Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 Krankenhaus

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BeitragThema: Krankenhaus   Fr 8 Jan 2010 - 21:04

das Eingangsposting lautete :

beschreibung kommt noch
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BeitragThema: Re: Krankenhaus   Sa 4 Sep 2010 - 19:59

Kazuya Tataku merkte, dass er ebenso ein Teil der Krankenhaus Deko spielte, nachdem ein junger Mann das weiße Zimmer betreten hatte und so wie es aussah, war er ein weiterer Mitschüler seiner zukünftigen Schule. Nachdem er festgestellt hatte, dass er nie die Namen seiner Kameraden erfahren würde, widmete er sich seinem Buch zu. Ab und zu lauschte er den wenigen Gesprächsfetzen zu, schließlich ging ihn das Ganze nichts an, und stellte erneut fest, dass es hierbei um Musik geht. Da er natürlich nicht das geringste Können in diesem Fach vorreichen konnte, schaltete er entgültig ab. Seite um Seite las er sich durch das Buch und hatte die ganze Welt um sich vergessen. Erst als der Besucher gegangen war, erinnerte er sich, dass er nicht alleine in diesem Zimmer lag und so wie es aussah, würde er bald wieder alleine in diesen Zimmer sein, denn sein Zimmernachbar beschloss das Krankenhaus zu verlassen. Der Grünhaarige wurde plötzlich müde und klappte das Buch zusammen und bevor Aiven entlassen worden war, schlief er ein.

Eine sanfte Stimme weckte den jungen Mann aus seinem tiefen Schlaf. Es war eine junge Frau und wahrscheinlich eine andere Krankenschwester.
„Tataku-kun, ich bin erfreut dir zu sagen, dass du morgen entlassen wirst! Dein Bein ist fast vollständig geheilt, du bekommst jedoch eine Stütze für die nächsten Wochen“, begann ihn der dabeistehende Arzt die gute Nachricht zu verkünden, nachdem Kazuya seine Aufmerksamkeit auf die Zwei gerichtet hatte. Die Krankenschwester strahlte den Grünhaarigen voller Freude an, als erwarte sie, dass er ihr diese Emotion entgegenbringen konnte, doch sein Gesicht zeigte überhaupt keine einzige Regung. Erst als ihm der Arzt mitgeteilt hatte, dass sein Vater am nächsten Tag vorbei kommen würde, konnte man Kazuya leicht schlechte Laune erkennen.
„Freust du denn dich nicht?“, fragte ihn die Krankenschwester verwundert, nachdem der Arzt das Zimmer verlassen hatte.
“Nein“, raunte er ihr zu und sah zu, wie sie ihm das Bein von der Halterung herunter zog und überprüfte. Sie untersuchte die Verletzungen und packte letztendlich eine Halteschiene um sein Bein. Hin und wieder tat es weh, doch im Grunde konnte er das Bein wieder einigermaßen bewegen.
Der leere Raum hüllte sich nicht nur mit Einsamkeit, sondern auch Schwärze. Kazuya hatte kein Lust in diese Academy zu gehen, er wollte seinen Vater nicht sehen, überhaupt. Er wollte am liebsten sterben. Immerhin konnte er sich jetzt einigermaßen bewegen, er fand es jedoch allerdings schade, dass er keinen Sport treiben durfte.
“Na super“, knurrte er wütend und lies das Buch, das neben seinem Kopfkissen gelegen hatte, achtlos auf den Boden fallen. Alles war plötzlich über ihn herabgefallen, wie Scheiße. Fehlte nur noch die versteckte Kamera, dann wäre alles wirklich perfekt.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus   Mo 13 Sep 2010 - 21:55

Far bekam nicht wirklich mit, was alles um sie herum und mit ihr passierte. Ihre Gedanken waren irgendwo, nur nicht in dem Krankenhaus, deren Gestank sie fast zu erdrohen drückte. Sie fühlte sich elendig, obwohl sie, kurz nachdem sie eine unglaubliche Zerstörung hinterlassen hatte, ein Gefühl der Erleichterung gespürt hatte. Das war irgendwie gegangen seitdem Taki und Akunin aufgetaucht waren.
Man hatte ihre Hände geröntgt und der Doktor, sowie die Schwester, waren dabei die Bilder zu studieren. Far saß auf der Bahandlungsliege, ihre Hände lagen (inzwischen war die Blutung gestoppt) regungslos und pochend in ihrem Schoß, und betrachtete ihre Knie, hin und wieder die kaputten Hände.
Ihre rechte Hand war stärker mitgenommen, als die linke. Hatte sie sich fast gedacht, immerhin war ihre Linke um einiges stärker und zäher als die rechte. Far war Linkshänderin, obwohl sie so gut wie alles mit der rechten Tat. Ein Ausgleich sozusagen, sie wollte mit beiden Händen gleichgut sein, jedoch war ihr Geschriebenes mit der rechten Hand kaum zu lesen, während das mit der linken wenigstens leserlich war. Sie störte das nicht, aber wahrscheinlich gab es genug Lehrer die sie dafür verfluchten. Dafür, dass sie eine schlimmere Schrift als ein Junge hatte, obwohl sie eigentlich deutlicher schreiben könnte.
Takis Gespräch mit dem Doktor folgte sie nicht wirklich, selbst als die Krankenschwester kam und anfing alles für den Gips vorzubereiten, blieb sie stumm. Ihr war nicht zum Grinsen zumute und das war – wenn man Far kannte – eigentlich eine verdammte Seltenheit. Sie war eine Person, die eigentlich immer mit einem lässigen Grinsen durch das Leben schritt und eine unglaubliche Lebensfreude und Energie ausstrahlte. Davon war im Moment nicht wirklich irgendetwas zu sehen. Sie fühlte sich schlecht, leer und vor allem unglaublich einsam.
Der Doktor wendete sich schließlich zu ihr, während sie die Schmerzmittel mit einem Kopfschütteln ablehnte. Far mochte keine Medikamente. Der Körper war ohne Chemie geboren und würde so auch wieder heilen können. Vielleicht mochten Medikamente ihre Wirkung zeigen, aber sie hatten immer Nachteile. Weil sie nicht natürlich waren und weil Chemie nichts im Körper verloren hatte.
Far schwieg die ganze Zeit über, drückte ihre Lippen aufeinander und spürte inzwischen nicht mehr, dass selbige unglaublich trocken waren und wortwörtlich aufeinander klebten.
Schließlich waren ihre Hände versorgt und Far würde die Tage wohl irgendeine Person brauchen, die ihr irgendwie halbwegs beim Essen helfen müsste. Ätzend. Na, würde sie auch irgendwie alleine schaffen, sie wollte nicht auf fremde Leute angewiesen sein.
Irgendwann verschwand auch die Krankenschwester und nur noch sie und Taki waren in dem Raum. Far hob ihre blauen Augen erst von dem dunkelblauen Verband über ihrem Gips, als er eine Frage stellte.
Und dann schnaubte sie abfällig, öffnete ihren Mund. „Als würde es dich interessieren.“ Ihre Stimme war voller Abfälligkeit und ihre blauen Augen wanderten schließlich wieder auf den Gips, ehe sich ihre Mundwinkel etwas gegen den Boden wendeten.
Sie hatte große Lust zu weinen.

Kazuya
Kaien - Ryou
Taki - Far
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BeitragThema: Re: Krankenhaus   Mi 15 Sep 2010 - 13:06

Mit dem Zeigefinger drückte er auf seine Nase, konnte sehen wie sich sein Gesicht deswegen etwas veränderte. Es tat nicht mehr, wie nach dem Schlag mit der Tür, weh. Die Nase war und sah wieder normal aus.
Taki war eigentlich immer ein hilfsbereiter Mensch. Zu Hause war er stets der aufmerksame Sohn, der nützliche, kleine Bruder und eine liebe große Schwester, wenn er nicht zufällig den Packesel oder den verantwortungsbewussten, großen Bruder spielen musste. In der Schule hielt er sich ebenfalls gut, nicht nur von den Noten her, sondern auch von den Menschen. Immer war jemand da. Zu Hause, in der Schule, wenn er draußen unterwegs war. Immer war da jemand um ihn herum. Und wenn es ihm dann doch schlecht ging, reichte es ihm, einfach jemanden in der Nähe zu haben und unter Menschen zu sein.
Wenn man sich diesen Burschen so betrachtet, seine hin und wieder genervte oder abweisende Art übersieht, ist er ein gutes Beispiel dafür, wie schön und liebenswert das Leben sein kann.
Nach Farkeons Antwort, drehte er sich zu ihr um. Seine schokoladenfarbigen Augen musterten das Mädchen, wie sie auf ihre eingegipsten Hände sah. Sie machte einen traurigen Eindruck auf ihn.
Es gibt so viele verschiedene Menschen. Jeder von ihnen hat seine eigene Art zu reagieren und zu funktionieren. Manche, wie seine jüngere Schwester zum Beispiel, warteten nur darauf, dass jemand zu ihnen kam und sie fragte, wie es einem denn ginge. Ob gut oder schlecht in dem Moment, war ganz egal. Es zählte nur, dass man fragte und wenn nötig zuhörte. Das war’s. Manchen half diese Art des Funktionierens.
Andere Menschen würde diese Frage wohl ausrotten wollen, weil sie nur zu einer kleinen formalen Zeile geworden war und das Interesse verloren hatte, das sie eigentlich wiederspiegeln sollte. Und wenn der Mensch auch noch misstrauisch und verschlossen war, dann sollte man lieber eine neue Vorgehensweise wählen.
Doch am Ende hatte sie ja guten Grund darin, ihm so abfällig zu kommen und nicht zu trauen. Wer war er schon, der neugierig auf ihre persönliche Gründe und ihre Sicht der Dinge sein durfte?
„Sehe ich so unglaubwürdig aus?“, fragte Taki mit einem skeptischen Blick, während er zu ihr hinüber ging und sich neben sie auf die Behandlungsliege setzte.
Da viel ihm auf, dass er sie vielleicht bedrängte. Am besten wäre es wohl, wenn er für die nächsten Minuten, bis die Krankenschwester wieder käme, die Klappe hielt.

Kazuya
Kaien - Ryou
Far - Taki




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BeitragThema: Re: Krankenhaus   Di 21 Sep 2010 - 10:53

Mit einem trügerisch freundlichen und glücklichen Lächeln hatte Kaien die junge Dame hinter der Informationstheke bezirzt und fand dann letztendlich das heraus, was er wissen wollte. Dankbar hatte er dem Fräulein einen schönen Tag gewünscht und wand sich dem langen Krankenhausflur zu. Der intensive Geruch der medizinischen Einrichtung belastete seine überaus hervorragende Sinne sehr. Wahrscheinlich würde er eine große Gruppe von Vampiren nicht bemerken. Das emotionslose Gesicht mied jeden Blick, denn der Rektor konzentrierte sich völlig auf seine Gedanken, die wie ein Wirbelsturm sein Innenleben auseinander nahm. Seufzend blieb er vor dem Behandlungszimmer stehen, konnte gedämpfte Stimmen erhören.
„Ich brauche einen Arzt!!!“, schrie plötzlich eine junge Frau, die mit einem Kind in den Armen den Flur entlang eilte. Es war ein Krankenhaus, es wunderte ihn nicht, wenn Menschen lebend oder sterben hineinkamen. Nebensächlich hatte er einen Blick auf das verletzte und Blutbesudelte Kind geworfen, beschloss endlich den Raum, vor dem er stand zu betreten... doch er hielt inne. Blitzschnell hatte er sich nach der jungen Frau umgedreht und überflog die sichtlichen Verletzungen des Kindes.
Er wurde von einem Vampir angegriffen.., schoss es ihm durch den Kopf und die langen Augenbrauen zogen sich nachdenkend zusammen. Es beunruhigte ihn, doch wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Vampirangriffe überlebten und dadurch ins Krankenhaus gelangen?
Ich muss mich umhören, stellte er fest und wand sich energisch zu der Türe des Behandlungszimmers um. Die Vampirüberfälle wurden häufiger und er befürchtete, dass die Kontrolle über die Level E's verloren wurde.
Nach einem kurzen Klopfen trat der Rektor Kaien Cross energisch in den Raum. Taki und Far befanden sich alleine in diesem Zimmer und so wie er einschätzte war die Stimmung nicht die Beste.
“Leider haben wir keine Zeit, deshalb mache ich es kurz: Sobald der Herr Doktor fertig ist, gehen wir los. Wie geht es dir Far?“

Ryou
Kazuya
Far - Taki - Rexi
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BeitragThema: Re: Krankenhaus   Mi 22 Sep 2010 - 20:16

Far weinte nie, wenn jemand in der Nähe war. Nach außen hin wollte sie immer stark wirken. Das war ihr Grundprinzip. Sie wirkte immer wie das starke, eigensinnige Mädchen, aber sobald sie alleine war verbrachte sie viel zu viel Zeit damit zu weinen. Harte Schale, weicher Kern. Passte, Hundertprozent.
Vielleicht war sie deshalb nun auch so abweisend zu Taki, eben weil sie ihr Gesicht bewahren wollte. Ihr war egal, was Taki von ihr dachte, sie wollte nur nicht schwach erscheinen, das war alles. Außerdem war das Mitleid vielleicht auch nur gespielt. Oder er wollte nur wissen, wieso sie wütend war um sich danach den Mund fusselig zu reden. Das taten viele, vielleicht gehörte Ansho ja auch zu dieser Sorte Menschen. Vielleicht auch nicht. Far legte sich nicht fest, aber sie sorgte lieber vor. Schweigen war immer gut – Na ja, nicht immer, aber..
Taki stellte eine Frage und Far hob kurz ihren Kopf, schielte dann zu ihm, nachdem er sich neben sie gesetzt hatte.
Far antwortete nicht. Nein, eigentlich sah er das nicht aus, aber wahrscheinlich war da irgendwo diese Angst vor irgendeiner Art von Bindung.
Plötzlich klopfte es an die Tür und kurz darauf trat der Rektor wieder ein. Far sah zu ihm, lauschte seinen Worten und beantwortete schließlich seine Frage.
Gut“, sagte sie, ohne zu wissen, ob sie log oder nicht. Es ging ihr körperlich gut, wie sie fand (was natürlich Quatsch war), aber seelisch ging’s ihr eben miserabel, aber das musste ja niemand wissen).
Können wir gehen?“, wollte sie wissen, klang tonlos.

Taki - Rexi - Far
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