auf einem Haufen, als hätte man sie zu einem Wettbewerb aufgerufen.
Es kamen mehr und mehr Gesichter, die er später jedem einzelnen zuordnen würde. Nach drei Wochen tauchten immer noch fremde Gesichter auf.
Er hatte sich eingelebt und sich in diesen drei Wochen einen festen Platz erarbeitet.
Viel zu berichten gab es jedoch nicht und Aoi hatte sich gefragt, wenn die ersten Nachrichten ihn erreichen würden, wenn es darum ging, die Lage zu beschreiben. Doch seit heute stieg ein kalter Schauer seine zarte Haut entlang.
Mädchen waren verschwunden und Aoi glaubte, dass dies ein gefundenes Fressen für seine Auftragsgeber werden würde.
Man hatte ihn zwar informiert, dass die Kuranlinie präsent war, aber auch nicht Sara Shirabuki.
Diese junge Frau sah genauso wunderschön aus, wie jene Geschichten, die man ihm erzählt hatte. Doch Aoi glaubte daran, dass die Gefährlichkeit ihrer Natur hinter einem schönem Lächeln war.
So war Ria Yuuki Shanay eine von den neuen Gesichtern, obwohl sie keine neue Schülerin sein musste. Mit einem respektvollen Nicken schenkte er ihr für einen Moment seine Beachtung, eher er sich wieder seiner Gesprächspartnerin Amaya Levinin zuwandte.
Bei seinem trotzigen Benehmen sieht es sicher nicht sehr entspannt aus...“, bedachte er seine Worte abwesend und erwiderte mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen.
Sicherlich ging es Aoi nichts an, wie es um den jungen Yameda ging. Sie waren weder Freunde noch würden sie sich gegenseitig zu einem Vekanntenkreis zählen. Es missfiel ihm jedoch, dass dieser im Pferdestall wohl das Recht sich erlaubt hatte, zum kommen und zu urteilen.
Hätte er gewusst, was darauf geschehen war, so wäre er vielleicht nicht annähernd so nett.
Es war Aoi noch sehr wichtig, Ayumi Masa aufzusuchen und vielleicht einige letzten, klärenden Worte zu wechseln.
Das Schicksal hatte sich aber zum Glück für ihn ausgesprochen.
Aoi spürte die Präsenz des weiteren Reinblüters viel gefährlicher und bedrückender die Treppe erreichend. Er trat auf der Bildfläche auf und die kleinen Motten hörten auf aufgeregt zu schwirren, als ihr „König“ den Raum betrat.
Ehrenvoll waren die meisten aufgestanden und den Reinblüter begrüßt.
Andere blieben sitzen und neigten sich vor ihm. So auch Aoi eine Verneigung andeutete und wartete, bis Kaname Kuran seinen Platz nahm und sich nicht weiter an der Gesellschaft beteiligte.
Es wurde deutlich ruhiger, doch sobald jeder an der Präsenz der zwei Reinblüter sich gewöhnt hatten, fing die leichte, angenehme Lautstärke der Gespräche erneut an.
Zu Aois Überraschung kehrte auch Ayumi zurück, welche ihn bemerkt hatte.
Auch sie hatte vorher den Raum höflich und dessen Anwesenden begrüßt, war aber zu Kuran gegangen.
Aus Neugier beließ Aoi beide wohlwollend im Auge, glaubte jedoch daran eine sensationelle Nachricht zu verpassen.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 18 Jun 2015 - 11:15

<=== Bibliothek

Untertan?“, erwiderte Noriko im Rückzug, wandte ihren Kopf über ihre Schulter, um Ikiteru ein freches Grinsen zu schenken, als wäre der merkwürdige „Morgen“ niemals geschehen. Vielleicht hatte sie alles verdrängt, wie sonst etwas, was sie merkwürdigerweise traf. Vermutlich hatte Noriko wirklich nicht die typische, sentimentale Seite eines Mädchens, aber manchmal kam es dann doch durch, dass auch sie errötete. Man konnte sie nicht aus dem Konzept bringen, sie beleidigen oder generell eine wirklich treffende Emotion hervorrufe. Man konnte sie nicht verletzten, weil ihr die restliche Welt so egal war, dass es wie einen Schild um sie bildete, an dem alles abprallte.
Schnell waren die wenigen Schritte durch die Bibliothek getätigt, sodass sie die Türe zum Aufenthaltsraum öffneten und bereits die meisten Vampire der Klasse erblicken konnten.
Ufff“, dachte sie ein wenig überfordert und deutete eine Verbeugung an, um dann weiter die Treppe aufzusteigen. Kurzzeitig blieb sie stehen und verabschiedete sich ebenfalls von Ikiteru:
See u later alligator“, lächelte sie und stolzierte in ihr Zimmer. Himitsu fand sie nicht fort und zog ihre Augenbrauen hoch, wunderte sich über die Abwesenheit.
Noriko zog ihre Kleidung, duschte schnell, ohne ihre Haare zu waschen und tauschte die Piratenuniform gegen das Weiß der Schule.
Tosatu hatte sich auf ihren Befehl in seine Ladestation begeben, wo er sich täglich die neusten Updates runterladen konnte, außerdem konnte sie dadurch ihn während des Unterrichtes stehen lassen. Währen dessen begann sie sich umzukleiden.
Es war ein tägliches Prozedere, was sie bereits beherrschte. Besonders ordentlich war sie nicht, ließ einige Knöpfe offener und die Schleife nicht all zu eng. Die edle weiße Uniform stand ihr und harmonierte super mit ihrem weißen Haar, als wäre sie der edle Ritter in weiß.
Vermutlich betrachteten viele ihre Narbe wohl als ein Schönheitsmakel, aber sie wusste es mit Stolz zu tragen, wie eine Amazone.
Ordentlich gekleidet kam sie Minuten später aus ihrem Zimmer und betrat erneut den Eingangsbereich, wo sie sich entspannt an eine Wand lehnte, unweit der Sitzecken.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 18 Jun 2015 - 13:51

cf: Flur

Er konnte nur Ayumi folgen, immerhin hielt diese immer noch seine Hand und er vermochte nicht sich los zu reißen, es wäre unfreundlich und so war er ja nicht, folgte deshalb still dem Mädchen. Aber er hatte das Gefühl das, je näher sie dem Eingangsbereich kamen, desto mehr hatte er das Gefühl das die von dort strömende Macht und Autorität ihn erdrückte. Langsam erreichten sie den obersten Treppenabsatz und er konnte bereits einige Schüler erkennen die sich dort nieder gelassen hatten und nun wusste er auch das nicht nur von einem Reinblüter dieses erdrückende Gefühl aus ging sondern auch von Shirabuki-Senpai.
Nun trat er unweigerlich doch einen Schritt zurück, löste damit seine Hand aus der Ayumi´s welche sich bereits entschuldigte und hinunter trat. Mit einem Nicken gab er zu verstehen das es in Ordnung war. Noch einmal glitt sein Blick über die Anwesenden eh er versuchte sich innerlich zu beruhigen. Warum mussten nur schon so viele hier sein?
Etwas gefasster trat er die Treppe nun herunter. Sein erster Weg führte ihn zu Sara, sie war vom Rang her wie Kaname angesiedelt aber immer noch eine Dame, weshalb sie vorrang hatte. "Guten Abend Shirabuki-Senpai," gab er höflich von sich, verneigte sich leicht und sah kurz zu Kaname der wohl bereits in dem Gespräch mit Ayumi steckte, er sich deshalb nur stumm in seine Richtung verneigte ohne das Gespräch zu stören, er auch die anderen Schüler begrüßte, dieses ma jedoch ohne Verbeugung.
Nachdem jeder begrüßt war fragte er Amaya etwas kleinlaut ob er sich ebenfalls setzen dürfte. Aus Prinzip fragte er immer erst, auch wenn sie vom Rang her niedriger war, es machte für ihn keinen Unterschied, immerhin verdienten alle Wesen Respekt, unabhängig von ihrem sozialen Status.
Er war sich nicht einmal sicher ob man ihm einen Platz zugestehen würde, notfalls würde er stehen bleiben. Unwegerlich griff er wieder an das Pflaster am Ohr, es juckte höllisch. Warum die Maus auch zubeißen musste....ob er sich mal Gedanken wegen Tollwut machen sollte? Vielleicht erklärte das auch die Laune des Nagers? Egal, er hielt den Blick gesenkt. Wie immer lauschte er nur den Gesprächen anstatt sich aktiv zu beteiligen, er war eher die ruhige Partei die nur dann sprach wenn man das Wort direkt an ihn richten würde. Es wäre auch nicht ratsam sich in bereits begonnene Gespräche ein zu mischen, er wusste ja weder worum es ging noch wollte er seine Meinung dazu preis geben. Außerdem fühlte er sich gerade einfach unwohl, zu viele Leute waren anwesend und in ihm schrien viele Nervenzellen danach zu feuern und so einfach seine Beine in Bewegung zu setzen, ihn schnellstmöglich hier wge zu bringen.
Zwar handelte es sich um seine Klasse und sie waren ihm auch nicht fremd aber seit dem Beginn des neuen Schuljahres hatte er es einfach nicht geschafft sich mit jemandem an zu freunden, war für viele einfach viel zu ruhig oder sie sahen ihn als durchgeknallt an weil er angeblich selbstgespräche führte, seine eigentlichen Gesprächspartner aber immer außer acht gelassen wurden. Na gut wer ging schon davon aus das er sich mal mit einer Taube statts einem anderen Schüler unterhielt?
Aus seinen Gedanken wieder in die Realität findend sah er zu Amaya, hatte sie ihm schon geantwortet? Hatte er es vielleicht überhört? Hoffentlich war er nicht wieder ungewollt in ein Fettnäpfchen getreten...

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 18 Jun 2015 - 17:08

Man konnte deutlich die Präsenz eines weitern reinblütigen Vampirs vernehmen. Kaname Kuran schritt die elegant die Treppe herunter, während es im Eingangsbereich augenblicklich still wurde und nur wenige zu tuscheln anfingen. Er begrüßte die Anwesenden mit einem kurzen Nicken und viele der anderen Vampire grüßten auch ihn kurz. Amaya verneigte sich aus Gründen des Respekts und der Höflichkeit auch kurz, nachdem sie sich nochmal von dem Sofa erhoben hatte. Als sich das Mädchen wieder setzt beobachtete sie, wie er sich auf das Divan setzten. Seit Anfang des Schuljahres hatte sich der Reinblüter immer dort nieder gelassen. Es schien sein Stammplatz zu sein. Nach Kuran-senpai kamen noch zwei weitere Personen die Treppe herunter. Es waren Ayumi-san und Zevran Denarl. Ayumi war ja bereits vorhin schon mal dagewesen und kam nun wieder, zusammen mit diesen Jungen. Sie mussten sich oben irgendwo getroffen haben. Nachdenklich blickte der Level D dem Mädchen nach. Sie ging zu Kaname. Innerlich fragte sich Amaya, ob Ayumi Kuran das anvertrauen wollte, was sie auf dem Zettel an der Pinnwand verfasst hatte. Na hoffentlich ging das nicht nach hinten los..
Aus der Bibliothek kamen noch zwei andere Mitschüler der jungen Vampirin, welche allerdings nochmal kurz nach oben verschwanden. Vermutlich um ihre Sachen zu holen. Amaya musste zum Glück nicht noch mal hoch. Sie hatte neben ihren Hausaufgaben auch gleich ihre Bücher für den Unterricht mitgenommen gehabt.
Neben dem Mädchen murmelte Aoi etwas. Er hatte schon Recht. Bei Saishin´s Auftreten wurde einem oft die Ruhe genommen. Da war von einem entspannten Schulleben keine Rede mehr. Aber seit wann war Schule eigentlich entspannend. Das Mädchen musst kurz ganz schwach über diesen Gedanken schmunzeln. Danach wurde die Aufmerksamkeit der jungen Schülerin auf etwas anders gelenkt. Es war Zevran, der zu ihr gekommen war und sie nun fragte, ob er sich setzen durfte. Das Mädchen nickte: "Selbstverständlich." Die Level-D-Vampirin rutschte ein Stück zur Seite, damit sich der Vampir, der vom Rang her weiter oben stand als sie, ebenfalls setzen konnte. Allein schon, weil er in der Gesellschaft weiter oben stand, als das Mädchen, hatte sie ihm Platz gemacht. Amaya war einfach der Meinung, dass es sich so gehört. Vielleicht konnte sie ihn ja auch irgendwo ins Gespräch mit einbinden, falls er wollte. Also richtete sie die Frage, die seit vorhin noch im Raum stand an die beiden. "Weiß einer von euch, wie der Unterricht heute aussieht..?", fragte sie dennoch etwas schüchtern.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 18 Jun 2015 - 18:38

Mit einem aufmerksamen Gesicht ließ er seinen Blick auf Zevran ruhen, der sich zu ihnen setzte.
Soweit sich der Schwarzhaarige erinnern konnte, war der junge Mann ein eher stiller Natur und doch war oft die Stille selbst die mehr Worte sprach, als man brauchte, um jene zu beschreiben.
Eine sanfte Kopfbewegung und Aoi begrüßte den jungen Mann höflich, eher er sich abwesend die Haare aus dem Gesicht strich. Trotz der blutroten Schleife, fanden sie immer wieder einen Weg, sein spitzes Gesicht zu umranden, seine zarte haut zu kitzeln.
Es waren mittlerweile so viele Vampire versammelt, dass Aoi glaubte, jedes Day Class Mädchen wäre hier auf der Stelle bewusstlos umgefallen, wenn sie für diese Klasse schwärmte.
Er konnte es nicht verübeln, dass sie dieses Anmut und die Schönheit der Vampire liebten und vergötterten.
Es war stets ein Abenteuer gewesen, wenn die Tore der Night Class sich öffneten und eine Menge von Days zwar ihnen Abstand gewährend aber immer noch aufgebraust auf sie warteten, um die letzten Minuten, bevor sie auf ihrem Gelände sein mussten, damit zu verbringen, einen Blick auf ihre Idole zu werfen.
Trotz dass Aoi die Aufmerksamkeit solcher Mädchen bereits kannte, befand er sich wörtlich in einem Haus voller anderen Vampire. Würde es ihm am Herzen liegen, so hätte er vermutlich um die geteilte Aufmerksamkeit getrauert, aber es war auch ein verdammt schönes Gefühl, wenn er nicht jedes einzelne Mädchen beachten müsste...
Abwesend lehnte er sich in seinem Sessel zurück und legte das Kinn in die Handfläche um in eine unbestimmte Ferne zu schauen.
Eine Schar von Dienstmädchen mit silbernen Tabletts, kam aus einer Seitentüre, welche unzugänglich für die Schüler war - wohl zu den Räumen des Personals gehörend -  und begannen die mit Wasser befüllten Weingläser den Schülern wie üblich jeden Tag anzubieten, damit diese die morgendlichen Bluttabletten bei Bedarf trinken konnten, falls sie es bereits nicht schon getan hatten.
Mit einem großzügigen Lächeln nahm Aoi das Glas entgegen und holte sein Päckchen Bluttabletten heraus, um eine von diesen ins Wasser fallen zu lassen.
Seufzend beobachtete er, wie das Wasser schlagartig sich Blutrot färbte. Doch statt das Getränk sofort mit einem aufsteigendem, angewiderten Gefühl in sich zu kippen, wand er sich an Amaya, welche nun ein neues Gesprächsthema anschlug und so den dazu gestoßenen Zev involvierte.
Es sieht wohl heute so aus, dass wir bei dem neusten Lehrer unterrichtet werden, falls er die Stunde komplett damit verbringen wird. Ich hoffe jedoch inständig, dass wir die Wahl haben unseren Studien zu widmen... Ich habe gehört Hanabusa Aido sei bei der Verbesserung der Bluttabletten einen Schritt weiter gekommen“, erwiderte er auf ihre Frage und wand sich an Zevran, dessen Namen er natürlich parat hatte.
Was denkst du, Denarl-kun?

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 19 Jun 2015 - 23:30

Die katzenhafte Vampiresse verstand Menschen nicht. Nicht immer. Allgemein verstand sie sich einfach leichter mit Tieren. Die waren für sie unkompliziert, wesentlich leichter zu lesen. Zu Hause war sie eben doch die meiste Zeit in Tigergestalt umhergestreift. Hatte sich inmitten der wilden Tiere am wohlsten, an heimischten gefühlt. Mit Vampiren hielt es sich ähnlich wie mit den Menschen. Da verstand sie auch nicht alle, Tiere, vor allem Raubtiere handelten in ihren Augen wesentlich logischer, zumindest was ihre Art vom Nachvollziehen her betraf.
Im Grunde war sie heute eine Wohltäterin gewesen. Sie hatte sich selbstlos unter die Dayler gemischt und ein wachsames Auge auf diese geworfen. Mit einem blonden Mädchen hatte sie sich dann besonders beschäftigt, weil diese am düsteren Teil des Sees ganz alleine gewesen war. Somit wäre sie wohl also das perfekte Opfer für den Mädchenentführer gewesen. Es wurmte sie, dass sie trotz ihrer genialen strategischen Denkweise noch nicht dahinter gekommen war, wer es war.
Zumindest konnte sie sich selbst ausschließen, obwohl sie wohl eine der Hauptverdächtigsten wäre, wenn hier alle ihre Fähigkeit kennen würden. Aber bis jetzt hatte sie sich zurück gehalten und nur Noriko in ihr Geheimnis eingeweiht. Auch wenn sie davon ausging, das auch Kaname und sein Gefolge darüber Bescheid wussten. Denn sie mussten über alles informiert sein, wie sollte sonst der Reinblut seinen Befehlsposten beibehalten?
Letztlich war ihr Aufpassen aber von einem blonden Dayler vereitelt worden. Denn dieser mickrige Mensch hatte es gewagt, sie in den See zu werfen. Dabei hatte er leichtes Spiel, schließlich war sie im Körper eines Hauskätzchens gewesen. Und noch dazu, durfte sie einen Schüler ja nicht verletzen. Auch wenn sie sich am liebsten in einen Löwen verwandelt und ihn gerissen hätte. So ein dummer Mensch. Danach war alles eskaliert, aber in ihrem Tarnkörper hatte sie sich ja nicht einmischen können, doch sie hatte gesehen dass ein paar andere Daylerinnen das Geschehene beobachtet hatten. Also ging sie davon aus, das Menschenmädchen sich halfen. Auch um sich wieder in Ruhe und Beherrschung zu wissen, war sie fort gesprungen. Bis hin zum dunklen Wald und erst als sie sich mit all ihren Sinnen versichert hatte, dass Niemand in der Nähe war, hatte sie sich wieder in ihr menschliches Erscheinungsbild zurück verwandelt.
Glücklicherweise neutralisierte die Verwandlung die Nässe, was kein Wunder war, weil sie ja auch Kleidung am Leib trug und nicht nackt da stand. Wäre sie so vor dem blonden Jungen gewesen, er hätte es nicht gewagt sie ins Wasser zu werfen, er hätte maximal versucht sie flach zu legen. Denn ihr Körper musste auf die männlichen Menschen echt anziehend wirken. Dabei hatte sie sich damals dieses Bild nicht bewusst ausgesucht, sie hatte eben allerlei Dinge von Menschen zusammen gefügt, um ein einmaliges Ebenbild zu erschaffen. So einmalig wie es einem Vampir, der nicht wusste wer er war, wo er herkam oder wie er hieß, geschweige denn aussah, eben gelingen konnte. Sie hatte sich gleich die Schulkleidung an den Leib anziehen lassen.
Danach war sie zurück zum Night Dorm gegangen. Eigentlich hatte sie keine Lust auf Frühstück, doch hier im Eingangssaal schien es eine ungewollte oder doch auch geplante – woher sollte sie wissen was die letzten Stunden ausgemacht worden war? – Versammlung statt zu finden. Denn tatsächlich hielten sich im Raum einige auf.
Rasch, ohne sich wirklich um zu blicken, wusste sie, wer sich hier aufhielt. Sie war nun einmal ein sehr gut trainiertes Monster. Denn ihre Sinne waren sehr geschärft, das verdankte sie ihrer animalischen Seite. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Normalerweise müsste man sich in Gegenwart zweier Adelsvampire unwohl fühlen, doch das empfand sie nicht. Sie hatte ihnen gegenüber Respekt, aber den hatte sie auch den anderen Adeligen gegenüber. Selbst den einfachen Level Cs, die von manchen Adeligen nicht eines Blickes gewürdigt wurden, brachte sie Respekt entgegen. Denn das hatte ihre Oma sie eben so gelehrt.
Yamaneko, erkannte aber eine Aura, bei der sie sich sofort wohl fühlte. Hierbei handelte es sich um ihre Zimmernachbarin und doch auch durchaus zur Freundin gewordenen Noriko. Manche fanden sie verrückt, doch sie empfand sie als genau richtig. Denn sie waren ein ungleiches Paar. Doch wenn es passte, dann passte es eben.
Kein Wunder also das sich die rothaarige Beauty, die keineswegs eingebildet oder sonstiges war, zu dem ihr vertrautesten Wesen dazu gesellte. Neben der Piratenbraut blieb sie stehen und sie tat es ihr gleich, sich gegen die Wand zu lehnen. Ihr Blick und ihre Miene waren dabei die ganze Zeit neutral geblieben, schließlich gab sie sich vor den anderen Adeligen und vor allem gegenüber dem Hausvorstand keine Blöße. Der Schein musste eben gewahrt bleiben.
Obwohl es in diesem Raum einen anderen Adelsvampir gab, der ein bisschen ihr Interesse weckte. Denn hier gab es jemanden unter ihnen, der über sehr interessante Fähigkeiten verfügte, zumindest waren sie das in ihren Augen. An sich würde er gut zu ihrem Clan und ihrer Familie passen. Wer wusste schon, vielleicht war seine Familie sogar eine entfernte Verwandte? Denn der Nichibotsu-Clan war großzügig auf dem ganzen Erdkontinent verteilt, sie kannte auch nur einen Bruchteil ihrer Adoptivfamilie. Naja, jedenfalls, woher Himitsu wusste was Zevran konnte? Im Grunde hatte sie über jeden Schüler hier, egal wie lange oder kurz er da war, Informationen angelesen und angesammelt. Nicht, um irgendwelche Schachzüge zu planen, sondern viel mehr aus eigenem Interesse und dem Nutzen, seine Mitbewohner zu kennen. Das vermied böse Überraschungen und durch das große Netz ihrer Familie, gab es kaum Informationen, an die sie nicht heran kam. Nur leider fehlten ihr die Informationen zum Auffinden ihrer Wurzeln. Denn seit Jahrzehnten war ihr das nicht gelungen. Doch die Technik wurde moderner, irgendwann käme der Tag, an dem sie wissen würde, wer sie war. Und warum sie ausgesetzt worden war. Vielleicht war sie ja doch ein Monster, sie wusste es doch selbst nicht genau. Sie wusste nur eins: sie war die geborene Waffe.
„Wie verlief dein Experiment Nori-chan?“, fragte sie ihre Nebensteherin ehrlich interessiert und mit ihrer freundschaftlichen, ruhigen Stimme. Denn die liebe Technikfrau hatte Tage daran gearbeitet und ein Geheimnis daraus gemacht. Sakura konnte das akzeptieren, schließlich hatte ja auch sie ihre kleinen Geheimnisse, deren sie auch ihren Namen zu verdanken schien. Sie hatte auch kein Problem damit, falls sie es ihr nicht verraten würde. Denn so war sie nun mal, ein geduldiges Kätzchen, welches dennoch neugierig war.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 20 Jun 2015 - 22:02

<<< Trakt der Jungen mit Minjun

Er brauchte nie viel, um die Atmosphäre um sich herum zu ändern. Ein sanfter Blick und ein friedliches Lächeln reichten Takuma meistens dafür aus. Wenn er dann auch noch in seinem Inneren nur einen einzigen Funken aus Freude in sich lodernd trug, war es als besäße er die Macht, einen wilden, finsteren Sturm mit einem Atemzug aus seinem Blickfeld zu pusten und seine Aura mit Licht und Wärme zu erfüllen.
Takuma war jemand, der nicht nur einen solcher Funken in sich beherbergte. Er hatte viele und darüber hinaus noch den Mut dazu, sie nicht zu verstecken, sondern sie auszukosten.
Definitionen über Vampire gab es im Überfluss. In einigen wurden hässliche, deformierte Körper beschrieben, während die anderen einen romantischen, melancholischen Charakter mit schönem Körper und funkelnder Haut bevorzugten.
Und solche Wesen konnte er auch in dem Eingangsbereich des Moon Dorms antreffen. Es gab diejenigen, die mit ihrer betörenden Schönheit verführten, und solche, die einen nicht einmal ansehen mussten, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Es gab die Beobachter und es gab die Kämpfer.
Und er? Er war diese Gestalt in den Reihen aus Blutverkostern, die sich selbst als menschlich beschrieb, obgleich sein Blut zu den mächtigsten gehörte.
Sich mit Minjun über Alltägliches unterhaltend, ging er die Stufen hinab. Keine Eile zierte ihre Bewegungen und sie ließen sich auch von dem Klang der vielen Stimmen nicht stören, sodass jeder von ihnen beiden aussprechen durfte. Doch noch bevor sie die letzten Stufen des Fußes der Treppe erreicht hatten, lächelte er dem dunkelhaarigen Adelsvampir zu, ehe er seine Begrüßung gleich mit übernahm und sich an die anderen Schüler wandte: „Guten Abend, zusammen.“
Seine Stimme war nicht laut und er erkämpfte sich nicht die Aufmerksamkeit der Anwesenden. Wer ihn bemerken wollte, der bemerkte ihn. Allen voran schenkte er Kaname aber – und das war selbstverständlich – noch ein breiteres Lächeln, als allen anderen. Weil sich jener jedoch schon in einer Unterhaltung befand, entschied sich der Blonde dazu, sich ihm nicht zu nähern. Es wäre schöner, würde er sich auch mit anderen Personen ein wenig freier austauschen können und da wollte er nicht stören. Außer, er würde ihm verdeutlichen, dass ihm das Gespräch nicht gefiel, damit er, der wundervolle Freund, ihn retten kommen könnte.
In der Nähe der Treppe blieb er schließlich mit Minjun an seiner Seite stehen. Sie hatten ein interessantes Gespräch über das Leben zwischen Vampiren und Menschen in Minjuns Heimat begonnen und das wollte er gerne weiterführen.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 21 Jun 2015 - 23:10

Ria wurde freundlich von den anderen begrüßt, was ihr das hier sein leichter erscheinen ließ - zumindest im Moment etwas. Die Augen und auch die Aufmerksamkeit der jungen Vampiresse glichen Eisensand, der dem Magnetismus zum Opfer gefallen war, als sie das sanfte Lächeln der blonden Vampirin sah. Sie war wirklich unglaublich hübsch, es fiel Ria zunehmend schwerer sich ihrer edlen Präsenz zuentziehen. Dies wurde Erste fürs Kurze unterbrochen als Kaname Kuran die Eingangshalle betrat, gefolgt von nach und nach folgenden weiteren Vampiren, die sich ebenfalls hier einfanden. Stillschweigend, sich im Hintergrundhalten, schritt sie nun vom Treppenabsatz ganz hinab. Im Gehen suchte sie sich einen freien Platz und wurde in der Nähe der weiblichen Reinblüterin und derer Mädchen, die sich um sie versammelt hatten, fündig. Sie setzte sich still auf den freien Platz, neben einem schwarzhaarigen Mädchen, die mit einer anderen Schülerin am Tuscheln war. Ria schaute sich nochmals kurz um, lauschte eher ungewollt einzelnen Gesprächsthemen, wobei es sich wohl nicht gehörte. Doch da man das Hören schlecht steuern könnte, blieb ihr wohl fürs Erste nichts anderes übrig. Als eine der Bediensteten des Hauses Mond zu ihr herüberkam, griff auf sie nach einem der Wassergläser, dedankte sich, sowohl mit Worten als auch mit einem lächeln. Ihre Hand wanderte in ihre Tasche und zog ihre Bluttablettenschachtel hervor, öffnete die, nahm eine der Tabletten und ließ sie in das wassergefüllte Glas fallen. Die Tablette begann sich zu zersetzen und verfärbte die sonst so klare Flüssigkeit in das etwas trüberes rötliches Chemiegebräu. Die Lilahaarige setzte das Glas an ihre blassrosa Lippen und trank einen Schluck, währenddessen stieß auch Ichijo-kun dazu, zusammen mit einem anderen Vampir - der Kuranvampir war immer noch in einer Unterhaltung, worum es dabei ging? Das wusste Ria nicht und sollte es wissenswert sein so würde es schon bekannt gemacht werden, sollte es denn der Fall sein.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 22 Jun 2015 - 22:59

Noriko stand abseits des Geschehens, ihr ruhiges Gesicht gelangweilt auf die Wand starrend.
Ihr Köpfchen ging aus Langweile das Periodensystem durch, als würde sie das ABC aufzählen. Heute – so hatte sie gelauscht – würde es wohl wieder bei dem neuen Lehrer Unterricht geben und doch wusste sie nicht, wieso das ganze. Sie wollte an ihrem Experiment arbeiten... oh ach ja.
Jemand gesellte sich zur Weißhaarigen, wobei sie ihre Augen leicht zur Seite weichen ließ und begrüßte ihre Zimmerkameradin mit einem Kopfnicken.
Mhmm... war Müll. Ich muss mich an was Neues setzen“, erwiderte sie mit einem entrüsteten Unterton und lächelte dann freundlich.
Wie war dein Tag?, erkundigte sie sich beiläufig und betrachtete noch Mal die Anwesenden.
Es war ein bereits schon sehr voll hier und als die Dienstmädchen mit dem Wasser herbeitraten, ergriff sich Noriko wortlos ein uns warf sich eine Tablette ein.
Ihre Augen hielten insgeheim Ausschau nach Ikiteru und sie konnte nicht fassen, dass er länger brauchte, als sie.
Seufzend schloss sie die Augenlider und summte innerlich einen Song.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 23 Jun 2015 - 20:15

Die katzenhafte Vampiresse ließ jetzt doch auch mal ihre blauen Augen durch den Raum gleiten, an sich war das unnötig, weil sie längst wusste wer sich hier herum trieb. Irgendwie schien es auch so, als hätte jemand zu einer Versammlung aufgerufen? Fehlte nur noch das sich brav jeder einen anderen an die Hand nahm und sie dann immer zu zweit in Reih und Glied zum Klassenzimmer marschierten. Dabei immer darauf bedacht, den zugewiesenen Partner nicht zu verlieren. Machte man das so nicht bei menschlichen Kindergärten und Grundschulen? Eigentlich war das doch eine niedliche Vorstellung, wenn jeder Vampir hier, das machen würde. Wirklich niedlich, Hime könnte es ja vorschlagen, aber dann würde man sie vermutlich in eine psychiatrische Behandlung verweisen.
Dafür dass sie ihre Ohren und Augen unbewusst überall hatte, war ihr zumindest der Ansatz eines Treffens entgangen, daher entschied sie, dass es sich hierbei um bloßen Zufall handeln musste.
Das Nicken registrierte sie ohne etwas darauf zu erwidern, dann hörte sie dem Piratenmädchen zu.
„Oh das tut mir Leid, du hast viel Zeit darin investiert“, meinte sie dann ehrlich, aber leise genug, das es nur die Weißhaarige mitbekommen würde. Sie waren schließlich alle Vampire, da war es fast nicht auszuschließen, dass irgendwer unbewusst seine Aufmerksamkeit auf sie schleifen ließ. Und Aufmerksamkeit mochte Himitsu nur von wenigen Personen.
Dann erkundigte sich ihre Zimmernachbarin nach ihrem Tag. Naja, der war ja nicht sehr berauschend gewesen…da gab es das unfreiwillige Bad im See, welches sie einem nicht sehr netten blonden Jungen verdankte. Andererseits war ihr das ziemlich gleichgültig, weil ihre Fähigkeit es ihr ja erlaubte, das Wasser sekundenspäter wieder zu neutralisieren, genauso wie die Katzengestalt.
„Er war vor allem nass“, meinte sie dann ehrlich und ein katzenhaftes Lächeln legte sich auf die fast schon satt roten Lippen.
Danach bediente sie sich bei dem Tablet der Bediensteten und warf sich eine ihrer Tabletten ins klare Wasser, Sekunden später wurde es zum roten Gebräu. Naja. Um ehrlich zu sein, war sie kein Fan dieser Erfindung. Sie bevorzugte frisches, noch warmes Blut, aber an dieser Schule hatte sie sich Regeln wie dieser zu beugen. Da gab es nun mal nicht das als Konzern getarnte Blutspendeunternehmen, welches ihren Clan versorgte.
Sakura schwenkte das Glas in ihrer Hand und das Lächeln verblasste wieder. Sie mochte es eben nicht, falls zu viele Menschen, hinter ihre Fassade blickten. Denn sie war nun mal Strategin, eine ständige Denkerin, deren Hirnzellen nie Ruhe zu geben schienen. Es gab immer etwas, was in dem Körper dieser weiblichen Schönheit umherschwirrte.
Sie bemerkte auch, das Noriko nach jemanden Ausschau hielt. Das wiederrum weckte das Kätzchen in ihrem Inneren, weil es sie nun mal neugierig machte. Trotz allen Denkens, war sie eben auch eine verspielte Raubkatze. Darum blickten die Äuglein nun wartend auf die Treppe, weil sie spürte, das von dort jemand kam.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 23 Jun 2015 - 21:15

Kaname war nicht sehr gut gelaunt. Aber natürlich zeigte er das nach außen hin nicht, wieso sollte er auch.
Auch die gemurmelte Begrüßung einer anderen Hochrangigen quittierte er nur mit einem flüchtigen Nicken.

"Verzeihen Sie die Störung, Sie haben sicherlich anderweitiges zu tätigen...aber ich würde gerne mit ihnen über etwas sprechen...es lässt mir keine Ruhe und wenn ich ehrlich bin weiß ich auch nicht wie genau ich es Ihnen erklären könnte, da es recht kompliziert ist.."

Der Blick des Reinblüters der gerade auf dem Boden geruht hatte bevor er kurz die Augen geschlossen hatte wanderte nach oben als er angesprochen wurde.
Die Stimme eines jungen Mädchens.
Seine Augenbrauen wanderten nach oben.
"Masa-san, wenn ich mich recht erinnere." Natürlich erinnerte er sich recht aber man musste schon sagen, dass es eine Leistung war die ganze Night Class mit Namen zu kennen. Aber wenn man bedachte, dass er hier war um die Night Class im Zaum zu halten war es gut jeden zu kennen mit dem man es zu tun hat.
Kaname wäre am Liebsten in diesem Moment irgendwo anders gewesen. Weit weg am besten. Er war heute nicht in der Konstitution sich mit Leuten auseinander zu setzen. Dafür ar für seinen Geschmack zu viel passiert und er hatte wichtigeres zu tun.
Aber nein.
Sei freundlich.
Sei aufmerksam.
Sei ein guter Anführer...
Yuuki...
Er wischte den Gedanken fort.
Aber er suchte sich mit gewaltsamer Präzision wieder einen Weg in seinen Kopf.
Und eben so gewaltsam schob er ihn wieder zur Seite.
Solange das alles noch nicht ganz akut war... Er hatte Pflichten.
Konzentrier dich Mann!
"Was kann ich für Sie tun, Masa- san, setzen sie sich."
Wieso musste er sich mit soetwas herum plagen.
Nein... nein... sei höflich.
Wiederstehe dem Drang nach Yuuki zu suchen.
Stattdessen nahm er ein gereichtes Glas mit einem Kopfnicken an und löste zwei Tabletten darin auf.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 23 Jun 2015 - 21:45

..:: FIRST POST ::..
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Am ersten Schultag nach den Ferien war einiges los gewesen, zumindest für Youji. Dieser war am ersten Tag sofort mehrfach mit intensivem Blutgeruch konfrontiert worden und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Da er seit Längerem keine Bluttabletten eingenommen hatte und auch das letzte frische Blut lag einige Wochen ... oder sogar ein bis zwei Monate zurück, das hing mit einem Selbstexperiment zusammen, dass er durchführte. Doch der Blutgeruch forderte das kleine oder auch größere Selbstexperiment nicht. Eher im Gegenteil, es ließ ihn rückfällig werden, wenn man es so nennen wollte. Die Sticheleien seines ehemaligen Zimmergenossens Higeki Aibori, ließ dann das Fass endgültig überlaufen. Das alles... der Blutgeruch, dann, dass er selber lange keinen roten Lebenssaft zu sich genommen hatte, wie auch die als ersatzgedachten Bluttabletten nicht und dann Aiboris Sprüche, all das sorgte für eine nicht konstante Stimmung bei dem Adligen und so kam es dann, dass er die Kontrolle über sein Handeln verlor. Er war ausgehungert gewesen, die eine Bluttablette, die er dann doch in Wasser aufgelöst trank, konnte ihn nicht davor bewahren, dass der Vampir in ihm durchbrach und die Kontrolle übernahm. So hatte das blutgierige Biest in ihm die Oberhand übernommen, tobte und maß sich mit seinem alten Zimmernachbar, worunter die schöne Einrichtung des Zimmers zu leiden hatte, aber auch beide Vampire hier und da etwas.

Aufgrund dessen wurde eine neue Zimmerzuteilung beschlossen, sodass es sich die Situation wieder entspannen konnte. Youji hatte wieder damit angefangen, regelmäßig das Ersatzblut zu nehmen und würde den Selbsttest fürs Erste auf sich beruhen lassen. Momentan hatte er noch ein Zimmer für sich allein, dies war aber derzeit nur so, da das andere Bett noch nicht belegt worden war. Doch das störte ihn nicht, so hatte er zumindest etwas Gelegenheit seine Gedanken neu zu sortieren und sich wieder besser auf die Schule zu konzentrieren. Auch wenn ihm in seinem Inneren doch mehr danach war, wieder vor der Kamera zustehen und seinen Fans wenigstens eine Freude zu bereiten, aber das war momentan nicht drin.

Der Schwarzhaarige hatte sich frisch gemacht, sich in seine Uniform eingekleidet und sein Zimmer verlassen, nachdem er, wie es im Regelwerk stand, seine Bluttabletten genommen hatte. Der Adlige ging gemütlichen Schrittes über den Flur, bis hin zur Balustrade dessen zum linken und rechten Flügel des Mond Wohnheimes führten. Doch er ging nicht runter in die Halle, wo sich eine Großzahl der nachtaktiven Wesen sich versammelt, hatten. Nein, er blieb bei der Galerie stehen, lehnte mit seinen Armen auf dem Gelände und blickt nach unten in die Eingangshalle zu seinen Mitvampiren, die unter ihm beisammensaßen und so beobachtete er nur - zumindest fürs Erste.



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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 23 Jun 2015 - 22:32

Zevran bedankte sich bei Amaya dafür das er sich setzen durfte, immerhin war es in seinen Augen nicht Normalität. Viele Adlige würden zwar erwarten das man ihnen Platz machte aber so war Zevran einfach nicht, allein schon von seiner Erziehung her als vielmehr dadurch das er ja versuchte so wenig wie möglich auf zu fallen, nicht wirklich mit seines gleichen aus kam.
Nicht das er aggressiv werden würde wie andere Schüler, er fühlte sich in Geselschaft schlicht nicht wohl.
Während er hier und da den ein oder anderen Gesprächsfetzen aufschnappte, genug Unterhaltungen waren ja im gange, entging ihm nicht jenes in welches er sich manövriert hatte, sah zu Amaya als diese wegen dem Unterricht fragte.
"Ehm....also soweit....ich weiß haben wir mit dem neuen Lehrer, nicht das neu unbedingt schlecht sein muss, also neu kann ja auch recht erfrischend sein und auch besser oder schlechter das bleibt ja ab zu warten aber ich hab gehört das dieser Lehrer bei Vergehen sehr schnell Strafarbeiten verteilt die es in sich haben ich hoffe das er eine dafür vergibt wenn man mal eine Frage nicht beantworten kann, nicht das ich mich nicht richtig auf den Unterricht vorbereiten würde aber...."
Mit Absicht unterbrach er seinen Redefluss sonst würde er nächste Woche wohl noch reden ohne zum eigentlichen Punkt zu kommen.
Vermutlich würde man nun wieder sagen er glich einem Wasserfall, sprudelte ständig weiter ohne das man verstand was er eigentlich meinte.
Oft empfand es der junge Vampir einfach nur als haarstreubend das er unter so vielen Leuten nervös wurde, es gab doch nicht mal einen Grund dafür, unter einem Rudel von Wölfen war er doch auch entspannt oder lag es einfach an der erdrückenden Last welche beide Reinblüter verteilten?
Zevran wünschte sich einfach nur etwas wenimer Anwesende und dafür wesentlich mehr Wald. Auf die frage des anderen jungen Vampires wandte er diesem den Blick zu.
Würde sich Zevran doch nur etwas mehr für das allgemeine Klassengeschehen interessieren würde er darüber sicherlich mitreden können aber so...
Zev wollte auch gerade zu einer Antwort an setzen als die Dienstmädchen die Gläser verteilten. Etwas unschlüssig sah er auf dieses, seufzte in Gedanken und beschloss es nicht an zu rühren. Zumindest für den Moment nicht. Statt dessen versuchte er endlich eine Antwort zurecht gelegt zu bekommen welche den anderen Vampir zufrieden stellen würde.
Nur leider war Zevran absolut kein Redner.
"Ich....denke es wäre eine Bereicherung. Aber....direkt kann ich keine Aussage dazu treffen weil.....ich meist anderweitig beschäftigt bin, tut mir leid..."
Es war keine Entschuldigung das wusste er selber aber Zevran fügte noch hinzu das die erste Stunde wohl Ethik sein würde.
Ein Fach das wohl in einer der ihren Klassen etwas deplaziert wirkte, jedenfalls empfanden dies einige Schüler so denen er ab und an zugehört hatte, offenbar fand man diesen Unterricht nichtswürdig, als eine Zeitverschwendung und einfach lästig obwohl gewisse Moralvorstellungen sicherlich interessant waren.
"Was meint ihr wird er so für Strafen verteilen?"
Sicherlich würden ein bis zwei Schüler ihrer Klasse mit großer Wahrscheinlichkeit eine Strafe kassieren, zumal einigen das schwänzen wohl vor ging.
Und vielleicht hatten Aoi oder Amaya bereits etwas mehr über diesen neuen Lehrer vernommen als er? Jeder schien hier allgemein besser über das schulische informiert zu sein als Zevran.


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 24 Jun 2015 - 21:48

Der junge Denarl-kun bedankte sich bei Amaya, dass er sich setzen durfte, doch das Mädchen war der Auffassung, dass kein Dank nötig war. Immerhin war das ein Zeichen von Respekt und die Braunhaarige hielt es, wie sie vorhin schon sagte, für selbstverständlich. Auch wenn es das für andere vielleicht nicht war, so blieb das Mädchen doch immer höflich, wusste wo sie stand und tat das, was der Anstand verlangte. Kurz blickte sie zu Aoi rüber, der Zevran mit einem Nicken zu begrüßen schien. Eigentlich wollte das Mädchen durch diese Geste nur wissen, ob es auch in Ordnung für den anderen Level-B-Vampir war. Aber da dieser sich nicht zu beschweren schien, ging Amaya davon aus, dass der schwarzhaarige Vampir nichts gegen die Gesellschaft des anderen hatte.
Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie ein paar Dienstmädchen aus einer, dem Personal gehörender, Tür kamen und Tablette mit Weingläsern den Schülern der Night Class anboten. Es war wohl Zeit für die Frühstückstablette. Amaya musste manchmal wirklich noch umdenken, weshalb es abends Frühstück gab. Als ehemaliger Mensch hatte es sich in ihrem Kopf ja so festgesetzt, dass es um diese Zeit immer Abendessen gab. Nun gab es halt Frühstück und statt etwas Festem gab es immer nur Tabletten, die als Ersatz für richtiges Blut dienten. Aber Amaya hatte mit diesen Tabletten eher weniger ein Problem. Seit die Reinblüterin sie damals verwandelt hatte, hatte sie nicht einmal vom roten Lebenssaft probiert, der durch die Adern und Venen eines jeden Lebewesens floss. Deswegen konnte sie nicht sagen, was besser schmeckte und sie war froh darüber.
Als eins der Dienstmädchen bei den drein vorbei kam lehnte das Mädchen dankend ab. Aber die Braunhaarige war nicht alleine. Auch Zevran hatte sich keins genommen. Bei Amaya lag es wirklich daran, dass sie einfach keinen Hunger hatte. Bei der ganzen Aufregung war es doch selbstverständlich, oder nicht? Immerhin waren Schüler verschwunden. Vielleicht verdächtigte man immer noch Schüler der Night Class. Immerhin war der Rektor auf dem Weg zu den jungen Vampiren, dass konnten sie aber nicht wissen.
Das Mädchen sah abwechselnd zu den beiden Jungs und hörte ihnen zu, was sie zu sagen hatten. Die Schüler der Nachtklasse würden wohl wirklich die erste Stunde bei diesem neuen Lehrer haben, der schon überall in aller Munde war. Vor allem in der Damenwelt hatte er sich einen Namen gemacht. Schon ein paar Mal hatte Amaya ihre Mitschülerinnen von ihm Schwärmen hören. Sofern es nicht grade um die Reinblüter ging. Apropos Reinblüter. Kurz blickte das Mädchen zu Ayumi und Kaname Kuran. Sicherlich wollte die Schwarzhaarige mit ihm über das sprechen, wofür sie auch ihre Mitschüler auf dem Zettel um Hilfe gebeten hatte. Wenn sich das Mädchen, unter anderem ihre neue Zimmerkameradin, nicht in Schwierigkeiten brachte. Doch an diesem Gespräch beteiligte sich Amaya nicht, weshalb sie sich wieder Zevran und Aoi widmete. Aoi, der Vampir wessen Gesicht bereits wieder von ein paar schwarzen Strähnchen umrahmt wurde, hoffte darauf, dass der neue Lehrer nicht die ganze Zeit Unterricht machte, sondern die Vampire mehr Zeit für ihre Studien hatten. Amaya studierte ja nicht wirklich was. Sie sollte hier auf Wunsch ihrer Familie lernen, mit dem Leben als Vampirin klar zukommen. Bis jetzt klappte dies auch ganz gut, obwohl es noch immer recht ungewohnt war, selbst nach einem Jahr noch.
Miyakawa-san richtete dann eine Frage an Zevran. Er erkundigte sich, wie er es fand, dass Hanabusa Aido einen Fortschritt bei der Entwicklung der Bluttabletten gemacht hatte. Da war es wieder, dass Thema, was Amaya nicht wirklich mit verfolgen konnte, kannte sie ja nicht den Unterschied im Geschmack von Blut und Tablette. Zevran meinte, dass es sicher eine Bereicherung wäre, doch auch er schien sich nicht wirklich damit beschäftigt zu hatten.
Man konnte aus dem Gesprächvorhin auch heraushören, dass der neue Lehrer, er hieß glaubte Amaya Arata Hideaki, sehr oft und vielleicht auch gerne Strafen verteilte, die es in sich hatten. Genau nach diesen Strafen erkundigte sich der junge Denarl bei den beiden. Amaya zuckte kurz mit den Schultern. "Ich weiß nicht genau", fing das Mädchen an, Aber ich denke, dass es im Bereich von Nachsitzen oder Aufsätzen und dergleichen sein wird." Ein leises Gähnen entfuhr dem Mädchen, welches sie schnell hinter einer vor dem Mund gehaltenen Hand versteckte. "Verzeihung", meinte sie leise. Sie hatte die Nacht wirklich zu wenig geschlafen.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Jun 2015 - 1:02

Stille Wasser waren tief.
Oben, an der spiegelnden Oberfläche, im reinem blauen Wasser, wippte es im sanften Wind in wellen-artigen Strömen. Doch setzte man langsam nach und nach seinen Fuß, Schritt für Schritt, um immer weiter und weiter in die Tiefe zu spazieren, irgendwann würde man in die Leere treten, als hätte man den Boden entrissen. Achtete man nicht auf seine Distanz, wurde man von den Strömen des Meeres fortgerissen, weit weg vom Land um in kriechender Geschwindigkeit jegliche Kräfte zu rauben und in die Tiefen zu stürzen.
Schönheit der Natur, welche in Massen ungemein gefährlich werden könnte. Mehr als verständlich, warum der junge Mann, mit dem langen Haar dieses Element mit seinem Charakter präferierte, warum seine Bewegungen zu sanften Wellen wurden, doch sein Blick, manchmal tiefer war, als man glauben konnte.
Das Puppengesicht des jungen Mannes bildete mit den schmalen, blassen Lippen ein mattes Lächeln, welches er beruhigend dem anderen jungen Vampir schenkte. Es amüsierte oft, wie die Anderen auf ihn reagierten, wie sie sich ihm gegenüber verhielten, wie sie ihn anblickten und antworteten.
Er war ein agiler Vampir, der niemals seine Züge zu einem unfreundlichen Blick formen konnte, wie tief es auch in ihm brodelte, wie sehr es ihn auch zerstörte, dass der Orkan das Wasser in hohe Wellen schlug. Er würde niemals die Ankunft des Tsunamis preisgeben. Er würde stets das Wasser im letzten Moment zeigen, wenn es bereits zu spät war, vom Ufer davon zu laufen.
Ayumis Gefühl, dass Aoi viel mehr verbarg, als er zeigte, war nicht falsch gewesen und traf sehr gut auf ihn. Abgründe, die niemand ertragen würde.
Der Anklang seines Themas fand nicht sonderlich Interesse, sowohl Zevran sprach sich heraus, als auch Amaya nichts erwiderte.
Seine roten Augen musterten den blond-haarigen, jungen Mann. Seine Haltung war in sich gekehrt, eingeschüchtert und das eines verschreckten Nagers. Es gab sicherlich einen Grund, wieso er sich so einkehrte. Vielleicht mochte er so viele Leute im Raum nicht.
Amaya schien auch ein Mädchen zu sein, welches nicht gern auffällig wirkte und so legte Aoi abwesend den Kopf schief, um mit dem Finger, über den Rand des Glases zu streicheln.
Zu gern hätte er mit dem Wasser gespielt, es in Wellen tanzen lassen oder wie schwerelos schweben zu lassen.
Doch es war gerade nicht sonderlich angebracht von ihm und vielleicht sogar unhöflich.
Und so, wie sie über den Lehrer sprachen, schienen sie ihn tatsächlich zu fürchten.
Der junge Vampir lächelte Zevran und Amaya abwechselnd an und senkte denn den Blick.
Ich denke, wenn ihr euch viel zu sehr Gedanken macht um die Strafen, die es geben wird, dann versetzt ihr euch selbst in eine Unruhe. Vermutlich ist er nur ein Lehrer, der dafür sorgen will, dass wir brav sind und aufpassen“, versuchte er die Lage zu beruhigen und nippte an seinem Glas.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Jun 2015 - 10:19

Mann wartete geduldig und höflich auf seine Aussage, wissend, das es sicherlich wiedermal ein ungünstiger Zeitpunkt war, so wie es immer war, wenn dem Mädchen etwas auffiel.
Ayumi nickte leicht mit dem Kopf.
"Bitte verzeiht die Störung" sagte sie erneut sachte, und sanft. Auch wenn man es ihm nicht ansah, so war es der Schwarzhaarigen etwas unbehaglich. Sicherlich wollte er lediglich etwas Ruhe und sie hatte ihn nun gestört..aber wem hätte sie sich sonst anvertrauen sollen..
Er war wie ein Vater, und die Schüler die sich tummelten ihre Familie. Diese zu schützen, dafür würde sie alles in Kauf nehmen.
"Ich danke ihnen Kaname-sama" sagte man ebenfalls so höfflich und setzte sich hin, kam der Aufforderung nach, blickte kurz zu den Blutabletten, welche der Reinblüter in zwei Gläsern auflöste, eines für ihn und eines für die Vampirin.
Immer noch überlegte sie wie sie es beschreiben sollte, ohne seltsam zu wirken. Seufzte innerlich auf und hoffte, dass man es wenigstens diesmal ernst nahm, nicht so wie zuhause, wo man dies als Hirngespinst abgewinkt hatte.
"Ich habe vorhin draußen, etwas bemerkt...irgendetwas lauert, ich weiß nicht recht ob es etwas mit den Entführungen zu tun hat...Schatten, sie tummeln sich, bäumen sich auf, materialisieren sich.."
Man wand den Blick nicht von ihm ab, ihre Worte waren sachte, aber dennoch hörte man heraus, das sie es ernst meinte und es der Wahrheit entsprach.
Ob sie Saishins Namen erwähnen sollte, wusste sie nicht, denn sie wollte ihm keinen weiteren Ärger bereiten.
"Ein Paar Tage vor meiner Abreise, entstand eine recht ähnliche Situation. Im Anwesen und ich bin überzeugt, dass es keine Einbildung ist, ich habe mich an meinen Bruder gewandt um sicher zu gehen. Ich weiß, es mag absurd sein, aber diese Wesen, sie benebeln den Geist., ziehen einige der Schüler auf die finstere Seite...und ich möchte nicht, das jemand dieser Klasse für ihre Zwecke missbraucht wird. Ich bin mir dessen bewusst, das ich mich gerade an etwas beziehe, was ihr nicht sehen könnt, aber ich bin mir mehr als sicher, das dem so ist.."
Yumi konnte niemanden zwingen ihr zu Glauben, aber einen Versuch war es wert, am Ende, würde sie sich selbst verantwortlich für die Geschehnisse machen.
Dieses Säuseln, es schmerzte, es dröhnte förmlich in ihrem Kopf und aus einem unerklärlichen Grund war es nun stärker als sonst.
Kurz schloss sie die Augen um den Schmerz zu verdrängen. Sie verabscheuten sie, das Licht. Ayumi. Ryusei hatte recht, die Fähigkeiten der Vampire, sie waren förmlich unbegrenzt, jeder hat sein Element.
"Ich..ich glaube, d-das jemand sich die Schatten zu eigen Macht, sie kontrolliert..."

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