Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Eingangs- und der Aufenthaltsbereich

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BeitragThema: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 12 Aug 2010 - 9:17

das Eingangsposting lautete :


Der komplette Moon Dorm ist äußerst prunkvoll und stilsicher eingerichtet worden, betrachtet man es als Außenstehender. Die jungen Vampire, die dort den Großteil ihrer Zeit verbringen, erwarten jedoch etwas mehr als die normalen Schüler der Day Class.
Setzt man einen Fuß durch die große antike Holztür, so findet man sich in einer wunderschönen, in grau und weißtönen gehaltenen Eingangshalle wieder.
Blickt man zu seiner linken und dann zu seiner rechten, so sieht man zwei halbrunde Treppen, mit wunderschönen dunklen Stahlgeländern, die auf die Galerie und somit auch in die oberen Stockwerke zu den Schlafgemächern führt.
Mittig finden sich ein langer flacher Tisch und zwei bequeme Sitzgelegenheiten aus der Kolonialzeit, die zum entspannen einzuladen scheinen.
Sieht man genauer hin, so erkennt man hinter den Treppenaufgängen links und rechts zwei Gänge, die zum Rosengarten, zum Labor, dem Besprechungszimmer und der Bibliothek führen.


Zuletzt von Rektor Kaien Cross am Di 30 Jun 2015 - 12:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 12 Aug 2014 - 19:24

Es war nicht so, dass Zero die Situation gefiel. Aber sollte Kaname hier in der Menge zeigen, welches Biest er im Inneren war, würde das vielleicht eine gewisse Zufriedenheit in dem Vertrauensschüler auslösen... Andererseits...
Man merkte schnell, dass der Reinblüter die Situation allein kontrollieren wollte, aber Zero hatte nichts, das er ihm entgegensetzen konnte. Nicht hier und nicht mehr jetzt. Auch wenn er Kaname im tiefsten Herzen verabscheute, hatte er Yuuki geschnappt. Und irgendwie verfiel sie dem Vampieren immer wieder. Man könnte meinen, dass es Zero ärgerte, aber was sollte er tun? Kaname angreifen und damit auch Yuuki in gefahr bringen? Wohlkaum! Also blieb nichts übrig als mit dem Vampiren Worte zu wechseln, die längst überflüssig waren.

Yuuki - Kaname - Ruka - Zero --> wenn niemand mehr etwas zu sagen hat Richtung Rosengarten
Noriko - Himitsu
Arya - Amaya
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Di 23 Sep 2014 - 16:52

<<< Mädchenflur mit Sora

„Nur so. Ich dachte schon ich spinne, aber wenn du auch zwei komische Gestalten im Piratenkostüm siehst, ist alles okay.", meinte er, wobei er sich nicht sicher war, ob es wirklich normal war, dass zwei gleich aussehende Piratenbräute durch die Gegend liefen. War nicht ihre Fähigkeit die gewesen kleinen Technikkram zu Leben zu erwecken? Wie kam es dann, dass es sie plötzlich zwei Mal gab? Vielleicht hatte sie ihm ja nur einen Trick verschwiegen oder irgendwie einen anderen Weg gefunden seinen Augen diesen Streich zu spielen. Er wusste es nicht. Er wollte es eigentlich gar nicht wissen, weil er er ahnte, dass er womöglich in nicht all zu weiter Zukunft unbeabsichtigt hinter jene Geheimnisse kommen könnte. Er hoffte inständig, dass es dazu nie kommen würde. Ikiteru wollte seine restliche Zeit an dieser Schule genießen und sie nicht mit Schabernack verbringen.
Seine alte Freundin war gerade ohnehin viel wichtiger.
Sie liefen nebeneinander her, folgten dem Flur zu den Treppen.
„Ich finde, du siehst ein wenig erwachsener aus.", meinte er ruhig und lächelte, bevor er den Blick wieder etwas senkte und eine Stufe nach der anderen nahm, ehe sie sich in dem prächtigen Aufenthaltsbereich wiederfanden, der befüllter war, als er erwartet hatte. Und es waren nicht nur die Vampire, die die Luft mit ihrer Präsenz prägten. Er spürte eine Spannung und dieses stumme Knistern, das vor oder nach einem großen Streit folgte.
Womöglich war der Blutgeruch, der durch die Gänge des Gebäudes gewandert war, dem Geschehen entsprungen, dass hier stattgefunden hatte?
Wieder etwas, von dem Ikiteru nichts wissen wollte. Die Vampire, deren Gesichter ihm teils sehr fremd waren, ignorierte er. Er achtete nicht einmal mehr darauf, wie viele Piraten in diesem Raum waren.
Ihm war bewusst, dass es klüger gewesen wäre zu bleiben, sich zu erkundigen und aufzupassen, doch jetzt war nicht die Zeit den Befehlen seines Unterbewusstseins zu folgen.
Gemeinsam mit Sora verschwand er in der Bibliothek des Hauses.

>>> Bibliothek mit Sora


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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 25 Sep 2014 - 22:53

<<< Vor dem Haus Mond

Die junge Bedienstete, die man an ihrem klischeehaften Kleid erkannte, öffnete ihm die Tür und senkte respektvoll ihren Blick, während er an ihr vorbeiging, um das Gebäude zu betreten. Sie folgte ihm und schloss die Tür hinter sich, damit sich keine überflüssigen Sonnenstrahlen in den Raum stehlen konnten.
Vielleicht hätte dieser Halle etwas warmes Licht aber gut getan. Statt sich von der schönen Architektur und einer halbtoten Atmosphäre begrüßen zu lassen, befand sich der Vampir nämlich in einem Haus, in dem er das Echo der Spannungen wahrnehmen konnte, die entweder noch in der Luft hingen, oder gerade dabei waren sie mit diesen verworrenen Geheimnissen zu füllen. Ein wenig Sonnenschein und etwas Durchzug, hätten womöglich zu einem Bisschen an Ordnung und Ruhe beigetragen, falls er denn die Situation gerade richtig interpretierte. Dennoch verstand nun Minjun, warum ihm die Frau vorhin abgeraten hatte Kaname Kuran aufzusuchen, oder einen Schritt weiter hinaus zur Schule zu wagen, weil er mit dem Rektor plaudern wollte. Seine Ankunft geschah zu einem wahrlich unpassenden Augenblick, das wurde ihm schnell bewusst, aber er fand es nicht schlimm. Es kündigte ihm nämlich viele Geschichten an und bei der ein oder anderen wäre er sicher sehr froh, wenn man sie mit ihm teilen würde.
Der Level B lächelte schmal, während sich seine Begleitung einstudiert vor der kleinen Masse an Anwesenden verneigte und dann an ihm vorbeiging. Er hatte sich nur einen kurzen Überblick verschafft, bevor er anschließend den Weg nahm, der ihm von der Dame gezeigt wurde. Dabei blieb er leise, hielt sich zurück und schlich sich wie ein stolzer Schatten durch die Eingangshalle. Er wollte sich noch nicht in das Spiel einmischen. Er wusste noch nicht einmal, ob das mächtige Reinblut die Nachricht des Senates erhalten hatte, in dem seine Ankunft angekündigt worden war. Umgeben von so vielen Gestalten, von denen Minjun glaubte ein paar Gesichter erkannt zu haben, hatte der verehrte Herr allerdings sicher gerade viel besseres zu tun, als mit ihm über ein wenig Politik zu diskutieren.
Fast schon geräuschlos nahm er die Treppe aus glänzenden Marmorstufen und ließ das Bild hinter sich, das er kaum gestört hatte. Die Bedienstete führte ihn hinauf in die nächste Etage.
Zuerst musste der Unbekannte ankommen wie jeder andere hier auch.

>>> Flur der Jungen

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Okt 2014 - 17:12

Arya lächelte sanft bei dem Danke von Amaya. Sie spürte wie wenigstens zwischen ihnen beiden ein bisschen die Spannung aus der Luft genommen worden war. Amayas Schulter straften sich wieder und in ihrem Blick entstand eine kleine Flamme, die hoffentlich weiter dort brennen würde. Es war ein gutes Gefühl sie so zu sehen, denn auch Arya glaubte, dass in ihren Augen eine neue Flamme der Hoffnung entstanden war.
Die einzige Frage, die jetzt schon wieder offen blieb, war, was Arya und Amaya nun tuen sollten. Es war wirklich schwierig. Jeder kannte doch dieses peinlich berührte Schweigen. Im Moment war es zwar eine die Stille, die die Luft vollkommen füllte und ein Gefühl der Dankbarkeit ausstrahlte, doch die Stimmung konnte schnell kippen. Besonders bei so einer geladenen Atmosphäre, von der die beiden umgeben waren, war das Ganze nicht auszuschließen.
Arya blickte hinüber zu Amaya. Es war nicht sinnvoll noch länger zu schweigen. Ja, es war schon unhöflich wie lange Arya Amaya nicht geantwortet hatte. Sie konnte das Ganze jetzt nicht noch länger hinauszögern. Fiebrig überlegte Arya nach irgendeiner guten Idee, was nun geschehen könnte. Als erstes, beschloss sie, sollte man die Angelegenheit wohl bis auf weiteres ruhen lassen, damit das kleine Feuer in Amayas Augen wachsen konnte. Wie ein Windhauch strich für einen Moment ein Bild durch Aryas Kopf. Sie sah Amaya lächelnd auf einer großen grünen Wiese sitzen. Sie war umgeben von den ersten zarten Frühlingsblumen und ein Windhauch spielte mit ihrem braunen Haar. Ihre Augen strahlten so hell wie der silberne Mond und alles schien voller Harmonie und Friedlichkeit zu sein. Arya nickte innerlich und dachte bei sich:  „Es wäre wirklich schön, wenn ich sie einmal so unbekümmert sehen könnte.“  
Entschlossen jetzt endlich Amaya zu antworten, meinte Arya mit einen sanften Lächeln zu der Braunhaarigen: „Es ist mir eine Ehre.“ Nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu:   „Ich habe vorhin erwähnt, das ich gerne mit dir einmal die Bibliothek besuchen würde. Hast du etwas dagegen, wenn wir uns gleich auf den Weg machen? Leider hat mein Orientierungssinn ein paar kleinere Mängel, besonders wenn ich mich nicht gut in einem Gebäude auskenne ist es für mich sehr schwer mich zurechtzufinden. Würde es dir also etwas ausmachen, wenn du vorgehen würdest? Sonst landen wir noch in der Küche, wenn ich den Weg wählen darf. Oder möchtest du lieber etwas anderes tun?“ In Gedanken ergänzte Arya für sich, so dass es kein anderer hören konnte:  „Und den Rückweg mit den ganzen Büchern auf den Arm, werde ich wohl auch auf keinen Fall hinter mich bringen ohne hinzufallen. Hoffentlich gelingt es mir diesmal die Treppe hochzulaufen.“  
Danach lächelte sie Amaya hoffnungsvoll an. In Gedanken drückte sie fest die Daumen, dass Amaya zustimmen würde.

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Zuletzt von Arya Saeki am Do 9 Okt 2014 - 20:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 9 Okt 2014 - 18:33

<-- Aus seinem Zimmer

Raito kam in den Raum und setzte sich in einer abgelegenen Ecke auf ein Sofa.
Ganz schön viele Leute hier, dachte er sich im stillen, machte sich jedoch nicht die Arbeit jeden einzelnen zu mustern.
Er erkannte jedoch das mindestens zwei Weibliche Personen im Raum waren, und wenn er sich nicht versah waren der Rest Männer.
Mit den Schultern zuckend versank er in seinen Gedanken.

(Hoffe ich störe nicht, bin noch recht neu. )
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 10 Okt 2014 - 11:50

Wie Amaya dieses peinliche Schweigen hasste, doch auch sie hatte keine Ahnung, was sie jetzt für ein Thema anschlagen könnte. Es sollte weit weg von ihrer Familie und ihrer Vergangenheit sein, zumindest von den schlechten Erinnerungen her. Hätte es zuvor nicht diese angespannte Situation gegeben, wäre Amaya schon viel mehr aufgetaut. Aber das lag wohl auch an dieser neuen Situation, die neue Schule und alles, was dazu gehört. In der Zwischenzeit waren einige neue Vampire im Eingangsbereich aufgetaucht, doch nicht alle waren dort geblieben. Ein Neuankömmling ging mit seiner Bediensteten hoch in den Jungenflur, zwei andere machten sich auf in Richtung Bibliothek und ein dritter lies sich auf einem der Sofas nieder. Amaya kannte niemanden davon, die einzige vertraute Person war Arya gewesen, die nun plötzlich zu sprechen anfing.
„Es ist mir eine Ehre. Ich habe vorhin erwähnt, dass ich gerne mit dir einmal die Bibliothek besuchen würde. Hast du etwas dagegen, wenn wir uns gleich auf den Weg machen? Leider hat mein Orientierungssinn ein paar kleinere Mängel, besonders wenn ich mich nicht gut in einem Gebäude auskenne ist es für mich sehr schwer mich zurechtzufinden. Würde es dir also etwas ausmachen, wenn du vorgehen würdest? Sonst landen wir noch in der Küche, wenn ich den Weg wählen darf. Oder möchtest du lieber etwas anderes tun?“
Eigentlich würde ja bald eine Versammlung losgehen, sofern sie das mitbekommen hatte, aber ihr Bauchgefühl sagte ihr, dass es wohl noch eine ganze Weile dauern würde, bis es soweit war und um ehrlich zu sein konnte sie die Bibliothek kaum erwarten. Sie liebte das Lesen und vielleicht konnte sie sich aus all den Büchern ein paar neue Anregungen holen, für so manch neue Geschichte, die nur darauf wartete im Unterricht, in den Pausen oder in ihrer Freizeit verfasst zu werden.
"Klar können wir jetzt schon in die Bibliothek.", meinte Amaya, fuhr sich jedoch beim zweiten Teil des Satzes kurz verlegen durchs Haar, "Ich hab aber leider selbst keine Ahnung wo sie ist. Wir finden sie bestimmt trotzdem."
Dann beugte sie sich ein Stück zu Arya und sagt leise kichernd:
"Und wenn wir wirklich in der Küche landen können wir ja den Kühlschrank plündern~"
Mit diesen Worten stand sie auf und ging ein kleines Stück in die Richtung, wo sie die Bibliothek vermutete und wartete auf Arya.

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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mi 19 Nov 2014 - 21:06

[First Post nach dem Plot wechsel - und sonst auch xD]


Viele der Night Class waren wohl schon auf Patrouille und sahen draußen nach dem Rechten, spielten Babysitter für die Day.
Nicht so Sara. Sara war ein Level A Vampir und, so tragisch das Schicksal der Day Class momentan war, es könnte niemals tragisch genug sein um Sara bei Tag aus dem Haus zu bekommen. Niemals. All diese niederen Vampire konnten ja ihr Glück darin versuchen, den Täter zu schnappen, der die Mädchen entführt hatte oder zumindest Spuren zu finden. Sie kannten auch sicher nicht das Gefühl eines Reinblüters in der Sonne Höllenqualen zu leiden. Nun, so schlimm war es vielleicht nicht ganz, doch blenden konnte die Sonne doch allemal.
Vielleicht war es auch bloß eine schlechte Entschuldigung dafür gewesen, sich nicht mit den Problemen der Menschlein befassen zu müssen.
Also hatte sich die junge Dame einfach in den Eingangsbereich begeben und sich au dem Sofa niedergelassen. Sie hatte die Beine übereinandergeschlagen und sich entspannt, mit einem zarten Buch, in ihre eigene Welt begeben.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nichts bemerkte oder gar blind der Realität gegenüber war. Ganz im Gegenteil. Sie wusste, dass die verschwundenen Schülerinnen ein schwerer Schlag für die Schule waren.
Sie wusste auch, dass die ärmsten Menschlein vor Angst zitterten. Aus diesem Grund beteiligte sie sich auf ihre eigene Weise an der Suche.
Kleine, zarte Spinnlein fanden ihren Weg von der Obhut ihrer Herrin in die Schatten, die die Sonne draußen warf.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   So 7 Dez 2014 - 0:12

<=== von Higeki gezogen vom Tor des Haus Mond

Higaki hatte Soras Hand ohne zu zögern gepackt und sie mit sich gezogen, als wäre es das letzte, feste Material, welches ihn vom Ertrinken retten würde. Sie fühlte eine pulsierende Wärme ihre Haut entlang kribbeln, nachdem er sie voller Elan gefasst hatte. Ihr Herz bebte und ihre Wangen brannten ihr so sehr, dass es schon beinahe weh tat. Schnell hatte sie Ikiterus Blick erhascht und schenkte ihm selbst ein: „Ohje, was ist hier passiert... Tut mir leiiiid Ikiii“ - eher Higeki sie durch das Tor zog, wie sie es vorhin getan hatte. Ihr Herz pochte pulsierend und geriet in Wallungen. Schließlich hatte sie die letzten Tage und Wochen gewusst, dass zwischen den Beiden eine Distanz herrschte, welche sowohl Sora aber vor allem Higeki fertig machte. Und nun, wo sie, mit den Lippen der brennenden Leidenschaft das Eis zum schmelzen brachte, ahnte sie, dass sie beide in Feuer baden würden.
Sora begann plötzlich zu zittern, weil ihr diese gesamte Situation so völlig fremd war, dass sie nicht wusste, ob es gut oder schlecht war. Sie fühlte sich wie ein Urknall und es schwirrte in ihrem Körper, als wäre sie das Universum und diese brodelnden Gefühle die Sterne und Planeten...
Vermutlich hatte sie sich einfach nicht eingestanden, dass so etwas in ihrem Leben existieren würde. Etwas, was sie hibbelig werden ließ. Rasend werden ließ, wenn man ihr etwas wegnehmen wollte, was ihr gehörte.
Vielleicht sollte sie aufhören zu denken, dass Higekis Gefühle selbstverständlich für sie waren und auch so sein würden. Ihr wurde es irgendwie bewusst, dass sie klar stellen sollte, dass es für sie nicht selbstverständlich war. Sondern... das Gegenteil. Dass sie dankbar war, dass jemand die Marionette mit dem ewigen Porzellangesicht nicht mehr missbrauchte sondern so nahm, wie sie war.
Oh, Gott, was denkst du bloß“, dachte sie von sich und blickte peinlich berührt zu Boden, während sie versuchte, mit dem Blonden Schritt zu halten.
Er hatte er es verdammt eilig. Ihr stockte der Atem, während ihr schwarzes Haar durch den Wind segelte, als wären sie ein Umhang und sie ein eilender Reiter. Die weiße Uniform erhellte ihr Gesicht wie bei einer Eingebung, welche sie empfand.
Unsicherheit schlich sich in ihr Herz ein und Sora blickte auf seinen Hinterkopf mit geweiteten Augen an. Seine Worte rührten sie, badeten sie in Hönig und sie lächelte. Sie lächelte seinen Hinterkopf an und doch wurde es unruhig in ihr, weil sie das Gefühl hatte, eine Schneemasse, die sich viel zu lange gesammelt hatte, in eine Lawine verwandelt zu haben.
Sora hätte ihn am liebsten aufgehalten und obwohl sie nur ahnen konnte, was passieren würde, ließ sie sich weiter ziehen. Sie war aufgeregt und ihre Lippen... ihr Blut verlangte nach seinem.
War es so, wie Vampire 'Liebe' fühlten? Sehnsucht nach dem anderen, bis in die kleinsten Blutkörperchen, welche sich genauso verschmelzen wollten, wie der Körper.
Bei dem Gedanken sauste es in ihren Ohren, als würden ganz viele kleine Zwerge panisch umherrennen. Vielleicht rannten lediglich ihre Gehirnzellen panisch im Kreis herum, weil Sora den Gedanken hatte, dass Higeki den Gedanken hatte, ihr zu zeigen wie stark er sie liebte.
Okay Sora. Kindliche, naive Gedanken beiseite.
Du denkst daran, dass Higeki dir die Kleider vom Körper reißt.
Und du denkst daran, dass du für seine Wildheit im Bett noch nicht bereit bist, stimmt's?
Au... Backe...“, dachte sie und stolperte beinahe in den Eingangsbereich, mit einem hochroten Gesicht einer Tomate. Die Jahre, in welchen ihre Haut diese Färbung niemals erfahren hatte, kompensierten sich anscheinend in diesem Moment.
Dass die Reinblüterin Sara Shirabuka in diesem Raum war, war anscheinend nicht ansatzweise wichtig. Sora schaffte es eine knappe Begrüßung in der Art „Seid gegrüßt“ zu murmeln, eher ihr Verlobter sie in einem Tempo, welches der Lichtgeschwindigkeit entsprach, die Treppen hochzog.
Reue erreichte Soras Gefühlspegel. Seine Worte, er liebte sie seit zehn Jahren, schockierten sie. Natürlich wusste sie, dass es schon mehrere Jahre sein mussten aber statistische Zahlen waren nun Mal eben ein Schlag mit einem Baseballschläger der Marke 'Realität' ins Gesicht.

=> Flur von Higeki gezogen
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 20 Feb 2015 - 0:05

<<<< Tor Mond mit Nori und dem Toaster

Sein Instinkt zu Schweigen hatte ihn leider nur fast gerettet. Sie bemerkte seinen verwunderten Blick und fragte ihn natürlich sogleich, was ihn denn dazu gebracht hatte so zu schauen. Ikiterus Augenbrauen hoben sich daraufhin. Er sah sie unschuldig an und wirkte sicher wie ein ahnungsloses Kind.
"Nichts.", meinte er nur kurz und ruhig. Seine Schultern zuckten dabei ganz leicht. Die Hoffnung war groß, dass das Thema nun beendet war und er sich in Sicherheit befand. Aber wer befand sich hier schon in Sicherheit? sie waren Vampire, die freiwillig in einem goldenen Käfig tanzten. Und die Tür war immer offen.
Die Dame schüttelte ihren Kopf. Sie gähnte sogar nach einem Seufzer. Sie musste müde sein. Warum ärgerte sie sich auch mit solchen Gerätschaften herum?
Ihr Blick hob sich gen Himmel. Sie musste über die Tageszeit nachdenken. Vielleicht.
Seltsam. Wenn man sie einmal wirklich beobachtete, bekam man einen Verdacht darauf, was in ihrem Kopf vorging. Zumindest eine kleine Idee über das Offensichtliche.
Er bildete sich nichts darauf ein und gab sich keine Mühe dabei noch mehr in die Gesten dieser Frau zu interpretieren. Es ging ihn ja auch nichts an.
Sie antwortete ihm, ob sie Tee wollte und er lächelte leicht auf ihre kleine Warnung.
"Weiß ich doch schon.", sagte er und zwinkerte ihr zu.
Sie kam näher, woraufhin er sich umdrehte und sie gemeinsam zum Haus Mond gingen, was ihn sogar etwas erleichterte. Ikiteru vertrug Sonne wirklich gut! Er war nicht umsonst das Kind einer menschlichen Mutter. Doch mit der Zeit entwöhnte sich selbst er ein wenig von dem helllichten Tag und da wurde jeder Moment im Schatten sehr willkommen geheißen. Vor allem, wenn man noch solche doofen Neuigkeiten verarbeiten musste. Bäh.
Dass sie den Dreck wegräumen lassen wollte, interessierte ihn da schon gar nicht mehr. Ein simples "Mhm" war deswegen seine einzige Erwiderung.
Als sie bei der Tür angekommen waren, reichte er der jungen Frau ihr Küchengerät zurück. Anschließend zog er ihr die Tür auf und ließ ihr selbstverständlich den Vortritt.
Das Gebäude begrüßte sie mit dem Schutz vor dem Tag und der Präsenz einer Reinblütigen.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 21 Feb 2015 - 12:17

<= Tor Mond

Mit Tosatu in den Armen folgte sie Ikiteruleinchen zum Dorm der Night.
Auch wenn Noriko sich eingestehen würde, außer Himitsu und Ikiteru kannte sie niemanden mehr an dieser Schule. Und was sie sich noch weniger eingestehen würde, sie war sehr froh, diese Vampire zu kennen. Sie mochte beide, auf ihre Art und Weise.
Aber mehr würde sie auch weder denken noch fühlen.
Es machte sie doch ein wenig traurig, dass abgesehen von Himi-chan Ikiteru das nicht von ihr denken würde, aber wieso wagte sie zu glauben, dass er zu ihrem Freundeskreis gehört?
Wow, langsam brauch ich wirklich Schlaf“, murmelte sie von sich schockiert. Das Zwischenmenschliche interessierte sie nicht. Wenn sie müde war, machte es ihr Verstand wohl träge und dann kamen so etwas wie Gefühle hervor. Die Vampirin umfasste den Toaster fester und schüttelte den Kopf ab.
Sie hatte sich einfach nicht an ihr neues zu Hause gewöhnt, deswegen wohl die Schlafstörung. Doch auch dies war die Ausrede von dem eigentlichen Grund.
Morgen war der Tag, an dem ihr Bruder gestorben war, der Tag, an dem sie für ihren Vater unsichtbar wurde.
Halt den Mund, Noriko“, schimpfte mit sich selbst und blickte, während sie mit Ikiteru sich vom Tor der Nights entfernte und dem Haus entgegenkam.
Sehr aufmerksam und Gentlemanlike öffnete Ikiteru ihr die Türe und sie trat ein.
Danke“, erwiderte sie.
Eine bedrückende, Macht übergreifende Aura strömte aus dem Eingangsbereich und Norikos Augen wanderten zu der Sofaecke.
Da saß sie, die schöne Sara Shirabuki, dessen Anwesenheit anderen Vampire den Atem rauben konnte. Groll stieg in ihrer Brust auf, doch sie unterdrückte es mit einem Lächeln, blieb stehen und verbeugte sich vor der schönen Blondine.
Seid gegrüßt, Shirabuki-sama“, eher sie sich umwand und ihren Weg weiter verfolgte zu Bibliothek. Dass Ikiteru vielleicht hier den Tee trinken wollte, wusste sie nicht, aber sie wollte nicht in ihrer Lage mit einer Reinblüterin im Raum herumsitzen.

=> Bibliothek
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Mo 1 Jun 2015 - 11:41

---> Tor Mond mit Shin

Ayumi schwieg fürs erste hörte ihm zu, es war so, als ob sich kurzzeitig etwas in ihm geregt hatte, doch wusste das Mädchen noch nicht genau, was es war. Erntete ihrer Hartnäckigkeit eventuell ihre ersten Früchte?
Es wäre mehr als nur wundervoll sollte es so sein. Sie freute sich nicht für sich selbst, sondern für den Jungen. Jemanden zu helfe war ein solch schönes Gefühl, welches man nicht beschreiben konnte, da nahm Ayumi gerne das Leid in kauf, welches auf sie zukam.
Seine Sicht war sehr voreingenommen, radikal.
Die Schwarzhaarige hatte das Gefühl, als ob er sich selbst damit keinen Gefallen tat.  Die Vampirin wusste wie es war tagelang alleine verweilen zu müssen, es fühlte sich schrecklich an, überaus schrecklich, während er sprach hatte er  sich vollends umgedreht, die zierliche Gestallt sah lediglich seinen Rücken, doch wie ein Wunder drehte er sich noch mal zu ihr.
Eine Abmachung, aber das Mädchen wollte ihn nicht verlassen....doch es war besser, er brauchte seine Ruhe..oder ehr er wollte sie.
Sein Ton war leicht verletzend. Er hörte sich wie ihr Vater an, Nach dem Motte, aus den Augen, aus dem Sinn, bleib mir bloß fern..
Er war bereits vorgegangen, hatte nicht gewartet. Nicht einmal auf ihre Antwort zu warten hielt man für nötig...ein seufzen drang aus ihrer Kehle, leise, ehe man langsam hinter ihm her ging, schneller ging es leider nicht, da sie immer noch leichte Schmerzen verspürte.
Die Tür hatte sich, wie zu erwarten,  bereits geschlossen, sachte öffnete sie diese und trat ebenfalls hinein, sah Shin, wenigstens hatte er gewartet. Es freute Yumi, schließlich hätte er auch gehen können.
Die Eingangshalle war wirklich sehr schön. Immer wieder aufs neue liebte sie es hier zu sein auch wenn sie bisher kaum Zeit dazu hatte.
"Jeder hat es doch verdient glücklich zu sein und die Einsamkeit trägt sicher nicht zu diesem Glück bei, es gibt immer jemanden der für einen da ist, man muss nur versuchen es zu sehen"
Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, das man es nicht bedauerte, in der Leere umher zu wandern. Niemand war gerne alleine, nicht einmal ein seelenloser Tyrann.
Könnte sie doch nur fühlen, was er fühlt, denken was er denkt, vielleicht würde sie dann verstehen..
Stattdessen  lächelte das Mädchen ihn an, ehe ihr Blick zum Flügel schweifte, welchen man in der Eingangshalle platziert hatte.
Wie sehr sie dieses Instrument doch liebte, vielleicht würde es ihm ja helfen, wenn sie ein wenig spielte? Aber wenn sie ehrlich war hatte Ayumi-Chan es gerade auch ein wenig nötig sich einiges von der Seele zu spielen.
Sachte und langsam ging sie zum besagten Instrument ihre Mitschüler ignorierte sie erst einmal, da sie sich konzentrieren musste, nicht umzufallen. Der Schreck saß ihr noch im Nacken.
Hoffentlich würde er noch etwas verweilen...
zärtlich strich sie über die Tasten, schloss die Augen, fing an zu spielen .


Jegliche Gefühle packte sie in dieses Stück hinein und je mehr sie spielte, desto mehr half es ihr.

Shin-Ayumi

Such dir einfach eines aus, was dir am besten gefällt ^^ Ich finde beide sehr schön :3
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 4 Jun 2015 - 23:33

Saishin konnte sich nicht entsinnen ihr erlaubt zu haben ihm nun eine Standpredigt zu halten was das allein sein betraf, er wollte ihre Meinung nicht und hörte deshalb nicht mal zu.
Für ihn war die dauerhafte Einsamkeit bestimmt, er kam mit dieser wesentlich besser zurecht als mit Gesellschaft, vor allem wenn diese ihm aufgezwungen wurde.
Er wollte weder irgendwo integriert werden, noch das man freundlich zu ihm war und schon gar nicht irgendwelche Fragen ob er nicht einsam war oder das es immer einen Weg aus dieser gab.
Saishin wollte aus der Einsamkeit nicht heraus, wieso verstand sie das denn nicht?
Gedanklich verbuchte er sie unter naiv und blauäugig, dieses Mädchen schien eine von der Sorte zu sein die in allen nur das beste sehen wollte, aber wo nichts war konnte man auch nichts sehen!
Er hätte sie auch liebend gerne für ihre Worte ausgelacht, das glaubte sie doch nicht wirklich was sie da erzählte oder? Aber sie machte nicht den Eindruck als sei es ein Scherz, also sollte er lebensmüde vielleicht zu der Liste an Eigenschaften hinzufügen welche dieses Mädchen aus zu machen schienen.
Klar könnte er sie wieder beleidigen aber bisher hatte es keine Wirkung gezeigt also würde es auch dieses mal nicht funktionieren und zwei mal eine erfolglose Taktik anwenden war schwachsinnig.
Da er seinen Teil der Abmachung erfüllt hatte wandte er sich nun ab, sie war im Wohnheim, damit war alles andere nicht mehr sein Problem und sie schien ihn eh zu ignorieren als sie an ihm vorbei ging, wieso nicht gleich so? Endlich versprach der Tag doch noch erträglich zu werden. Er wandte sich von ihr ab, notfalls würde einer der anderen Schüler sie aufgabeln wenn sie Mist bauen würde, obgleich sie sicher viel zu gutmütig dafür war, wollte nur noch in sein Zimmer um wenigstens dort das bisschen Ruhe zu genießen das ihm noch blieb eh dieser dumme Unterricht beginnen würde in dem er sich blicken lassen sollte um sich nicht schon wieder eine Ermahnung ein zu handeln.
Er hatte bereits die Hälfte der Treppe erklommen als er inne hielt, den Blick zum Flügel wandte und das Mädchen spielen sah, die Töne ihn hatten inne halten lassen. Wie ein misstrauisches Tier das jedem Geräusch seiner Umgebung lauschte um heraus zu finden ob sich eine Gefahr dort befand lauschte auch er den Klängen des Instrumentes, machte sich gedanklich Notizen zu den einzelnen Noten und überlegte wie man dieses Stück noch verbessern konnte. Beziehungsweise wie man es so umschreiben konnte das es möglichst einfach zu spielen war und dennoch noch schön klang.
Jedem würde auf fallen das Saishin der Musik konzentriert folgte, als versuche er hinter dieser etwas unheilvolles zu finden was sich auch aus Worten heraus lesen ließ. Aber er fand nichts, hörte einfach weiterhin zu und bemerkte nicht mal einen der anderen Schüler der an ihm vorbei die Treppe nach unten ging, zu sehr lag seine Aufmerksamkeit auf Ayumi. Als das Stück geendet hatte blickte er sie noch einige Momente mit Misstrauen an, unschlüssig was er davon halten sollte.
Musik war eine Sprache die er verstand, ein Gespräch, wenn man es so nennen konnte, dem er nicht abgeneigt war und trotzdem...er musste erst noch einschätzen wie er das ganze beurteilen sollte. Sein Blick ging zum oberen Treppenabsatz eh er seinen Weg fort setzte, oben stand auf ein Sofa.....reichte eigentlich auch zum Ausruhen, frühstücken würde er jedenfalls nicht.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Fr 5 Jun 2015 - 4:51

Ihre Augen hatte Ayumi während sie spielte geschlossen, lies ihre Gedanken kreisen und in die Melodie mit einfließen, doch geschah dies eher unbewusst.
Sie versuchte sich an die Worte, die sie zuhause aufgeschnappt zu erinnern, ob ein Zusammenhang bestand, mit den Entführungen.
Gleichzeitig, dachte sie über Saishin nach, wie man ihm am besten hätte helfen können.
Das Mädchen glaubte, das er sich lediglich abschottete, es war doch offensichtlich. Oder sah sie alles wieder auf ihre eigene Art und Weise, wie man ihr gerne zu sagen pflegte.
Er wollte ihre Hilfe nicht aber Ayumi würde versuchen diesen mysteriösen Fall zu lösen, da sie so etwas wie eine Vorahnung hatte.
Spurlos verschwinden konnte schließlich niemand. Aber dazu müsste sie mit der einen Person reden, mit der  der weißhaarige eine Konfrontation hatte, um sie  fragen zu können ob ihr etwas ungewöhnliches aufgefallen war oder was überhaupt passiert war, dass es so eskalierte.
Ihren Bruder bezüglich dessen anzurufen, stünde auch nichts im Wege, auch wenn man sie sicherlich fragen würde, wo sich die Vampirin nun schon wieder hinein geritten hatte.
Nachdem auch nun der letzte Ton erklungen war, erhob sie sich vom Hocker und sah Richtung Treppe.
Ein Lächeln schlich sich über ihre Lippen, auch wenn man eher misstrauisch dreinblickte. Er schien geblieben zu sein, hatte es gehört, und mehr wollte Ayumi auch zu diesem Zeitpunkt nicht von ihm.
Auch Sie hatte ihn angeblickt, ehe er die letzten Stufen hochging und sich hinsetzte.
Die Schwarzhaarige ging sachte zum Fenster und sah hinaus, wand sich jedoch ab, als sie glaubte gesehen zu haben, das etwas seltsames vorzugehen schien.
Ein ungutes Gefühl schlich sich ein und automatisch dachte sie an die Schatten. Es traf das Mädchen wie ein Geistesblitz.
Die Vampirin ging zu einem etwas ruhigeren Ort, wo nicht all zu viele ihrer Mitschüler standen und lehnt sich an die kühle Wand, holte ihr Handy heraus und rief ihren Bruder an.
Dabei hatte sie gar nicht darauf geachtet, das sie sich quasi unter Shin befand und er somit alles mit anhören konnte. Das Machen wollte sich vergewissern, ob es eventuell so war, wie sie dachte. Das sich ein ´Schatten´ dahinter verbarg.
Es fühlte sich wie eine Halbe Ewigkeit an, bis man ihren Anruf endlich entgegen nahm.
"Ayumi-chan, was ist los? Ist irgendetwas passiert?"
Es war typisch, natürlich fragte man erst einmal, ob was vorgefallen war und wieder einmal hatte man nicht ganz unrecht.
Ruhig sprach sie, nahm ihm diese Sorge, zumindest versuchte sie es.
"Es ist nichts vorgefallen, aber schon seit einiger Zeit gibt es da eine Frage, deren Antwort mir einfach nicht einfällt, könntest du mir eventuell ein wenig helfen? Gibt es möglicher Weise jemanden, der in der Lage ist die Schatten auf seine Seite zu ziehen oder besser gesagt mit ihnen eine Verbindung ein zugehen?"
Auf der anderen Seite der Leitung hörte man deutlich, wie die Laune in den Kellers sank und ihr geliebter Bruder stockte.
"Wie zum Teufel kommst du auf so eine Frage, wo hast du dich den nun schon wieder hinein geritten? Und das am ersten Tag"
Kaum merklich seufzte man.
"Ayumi?!"
"Es war doch bloß eine Frage, mehr nicht"
Auf der anderen Seite seufzte man ebenfalls.  Ayumi wusste, das man ihr etwas verschwieg und zudem war sie überaus neugierig, weswegen sie zufällig die Bruchstücke dieses Gespräches belauscht hatte.  Es war ihr unangenehm gewesen aber es war ja nicht absichtlich passiert. Außerdem konnten man es schließlich nicht mehr ändern.
"Lasse mich raten, Schwesterherz war so frei und hat das Gespräch mitbekommen."
"Also nun ja, irgendwie rein zufällig schon....es tut mir wirklich sehr leid..ich weiß, ich hätte das nicht tun dürfen aber, jetzt lässt mir einfach die Frage keine Ruhe.."
Sie konnte einfach nicht Lügen, war nicht sonderlich gut darin, weswegen sie sich entschied, gleich die Wahrheit zu sagen.
Schweigen kam auf und das Mädchen wartete geduldig. Hoffte, das man es ihr nicht übel nahm und zugleich, das man ihr die Frage beantwortete.
"Es ist in gewisser Weise möglich, Gaben sind sehr vielseitig, wie du weißt, Segen für den einen und Fluch für den anderen"
Mit diesem Satz legte er auf und das Mädchen schloss die Augen, während das piepen ertönte.
Doch die Frage war, wie sollte man so etwas beweisen.....es stand nicht einmal fest, dass es tatsächlich so war..
Vielleicht sollte Ayumi Kaname-sama darauf ansprechen und Herrn Cross? Aber eines war sicher vorerst musste sie sich erkundigen.


Shin- Yumi
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 11 Jun 2015 - 19:28

Auch wenn er es eigentlich hatte ignorieren wollen war Musik etwas das ihm unsichtbare Fesseln anlegte und er nicht an dieser einfach vorbei gehen konnte ohne wenigstens einige Momente zu lauschen.
Auch als er oben war, sich auf das kleine Sofa gelegt hatte lauschte er noch was unten vor sich ging, sie schien zu telefonieren. An und für sich eher uninteressant aber Saishin bekam den Anlass ihres Telefonates ja brühwarm mit.
Also waren der Kleinen die Schatten vorhin doch aufgefallen, er hatte es nur für einen Anflug von Nervosität aufgrund seines Verhaltens ihr gegenüber gehalten aber scheinbar war dem nicht so.
Der Vampir ließ den Blick zur Treppe gewandt, interessierte sich sichtlich wenig für seine Mitschüler die an ihm vorbei gingen, scheinbar waren einige inzwischen mit dem Frühstück fertig und wollten sich noch etwas die Beine vertreten eh sie sich für den Unterricht fertig machen mussten.
Alleine das Wort bereitete ihm Übelkeit, wozu sollte er sich Ethik oder dergleichen antun, hallo er war ein Wesen den Ethik so viel interessierte wie wenn in Amerika ein Sack Kartoffeln umfiel. Mal ehrlich, konnten die Unterricht nicht einfach abschaffen? Wirklich was lernen tat man doch eh nicht und diese dummen Noten waren doch auch nichts weiter als subjektive Beurteilungen irgendwelcher Leute die meinten ein Fach zu beherrschen und es anderen beibringen zu können, auch wenn diese es gar nicht interessierte.
Saishin für seinen Teil würde seine Zeit liebend gerne anders verbringen. Aber da dies nicht möglich war ergab er sich meist seinem Schicksal, so wie auch jetzt als immer mehr der Frühschwärmer und Streber bereits in ihren Schuluniformen hier her kamen. Sai ahnte bereits jetzt das wieder ein heiden Theater vor dem Tor von statten gingen würde wenn dieses sich öffnete, diese lästigen Day-Class Mädchen konnten es einfach nicht lassen. Da Saishin eigentlich eh einen anderen Weg bevorzugte konnte er dem Lärm meistens auch entgehen aber gerade heute sollte er sich nicht noch mehr Ärger als nötig einhandeln, zumal er den beiden Beobachtern bereits deutlich gesagt hatte was er von ihnen, ihrer Aufgab und ihrem Meister hielt. Einige Augenblicke bliebe r noch liegen, lauschte noch etwas ihrem Telefonat und kam zu dem Schluss dass, wenn sie noch mehr in dem Wespennest herumstochern würde jede einzelne die Stachel in ihrem Fleisch versenken würde nur um sie fern zu halten.
Sie würde ein Problem dar stellen, dessen war er sich bewusst, er würde sie fern halten, egal wie und wenn er seinen Plan eher und alleine umsetzen musste sei es drum. Der Vampir erhob sich langsam wieder um in Richtung seines Zimmers zu verschwinden. Zwar waren die meisten Schüler inzwischen schon auf dem Weg zur Eingangshalle, doch das war ihm egal, so wie die missfallenden Blicke die man ihm zuwarf.
Reine Normalität, so wie immer. In seinem Zimmer angekommen ließ er sich alle Zeit der Welt, beseitigte die letzten Spuren seiner letzten Jagd und war gerade dabei sich ab zu trocknen als ein formloser Schatten in dem Spiegel auftauchte, sich wispernd mit ihm unterhielt und meinte er solle ein Auge auf dieses neue Mädchen haben, es würde versuchen ihn auf zu halten und Saishin grinste nur düster den Schatten an, meinte das sie kein Problem darstellen würde.
Kurze Zeit später kam er dann doch in der Schuluniform wieder zu der Eingangshalle, hatte dieses schwarzhaarige Mädchen von weitem gesehen und gewartet bis sie bereits unten war eh er sich zum Treppenabsatz bewegt hatte.
Dort angekommen lehnte er mit der Hüfte am Geländer, scheinbar fehlte nur noch der Hausvorstand. Sicherlich würden auch alle wieder vor ihm nieder sinken oder sich verneigen wie sie es immer taten und er würde als einziger nicht den Rücken krumm machen. Reinblüter hin oder her, er würde seinen Willen nicht so jemandem beugen der durch Angst regierte. Noch dazu hasste er es Regeln aufgebrummt zu bekommen und da Kaname die Angewohnheit hatte ihm aufgrund seines respektlosen Verhaltens einiges an Regeln zu verpassen schürte er damit nur seinen Trotz als diesen endlich zu brechen wie er es sich zu erhoffen schien. Mit verschränkten Armen stand er weiterhin an das Geländer gelehnt und beobachtete die Schwarzhaarige. Da er im Halbschatten stand würde sie ihn sicherlich nicht gleich mit bekommen.
Er würde den anderen auch erst dann folgen wenn sich der Trubel draußen gelegt hatte denn er hasste dieses Gekreische mehr als jede Regel.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 11 Jun 2015 - 21:07

Ayumi war ebenfalls in ihr Zimmer gegangen, ganz kurz, um ihre Ersatzuniform anziehen zu können, die ganze Zeit über hatte das schwarzhaarige Mädchen sie getragen, da sie diese Bekleidung jetzt schon liebte, doch die Absteche er und die kleinen Erlebnissen hatten dafür gesorgt, dass das sonst so reine weiß befleckt war mit ihrem Blut und Schmutz, während die Vampirin so frei war, sich ein Pflaster auf die Sturzstellen zu kleben und diese zu säubern, bekam sie ihren Kopf einfach nicht frei, die Gedanken kreisten zu diesen Wesen, zu diesen Schatten...und vor allem zu den letzten Worten ihres Bruders, dass es in gewisser Weise möglich wäre...
Egal was auch geschehen mag, das Mädchen musste herausfinden, ob es der Wahrheit entsprach, ob es tatsächlich so war, wie sie befürchtete, vor einigen Jahren fand ein recht ähnliches Schauspiel statt und erst kurz vor ihrer Abreise hatte man dieses Thema, diese Situation erneut aufgegriffen...
Ayumi bemerkte nicht, dass Saishin direkt hinter ihr war oder besser gesagt, gewartet hatte, bis sie die Treppen hinuntergingen war, denn sonst hätte sie sicher etwas gesagt.
Sie ließ ihren Blick über ihre Mitschüler streifen und seufzte leise auf.
Dieses Rätsel würde ihr tagelang keine Ruhe mehr lassen, ehe sie einen Skandal aufdecken würde, doch die Frage war nur wem sie sich anvertrauen sollte, es war offensichtlich das diese Schattenwesen einen Bezug zu dem Weißhaarigen hatten und laut der Gerüchte, die sie aufgeschnappt hatte war es auch die Art dieser unbekannten Person, jemand in seinen Bann zu ziehen aber letzteres traf eher auf die Damenwelt zu..
Ihr Bruder hatte recht, die zierliche Gestallt hatte sich wieder in etwas wundervolles hineingeritten.
Das Mädchen war so in Gedanken versunken, das sie schon gar nichts mehr mitbekam, überlegte wie man die verschwunden Mädchen wieder finden könnte, vielleicht würde es gehen wenn Ayumi sich als Köder anbot, schließlich konnte sie ihre Aura soweit senken, dass diese einem gewöhnlichen Menschen glich, dann müsste sie lediglich eine Day-Class Uniform finden.
Erst einmal jedoch müsste das Mädchen sich irgendwie erkundigen, wie das ganze tatsächlich geschehen war, und ob beide an der selben Stelle verschwunden waren.
Sie lies sich auf die Sofagarnitur sinken und sah in Richtung des Fensters, draußen lauerte etwas, sie fühlte es nicht nur, sondern hörte es auch, dieses wispern, dieses säuseln..wie man unter Umständen wollte, dass sie sich raushielt, ihr den Tod wünschte, mehr oder weniger. So nah aber dennoch so fern.
Ayumi schloss die Augen. Es würde sehr viel Kraft kosten diesen Täter ausfindig zu machen aber  sie würde es schaffen, sie musste es, für alle die auf diese Schule gingen, für alle die sich nichts sehnlicher wünschten als Frieden.
Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen bei diesem Gedanken. Niemand würde diesen Traum gefährden, nicht solange die Schwarzhaarige anwesend war, sie würde bis zum bitteren Ende für diese Vision kämpfen und einstehen für eine bessere Welt.
"Schon bald wird der Schleier dieser Schule weichen.." Diese Worte sagte sie eher zu sich selbst, kaum hörbar und öffnete wieder ihre Augen.
Innerlich freute sie sich schon auf den Unterricht.  Sie liebte Ethik und vor allem freute sie sich endlich Kaname-sama erblicken zu können. Das Mädchen wusste nicht, wie oft sie ihrem Vater schon von ihm erzählt hatte, wie selbstlos und wunderschön sie seine Ideologie fand. Es war Traumhaft. Vielleicht wäre es auch möglich dass sie sich verstehen würden. Darauf war die Vampirin besonders gespannt, wie man sie aufnehmen würde und dabei meinte sie die ehrliche Art. Respekt musste man sich verdienen und Ayumi würde sich nicht im geringsten davor scheuen.
Es fühlte sich an, als wäre sie in einer großen Familie gelandet, dementsprechend fühlte sie sich auch trotz der Ereignisse mehr als nur wohl.
Manchmal gab es Komplikationen und sofern man einen Lösungsweg parat hatte, war alles halb so wild, das einzige, was man niemals dürfte, war sich gegenseitig zu verurteilen, man musste versuchen, sich gegenseitig zu stützen und auf zu helfen, dann würde man auch diese prekäre Lage heil überstehen.

---->>>>alleine auf dem Flur Kaname-Samas Zimmer


Zuletzt von Ayumi Masa am Fr 12 Jun 2015 - 22:18 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Do 11 Jun 2015 - 21:46

<- Internatsgelände Night Class | am Bach

Ca. 18:30 Uhr kam das Mädchen am Haus Mond an. Sie öffnete die große antike Holztür und trat in die prunkvolle Eingangshalle ein. Immer noch war sie von dessen Schönheit wie verzaubert, auch wenn sie so etwas nun öfters zu Gesicht bekam. Kurz blickte sie sich um. Viele ihrer Mitschüler waren noch nicht da. Nur zwei vielen ihr auf. Ein schwarzhaariges Mädchen, dessen Name soweit sie wusste Ayumi Masa war und Saishin Yumeda. Über Saishin gab es in letzter Zeit wilde Spekulationen. Jedoch konnte und wollte sie da nicht mitreden. Immer hin wusste sie zwar ein paar Dinge vom Hören-Sagen aber das Mädchen war sich nicht sicher, ob sie diesen Dingen glauben schenken konnte. Sie lief durch die Halle, bis sie an kurz an der Pinnwand zum stehen kam und ihren Blick darüber schweifen ließ. Ein Zettel, den Masa-san geschrieben hatte, stach Amaya ins Augen. Unter anderem war es auch der einzige, der im Moment an der Pinnwand hing. Es ging um das Verschwinden der Mädchen und dass sie sich sicher war, dass es niemand aus der Night war. Der Level D fragte sich, was das für eine Vorahnung war, die ihre Mitschülerin hatte. Gleichzeitig zweifelte sie ein wenig daran, ob man ihr helfen würde. Viele gingen bestimmt auch davon aus, dass Kuran-senpai das Rätsel lösen würde. Amaya war unschlüssig. Sie warf ihrer Mitschülerin einen kurzen Blick zu. Ob sichj die Schwarzhaarige überhaupt bewusst war, was sie sich da auflastete und in was für eine Gefahr sie sich begab. Der Level D senkte leicht den Blick, drehte sich um und nahm auf einem der Sofas platz.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 13:22

Saishin reichtete seinen Blick auf Amaya die an ihm vorbei kam. Noch eine Schülerin die sich bisher bedeckt zu den ganzen Gerüchten hielt wie ihm aufgefallen war. Sie schien allgemein eher weniger mit den anderen zu unternehmen oder sich an Gesprächen zu beteiligen die über andere her zogen, etwas das ihn wunderte, immerhinw aren doch fast alle Mädchen dazu veranlagt zu tratschen, fast schon eine Volkskrankheit oder etwa nicht? Bisher hatte er es jedenfalls kaum anders mit bekommen. Sein Blick folgte ihr als sie an ihm vorbei nach unten ging in den eigentlichen Eingangsbereich. Da Ayumi in Richtung Kaname verschwunden war hatte er ja gott sei dank endlich seine wohlersehnte Ruhe. Zwar hatte er es im Gefühl das diese nicht lange andauern würde, er sie bald wieder an den Fersen haben würde aber er konnte es auch schlecht ändern.
Er sah dem Mädchen nach, scheinbar schien sie sich für diesen lächerlichen Zettel zu interessieren den das schwarzhaarige Mädchen angepinnt hatte. Sollte es ihn interessieren was sie geschrieben hatte? Sicherlich nicht, Saishin war allgemein lieber für sich und solche Zettelchen weckten eben nicht sein Interesse, genauso wenig wie im Unterricht oder wenn er allgemein irgendwelche Zettelchen zugesteckt bekam, er zerriss sie entweder oder ließ sie ungeachtet liegen. So etwas war reine Zeitverschwendung.
"Na Levinin solltest du nicht noch beim Frühstück sein?"
Ob es beabsichtigt war das seine Stimme spottend klang? Natürlich, immerhin liebte er es genauso sehr sich über andere lustig zu machen wie diesen die Angst in die Augen zu treiben, das waren sogesehen seine Lieblingsbeschäftigungen.
Er lehnte immer noch mit der Hüfte am oberen Treppenabsatz, hatte die Arme verschrenkt, aber scheinbar hatte das Mädchen ihn entweder nicht gehört, oder ignorierte ihn absichtlich weil sie wusste das er gerne provozierte, er würde es Amaya sogar zutrauen, auch mit ihr war er bereits des öfteren aneinander geraten weil sie anfange ebenso wie Ayumi nett sein wollte, etwas das er auf den Tod nicht ausstehen konnte.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 15:56

Amaya hatte sich wieder ihren Hausaufgaben gewidmet, die sich die ganze Zeit dabei gehabt hatte, als sie es sich auf dem Sofa bequem gemacht hatte. Ihr Kopf rauchte förmlich, je mehr sie über die Lösung der einen Gleichung nachdacht. Es schien jedoch so, als ob sie den Kampf gegen diese kniffligen Formeln verlieren würde. Das Mädchen seufzte kaum hörbar und legte der Stift und die Tischplatte. Nach einer kurzen Pause des angestrengten Denkens fiel dem Mädchen dann tatsächlich zu einer der Formeln die Lösung ein. Sie wollte nach ihrem Stift greifen, hörte dann aber die Stimme von Saishin. Etwas verwundert griff die Vampirin nicht nur neben ihren Stift, sondern gab ihm auch noch etwas Schwung, sodass er frech vom Tisch und unter dem Sofa zum liegen kam. "Wie?", hatte Amaya zu vor gefragt, als der Junge sie angesprochen hatte. Sie war gedanklich in diesem Moment nicht wirklich da gewesen. Auch den Spott aus seiner Stimmte hatte sie somit nicht wirklich rausgehört. Erst Sekunden später schaltete ihr Gehirn und verstand, was er eben gesprochen hatte. "Ich hab keinen großen Hunger", meinte die Schülerin und beugte sich nach unten um ihren Bleistift aufzuheben. Die Geschehnisse des heutigen Tages hatten dem jungen Mädchen jeglichen Hunger vertrieben. "Und warum bist du nicht noch beim Frühstück?", stellte der Level D nun die Gegenfrage. Auch wenn es Saishin vielleicht nicht passte, Amaya blieb trotzdem höflich und freundlich. Selbst wenn sie deswegen bereits ein paar kleine Auseinandersetzungen hatten. Wenn dies wieder der Fall sein sollte, dann würde sie einfach woanders hingehen, so wie immer. Immerhin war es die beste Lösung, wenn man sich nicht richtig miteinander verstand. Einfach aus dem Weg gehen.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 16:55

Saishin missfiel einfach das sie immer so verdammt ruhig blieb, warum konnte sie nicht mal sauer werden?
Auch Angst schaffte er nicht in ihrem Blick zu erzeugen und das ärgerte ihn noch mehr als ihre Nettigkeit. Soso sie hatte also keinen Hunger, was für eine läppische Ausrede, mal ehrlich. "Wüsste zwar nicht was es dich angehen würde das ich meistens erst gar nicht zum Frühstück auftauche aber gut."
Es war verdammt selten das man ihn dort antraf und wenn war er eh innerhalb weniger Augenblicke wieder verschwunden, diese Adligen dort kotzten ihn einfach nur an das er es nicht wirklich ertrug sich unnötig lange mit denen ab zu geben.
Weil er sonst eh nichts zu tun hatte ging er einfach mal zu seinem lieblings Ärgeropfer. Ja er legte sich eigentlich öfter mit Amaya an als mit anderen seiner Mitschüler. Er nahm ihr einfach mal ihre angefangenen Aufgaben weg, las sie sich durch.
"Mathe ist echt nicht dein Fach wie man merkt." Aber er gab ihr ihre Aufgaben auch nicht wieder, vielleicht würde das dass Mädchen mal dazu bringen etwas lauter zu werden.
Immerhin sollten alle an dieser Schule eine Abneigung gegen ihn entwickeln, so wie er es immer gewöhnt war, mit sowas wie Freundlichkeit kam er, wie man an Ayumi sah, nicht zurecht, war überfordert und wurde handgreiflich.
"Lass dir doch von unserem Obervorstand nachhilfe geben, vielleicht bringts was auch wenn ichs stark bezweifle."
Sein Ton machte deutlich das es dazu gedacht war sie an zu greifen, wenn auch nur verbal, er trampelte auf jedem herum der ihm begegnete, reine Gewohnheit. Achtlos ließ er ihre Aufgaben wieder auf den kleinen Tisch vor der Couch fallen auf der sie saß, sah zu einem anderen Schüler der die Eingangshalle durchquerte um nach draußen zu gehen, scheinbar wollte dieser draußen warten.
Da Sai selten den Unterricht besuchte wusste er ja nicht mal was für welcher heute anstand, mal sehen ob er überhaupt hin gehen würde, hing von seiner Laune ab.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 17:27

Amaya wusste, dass Shin extrem selten zum Frühstück auftauchte und wenn auch nur kurz, sie hatte einfach aus Höflichkeit nachgefragt. Der Vampir war oft allein und selbst wenn er das vielleicht so wollte, so tat es ihr ein wenig Leid, das mit anzusehen. Aber er wehrte sich auch gegen jegliche Zuwendung, dass man gar nicht anders konnte, als sich von ihm fernzuhalten. Anfangs hatte das Mädchen es ein paar Mal versucht, doch merkte sie schnell, dass dies ihr nicht ganz so gut bekam. Seitdem ist es zwar seltener geworden man merkte aber, wie Saishin sich einen Spaß daraus machte die Braunhaarige besonders oft zu Ärgern. So wie jetzt.. Grade als sie die Formel endlich aufschreiben wollte wurde ihr auch schon der Block mit den Aufgaben entrissen. Amaya sah ihn einfach nur abwartend an und sagte vorerst nichts dazu. Aus Erfahrung wusste das ehemalige Menschenmädchen, dass man schnell an Interesse verlor, solang sie sich nicht aufspielen würde. Deswegen wartete sie so ruhig wie eh und je ab, bis er ihr ihre Hausaufgabe wieder geben würde. Er meinte, dass Mathe nicht ihre Stärke sein, worauf die Schülerin einmal zu kontern versuchte. Etwas, was sie eher selten machte. "Und du scheinst Mathematik nicht von Chemie unterscheiden zu können..", meinte sie eher wieder ruhig zu ihm und spielte nebenbei mit einer ihrer Haarsträhnen. Den Vorschlag, sich vom Oberhausvorstand Nachhilfe geben zu lassen, ignorierte ich einfach. Zwar mochten viele Schülerinnen der Night Class den Reinblüter,was wohl auch an seiner Herkunft lag, doch Amaya gehörte nicht dazu. Sie hasste den Level A zwar auch nicht, aber er war ihr irgendwie nicht sympatisch genug, als dass sie ihn so sehr hätte mögen können. Vielleicht lag es auch daran, dass er zur selben Art Vampir gehörte, der ihre kleine Schwester auf dem Gewissen hatte und dem Mädchen das Dasein als Vampir auferlegt hatte. Auch wenn sicher nicht jeder Reinblüter so war.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 17:51

Saishin musste sich ein Knurren verkneifen, er hatte sich die Notizen ja nicht wirklich angesehen. "Tss was bringt einem schon die Schule und der Unterricht? Damit lernt man das Überleben auch nicht also ist es unwichtig!" Man könnte fast schon behaupten er sei beleidigt und vielleicht war er das in einer gewissen Weise auch.
Schule war nicht sein Ding, er hatte sich ja auch nur mit Mühe und not auf diese Schule zwingen lassen weil seine Eltern hofften er würde hier besseres Benehmen lernen aber warum sollte er denn hier andere Verhaltensweisen annehmen, nur weil ein Reinblüter hier war?
Da hatten sie sich geschnitten!
Saishin wandte sich ab, ließ sich ihr gegenüber aber auf das andere Sofa fallen, machte sich lang und legte sich hin, hatte die Hände hinter dem Kopf verschränkt und die Beine über der Lehne verkreuzt. "Ich versteh euch Streber eh nicht, was bringen euch Noten, könnt ihr sie essen?" Es war eine rethorische Frage welche keiner Antwort bedurfte. Sollte sie auch ruhig meckern weil er sich so lang machte, es nicht von gutem Benehmen zeugte, wen interessierte das schon?
Zu lange hatte man versucht ihm dieses an zu erziehen und das bisher ohne Erfolg also warum sollte es sich auf einmal ändern?
Er schien auch zu schlafen, hatte die Augen inzwischen geschlossen. "Und noch was, Chemie baut sich auf Mathe auf, nur als Info."
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 18:19

Das Mädchen zuckte mit den Schultern. Zum Teil stimmte es ja, was Saishin sagte, man lernte heute viel zu viel, was man in der Zukunft gar nicht mehr brauchen würde, statt aufs ernste Leben vorbereitet zu werden. Wie hatte jemand mal im Internet gepostet, er könne keine Steuererklärung schreiben, dafür eine Interpretation in fünf sprachen? Ja so ähnlich war das grade. Amaya hätte vielleicht auch viel lieber etwas anderes gemacht, als diese langweiligen Hausaufgaben, doch sie hatte auch einfach etwas zur Ablenkung gebraucht. Das erschien ihr noch mit am sinnvollsten. Auch war es ihr recht egal, dass ihr Mitschüler sie als Streber bezeichnete. Sollte er doch, sie würde sich nicht über solche Lappalien aufregen. Es gab schlimmeres, viel schlimmeres. Zudem hatte die Vampirin die Rhetorik aus der Frage heraushören können, auch wenn sich das eher auf den Verzehr von Noten bezog. Deswegen gab sie darauf auch keine Antwort. Ihrem Gegenüber, was sich nun auf der anderen Couch breit machte, konnte es doch nur recht. Und seine Info.. Gut das stimmte auch wieder. Aber das war wenigstens ein Beweis, dass das Mädchen kein so großer Streber sein konnte. Ein paar der Vampire aus den gehobenen Kreisen tuschelten empört über Shins Verhalten. Amaya aber schwieg dazu. Sie würde sich am liebsten auch noch mal lang machen und ein wenig die Augen zu machen. Nur leider würden sie alle bald zum Unterricht müssen.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 20:04

Naja wenigstens war sie still, ein Vorteil an der Sache. Saishin wollte eigentlich nur noch seine Zeit mit ruhen verbringen, er wusste wie stressig die Unterrichtsstunden werden konnten.
Mit welchem Lehrer hatten sie eigentlich? Hoffentlich nicht dem der schnell mal Strafarbeiten verteilte wenn man seinem Unterricht nicht folgte, er hasste diese Arbeiten weil gerade dieser Lehrer solche auswählte an denen man ewig saß und er machte sie aus Prinzip schon nicht wenn man sie selber ohne Aufsicht machen sollte, des öfteren legte er sich ja auch mit den Lehrern an, da machte dieser Kerl keine Ausnahme.
"Das ihr euch dieses geschwafel wirklich antut ist dämlich." Immerhin konnte man die Zeit doch auch locker draußen verbringen und faulenzen oder wie er seine Suche weiter führen. Der Vampir sah zu Amaya herüber ohne etwas zu sagen.
Sie schwieg, das war doch zum Haare ausreißen, wie konnte sie so ruhig bleiben? Gab es denn gar nichts was sie aus der Ruhe bringen konnte?
Es störte ihn, Saishin wollte eigentlich nur die Angst in den Augen der anderen sehen, konnte es nicht verstehen das andere so ruhig blieben wenn man sie versuchte zu reizen aber sie sprang nie darauf an, was ihn aber nicht daran hinderte sie zu ärgern.
"Was für nen schwachsinnigen Unterricht habt ihr heute?" Er bezog sich mit Absicht nicht mit ein, im Moment hatte er nicht wirklich Lust an dem Unterricht teil zu nehmen, wie beim Frühstück immerhin war das nicht sein Fall, zuhören und Fragen beantworten.....
Nicht das seine Noten dementsprechend im Keller waren, seine waren im normalen Durchschnitt, ihm reichten seine dreien, mehr musste es nicht sein denn es reichte zum bestehen.
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 20:22

Immer unkonzentrierter versuchte das Mädchen ihre Hausaufgaben zu beenden. Langsam hatte sie echt keine Lust mehr, weshalb sie ihre Sachen einfach die restliche Zeit auf dem Tisch ablegte. Sie überschlug die Beine und sah sich ein wenig in der Eingangshalle um. Langsam kamen ein paar mehr ihrer Mitschüler nach unten in die Halle. Wieder regten sich ein paar Mädchen auf, dass Saishin sich so breit machte. Auf die andere Couch wollten sie sich aber auch nicht setzen, immer hin hatte sich ein Level D Vampir gemütlich gemacht. Innerlich seufzte Amaya leicht. Mit der Zeit wurde diese ganze Klassengesellschaft wirklich nervig, aber sie war froh, dass man sich nicht vom Platz jagte. "Es ist auch dämlich, dass sich manche vor die Klasse stellen und denken anderen etwas beibringen zu wollen.", sagte die Braunhaarige und sah halb zu ihm. Es gab wirklich Leher, die redeten irgendeinen Müll, der nicht mal ansatzweise stimmte. Aber wofür gab es das Internet? Da konnte man sich auch ohne Lehrer über manches schlau machen. Der Vampir, der, soweit sie wusst, ein Level über ihr stand, fragte was sie heute für Unterricht hätten. Wenn Amaya ehrlich war konnte sie es selbst nicht so genau sagen. Das neue Schuljahr ging ja noch nicht lange und das Mädchen wollte sich nicht den ganzen Stundenplan merken. "Ich weiß nicht so genau.", den teil, den sie an hang war scherzhaft gemeint und sie hoffte, dass Saishin es auch so verstehen würde, "Du kannst ja mit zum Unterricht kommen und selbst sehen."
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 20:38

Ich sollte mich wohl mehr in die Gruppen mischen…, dachte die junge Blondine als erstes als sie von ihrem Zimmer kam, ein Weinglas in der Rechten.
Sara hatte, obgleich sie ein Reinblüter war und man meinen könnte, dass es Reinblüter nun einmal einfach hatten, Probleme sich mit anderen anzufreunden. Sie selbst wusste nicht, woran es lag, war sie doch zuvorkommend und freundlich. Vielleicht war sie noch nicht freundlich genug? Das konnte nun auch nicht sein, immerhin mochten die Menschenmädchen sie sehr.
Aber Vampire vertrauten wohl nicht so einfach wie Menschen. Ein Lächeln war nicht genug und Sara merkte, dass sie nicht ewig die Zuschauerin bleiben konnte, wenn sie Kontakte knüpfen wollte. Also beschloss sie, ihr Frühstück dort zu trinken, wo die meisten sein könnten.
Die einigen wenigen an die sie vorbeischritt, grüßte sie mit einem sanften Lächeln und einem:
“Guten Morgen“, ehe sie sich einen Platz auf dem Sofa suchte, auf dem sie sitzen konnte, ohne dabei die anderen zu stören.
Die weiße Schuluniform stand den hübschen Vampiren perfekt, das war es, das sie dachte. Auch ihr selbst stand sie gut, dachte sie. Obwohl sie etwas zu schlicht für ihren Geschmack war, doch damit konnte sie leben.
Sie musterte die rötliche Flüssigkeit in ihrem Weinglas mit einem Blick, als wollte sie es zerspringen lassen, ehe sie die Augen schloss, um an Schöneres zu denken, wenn sie einen Schluck nahm.
Ein ganzes Leben mit diesen Tabletten würde hart werden, aber Sara hatte härteres durchstanden. Obwohl der fade Geschmack doch manchmal sehr mörderisch sein konnte.
“Ich hatte schon einmal bessere Mahlzeiten zu mir genommen“, meinte sie, leicht schmunzelnd über die Situation, hoffend, dass man vielleicht ihren Witz als solchen wahrgenommen hatte und seine Meinung dazu äußern würde.
Leider hatte es die junge Shirabuki nicht einfach. Neben Kaname ein weiterer Reinblüter zu sein, brachte wohl viele in Unruhe und sie konnte es ihnen nicht verübeln, dass sie sie mit verängstigten und gar missbilligenden Blicken musterten.
Doch, da musste sie eben durch. Reinblüter hatten bekanntlich keinen guten Ruf. Also musste sie sich darum kümmern, dass ihr Ruf sich verbesserte, wenn sie ihr Schulleben nicht wie ein einsames Mädchen verbringen wollte.



Saishin - Amaya
Sara
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 21:30

Erster Post

Ohne nur ein Wort zu verlieren war Aoi aus dem Pferdestall gegangen. Es war sehr unhöflich von ihm gewesen, Ayumi alleine gelassen zu haben, geschweige denn diesen Kerl, der gelauscht hatte dem Mädchen zu überlassen. Aber etwas hatte Aois Aufmerksamkeit gewonnen, so sehr, dass er nicht anders konnte, als an Ort und Stelle seinen Platz zu verlassen.
Seine ausgeprägten Vampirsinne legten sich auf eine Gestalt fest, die in der Ferne vor dem Platz um den Pferdestall herumschlich. Er konnte niemanden erkennen, obwohl es am heiligsten Tage war, weil die Person sich eingehüllt hatte, in einen Mantel oder Umhang. Die Person war auch so schnell davon gehuscht, dass er keine Zeit gehabt hatte ihr zu folgen.
Eilig war Aoi der Gestalt bis zu den Schultoren gefolgt, stellte fest, dass sie verschwunden war. Zügig wand er sich an den Pförtner, der den Eingang bewachte und doch konnte und durfte er Aoi keine Auskunft geben.
Den Vampiren bedachte es, der Gestalt vielleicht zu folgen, in die Stadt, die an der Schule grenzte und doch war es wohl keine gute Idee gewesen, da er doch die Verfolgung nicht aufnehmen konnte.
Mit der Nachricht, dass seit dem heutigen Tage mehrere Mädchen verschwunden waren, befürchtete eine große Unruhe, die die Schule ins Wanken bringen würde... Hatte er irgendetwas vom Senat gehört?
Er erinnerte sich nicht mehr.
Statt also zum Pferdestall zurück zu kehren, war er nachdenkend auf sein Zimmer gegangen. Sein Nachbar hatte demnach Besuch und er hatte sich noch nie so froh gefühlt ein geteiltes Zimmer zu besitzen, einen eigenen Raum nur für sich.
Stunden waren vergangen, an denen man Aoi weder im Dorm noch auf dem Gelände erblickt hatte. Erst zum baldigen Unterricht hatte er sich aus seinem Bett, in welchem er in wirren Träume die letzten Stunden verbracht hatte, gequält und sich umgezogen. Das lange Haar seitlich mit einer Schleife verbunden verließ er bald seine vier Wände.
Geschmeidig schritt er den Flur hinunter, wobei er die anderen Schüler lediglich mit einem Kopfnicken begrüßte.
Als er elegant um die Ecke bog und von dem Treppengeländer die wenigen Anwesenden betrachtete, erkannte er den jungen Mann, der in den Ställen beabsichtigt oder unbeabsichtig gelauscht hatte. Für einen Augenblick blieben Aois rote Augen Ruhen, ansonsten würdigte er ihn mit keiner weiteren Beachtung.
Guten Morgen“, begrüßte er Saishin, Amaya und Sara, wobei er bei letzteren sich respektvoll verbeugte und sich auf ein Sofa setzte.

Saishin - Amaya
Sara
Aoi
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BeitragThema: Re: Eingangs- und der Aufenthaltsbereich   Sa 13 Jun 2015 - 23:01

Saishin blickte erst wieder auf als er weitere Schüler bemerkte die den Raum betraten. Die Blondine kannte er noch nicht, lag wohl daran das er sie entweder absichtlich ignoriert hatte oder einfach daran das sie ebenso wie Kaname eine Reinblüterin war, wobei die letztere Erklärung wohl logischer war. Kurze Zeit später kam auch der junge Vampir aus dem Pferdestall die Treppe herunter. Ja er konnte sich an den Jungen erinnern, derjenige der nach seiner einen Bemerkung einfach weggelaufen war, als würde er die Frage nicht ertragen die er ihm gestellt hatte.
Es war ja nicht sein Problem wenn andere nicht zu ihren Schwächen und den eigenen bösen Geistern standen die jeder zwangsläufig in sich hatte, sei es Neid, Eifersucht oder eine andere schlechte Eigenschaft die bohrend sein konnte und schneller Leute in den Wahnsinn trieb, sie schneller dahin raffte als einige Seuchen es vermochten. Zwar setzte er sich auf, fragte sich aber wie man zu so einer Tageszeit so ne gute Laune haben konnte.
„Was soll gut an einem Morgen gut sein wo man sich berieseln lassen muss in der Hoffnung mal was vernünftiges zu lernen? Gute Tage fangen damit an wenn keine Schule statt findet.“
Diesbezüglich hatte jeder seine eigene Meinung, stand ja auch jedem frei Schule zu mögen oder auch nicht. Auch hatte er nicht vor sich über die Sache im Pferdestall zu unterhalten, wunderte sich aber das Aoi es nicht noch einmal zur Sprache brachte, immerhin hatte Saishin sich bewusst wie die Axt im Walde verhalten und der andere Vampir war verdammt ruhig geblieben, scheinbar schienen sich nicht alle dermaßen leicht reizen zu lassen, schade eigentlich.
Kurz wandte er sich an Amaya. „Unterricht ist mehr als überbewertet, ich denke ich hab mein Pensum diesen Monat schon erfüllt da ich die ersten zwei Tage drin saß, reicht also bis nächsten.“ Er gab ja offen zu das er nicht gerade ein Freund von Schule und Unterricht war, seine Vorlieben lagen an anderen Stellen.
Und wenn er diese ausleben würde hätte die Schule nichts mehr zu lachen, keiner von den hier Anwesenden würde auch nur eine ruhige Minute haben.
Alles würde er lieber machen als diesem Unterricht zu folgen, durch die Stadt laufen, Blödsinn verzapfen oder einfach in seinem Zimmer liegen und die Decke anstarren das waren wesentlich interessantere Beschäftigungen wie er fand.
„Weiß einer von euch beiden ob wir mit diesem Herrn Hideaki haben? Wenn ja wünsche ich euch mal viel Spaß beim zuhören denn ich werde mir das Gerede sicherlich nicht antun.“
Oder eher diese Strafarbeiten die er sich wieder einfangen würde. Eigentlich wunderte es Saishin das er noch nicht geknebelt und gefesselt am Unterricht teil nehmen musste so oft wie er diesem fern blieb, seine Suspendierungen von der Schule regelrecht genoss, keine Adligen um sich herum und auch keine Reinblüter die Respekt erwarteten, etwas das sie eh nie von ihm bekommen würden aber sei es drum.
Da es ihm inzwischen auch zu viele Leute waren gab er das Sofa frei auf dem er gesessen hatte um Abstand zwischen sich und die drei anderen Schüler zu bringen. Es ließ ein gewisses Misstrauen in ihm wachsen wenn ihm mehr als zwei Leute gegenüber standen oder in dem Falle saßen.
Mit einem Seufzen und verschränkten Armen lehnte er sich an die Wand neben der Tür nach draußen, so hatte er die anderen als auch die Treppe im Blick. Nicht das er mit einer handgreiflichen Auseinandersetzung rechnen würde, das bei weitem nicht, aber aus Gewohnheit hatte er lieber alles im Blick.
Aber nach einigen Minuten war ihm das zu langweilig. "Macht mal schön euren Unterricht, man sieht sich."
Damit stieß er sich schon von der Wand ab, diese Anzahl an Schülern war schon grenzwertig aber als noch mehr kamen um mit der Reinblüterin zu reden reichte es ihm und er ließ die drei unter sich, immerhin waren Einzelgänger nicht sehr gesellig.

tbc: Campus
Amaya - Sara - Aoi


Zuletzt von Saishin Yumeda am So 14 Jun 2015 - 10:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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