Cross Academy
 


Die 'Cross Academy' ist eines der angesehensten Internate, sowohl für Menschen als auch die Kreaturen der Nacht. Tretet ein und lernt was es heißt, Seite an Seite zu existieren mit denen, die anders sind als ihr...
 
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 The crys of a wounded heart (Li Nian)

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BeitragThema: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Sa 9 Mai 2009 - 9:54

A man who lost his will to live,
is not a man anymore,
he suffers in the prison of his own soul.



Das Gefängnis hat Li verändert, der langhaarige Schönling wird niemalsmehr der Selbe sein.
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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Sa 9 Mai 2009 - 11:20

28.01.2000 (Jahr des Drachen)

Hong Kong State Prison


Wo bin ich?
Diese Frage stellte ich mir, als ich in einem Krankenhausbett aufwachte.
Die nächste Frage war:
Was ist passiert?
Vor knapp einem Monat glaubte ich noch, dass das Jahr des Drachen, das meine sein würde, doch ich habe mich geirrt, wenn schon der erste Monat mich ins Verderben zu stürzen vermag.
Ich hatte Schmerzen, große Schmerzen, und links von mir piepte ein anstrengender Herzmonitor.
Ich blickte mich im Zimmer um, war zu schwach meinen Kopf zu heben, dann stürzten die Gedanken nur so auf mich ein.... Alle anderen waren tot, ich lebte.
Mei, Vater, und sogar To. Ich hatte To erschossen, nachdem ich erfahren hatte, dass er mein wirklicher Vater ist, dieser klaublütige Mörder, war mein Vater!
Wollte Shouta ihn allein abfertigen? Und wenn ja, warum hat er es dann nicht getan. Sondern hat ihn erst mich anschießen lassen. Zugegeben ich war töricht.
Ich hatte mir eine dicke Grippe eingefangen, in jener Nacht, in der mir Shouta den Weg frei gemacht hatte, wenngleich ich um Vaters....Nian’s Verlust immer noch etwas betrübt bin.
Ich kann ihn nicht mehr Vater nennen, weil ich weiß, was für ein Bastard mein richtiger Vater war... Nian hat jedoch mehr für mich getan als irgendjemand anders. Mehr als To.
Und er hatte die Chance mich zu verletzen, To konnte mich treffen weil ich schwach war, doch meine Rache ist getilgt.
An dem Abend bin ich fast gestorben, und als ich in jenem Zimmer aufgewacht bin, war Shouta verschwunden. Ich wusste nicht wie viel Zeit vergangen war.
Ich war der einzige überlebende Erbe...und mit einem Mal wusste ich, dass die Blume im Großstadtmoloch aus dem Schatten getreten war. Und ein Lächeln hatte sich auf meine Lippen gelegt. Ich hatte es überstanden. Das glaubte ich zumindest.
Ich genas sehr langsam, und glaubte, wenn ich aus dem Krankenhaus kam läge eine Menge Arbeit vor mir, was unter gewöhnlichen Umständen, auch zweifelsohne der Fall gewesen wäre... Doch ich kam nicht aus dem Krankenhaus. Am Tag als ich entlassen werden sollte kam die Polizei und nahm mich auf der Stelle fest. Wegen Drogenhandels, und wegen Totschlags in zwei Fällen.
Welch Ironie, allein das Oberhaupt der Baishe und schon sitzt man im Knast.
Hier befinde ich mich jetzt auch schon seit einigen Tagen. Hong Kong State Prison, in einer Isolationszelle, ohne Kontakt nach Außen, oder irgendeine Möglichkeit mit jemandem zu sprechen.
Mein Haar ist nun kurz, abgeschnitten.
Und ich muss ungelogen zugeben, dass ich geweint habe als sie es taten.
‚Li dein Haar ist viel zu schön um es abzuschneiden...’ hatte Nian mal gesagt... nun ist es ab, und ich fühle mich nicht mehr wohl in meiner Haut...ich glaube nicht mehr ich zu sein, und ich glaube nie wieder ich sein zu können.
Ich weiß nicht wie lange ich einsitzen werde, und ich will es auch gar nicht wissen, auch will ich nicht wissen, ob es in der Baishe drunter und drüber geht, denn das tut es zweifelsohne. Diese Organisation kann nicht existieren wenn ihr Anführer nicht anwesend ist.
Es ist schon fast zynisch und reiner Spott.... Vater wollte mich auf der Spitze, jetzt bin ich an der Spitze, und bin nicht frei, ich glaubte dem Käfig entronnen. Doch nein.
Vom einen in den anderen Käfig....der letzte war wenigstens ein Goldner gewesen.
Ich will wieder frei sein... und ich will Shouta heimzuzahlen dass er mich zurückgelassen hat, warum hat er mich nicht mitgenommen, wenn er doch das Oberhaupt der Yakuza, und er hätte die Macht dazu, zur Hölle!
Gebt mir meine Freiheit zurück....Nian’s Frau...meine Ziehmutter, hat immer gesagt, ich sei ihre Blume... Doch was ist eine Blume wert die eingesperrt ist und nicht wachsen kann?
Yumi Nian war eine solch wunderbare Frau, eine Schande ist es, dass es sie auch erwischt hat. (*Träne fällt aufs Papier, und verwischt ein wenig von der Tinte.*)
Wie viele müssen noch sterben bis der Wahnsinn ein Ende nimmt, und ich endlich wieder frei sein kann?
Lasst mich frei, denn was ich tat war gerecht. (*er beißt die Zähne zusammen*)

Li



Zuletzt von Li-Nian am Mi 13 Mai 2009 - 15:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Sa 9 Mai 2009 - 23:43

15.03.2000 (Jahr des Drachen)

Hong Kong State Prison (Immernoch...)

Langsam glaube ich nicht mehr ich zu sein...
Ich habe das Gefühl die Nerven zu verlieren, nach fast zwei Monaten Isolationshaft ist das auch kein Wunder. Seit Sechs Wochen habe ich nichts anderes gesehen, als die Vier Wände meiner Zelle, mein Bett, mein Waschbecken und mein Fenster, ab und an noch die Dusche.
Es ist zum Wahnsinnig werden, ich denke dass ich Paranoia im Anfangsstadium in mir breit macht, ich fühle mich rastlos, nicht mehr ganz bei Sinnen, als scheine ich in meinem Körper nichts weiter als ein Gast zu sein, ein Selbst das eingesperrt in den Verließen meine Bauches dahinvegetiert. Mehr ein gefangener als ein Gast.
Durch das Fenster erblicke ich nur den Hof, und das ist keine gute Aussicht, alles hier scheint so grau und trist. Ich will mein Leben zurück! Hörst du, Welt, lass mich leben, ich habe nichts Ungerechtes getan, und lass mich nicht hier dahinsiechen nur darauf wartend, dass irgendein Gericht über mich das Todesurteil verhängt, und ich unter der Guillotine lande, oder mir der Hals gebrochen wird durch einen Strick, und ich unehrenhaft und wie ein Verbrecher sterbe....und vor allem ohne einen Erben zu hinterlassen, obgleich ich mir dessen am Wenigsten Gedanken machen sollte.
Mittlerweile glaube ich, dass ich hier nie mehr heraus komme, dass ich niemals mehr, freie Luft schmecken darf.
Mir wird kein Gespräch mit einem Anwalt gewährt, ich bin weder befugt zu telefonieren, und ich darf auch keinen Besuch empfangen. Isolation...völlige Abschottung von reizen, ist die schlimmste Folter die man einem Menschen anzutun vermag.
Glücklicher Weise ließen sie mir mein Tagebuch und einen Stift, doch auch dieser geht wohl bald zu Neige.
Wenn ich doch bloß hier rauskomme... ich sehe es schon kommen wenn ich diese Zelle verlasse bin ich nur noch ein Wrack meiner Selbst, die Blume, die im Moloch Hong Kongs groß wurde wird verwelkt sein, und werde ich dann noch im Stande sein, meines Vaters....meine Ziehvaters Erbe zu werden?
Ich will gar nicht wissen was im Augenblick auf den Straßen Hong Kongs los ist.
Vermutlich die Leibhaftige Hölle...wir sind wahrscheinlich irgendwo in die Zwanziger zurückversetzt.
Doch kann ich mir dennoch ein kleines Bild machen, obgleich es meinem Gemüt nicht Gutzutun vermag....doch was bleibt mir als meine Gedankenwelt, wenn mir die Echte schon verschlossen ist?
Ich habe die Wärter auf dem gang quatschen hören....Diese Woche hätte es einen fünffachen Mord an eine koreanischen Familie gegeben, und dass auf den Straßen ein kleines Chaos ausgebrochen ist, dass die Kriminalität außer Kontrolle gerät...darüber haben sie sich empört...
Und wieder beweißt sich welche Macht ich in Händen halte...und ich habe Angst davor sie nicht ausüben zu können, und damit alle in den Tod zu stürzen.
Wie viele Jahre müssen vergehen, bis ich alt und grau bin, wahrscheinlich sitze ich dann immer noch hier... und habe mein Leben verwirkt... ich hoffe wenigstens aus dieser Zelle zu kommen, wenigstens in den normalen Vollzug...doch gewähren sie das einem ‚Baishe-Bigshot’? So hat mich, ebenfalls au dem Gang, nach meiner Ankunft einer der Wärter genannt....doch ein gutes hat die Isolation... ich bin aufmerksamer geworden...
Doch das wiederum negative ist, dass ich mich viel mehr wie eine Schlange, als wie ein Drache fühle...ich bin nicht mehr der, der ich war...das weiß ich.

Li


(Kurze Information am Rande... Li blieb noch zwei weitere Monate in der Isolation... und danach war er tatsächlich nicht mehr der Selbe...er hatte seinen Willen verloren und hatte aufgegeben.... To be continuted)


Zuletzt von Li-Nian am Mi 13 Mai 2009 - 15:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   So 10 Mai 2009 - 16:44

21.05.2000 (Jahr des Drachen)


Hong Kong State Prison (Seit fast vier Monaten Isolationshaft)


Mein Körper und meine Seele schreien nur so nach Freiheit...so sehr.
Ich wundere mich selbst, dass ich noch in der Lage bin zu schreiben.
Ich fühle wie ich mich nach jeder kleinen Information ausstrecke, und sie zu erhaschen versuche, und sie mir doch wie Quecksilber in den Fingern zerrinnt als sei sie niemals da gewesen.
Mir werden keine Briefe zugestellt, obgleich ich weiß, dass ich welche von meinen Untergebenen bekommen habe...denn es gibt niemanden der nicht doch noch auf meiner Seite steht. Das hoffe ich zumindest, denn wenn nicht bin ich verloren, dann können sie mich in dieser Zelle verrotten lassen... Ein anderer hat meinen Platz eingenommen, und dies mit Sicherheit.
Ich habe nicht mehr den Willen mir über kosmopolitische Dinge den Kopf zu zerbrechen, denn ich merke, wie mein Streben nach Freiheit Tag für Tag geringer wird, wie meine Hoffnung sich langsam aber sicher in Wohlgefallen auflöst. Ich kann nichts gegen diese Gedanken tun, die sich in mein Bewusstsein bohren wie Pfähle, und mir die Hände an die Wand nageln.
Ich sage nicht, dass ich nicht gerne frei sein würde...doch beginnt es mein Unterbewusstes langsam zu akzeptieren...Ist das wilde Tier in mir gezähmt? Wenn ja dann kann ich mir gleich die Kugel geben.
Doch ich will das nicht wahrhaben...wo ist mein Wille hin....?
Noch vor wenigen Wochen, habe ich mir geschworen, dass ich hier rauskomme, und dass ich es all jenen heimzahle die das zu verantworten haben...doch nun empfinde ich keinen Gram... ich sehe mich bloß in einem Loch der Hoffnungslosigkeit... und ich fühle mich älter....jedoch nicht erwachsener...einfach alt, ich warte sozusagen nur noch auf die erste graue Strähne...und as mit 22...
Ich glaube ich habe vom Leben Abschied genommen....

Li



Zuletzt von Li-Nian am Mi 13 Mai 2009 - 15:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Mo 11 Mai 2009 - 17:30

28.05.2000 (Jahr des Drachen)

Hong Kong State Prison (Station B)

Mein Körper und meine Seele atmen auf, ich bin nicht mehr in der Isolationshaft. Beinahe hätte ich die Hoffnung aufgegeben. Doch ein Schimmer in der dunklen Kammer ließ mich hoffen. Wie sehr man sich doch über Dinge wie eine andere Zelle, oder ein anderes Stockwerk freuen kann.
„Nian, sie werden heute verlegt“ hatte einer der beiden Beamten gesagt die mich abholen kamen.
Ich saß auf meinem Bett, obgleich es eher eine Pritsche zu sein vermochte, und starrte ins Leere.
Ich blickte auf, stand auf, und mir wurden Hand- und Fußfesseln angelegt.
Dann wurde ich aus der Zelle geführt, nur mein Tagebuch in der Hand, denn mehr hatten sie mir in der Isolation nicht gelassen.
Ein neuer Funke war entzündet worden, und innerlich jubilierte ich, da ich nach vier Monaten wieder ein kleines Stück Freiheit zurück gewonnen hatte.. Und wenngleich es banal klingen mag, freute ich mich, nicht mehr so eingekerkert zu sein.
Ich bin eine Natur die sich immer noch nach Freiheit sehnt, wenngleich ich weiß, dass dies im Augenblick wohl sinnlos ist.
Es ging drei Stockwerke hinunter, durch vier Gittertüren, und durch eine Tür auf der ‚Station B’ stand.
Ich wurde in einen großen Mittelraum geführt, die Wände waren aus grauem Beton, eine stählerne Treppe führte in die Erhöhte Ebene. Die Wände waren mit Zellentüren gespickt.
Mittig stand ein Rondell, wahrscheinlich so etwas wie eine Überwachungsstation denn drinnen saßen drei uniformierte Beamte.
Zumindest so weit ich es sehen konnte ohne aufzufallen.
Überall lungerten Häftlinge herum, Junge, Ältere, Bullige, Schlanke...Asiaten und hier und da ein Europäer. Ich war wohl schätzungsweise einer der Jüngsten mit meinen Zweiundzwanzig Jahren.
All ihre Blicke ruhten auf mir, doch aus irgendeinem Grunde war mir das unangenehm.
Ich wurde die stählerne Treppe hinaufgeführt.
Mir fiel auf, dass die anderen Häftlinge blaue Anzüge trugen, ich hingegen trug noch einen Oragenen, ohne Nummer.
Eine Zellentür mit der Nummer Sechsundsechzig wurde aufgeschlossen, und ich wurde angewiesen mich umzuziehen, ich würde alles drinnen vorfinden.
Ich ging hinein, nachdem man mir die Fesseln abgenommen hatte, und hörte die Tür hinter mir zufallen und ein Schloss klicken.
Diese Zelle war wenig größer als die im Isolationstrakt.
Ein Bett, ein Tisch, zwei Stühle, eine kleine Badeecke und ein Spind. Das vergitterte Fenster war das Selbe.
Auf dem Tisch stand eine kleine Kiste, auf die ich forschend zuging. Was ich darin vorfand, zauberte das erste Lächelns seit vier Monaten auf meine Lippen.
Bücher, Briefe, und meine anderen Habseeligkeiten, so wie eine Schachte Zigaretten.
Besonders interessierten mich die Briefe, denn ich wusste ja, dass sie mir endlich Gewissheit verschafften. Doch würde ich mich darum erst später kümmern, da ich wohl erwartet wurde.
Also zog ich mich um.
Ich hasse Häftlingskleidung, sie ächtet einen. Macht einen zu einem schlechteren Menschen. Auf meinem Hemd stand die Nummer sechsundsechzig, so wie auf der Zellentür.
Ich klopfte an die Tür und sie wurde aufgeschlossen, dann ließen mich die Beamten allein. Scheinbar war grade Freizeit.
Ich setzte mich auf die stählerne Treppe, und zündete mir eine mitgebrachte Zigarette an...Meine erste Zigarette nach vier Monaten...das tat gut.
Dann ah ich mich um, doch wollte ich die Leute dann doch nicht weiter ansehen, dann war wieder jede Entspanntheit aus meinen Zügen gewichen. Es kamen Mehrere von den Häftlingen auf mich zu, und einer mit einem dümmlichen Ausdruck fragte: „Bist du wirklich von der Baishe?“
Ich strafte ihn mit einem eiskalten Blick...ich wollte nicht mit ihm reden, was fiel ihm ein mich anzusprechen?
Ich stand wortlos auf und ging nach Oben. Und es erschreckte mich.
Ich hatte mich so sehr an die Einsamkeit gewöhnt, dass ich mich nicht mit solchen Leuten abgeben wollte.
Ich ließ die Tür hinter mir zufallen, öffnete das Fenster, und blickte nach draußen auf den Hof.
Dann wendete ich mich schließlich den Briefen zu. Und ich merkte, dass ich doch noch nicht allen Willen verloren hatte.
Nicht nach den Schrecken die in den Briefen standen.

Li

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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Mi 13 Mai 2009 - 15:49

18.07.2000 (Jahr des Drachen)

Hong Kong State Prison.

Ich habe nun Gewissheit.
Ich werde in den nächsten drei Jahren das ‚Hong Kong State Prison’ nicht mehr verlassen.
Drei Jahre Freiheitsstrafe ist für das, weshalb ich einsitze eine mehr oder weniger milde Strafe, dank meiner renommierten Anwälte. Hätte ich nur den Pflichtverteidiger gehabt, wäre ich garantiert nicht unter zwanzig Jahren weggekommen. Deshalb ist es für mich noch ein tragbares Urteil...weil ich weiß, dass es schlimmer hätte kommen können.
Dennoch fehlt mir die Freiheit jetzt schon. So auch eine ganz bestimmte Peson, die sich sicherlich schon lange wieder in Japan aufhält...und mich einfach zurückgelassen hat...
Doch kann ich ihn hassen? Ich weiß es nicht, obgleich ich ihn eigentlich hassen müsste...
Ich weiß nicht was ich tun soll...denn behandelt werde ich immer noch wie ein Schwerverbrecher. Ich darf keine Post verschicken, geschweige denn telefonieren...und ich verstehe nicht was das soll, denn meine Taten waren nicht ungerechtfertigt.
Die Anwälte haben mir geraten, ich sollte so tun als reute ich, das machte einen guten Eindruck. Und das Gute ist, dass ich ein guter Schauspieler bin.
Da saß ich schließlich in dem Italienischen Designeranzug reute gespielt, und vergoss sogar Tränen. Und es war nichts anderes als eine Rolle die ich spielte. Mein Haar ist ab also bin ich nicht mehr ich selbst, denn ich selbst hätte mich nie zu Tränen herabgelassen.
Jener Li, der im Gerichtssaal geweint hat wird hier sterben, um dann als ‚schwarzer Drache wiedergeboren zu werden, wenn das alles hier vorbei ist.



Li

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BeitragThema: Re: The crys of a wounded heart (Li Nian)   Sa 11 Jul 2009 - 15:15

19.08.2000 (Jahr des Drachen)

Hong Kong State Prison

Ich vermisse die Freiheit, obgleich es besser ist, dass ich nicht mehr in der Isolationszelle bin. Auf den Straßen Hong Kongs tobt ein Krieg ein Krieg um Macht, und es ist als seien wir wieder in den Vierzigern.Und ich muss hier herrumsitzen un kann überhauptnichts dagegen tun.
Ich fühle ich so machtlos, und frage mich immer öfter was aus Shouta geworden ist....wenn ich doch nur ein Lebenszeichen hätte, einen Brief einen anruf, irgendwas das mir sagt dass er noch lebt, denn sicherlich lebt er gefährlich mit allem was grade los ist.
Ich hab irgendwo das gefühl, in den tiefen meines bauches, dass mich die EInsamkeit wiederrum auffrist, aber das bin ich ja gewöhnt, ich hatte ja nie jemanden dem ich mich anvertrauen konnte, ich hatte nur Shouta und der hat mich auch im stich gelassen, doch ich kann ihn, ums Verrecken, nicht hassen, so sehr ich es auch versuche...das Loch in meinem Herzen klafft und ich bin nichts mehr als eine Leere Hülle, ich zweifle daran, ob ich drei Jahre hier drin durchstehe...doch heißt es nicht 'Was dich nciht umbring macht dich hart.' Also sieg oder Tod, sehen wir was mich erwartet.

Li
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